Eigene Verfassungen
Lone

Die Tiefe des Wassers umgibt mich.
Dunkel und ruhig wie mein Leben.
Ich stehe neben mir, wei� nicht, wer ich bin.
Hab mich verloren, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.
Der Wind tr�gt Schatten �ber mich.
Sie brennen in meine Haut, mein Fleisch und nehmen das letzte Licht Hoffnung, das mir blieb.
Ich sp�re keinen Schmerz, nur Trauer.
Wei� nicht was kommt, wei� nicht was war.
Ich habe alles verloren, was mir heilig und lieb.
Sie sagen, ich habe alles, doch ich habe nichts.
Sie sind geblendet und naiv.
Wissen nicht, was es hei�t, allein zu sein.
Leere Worte, traurige Augen � sie erkennen nicht den Spiegel der Seele.
Wissen nur, was einst gewesen.
Es geht bergab, unaufhaltsam.
Ich kann mich nicht wehren.
Wie Feuer breitet sich mein Leid aus.
Die Flammen zerst�ren mein Wesen, Liebe und Hass.
Ich f�hle die Einsamkeit neben mir schleichen.
Hilflos und schwach werde ich in ihren Bann gezogen.
Gefangen hinter Gittern, kein Weg zur�ck.
Das Leben ist wie ein langer Gang ins eigene Verderben.
Ich will raus, sterben, denn hier gibt es nichts mehr.
Doch w�hrend mich der Strudel in ein schier unendlich, schwarzes Loch zieht, frage ich mich:
Werden sie es jemals begreifen?
Werden sie es jemals sehen?
Werden sie es jemals f�hlen?
Den Schmerz, etwas kostbares zu verlieren.



Untitled

Zeit. Sie steht still. Gefroren, wie ihr Herz.

Stille. Das st�tige Schlagen verstummte von einer Sekunde auf die andere.

Gef�hl. Es ist vorbei. Zog vor�ber, ihre Haut ist blass.

K�lte. Sie legt sich �ber sie. Umh�llt ihren K�rper wie ein grauer Schleier aus frischem Tau.

Leere. In ihren Augen fehlt der Glanz. Sie starren vor sich hin ins Schwarze der Nacht.

Tod. Er kam leise zu ihr und trug sie davon. Fuhr fort mit einem Zug ins Nichts. Kein Wort, kein Blick. Was blieb ist nur ihre leblose H�lle.

Freiheit!



Der Pakt mit dem Teufel

Die rote Seele des Schuldigen schreit,
schwarzes Blut tritt aus den Poren,
Liebe und Hass brutal entzweit,
Vertrauen und Hoffnung in der H�lle verloren.

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Wut umh�llt Gedanken und Herz,
wie ein dichter Nebel tief in der Nacht,
nur schwer zu unterdr�cken ist der Schmerz,
viel zu lang die Zeit mit Trauern verbracht.

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Gl�hendes Feuer funkelt in den Augen,
Den Qualen des Lebens erlegen,
wie kann man einem Menschen nur all seine Tr�ume rauben,
nun Verderben vereint sich mit dem Regen.

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Fallend, verdammt, zur Erde nieder,
die Tore des Himmels zeigen keinerlei Regung,
Egoismus und Masse sind dem Sehenden zuwider,
alles bleibt in gewohnter Bewegung.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Niemand begreift, zu unertr�glich das Leid,
Flammen verschlingen das Wesen,
f�r den Tod schon Monde bereit,
in den Schriften Verlorener gelesen.

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Verflucht sei das Beten, das Einsehen, der Glaube,
Hitze l�sst das Herz verbrennen,
nicht bedacht, dass das Nichts keine Fehler erlaube,
bis in alle Ewigkeit sich f�r sein Versagen bekennen.

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Setze nie auf etwas Unm�gliches,
denn auch dein Gewissen kann dich betr�gen,
aber sei die Unendlichkeit auch so etwas Verz�gliches,
jeder in den Weiten wird sein Lebtag lang l�gen.



Why?

Why?
Ich kann sie nicht verdr�ngen.
Why?
Ihre Stimme sitzt in meinen Gedanken, ist �berall.
Why?
Sie schreit, weint, hasst.
Why?
Sie l�sst mich nicht schlafen, kann nicht essen, nicht reden, nicht lachen.
Why?
Sie ist so allein, das kleine M�dchen tief im Innersten meines Herzens.
Why can't you let her out of this cage?



Never again

Never touch me again.
Never tell me you love me.
Never talk to me again.
Never try to control me.
You took away my childhood, my innocence, my life.
You took it all away in just one night.
Why did you do that? I don't know.
But I can tell you one thing: You'll never be my dad again.



Die letzten Worte

Als ich dich dort liegen sah, so hilflos, so allein.
Mir kamen die Tr�nen, denn in deinen Augen fehlte der Schein.
Das Leben, dass einst durch deine Adern floss, so stark.
Es hatte kaum noch Wert f�r dich, die Welt schien kark.
Du wusstest nicht mehr weiter, Probleme konntest du nicht tragen.
Deshalb suchtest du Flucht in einer Droge, doch bereutest dies Versagen.
Deine Schale war hart, dein Kern war weich.
So musste es kommen, liegend im Sterben, dein Antlitz war bleich.
Viel Schmerz gabst du im letzten Jahr, trotzdem war man f�r dich da.
Konntest du nicht sehen, dass es nur die Eifersucht war, die dich trieb?
Eine trostlose H�lle war alles, was blieb.
Ich f�hlte ein Stechen in meinem Herzen.
Deine Angst, deine Verwirrtheit, deine Schmerzen.
Die �rzte sagten, es ist ein langer Kampf, nur schwer zu gewinnen.
Und ich sah dich uns entrinnen.
Deine Hand haltend, so schwach, meine Gedanken wie ein Sieb.
Fl�sternd leise, bevor du gingst, kamen mir dann die Worte: "Ich hab dich lieb."



Zeit

Tick tack tick tack tick tack
Ich liege still, kann mich nicht r�hren
Mein Herz rast, doch ich f�hl mich schlapp
Tick tack tick tack tick tack
Ein Stechen, ein Rei�en
Als w�rde mir jemand das Herz aus dem Leibe nehmen
Ist das das Ende?
Tick tack tick tack tick tack
Die Lider sind schwer, doch ruhen kann ich nicht
Aus dem Schlafe werde ich gerissen, so unendlich oft
Tick tack tick tack tick tack
Ich lausche dem Zeiger, der stetig seine Runden dreht
Und mein Leben wird k�rzer und k�rzer
Tick tack tick tack tick tack
Ich h�re Stimmen, sehe Lichter
Bin wie in Trance, mein K�rper ist kalt
Tick tack tick tack tick tack
Ist es Fieber? Was geschieht mit mir?
Bin wie gel�hmt, ich will hier raus!
Tick tack tick tack tick tack
Ach Zeit, st�ndest du doch still!
H�r auf zu schlagen, lass mich allein, ich kann mich nicht wehren
Tick tack tick tack tick tack
Bin so kraftlos, meine Stirn gl�ht, mein Herz klopft und h�mmert
Meine H�nde wie aus Eis, zittern, beben
Und endlich, endlich falle ich von dieser Erde
Werde ich jemals wieder erwachen?
Tick tack tick tack tick tack
Und die Uhr tickt weiter....



Little one

Stop crying, little one
Dry your eyes
What? You can't stop these tears from falling?
You don't have to be afraid, little one
Still the sobs and let them fade away
You'll see, it's going to be better
Nobody's gonna hurt you
Believe me, now stop trembling, little one
You won't experience any harm
You just have to step through that door
Then your soul will be free, you will be free
Just step through the frame
You don't have to fear anything, trust me, little one
Now go out into the bright light
And you'll get to heaven's gates
What? You can't stop yor heart from beating so wildly?
There is going to be no pain along the way, believe me
But you have to get out now
Wipe off these salty pearls which linger in your eyes
You're not the first one to do this, everybody will come to this point of life
It's not that bad, trust me, little one
It's not a bad thing to die...



Tr�nen

Eine Tr�ne, gef�llt mit Gef�hlen,
entflieht dem Auge gar so zart.
Das sanfte Streicheln, wenn sie �ber die Wange rollt,
so leise, so sacht und dennoch ist sie dort.
Siehst du die Tr�ne?
Schimmernd im Licht, tanzend im Wind,
lautlos ihren Weg gehend,
langsam zur Erde gleitend.
Nur noch ein kleines St�ck, bevor sie f�llt.
Siehst du die Tr�ne? Kannst du sie sehen?
Voller Empfinden, voller Gedanken,
wandert sie ihrem Ende entgegen.
Unaufhaltsam, schwer mit Trauer, Schmerz, Wut und Hass.
Siehst du die Tr�ne? Siehst du sie?
An der Klippe angelangt zieht die Last sie in die Tiefe,
alle Gef�hle in ihr gebunden.
Fallend, gepr�gt von der Zeit,
zerschellt sie auf dem Boden,
l�sst alle �ngste und Sorgen frei.
Hast du sie gesehen? Meine Tr�ne?
Und wieder sitze ich allein in einem Raum von Einsamkeit.
Weinend bis die D�mmerung naht und die Nacht verdr�ngt.
Einen letzten Tropfen des kostbaren Salzes mit sich nehmend,
verschwindet die Dunkelheit und der Tag beginnt.
Und ich stehe auf, wartend bis die Stunde schl�gt,
in der meine Tr�nen erneut ungesehen sterben m�ssen.



Infinity

~ I long for it ~
when the walls around me seem
to get closer
~ I crave for it ~
when my mind doesn't allow me
to rest
~ I wish for it ~
when my life continues
to fall apart
~ I yearn for it ~
when the small flame of hope
slowly dies
I want to get out and fly away
into the depths of
~ Infinity ~



Never

Sitting on a stone at the bay
The sky turns black
The waves are powerful
I look to the horizon
And wonder
Where are you now?
The church behind my back
Its bells play a sound of sorrow
In my eyes, on my cheeks
Dried tears
Feeling insecure and incomplete
I stand up and wander
Passing graves
Names are written on them
Names
Nobody knows
Restless souls try to find their peace
Are you happy wherever you are?
It starts to rain
My footprints are clearly shown in
The wet sand
Are you walking with me?
I sink to my knees
Can't stand the throbbing pain
My heart causes me
The wind blows, I shiver
Breathing
Cold air, I'm still alive
A left-over of my
Emotions
The icy water pours over my face
Touching the earth under which
You were buried
Nothing
You'll never come back
Never



Schuld

Die Welt, das Leben
alles
liegt hinter mir
gegangen f�r immer
mein Leid ist gro�
denn Abschied
konnte ich keinen nehmen
ungesagte Worte zerschneiden
die Luft, die ich atme
sie schweben umher
getragen vom Wind
doch erreichen
werden sie dich niemals
Schuld ruht auf meinen Schultern



Tr�ume

Warme Sonnenstrahlen ber�hren mein Gesicht
sanft streichen sie �ber meine Wangen
Der Wind f�hrt zart durch mein Haar
tr�gt es auf seinen lauen H�nden
Das Wasser umh�llt meine F��e
weich wie Seide spielt es mit mir, glitzernde Perlen
Ich tr�ume
Hei�e Sonnenstrahlen fallen auf mein Gesicht
verbrennen meine Haut und mein Fleisch
Der Wind dr�ckt auf meine Lungen
er nimmt mir den Atem, er peitscht
Das Wasser rei�t unter meinen F��en
es zerschellt an Steinen, hart, zerst�rend
Ich werde zerrissen, kann mich nicht wehren
Alles geht so schnell
Ich falle
Wo bist du nur?
Mein Traum













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