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Deutschland ist groß. Es ist viel zu groß.

Die Dinosaurier waren auch groß. Viel zu groß. Und sie sind ausgestorben.

Was lernen wir daraus?

Deutschland muss kleiner werden. In der Vergangenheit hat es sich immer wieder gezeigt, dass nur die Kleinen effektiv auf Veränderungen reagieren können. Um bei dem bekannten Beispiel zu bleiben: Der mächtige Tyrannosaurus ist ausgestorben, aber die Kakerlake gibt es heute noch.

Das sollte sich unser Staat nicht unbedingt zum Vorbild nehmen, auch wenn wir die Tyrannosaurus-Phase erfolglos hinter uns gebracht haben (und das schon ZWEI Mal). Kakerlaken mögen evolutionstechnisch extrem erfolgreich sein, als Vorbild taugen sie deswegen noch lange nicht!

Aber kleiner werden sollten wir. Denn in unserer europäischen Nachbarschaft gibt es Länder wie z.B. Dänemark oder Holland, die sehr viel weniger Probleme (vor allem wirtschaftlicher Natur) haben wie wir. Von Ländern wie der Schweiz oder Luxemburg will ich gar nicht reden, und wenn wir uns die allerkleinsten europäischen Länder ansehen (z.B. Monaco), dann sehen wir richtig viel Wohlstand und richtig volle Staatskassen.

Deswegen hat man sich beim DDM, dem einzigen deutschen Satiremagazin ohne falschen Größenwahn, schon mal ein paar ganz kleine Gedanken zu diesem Thema gemacht.

Und wir meinen: Deutschland MUSS kleiner werden!

 

Ein kleines Deuschland hätte viele Vorteile. Es wäre leichter zu überblicken, erst recht für einen kleinen Geist (und damit ideal für unsere Politiker). Und ein kleines Deutschland könnte auf viele Dinge verzichten, die einem großen Deutschland nur zur Peinlichkeit gereichen, z.B. eine Autobahn-Maut. (Wenn man nur 10 Kilometer Autobahn hätte, wäre das wirklich übertrieben!)

Ein Deutschland, das nur so groß wäre wie z.B. Monaco, könnte sich so ganz nebenbei auch noch die Bundeswehr sparen. Es könnte auf den subvetionsverschlingenden östlichen Landesteil verzichten, auf eine viel zu große Verwaltung (aus wievielen Bundesländern besteht eigentlich Monaco?), auf den ganzen Finanz-Apparat (von dem Bisschen, was ein gewöhnlicher Arbeitnehmer verdient, ist sowieso kaum noch etwas abzuschröpfen) und auf ein überteuertes Parlament.

Ein so kleines Deutschland würde sich aus den Einnahmen einer Spielbank finanzieren, oder aus einem großen sportlichen Ereignis, oder aus den unzähligen neugierigen Touristen, die unser Staatsoberhaupt und seine kaputte Familie sehen wollen. Ach, was wäre das so fein, wäre Deutschland richtig klein.

Die Frage ist nur, wie sinnvoll es ist, jetzt noch auf diesen Trend zu setzen. Denn aus dem fernen Osten hört man schon ganz andere Töne: Da heißt es plötzlich "BIG ist beautiful", und über eine Milliarde Chinesen fabrizieren ein unglaubliches Wirtschaftswachstum. Da fragt sich der verantwortungsbewusste Herausgeber: Sollte Deutschland doch wieder... So wie früher schon einmal... ? Na ja - aller guten Dinge sind drei, oder?

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