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Elite - Vorspiel auf dem Theater
Sleep unaware of loves' subconcious call
Scratching the
darkness!
Your things and lips wide opened, wet,
As your soul steams out
your womb,
Enlightened with sparkes!
Blow out the stars and extinguish
the sun!
For a better place than paradise for us might be won!
Far beyond
Edens light we will shine!
For that this vision is always mine!
Into
the dark pleasures we fly,
Our wings will not be burned!
Sleep my friend,
vanish from this world,
For that it's not real!
The earth received your
blood
From our hands!
The beauty of mans' daughters -
Taken by the sons
of...
Passion - Your name is like a razor
Cutting deeper everytime I
call it
Into my bloodsperm...
Fire is the key to all we seek:
I AM
ELITE!
Beloved lady, hear my yearning,
Die close my dark pregnant
embrace!
Dripping fertility for my race!
For every teardrop thou shalt be
burning!
Each night I dream of you again:
I touch thy blossom,
Smell
thy beauty -
Desire rapes your (my) rosebuds' - rain!
The beauty of
mans' daughters -
Taken by the sons of...
God!
Burn!
Yeah,
burn!
You'll fucking burn!
Burn, you bastards' whore!
Beloved lady,
hear my yearning!
Wir sind es, die herrschen,
Machen den Tag zur Nacht
der Menschen,
Mit dem Willen aus der Tiefe
Und der Kraft unseres
Verstandes!
Nur wir, die unsterblich Sch�nen,
Die ungesehen Euch
zerst�ren,
Allein durch Sinneslust und Habgier
Kniet die Welt in unsrer
Hand!
Und so erbl�hen wir in Jugend
Und ersticken Euch im Keim:
Ganz
egal, was Euer Traum war,
Wird nun endlich unser sein!
Kniet nieder nun,
betet uns an,
Bitte windet Euch in Schmerzen:
F�r immer seid
verleugnet!
Wir schneiden Euch aus unsren Herzen!
Everlasting ecstasy
- This orgasm drowns endlessly
Your lifeless minds in an ocean of our
seeds!
We'll scare the livin' daylights out of you,
Come on, my
sweetheart, won't you, too,
Bei the whore of my dreams
And sink down on
your knees
To fulfill my passionate needs!
I lick thy shame!
And in
this night, we'll rise again:
Die close my dark pregnant embrace!
Dripping
fertility for your race!
I call thy name!
The beauty of mans daughters
taken by the sons of the...
Elite!
Der Prolog im Himmel
- Widmung von mir
h�chstpers�nlich an meine Zuh�rer
Durch meines eigenen Leidens Macht
Gebar ich diese
Kl�nge.
Sprecht! Verbitterte Ges�nge,
Des irrwitz'gen Genius' verbliebene
Kraft!
Den Wahrheits - Schleier ich zertrennend,
Ein altes Spiel
erneut
Totes Gef�hl nicht scheut:
Ich, abscheuliches Damals
bekennend!
Einen Schwur auf die Reinheit der Liebe spricht
Die Zunge
des Scharlatan; und dennoch,
Das Rechte nicht mit L�gen sticht.
So hei�e
ich Euch frei willkommen!
Habt teil an meinem Tanz,
Das Drama hat von vorn
begonnen!
Den Schmerz, den mir die Nacht bescherte,
Benutze ich als
Leiter,
Und immer h�her, weiter,
Der Himmel neue Sicht gew�hrte!
Ich
frug Planeten, Welten, Lichter,
Ich suchte und fand schnell,
Da� die
Sterne, hell
Entflammten mit Eifer den Dichter!
So m�chte ich auch
Dich erw�rmen:
Herbei, oh trete an,
Mit mir hinaus ins All zu
schw�rmen!
In Dein Ende Dich zu treiben,
Um hinterher alsdann - Mit
Dir!
Wie Ph�nix aus der Asche zu ersteigen!
Nun folge mir, so schnell
du kannst.
Es ist soweit, habe keine Angst.
Und fahre mit mir zur H�lle
hinunter!
Vernichte Dich, der Tod ist unser!
F�hre die Klinge der
Sinnlichkeit.
Schmecke den Wein, schw�re den Eid.
Seufze verf�hrend und
bleibe doch stumm -
Tauche ein in die G�tterd�mmerung!
Sterbende Liebe - Der Niedergang
Lilith:
Dunkelheit!
Und kein Lichtstrahl mich
ersticht!
Samuel:
Es ist kalt, und es schmerzt,
Und ich habe Angst um
Dich!
Lilith:
Ich verla�' Dich nicht,
Komm', halt mich fest, ich
brauche Dich!
Samuel:
Unheilbar...
Lilith:
Voll
Kraftlosigkeit...
Samuel:
Zwei H�nde...
Beide:
Eine
Einheit!
Lilith:
Ein Flackern, das in mir stirbt...
Samuel:
Und ein
Auge, das mich nicht mehr sieht?
Lilith:
Die Sonne meines Herzen
strahlt,
Ihr Schein wird meine Liebe zu Dir tragen!
Samuel:
Doch ich
bin allein!
Ein Leben ohne Dich,
Wie soll es sein?
Lilith:
Am
Anfang stand der Fr�hling,
Und der Schnee, er schmolz entsetzt!
Wie ein
Baum in seiner Jugend
Stolz der Morgenr�te trotzt:
In den Himmel hast Du
mich gehoben,
Weit �ber die Sterne...
Samuel:
La�' uns nochmal die
Tr�ume leben,
Ist die Vergangenheit uns ferne?
In der Bl�tezeit des
Lebens
Machte uns der Sommer satt.
Selbst als die Welt um mich
verbrannte
Habe ich nie ans Grab gedacht!
Mu� denn Leben immer
leiden?
Ich kann die Qualen nicht verstehen!
Lilith:
Oh Gott! Vergib
mir meine Liebe,
Doch ich will nicht von ihm gehen!
Die Bl�tter fielen von
den B�umen,
Denn der Herbst f�rbte sie rot!
Meine Wangen wurden
sterblicher,
Geschw�ngert durch den Tod:
Gefangen in dem Sog
Aus
unbarmherziger Verg�nglichkeit...
Samuel:
Verga� ich nie Dein
Antlitz
Denn es ist w�rmend Endlosigkeit!
So, wie Eva in den Apfel
bi�,
Genossen wir die Frucht:
Lilith:
Belebender Geschmack
Und
bitters��licher Geruch!
Samuel:
Doch der Apfel ward aus Kr�hen
Hand...
Lilith:
...der Wurm darin die Pest!
Samuel:
Und Gott wollte
unser Leben:
Das Paradies gefror zu Eis!
Ewigkeit
Ist der Sturm der
Dich bedeckt!
Lilith:
Und es vergeh'n Jahrtausende
Bis man darin
entdeckt!
Samuel:
In Schutt uns Asche Deiner Krankheit
Werd' ich mit
Dir sterben...
Lilith:
Niemals! Das Feuer brennt die Tr�nen tot,
Und in
Liebe ist kein Platz f�r das...
Samuel:
Verderben!
Lilith:
Und auch
ohne mich wirst Du leben...
Samuel:
Und mit ganzer Kraft nach Vergeltung
streben!
Und in jedem Schatten werde nach dem Tod ich
suchen!
Lilith:
Und mich dann nach deinem Leben
wiederseh'n!
Samuel:
Niemals, jetzt hast Du mich gerufen!
Nein!
Wenn
dies das Leben ist, dann will ich nicht mehr sein!
Gram!
Von deinen K�ssen
wird das Herz mir warm!
(zu Gott):
Niemals mehr wird der
Morgentaukristall
Mein Herz begl�cken!
Oder Wasser aus dem
Lebensquell
Meinen trocknen Mund erquicken!
Selbst das Himmelbett aus
Sternen,
In die Tiefe es versank:
Geschw�rzt sind meine Tage,
Und mein
Denken ist Gestank!
So spricht Gott zu Samuel:
(aus dem Buche Hiob
zusammengest�ckelt)
Wer ist's, der den Ratschlu� verdunkelt mit Worten
ohne
Verstand? G�rte Deine Lenden wie ein Mann! Ich will Dich
fragen,
lehre mich! Wo warst Du, als ich die Welt gr�ndete?
Sag's mir! Wei�t Du, wer
ihr das Ma� gesetzt hat, oder wer
�ber sie die Richtschnur gezogen hat?
Worauf sind ihre
Pfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als
mich
die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle
Gottess�hne?
Wer hat das Meer mit Toren verschlossen, als
es herausbrach wie aus dem
Mutterscho�, als ich's mit Wolken
kleidete, als ich ihm seine Grenzen
bestimmte mit meinem
Damm und setzte ihm Riegel und Tore und sprach: "Bis
hierher
sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen
Deine
stolzen Wellen!"? Hast Du zu Deiner Zeit dem Morgen
geboten und der
Morgenr�te ihren Ort gezeigt, damit sie die
Ecken der Erde fa�te und die
Gottlosen herausgesch�ttelt
w�rden? Haben sich Dir des Todes Tore aufgetan,
oder hast
Du gesehen die Tore der Finsternis? Welches ist der Weg
dahin,
wo das Licht wohnt, und welches ist die St�tte der
Finsternis? Kannst die
Bande des Siebengestirns
zusammenbinden oder den G�rtel des Orion aufl�sen?
Wer
gibt die Weisheit in das Verborgene? Wer gibt verst�ndige
Gedanken?
Wer ist so weise, da� er die Wolken z�hlen k�nnte?
Wer mit dem Allm�chtigen
rechtet, kann der ihm etwas
vorschreiben? Wer Gott zurechtweist, der
antworte! Willst Du
mein Urteil zunichte machen und mich schuldig sprechen,
da�
Du Recht beh�ltst? Antworte, Samuel!
Tragische Trauertr�nen - Der Kampf der Himmelswesen
Und pl�tzlich ward alles anders,
Nichts wird sein, wie es
einmal war!
Das Schicksal wird verschworen wahr,
Geschmacklos schmeckt
Verzweiflung anders!
Vita mihi mors est:
Der Tod bedeutet f�r mich
leben!
Tragische Trauertr�nen beben
Und mich sinnloses Selbst
verl��t.
Herbstmorgen voller feuchter Frische,
Frau Nebel ins Flu�ufer
steigt,
L�stern Eiszapfen in mich neigt
Und gierig leckt des Kummers
Stiche!
Die Taubheit mich von neuem nimmt,
Gef�hle wie nur Du sie
schreibst:
Lilith, damit Du bei mir bleibst,
Bin ich, mein Tod, nur Dir
gesinnt...
Nun f�hle ich, es ist soweit, der Wald wird vor mir
lichter:
Selbst �ber mir der Himmel schweigt, abermillionen
Sterngesichter!
Oh Wunderangst, was geschieht mit mir? Wer vereitelt mir mein
Grab?
Vor mir k�mpfen Engel, und Nelken fallen vom Himmel
herab...
Gabriel:
Verr�ter!
Engelsf�rst Michael:
Ich werde die
Menschen erneut warnen!
Gabriel:
Versager!
Engelsf�rst Michael:
Um
sie vor feigem Werke wie Eurem zu
bewahren!
Gabriel:
Schakal!
Engelsf�rst Michael:
Um Eure Absicht
ehrenhaft zu enttarnen!
Gabriel:
Du Judas!
Engelsf�rst Michael:
Und
ich sterb' mit einem Lachen, einem Lachen...
Einem
Lachen
Gabriel:
Gemeinsam, Kraft und Feuer mit uns, so k�mpfen wir wie
Br�der!
Engelsf�rst Michael:
Vergessen!
Gabriel:
Seite an Seite, mit
einem Herzen, schlugen wir Satans Armee nieder!
Engelsf�rst
Michael:
Vergib mir!
Gabriel:
Hast mir den R�cken zugekehrt, ich nehme,
was ich Dir gab!
Engelsf�rst Michael:
Mein Herz!
Gabriel:
Vor mir
wirst Du sterben, und Dein Blut regnet vom Himmel
herab...Ade!
Samuel:
Ich kann es kaum glauben, nicht Schelmenstreich
meiner
Augen war es, der mir diese Bilder eingeimpft, sondern der
Schein
der Wahrheit selbst zeichnet das Ereignis...ich sah
tats�chlich einen Kampf
der Himmelswesen! Und w�hren
der Sieger, seinen Blutdurst befriedigt, in den
Himmel sich
erhebt, liegt der Andere zerschunden dort und
stirbt...warte,
ich eile, mein Freund, la�' mich Dir
helfen!
Engelsf�rst Michael:
Ich schrie so laut, da� die Erde
bebt
Und meine Stimme sich vor Gott
erhebt!
Samuel:
Warum?
Engelsf�rst Michael:
Warum? Droben tobt die
Schlacht,
Damit Gabriel letztendlich auf dem Throne lacht!
Samuel:
Ich
sah Euren Kampf...
Engelsf�rst Michael:
Doch Du verstehst ihn
nicht!
Darum gebt dem Tode, was des Todes ist!
Erkennst Du nicht? Gefallen
hat er mich besiegt!
Samuel:
Du sagst im Himmel entbrennt ein
Krieg?
Engelsf�rst Michael:
Ein eifers�chtiger
Zerst�rungsplan!
Samuel:
Ist er es, treibt der Neid also das B�se
an?
Engelsf�rst Michael:
Sie t�ten da Euch Gott hat die Seele
geschenkt!
Samuel:
Doch was k�nnen wir daf�r, da� nun der Himmel
brennt?
Engelsf�rst Michael:
Sie wollen Euch
unterjochen!
Samuel:
Seelenlose Sklaverei?
Doch Gott waltet mit
Macht!
Engelsf�rst Michael:
Gott ist ihnen
einerlei!
Samuel:
Dann...
Engelsf�rst Michael:
...wo immer dies auch
enden mag...
Samuel:
...bedeutet dies das Ende?
Engelsf�rst
Michael:
Eure Seelen sind gesch�ndet!
Samuel:
Was geschieht denn dann
mit Lilith?
Engelsf�rst Michael:
Lilith wird f�r immer
irren!
Samuel:
Auf dem Angesicht der Erde?
Engelsf�rst Michael:
Des
ew'gen Lebens endlos' M�hen!
Samuel:
Doch beim Vater in der H�he, einzig
dort m�chte ich sie wissen!
Engelsf�rst Michael:
Den Seelen bleibt nichts
anderes �brig als im kalten Moos ein
Grab auf Erden zu
k�ssen!
Samuel:
Ist das wahr?
Engelsf�rst
Michael:
Ja!
Samuel:
Himmel hilf...was kann ich tun?
Engelsf�rst
Michael:
Nimm diese Rolle an Dich, sie enth�lt einzig den Spruch,
F�r den
ein B�serer als Gabriel die Stimme mu� erheben!
Nun begib Dich auf die Suche,
mehr kann ich Dir nicht mehr geben...
Samuel:
Ich hoffe, ich bin
genug!
Gabriel:
(Im Himmel)
Vater unser, stirb f�r mich!
Der Krieg im Himmel - Die Diktatoren der Revolution
Samuel:
Wann birgt das Grab f�r ewig meinen Kummer?
Wann
steigt die Seele von dem Staube empor?
Ach eine H�lle folgt nach jeden
Schlummer,
Der mir er�ffnet des neuen Tages Tor!
(Lord Byron)
Des
Erzengels Armee:
Als das Universum brannte
Und der Mensch dem Dreck
entstammte
Und die Langeweile drohte,
So, da� Gott zu Adam
sprach:
Einer:
"Hier ist Euer Hauch,
Doch verrats nicht
Meinen
Engeln!
Sie werden Dich in St�cke rei�en!
Sags auch Deinem Weib,
Sie
soll leise sein
Und nicht patzen,
Dann habt ihr aus dem Hauch den gr��ten
Nutzen!"
Alle:
Da fand die Geduld ihr Ende!
Unser Ha� zerschnitt die
H�nde,
Die uns einst mit Liebe speisten
Und jetzt unsre W�rde kalt
zerrei�en!
Gabriel:
Tod dem Vater
Und dem Sohne!
Auch
Maria,
Alle:
Sie m�ge ihren Sinn verlieren!
Gabriel:
Heuchelnde
Herrlichkeit, himmlische Heiterkeit
L��t uns erblinden!
alle:
Jagt sie
alle fort, sie soll'n verschwinden!
So machen wir uns auf um unsrem Herrn
alsbald
Die Kehle durchzuschneiden!
Am tiefsten Spro� der Leiter -
versto�en:
Da k�nnen wir nicht bleiben!
Wer sind wir, da� wir zum
Wohle
Der Sterbenden handeln!
Gabriel:
Wer mit mir ist
bekenne:
Der Zustand wird sich wandeln!
Satanshimmel voller Geigen - Die Erscheinung des Luzifer
Samuel:
Ich setze meine Irrfahrt fort,
Und woll't mir doch
das Leben nehmen!
Statt dessen trag ich eine Last,
Das Wissen um ein
Zauberwort,
Schlimmstes mit Schlimmen zu bez�hmen!
Auf diesem Berge mach'
ich Rast,
Die Welt zu meinen F��en liegt:
Wo ist der Gott, der Gabriel
besiegt?
Luzifer:
Hier bin ich, denn wer sucht, der
findet...Mich!
Voller Zuversicht! Den Herrn der
Fliegen!
Samuel:
Gr��liches Schauspiel, ich entsage meine
Blicken!
Luzifer:
Ist es daf�r nicht zu sp�t?
Da� ich die L�sung bin,
hast Du es nicht begriffen?
Samuel:
Erst mu� das Mistrauen unterliegen,
Kronprinz der Ziegen!
Luzifer:
Da� ich den Himmel mit Dir pfl�cken
kann,
Wie lange wart ich auf diesen Tag!
Samuel:
Dies ist ein Bann, die
Versuchung ist so stark!
Luzifer:
Dem Erzengel die Rache zu
schenken!
Doch h�r' nicht auf an Lilith, Lilith, Lilith zu
denken!
Samuel:
Nenne mir den Preis!
Luzifer:
�bergib mir Deine
Seele!
Samuel:
Kann ich diese Opfer bringen?
Wei� ich ob aus dieser
Kehle nicht nur Teufelsworte dringen?
Denn wer gibt mir die
Gewi�heit?
Luzifer:
Kann Dich prompt auch jetzt
verlassen!
Samuel:
Diese B�rde, nein, auf Lebzeit mich unendlich w�rd' ich
hassen!
Luzifer:
Dieser Pakt erf�llt sich darin, da� ich fortan mit Dir
k�mpfe
Und das Aufbegehren im Himmel bis zur Totenstille d�mpfe!
Alle
Wesen aus der H�lle unerschrocken uns beiseite stehn:
Dieser Aufstand schnell
zerschlagen in Pein und Demut wird vergehn!
So da� Lilith friedlich
schlummert in des Paradieses Wolken
Und das Vergehen an der G�te, dieser
Frevel sei vergolten!
So entscheide Dich f�r mich, Deine Bedenkzeit ist
verronnen:
Wenn Du mir jetzt Deine Hand gibst, hat die Himmelsfahrt
begonnen!
Samuel:
Ohne Gnade dieser Zwiespalt mich zerrei�t,
Der
mir einerseits den Hoffnungsschimmer verhei�t
Und mir andererseits das
H�llenfeuer bringt!
Habe Gnade mit der Seele, die um Antwort
ringt!
Luzifer:
Die H�lle rei�t die Tore auf!
Der Seelentausch, mit
List, nimmt seinen Lauf!
Gehorche Deinem Drang
Nach Selbstaufgabe,
Untergang!
Verzweifelt sind sie sehr leicht zu bet�ren,
Die kleinen Helden
hier auf Erden!
Sie pflegen sich gerne zu vergessen,
Um Gro�mut daran zu
ermessen!
Das B�se ist auf Seelenfang,
So treibe Deinen Leichtsinn schnell
voran!
Ergib Dich meinem Zwang
Nach Selbstzerst�rung, Leidensklang!
Ich
liebe Dich!
Dein Blut, ich will es sehen, will es lecken,
Deine Seele will
ich schmecken!
So entflamme Dich f�r mich!
Ein Geist, der mich nicht
kennt?
Ist Triumph mir noch verg�nnt?
Samuel:
Lilith?
Ist das
Lilith?
Der Geist von Lilith?
Lilith:
Oh Samuel, mein
Samuel,
Lasse Dich nicht fallen!
Vergi� nicht meine Worte,
Sie d�rfen
nicht verhallen:
Da� der eine f�r den andren lebt,
Kein Opfer mu�t du
bringen!
Ich wei�, da� aus der Kehle dort
Verf�hrungsl�gen
dringen!
Samuel:
Oh Lilith, wie sehr liebe ich,
Ich m�chte f�r Dich
sterben!
Lilith:
Niemals, das Feuer brennt die Tr�nen tot,
In Liebe ist
kein Platz f�r das Verderben!
Samuel:
Ich will Dir Frieden
geben...
Lilith:
Ich sag' Dir Du sollst leben!
Samuel:
...Dich in
den Himmel heben!
Lilith:
Ich sagte Du sollst leben!
Ach h�tt' ich doch
mehr Macht als durch den Tod mir nun ist zugeteilt,
Aus Fleisch und Blut
w�ren meine Arme, an meiner Brust Dein Kopf verweilt!
Mein Herzschlag und ihr
Halt, sie hielten Dich zur�ck und noch viel mehr!
Selbst blind und taub und
ohne Mund: Du w��test, da� ich wiederkehr'!
Samuel:
Ach w�rst Du doch noch
bei mir,
Ach k�nnt' ich Dich noch sp�ren!
Darum Lilith verzeih'
mir,
Mein Herz, es soll mich f�hren!
Lilith:
Doch mit mir kommt die
Liebe,
So vertraue doch auf sie!
Doch was uns so verbliebe
Ist einsam
ohne Wiederkehr!
Samuel:
Nun gebe ich mich auf und falle tief,
Weil ich
aus Liebe f�r Dich fallen mu�!
Fahre in mich, ein letzter Ku�!
Fahre
tiefer, tiefer, tief...!
�berfalle meine Seele, Dir habe ich sie
verkauft!
Luzifer:
Ich habe sie erschlagen, zwei Fliegen, eine
Klappe!
Samuel:
Entrei�e mir die Rolle, den Spruch, den Duc jetzt
brauchst!
Luzifer:
F�r Samuel Verdammnis, f�r Gabriel meine
Rache!
Samuel:
Mein Name unterzeichnet, mein Blut auf
Pergament!
Luzifer:
Wie einst das tapfre Schneiderlein kann ich mich damit
schm�cken!
Samuel:
Ich hoffe, da� ab heute die Menschheit mir
gedenkt!
Luzifer:
Und morgen fr�h mein Seelenbuch mit Weltenmacht
besticken!
Zwei auf einen Streich!
Fl�gel aus Wachs - Das Wesen des Erzengels
Die ledernen Schwingen zum Kampfe erhoben,
St�rzen meine
Heerscharen vom Himmel herab!
Denn schwarz ist ihr Blut, und voller Ha� ist
ihr Atem,
Nach tausenden von Jahren der Friede nun starb!
Der Weg der
Vernichtung ist der Weg in die Freiheit,
Dem Menschen einzig die Seele Gott
gab!
Doch niemand soll nunmehr dem Tyrannen dienen:
Er - zertreten im
Staub - ich ergreife den Stab!
T�tet Gott - Und la�t ihn
erkennen!
St�rzt ihn herab - Sein Thron soll verbrennen!
La�t uns fortan
im Himmel regieren:
Blutig, grausam, grotesk!
Die wei�en Gew�nder
voller Lust wir verzieren,
In ihr nacktes Fleisch unsre Krallen wir
graben!
Erg�tzung, wie ich sie im Tode verf�hre,
Und sie voller Angst wie
die Nachtfalter schlagen!
Der T�rspalt zum Himmel, durch ihn flie�t der
Wein;
Noch verweilen sie in Ehre, doch wir werden sein!
Das blondgelockte
Haar, bald schon grau im Tod:
Den Phallus im Leibe - Vergewaltigt die
Engel!
Fl�gel aus Wachs - Sie sollen zerflie�en!
Damit wir daraus ein
neues Reich gie�en!
Und aus den Wolken soll Engelsblut regnen:
Ich bin die
Apokalypse! Armageddon!
Menschenkinder, Menschens�hne, Menschheit, welch
Hohn!
Dichter und Denker, Euer Denken rinnt davon!
Massenvernichtung und
V�lkermord, wahre Liebe ist Misanthropie!
Blut und Fleisch als Berg vereint,
welch polemische Philosophie!
Zu kraftlos zum K�mpfen, zu feige zum T�ten, zu
schlecht f�r der Welten Lohn!
Zu sterblich f�r Seelen, ihr Sklaven sollt
dienen,
An meinen Stiefeln seid ihr der Dreck daran!
Ich werde Euch
zertreten, ich werde Euch zermalmen, der Ozean wird Euer Grab!
Menschheit,
memento mori! F�r eine Seele seid ihr zu schwach!
Blicke der Angst - Sie
werden ersticken!
Und aus dem Leder Gew�nder wir flicken!
Und mit den
Knochen den Rhythmus getrommelt!
Der lustige Weg in den Tod!
Wir sind
das Schwert, wir sind das Feuer, im Himmel tobt der Krieg!
Wir sind
Gerechtigkeit, mein ist die Rache, uns geh�rt der Sieg!
Wir st�rzen Gott und
wir rotten die Menschheit aus,
Der Zustand wie es einmal war: Wir sind wieder
da!
Denn Gott hat uns geliebt!
Denn Gott hat mich geliebt!
Der Einfall in den Himmel - Geisterstunde in Eden
Die h�llischen Heerscharen:
Schlafe nicht unerwartet derer,
die des Nachts die Dunkelheit zerschneiden,
Denn mit ungez�hmter Tollwut und
unb�ndiger Inbrunst
Lauern schreckliche Gestalten im mittern�chtlichen
Dunst,
Die sich mit der Sonne Schwester, dem Mondlicht leis
bekleiden!
Luzifer:
Wir sind es, die herrschen,
Machen den Tag zur
Nacht der Menschen,
Mit dem Willen aus der Tiefe
Und der Kraft unsres
Verstandes!
Nur wir, die unsterblich Sch�nen,
Die ungesehen Euch
zerst�ren,
Allein durch Sinneslust und Habgier
Kniet die Welt in unsrer
Hand!
Die h�llischen Heerscharen:
Geisterstunde in Eden!
Mit der
H�lle im Gep�ck und dem S�bel im Gewand
Ziehen wir dem Himmel
entgegen!
Allein durch Sinneslust und Habgier kniet die Welt in unsrer
Hand!
Luzifer:
Und so erbl�hen wir in Jugend
Und ersticken Euch im
Keim:
Ganz egal, was Euer Traum war,
Wird nun endlich unser sein!
Kniet
nieder nun, betet uns an,
Bitte windet Euch in Schmerzen:
F�r immer seid
verleugnet!
Wir schneiden Euch aus unsren Herzen!
So umarme meine
Seele,
Oh infernalisches Dunkel,
Und rei�' mich in die
Tiefe:
H�llen-Stein-Karfunkel-Mein!
Die h�llischen
Heerscharen:
Satanas, oh Satanas,
Heiliger Gesell!
Hebe Deine Hufen
hoch
Und eile Dich, schnell !
Luzifer:
Mit dem Vorhang f�llt die
Szene,
H�rt der Engel leis' Gemunkel!
Schickt Gott Eure
Liebesbriefe:
La�t den Himmel H�lle sein!
Die h�llischen
Heerscharen:
Satanas, oh Satanas,
Heiliger Gesell!
Hebe Deinen Bockfu�
hoch,
Und spute Dich, schnell!
Die H�terin der
Himmelspforte:
Einhalt, ich gebiete Euch Einhalt!
Die h�llischen
Heerscharen:
Hinfort, Du Weib des Wolkentores!
Die H�terin der
Himmelspforte:
Einfalt, nicht den geringsten Spalt!
Die h�llischen
Heerscharen:
Die H�terin der Himmelspforte l��t uns nicht herein!
Die
H�terin der Himmelspforte:
Nachsicht, entfernt durch Eure Absicht!
Die
h�llischen Heerscharen:
Wenn wir nicht so b�se w�ren, w�rden wir jetzt
lachen!
Die H�terin der Himmelspforte:
Lacht nicht, la�t mich, lacht
Euch selbst fein aus!
Die h�llischen Heerscharen:
Wer finster schmollt
und heimlich grollt, was soll der andres machen?
Die H�terin der
Himmelspforte:
Von Anbeginn an langweilt mich
Das Warten vor der
Himmelst�r,
Es hat sich schnell herausgestellt:
Kein S�nder kommt
vorbei!
Die h�llischen Heerscharen:
Und grad' weil wir die ersten
sind, so lasse Gnade walten!
Die H�terin der Himmelspforte:
Oh
Bestimmung mein, so klein und rein,
So unverbraucht und unber�hrt!
Die
Wolken sind mein Zeuge:
Jetzt zeig' ich was ich kann!
Die h�llischen
Heerscharen:
Pfui, uns wird spei�bel, eine Jungfrau die Versuchung
meidet!
Die H�terin der Himmelspforte:
Wenn ihr wollt, da� ich hier
aufgeb',
Das erst' und einzig' Mal, dann geht,
Holt Gott pers�nlich
her,
Auf da� er's mir befehle!
Die h�llischen Heerscharen:
Wie
kommt's, da� man im Himmel weitaus frecher ist als unten?
Die H�terin der
Himmelspforte:
Doch wenn der Gott nicht kommen will,
Der mich hier einst
hat hingestellt:
Gehabt Euch wohl
Und rafft mich schnell dahin!
Die
h�llischen Heerscharen:
Aufgepa�t, dahingerafft, der Tod wird Dir
verpa�t!
Gnadenloser Gnadensto�,
Ein Mistst�ck aus Jehovas Scho�
Wird
heut unsre Wegzehrung sein,
Gebraten wie ein Schwein!
Die H�terin der
Himmelspforte:
Lange mu�t' ich ausharren, verz�ckend ist der Sinn!
Die
h�llischen Heerscharen:
Wir schneiden Dir die Haare ab,
Hui, aufgesattelt,
im Galopp,
Ein Ritt auf einem Engel
�ber Wolken, Stock und
Stein!
Die H�terin der Himmelspforte:
Ich bin ein peinlich
Engelspferd,
Mir scheint, ich mu�'s erdulden!
Die h�llischen
Heerscharen:
Und wenn der Gott nicht kommen will,
Der Dich hier einst hat
aufgestellt,
Gehab' Dich wohl,
Wir raffen Dich dahin!
Die H�terin
der Himmelspforte:
Aufgepa�t, dahingerafft,
Der Tod wird mir
verpa�t!
Die h�llischen Heerscharen:
So richtet Euer Ohr auf
das,
Was m�cht'ge Phantasie erschafft!
Im berstenden Get�se
Ist bald
jedes Wort zuviel!
Umw�lkt von sanfteo Todesduft
Soll bluten jedes
Engelein;
Jeder Zahn ein Keil im K�rper!
La�t den Himmel H�lle sein!
Die Vernichtung des Gabriel - Triumph des B�sen?
Luzifer:
Gelobt sei Deine Engelsgeduld, Gabriel! Mir im
Zentrum all
des Chaoses, des Himmels, der in Tr�mmern liegt,
noch
entgegenzutreten... H�rst Du die Stille? Endlich habe ich
ein
Schlupfloch gefunden, Dir zu begegnen, so blicke Deiner
Vernichtung
ins Auge!
Gabriel:
Es ist mir eine Ehre, alter Haudegen! La�' Dich
ansehen, mir
scheint, Du hast noch immer nicht dazugelernt, da� es
Dinge gibt,
die man nicht �ndern kann... so zum Beispiel
Deine Unterlegenheit,
Deine erb�rmliche Erscheinung und...
Deine verkr�ppelten Fl�gel!
Luzifer:
Fliehe, fliege, ich nenne Dir
den Grund:
Meine Fl�gel sind gestutzt, so kann ich Dir nicht folgen!
Wenn
Du jetzt noch auf der Stelle weilst und mir die Z�hne zeigst,
wirst...
Gabriel:
Werd' ich was? Noch mehr Floskeln h�r'n?
Satan,
halt' den Mund!
Zwar habe ich eine Schlacht verloren,
Doch was hat das zu
hei�en?
Luzifer:
Auf diese Einsicht kann ich Dich verweisen,
Man
sieht, Du hast Dein Volk verloren!
Wer soll Dir jetzt noch helfen?
Im
b�sen geb' ich Dir den Rat...
Gabriel:
Deinen Ratschlag lehne ich
ab!
Was bringt das Wort? Es z�hlt die Tat!
Luzifer:
1, 2, 3, wie
gewonnen, so zerronnen!
Um Dich zu t�ten bin ich
hergekommen!
Gabriel:
"6, 6, 7, wo ist die letzte 6
geblieben?"
Fragt das Teufelchen den Gott,
Denn sein Weg f�hrt zum
Schafott!
Du Baukl�tzchensoldat!
Luzifer:
Du Katze, die ihrem
Schwanz nachjagt!
Samuel:
Aus der Ferne und in Sicherheit
Kann ich
nicht mehr verneinen,
Da� jene zwei dort, ungescheit,
Kindischer als
Kinder reimen!
So weit bin ich gegangen...
Verliere ich meine
Zuversicht?
Ich sp�re Liliths Anwesenheit...
Lilith:
Dein Glaube
sollte st�rker sein,
Du wei�t, ich lasse Dich nicht
allein!
Luzifer:
Bedecke Dich mit Sternenstaub,
Der Weltraum wird
zu klein!
Diese Worte, selbst f�r mich �berraschend,
Nehmen jedes
Fleckchen ein!
Ein Zettel, klein und unscheinbar,
Verleiht mir alle
Macht:
Er stammt aus Gottes eigner Hand,
So hat Dein Herr mich wohl
bewacht!
Ich nehme Deinen Boden,
Der nur aus Ha� besteht:
Ein
z�rtliches Wort ausges�t,
Das auf der Zunge mir zergeht!
Dies ist kein
fauler Zauber,
Kein Hokus-Pokus-Elfenohr,
Hier steht
geschrieben,
Simpler, schlimmer:
"Gott liebt Dich noch
immer!"
Gabriel:
Mein Gott, mein Gott, verlasse mich!
Mein Vater,
oh, wie ha�' ich Dich!
So lasse mich doch allein:
Soll meine Schmach noch
schlimmer sein?
Gott:
Verwunderung spricht, erstaunt es Dich,
Da�
meine G�te nie erlischt?
Wo liegt Dein Grund im Streben?
Zeit Deines
Lebens ruft man Dich vergebens!
Gabriel:
Noch immer bleibe ich
dabei:
Die Gedanken, sie sind frei!
Ich flehe Dich an auf Knien:
Mein
Terror sei mir nicht verziehen!
Gott:
Das Gute, das sich in mir
spiegelt,
Ist zwecklos zu bek�mpfen!
Denn was Du nie verstanden
hast:
Die Liebe Gottes ist die Liebe des Menschen!
Gabriel:
Das hat
Dir der Teufel gesagt!
Luzifer:
Diese Taktik h�tt' selbst ich dem
alten Herrn nicht zugetraut!
Vor ungewollter Demut schwillt die Engelszunge
an!
Wie eine getroff'ner Spatz verliert der F�hrer seine Federn:
So sehet
selbst, wie Gabriel vor Bitterkeit ergraut!
Lilith:
Luzifer, bist du
es nicht, der Gabriels Torheit geht voran?
Vergeht bei dieser Weltenregel
nicht auch Dein freudig Zetern?
Erkenne Deinen Platz auf der Geschichte
letzten Metern!
Mit Deinem �bel ziehst auch Du die Liebe magisch an!
Oh
Samuel, mein Samuel, siehst Du, da� unser Stern ewig
leuchten wird?
Siehst
Du, wie wir mit dem offenen Herzen,
zwar ein kleiner Teil des Ganzen nur,
aber dennoch
allumfassend, Luzifer in uns einschlie�en
und auch er nicht
ohne uns existieren kann?
Nun hei�t es Abschied nehmen: Ich bitte Dich
aufrichtig zu
leben, ich bitte Dich aufrichtig zu lieben und ich bitte
Dich
aufrichtig zu sterben...
Samuel:
Ich liebe Dich bis zum Mond
und zur�ck und noch viel
weiter... verbannt seien die Gedanken daran, da� Du
mich je
verlassen w�rdest...
Luzifer:
Ich verdamme meine
D�mlichkeit!
Ich verdamme meine Einf�ltigkeit!
Ich verdamme mich!
Meine Augen sind die Sterne - Das Wesen des Lichtbringers
Wenn es kalt wird um Euer Seelen Glanz
Ist es mein dunkler
Geist, der Euer Fleisch verirrt!
Denn das Unwissende in Euch ist es,
Was
Euch verleitet, mein zu sein!
Mein Herz ist die Sonne - Die Sonne ist
kalt!
Mein Augen sind die Sterne - Die Sterne sind rot!
Meine Seele ist
der Himmel - Der Himmel ist leer!
Mein K�rper sind die Menschen - Die
Menschen sind tot!
Wie gerne lauschte ich Deinen Gebeten zu abendlicher
Stund'!
Ewig harrend unter Deinem Bett,
Wie die Engel der
Sehnsucht,
Der Tod in meinen Armen!
Ha�, die Liebe und er Tod sind
mein:
T�te, was du liebst!
Oh Du, Deiner Seele Schmerz,
Gefangen im Sog
der Liebe!
Ich wurde mehr geliebt, als jeder anderes gleichen,
Denn
meines Mythos Licht brennt ewiglich!
Hinfort geworfen durch die Tore des
�berjenen,
Dunkelheit! Mein Freund, komm', reiche ihr Deine Hand!
Ziehe
sie hinein in das Reich der Saat der Trauer,
Lasse sie Fr�chte tragen am
Strauche der Boshaftigkeit!
Lasse sie brennen am Baume der
Vergeltung,
Hindurch der L�gen Tuch auf zu den Engeln der Liebe
blicken:
Hindurch der H�lle Einsamkeit!
Brennen sollst Du in meines Herzen
Glut!
La�' eine Kerze brennen!
Aber die Liebe h�rt niemals auf - Der purpurnen Leidenschaft Spiel
Das B�se:
Wir bluten der purpurnen Leidenschaft Spiel!
Ich
zerbei�e Deine Lippen und sauge Dein Fleisch voller Lust!
In Samt Dich
gebettet,
Errettest Du mich:
Vergraben ich Dir
Verzehre ich
Dich!
Samuel und Lilith:
Durch Finsternis wandeln die Leichen der
Zeit,
Mit dem Herzen sind wir vor der Suche gefeit!
Das
B�se:
Zerschudnen die Scham,
So trinke ich Dich!
Umwunden, verwundet,
verendete Endg�ltigkeit!
Entsetzenstr�nen, unverh�llt, benetzen Deinen
K�rper,
Doch Adonis gleich und engelsleicht... zerrinnt!
Schattiere
mich mit Z�rtlichkeit,
La�' Deine Zunge, ungeteilt,
Wo sie schon abermals
verweilt,
Zerschneiden mein Gesicht!
Von Angesicht zu Angesicht,
Ein
Wort, das mir die Welt verspricht!
H�rt Liebe niemals auf?
Nimm meinen
Schmutz in Kauf!
Samuel:
Nicht mich hast du verraten,
Nicht mich
hast du gebrochen,
Mich bringt man nicht ins Grab!
Es war der Traum, der
durch Dich starb!
Alexander:
Wir bluten n�chtelang um zu
erzeugen!
Bitte zeig' mir die Lebenden, die sich noch beugen:
Vor der
Macht meines Kusses, vor dem Glanz meiner Seele,
Vor Gott und den Menschen,
auf das ich vergebe!
Bew�ltige mit mir den Drang nach Verrat
Und nimm' mir
die Schmerzen, das Gedenken Deiner Tat!
Vergeben, vergessen, noch kann ich es
nicht:
Aber, ich schw�re, die Liebe, sie h�rt niemals auf!
Epilog auf Erden - Um meines Wandels Willen
So bildet Euer Urteil nicht,
Bevor ihr wohlbedacht auch
wisst,
Da� Zeit auch manchmal Wunden heilt,
Und ich ab heut' ein Andrer
bin!
Sucht nicht nach Ursachen noch Sinn,
Denn sonst wird Euer Geist
zerteilt!
Es ist nun einmal, wie es ist:
Die Reife hat mich
eingeholt,
Dank Gott, ich hab' mich nicht gewehrt,
Es war das Beste, nicht
verkehrt...
Auch hat das Gl�ck mich eingeholt,
Es ist nun einmal, wie es
ist...
Wer ich letztendlich bin,
Und ob Samsa einmal
wiederkehrt,
Ich wei�, da� er, ganz unbeschwert,
F�r immer ein Pedant
bleibt!
Ich verk�rpere schon lange nicht mehr,
Was in Eurem Ohr
verhallt,
Doch solche Noten, zeitgeballt,
Sie fordern meine
R�ckkehr!
Ich verhelfe Euch zur Flucht,
Doch ihr la�t mich nicht
gehen!
Warum kann nicht geschehen,
Wonach ich habe gesucht?
Ich
komme zur�ck!
�