

Was ist das DDM?



Seit 10 Jahren will ich schon das DDM herausbringen. Zuerst in gedruckter Form, dann als Diskettenmagazin, und jetzt, im 3. Anlauf, im Internet. 



Das DDM sollte - nach meinen ursprnglichen Vorstellungen - ein Satiremagazin werden, mglichst eines von der anspruchsvollen Sorte. Ein gewisser Zynismus ist ja schon im Namen zu finden, und der sollte alle angehenden Mitarbeiter zu Hchstleistungen beflgeln.



Natrlich mu man auch Zugestndnisse an den Massenmarkt machen. Also mssen auch auch ein paar dumme Scherze, ber die das gewhnliche Volk lachen kann, in das DDM rein. Jeder, der also einen mglichst schwarzen Humor hat und lustige Sachen schreiben kann, sollte sich bei mir melden. Aber auch Autoren, die nicht direkt satirische Texte schreiben, sollen im DDM zu Wort kommen. Das Dichter und Denker im Titel verpflichtet schlielich dazu, oder? Jedenfalls gibt es dafr die Rubrik "Leseproben", dort habe ich vor, jeden Nachwuchs-Autor, der mitmachen will, vorzustellen - mit Wort und Bild, Kontakt-E-Mail usw. Ich verfolge (noch!) keine kommerziellen Ziele, die Verffentlichung im DDM ist natrlich kostenlos, und wenn die Damen und Herren Nachwuchs-Autoren dann den Literatur-Nobelpreis erhalten haben, knnen sie ja an ihre alten Freunde vom DDM denken, oder?



Jedenfalls mache ich das alles hier mit sehr viel Idealismus, und ich erwarte das nicht von meinen Mitarbeitern, jedenfalls nicht in dieser Menge. Aber es reicht schon, einmal im Jahr eine gute Idee beizusteuern. (Ich bin sehr bescheiden, oder?



Das mit dem Grafiker wit ihr ja schon. Na ja, was soll man machen. Gutes Personal ist heute schwer zu finden.



Das DDM soll natrlich nicht nur einmal erscheinen, sondern eine gewisse Bestndigkeit haben. Ich mache mir nicht diese Mhe, nur um mal fr eine Woche eine Seite im Internet zu haben. Das DDM soll mglichst lange laufen, meinetwegen 100 Jahre oder lnger, und da sollten meine Mitarbeiter auch dahinterstehen. Denn ich glaube fest daran (sonst wrde ich das alles nicht machen), da wir irgendwann den kommerziellen Durchbruch schaffen. Dann knnte man mit dem DDM richtig Geld verdienen. Mit MAN meine ich natrlich alle, die sich daran beteiligen. Damit wir dieses Ziel erreichen, mt ihr euch natrlich an gewisse Regeln halten, die aber gar nicht so schlimm sind. Am besten, ihr kopiert euch den folgenden Text - ihr knnt ihn auch auswendig lernen...



Merkblatt fr Autoren



1. NIE irgendwelche Originale aus der Hand geben!



2. Sobald man einen Text fertig hat, sollte man ihn einmal drucken und dann per Einschreiben an sich selbst schicken. Der Briefumschlag sollte so verschlossen sein, da man ihn ohne Beschdigung des Poststempels nicht mehr ffnen kann. Am besten macht man das mit einem umlaufenden Klebeband. Sobald man dann dieses Einschreiben wieder in den Hnden hat, kann man beweisen, da man den Text auch wirklich geschrieben hat. Also, ich setze voraus, da jeder, der beim DDM mitmacht oder eigene Texte einschickt, diesen Schritt bereits getan hat! Ich bin nicht verantwortlich, wenn es nicht so sein sollte und euch jemand die Ideen klaut!



3. Zu jedem fremden Text, egal ob als Leseprobe oder "Redaktioneller Beitrag" der im DDM erscheint, brauche ich noch folgendes:



-eine Erklrung des Einsenders, wonach der Text sein geistiges Eigentum ist, da keine Rechte von Dritten verletzt werden usw., ein entsprechendes Formular kann ich euch zuschicken.



-eine Erklrung, wonach ich den Text einmal im DDM verffentlichen darf, und zwar 



-entweder fr einen vorher festgelegten Zeitraum, also fr 4 Wochen oder bis zum 1. Juni oder so 



hnlich. 



-oder bis auf Widerruf.



-oder eben so lange, wie es das DDM geben wird.



NUR DANN kann ich einen nicht von mir kommenden Text auch verffentlichen.



ACHTUNG: Ich habe mir berlegt, da man im DDM verffentlichte Werke auch als Archiv zum Download bereitstellen kann. WENN das von den Autoren gewnscht werden sollte, dann sollten sie ausdrcklich darauf hinweisen, sonst mache ich mir die Arbeit nicht. 



4. Wer sich umfassend zum Thema "Urheberrecht" informieren will, der kann sich den Beck Rechtsberater im DTV "MEINE RECHTE ALS URHEBER" von Gernot Schulze (Nr. 5291) zulegen. Aber hier in Krze das Wichtigste:



-Prinzipiell erlischt ein Urheberrecht 70 Jahre nach dem Tod des Autors oder Inhabers. (Wenn der Autor nicht der Inhaber ist, - weil er die Rechte verkauft hat - kann es immer noch ein Verlag oder jemand aus seiner Verwandtschaft besitzen, also z.B. die Erben.)



-Bei Fotos wird auch das Persnlichkeitsrecht tangiert. Ein Beispiel:



A macht ein Foto von B. A ist der Fotograf, hat also das Urheberrecht an den Fotos. B hat aber das Persnlichkeitsrecht an dem Foto, eben weil es ihn zeigt. Wenn A nun das Foto von B verffentlichen will, mu er B um Erlaubnis fragen, und diese auch bitte schriftlich bekommen. 



(Das war nur fr den Fall, da jemand Fotos schicken will. Also, bei Fotos auch eine Erklrung beifgen, da es sich entweder um ein Foto von sich selbst handelt, oder da die fotografierte Person mit der Verffentlichung einverstanden ist).



Das Persnlichkeitsrecht gilt aber nicht fr alles und jeden. Gegenstnde haben logischerweise kein Persnlichkeitsrecht, und Leute, die man immer im Fernsehen oder in der Zeitung sieht auch nicht. (also Politiker, Sportler, Schauspieler usw.) ABER: Diese Ausnahme gilt nur, wenn die genannten Personengruppen gerade ihren Beruf ausben. Wenn ich also ein Foto von (geschmackloses Beispiel...) Helmut Kohl in der Badewanne verffentliche, ist das nicht sehr gut, denn dann kann er mich verklagen.



hnliche Dinge gelten natrlich auch fr Fotomontagen. (engl. Fakes)



-Zeichnungen, Cartoons, Computergrafiken usw. unterliegen den selben Bestimmungen wie Texte. Also, auch hier kann man nicht beliebig "wildern". Selbstgezeichnetes sollte man genau wie Texte vor der Verffentlichung sichern.



-Warenzeichen, Logos, Symbole drfen auch nicht so ohne weiteres kopiert oder karikiert werden. Wenn schon, dann mu die Karikatur als solche eindeutig erkennbar sein. Wenn ich also in einem fiktiven Lebenslauf das Time-Magazine erwhne (und ein entsprechendes Bild einfge) dann mu ich eben ein Dime-Magazine draus machen, denn sonst kommen diese amerikanischen Anwlte zu mir, und mit denen ist nicht zu spaen.



-Natrlich mu man in unseren politisch korrekten Zeiten auch aufpassen, da man Minderheiten nicht rgert. Das wird in letzter Zeit gewaltig bertrieben, so darf man z.B. den Begriff "Schwarzfahren" nicht mehr verwenden, weil sich dadurch Menschen mit dunkler Hautfarbe angegriffen fhlen knnten, oder eben auch in der ffentlichkeit der Eindruck entsteht, da nur Menschen mit dunkler Hautfarbe ein ffentliches Verkehrsmittel ohne Fahrerlaubnis benutzen. Also, nicht mehr "Schwarzfahren", sondern "Befrderungserschleichung", ist doch ganz einfach, oder? 



So, ich hoffe, da die angehenden Mitarbeiter sich das alles durchlesen werden, leider mu auch bei einem solchen Projekt an so etwas gedacht werden.



UND NOCH ETWAS:



Ich setze die Texte so nach HTML um, wie ich sie kriege. Also, bitte selbst um die Rechtschreibung kmmern. Wer selbst in HTML programmieren kann, der kann auch selbst Texte oder Hypertexte erstellen (auch Texte mit Bildern). Die Konventionen fr die Verlinkungen gebe ich auf Anfrage bekannt.






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