Noch etwas verschlafen trottete Erin aus ihrem Zimmer heraus und g�hnend den Gang zu dem Allgemeinbad auf dem Flur entlang. Es war eine lange Nacht gewesen, eigentlich schon Tag. Ein Tag begann bei ihr f�r gew�hnlich um sechs Uhr und endete fr�hestens um ein Uhr in der Nacht. Diesmal war es l�nger gewesen. Es hatte keine Pr�gelei gegeben und das hatte viele so lange sitzen lassen.
Ihr Sch�del dr�hnte und sie wusste nicht einmal, wie sp�t es gestern gewesen war, doch ihr Wirt, w�rde sie gleich aufkl�ren. Dessen war sie sich bewusst, als sie sich frisch machte und f�r die �bliche Arbeit anzog. Wieder mal ein etwas knappes, schwarzes, verspieltes Kleid mit Spitze, was nur zu gut passte. Sichtlich munterer tappste das M�dchen dann zu ihrem Zimmer zur�ck und r�umte etwas aus, bevor sie in den Gastraum ging. Dabei half sie einem alten Mann, der den Gasthof verlassen wollte, mit seiner Tasche die Treppe runter, was ihr etwas Kleingeld als Dankesch�n einbrachte. Es befanden sich selbst zu dieser fr�hen Stunde schon G�ste in der Taverne, aber sie w�rde jetzt noch nicht zu tanzen oder spielen anfangen. War sie doch kaum wach.
Kian, ihr Wirt, wank sie gleich zum Tresen und hob die leicht �berraschte erin mit Leichtigkeit hin�ber. "Guten Morgen, Kleines. Gut geschlafen?" Er erntete nur ein Murren als Erwiderung. "Ich meine ja nur." Damit band er ihr eine kleine Sch�rze um und gab ihr ein Tablett. "Und jetzt l�cheln. Einige warten schon." Damit kam sie wieder hervor und begann mit ihrer Arbeit. Ohne Fr�hst�ck, aber das holte sie gleich nach, wenn die Leute erst einmal befriedigt waren.
Die T�r zur Traverne, in welcher Erin arbeitete, wurde aufgesto�en. Ein Schwarzer Schatten stand im Rahmen, allerdings waren nur die Umrisse zu erkennen und liesen eindeutig eine Frau erkennen. Der Wind blies durch die Haare der Unbekannten und Bl�tter sowie anderes wurde in die Traverne geweht. Langsam bewegte sich der Schatten der Unbekannten in den Raum, und durch das Schwache Licht welches durch die Fenster strahlte konnte man immer mehr das Gesicht der unbekannten erkennen. Die Sonne ging bereits auf, und hatte daher noch nicht viel Licht zu verteilen.
Nun konnte man das Gesicht sehen, welches allerdings von mehrere dunklen Schatten umspielt wurde. Die dunklen, beinahe schwarzen Augen der Frau blizten auf, und der blutrote Mund grinste herablassend und hinterh�ltig. Ihre Schritte waren Schwer und hinterliesen ein dupfes knallen auf dem Stein des Bodens mit jedem Schritt.
Kurz nach dem die Unbekannte den Raum betrat, folgten schmirig und gef�hrlich aussehende M�nner diese. Diese setzten sich an einen der Gr��ten Tische, 17 M�nner insgesammt, und die Frau sah mit einem Blutr�nstigen Blick auf und durch die Traverne. Immer noch wurden ihre Lippen von einem gef�hrlichen grinsen umspielt. Langsam schritt diese auf die Theke zu, und ehe man mit den Augen blinzelte stand sie auch schon direck davor. Die Frau war noch sehr Jung, man mochte sagen, sie wahr eine sehr Junge Frau, allerdings konnte ihr Blick t�ten und man mochte sagen das dieses sie elter und auch Gef�hrlicher wirken lies.
Der Wirt schluckte, als diese vor ihr stand. "Wie kann ich Ihnen dienen?" Ein bedrohliches L�cheln huschte �ber die vollen Blutroten Lippen und liesen dem Wirt einen eiskalten Schauer �ber den R�cken laufen.
"Versorgen sie meine M�nner..." Ihre Augen weiteten sich bedrohlich und ihre dunklen Augen schienen immer tiefer. Ihre Stimme klang rau allerdings nicht kratzig.
Der jungen Bedienung waren die neuen Kunden nicht entgangen. Vor allem, die M�nner nicht. Sie hatte keine Angst vor M�nnern, aber diese da wirkten nicht gerade wie die saubersten und nettesten, die sie sich vorstellen konnte. die junge Frau, wohl Befehlshaberin, machte ihr da schon mehr Sorgen. Sie wusste, was sie wollte und schien ihr nicht ungef�hrlich - die M�nner auch nicht, doch bei ihr hatte es eine ganz andere Wirkung auf Erin. Sie kannte es einfach nicht. Und es war nun einmal so, dass Menschen Angst vor etwas hatten, was sie nicht kannten. Erin war da keine Ausnahme. Immerhin kannte sie Frauen nur 'brav' und 'gesittet', wie man es sich eben vorstellte. Naja, einige Ausnahmen gab es immer und hier z�hlte sie dazu. Doch diese Frau...
Erin wollte gar nicht weiter �ber sie oder die M�nner, die zu ihr geh�rten, nachdenken, sondern ihre Arbeit tun. So ging das etwas leicht bekleidete M�dchen an dem Tisch der M�nner vorbei und sp�rte einen Blick, wie sie ihn schon kannte. Er war abwertend, aber nicht abweisend - eher gegenteilig. Bei geschlagenen siebzehn, wie sie schnell hatte z�hlen k�nnen, nicht gerade aufmunternd.
mit dem leeren Tablett auf der Hand, nachdem sie eben serviert hatte, gelangte sie wieder zur Theke und zu Kian, der auch nicht wirklich sicher wirkte, als er fragte, was sie denn haben wollten. "Dieses M�dchen hier", begann der Wirt und deutete zu Erin, die kaum eingesch�chtert wirkte. Dass Gef�hle nach au�en kamen, kam kaum vor, wenn sie in der Taverne war. "wird jeden erf�llbaren Wunsch nachgehen und hoffentlich keinen offen lassen. Nur zu."
Damit verschwand er nach hinten, wahrscheinlich in das Lager, um die Vorr�te f�r diese regelrechte Meute zu kontrollieren. Allerdings lie� er die kleine Erin mit der fremden Frau allein stehen, die wiederrum irgendeine Bestellung erwartete und sich dabei nicht scheute, die Frau anzusehen.
Sie war h�bsch, soweit man es erkennen konnte, und �lter als sie. Einiges �lter als sie es selber war. Ihr kam ein, f�r sie, total unsinniger Gedanke - Piratenbraut. Daraufhin sch�ttelte sie aber leicht den Kopf und hoffte, dass es nicht falsch verstanden w�rde.
"Nun dann kleines... Jeden Wunsch ja? Ich denke meine M�nner haben einige W�nsch, sie sind so alleine, und suchen N�he und geborgenheit, sowie ihren Spa�!" Die Fremde zog eine Augenbraue hoch und grinste schleimisch und gemein. Darauf strich sie der jungen Bedinung eine Str�ne aus dem Gesicht. Ihr eigenes war bleich und kalt, dazu ihre Schwarzen Augen, lieses sie noch Unheimlicher wirken als sie so schon war. "Du wirst es sicher schon richtig machen, und wenn nicht..." Herausfordern beendete sie ihren Satz nicht, doch jeder konnte sich denken auf was diese fremde Frau hinaus wollte. Darauf stad diese auf und ging zu ihrer meute, "Viel Spa� Jungs... seid auch sch�n brav!" Sarkastisch begann sie zu langen und verlies die Traverne wie ein kalter Schatten, welcher durch den ganzen Raum eine eiskalte Briese wehen lies.
Die M�nner die mit der Unbekannten gekommen waren betrachtete die Junge Kellnerin, als sei diese ein st�ck Fleisch, und sie w�rden sicher das tun was ihnen aufgetragen wurde, Spa� haben...
Bevor er ihr stockte, hielt sie den Atem an, als diese ihr wirklich etwas unangenehme Frau die St�hne wegstrich. Auf ihre Haare achtete sie so gut wie, zumindest morgens nicht. Doch sie glaubte kaum, dass es an ihren Haaren lag, dass sie diese Str�hne aus ihrem Gesicht haben wollte. Es war wohl eher provokativ. Dabei hatten ihre Worte vorher schon gereicht. Eigentlich hatte sie kein Problem damit, M�nner etwas Spa� zu bieten, solange es nicht zu weit ging. Daf�r war ja Kian da und sie hatte stets ein Messer irgendwo am K�rper - f�r den Notfall, den man aber bisher wohl kaum erkennen konnte.
Selbstsicher und dabei dennoch nicht abweisend wirkend, ging das M�dchen somit in ihrem in dieser Situation vielleicht wirklich etwas zu kurzem Kleid auf den Tisch der M�nner zu und einmal um diesen und somit auch diese herum. Wieder vorn angekomme, machte sie sich etwas Platz und stieg mit einer gleitenden Bewegung auf den Tisch. Auch ohne Musik t�nzelnd spazierte das M�dchen nun �ber die Fl�che und blieb ab und an mal bei ein paar der M�nnern h�ngen, um sie etwas warm zu machen. Erleichtert, aber nicht dass man es sah, blickte die dann zu Kian, der wieder hinter der Theke erschienen war. "Herr Wirt? Eine runde Grog aufs Haus f�r diese Herrn", rief sie munter �ber einige Tische hinweg zu ihrem Ziehvater, der sie nicht gerade erfreut beobachtete. Sie machte ihren Job gut, aber das war ihm etwas zu hei�.
Die M�nner lehnten sich immer weiter vor wollten sie ber�hren, sp�ren, haben. Ihren gefiel diese Vorstellung, und deren K�pt'n hatte ihnen nicht zuviel versprochen...
W�hrenddessen, machte sich die unbekannte immer noch sehr d�sterwirkende Frau auf den Weg, die Insel zu �berqueren. Sie hatte sich ein Pferd gestohlen und ritt nun mit einem Wahnsinns Galopp durch die dichten uns sehr dunkelwirkenden W�lder. Die Hufschl�ge auf dem Waldboden lie�en ein dumpfes Ger�usch durch den ganzen Wald hallen, welches von dem angestrengten Schnauben des Pferdes noch untermalt wurde. Immer schneller, immer lauter hallten die Ger�usche, doch um so l�nger man lauschte um so weniger glaubte man das es ein Pferd war, es war ein �hnliches Ger�usch das dem eigentlichen Ger�usch des Pferdes Folgte. Ein helleres Galoppieren, ein anderes schnauben. Die unbekannte wurde verfolgt. Sie gab dem Schwarzen Friesen zu wissen das er einen Zahn zu legen sollte, doch das helle Ger�usch eines vermutlich anderem Pferd wurde Lauter und umspielte sich mit dem dumpfen Laut des Schwarzen Friesen. Ein Wei�er Schimmel bog hinter einem Baum auf den Hauptweg auf dem die unbekannte Ritt. Dieser trug einen ebenso in wei� geh�llten Reiter, welcher drohte den schwarzen Friesen ein zu hohlen. Der dunkle Schatten des Friesen's und der Unbekannten versuchte den hell leuchtenden Schatten des wei�en Reiters zu verdr�ngen, doch dieses gelang diesen nicht und der schwarze Schatten verlor an h�he und wurden von dem hellen Schatten eingeholt. Dieser ergriff die Z�gel der Unbekannten Reiterin und brachte diese und ihren Friesen zum stehen. "Das man Euch hier noch antrifft ist ein Wunder!" Die stimme der wei�en Gestallt klang hell und freundlich und schien sehr vertraut mir der Unbekannten. "Ihr wagt es mein Pferd zu stoppen, hier im tiefsten Wald in dem Euch keiner h�ren oder gar finden kann?" Die Unbekannte lachte sarkastisch auf und sah dem wei�en Reiter mit ihren schon fast schwarzen Augen, tief in die seine. "Ihr wollt mich herausfordern? Ich dachte ihr seit wenigstens �ber die lange Zeit kl�ger geworden..." Dieser sch�ttelte fassungslos den Kopf, allerdings besa� seine Stimme eine gewisse Ironie. "Was wollt ihr auf dieser ach so friedlichen und unschuldigen Insel Elaine!" Er kannte ihren Namen, und betonte diesen bedrohlich. "Ich suche Rast liebster Jack, nur Rast, keinerlei Streit" Wieder lachte die Unbekannte, Elaine, b�sartig, was den Wei�en Reiter, Jack, kalt lies, dieser grinste nur schief. "Ich soll Euch also glauben das ihr NUR Rast sucht? Ihr, die die Insel vor Jahren in Brand setzte, die die das Herz eines Mannes brach und nur Schutt und Asche hinterlies. Die die ein kaltes und schwarzes Herz besitzt?" Nun klang die Stimme, welche zu Jack geh�rte gebrochen und verletzt. Er zeigte Schw�che, was Elaine liebte. "Ihr vertraut mir doch?!" Herausfordernd klang die Stimme von Elaine, und ihre schwarzen Augen spiegelten das Mondlicht wieder, welches durch den dichten Wald seinen Weg bahnte. Dieses hatte Jack bereits einige Jahre zuvor geh�rt, und ebenso kalt wie damals klang es auch in jener Nacht. Ein Gef�hl von K�lte machte sich in ihr breit, er h�tte nie gedacht das er sie jemals wieder sah, und doch war es passiert, und er f�hlte nicht das was er erhoffte, er f�hlte nur diese abartige K�lte.
"Nun denn, der Herr entschuldigt mich!" Darauf setzte sich der Schwarze Schimmel wieder in Bewegung und das dumpfe Ger�usch der Hufe, welche auf den Waldboden aufschlugen hallte zur�ck zu Jack, welcher mehr oder weniger �berfordert dem aufwirbeln des Sandes hinterher sah.
Es brauchte eine Weile, bis Kian mit den vielen Getr�nken bereit war. Die Zeit wollte Erin damit �berbr�cken, sch�n in der Mitte des Tisches zu bleiben, w�hrend sie tanzte und sich dabei nur noch ab und an zu ihnen hinunterbeugte. Im Gegenzug hob sie ihr Kleid manchmal etwas h�her, aber nur kurz. Langsam langten die ungewaschenen H�nde der M�nner nach ihr, ihren Beinen, ihren Armen, ihrem K�rper. Man merkte nicht, wie sie langsam aber sicher unsicherer wurde, in dem, was sie tat.
Lange dauerte es nicht mehr, bis einer von ihnen mit auf dem Tisch stand. Es folgten weitere. Die anderen G�ste waren l�ngste verschwunden. Wer genoss das Essen und Trinken hier denn schon, wenn sich eine Meute dreckiger Kerle hier so auff�hrte. Erin selbst w�re wohl auch gegangen, aber sie arbeitete hier. Das M�dchen war den M�nnern unterlegen. In fast jeder Hinsicht. Sie war schw�cher, kleiner, leiser. Dinge, die sie hier bestimmt nicht weiterbrachte. Kurz nachdem zwei weitere auf dem Tisch standen, war nur noch damit besch�ftigt, die wohl wirklich sehr einsamen M�nner von sich weg zu halten. Sonderlich gut gelang es ihr aber nicht. Die dachten wahrscheinlich, es sei ein Spiel. So lie� sich auch keiner vor ihnen absch�tteln.
Als einer der Mannschaft nach ihrem Oberarm griff und diesen auch festhielt, w�hrend seine andere sich um ihren R�cken und tiefer legte, gr�llten die anderen begeistert. Offenbar war er einer der Beliebteren oder Rangh�heren. Das k�mmerte die 17-J�hrige aber herzlichst wenig, als sie mit ihrer freien Hand, einen Dolch unter ihrem Kleid hervorholte und blitzschnell in den Arm des Mannes schnitt, mit dem er sie festhielt. Darauf war dieser gar nicht vorbereitet und brauchte eine Weile, bis er reagierte - in dem er Erin schlug, die prompt in die H�nde von einem anderen fiel, der sie wiederum zu Boden warf, wo sie dann von dem Rest der Mannschaft unringt wurde. Noch immer mit lustvollen Blicken. Dass sie sich wehrte schien alles f�r sie noch besser zu machen. Hinter dem Geschehen fielen Kr�ge zu Boden. Kian hatte schnell reagiert und eine Pistole in der Hand. Immer etwas l�nger auf einen der M�nner gerichtet. Man sah ihm an, dass er nerv�s war. Zum Schie�en kam er aber nicht, weil gleich vier schnell bei ihm waren und ihn mit nur vier Schl�gen zum Fall brachte. Erin kam mit ihrem Dolch aber auch nicht mehr sehr weit. Es reichte den Kerlen langsam, von denen einige mehr oder weniger Schnitte und Schrammen davongetragen hatten, bis der Mann, der sie als erstes gehabt hatte, ihr grob das Messer abnahm, ihre H�nde zusammenpackte und Richtung T�r regelrecht mitzog.
Elaine Marley war mittlerweile auf der anderen Seite der Insel angekommen, und stieg von ihrem Pferd am, lies es einfach so stehen, da sie wusste dieses w�rde nirgendwo hin gehen. Langsam schritt sie auf den Friedhof, dieser war der Einziege auf dieser H�lfte der Insel, es befand sich sonnst nicht viel mehr auf dieser Insel, bis auf die Hauptstadt dem Wald und dem Friedhof.
Die Schritte von Elaine wurden immer deutlicher, so weiter sie auf den Friedhof kam, und ein deutliches Hallen konnte man ebenso vernehmen. Sie steuerte auf eines der gro�en Gruften zu. An der einen Gruft, vor der sie stehen blieb hing ein gro�es schweres Steinschild, mit der Aufschrift; 'Death don't scare the undeade'. In diese Gruft verschwand sie kurz darauf. Die Gruft schien von innen aus zu sehen wie jede andere auch, es lagen Tote und S�rge in den Einbuchtungen, welche auch daf�r vorgesehen waren, doch als Elaine eine Fackel anz�ndete, und diese herauszog, �ffnete sich eine Platte vom Boden und ein Geheimgang wurde frei gelegt. Ein paar Male sah sie sich suchend um, es war ihr keiner weiter gefolgt so stieg sie in die Dunkelheit in den unterirdischen Gang.
Die Mannschaf hatte nun eine neue Eroberung erlangt. Sie hatten die kleine aus der Traverne schreiend bis zu deren Schiff geschleppt, welches unter Schwarzer Fahne fuhr, und mit schwarzen Segeln best�ckt. Das ganze Schiff schien mehr oder weniger in einem schwarzen Schleier getaucht zu sein, da jeder kleinste Winkel auf dem ersten Blick schwarz war, selbst das Holz.
Langsam zogen die M�nner deren Beute an Deck, �ber den schmalen Steg hinauf. Oben viel diese dann mehr oder weniger unsanft auf das Holz des Decks und wurde ohne R�cksicht Unterdeck geschliffen und in eines der K�fige gesteckt. Darauf blieben einige der Besatzungsmitglieder bei deren Eroberung. "Ich denke der K�pt'n wird sich freuen!" Darauf lachten die M�nner giftig, w�hrend deren Blicke auf das M�dchen gerichtet blieben.
Den ganzen Weg zu diesem unheimlichen Schiff hatte sie sich gewehrt, gerufen, aber gebracht hatte es nichts. Man hatte sich zwar umgesehen, aber keine hatte wirklich etwas dagegen getan. Auch ihre Wehrversuche hatten nicht viel gebracht. Au�er vielleicht ein paar weiteren Krathspuren ihrer N�gel. Doch schon auf dem Weg zum Hafen war Erin etwas au�er Atem gewesen. Sie lief so wenig wie m�glich und wurde von diesem Kerl mehr oder weniger gezogen und von den anderen immer weiter geschubst.
Bei dem Steg, das Schiff hoch, hatte Erin die kleine Hoffnung, vielleicht von diesem wieder von dieser Mannschaft wegzukommen, doch die wurden zerschlagen, noch ehe sie alle diesen betreten hatten. Es konnten noch immer zwei neben ihr gehen, w�hrend das M�dchen den Steg eher hochstolperte, als ging. Der Mann vor ihr, der, der sich in Kians Taverne zuerst an sie herangemacht hatte, hielt ihre Handgelenke bis dahin noch immer fest umklammert und zog sie schnell, als sie da hoch laufen konnte, den Steg hoch, w�hrend der hinter ihr, die H�nde nicht von ihrer H�fte lassen konnte und sie stetig auch noch schob. An Deck des komplett schwarzen, f�r sie be�ngstigenden Schiffs wollte sie eigentlich keinen Fu� setzen. Tat sie auch im wirklichen Sinne des Wortes nicht, da die 17-J�hrige einfach auf das Deck mit den schwarzen Planken gesto�en und gezogen wurde, sodass sie hinfiel. Die Zeit um aufzustehen oder sich ihre schon in der Taverne und dem Weg hierher entstandenen Schirfwunden und Kratzer an Armen und Beinen anzusehen hatte sie nicht, da man sie sofort wieder bei den Handgelenken so fest packte, dass diese fast sogar ein leicht taubes Gef�hl bekamen, und ein St�ck auf dem Holz schleifte, bis sie es an eine T�r kamen, die er mit einer Hand �ffnete und Erin wenigstens aufstehen konnte.
Unten wurde ihr dann sofort noch etwas schlechter. Es roch schon fast modrig, war feucht und zu dunkel, um wirklich etwas erkennen zu k�nnen. Da brachte auch das fahle Licht, das durch die noch immer ge�ffnete T�r und eine �llampe entstand nicht viel. Immerhin str�mte etwas frische Luft von oben ins Unterdeck, w�hrend Erin die K�fige an den Seiten sah und langsam noch mehr Angst bekam. Von denen schien der Geruch zu kommen oder �berhaupt von dem Holz an den Seiten und sie w�nschte, diese Hand w�rde sie endlich los und gehen lassen. Dieser Wunsch wurde ihr wie viele fr�here auch nicht erw�nscht. Stattdessen wurde recht weit hinten, wo das schwache Licht fast nicht mehr hinreichte, die T�r eines recht kleinen K�figs, der etwas abseit von den anderen gebaut worden war, ge�ffnet und sie wurde wieder hineingeschubst, stolperte und knallte gegen die kalte, etwas feuchte Au�enwand, ehe sie sich langsam umdrehte.
Die Anzahl der M�nner hatte sich dezimiert und es tummelten sich nur ein paar vor ihrem K�fig. Erin hasste es eingesperrt zu sein, zeigte das hier aber nicht. Auch ihre Furcht war nicht erkennbar. Eher wirkte sie genauso stur und angriffslustig, wie in der Taverne, doch das w�rde sicher in der n�chsten Weile br�keln, wenn sie zumindest der Hunger etwas schw�cher wirken lie�. Als dann einer der M�nner diesen Kommentar wegen dem K�pt'n ablie�, traute sich Erin etwas weiter an die St�be ihres K�figs heran und... spukte dem dann �berraschten ins Gesicht. Ein guter Weg, wenn man seine Verachtung zeigen wollte, schon eingesperrt aber keinesfalls sicher war. Schnell wischte er sich das aber wieder mit dem �rmel ab. Allerdings �ffnete er den K�fig nicht, sondern langte nur ungew�hnlich schnell nach ihrer Hand, zog das M�dchen heran und lie� seine andere Hand durch den Spalt zwischen den St�ben einmal von ihrem Gesicht, ihren K�rper bis zu den nackten Beinen streichen. Erin zog Luft ein, um nicht durchzudrehen und ihn noch mehr zu reizen. Die Hand wanderte wieder hoch zu ihrem Becken, wobei sie scheinbar zuf�llig das so schon sehr kurze Kleid noch mehr hob, und dr�ckte den K�rper des M�dchens regelrecht gegen die St�be an sich. "Ich sehe, wir werden Spa� haben, Kleine, viel Spa�."
In Erins Ohren klang das Wort 'Spa�' auf einmal wie ein Schimpfwort oder eher wie eine Drohung, auf die hin sie einmal schluckte und ihn dann direkt ansah. "Eher bringe ich mich um", murmelte sie noch leise, doch er verstand es trotzdem - und sah es wohl als pers�nliche Beleidung, denn er stie� sie jetzt, selbst durch die K�figst�be ged�mpft, noch grob und kr�ftig zur�ck, sodass Erin zur�ck und hart auf den Boden fiel. Von da sah sie auch, wie erst jetzt jemand die K�figt�r zuschloss und dann mit dem Schl�ssel nach oben ging, w�hrend immer noch welche hier unten bei ihr blieben, wo sie sich an den Boden gew�hnte und nicht mehr aufstand.
Von all dem Geschen auf ihrem Schiff bekam Elaine nicht mit, sie war in den dunklen Gang unter der Gruft getreten und folgte diesem nun mit der Fackel in der Hand. Es war ein Feuchter Steingang, welcher jeden ihrer Schritte hallend wiedergab. Es dauerte nicht lange, so war sie an einer Kreuzung angelangt. Sie wusste, einer der Wege f�hrte in den Tod, der Andere weiter in den Gang hinein. Sie kannte den Weg, so brauchte sie keine Karte. Sie bog nach links und folgte diesem Weg wieder. Kurze Zeit sp�ter kam eine weitere Kreuzung, und wieder f�hrte nur ein Weg weiter ins Leben, und diesen W�hlte Elaine ebenfalls und folgte diesem eine ganze Weile, bis sie ganz in der ferne ein schwaches Licht vernehmen konnte.
Sie hatte den Raum gefunden. Drei M�nner sa�en an einem schwarzen Zedernholztisch und starrten Elaine an. "Elaine Marley!" Kam es zischend aus einer der dunklen Ecken und ein ganz in Schwarz gekleideter Mann stand auf und trat in das schwache Licht der Petroleumlampe, welche auf dem Tisch stand. "Welch eine Ehre euch hier an zu treffen! Was verschafft uns die Ehre..." Der Mann in schwarzer Kleidung trat an Elaine heran und stand nur einige Zentimeter von ihr entfernt, sodass sie seinen Atem im Gesicht sp�ren konnte. "Ich konnte nicht ohne Euch!� Gab sie dem Mann mit einem Sarkastischen Ton zu wissen. "Wo ist er!� Zischte sie in seine Richtung und sah ihn drohend an. Dieser betrachtete Elaine skeptisch mit einer hochgezogenen Augenbaue, "Es ist mir allerdings immer noch ein R�tsel wie Ihr es geschafft habt ihn unbemerkt von Skull Island hier her zu bekommen?� Elaine stie� den Mann zur Seite, und warf diesem abermals ein bedrohlichen Blick zu, �Ihr solltet doch wissen das mich nichts zur�ck oder gar aufh�lt! Und Niemand, wirklich Niemand steht MIR im Weg, oder durchkreuzt meine Pl�ne!� Sie war kurz auf den Mann zugegangen und hatte ihre Hand nach ihm ausgestreckt, doch nur anfangs strich sie �ber dessen Gesicht, bevor sie ihm eine Verpasste.
Die drei M�nner, welche an dem Tisch sa�en, betrachteten Elaine eher �ngstlich, sie war zwar eine Frau, doch benahm sie sich ganz und gar nicht so. Sie konnten nicht leugnen das diese mit ihren Weiblichen Reizen spielte, doch auf der anderen Seite sahen sie nur die eiskalte Gnadenlose Frau, welche noch blutr�nstiger und brutaler war, als es je ein Mann sein konnte. �Nun, wo ist er!� Wiederholte Elaine in einem Scharfen Ton, worauf einer der Drei zusammenzuckte w�ren der in schwarz gekleidete Mann eine Fackel aus dessen Halterung nahm und Elaine ein Zeichen machte ihm zu folgen, was sie auch tat. Langsam gingen sie einen weiteren dunklen Gang entlang, dieser unterschied sich kaum von den Anderen zuvor. Elaines Schritte und die des Mannes hallten durch den Gang, und so weiter sie in diesen kamen, um so mehr glaubte man ein Wimmern war nehmen zu k�nnen, und tats�chlich, ein alter Mann sa� in einem Kerker am Ende des Ganges und wimmerte vor sich hin.
Der in schwarz gekleidete Mann trat zur Seite, sodass Elaine an diesem Vorbei zum Kerker vorschreiten konnte. Der Alte im Kerker stand auf, und sprach mit zittriger und gebrochener Stimme zu Elaine: �Lass mich gehen, Elaine! Du kannst mich hier nicht festhalten! Ich ...� Elaine brach ihn ab, �Und ob ich dieses kann! Sonnst w�rdet Ihr doch nicht hier sitzen oder?� Der alte Mann betrachtete sie abf�llig, �Elaine, du kannst doch nicht deinen eigenen Vater hier gefangen halten! Das ist ...� Wieder wurde dieser von Elaine abgebrochen, �Ihr solltet euch gl�cklich sch�tzen das Ihr noch lebt, ich h�tte Euch ebenso gut umbringen k�nnen!� Sie zischte ihm entgegen. Ja sie war wirklich in der Lage ihren eigenen Vater umzubringen, und das leugnete sie auch nie, doch solange er nicht verraten wollte, wo sich die Karte nach Monkey Island befand konnte sie nicht, er war ihre einzige Hoffnung, falls sie eine hatte. Sie sah ihn an und lachte herablassend worauf der in Schwarz sich an den alten Mann richtete, �Jetzt seht Euch an alter Mann. Ihr wurdet von Eurer eigenen Tochter verraten! Ihr seid dich schwach!� Elaine h�rte bei den Worten abrupt auf zu lachen, doch sagte sie nichts, da es die Wahrheit war, der einst so m�chtige LeChuck war nun das Opfer seiner Familie. �Nun gut,� begann sie wieder, �Ich werde es ein weiteres Mal versuchen! Wo ist die Karte nach Monkey Island!� sie blieb �u�erlich ruhig, allerdings tobte sie wieder innerlich und h�tte ihren Vater am liebsten gefoltert das dieser endlich mit der Karte rausr�ckte oder den Ort verr�t wo sich diese befand! Doch auch dieses Mal blieb der ber�chtigte LeChuck standhaft, �Auch unter Folter w�rde ich es dir nicht sagen! Elaine du kannst dir nicht einmal vorstellen welch Schatz dort verborgen ist, und mit diesem w�rdest du nicht umgehen k�nnen!� Elaine ballte ihre F�uste, sodass ihre N�gel sich in ihre Handfl�chen bohrten. �Es reicht... foltert ihn!� Die stimme von Elaine Marley hallte durch die unterirdischen G�nge, worauf die drei M�nner von dem Raum zu ihr gest�rmt kamen und der schwarz gekleidete Mann nur herablassend zu dem Alten grinste. Dieser war �ber die Skrupellosigkeit seiner Tochter sehr verwundert und schrie aus angst, �Versuchs auf Blood Island, dort wirst du eher f�ndig als hier!� Er wusste das seine Tochter es ernst meinte ihn foltern zu lassen, und davor f�rchtete er sich noch mehr als vor seiner eigenen Tochter. �Warum nicht gleich so alter Mann!� Gab sie ihm mit einer abf�lligen Stimme zu wissen und verlies so den Gang zum Kerker und drehte sich im Raum vor diesem Gang nochmals um, �Sorgt weiterhin f�r ihn, man kann ihm nicht trauen, und so denke ich das ich ihn noch brauchen werde, wenn er wieder gelogen hat!� Darauf verschwand sie aus dem unterirdischen Geheimgang und kam aus der Gruft.
Sie schwang sich l�ssig auf ihren Friesen und ritt zur�ck durch den Wald, doch dieses Mal folgte ihr niemand. Als sie in die Stadt kam schien diese in heller Aufruhe zu sein, da dieser etwas genommen wurde, doch sie fragte nicht nach, sondern ritt in windeseile zu ihrem Schiff. Sie sprang noch im lauf des Pferdes ab, worauf das Pferd noch eine Weile weiter lief.
Langsam und Stolz schritt sie die Planke zu ihrem Schiff hoch, einige ihrer Besatzungsmitglieder grinsten ihr schmierig zu. �Was habt ihr dieses Mal?� Einer der M�nner brach das Grinsen, �Ein Geschenk f�r Sie!� Es dauerte nicht lange und Elaine war an Deck angekommen, �Ein Geschenk? F�r mich?� Gespielt �berrascht betrachtete sie die M�nner, doch interessierte es sie wenig was ihre Mannschaft f�r sie hatte. �Setzt die Segel und nimmt Kurs auf Blood Island!� Die beiden Nickten und schreiend deren Befehle durchs Schiff, worauf dieses Ablegte und aufs Meer zusteuerte.
Nach einiger Zeit ging Elaine unter Deck wo einige ihrer M�nner sie zu den K�figen F�hrten. Als sie das M�dchen aus der Taverne sah grinste sie hinterh�ltig, �Ja wen haben wir denn da?� Einer der M�nner lachte leicht auf, �Wir haben sie zum Spa� mitgenommen!� Worauf Elaine eher zischte, �Das seh ich! Also...� Sie trat an den K�fig heran, sie musterte die kleine Abf�llig, �Hm� Sie soll also euer Spielzeug sein ja? Das sehe ich anders... Wie hei�t du den zartes Wesen!� Elaines Stimme wurde mit jedem Wort das sie Sprach sarkastischer.
Unter den gierigen Blicken der M�nner, die sich zum Gl�ck au�erhalb ihres K�figs befanden, war Erin aufgestanden. Blicke st�rten sie nicht und solange hier ein Gitter dazwischen war, w�rde es sie auch nicht st�ren. Sicher war es bestimmt auch nicht schwer, die T�r einfach aufzuschlie�en hineinzukommen oder sie von einer der Seiten des anfassen zu wollen. So breit war das Ding jetzt auch nicht, als dass es sie h�tte sch�tzen k�nnen. Genauso so sah Erin diesen K�fig eine Zeit lang. Als Schutz vor diesen M�nnern da drau�en. Sie hatte sich nie an irgendwelche M�nner in der Taverne verkauft, auch wenn man es ihr gern nachgesagt hatte. Kian h�tte dem schon gar nicht zugestimmt und den Mann, der es gewagte h�tte, sie ohne ihren Willen irgendwie zu ber�hren achtkantig aus seinem Gasthaus geworfen. Er hatte es immer wieder gesagt und auch bewiesen. Jetzt hatte er ihr aber wohl nicht helfen k�nnen. Es waren auch zu viele von ihnen gewesen, um sie zu zweit, wenn sich Erin mitz�hlte, von ihnen entledigen zu k�nnen und jemand anderes war ja nicht da. Es hatte seit sie sieben war nur sie selbst und Kian gegeben.
Jetzt sa� sie hier aber in einem dreckigen K�fig unter Deck eines viel zu dunklen Schiffes, wenn man sie fragte, was hier aber bestimmt keiner tun w�rde. Au�erdem war die Luft wirklich etwas grausig und sehr stickig; das Licht nur schwach. So hatte ihr Tag nicht beginnen oder enden sollen, denn vom Tag sah sie jetzt gerade herzlich wenig. Sie konnte kaum die Gesichter der M�nner erkennen.
Die Kerle hatte sie sicher und auch etwas provokant angesehen, als sich das Schiff pl�tzlich in Bewegung setzte. Was passiert hier? Nein, nein, nein..., schoss es ihr durch den Kopf und das 'nein' wiederholte sich noch einige Male. Als das Schiff etwas abdrehte, verlor sie etwas das Gleichgewicht und musste sich an einem von den St�ben festhalten, ehe sie sich einen festen Stand wieder zutraute. Ungl�ubig und auch einen Tick beleidigt blickte ihre Augen die M�nner nun an. "Was zum...?" Zum Beenden des Satzes kam Erin nicht, da einige M�nner kurz verschwanden, um dann mit der Frau wieder zu kommen, die sie vorhin schon hatte provozieren wollen. Die sie angewiesen hatte, sich um die M�nner zu k�mmern. Sofort bekam sie ein unangenehmes Gef�hl in ihrem vom aufkommenden Hunger ohnehin schon flauen Magen. Au�erdem taten die Bewegungen des Schiffes und die Wellen, die ab und an kr�ftig gegen das Holz hinter ihr schlugen, ihr �briges, um sie noch ein wenig unsicherer werden zu lassen, doch bemerkte man das kaum, als die Frau dann vor ihr, oder besser, vor dem K�fig stand und das M�dchen durch die St�be musterte - abf�llig, als w�re sie etwas Besseres. Diese Meinung teilte Erin keineswegs.
Zum Spa� mitgenommen...?, wiederholte sie f�r sich und musste sogar etwas schmunzeln. Wenn man bedachte, dass ein paar der M�nner bestimmt nicht wenige Kratzer und Schrammen von ihr abbekommen hatten. Leider sah sie das jetzt nicht. Spielzeug sein, ja? Das sieht sie anders? Bestimmt geht es noch schlimmer... Als er sie als 'zwartes Wesen' ansprach, blickte sich Erin demonstrativ �ber die Schulter, als h�tte da noch jemand sein k�nnen. Immerhin befand sich auch zwischen ihr und dieser Frau ein K�figrand und sie war mitten drin. Daher konnte es sie es auch recht k�hl und trocken sagen. "Erin, aber Ihr k�nnt mich nennen, wie es Euch oder Euren M�nnern beliebt."
Elaine musste fast laut auflachen, doch hielt sie dieses dezent zur�ck, und lies nur ein leichtes schmunzeln durch, was allerdings auch selten war, da sie ihr Gesicht kaum in den Genuss von positiven Gesichtsausdr�cken kommen lies. "Nun, d�rfen meine M�nner und ich dieses, ja?" Ihre Stimme war hart und ein wenig rau, doch vermischte sich dieses doch mit einer eher hellen weichen Stimme. Elaines Stimme war mit den Jahren immer h�rter geworden, und neigte immer mehr zu einer gewissen Rauheit.
"Wo wir nun dabei sind, ich bin Elaine Marley, und falls Ihr diesen Namen noch nie in dieser Form vernommen habt, so solltet ihr mich auf alle F�lle unter dem Namen The Dead Soul kennen, oder eher habt Ihr von mir geh�rt..." kurz lachte sie mit einem sarkastischen Unterton auf. In dem schwachen Licht der Petroleum Lampe konnte man nur Elaines Konturen erkennen, doch jedes Mal wenn sie sich in die Richtung der Lampe wandte konnte man ihr dunkel wirkendes Gesicht erkennen.
"Nun ich wei� noch nicht recht was ich mit Euch anfangen soll, als Geisel seid ihr mir einfach nicht gut genug, denn wer sollte schon nach Euch suchen? Ihr habt, soweit ich wei� doch niemanden, oder sehe ich das falsch?" Elaine schloss es aus, dass die Kleine aus einer reichen Familie stammte, da sie weder den Eindruck machte noch so aussah. Zudem w�rde diese dann nicht in einer Taverne arbeiten. Und wenn dessen Familie doch etwas Geld besa�, so war es nicht viel, sodass es Elaine oder ihre Mannschaft reizen k�nnte.
Wieder wandte sie sich zu dem M�dchen das sich Erin nennen lies, "ich werde mir noch �berlegen was ich mit dir mache. Aber um nicht unh�flich zu erscheinen, werde ich dir verraten wo unser Weg hinf�hrt." Sie schenkte Erin ein boshaftes L�cheln, welches so kalt wirkte wie das Packeis am n�rdlichen Kreis. "Wir werden nach Blood Island reisen, und ihr werdet leider nicht in den Genuss kommen diese Insel in voller Pracht erleben zu k�nnen, oder dessen Hotel zu besuchen!" Wieder lachte Elaine diabolisch auf. Die Insel, welche sie und ihre Mannschaft als Ziel gesetzt hatten, ist eines der dunkelsten Inseln �berhaupt, allerdings ist diese weniger tief schwarz als Elaine Marley's Schiff. Diese Insel wurde vor Jahren mit einem Fluch bedeck, welcher diese in ewige Dunkelheit tauchte, und so herrscht dort f�r immer Nacht. Zudem wird unter dem Volke erz�hlt, das es auf dieser Insel spukt und selbst der Tod dort seinen Sitz hat, allerdings ist dieses eher als Aberglaube zu beachten als die Wahrheit. Allerdings schien diese Dunkelheit, sowie der Aberglaube noch genug reisende an zu ziehen, da die einzige Taverne auf dieser Insel sehr gut besucht wird.
Wieder sah Elaine zu Erin, und versuchte dessen Reaktion ein zu sch�tzen. Es freute sie etwas die junge Frau dort in dem K�fig zu sehen, zudem schien sie etwas Unsicherheit in dieser sp�ren zu k�nnen, auf alle F�lle vermochte Elaine dieses aus der doch versucht unterdr�ckten K�rpersprache erkennen zu k�nnen.
Die Augen der 17-J�hrigen weiteten sich etwas. Sie sagte kein Wort. Erst starrte sie ihren Gegen�ber f�r ein paar Sekunden an, als diese das 'Dead Soul' erw�hnte. Wer hatte nicht von ihr geh�rt? Gl�ck hatte, wer nie mit ihr zu tun bekam. Dieses Gl�ck schien dem Tavernenm�dchen allerdings nicht verg�nnt. Diese stand da, in einem K�fig, auf dem Schiff von dieser 'toten Seele' und das Schiff zeigte nichts anderes. Man konnte nicht behaupten, dass sich das M�dchen wohl f�hrte, doch wandte sie ihren Blick deshalb von der Frau vor sich ab. Au�erdem geh�rte es sich nicht. Selbst wenn man da eine Ausnahme h�tte machen k�nnen.
Die Schatten im Raum wanderten hin und her, da sich durch die Bewegung des Schiffes auch die Lampe bewegte. So erschien ihr diese Frau, Elaine Marley, wie sie wohl wirklich hie�, immer in einem anderen schwachen Licht, wenn sie diese nur angesehen h�tte. Doch tat Erin das nicht, mied den Blickkontakt der Frau, die �ber den Wert der Gefangenen spekulierte. Nat�rlich hatte sie Recht. St�mmte Erin aus einer reichen Familie, s�he sie gepflegter aus, w�rde l�ngere Kleider tragen und sich hier anders verhalten. Sicher war sich das M�dchen, dass sie nicht als Geisel dienen konnte. Kian w�rde wahrscheinlich einiges probieren, jedoch nicht �ber den Rand der Insel hinauskommen. Keiner k�mmerte sich um ein verschwundenes M�dchen, das in einer Taverne arbeitete und dem man nachsagte, sich an jedes m�nnliche Wesen auf Erden zu verkaufen. In ihren Augen wollte Kian wahrscheinlich nur keine neue Kellnerin suchen. Man merkte schon, wie Erin etwas ruhiger wurde, obwohl es eigentlich keine Veranlassung dazu gab. Schon gar nicht, wegen der Nettigkeit, auszusprechen, wohin die Fahrt ging. Unter anderen Umst�nden, h�tte sie das vielleicht sehr interessant gefunden, doch nun eher nicht. Zumal sie, wie angek�ndigt, bestimmt nichts anderes sehen w�rde, als diese schaurigen, modrig riechenden Planken um sie herum. Von Blood Island hatte sie auch geh�rt. Etwas davon machte ihr Angst, auf der anderen Seite, w�rde sie gern mehr sehen, als das, was sie von Scabb Island kannte - und das gab es auf Blood Island ganz sicher.
Es dauerte eine Weile, ehe sich Erin wieder zu Elaine umwandte und diese auch mit ruhiger, fester Stimme ansprach. "Wie ich geh�rt habe, gibt es dort keinen Tag, also kann es nicht besser und nicht schlechter sein als hier unterdeck", meinte Erin und traf den Blick des unheimlichen Kapit�ns.
Elaine betrachtete das M�dchen weiterhin, es freute sie doch sehr, das sie wenigstens schlagfertig war, so etwas gefiel ihr. "Nun, da es Euch hier anscheint sehr gef�llt, k�nnt ihr hier auch eure N�chte verbringen. Allerdings denke ich das die Ratten sich weniger dar�ber freuen w�rden, wenn Ihr denen den Schlafplatz raubt..." Ein dunkles Grinsen umspielte die leicht bl�ulichen Lippen von Dead Soul, und es schien als w�rden dessen tief braune Augen mit dem Licht tanzen.
"Allerdings k�nnt ihr Eurer derzeitiges Schicksaal ein wenig umstimmen und in eines der Betten an Deck schlafen! Allerdings liegt es an euch ob ihr lieber mit den Ratten schlaft oder in Leinen." Elaine war aus dem Licht getreten, worauf man nur eine Klinge vernahm, welche mit einer sehr schnellen Bewegung aus dessen Halterung gezogen wurde.
Mit einer Schnellen Bewegung war Elaine auch schon wieder am K�fig und hielt die klinge ihres S�bels unters Kinn, "habt Ihr bereits von der hohen Kunst des Fechtens geh�rt?" Ohne auch nur eine Antwort zu erwarten trat Elaine noch ein wenig n�her an den K�fig, und dr�ckte so auch die Klinge weiter unters Kinn, allerdings entstand kein Kratzer auf der Haut des Tavernenm�dchens, da Elaine diese Kunst mehr als beherrschte. "Nun ich lasse euch die Wahl wo Ihr �bernachten wollt, seht es als Spiel!" F�gte sie darauf mit einem diabolischen Lachen hinzu.
Nachdem sie Erin eine Zeit lang bedrohlich tief in die Augen gesehen hatte, zog sie den S�bel wieder aus dem K�fig und von der Haut des M�dchens. "Ich werde euch diese Kerze da lassen..." Sie lies einer ihrer M�nner eine halb heruntergebrannte Kerze in den K�fig stellen, "... Und dieses kleine stumpfe Brotmesser..." Dieses warf sie Erin vor die F��e, "... Und als letztes werde ich hier eine Pistole hinlegen, in der nur eine Kugel ist..." Elaine lud diese sogenannte Pistole und legte sie auf einen Hocker, welcher Zwei Meter vor dem K�fig platziert war, und vom K�fig aus nicht erreich bar war.
"Nun zum Spiel..." Wieder war Elaine Marley an den K�fig heran getreten, "... wenn du es schaffst dich mit den gegebenen Hilfsmittel aus dem K�fig zu befreien, so bist du auf meinem Schiff willkommen, kannst in einem der Betten schlafen, und du bekommst dein Leben wieder..." Sie grinste abermals b�sartig. Und wieder wartete Elaine nicht auf eine Antwort, sie betrachtete Erin lediglich kurz und stieg so an Deck und verschwand dort kurzerhand sp�ter in ihrer Kaj�te.
Dass es Erin hier unten oder �berhaupt auf dem Schiff gefiel, konnte wohl niemand behaupten, der das Schiff gesehen und hier unten gewesen war. Obwohl, wer das M�dchen kannte, brauchte das Schiff nur von au�en sehen und wusste sofort, dass es nicht gut war. War diese doch von Natur aus eher fr�hlich und munter. Da dr�ckte schon das Dunkel m�chtig auf ihr Gem�t und lie� sie so werden, wie sie hier gerade war. Innerlich eingesch�chtert und nach au�en hin fast regungslos. Es behagte ihr ganz und gar nicht, hier unten zu sitzen oder im Moment noch zu stehen, w�hrend diese Frau auch da war. Bei diesem Vorschlag hatte sich das Tavernenm�dchen schon einen Haken gedacht. Das Ger�usch, als Dead Soul dann ihre Klinge zog, lie� es Erin eiskalt den R�cken hinunterlaufen. Auch schreckte sie mehr das Ger�usch als die folgende Klinge an ihrem Kinn zur�ck, welche jedoch nicht einschnitt. Wohl beabsichtigt, wie diese Elaine sprach. Gern h�tte sie geantwortet, traute sich aber nicht so recht. Allerdings nahm die Frau eh ihre Klinge auch recht schnell wieder runter. So l�ste der erste Verdacht, dass sie zu einer Antwort gezwungen werden sollte, in dieser stickigen, erb�rmlichen Luft auf, der das M�dchen nur zu gern entkommen w�re.
Dann stellte ein Mann aus der Crew ihr w�hrend sein Capt'n noch sprach, eine Kerze in den K�fig, die nicht gerade hell leuchtete und es auch nicht mehr lange machen w�rde. Es folgte ein kleines Messer, das die Frau warf, als w�rde sie es zusammen zu dem restlichen M�ll bef�rdern, oder als w�rde sich Erin besonders �ber dieses stumpfe Ding freuen m�ssen. Warum sie eine Pistole bekam, war dem M�dchen das gr��te R�tsel. Sicher, Elaine Marley konnte nicht wissen, dass sie wohl nur jemanden traf, wenn sie mindestens zwei Meter daneben zielte, aber das sollte ja nicht ihre Sorge sein, immerhin sah sie diese Schusswaffe ja nicht einmal, da diese au�erhalb des Lichtkegels abgelegt worden war, doch war sich Erin sicher, sie nicht von ihrem K�fig aus erreichen zu k�nnen. Es folgte die Erkl�rung des 'Spiels'. Es war einfach gesagt, doch konnte das M�dchen das Spiel hier nicht sehen. Genauso wenig wie diese Dead Soul, als diese aus diesem Deck verschwand. Die verbliebenen M�nner lachten, als sie Erin noch einmal einen dieser schmierigen, gierigen Blicke zuwarfen und dann gem�chlich auch langsam verschwanden und ihre 'Beute' sich selbst �berlie�en, einige mit einem beleidigten Grummeln. Wahrscheinlich hatten einige der Mannschaft gedacht, dass Erin mit ihnen oder eher sie mit ihr spielen k�nnten. Davon hatte ihr Capt'n die Meute wohl abgehalten.
Als der letzte Mann hinter sich die T�r nach drau�en schloss, w�nschte sie, er h�tte sie offen gelassen, denn schon dieser kleine Windsto� veranlasste die Laterne auszugehen, reichte allerdings nicht weit genug, um das dumpfe Licht ihrer kleinen Kerze erlischen zu lassen. Jetzt war das Sehfeld des M�dchens noch weiter eingeschr�nkt und sie musste die Kerze etwas verschieben, um das Brotmesser finden und aufheben zu k�nnen. Irgendwie automatisch nahm sie dann die Kerze in die Hand, hob sie zum Schloss und �berpr�fte, ob das Messer durch das alte Schloss passte. Wie es aussah w�rde sie es gar nicht so schwer haben, hier herauszukommen, wie sie anfangs gedacht hatte. Zumindest f�r sie als Diebin. Sicher, viel hatte sie nicht verbrochen, aber in all den Jahren, in denen ihre Mutter immer nur schwer das Geld f�r die Wohnung, selbst mit der anderen noch, zusammenbekommen hatte, hatte sie einiges gelernt, doch bei und f�r Kian zur�ckgehalten. Erin hatte ihm versprochen, nie wieder irgendetwas in dieser Richtung zu tun. Bis auf die kleinen Taschendiebst�hle in der Taverne oder im Dorf, die nie aufgefallen waren, war es auch nicht dazu gekommen. Nie hatte sie irgendwo einbrechen m�ssen. Aber z�hlte diese Situation dazu? Das Messer in der Hand drehend, besah sie sich dem Schloss und �berlegte, ob sie hier �berhaupt hinauswollte. Da drau�en warteten bestimmt eine Menge M�nner, die sich ihr wohl nur zu gern gen�hert h�tten und das machte ihr etwas Angst. Sie war das erste Mal auf einem Schiff und das war auch ganz bestimmt nicht die beste M�glichkeit auf einem zu reisen - ungewollt, eingeschlossen, eingesch�chtert und doch so n�chtern, ehrlich und kalt. Ohne 'kalt' ging es aber nicht. Hier unten, wo die Wellen andauernd gegen die Pranken schlugen, den Raum mehr als nur abk�hlten. Dann waren da noch die kalten Windst��e aus Richtung T�r zu diesem Deck, die alles noch ein wenig k�lter werden lie�en. Daf�r brachte der Wind aber klare Luft, die jedoch nicht richtig bei ihr ankam, sondern schon durch einen bei�end modrigen, feuchten Raum musste. Au�erdem trug Erin ja nur dieses kurze, d�nne Spitzenkleid, das nicht ganz und gar nicht daf�r gemacht war, �ber die frische See zu fahren - oder in einem K�fig gesperrt unter Deck mitkommen zu m�ssen.
Schlussendlich lie� sie der Gedanke an die offene Frage, wie lang sie hier unten h�tte gefangen sein m�ssen, das stumpfe Messer in das Schloss fahre. Es war nicht einfach, wenn man jahrelang nur irgendetwas aus den Taschen anderer Leute sowie von sonstigen St�nden oder aus L�den gezogen hatte. Das konnte sie, da war sie spitze drin, aber an das Versprechen, keine Schl�sser aufzubrechen, hatte sie sich seit einer halben Ewigkeit, wie es ihr schien, gehalten. Seit ihrem achten Lebensjahr hatte sie kein Schloss mehr ohne den pers�nlich erhaltenen, richtigen Schl�ssel ge�ffnet. Erin versuchte es bestimmt �ber zehn Minuten, wobei die Kerze zum Ende hin immer schneller abbrannte. Um sie nicht die ganze Zeit halten zu m�ssen, sondern die zweite Hand noch richtig mitnutzen zu k�nnen, hatte sie etwas Wachs auf eine der St�be tropfen lassen und dann die Kerze raufgedr�ckt. So war das Schloss bisher immer gut erkennbar. Nach zwei weiteren Versuchen hatte sie endlich den richtigen Punkt gefunden und drehte das Messer. Es dauerte keine f�nf Sekunden, ehe es ein leises Klacken und dann das vorsichtige Quietschen einer T�r h�ren k�nnte, doch es war keiner da, der das h�tte bezeugen k�nnen. Die Eisent�r ging nach au�en hin auf und so fand Erin durch den dumpfen Schein der Kerze die Pistole. Sie wusste gar nicht richtig, wie man diese benutze, doch das w�rde sie in der Not schon herausfinden. Eine Hand hielt die Pistole, die andere nahm den Stummel der noch immer brennenden Kerze, um zur T�r zu kommen.
Dort angekommen, dr�ckte das Tavernenm�dchen den Docht an der Wand neben dem T�rrahmen aus und lie� den Klumpen Wachs fallen, um die T�r �ffnen zu k�nnen. Kurz lag ihre Hand nur auf der Klinke. Sie lauschte. Da waren Stimmen, viele Stimmen, noch mehr Schritte, aber alles m�nnlich. So war die Frau wohl nicht an Deck. Erin brauchte etwas Kraft, um die Klinke zu dr�cken und an die frische Luft zu treten. Die T�r schloss sie nicht hinter sich. Auch schien jeder so besch�ftigt, dass keiner Notiz von der Beute nahm, die jetzt ein paar Schritte vorging und die frische Morgenluft einatmete. Kalt war es hier noch immer, aber angenehmer, als da unten. F�r diesen kurzen Augenblick hatte sie die Augen verschlossen gehabt und als sie diese wieder �ffnete, blickte das M�dchen in die Richtung eines wundersch�nen Sonnenaufgangs, den sie noch nie so gesehen hatte. Allerdings fand sie auch recht schnell, dass eine aufgehende Sonne kein Grund war, auf einem Piratenschiff zu bleiben. <
Also machte sie sich auf die Suche nach der Kapit�nskaj�te. Zwar war Erin noch nie auf einem Schiff gewesen, aber von ihnen lesen und gesehen hatte sie schon so einige. Somit kannte sie zumindest den groben Aufbau und da sie auf dem Unterdeck gleich nach oben gekommen war und keine T�r irgendwo anders hingef�hrt hatte, musste es hier eine geben. Schnell war sie gefunden und noch immer waren die M�nner zu sehr mit sich besch�ftigt, als Erin diese �ffnete und in einen schmalen Gang mit mehreren T�ren kam. Irgendwo klapperte Geschirr in der Schiffk�che und an einer T�r stand 'Captain'. Ohne anzuklopfen, wie sie es gewohnt war, trat das M�dchen frech ein und schloss die T�r hinter sich. An der T�r blieb sie erst einmal stehen.