1. INTRO: "Die Rückkehr des Wesens" ( Instrumental )
2. EIN ERWACHEN
Auf Morpheus Armen trag`
ich Dich
Im Karussell um Deine Seele
Zwei Adlerschwingen breiten
sich
Um Dein Herz und schützen es.
Und wenn Dein Auge nun vermag
Zu
schauen auf mich wie ein Buch
So lies in mir und lern` mich
lieben!
Bedau`re mich ... Ich bin verflucht!
Siehe, zwischen Schlaf und
Leben
Steht nur dieser kleine Raum -
Die wüste Ehe eines Kusses
Des
Menschen längst verlor`ner Traum.
Und schleicht des Nachts wer durch Dein
Leben
Die blut`ge Spur im Angesicht
So schreie nicht - Erkenne
mich!
Ich führe und ich liebe Dich!
ICH LIEBE DICH! ICH LIEB` DOCH NUR
DICH!!!
Doch schmerzlich muß ich mir gestehen
Daß einen Traum ich nur
verfolgt.
In dieser Hoffnung bleib` ich liegen
Die Lider fest
verschlossen, nur
Ein Morgen darf es niemals geben
Da Du, mein Traum,
gegangen wärst!
So darf ich denn erwachen, erst
Nachdem auch Du mich
liebst im Leben!
IM LEBEN!!!
3. DER TRAUM DES TÄNZERS
Ausgestoßen und
doch vereint
Mit einem Licht, das heller scheint
Als alle Feuer dieser
Welt
Bin ich dem Engel gleich, der fällt
Aus höchsten Höhen unserer
Nacht
Mit Flügeln, gleich dem Ikarus: Aus Wachs
Geschmolzen an der Wärme
Deines
Herzens
Und tausend Töne, tausend Farben
Auf meinem Fallen
mich begleiten
Und tausend Schmerzen mir bereiten
Den Altar der
Finsternis
Und Deine Seele läßt mich sagen
Daß nun mein Herz sich suhlt,
betrinkt
An Deiner Schönheit, die mir klingt
Wie Trommeln, die zum Angriff
schlagen
Und dieses Warten, Schweigen, Streben
Nach Deinem Blut, nach
Deinem Leben
Das mir nicht vergönnet ward
Und in Deinen starken
Armen
Spür�ich Deinen Atem
Warmen Hauch, der Leben schenkt
Und keine
Sehnsucht existiert
Und tausend Töne, tausend Farben...
Erhöre
mich, errette mich, oh bleib bei mir,
ich liebe Dich!
4. KÜHLES WASSER
Der Traum von kühlem
Wasser:
Ich seh�den Regen in Dienen Augen!
Auf stahlgestützten Armen
ruht der See der Tränen,
Der Strom des Vergessens.
Ein Garten, wo man
nicht lieben kann,
Doch wo das Leben flutet,
Wie die Luft im
Himmel,
Wie kühles Wasser im Meer.
Mit meiner Hand fange ich die fahle
Träne auf,
Die wie ein Stück Kristall
In Regenbogenfarben
schillert,
Und berge sie, dem Sonnenlichte fern,
In meinem
Herz!
Rosenleid
Der leuchtende Schein
zeichnet die Blätter der
Rose.
Dornen zerkratzten meine Gefühle.
Das Blut, das
geflossen,
versickert im Grund.
Geschlossen wartet die Blüte,
Sich
meinen Blicken zu öffnen.
5. GEHEIMES LEBEN
Abgeschirmt von allen
Augen
brennt ein Licht
In tiefster Dunkelheit
Jedoch kein Lächeln und
kein Wort von Dir
Dringt je hinab zu mir.
Verdammt, siehst Du denn
nicht
Daß hier drinnen jemand lebt;
Eine Kreatur, die atmet
Und sich
nach Liebe sehnt?
Oh verdammt, merkst Du denn nicht
Daß tief drinnen etwas
existiert;
Ein Mensch, der leise leidet
Ein geheimes Leben führt?
6. DORT AM FENSTER
In diesem Haus, an
einem Fenster steht der Tod
Der Tod, der sich nach Leben sehnt
Nach
Menschen, die wie Kinder sind
Nach Menschen, die wie Kinder sind
In
diesem Haus, die Kinder in verlass�nen Zimmern
Voll böser Träume und toten
Schimmern
Es sind die Kinder, die sich fürchten
Und die Kinder, die
sterben
Und die Scheiben, sie sind blind
So blind, daß sich die Seele
sehnt
Dem Tod ganz nah, ganz nah zu sein
Dem Tod, der dort am Fenster
lehnt
Ich will zu Dir geh�n
Ich will ganz nahe bei Dir sein
Ich
will den Tod ganz nah seh�n
Den Tod, der dort am Fenster steht
In
diesem Haus, an einem Fenster steht der Tod
Der Tod, der sich nach Liebe
sehnt
Nach Liebe, die nach Menschen riecht
Nach Menschen, die wie Kinder
sind
Und die Scheiben, sie sind blind...
Ich werde zu Dir
geh�n
Ich werde ganz nah bei Dir sein
Ich werde den Tod ganz nah
seh�n
Ich werde dort am Fenster steh�n
7. TRAUMTANZ ( Instrumental )
8. NAZARETHS SOHN
Aus tiefsten
Tiefen ruf ich Dich
Deine Wahrheit ist mein Sein
Unser Wissen ist die
Macht
MACHT
Ist es nicht schön?
Nazareths Sohn
Deinen Namen rufe
ich!
Nazareths Sohn
Sag�, hörst Du mich?
Nazareths Sohn
Dein toter
Leib verfault zu Nichts!
Du falscher Prophet!
Ich weiß genau, Du hörst
mich nicht!
9.. EINE SYMPHONIE DES DASEINS
Viel zu
lange war ich nur
Eine tragische Figur
In dem Roman, den mein Leben
schrieb!
Viel zu lange stand ich still
Viel zu lange sah ich doch in
Dir
Ja nur den Zweck und nicht den Sinn
Nur noch das Ende,
Neubeginn.
Doch Du warst längst schon fort von mir!
Und nun wieder auf
dem Weg
Auf dem ich verloren ging
Keine Zeit mehr zu verweilen!
Nun
wache ich in den Ruinen meiner selbst
Im Dunkeln allein, verloren.
Und ein
Sumpf hemmt meinen Gang
In das Land, in dem der Himmel
sich
erhebt.
Ich lösch` das Feuer und die Glut
Die in mir einst
entflammten.
Dein Feuer, in dem Gefühle verbrannten!
In dem Gefühle
verbrannten!
Dein Feuer, in dem Gefühle verbrannten!
10. DER TORWEG ( Live )
Zu weit ging die Reise, zu hoch war der Preis,
Gelähmt vom
Rausch der Erinnerung.
Der Schutzschleier des Vergessens zerreißt,
Ängste
gestorben - gnädig verborgen!
Sie leben, sie starren in mein Gesicht.
Den
Torweg zurück! Er entgleitet ins Nichts. Wo sind die Stimmen, die liebevoll
sangen?
Bin ewig im Kerker der Seele gefangen!
Im Kerker - der Wiege
meiner Angst!
Der Kerker - die Wiege meiner Angst!
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