__________________________________.Stonehenge - The Mytsery School_
.kapietel 1: New Year begins
.orginal titel: Ein neues Schuljahr
"Und macht keinen Unsinn. H�rst du, Channah? Pass auf deinen kleinen Bruder auf. Ich will keine Klagen h�ren, keine Mitteilung bekommen, nicht kommen m�ssen und um Himmels Willen keinen von euch nach Haus geschickt bekommen. Vergiss nicht zu schreiben. Ich schicke euch die Vordrucke des Letter, wenn er wieder rauskommt, damit ihr auch etwas von der Au�enwelt mitbekommt. Achtet auf eure Gesundheit. Arbeitet gut und sauber mit, damit eure Noten nicht absinken. Aus euch soll doch mal etwas werden. Seid immer wachsam und lasst euch blo� nicht reizen. Finde schnell Freunde, Rick. Seid nicht vorlaut. H�rt auf eure Lehrer..." Jetzt schaltete Channah endg�ltig ab. Es w�rden noch mehr Ratschl�ge kommen. H�tte Channah eine Liste davon schreiben sollen, w�re es kein Problem. Sie kannte alles auswendig. Aber diesmal war es eh mehr an ihren kleinen Bruder Rick gerichtet. Wenn sie so dar�ber nachdachte, hatte kein Elternteil sie je ermahnen oder hinweisen m�ssen. Als sie durch die Absperrung zu ihrem Gleich traten, tat Channah noch aufmerksam, sah aber immer wieder an ihrer Mutter vorbei, die sich mit den Ratschl�gen nun mit dem Vater abwechselte. Sie suchte nach einer Rettung. Nach weiteren zehn Minuten wurden sie von ihrem zweit�ltesten Sohn Peter unterbrochen, der sie zusammen mit den Zwillingen heute begleitet hatte. Zum Gl�ck bremsten sie die Eltern. Nun schaltete sich auch Jane ein. Rick war schon licht rosa angelaufen, wie sie so durch die Zauberfamilien gegangen waren. Ihre Eltern hatten alles andere �bert�nt. "Mom. Ist in Ordnung. Ich werde auf ihn aufpassen. Wir werden keinen �rger machen und auch nicht nach Haus geschickt. Versprochen."
Ihre Mutter atmete auf. "Gut so. Los steigt ein." Channah und ihr kleiner Bruder Rick umarmten alle nacheinander und verabschiedenten. Durch einen Zauber lie� Channah ihre Koffer und die ihres Bruders in den Zug schweben. Dann stiegen sie selber ein. Ihr Bruder stand da wie bestellt und nicht abgeholt. Jane wies ihn an, sich ein Abteil zu suchen. Irgendjemanden w�rde er schon kennenlernen. Au�erdem sei sonst alles voll, bevor er einen Platz hatte. Channah blieb noch kurz an der T�r, w�hrend Rick seinen Koffer ziehen und zerrend wegging. "Wenn ihr mit Tom sprecht, gr��t ihn von mir und Rick. Er soll mal schreiben - oder ich lass mir was einfallen", drohte Channah noch und winkte noch einmal kurz, bevor auch sie verschwand. Allerdings in die andere Richtung als ihr Bruder und ihren Koffer an den Abteilen vorbeischwebend lassend. Schlie�lich fand sie ein leeres ziemlich weit hinten. Wahrscheinlich w�rde es auch leer bleiben bis auf sie. Niemand ging so weit nach hinten. Au�er Jonah, wenn es sie suchte. Bisher hatte sie ihn aber auch noch nicht gesehen. Tara auch nicht...
Tara kam zusammen mit ihrem Bruder und ihren Freundinnen das Gleis entlang. Tara ging vor und ihre Beiden Freundinnen folgten ihr links und Rechts. Tara hatte weder Koffer noch sonst etwas bei sich, sie trug nur ihre Schwarze Jeans, ein Schwarzes Top und eine Schwarze kurze Jacke dr�ber. Ihre Haare flatterten im Wind. Ihre Beiden Freundinnen hatten ebenfalls nur ihre Alltagsklamotten an. Die Drei wurden gefolgt von Taras Bruder, und seinen drei Freunden, sie zogen allerdings weniger elegant ihre Koffer hinterher.
Tara blieb vor ihrem Vater stehen, die anderem M�dchen stiegen bereits ein, sie hatten sich schon am Vormittag von ihren Eltern verabschiedet, da sie mit Tara noch in der Stadt waren. John, Taras kleiner Bruder blieb ebenfalls stehen, die drei Freunde von ihm verabschiedeten sich von ihren Eltern und stiegen ebenfalls ein, Tara blickte starr und duschdringlich in ihres Vaters Augen. John verdrehte zu dieser Situation nur die Augen, "K�nnt ihr das nicht nur einmal nachlassen?! Das sieht so bescheuert aus, und ihr wisst genau das keiner von euch nachgibt!" John sah zu seiner Mutter, welche nur l�chelnd daneben stand. Darauf l�ste sich Taras Vaters Blick liebevoll auf, "Ich will ja nur sehen wie schnell weich meine Puppe wird!" Sarkastisch untermalte er seine Worte. Er nahm Tara kurz in den Arm, "Ich will nicht noch mal h�ren das du einer deiner Pr�fung nicht mit 100% bestehst, ist das klar!" Er sch�ttelte sie leicht und grinste, "Und unterlasse es dieses mal deinen Bruder zum Gesp�tt zu machen! Und haut die Griffindors raus!" Er gab ihr einen Schatz in die Hand, was allerdings nur eine Figur war. Darauf schob ihre Mutter einen Rollwagen mit ihren Koffern bis zum Zug und lies sie rein schweben. "Pass auf dich auf Schatz!" Sie l�chelte. Tara sah sie kurz an, "Klar Mom, das wei�t du! Bye Dad!" Tara stieg ein, sie h�rte noch wie ihr Dad John zurecht wies was Muggel; Schlammbl�ter anginge, und darauf verabschiedeten sie sich auch von ihm.
Tara wanderte den Gang hinunter, bis ans ende, ihre Freundinnen waren irgendwo bei den anderen Slytherin, daher hatte sie genug Zeit um Channah zu suchen, obwohl sie, sie nicht suchen musste, da sie wusste das Channah bestimmt wieder ein einer der letzten Abteilen sa�, so wie fast jedes mal! Und Tara hatte recht, da sa� sie, ganz alleine, Tara �ffnete das Abteil, "Na..." Sie stand in der T�r, lehnte sich gehen den Rahmen und grinste zu Channah.
Channah war gerade damit besch�ftigt ihre Koffer per Hand ordentlich in der Ablage zu platzieren, als Tara sie ansprach. "Hallo. Auch schon da?", fragte sie leicht neckend. Sie setzte sich unter sie Ablage mit ihrem Koffer. Sie hatte Angst, er k�nnte bei der kleinsten Bewegung des Zuges herunterfallen. Das M�dchen hob ihre Beine auf die Sitze neben sich und lehnte sie an die Au�enwand mit einem Fenster - Blickrichtung Tara. "Wie geht's dir? Wie waren die Ferien?" Sie war sich sicher allein zu sein, dass niemand zuh�rte. Daher war sie so offen und ohne jeglichen Unterton, wie es sonst immer war. Sie wollte weder sich noch Tara vor ihren Freunden blo�stellen. Das w�re ja mal eine Story. "Willst du nicht kurz reinkommen?"
"Klar gerne doch!" Tara lies mit einer l�ssigen Hahnbewegung, in der sie ihren Zauberstab hielt, die Koffer zu Boden sinken, sie schob sie in Abteil, "ich nehme sie nachher wieder raus..." Darauf setzte sie sich auf die Andere Seite von Channah. "Joa... meine Ferien waren wie immer, mein Dad hatte wieder einer seiner Extremen Lebenskrisen, doch ansonsten waren sie okay, und deine?! Tara sa� gegen das Fenster gelehnt und streckte ihre Beine �ber den Ganzen Sitz.
"Ich war zwei Wochen oben bei Tom und seiner Frau. Er hat uns alle eingeladen, aber nur ich wollte. Da hat eine neue Bibliothek er�ffnet und ich konnte etwas jobben. Bei ihm in der Schule auch. Dann habe ich wie �blich wieder etwas gelernt. So eins, zwei, drei Kapitel aus eins, zw�lft B�chern", bei dieser Zahlfolge blickte sie schmunzelnd und unschuldig nach oben. So war sie nun mal - ohne lernen ging es nicht. "Aber ich war diesmal kein einziges Mal in St. Mungo. Aber wei�t du was? Wir haben einen Kniesel, Journ. Sie ist richtig s��. Und Tom hat mir einen Thestral oder Granianer versprochen. Besser als Flubberw�rmer." Channah strahlte nun f�rmlich. Abraxaner und Granianer waren gefl�gelte Pferde. Ein Abraxaner war rein schwarz und konnte sich unsichtbar machen und ein Granianer war sehr sehr schnell. Seit sie klein war, hatte er ihr immer wieder eines versprochen, aber diesmal r�ckten sie n�her an das Ziel. Sie waren sogar schon nach welchen gucken gegangen.
Ein Kniesel ist ein kleines katzenartiges Wesen mit viel zu gro�en Ohren und einem Schwanz, der dem eines L�wen �hnelt. Sie sind zwar meist angriffslustig, aber bei Familien die sie m�gen sehr nett und ideal als Haustier. Channah freute sich, dass es bei Journ so war. "Sonst war auch nicht viel los. Rick hat jetzt sein erstes Jahr hier und wir haben ihm seine Schulsachen besorgt, aber da endet es auch schon. Ich freu mich schon wieder auf die Schule und den Unterricht. Mal sehen, ob mich Professor Stran wieder in ihr B�ro bittet und mich fleht, weniger F�cher zu belegen. Letztes Jahr h�tte sie mir fast Geld geboten", lachte Channah und dachte dabei an den Gesichtsausruck der Direktorin. Aber Channah fand nun einmal s�mtliche F�cher interessant, was allen anderen vielleicht missfiel.
Tara l�chelte die ganze Zeit �ber, "Das ist ja super... ich habe immer noch Sinx!" Sie zeigte auf dem K�fig mit dem Schwarzen Seeadler. Er sa� ganz friedlich in seinem K�fig, tat so als schliefe er, dennoch tat er es nicht, immer ein Auge aufhalten, das hatte ihr Vater auch von ihr gewollt. "Ich hatte die meiste Zeit der Ferien damit verbracht meinen Vater an zu Keifen, auch wenn ich's nicht glauben kann, so glaube ich doch das er etwas mit Alec's Tod zu tun hatte. Ich wusste das so etwas Passiert!" Tara sah Channah an, "Ich kenne den Hass meines Vaters, er w�rde alles tun um die Muggel zu unterdr�cken oder sogar auszurotten!" Darauf sah Tara aus dem Fenster, doch schnell blickte sie wieder grinsend zu Channah, "Aber jetzt ist alles wieder gut!" Sie kramt schnell einen Zettel aus ihrer Hosentasche, "k�nnest du mir vielleicht wieder behilflich sein bei der 'Sch�ler Willkommens Rede' sein? Ich hasse es so freundlich, Friede Freude Eierkuhchen zu wirken und zu reden!" Tara konnte noch nie in solch einer Hinsicht freundlich wirken.
"Warum bist du dann Schulsprecherin?", scherzte Channah, wurde dann aber wieder ernster. "Wo liegt das Problem? Den Text schreibe ich dir aber nicht." Channah seufzte. Ihr war nebenbei etwas eingefallen. Sie hatte doch etwas in ihren B�chern schm�kern und lernen wollten. "Accio Koffer!", meinte sie in l�ssigem Ton und ihr Koff schwebte von der Ablage. Sie wollte keine Verletzungen beim Herunterholen riskieren. Dann �ffnete sie ihren Koffer und holte ein paar dicke, als B�cher heraus. Au�erdem noch die Schuluniform. Sp�ter musste sie sich noch umziehen. Das Gute bei dieser Schuluniform war, dass sie bei jedem Haus charakteristisch angepasst wurde. In Form und Farbe. Zwar gab es kein knallendes Gr�n oder Gelb, aber doch annehmbar Farbt�ne in dieser Richtung. Channah hatte einen kurzen Rock im blau-grau-gr�nen Schottenmuster und ein marineblaues, schulterloses Oberteil genommen. Im Winter und Herbst waren es jedoch ein langer dunkelblauer Rock und ein Wollkragenpulli in Schwarz oder aber ihre Alltagsklamotten, da es in Stonehenge nicht verboten war, seine eigene Kleidun zu tragen. Au�er an bestimmten Anl�ssen und Festessen - und den Stunden, wo es die Lehrer w�nschten.
Channahs Nase steckte schon wieder einem Buch �ber Magische Kreaturen. Da stand N�heres zu Gefl�gelten Pferden drin. Dennoch hatte sie Tara nicht vergessen. "Also wobei soll ich dir helfen?", fragte sie und blickte auf.
Tara beobachtete Channah l�chelnd, und nach dem sie auf ihre Frage, bitte zur�ck kam zuckte sie mit den Schulter, "Ich muss einfach nur die ganze Zeit sachlich bleiben, und darf mich in keinster weise auf irgend welche vor oder nachteile beziehen, doch das kann ich nicht, und das wei�t du! Ich hatte vor �ber das Quidditsch Mach etwas zu sagen und wie immer zu den Punkten, mehr darf ich ja nicht! Doch wie bleibe ich da unparteiisch?!" Tara grinste unschuldig, sie hatte es schon gehasst nur an Griffindore zu denken. "Bitte helf mir!" Spielerisch machte sie auf Hundeblick.
"Denkt dir doch einfach die mit den L�wen anfangs weg. So sprichst du zwar zu allen und l�sst es auch so klingen, aber meinst sie nicht alle. Wenn du dann beim Quidditch bist, denke an all die guten Spieler deiner Mannschaft und die Mannschaften aller anderen, au�er die Roten. H�ng die einfach nur ans Ende", meinte Channah ruhig und blickte auf. Sie achtete darauf nicht Gryffindors zu sagen. Tara mochte sie nicht, also lie� sie es als Freundin sein, diese unn�tig aufzuregen.
Tara nickte zwischen durch, das war ne richtig gute Idee, so brauchte sie sich auch nicht den ganzen Kram auf einer ihrer Pergamente kritzeln. Sie sah nach dem Channah fertig mit erz�hlen war wieder zu ihr, "Danke, das ist ja wirklich gut! Wusste gar nicht das du so denken kannst!" Sagte sie sarkastisch. Tara stand auf, ging zur Abteil T�r, sah hinaus. Es war keiner auf dem Gang, sie konnte also noch problemlos hier bleiben. Sie setzte sich wieder gegen�ber von Channah, winkelte die Beine an und lehnte sich wieder gegen's Fenster, "Und schnappst du ihn dir dieses Jahr?" Sie warf Channah einen spielerischen Blick zu.
Laut schlug Channah das Buch zu und legte es ebenso ger�uschvoll auf die anderen neben ihr. "Ich muss beim Denken flexibel sein, wenn ich mit dir befreundet bin und ich wei� nicht, was du meinst. Wenn du Mr. Jones wegen der einzelstunde theurgie meinst: Ja", werte Channah ab, wusste aber ganz genau, wen Tara meinte. Jonah. Ihren besten Freund, der f�r sie mehr als nur ein guter Freund war. Aber sie wollte ihn auch nicht verlieren. Au�erdem wusste sie ja nicht, wie er f�hlte. "Kommt Mr. Jones dieses Jahr eigentlich? Er soll in Sibirien gewesen sein und es toll gefunden haben. Vielleicht ist er ja dort geblieben", meinte Jane mit dem Wissen, dass ihr bevorzugter Lehrer wieder an Stonehenge unterrichtete - es stand ja im Brief, den sie auswendig kannte. W�re ja auch eine Schande, wenn nicht. Also wenn er nicht mehr da w�re und sie den Brief nicht auswendig k�nnte.
Tara grinste, "Hey, nicht vom Thema ablenken!" Sie sah aus dem Fenster, "Er liebt dich, das ist offensichtlich! Also wo ist das Problem?! Er liebt dich und du liebst ihn, das ist doch wie geschaffen!? Ich meine ja nur!" Sie konnte sich irgendwie zu Channahs Blicken denken, das Thema schien ihr nicht sonderlich zu liegen, dennoch wollte sie was f�r ihre Freundin tun, sie konnte es nicht mehr mit ansehen, die machten ann�herungs- Versuche, doch schrecken im letzten Augenblick immer zur�ck, irgendwie s�� aber nicht richtig, so war es in Taras Augen zumindest. Sie wollte wenigstens das die Beiden mal etwas n�her zu einander finden.
"Ich will nichts von Prof. Jones", erwiderte sie emp�rt. "Aber Jonah ist schon nett. Aber es ist nicht offensichtlich", bemerkte Channah wie nebenbei und blickte aus dem Fenster. Er war noch nirgendswo zu sehen, aber sie sah seine Eltern und ihe Eltern munter miteinander plaudern. "Irgendwo ist er schon. Da sind seine Eltern." Sie deutete auf diese und wandte ihren Blick dann zu den B�chern, die neben ihr aufder Ablage lagen. Sie wandte sie dem der Kreaturen wieder zu. Jedoch nicht die Abraxaner oder Granianer interesierten sie jetzt, sondern eine Seite, wo sie als Lesezeichen ein Bild von ihm hatte. Es war ihr Geburtstag gewesen und er reichte ihr sch�chtern ein Geschenk. Es war sehr altes Notizbuch gewesen. Schrieb man darin, so war das Geschriebene nur f�r den Schreiber selbst sichtbar und auch kein Zauber konnte das l�sen.
Tara betrachtete Channah's Bewegungen genau, es interessierte sie doch sehr wie sie darauf reagierte, so das es sie um so mehr freute als sie �berhaupt reagierte. "Er mag dich, das wei�t du! Und nicht nur als Freundin!" Sie rollte gespielt mit den Augen, "Er liebt dich! Das IST offensichtlich! Glaub es mir! Sie sah kurz zu Sinx, welcher Radau in seinem K�fig machte. Tara stand auf, "Is ja gut mein Schatz...!" Sie �ffnete den K�fig und er flatterte beleidigt kr�chzend raus. Mit lautem Fl�gelschlag setzte er sich auf die Stange der Ablage �ber ihr. Darauf wandte sie sich wieder interessiert grinsend zu Channah.
"Wieso passiert dann nichts zwischen uns?", fragte Channah pl�tzlich, was sie dachte. Sofort ging ihr Hand zum Mund und ein leises "Oh mein Gott" entfuhr ihr. Sie lief leicht rosa an. Fragend blickte sie daraufhin Tara an. Eigentlich war sie sich nicht sicher, ob sie die Antwort h�ren wollte oder nicht. Obwohl... eher schon. Channah hatte schon oft versucht, ihm n�her zukommen, hatte sich dann aber aus Angst vor dem Verlust der Freundschaft zur�ckgenommen.
Ihr Blick wandte sich kurz wieder aus dem Fenster. Nun stand er da. Bei Channahs und seinen Eltern und verabschiedete sich. Jane schluckte. In ein paar Minuten w�rde er schon bei ihr sitzen - in aller Freundschaft.
"WEIL IHR BEIDE ZU SCH�CHTERN SEID UND EUCH NICHT TRAUT ETWAS GERADEAUS ZU SAGEN!" Betonte Tara, doch schier sie nicht, sie l�chelte eher freundlich, sie hatte die beiden schon immer s�� zusammen gefunden, so wie es in der liebe sein sollte, so waren sie zusammen, nur mit dem unterschied das sie sich nicht trauten etwas zu sagen! Tara stand auf und hielt Sinx ihren Arm hin, auf welchen er sofort rauf sprang. "Du solltest ihm nicht gleich als erstes sagen das du ihn magst, versuche es erst gar nicht, das wird nur peinlich, versuche es mal anders, da ihr es ja sonnst nicht anders hinbekommt! K�ss ihn einfach, wenn er das nicht erwidert, ist es halt nicht so, dennoch glaube ich das er darauf sicher anspringt, da er es auch will, das sehe ich in seinen sch�nen Augen!" Schnulzte Tara noch, darauf gab sie wieder mit ihrem Zauberstab die Anforderungen ihre Koffer in das davor liegende Abteil zu verstauen. "Ich bin im anderen Abteil, direkt neben dir... wenn was schief l�uft..." Sie grinste ihr nur herausfordernd zu, blieb aber noch in der Abteit�r stehen, sie wartete auf Channahs Reaktion.
"Spinnst du auf einmal? Ich kann doch nicht einfach... Was?", flogen die Worte aus Channah Mund nur so raus. "Ich soll was?", hakte sie noch einmal nach. "Du kennst mich lang genug und h�ttest mit ihm reden sollen. Ich kann so etwas nicht." So etwas konnte sie wirklich nicht. Das z�hlte nicht zum Unterricht. So etwas bekam man nicht beigebracht. "Ich kann ihn doch nicht einfach so aus heiterem Himmel k�ssen. Das geht doch nicht. Erinnerst du dich noch an Holly? Als die ihn mal einfach so auf gut Gl�ck gek�sst hat. Jonah war v�llig au�er sich. Er hat sie zwei Tage nicht mehr angesehen und sich pausenlos �ber sie aufgeregt", gab Channah diese eine Szene zu bedenken. Holly war ein M�dchen aus Ravenclaw und fr�her mal an Jonah interessiert - sie hatte es ihm gezeigt.
"Mit dem Unterschied das er nicht in sie verknallt war, aber er ist in dich...." Tara zog eine Augenbraue hoch, "H�r zu, du kannst es ja mal versuchen, eine andere Art von Herausforderung, verstehst du? Wenn du willst k�nnten wir einen Zauber eingehen, dann gebe ich dir per Gedanken Anweisungen, und dann klappt das, er wird dir nie wieder wiederstehen k�nnen!" Wieder huschte ein spielerisches Grinsen �ber Taras Lippen. "Was soll gro� passieren?" Herausfordernd lehnte sie sich gegen die Abteilt�r.
"Den Zauber lassen wir sch�n bleiben." Sie hasste es, wenn Tara von Herausforderungen sprach, denn diese mochte Channah - Herausforderungen. "Ich pack das schon irgendwie. Geh schon zu deinen Freunden r�ber", schmunzelte Channah und sah zuversichtlich aus. Nach au�en hin. Innerlich war sie unsicher. Sie konnte ihren besten Freund doch nicht einfach mit dem Risiko ihn zu verlieren k�ssen. Vielleicht mochte Tara Recht haben und er f�hlte wie sie, aber sie selbst war sich da nicht so sicher. Sie war sich ganz und gar nicht sicher.
Tara sah zu Channah, "du machst das schon... ich glaube an dich!" Sagte sie in einem scherzenden Ton. Sie ging durch die Abteilt�r raus auf den Gang, "wir sehen uns sicher noch! Soll ich im anderen Abteil bleiben oder willst du mich nicht in deiner N�he haben!" Sarkastisch flogen die Worte aus ihrem Mund. Sinx flatterte etwas mit den Fl�geln, beruhigte sich dann aber, er war m�de und musste sich etwas Bewegen. Sie wartete auf Channahs Antwort.
"Deine Entscheidung... aber lieber etwas weiter weg. Wenn etwas schiefgeht, will ich erst einmal mich suchend abregen - und dir eine Chance zum Verstecken geben", gab Channah zur�ck und blickte wieder auf dem Fenster. Jonah war nun an der T�r zum Zug, der gleich losfahren sollte, und verabschiedete sich noch einmal von allen. Nicht mehr lange, dann w�re er hier. Es sei denn er br�uchte noch eine Ewigkeit um... "Seinen Koffer hochzuziehen?", fragte Channah dann verwundert und laut. "Er will seinen Koffer ziehen. Das haben wir im ersten Jahrgang gelernt - Versuche niemals deinen Koffer zu ziehen; daf�r gibt es einen Zauber." Kopfsch�ttelnd drehte sie ihren Blick wieder zu Tara. "Gib Sinx doch etwas Freiflug. Er findet Stonehenge schon." Das war sozusagen die Einladung zum Gehen.
"Ja ist ja gut... ich bin dann bei den Slytherins, wenn du dich dorthin traust!" Sie grinste gemein, ging dann aber erst L�chelnd von dem Abteil weg, kurz darauf setzte sie ihren Slytherin Gesichtsausdruck auf, grimmig ging sie den Gang hinab, Jonah kam ihr entgegen, sie hatte Sinx aus dem Fester gelassen und er flatterte los, bereits nach Stonehenge. Mit einer beabsichtigen Schulterbewegung rammte sie Jonah, so das er nach hinten weg taumelte und �ber seinen Koffer viel. Lachend ging Tara an ihm vorbei, ihre Koffer schwebten hinterher. Tara ging eine ganze Weile an Haufen Abteilen vorbei, bis sie endlich zu ihren Freundinnen kam. Ihre Koffer verstaute sie im gang, sie �ffnete die Abteilt�r, Na ihr...!" Sie setzte sich neben Cassandra, welche einer ihrer Besten Freunde war unter den Slytherin.
Nach einander Begr��ten sie Tara, "Wie geht's dir Ta... Mara hatte erz�hlt das du wieder streit mit deinem Vater hattest, was war genau los?!" Tara zog eine Augenbraue hoch, "Ach wir hatten nur verschiedene Meinungen, wie immer!" Darauf sah Cassandra sie an, "Ach das kenne ich, so etwas ist einfach nur anstrengend...!" Tara grinste. Jim trat ins Abteil "Hey S��e..." meinte er und Gab Tara einen Innigen Kuss, "Lange nicht mehr gesehen... wieso hast du nicht von dir h�ren lassen?!" Tara knallte Jim eine, "was soll das!" Sie konnte ihn zwar gut leiden, aber ist sie noch lange nicht �ber dem Verlust ihres Freundes hinweg gekommen um etwas mit ihm an zu fangen. "Hey...!" Sagte er emp�rt, "Kann ich wenigstens mit dir reden?!" Er zog sie am Arm, so das sie ihm raus folgte, Sie stellte sich zum Fenster und sah raus. Der Zug fuhr ab, ein lautes Pfeifen deutete darauf hin. Sie Sah Jim an, "H�r zu..." Er hatte derweil die Abteilt�r geschlossen so das ihre Freundinnen nichts h�ren konnten, er brach sie mitten in ihrem Satz ab, "Nein... du h�rst mir zu...!"
Als Tara gegangen war, atmete Channah ein paar mal tief durch, bevor Jonah nach einiger Zeit mit ziemlich w�tender Miene ins Abteil kam. "Darf ich fragen, was los ist?", begann Channah und half Jonah mit dem Zauber seine Tasche in der Ablage zu verstauen.
Jonah blickte sie etwas verwundert an. "Was wohl? Slytherins. Diese... diese Tara. Ich zieh einfach nur meinen Koffer hierher und die rempelt mich grundlos an, so dass ich auf meinem Koffer lande. Die spinnt doch. Und so etwas ist Schulsprecherin!", regte sie Jonah auf, bevor sein Gesicht wieder das �bliche muntere und freundliche L�cheln bekam. "Hi, meine Ferien waren der Horror. Wir waren in �gypten. Viel zu hei� f�r Lun und mich. Dann noch nach S�dafrika wegen einem entfernten Bekannten. Das ist grausam hei� da und die Luftfeuchtigkeit erst. H�tte die bestimmt nicht gefallen. Schon, weil du unser k�hles Klima lieber magst. Wie ist es dir ergangen?"
Channah schluckte. Sollte sie? Oder sollte sie nicht? Sie wollte ihn k�ssen, aber wollte eher nicht... "�hm...", sie r�usperte sich. "Meine... Meine Ferien waren klasse. Wir waren bei Tom oben und ich bekomme einen Abraxaner oder Granianer von ihm. Au�erdem haben wir einen Kniesel, Journ. Ich habe wieder etwas gejobbt und ein paar Kapitel aus mehreren B�chern gelernt, w�hrend du dir nicht einmal diesen Kofferzauber merken kannst, oder willst." Sie lie� es sein. Channah konnte einfach noch nicht.
Die beiden redeten einfach munter weiter �ber Vergangenes und spekulierten �ber das kommende Jahre. Der Zug fuhr zwar schon, aber es w�rde noch dauern, bis sie ankamen.
Tara kniff die Augen zusammen, "was ist dein Problem? Ich habe nie etwas dar�ber erw�hnt? Ich w�rde es auch nicht!" Tara �ffnete die Augen kurz darauf wieder und sah Jim w�tend und duschdringlich an, "warum? Habe ich etwa Andeutungen gemacht? Nein, daher gibt es dir nicht das Recht zu denken wir w�ren zusammen!" Sie sah ihn weiterhin so duschdringlich an. Seine Blicke erwiderten ihre genau so standhaft. Er sagte nichts, und sie schwieg nun auch nicht, nur ihre Blicke kreuzten sich, es schien regelrecht ein Gewitter zwischen den beiden zu herrschen. Doch Taras Blick blieb nicht lange standhaft da streckte sie ihre Arme hervor und schubste Jim mit voller Wucht gegen die Abteilt�r, sodass das Glas in ihr risse bekam, er war �berrascht doch wurde von ihrem wilden Kuss abgelenkt. Taras Freundinnen wunderten sich, sie hatten mitbekommen wie Tara Jim angeschrieen hatte, und darauf die Blicke, es verwirrte sie total, doch irgendwie hatten sie so etwas auch von ihr erwartet. Jim ging auf Taras Kuss ein. Er schleuderte sie mit einer Drehung gegen das Gangfenster. "Ich hasse dich!" Kam zwischen durch aus Taras Mund, doch waren sie sicher nicht so gemeint.
Channah hatte im Reden kurz inne gehalten. Sie hatte ganz deutlich Tara schreien h�ren. "Wow. Hat die ein Organ. Eine gute Schulsprecherin", meinte Jane und l�chelte Jonah an. Das war ihr Konter auf seine Begr��ung vorhin gewesen. Sogar er l�chelte. War es wegen ihr oder fand er es zur Abwechslung mal lustig, das ein andere von Tara angeschrieen wurde? Schwer zu sagen. Als das ewige, s��e L�cheln auf seinen Lippen nicht verschwand und er sie die ganze Zeit ansah, lief sie leicht rot an. Dann sah er weg. Wieso hat sie immer Recht?, fragte sich Channah. Dann schnappte sie sich ihre Schuluniform und verlie� mit einem leicht gestotterten "Ich... geh mich umziehen" das Abteil.
Sie ging den Gang entlang und konnte schon von etwas entfernt Tara erkennen. Sie blieb vor ihr und dem Kerl, mit dem sie rumknutschte, stehen. "�hm. 'Tschuldigung? K�nntet ihr mich eventuell durchlassen? Bitte? Nur ein kleiner Spalt zwischen Koffern und euch."
"Jim lies kurz von Tara los und sah Channah abf�llig an, "was willst du kleine denn?" Tara zwinkerte ihr darauf nur zu, es war eine Art, so muss es gemacht werden, doch kurz darauf sah sie Channahs Ausdruck, "Lass sie Jim..." Sie �berlegte kurz, "Sie ist es nicht wert!" Das war vielleicht bescheuert gesagt! Dachte Tara, machte eine Kopfbewegung zu Channah das sie durch gehen sollte, doch Jim war nicht in der Stimmung dieses einfach gelten zu lassen, er war voller Adrenalin, "die kleine kreuzt unseren Weg, das ist absolut unversch�mt! Sie ist doch nur eine kleine..." Er sah auf ihre Uniform die sie mit sich trug, "..Revenclaw, die sind doch angeblich so schlau und intelligent!" Jim sah Channah b�se an, "das ist das selbe..." kam von Tara, worauf sie sich �ber sich selbst wunderte. Sie konnte es nicht ab, wenn man ihre Freunde klein machte, oder es versuchte... "Lass es sein, du willst doch nicht gleich am ersten Tag �rger?" Sie hoffte das die Situation noch unter Kontrolle kommt. Tara sah Channah herausfordernd auf, sie wollte das sie schnell vorbei geht. Sie formte ihre Lippen wortlos zu einem "Geh!"
Channah war langsam w�tend geworden. Unter ihren Klamotten hatte sie ihren Zauberstab griffbereit. H�tte dieser Typ noch ein Wort mehr gesagt, h�tte sie ihn benutzt. Eigentlich wollte sie nicht provozieren. Das war ganz und gar nicht ihre Art, aber als sie an Tara und ihrem Freundchen vorbei ging, meinte sie: "Ganz richtig. Ravenclaws sind klug, kl�ger als mancher Slytherin." Bei dem letzten Worte blickte sie ihn fest und sicher an. Bei ihm hatte sie das Gef�hl, mit Recht gekontert zu haben. Zwar war sie Tara dankbar, dass sie gr��eres verhindern wollte, aber das konnte sie ja nun gar nicht leiden - jemanden, der ohne Grund anfing sie �rgern zu wollen.
"Gott, bist du so dumm?!" Tara ging an ihm vorbei, "verschwinde blo� zu deinen anderen Volltrotteln!" Giftig fauchte sie ihn an. Sie schob die Abteilt�r von ihren Freundinnen wieder auf und schloss sie hinter sich. Sie setzte sich zwischen Mara und Cassandra, "Gott, der ist mir einfach zu dumm!" Cassandra sah Tara entsetzt an, doch die anderen lachten. Zwischen dem Gel�chter meinte Cassandra, "was ist pl�tzlich los mit dir, du hast die kleine einfach durchgehen lassen... das machst du sonnst doch nicht!?" Die Anderen h�rten sofort auf zu lachen, "Sie hat recht Tara, was ist?!" Meinte Mara. Tara winkelte ihre Beine auf dem Sitz an. Sie schloss ihre Arme um die Beine. "Ich bin einfach nicht in Stimmung andere zu provozieren, es ist nicht das ich es nicht gewollt h�tte aber ich f�hle mich in letzter Zeit nicht in der Lage dazu!" Meinte sie, in der Hoffnung das die Anderen darauf ansprangen. Mara l�chelte Freundlich, "Ach ist doch okay...!" Darauf grinste sie neugierig, "Was war denn das gerade mit Jim?!" Tara sah sie an, "der kann nicht k�ssen und ist Stroh dumm... also ihr k�nnt ihn haben!" Meinte sie sarkastisch. Die anderen M�dchen grinsten nur, �Ich bin gleich zur�ck, ich zieh mich nur schnell um!� Die anderen waren bereits in ihrer Uniform. Tara �ffnete wieder dir T�r vom Abteil und trat hinaus in den Gang, sie sah sich um, doch Jim war wirklich gegangen. Das war f�r sie der eindeutige Beweis das der Typ nicht gerade der kl�gste war. Sie ging den Gang vom Zug entlang.
Channah atmete tief durch, nachdem der Typ gegangen war und ging langsam zu dem Waschbereich des Zuges. "Wie gern h�tte ich ihn verzaubert", meinte sie in Gedanken an ein uraltes Buch mit uns�glich vielen, gemeinen Zaubern, die Channah eigentlich nie benutzen w�rde. Bei h�tte sie doch glatt eine Ausnahme gemacht. Immerhin war er dieses Schuljahr der erste gewesen und man wollte doch irgendwie mal ein Zeichen setzen. Wenn nicht so, wie dann? Punkte konnten einem ja noch nicht abgezogen werden, aber es h�tte ihren guten Ruf als brave Mustersch�lerin in den Dreck gezogen. Ein Grund, es zu lassen.
Tara lief den Gang weiter hin hinab. Kurz darauf sah sie auch schon Channah. "Hey...!" Sagte sie leise und sah sich pr�fend um, es war keiner in der n�he der sie beobachtete oder registrierte. Sie ging schneller um Channah ein zu hohlen. "Warte mal...!" Tara ergriff ihrer Schulter. Der Gang war leer, es waren mehr Schuler weiter hinten, so weiter man nach vorne im Zug kam, um so leerer wurde es.
"Hey", meinte Channah und drehte sich um, damit sie ihre Freundin sehen konnte. "Wer war der Kerl?" Demonstrativ nickte sie mit dem Kopf den Gang entlang. Sie standen nun vor den Waschr�umen und kein Mensch war zu sehen. Die Sch�ler waren alle weiter hinten und noch weiter vorne waren die Lehrer untergebracht. Alles, was sich im Gang befand, waren die Koffer der Sch�ler, die sie nicht hatten mit ins Abteil nehmen wollen. Channah lehnte sich gegen sie T�r zu dem Waschbereich der Jungen und blickte Tara an. "Wenn der mich n�chstes Jahr auch wieder als erster zu �rgern versucht, rutscht mir der Zauberstab aus", drohte sie.
"Der geht n�chstes Jahr nicht mehr auf diese Schule...!" Sie grinste, "Er ist halt ein richtiges Arschloch, aber okay... w�re aber lustig geworden, wenn du ihn verzaubert h�ttest!" Sie grinste Channah an, stie� mit einem Fu� gegen die M�dchenklot�r und ging hinein um sich um zu ziehen. "Willst mit reich oder wolltest du dich bei den Jungs umziehen!?" Sarkastisch lachte sie Channah entgegen. Im M�dchenklo waren 3 Toiletten und drei Waschbecken. "Ich hatte letztes Jahr mitbekommen wie der hinter einigen M�dchen her war, und das wollte ich halt mal testen, doch er ist eher einer der richtigen Arschl�chern!" Meinte Tara w�hrend sie sich umzog.
Channah verzog leicht das Gesicht und folgte Tara dann hinein. "Zu schade. Ein Idiot weniger �ber den man sich aufregen k�nnte. Und so testet du, ja? Na dann viel Spa�." W�hrend sie sich umzog dachte sie kurz an Jonah. "Ich kann nicht testen", bemerkte Jane noch als sie wieder aus ihrer Kabine hervorkam und ihre Haare wieder in Ordnung brachte. Was gar nicht so leicht war, da ihr Spiegel Risse hatte. Erst, als sie fertig war, reparierte sie in. Mit einem leichten Schwung mit dem Zauberstab und einem deutlichen 'Reparo'.
"Ich bin immer noch nicht �ber Alec hinweg, es ist so schwer!" Meinte Tara, sie kam aus der Kabine wieder raus, sie stand vor dem Spiegel und machte sich einen Pferdeschwanz. "Schade das es mit Jonah nicht so geklappt hatte, aber du musst zugeben das Jonah auf dich steht!" Tara grinste wieder, sie wollte eigentlich nicht mit anderen rummachen, sie wollte Alec, doch wenn sie den einen Spruch sprechen w�rde, w�rde das schwere Folgen haben, und ob sie das �berstehen konnte wusste sie nicht, aber das verlangen war gro�. "Wie weit w�rdest du f�r einen anderen Menschen gehen?" Sie hatte bewusst MENSCH erw�hnt.
"So weit, bis mich jemand wirklich aufhalten kann", entgegnete Channah und blickte zu Tara. "F�r meine Familie, Jonah, dich oder Fremde, wenn ich von der Sache �berzeugt w�re. Du kennst meine Sturheit. Zwar mussten sie mich noch nie von Stonehenge nach St. Mungo bringen, aber ich war mehrere Male nah davor. F�r euch w�rde ich noch weiter gehen", endete sie, ging zur T�r und ergriff die Klinke, ohne die T�r zu �ffnen. "Nebenbei, du wei�t doch noch, dass ich dich bei allen Vorhaben unterst�tze - solange es dich nicht in Gefahr bringt." Sie blickte Tara durchdringend, fest und mahnend an. Es sollte sie hindern, etwas Dummes allein zu tun, wenn sie beide es zusammen machen k�nnten.
"Danke...!" Sie blinzelte um den Tr�nen keinen Weg �ber ihr Gesicht zu geben, das mit Alec ging ihr wirklich nahe. "Wei�t du zuf�llig welcher Lehrer dieses Jahr VGDDK macht?" Sie �berlegte kurz, wenn es einer der M�chtigeren war, konnte sie, sie vielleicht benutzen um, sie unterbrach ihre Gedanken um Channah erwartungsvoll an zu sehen. Dennoch blieben ihre Gedanken immer noch bei Alec h�ngen, warum war das nur so weit gegangen? Warum war Alec auch ein Muggel gewesen? Tara starrte Channah vertr�umt an.
"Hey Tara, wach auf. Es ist immer noch Professor Jones. Das wird er noch machen, bis er stirbt, vielleicht sogar dar�ber hinaus und du wei�t, wie gut er ist. Meine G�te. Deiner B�cher hast du aber, oder? Im Brief stand das alles drin." Sie schmunzelte. Sie konnte sich in etwa denken, was Tara wollte. Sollte ihre beste Freundin wirklich so dumm sein, einen Wiedererweckungszauber aussprechen zu wollen, musste Channah sie entweder davon abbringen oder sie mit ihren Kr�ften in der Theurgie unterst�tzen, was sie bei einem solchen Zauber schwerer treffen k�nnte. Aber Tara liebte Alec, mehr als alles andere. Zumindest kam es Channah so vor. Und ihre Freundin war noch immer nicht dar�ber hinweg. Das war deutlich zu sp�ren.
"Tut mir leid das ich so abwesend bin. Ja ich glaube ich habe alle B�cher! Mom und John hatten sie geholt." Immer noch abwesend sah sie in den Spiegel, sie betrachtete sich. Wenn sie Jones so weit bekommt das er ihr den sprich verr�t, dann k�nnte sie ihm seinen Zauberstab entwenden und es versuchen, sie war sich nicht sicher ob er klappen w�rde aber ein Versuch war es wert. "Wie l�uft es denn �berhaupt mit Jonah? Au�er das du ihn nicht gek�sst hast...." Sie sah immer noch in den Spiegel. Nach einiger Zeit sah sie Channah in die Augen. Sie grinste darauf, "du schaffst das!"
"Wir verstehen uns gut" - Sie machte eine Pause. - "Wir reden und albern herum. Wie immer. Ich bin halt nicht so hemmungslos wie du. Aber ich hab ja noch ein Jahr Zeit", l�chelte Channah, �ffnete die T�r nun und trat hinaus in den Gang. Allzu lang durfte es nicht mehr dauern, bis sie ankamen. Allm�hlich wurde es auch schon dunkler.
Tara grinste ihr, sie konnte ihre Gef�hle sehr gut unterdr�cken und vom einen Augenblick zum anderen wieder gut drauf sein, selbst wenn sie vor 2 sek. noch geweint hatte. "Ach, das wird noch! Pass auf, n�chstes Jahr heiratet ihr, darauf folgen Kinder!" Ein sarkastisches Lachen fl�tete aus ihrem Mund. Mit einer Handbewegung richtete sie ihre Krawatte. Sie grinste und ging hinter Channah her, "Ich denke wir sind bald da!"
"Ich und Jonah - heiraten?" Sie zeigte es zwar nicht, aber irgendwie gefiel ihr dieser Gedanke. Nur mit den Kindern k�nnte sie ruhig noch warten, aber was kommt das kommt. Dann w�rde es sich auch nicht mehr �ndern lassen. Aber w�rde sie dann noch ihren Abschluss ordentlich machen k�nnen? Warum muss ich immer mit der Schule denken?, fragte sie sich, wandte sich aber wieder zu Tara, eher sie einen ihrer Gedanken h�tte erfassen k�nnen. "Siehst du? Das ist der Grund, warum du nicht denken sollst, aber mit Stonehenge hast du recht. Wir sollten gleich da sein. Bis sp�ter - ich geh wieder hinter."
Somit drehte sich vollst�ndig weg und ging wieder hinter zu ihrem Abteil. Zwei T�ren vorher atmete sie wieder tief durch, bevor sie weiterging und dabei ihren Rock und ihre Haare nochmals richtete.
Tara l�chelte, darauf ging sie wieder zu ihren M�dchen, sie sahen Tara verwundert an, "Wo bleibst du den so lange? Bist du ins Klo gefallen?!" Cassandra sah Tara belustigt an. "Nein!" Tara quetschte sich wieder zwischen Cassandra und Mara. "Spielst du dieses Jahr eigentlich wieder im Qudditsch Team mit? ich meine Letztes Jahr hast es ja noch getan, aber dieses Jahr bist du ja feste Schulsprecherin!" Meinte Linda, die genau gegen�ber von Tara sa� und sich nach vorne lehnte um sich mit ihr zu unterhalten. "Ich wei� nicht, aber ich glaube ich darf nicht mehr!" Tara grinste, "Schade eigentlich, ich liebe es doch die Klatscher auf die anderen zu schleudern!" Tara wusste das sie meistens schummelte aber das viel soweit niemanden auf. Die 6 Freundinnen die in dem Abteil sa�en scherzten, lachten und redete miteinander. Nach einer zeit waren fast alle der Slytherin von Abschlussklasse im oder vorm Abteil versammelt. Sie verstanden sich gut und alle unterhielten sich in einer Gro�en Gemeinschaft. Zwischendurch hakte Tara ab, sie dachte an Alec, Channah und Jonah, doch sie kam schnell wieder ins Gespr�ch rein.
Channah war wieder in ihrem und Jonahs Abteil verschwunden. Sie redeten wieder. Er hatte sich auch schon umgezogen.
Nach einiger Zeit hielt der Zug quietschend und Channah Koffer flog bei der Wucht von der Ablage. Jonah konnte gerade noch so ausweichen, aber er ging auf und all ihre Sache verstreuten sich mehr oder weniger im Abteil. Jonah begann zu lachen, auch Channah fand es irgendwie komisch, doch das verflog, als sie ein Buch halb zerissen unter ihrem Festumhang sah. "Das ist jetzt nicht mehr lustig. Reparo hilft da nicht mehr." Doch wollte sie sich sp�ter darum k�mmern. Gut, es war eines ihrer besten, dicksten und �ltesten B�cher, aber wenn nicht sie dann k�nnte es jemand einer der Lehrer sicher wieder in Ordnung bringen.
Unachtsam schmissen Jonah und Channah ihre Klamotten zur�ck in den Koffer, um dann die B�cher hinaufzulegen. So lie� sich der Koffer wieder ganz leicht schlie�en. Channah hob dann mit ihrem Zauber nicht nur ihren sondern auch Jonah Koffer an.
Als sie nach drau�en kamen, waren die meisten Kutschen schon auf dem Weg zum Eingang von Stonehenge. Channah und Jonah nahmen eine der letzten Kutschen, doch sie fuhr noch nicht los. Sie wartete. Na gro�artig, dachte Channah und stellte ihre F��e auf ihren Koffer.
Als der Zug mit einem scharfen Bremsen hielt, rutschten Tara und ihre Freunde auf die andere Seite, "Gott, der lernt auch nicht zu bremsen!" Meinte Mara, und stand darauf auf. Cassandra stand ebenfalls auf, w�ren Tara und die anderen Laut lachten. Als Mara und Cassandra sich aus der Menge nach drau�en quetschten, begannen Tara und die Anderen auch ihre Klamotten zusammen zu suchen und aus dem Zug aus zu steigen, gefolgt von deren schwebenden Koffern.
Als Tara nach drau�en kam streckte sie sich einmal und ging darauf zu den Kutschen. Sie stiegen ein, doch f�r Mara und Cassandra war kein Platzt mehr, sodass sie zu Channah und Jonah in die Kutsche steigen mussten. Sie sahen die beiden abf�llig an, sagten jedoch nichts.
Tara und die anderen hatten ihren Spa� sie alberten herum. Mara sah kurz zu Cassandra und dann zu Jonah, doch sagte immer noch nichts, darauf setzte sich auch ihre Kutsche in Bewegung.
Tara sa� neben Hellen, sie verstand sich genau so gut mit ihr, wie sie sich mit Mara und Cassandra verstand. "Und, hast du deine Rede schon vorbereitet? Ich meine so ne abf�llige Bemerkung gegen�ber den Griffindors solltest du dieses Jahr lieber lassen!" Sie grinste fies. Tara stie� ihr spielerisch einen Ellenbogen in den Magen, "Ich mach das schon... Aber indirekt sein ist schlie�lich nicht verboten, oder?" Tara sah nach Drau�en, es wurde mittlerweile dunkel, die D�mmerung hatte sich in gang gesetzt.
Als eines der M�dchen Jonah wieder mit so einem abwertendem Blick ansah, hielt er sich nicht mehr zur�ck. "Noch nie mit einem Junge zum Tor gefahren? Oder hast du lange keinen mehr gesehen? W�re ja gut m�glich. Wenn du so auch andere Jungs ansiehst, sehe ich schwarz f�r deine Zukunft", platzte er und blickte das M�dchen giftig an.
Diese blickte jedoch ebenso standhaft und geiftig zur�ck. Dann entspannte sich ihr Blick. "Wohl kaum. Ich finde es nur eine Zumutung, mich mit einem Muggel zusammen in eine Kutsch zu setzen. Dann auch noch eines von diesen Gryffindors. Abscheuhlich. Halten sich f�r etwas Besseres und denken, alles zu k�nnen", sprach sie in einem l�ssigen Ton und ihrer Freundin kicherte ein "Stimmt, Mara."
"Na hoffentlich verwechselst du unsere H�user nicht", gab Jonah zur�ck und wollte noch weiterreden, doch Channah schritt ein.
"'Silencio'!", rief Channah und Jonah, der den Mund noch formte, aber keinen Ton mehr heraus bekam. Nun blickte er Channah b�se an, sah es aber ein und versuchte nicht wieder zu sprechen. Mara und ihre Freundin lachten los, ein tonloses Lachen. Kein Gackern, kein T�nchen kam heraus - und genau das hatte Channah bewirken wollen: Ruhe. "Wir sind noch nicht einmal dort und ihr keift euch schon an. Wenn wir aussteigen, hebe ich den Zauber wieder auf." Das M�dchen seufzte - es war doch immer dasselbe.
Es dauerte keine zehn Minuten mehr, bis die Kutschen wieder hielten und alle aussteigen sollten. Channah stieg als erste aus der Kutsche auf und h�tte fest die drei anderen vergessen - zumindest ihren Zauber wieder aufzuheben. "Achso. 'Finite incantatem'." Der Zauber war aufgehoben und man sah den beiden Slytherins an, dass sie sich gerne an Channah daf�r r�chen wollten.
Jonah ging ohne ein Wort, zu Channah. Die Koffer w�rden direkt von den Kutschen zu ihren S�len geschracht werden. Dann rempelte Jonah seine beste Freundin scherzhaft an. "Das war fies", meinte er und wiederholte es den ganzen weg bis in die Halle, wo alle anderen schon eingetroffen waren.
Als auch Taras Kutsche angekommen war und sie und ihre Freundinnen ausstiegen, liefen Mara und Cassandra sofort zu Tara, "du musst was gegen diesen Jonah und diese Channah machen! Die hat uns unsere Stimme genommen!" Mara sah Tara emp�rt an, "Mach was!" Tara sah die beiden entsetzt an, doch innerlich lachte sie etwas, doch das ging ihr auch etwas zu weit, und um nicht vor Cassandra und Mara aufzufallen willigte sie einen Krieg ein, dennoch einen eher Machtkrieg.
Taras Koffer schwebten in den Schlafsaal der Slytherin M�dchen. Darauf machten sich auch Tara und die anderen M�dchen und Jungs aus dem Hause Slytherin auf den Weg in die Halle. Tara �berlegte kurz wie sie Channah so dem�tigen kann das sie es ihr nicht �bel nimmt, was nat�rlich nicht m�glich war, dennoch hoffte Tara das sie es verstehen w�rde. Sie betraten die Halle.
Channah und Jonahs Wege trennten sich am Eingang zum Saal. Noch herrschte aufgeregtes Gemurmel und sie hatten nichts verpasst. Zum Gl�ck Jonah fand an seinem Tisch recht schnell mit Freunden ins Gespr�ch. Channah weniger. Mit wem denn auch? Sie �berlegte, ob sie nicht doch etwas zu krass gehandelt hatte, doch hatte sie Heftigeres verhindert. Sicherlich nicht f�r sie. Die beiden oder wie viele noch w�rden sich bestimmt irgendwie r�chen. Aber sie wusste ja nicht, wie es mir Mara und Jonah weitergegangen w�re. Jonah h�tte bestimmt nicht einfach kleibei gegeben und Mara auch nicht. Es ging ihr da ja nicht nur um Ruhe. Sie war sich relativ sicher, sie alle drei gebremst zu haben. Das war ja offensichtlich gewesen. Slytherins wie Gryffindors hatten gewaltige Zauber drauf. Auch waren beide temperamentvoll genug, um den Zauberstab zu ziehen. Das kannte sie schon.
Channah beschloss, dass sie die Sache einfach so abtun sollte. Es brachte ja nichts au�er Kopfschmerzen, dar�ber nachzudenken. Ihr Blick ging zum Lehrertisch. Sie kannte alle Lehrer und Lehrerinnen am Tisch. Nur ein junger Mann war ihr unbekannt. Nun ja nicht wirklich. Sein Gesicht kannte sie. Es war in der Zeitung gewesen. Der Text dazu handelte von einem Naturtalent der Zauberei. Sie hatte nicht weitergelesen. So etwas behaupteten viele aufgrund halbwegs guter Leistungen in der Schule. Sie war deswegen noch nie irgendwo zu sehen gewesen. Umso mehr �berraschte es sie, dass dieser Junge nun bei den Lehrern sa� - neben Prof. Jones. War das etwas der neue Assistent? Zumindest stand davon etwas im Brief. Auch redeten beide gut miteinander. Aufeinmal traf Professor Jones Blick den ihren und er deutete mit der Hand zu ihr. Kurz darauf schmuntelte der Assistent. Was redet der schon wieder �ber mich? Hab ich was getan?Ich bin doch kaum hier. Wenn, dann wei� er von Silencio, dachte sie hastig, als der Professor den Blick wieder von ihr genommen hatte.
Tara trat in die Halle, gefolgt von ihren Freundinnen, Linda, Mara, Cassandra und Hellen. Als Tara an Channah vorbei ging, hatte sie ihren Zauberstab an der Seite gezogen, unauff�llig hatte sie einen Spruch ausgesprochen, so das es keiner au�er ihre Freundinnen mitbekommen hatten, da sie alle um Tara standen so das es niemanden anderes auffiel. Channah w�rde nichts mehr sagen k�nnen, au�er sie spricht den gegenspruch aus, was sie ja nciht konnte, da ja kein ton mehr aus ihrem Mund kam. So war es nur tara die Channah von de Zauber erl�sen konnte, da nur der Gesprochende oder der Betroffende es r�ckg�ngig machen konnte, kein Lehrer und auch kein anderer Sch�ler. Tara grinste und hoffte das sie es ihr nicht so sehr �bel nehmen w�rde. Ihre Freundinnen w�rden so auf alle F�lle keinerlei Verdacht auf Freundschaft entdecken.
Tara und ihre Freundinnen setzten sich zu den Anderen Slytherins an den Tisch und unterhielten sich. Sie beobachtete Channahs Reaktion unauff�llig.
Gerade, als Channah ein "Ich hab Hunger" murmeln wollte, bemerkte sie, dass sie keinen Ton mehr herausbekam. Ziemlich geschockt, jedoch nicht so, dass es anderen auffiel, weil eh alle auf sich fixiert waren, blickte Channah die Tische entlang. Ihr Blick blieb Tara und ihren Freunden h�ngen. Aber das h�tte sie doch gemerkt. Sie sind an ihr vorbeigegangen. Channah h�tte etwas merken m�ssen. Aber wenn es einer von ihnen gewesen war, wer? Da waren ja eine Menge zur Auswahl - Tara eingeschlossen. Dann wandte sie den Blick zu Jonah. Aber Jonah? Er ist doch... Er ist halt Jonah, schoss es ihr durch den Kopf. Sie sah ihn lange Zeit durchdringlich an, bis er ihren Blick bemerkte. Fragend erwiderte er ihn. Channah nickte mit dem Kopf zur T�r. Sie musste ihn kurz sprechen. Somit stand Channah auf und ging hinaus - Jonah folgte ihr.
Drau�en ging sie in einen Gang, zog ihren Zauberstab und konzentrierte sich etwas, bis die Spitze gl�hte. Jonah sah sie verst�ndnislos an. "Was soll das, Jane? Sprich mit mir!", meinte er energisch. Er wollte wieder zur�ck. Er wollte Professor Strans Ansprache und das Essen nicht verpassen.
Channah blickte ihn ebenso verst�ndnislos an. Sie hob ihren Zauberstab und schrieb. Wie bitte soll ich mit dir reden?! Es geht ja nicht. "Och, komm. H�r auf damit. Du hast dich noch nie verzaubert", entgegnete er und fand es wohl �u�erst lustig. Er lachte wirklich fast. Channah schubste ihn leicht. Was denkst du von mir? Ich verzaubere mich nicht. Warst du es? Jonah wurde ernster. "Ist das dein Ernst?" - Jane nickte - "Nat�rlich war ich es nicht. Aber ich hab eine Theorie, wie man das l�sen k�nnte." Wie denn?, schrieb Channah zur�ck. Jonah l�chelte, trat n�her an sie heran und lie� nur noch ein leises "So" vernehmen, bevor er seine Lippen auf Channahs legte und sie k�sste. Channah erwiderte den Kuss. Sie schloss die Augen und merkte sie nicht, wie das Licht am Zauberstab heller wurde.
Als er sich wieder von ihr l�ste, wollte sie etwas sagen, aber es klappte noch immer nicht. "In unseren M�rchen funktioniert es immer", meinte Jonah und es klang halb ironisch, halb ernst. Wir k�nnten es noch einmal versuchen. Channah l�chelte ihn sch�chtern an. Beide waren sie etwas rot geworden. Doch das merkten sie in dem dunklen Gang gar nicht - und auch nicht, als ein weiterer Kuss folgte. Diesmal wurde er von Channah beendet. Sie blickten sich noch eine Zeit lang stumm an. Seine Augen. Wundersch�n. Perfekt, dachte Channah zweideutig.
"Okay, wer war es?", fragte Jonah schlie�lich und blickte zur T�r zum Saal zr�ck. Mara? Tara? Oder war auch immer aus der Clique von ihr. Aber bleib ruhig. Auch, wenn es schwer ist. Ich schaff das schon. Channah setzte als erste den Gang zur�ck zur und in die Halle an. Jonah und Channah betraten die Halle getrennt und man merkte ihnen nichts an. Mit einem Blick, als w�re alles in Ordnung, setzte sich Channah wieder und blickte zum Lehrertisch. Irgendwie musste man den T�ter ja vielleicht aus der Deckung locken.
Tara grinste ein wenig als Channah mit Jonah verschwand, sie unterhielt sich mit ihren Freundinnen �ber all m�glichen normalen Kram, Hauptsache nicht auffallen, das konnten alle aus Slytherin gut.
Als Channah wieder in den Saal trat, und sich setzte standen alle auf, Dawna Stran ging zum Pult und wollte ihre Rede halten.
Tara und ihre Freundinnen sahen unschuldig aus. Tara grinste freundlich und betrachtete die Lehrer, einen davon kannte sie gar nicht, sie hatte ihn noch nie gesehen, dennoch interessierte er sie. Sie sah kurz entschuldigen zu Channah und wieder zu Dawna Stran.
Channah hatte den Blick nicht bemerkt. Sie war wieder auf den jungen Mann fixiert gewesen, dann auf die Direkton Dawna Stran. Sie stand an ihrem Pult und alle verstummten. "Guten Abend, ihr Lieben. Es freut mich, viele bekannte aber auch viele neue Gesichter zu sehen. Es ist doch jedes Jahr aufs Neue sch�n, neue Sch�ler begr��en zu k�nnen. Aber in diesem Jahr gibt es nicht nur neue Sch�ler, sondern auch neue Lehrer. Zumindest einen. Thaniel? W�rden Sie bitte vortreten?", sie streckte die Hand nach hinten zu dem jungen Mann neben Professor Jones. Er stand auf und ging zu ihr. "Das ist Thaniel Vason. Er ist ab heute Professor Jones' Assistent. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Lehrer an dieser Schule zu werden - nur an dieser Schule. Au�erdem empfanden wir seine Noten und sein Schreiben an uns einfach am�sant. Ich hoffe, dass ihr ihn genauso gut aufnehmt wie die Lehrerschaft und ich." Thaniel f�hlte sich offensichtlich geehrt - er fand seine Schuhe interessanter als die Tische vor ihm. Als er auch noch anfing mit den F��en zu scharren, kicherten einige Sch�ler. "Danke, Thaniel. Sie k�nnen sich wieder setzen." Diese Einladung nahm er dankend an. "So , nun m�ssen wir ja noch unsere neuen Sch�ler einweihen." Die neuen Sch�ler standen jetzt alle am anderen Ende der Halle. Sie hatte diesen Saal das erste Mal betreten. "Hogwarts mag einen Sprechenden Hut haben, aber wir haben unseren eigenen Zauber! Ich werde euch aufrufen und ihr werdet auf mich zu gehen. Genau den Mittelgang der Tische entlang. Ihr werdet dann schon sehen, was passiert. Gut, Rick Raston, bitte." H�tte Channah ihre Stimme gehabt, h�tte man sie lachen h�ren. Ihr Bruder! Gleich als erstes. Sie drehte ihre Augen zu ihm und konnte ihn eindeutig schulcken sehen. Dann ging er los, langsam, ein Fu� vor den anderen - fast schleichend. Doch da geschah es schon. Ein paar Fehen kamen und begleiteten seinen Weg. Bei Professor Stran angekommen, lie�en sie ihm keine andere Wahl, als zum Gryffindortisch zu gehen. Es war lustig anzusehen, wie ihm die Feen immer wieder lachend den Weg abschnitten. Als Rick seinen Platz gefunden hatte, verpufften die Feen. Channah sah noch kurz grinsend zu ihrem kleinen Bruder, der v�llig geschafft aussah. So ging es weiter und den neuen Sch�ler gefiel es. Nachdem alle den richtigen Weg gefunden hatten, begann die Direktorin wieder zu sprechen. "Wundersch�n. So und nun lasst uns essen. Wehe jemand isst �berhaupt nichts." Somit wurde aufgetafelt. Channah nahm sich dezent von allem etwas, w�hrend ihr Bruder Rick alles m�gliche auf seinen daf�r viel zu kleinen Teller lud. Jonah a� ebenfalls jede Menge. Auf Tara achtete sie gar nicht.
Doch als alle schon am Essen waren, stand Dawna Stran nochmals auf. "Verzeiht. Ich habe etwas vergessen. Wir haben eine neue Schulsprecherin. Sie wird nachdem Essen noch ein paar Worte an euch richten wollen, vermute ich. Oder nicht?" Erst jetzt achtete Channah wieder auf ihr eigentliche Freundin, w�hrend die ein Salatblatt mit M�hren-, Tomaten- und K�sest�cken vollud, um es dann auf eine Scheibe Brot zu legen.
Unter der Rede waren Tara Cassandra und Mara verschwunden. Als die Neuen Schuler sa�en und alle anfingen zu Essen l�chelte Tara ihren Freundinnen zu. Sie standen vor der Gro�en T�r, hinter der, der Saal war in dem alle sa�en und a�en. Mit einem gekonnten Schwung, drehte sie ihren Zauberstab in der Luft und ein Regen aus Funkeln kam �ber sie und ihre Freundinnen. Ihre Schuluniformen verwandelten sich in ein Tausend und einer Nacht Kost�m. Taras war dezent in Blau, w�ren die anderen in einem verblassten dennoch sch�nen Gr�n dastanden. Die Stimme von Dawana erklang wieder, das war das Stichwort. Die gro�e T�r �ffnete sich und ein Meer aus Blumen str�mte in den Saal, Tara und ihre Freundinnen konnte man nicht erkennen, nur die Blumen, es waren exotische Blumen. Sie flogen durch den Saal, verbreiteten beruhigenden Duft. Darauf erklang eine liebliche Melodie, sie stammte aus dem Orient, das war klar und deutlich herauszuh�ren. Seident�cher umspielten sich mit den Blumen die durch den Raum schwebten. Kurz darauf sammelten sich die Blumen und die Seident�cher oben an der Decke, sie formten sich zu einer Kugel.
Mit einem Knall und einem Bunten Feuerwerk �ffnete sich diese Kugel, die Blumen vielen wie Schnee auf die Sch�ler und Lehrer herunter, die T�cher umschl�ngelten Tara, Mara und Cassandra, welche oben an der Decke schwebte. Sie f�hrten ein Lichtspiel, und einen beindruckenden Tanz in der Luft aus. Die ganze Atmosph�re wurde in das des Orient geh�llt. Der Tanz dauerte ca. 5 Minuten, worauf das Ende vor dem Pult stattfand, Tara und ihre Freundinnen verschwanden in mitten einem Knall und einem Regen aus Feuerwerk. Kurz darauf tauchte Tara mit einem kleineren Knall hinter dem Pult wieder auf sie war wieder in ihrer Uniform gekleidet. Die Sch�ler hatten keine Chance zu klatschen, da begann Tara mit ihrer Rede, "Dieses Jahr wird es nicht nur ein wichtiges Jahr f�r die Erstklassen Sch�ler, sondern auch f�r die, die dieses Jahr ihren Abschluss machen. Au�erdem wird dieses Jahr wieder ein wichtiges Jahr f�r die Quidditsch Spieler und die, die neu dazu kommen. Ich werde dieses Jahr ebenfalls mitspielen, da einer unserer wichtigsten Treiber leider nicht mehr auf unserer Schule haben, da seine Eltern ihn auf eine Andere Schule senden wollten!" Tara grinste zu den Slytherins, "Auch dieses Jahr werden Punkte verteilt! Wieder k�nnen die H�user um die Wette Punkte sammeln, und am Ende des Jahres gibt es einem Pokal! Oder eine andre �berraschung!" Tara machte eine kleine Pause, "Seit Fair zu einander, und vergesst den Spa� an der Sache nicht!" Tara sah kurz zu Dawana, doch als sie sich umdrehte um noch etwas zu sagen, sah man deutlich einen Schmerz in Taras Augen, sie atmete schwer tief ein. Ihre Lippen wurden blau und ihr Gesicht wurde bleich, noch heller als es schon war. Sie versuchte sich am Pult zu halten als sie schlie�lich doch voller Schmerz zu Boden viel, �chzend nach Luft. Sie zitterte. Sofort war Prof. Jones, Prof. Darsok und Prof. Otha zu Tara geeilt, welche nun am Boden lag, zitterte und aussah als w�rde sie erfrieren. Gina Otha tastete Tara ab, ob sie vielleicht etwas an sich trug das dieses verursachte, doch Charles Darsok wusste das dieses ein Bann oder Fluch war, oder aber auch ein gemeiner dunkler Spruch. Eduard Jones hob Tara auf, worauf Gina Taras arm entdeckte, er blutete, es war etwas reingeritzt, doch das Blut machte dieses unlesbar. Dawna Stran versuchte die Sch�ler von diesem Vorfall zu beruhigen, "Setzt euch wieder hin, esst fein weiter, und lasst euch von dieser Sache nicht beunruhigen!" Meinte sie. Jones mit der leblosen Tara auf dem Arm ging an den Tischen der Sch�ler vorbei um aus dem Saal in den Krankenfl�gel zu kommen, gefolgt von Otha und Darsok. Dawna Stran Stand immer noch mit den anderen Lehrer vor den Tischen und versuchte die Sch�ler zu beruhigen, "Alles okay, esst ruhig weiter, es war nur ein Schw�cheanfall!" Nach einiger Zeit beruhigten sich die Sch�ler wieder und Jones, Darsok und Otha waren derweil raus in den Gang und auf dem Weg zum Krankenfl�gel.
Jones kam mit Tara auf dem Arm und gefolgt von Darsok und Otha in den Krankenfl�gel. "Ich begreife es nicht!" Darsok sah Otha an, "Es muss eindeutig ein Fluch sein! Einer der gro�en schwarzen Fl�che!" Otha sch�ttelte den Kopf, "Nein, es sieht eher nach einem Zauber aus, dennoch schlie�e ich keinen Fluch aus, doch es sieht eher nach einem Zauber aus!" Jones legte Tara auf einer der hintersten Betten ab, "Es war auf alle F�lle geplant, es war ein gezielter Angriff auf Rachel Black! Mir ist nur noch nicht klar von wo dieser Angriff kam! Sch�ler sind auf alle F�lle nicht im Stande solch einen Zauber oder Fluch aus zu sprechen! Er ist zu gro�, au�erdem lernt man diese nicht in der Schule! Ich schlie�e dennoch nicht aus das es keiner von dieser Schule war, es k�nnte durchaus einer der Lehrer gewesen sein, oder es war ein Au�enstehender, was ich eher vermute, dennoch sollte man die Lehrer nicht ganz au�er Betracht ziehen!" Jones hatte sich zu Darsok umgedreht. Monique war sofort hergeeilt um Tara zu verarzten und Otha bei ihrer Untersuchung zu helfen. Darsok sah zu Tara, �Ich denke auch es war gezielt, und ihre Theorie Jones ist gar nicht so schlecht, es k�nnte durch aus einer von den Lehrern gewesen sein, dennoch ist daf�r kein wirkliches Motiv gewesen! Deswegen tendiere ich eher zu einem Au�enstehenden! Dieser h�tte alles unauff�llig planen k�nnen!" Otha schlug sich die Hand vor den Mund, "Oh mein Gott! Monique, hohl mir ein verbannt!" Monique machte sich sofort auf den Weg, "Das sollten wir Dawna Stran sofort berichten!" Sie deutete auf den Arm, "Die letzte Warnung!?" Darsok sah Jones beunruhigt an, "Was soll das denn bedeuten? Hatten wir denn schon mehrere Warnungen erhalten?" Jones sah ebenfalls beunruhigt aus, "Nicht das ich w�sste!" Monique kam mit dem Verbannt, welches Otha Tara sofort um den Arm band. Darauf stand sie auf, "Wir sollten umgehend mit Dawna Stran reden! Monique, halten sie Mrs. Black war, sie darf auf alle f�lle nicht noch mehr Temperatur verlieren, ehe wir nicht wissen womit wir es zu tun haben, k�nnen wir nur das f�r sie tun!" Otha, Darsok und Jones verlie�en den Raum und waren auf dem Weg zu Dawna Stran. Moni war damit besch�ftigt Tara mit Warmen T�cher zu zupflastern.
Mit gro�em Erstaunen sah Channah dem Szenario zu. Was war denn nun? Jonah folgte mit den Augen den Lehrern und Tara, Channahs lagen auf dem Pult. Man merkte nicht, dass sie sich Sorgen machte und es war auf keinen Fall ein Schw�cheanfall. Zumindest glaubte sie nicht daran. Tara war noch vollkommen gesund gewesen, gesund genug, um ihr den Zauber auf den Hals zu jagen. Channah war zu dem Schluss gekommen, dass nur Tara auf diesen Zauber gekommen w�re. Sie war drauf gekommen. Au�erdem war es ein starker dessen war sie sich sicher. Tara, du bist so dumm!, schoss es Jane unweigerlich durch den Kopf. Verzauberst mich und kippst dann um.Jetzt kann ich dir nicht einmal helfen. Sie nahm ihren Zauberstab hervor und brannte regelrecht ein Bin im Krankenfl�gel. Will reden k�nnen! Achte auf Tara Freunde! in eine Serviette. Sie machte einen gro�en Bogen, fiel jedoch bei den herumgehenden Sch�lern nicht auf. Dawna versuchte ihre Sch�ler ruhig zu halten, doch mit dem Essen war es vorbei. Im Vorbeigehen konnte Channah einen Blick auf und hinter das Pult erhaschen.Ist das Blut? Och nein. Ich hasse es recht zu haben...
Ihr Bogen endete am Gryffindortisch. Jonah drehte sich mit ihr, als Channah hinter im vor�berging. Etwas grob hielt er sie am Arm mit einem fragenden Blick zur�ck. Sie steckte ihm jedoch nur die Serviette zu. Dann riss sie sich los und verlie� unbemerkt den Raum, w�hrend Eddie, als Professor Jones, und die anderen Lehrer wiederkamen. Sie sahen aufgeregt und bedr�ckt aus und gingen einfach durch die Sch�ler zum Lehrertisch. Was weiterhin geschah, bekam Channah nicht mehr mit. Sie war mit gr��ter Eile auf dem Weg zum Krankenfl�gel. Wenn selbst Professor Jones bedr�ckt aussah, sollte das was hei�en - und er war mit Abstand einer der besten Zauberer, die sie kannte.
Als Channah den Fl�gel leise und vorsichtig betrat, war au�er ihr nur noch Tara zu sehen. Sie lag bewusstlos und blasser als sonst in einem der wei�en Betten. Ein Arm war verbunden und leicht r�tlich. Wie sie vermutet hatte. Sich abermals umsehend, ob Moni hier irgendwo zu sehen oder h�ren war, marschierte Channah zu dem Bett ihrer Freundin. Ihre Stimme war ihr gerade ziemlich egal, aber dann auch wieder nicht. Sie wollte ihr kurz etwas sagen. In etwa genau das, was sie unten gedacht hatte. Statt etwas zu sagen, f�hlte sie nur den Verband. Was war denn nur los? F�r Channah, die alle Anzeichen einer Verzauberung h�tte aus dem Hut aufsagen k�nnen, war ein Zauber ausgeschlossen. Um einen Fluch ausschlie�en zu k�nnen, h�tte sie mehr wissen m�ssen, doch hielt sie sich zur�ck und �ffnete den Verband nicht. Vorsichtig strich sie ihrer Freundin noch kurz �ber die Stirn, bevor sie, fest entschlossen, ihre Stimme wiederhaben zu wollen, nach Moni suchen wollte.
Als sie dann Stimmen h�rte, zuckte sie merklich zusammen. Sie stand mitten im Gang zwischen den Betten und die Stimmen hatte sie den Lehrern auch schon zuordnen k�nnen - Jones, Otha und Stran. Eindeutig. Na wunderbar. Auf einer Beurteilung macht es sich sicher gut. Sie hatte keine Ahnung, wie sie da jetzt drauf kam, aber in der Schule dachte sie halt auch meistens mit der Schule. "Einen Fluch schlie�e ich aus, Dawna. Dann h�tte es Rachel noch h�rter getroffen", vernahm man Eddie.
"Sicher sicher, mein Bester. Doch wer soll es gewesen sein? Au�enstehender? Wer denn? Wundersch�n, dass du die Lehrer nicht ausschlie�t - aber die Sch�ler schon? Vergiss nicht, dass wir sehr gute und m�chtige Hexen und Zauberer haben. Ich denke da an keinen besonderen. Eher an eine Linie. Die Frayers waren von eh und je stark, aber niemand h�tte einen solchen Hass auf Slytherin gehabt, um jemandem so etwas anzutun. Oder nehmen wir die Rast", die Direktorin brach ab. Sie hatte Channah entdeckt und blickte diese nun schockiert an. "Miss Raston? Was tun Sie denn hier? Sie sollten unten in der Halle sein... Erkl�ren Sie mir das?" Es war schwer zu erkennen, welches 'das' sie meinte. Meinte sie Tara oder das im Krankenfl�gel-und-nicht-im-Saal-Sein? Sie wollte etwas sagen, aber wie denn bitte? Channah versuchte sich auf ihren Zauberstab zu konzentrieren, wie bei Jonah zuvor auch schon, aber es gelang nicht. Jane war am Verzweifeln.
Professor Jones streckte die Hand nach ihrem Zauberstab aus. Das M�dchen konnte sich denken, wieso. Dawna Stran hatte gerade ihre Familie erw�hnen wollen. In diesem Satz der m�glichen T�ter. Aber wir haben nichts gegen Slytherins! Nie gehabt! Nur ab und zu kurzzeitig mal gegen eine Person aus verschiedenen Familien. Aber doch nicht Tara! Wie gern h�tte sie das jetzt gesagt. Ohne zu z�gern �bergab Channah dem Professor den Zauberstab. Sofort sprach dieser einen Zauber. "Prior Incantato!" Der Zauberstab der Sch�lerin zeigt nun den letzten Zauber und seine Wirkung an. Da war die Kutsche. Nur Jonah neben ihr war zu sehen. Zum Gl�ck!, dachte Channah. So kommen sie nicht auf Slytherin. Dann sah man, wie er verstummte. Vorher war ein leises 'Silencio' zu h�ren gewesen. Professor Jones gab den Zauberstab zur�ck und l�chelte leicht selbstbewusst und best�tigt. "Siehst du, Dawna? Sie kann es nicht gewesen sein. Und ich kenne auch keinen anderen Raston, der stark und b�se genug f�r solch eine Tat w�re. Es ist mir dennoch ein R�tsel, warum sie nicht mit uns reden will." Dennoch blickte sie der Lehrer mit einem 'Das bereden wir sp�ter'-Blick noch kurz an, bevor Prof. Otha etwas sagte und von der, f�r Channah unangenehmen, Situation ablenkte. "Dawna, m�chtest du es mal sehen?" Die Direktorin nickte und ihre Kollegin nahm den Verband ab. Channah erhaschte einen Blick auf den Arm. Stand da etwas? Da steht was... 'Die letzte... Wahrnung'? Himmel, Herr Gott! Das kann doch nicht wahr sein. Wovor denn? Keiner der Lehrer hatte den Blick von Channah bemerkt, doch Professor Otha befahl Channah, sich auf die andere Seite auf ein Bett zu setzen. Sie tat wie ihr gehei�en und blickte mit einem neugierigem, aber nicht besorgten Blick, zu den Lehrern hin�ber, die hastig tuschelten.
Dawna sah sich den Arm l�nger an, "Ich wei� wirklich nicht was ich davon halten soll, ich meine das kann man einem Kind doch nicht antun!" Sie drehte sich um, "Sehen sie zu Prof. Otha das sie Rachel so schnell es geht wieder gesund bekommen, ihr Vater darf auf keinen Fall etwas erfahren! Sie Jones suchen sofort ihren Bruder und verhindern das er eine Nachricht an seine Familie sendet!" Monique lief sofort los. Darauf drehte Dawna sich zu Channah, also gut, jetzt erz�hlen sie mir sofort was ihre Anwesenheit hier soll Miss Raston!? Ich will die Wahrheit und keine zusammen gesuchte Ausrede!" Sie sah sie dennoch freundlich an, in sich drin war sie besorgt, sie hatte nie irgend etwas in dieser Form auf ihrer Schule gehabt, und nun wird die Tochter einer der Einflussreichsten Zauberer auch noch schwer verletzt, und das �berleben scheint auch noch ungewiss, "Das darf er nie erfahren!" Murmelte Dawna Stran, sie hielt ihre rechte Hand gegen die Stirn, sie war fertig mit den Nerven, was sollte das nur, "Also Miss Raston, ich warte!" Sagte sie w�ren sie sich wieder aufrappelte.
Tara war immer noch total bleich, ihr K�rper war eiskalt, sie f�hlte sich Tod an, dennoch lebte sie noch. ihre Lippen waren Lilla blau und um ihre Augen die Haut ebenfalls. Ein leises, schweres und kr�chzendes atmen kam aus Taras K�rper, was bewies das sie noch lebte, wenn auch nur am Rande. Prof. Otha versuchte sie mit warmen T�chern warm zu halten.
Urpl�tzlich, wie eine Bombe, wurde der Raum taghell und sehr sehr warm. Das Licht ging von Channah Zauberstab aus. Denken Sie wirklich, ich h�tte nicht schon l�ngst was gesagt, Professor Stran! Es gibt gewisse Dinge, die meinen Schulweg extrem kaputt machen k�nnten. Eines davon ist, einem Lehrer nicht zu antworten. Denken Sie wirklich, dass ich so dumm bin? In Herr Gotts Namen, ich war beste meines Jahrganges im letzten Jahr! Ich will diesen Status halten und w�rde nichts riskieren, um das zu gef�hrden! Zum Gl�ck dachte sie es nur. H�tte sie es gesagt, w�re es respektlos und unversch�mt r�bergekommen. Da war es ihr lieber, sie sagte gar nichts. So war es auch. Channah blieb einfach auf dem Bett sitzen. Ihr Blick war starr auf die Direktorin gerichet, die verwundert war, �ber die W�rme und das Licht. Channah hob den Zauberstab. "Miss Raston! Es reicht langsam. Sie sind doch eine kluge Sch�lerin. Sagen Sie, was sie hergef�hrt hat. Besonders krank sehen Sie n�mlich nicht aus. Und ich denke nicht, dass sie zu Rachel Black geh�ren, Miss. Sagen Sie schon!" H�tte sie jetzt, genau jetzt, etwas sagen k�nnen, w�re es "Verdammt noch mal: Ich hatte keine Stimme!" in einem sehr scharfen, beleidigten, aber auch Ton nahe vor dem Weinen gewesen. Muss sie denn immer 'reden' und 'sagen' verwenden, dachte Channah und war den Tr�nen nahe.
Dieses Gef�hl nichts tun zu k�nnen, nagte an Channah. Da lag ihre Freundin und sie selbst konnte nichts sagen. Mit aller Kraft konzentrierte sie sich nun auf den Zauberstab in ihrer Hand. Dann schrieb sie. Das Licht, dass den Raum erhellte, war noch immer da. Die Sch�lerin wusste selbst nicht, wo sie diese Kraft hernahm. Aber ihr Zauberstab schrieb in dunklen Lettern. Es war gut zu lesen. Kann der denken? ICH KANN NICHTS SAGEN, WENN KEINE STIMME DA IST, PROFESSOR STRAN! DARUM BIN ICH JA HIER! WARUM SOLLTE ICH MIT RACHEL ETWAS ZU TUN HABEN? Und benutzen Sie bitte nicht immer 'reden' und 'sagen'. Dann verschwanden Licht, W�rme und Schrift langsam. Auch Channah f�hlte sich �berhaupt nicht gut. Es war fast wie manches Mal in Theurgie nur anders. Zum Gl�ck sa� sie. Ihr Atem ging nun sto�weise, sie schwitzte und f�hlte sich vollkommen kraftlos. So kraftlos, dass sie nicht mehr sitzen bleiben konnte. Sie fiel aufs Bett und nach einem letzten Blick zu ihrer Freundin Tara durch die Gitter am Fu�ende, war auch sie ohne Bewusstsein.
Nun waren die Lehrer v�llig �berfordert. Zwei Sch�ler an einem, dem ersten, Abend im Krankenfl�gel. Beide ohne Bewusstsein! Die Lehrer standen noch eine Weile recht unschl�ssig und verwundert da.
Prof. Otha stand auf, "Das war jetzt doch nicht etwa auch..." Sie war nicht in der Lage den Satz zu vollenden, Monique und Jones kam wieder angelaufen, "Ich glaube wir haben da ein kleines Problem! Sinx, Rachels Seeadler ist, nun ja..." Monique keuchte die Worte aus ihrem Mund, "..Er ist los, ihr Vater w�rde sp�testens in 3 Stunden hier sein! Und fr�hstes in einer!" Jones blickte zu Channah, "Was war denn hier los? ich habe ein ungutes Gef�hl bei dieser ganzen Sache! Wir sollten zu sehen das wir Tara vom Zauber befreien!" Darsok trat in den Krankenfl�gel, "Das w�rde schwer werden, daf�r m�sste sie bei Bewustsein sein und dazu einer der m�chtigsten Dunklen Zaubersprechen! Der jenige der diesen Bann Zauber gesprochen hat, muss wirklich m�chtig sein, das w�rde Rachel nie �berleben!" Darsok legte das Buch in dem er diese Informationen bekommen hatte auf einer der Rolltische, darauf erblickte er Channah, "Was ist denn da passiert!?" Otha sah ihn besorgt an, "Sie leidet an akutem schw�che Anfall, was nicht normal ist!" Darauf ging sie zu Channah und machte Untersuchungen, es k�nnte schlie�lich sein das sie noch mehr hatte. Darsok ging zu Tara, "Ich hoffe nur nicht das ihre Eltern auf dem Weg hier her sind, das k�nnte genau das sein was der Angreifer wollte, wir alle wissen das Herr Black einer der m�chtigsten und einflussreichsten Zauberer im Ministerium ist! Das k�nnte fetale Folgen f�r unsere Schule haben!" Er setzte sich auf einen Hocker neben Taras Bett, "Sie hat wenige Changen, dennoch sind wir nicht Changen los, sie ist eine gute und Starke Sch�lerin, sie k�nnte es �berleben, dennoch ist es nicht risikofrei, und jetzt seht zu das ihr raus findet was Miss Raston, wenn sie jetzt auch davon betroffen ist, k�nnte es sein das der Bann ansteckend ist! Was aber unwahrscheinlich ist, dennoch m�glich"
"Channah erholt sich schon wieder. Wegen ihr hatten Eloise und ich einige lange Unterredungen. Sie wissen doch, Theurgie und Zauberspr�che. Sie will immer zu viel und die B�nne nie l�sen. Aber das hier ist mir neu. Au�erdem wundert es mich, dass sie nicht reden kann. Dennoch wird sie sich erholen. Erst einmal sollten wir uns um Rachel k�mmern. Dawna, an deiner Stelle w�rde ich �berlegen, was ich dem Herrn Black sagen soll, wenn er hier auftaucht." Professor Jones schien das Ruder zu �bernehmen. Er war �lter und erfahrener als Dawna Stran, die mit dieser Situation tats�chlich etwas �berfordert wirkte. "Gina? Liege ich richtig bei Miss Raston."
Professor Otha sah etwas verwirrt drein. "Wie kannst du es so leicht nehmen? Wieso wei� ich davon nichts? Aber ja, doch unter meiner Beobachtung und das mit ihrer Stimme m�ssen wir auch im Auge behalten. Das hatte sie n�mlich sicher noch nie. Vielleicht hat sich der Zauber umgedreht. Ach was wei� ich. Aber Sie haben ja dieses Licht gesehen. Das war sie Macht dieser Sch�lerin. Gut, aber gef�hrlich. Weniger f�r uns aber f�r sie", erkl�rte die Lehrerin und ging zu den anderen zur�ck. "Was w�rdest du vorschlagen, was wir tun sollen, Dawna?", wandte sie sich an die Direktorin.
"Uns um Rachel k�mmern, das m�glichste tun und ihr helfen, bevor der Vater kommt. Charles, Eduard, Gina - euer Fall." F�r die noch relativ junge Direktorin war das hier ein Ausnahmezustand und zwar vollkommen. Doch langsam schien sie wieder einen Sinn zu bekommen und alles richten zu k�nnen. Es war schon etwas bisher einmaliges. Auch sie hatte nichts von Channahs extremen Willen oder besser ihrer Sturheit gewusst. Zwar hatte sie mit ihr erneut �ber ihren Stundenplan reden wollen, aber das w�rde sie nun sicherer tun m�ssen. Auch wollte sie sich ihre Akte mal nehmen - ebenso Taras. Wer sollte Tara denn Schaden zuf�gen wollen? Oder der Schule? Wer w�rde denn so weit gehen. All diese Fragen schwirrten in ihrem Kopf umher, doch fand sie keine Antwort.
"Es reicht, wir m�ssen Rachel wieder hinbekommen, wir k�nnen uns jetzt nicht leisten das ihr Vater die Schule schlie�en l�sst!" Meinte Darsok. Er sah zu Rachel, wir m�ssen sie wachbekommen, sie selbst ist die Einzige die uns jetzt aus dem ganzen Theater heraus hohlen kann, oder derjenige der sie verzaubert oder verflucht hat! In meinen 43 Jahren habe ich noch nie, und ich meine noch nie, solch einen M�chtigen Zauber gesehen, oder �berhaupt das jemand so m�chtig war! Also Otha, bekommen sie Rachel f�r ein par Minuten wach, so das wir ihr den Gegenzauber geben k�nnen!" Er machte eine Pause, doch war o eifrig dabei das er gleich wieder anfing zu reden, "Ich brauche Pergament und Feder, schnell!" Monique brachte ihm was er verlangte. Er schrieb einen Zauber nieder, er baute W�rter ein und aus, bis schlie�lich 5 W�rter auf dem Pergament standen. "Otha, ist sie soweit?!" Darsok sah Gina Otha erwartungsvoll an. In der Zwischenzeit hatte diese Tara fertig gemacht, sie leicht angewinkelt hingesetzt. In ihrer Hand hielt Otha eine Flasche, "Okay, wir k�nnen!" Die anderen beiden sahen zu was Otha und Darsok machten, "Okay!" Meinte Darsok, legte den Spruch vor Tara, er kniete sich nieder, so das er, wenn sie zu sich kommt, ihr direkt in die Augen sah. Gina Otha steckte ihre Flasche unter Taras Nase, worauf Tara mit einem kr�ftigen Atemzug aufwachte. Es h�rte sich an als h�tte Tara zu lange unter Wasser keine Luft mehr bekommen und kam nun an die Oberfl�che.
Hastig dennoch stetig sah Darsok Tara in die Augen, "Rachel, lesen sie was auf dem Pergament steht!" Tara hatte gro�e schmerzen, sie f�hlte das ihre Lungen keinen Sauerstoff bekamen, ihre Augen liefen voller Tr�nen und ihr Arm blutete immer noch, doch sie gab keinen Ton von sich. Erst nach dem sie verstand was Darsok von ihr wollte las sie es laut vor, sie hatte von Otha ihren Zauberstab in die Hand bekommen, welcher vom Blut ihrer ritze kaum zu erkennen war. Nach jedem Wort das sie sprach musste sie lufthohlen und ihre Tr�nen zur�ckhalten, welche sich dennoch den weg �ber ihr Gesicht bahnten, der Schmerz verzerrte ihr Gesicht, nach dem sie die Worte sprach, viel sie zur Seite weg, geradewegs vom Bett, doch Otha und Darsok hielten sie noch auf, bevor sie auf den Boden prallen konnte, "Und? Hat sie es ... geschafft?!" Meinte Dawna Strand beunruhigt, worauf Darsok Tara wieder zur�ck ins Bett legte, "Sie wird noch ein par Stunden. Brauchen um wieder zu sich zu kommen, doch vom Fluch oder Zauber ist sie befreit, sie w�rde also wieder voll und ganz da sein..." Otha beendete Darsoks Satz, "allerdings erst in ein par Stunden, wir sollten also schnellstens versuchen ihren Vater zur�ck zu halten, er darf sie in diesem Zustand nicht sehen!" Otha gab Monique ein Zeichen, auf welches sie Taras verband erneuerte, "Sie bekommt wieder Temperatur!" Meinte sie darauf, was best�tigte, das Tara wieder gesund wird. Darauf wandte sich Dawna zu Gina, "Achten sie bitte noch auch Miss. Raston!" Otha nickte.
Channah bekam nichts mit. Nicht, wie ihre Freundin sich wieder von dem Zauber erl�ste und auch nicht die Hektik, die herrschte. Ihr Atem hatte sich wieder halbwegs normalisiert, doch ging er fast etwas zu flach. Im Moment war Dawna Stran mit m�glichen Antworten f�r den Vater von Tara besch�ftigt. Gina Otha sa� unterdessen bei Channah, f�hlte ihren Puls und beobachtete Tara aus einem Augenwinkel.
Kurz darauf h�rte man einen w�tende Stimme und eine, die versuchte, diese zu beruhigen sich der T�r n�hern. Alle lauschten auf, dennoch wussten alle, wer zumindest eine der Personen waren. Taras Vater, Mr. Black. Professor Stran schluckte einmal, noch kurz bevor die T�r aufflog und ein Mann mit gro�en, schweren Schritten eintrat. Er blickte sich im Saal um und �bersah Channah komplett. Wenn er sie gesehen haben sollte, verga� er sie jedoch beim Anblick seiner Tochter. Er eilte auch sie zu und besah sich ihr eindringlich. Er schien zu kochen. "Professor Stran, ich denke Sie schulden mir eine Erkl�rung. Und zwar gleich!", meinte er laut und scharf.
"Wir wissen es nicht genau, Mr. Black. Es war ein Zauber. Doch sie wird wieder. Wir konnten sie heilen", entgegnete die Direktorin ruhig und ging nicht auf den Ton des Vaters ein.
"Sie wissen es nicht genau? Was soll das hei�en: Sie wissen es nicht genau? Ich wei� nicht, wie genau Sie solche Situationen an ihrer Schule handhaben, aber ich bin mir nicht sicher, dass es der Standart einer normalen und ordentlichen Zaubererschule entspringt! Dieser Vorfall wird Folgen nach sich ziehen!" Die H�lfte der Anwesenden atmete tief durch. "Und wehe Ihnen, wenn irgendetwas mit meiner Tochter nicht behoben werden kann. Sie wissen sehr gut, was ich veranlassen kann und tun werde, sollte sich ein Grund finden lassen." Dann herrschte Stille. Alle lie�en das gesagte erst einmal wirken.
Tara lag immer noch unver�ndert in ihrem Bett. Sie atmete kaum, doch es schien immer mehr zu werden, dennoch sah man es kaum. Pl�tzlich h�rte man Schuhe �ber den gang klackern, welche genau auf diesen Raum zusteuerten. Eine Frau kam in den Raum gelaufen, welche sofort Tara sah, "Oh mein Gott! Rachel!" Sie lief auf Tara zu. "Schatz! Was?!" Die Frau drehte sich um, "Was haben sie mit meiner Tochter gemacht!" Sie sah Dawna Strand b�se an, "Was bilden sie sich eigentlich ein!" Sie ging zu ihrem Mann und stand neben ihn, welcher ein Schritt nach vorne ging, "H�ren sie, bringen sie diese Sache sofort wieder in Ordnung, oder wir lassen diese Schule Schlie�en! Ich habe kein Problem damit, es gibt noch viele andere sehr gute Schulen!" Die Augenbraun von Jack Black waren ins Gesicht gezogen und unterstrichen seinen B�sartigen Blick. Darauf sah er Besorgt zu seiner Tochter, "Wir haben heute noch einen weiteren Termin der nicht verschoben werden kann, und den werden wir einhalten, wenn wir wieder zur�ck kommen, verlange ich das hier alles wieder so ist wie es war!"
Dann verschwinden Sie doch endlich! Wir machen das schon!, dachte Dawna Stran innerlich. "Sicher wird es ihrer Tochter dann wieder besser gehen. Immerhin ist sie schon auf dem Wege der Besserung."
Mit einem besorgten Blick auf ihre Tochter und einem ver�chtlichen auf die junge Direktorin, wandten sie die Blacks zum Gehen. "Das wollen wir auch f�r Sie und diese Schule hoffen, Ms. Stran", meinte Taras Vater noch als er zur T�r hinaus ging.
Noch lange blieb es ruhig im Raum. Solange, bis das Klacken der Schuhe und alle �brigen Schritte nicht mehr zu h�ren waren. Erst da atmete die Lehrerschaft merklich auf. "Gina? Kannst du irgendetwas f�r eine schnelle Genesung tun? Ein Trank, Zauber? Oder brauchen wir dazu unsere gute Eloise Pronk?", fragte Professor Stran und blickte dabei zu ihrer Kollegin hin�ber, die noch immer bei Channah Raston sa�. Diese legte den Kopf leicht schief. "Es gebe einen Trank, aber ich wei� nicht, ob wir die Zutaten hier zur Vorf�gung haben." "Dann suche sie!", meinte Professor Darsok pl�tzlich �u�erst hitzig. "Wer wei�, wann deren Termin ist."
Gina Otha nickte hektisch und verwirrt. Dann stand sie auf und verlie� halb rennend den Saal.
Channah hustete einmal kurz im Schlaf, w�hrend ihr Atem noch immer sehr flach war. Doch ihr Husten war lautlos und niemand merkte es. Alle Augen waren auf Tara gerichtet, die Hoffnung und Untergang der Schule sein konnte. Und das gleich in den ersten Stunden zur�ck an der Schule!
Mit sehr schwerem atmen wachte Tara langsam auf, doch sobald sie wieder v�llig bei sich war, durchfuhr ihr K�rper ein starker Schmerz, sie kniff die Augen voller schmerzen zusammen, dennoch blieb sie wach. Darsok sah runter zu Tara, "Sie ist au�ergew�hnlich stark, genau wie Miss, Raston. Ich habe noch nie solche au�ergew�hnlich starken Zauberinnen gesehen, das ist beeindruckend!" Meinte er leise zu Strand, welche zustimmend nickte. Tara hingegen konnte nichts verstehen, der Schmerz dr�ngte jegliche Sinne ab. Monique hatte Taras erwachen bemerkt und gab ihr sofort ein sehr starkes Schmerzmittel. Tara begann darauf wieder etwas zu sehen, allerdings nur umrissen von schwarzen Siluetten. Gesichter quetschten sich durch die T�r des Krankenfl�gels. Taras Freundinnen waren gekommen, dennoch trauten sie sich nicht hinein zu gehen. Ihr Bruder und Jim waren ebenfalls dort. Strand bemerkte die Sch�ler und verlies den Raum. "Was f�llt euch ein, geht in eure H�user, so wie es euch aufgetragen wurde! Los, los!" Sie zeigte w�tend den gang hinunter. Darauf liefen sie den gang in ihre H�user. Dawna kam wieder zur�ck in den Krankenfl�gel. Sie sah zu Channah, "Was machen wir jetzt mit ihr?!"
"Schlafen lassen?", schlug Eddie Jones einfach mal fragend vor. "Was bringt es, sie wach bekommen zu wollen? So erholt sie sich vielleicht etwas." Das schien einleuchtend. Pl�tzlich h�rte man wieder Professor Othas Stimme. "Ja ja. Aber so stark sie auch sein m�gen, sollten sie das hier"- sie wedelte mit einer bauchigen Phiole herum - "trinken, sobald sie wach sind." Erst jetzt schien sie zu bemerken, dass eine, n�mlich Tara, schon wach war. "Also das ging aber schnell", entfuhr es der �rztin und Verwandlungslehrerin. Alle anderen ignorierend ging sie schnurstracks zu Tara, hob ihren Kopf leicht an und zwang sie ein paar Schluck von dem Gebr�u zu trinken. Dabei redete sie munter weiter. "Eloise hatte noch einen schon fertigen Trank in sogar noch st�rkerer Form, als ich ihn haben wollte. Sie hat mir etwas abgef�llt. 'Dieser Trank lindert die Schmerzen oder l�sst sie ganz und gar verschwinden ohne Nachwirkungen zu zeigen und bringt dcen K�rper wieder in Schwung. Regt Herz und Musklen zum Arbeiten an. Hilft bei allem'", zitierte sie ihre Kollegin Pronk und blickte Tara erwartungsvoll an. sie ar sich nicht sicher, ob es so schnell wirkte, wie es Eloise ihr vorgeschw�rmt hatte. Diese nutzte es wohl selber sehr oft. Als Lehrerin hatte sie sich das wohl schon angew�hnt. Nach ein paar Sekunden jedoch wandte Professor Otha den Blick von Tara ab und richtete ihn auf Channah. "Waren die Sch�ler, die mir entgegen gekommen sind nur von Rachel? Hat Channah denn keine Freunde?"
Jones schmunzelte. "Doch. Einen sehr guten Freund. Ein Gryffindor. Sie sehen gut zusammen aus. Aber zwischen ihnen passiert nie etwas." Er lachte fast, wurde aber wieder etwas ernster. "Aber im letzten Jahr und dem davor kamen sicher keine Freunde hinzu. Ihr Stundenplan war voller, als mein Lehrerplan. Ein Wunder, dass sie Zeit zum Essen hatte." Die versammelte Lehrerschaft stimmte ebenfalls schmunzelnd zu. Doch Dawna Stran verging es bald. "Ich habe jedes Jahr wieder ein langes Gespr�ch mit ihr. Doch jede Bitte, das ein oder andere Fach fallen zu lassen, l�sst sie links liegen. Ihr Argument, sie wisse ja nicht, was sie sp�ter werden wolle. Also muss sie �berall gut sein und alles versuchen. Das Problem ist nur, dass sie an allem Gefallen findet. Das ist schlimmer als bei Peter fr�her. Ein geborener Ravenclaw, doch war er in Gryffindor. Schon eine komische Familie. Asber Channah muss ich scheinbar dieses Jahr wirklich dazu bringen, F�cher abzulegen." Es herrschte ein kurze Pause. Peter, Channah zweit�ltester Bruder k�nnte viel mehr aus sich machen, als f�r Muggel und Hexen und Zauberer zu kochen und im Haushalt der Rastons zu helfen.
Darsok sah Dawna an, "Aber sie m�ssen zugeben das Miss. Raston's Familie eindeutig die ist die man Rachels vorzieht! Ich meine, welcher Vater bringt schon den Geliebten Freund seiner Tochter um? Oder l�sst ihn umbringen." Tara war wieder eingeschlafen und hatte von alle dem nichts mitbekommen, die Mixtur w�rde sie nun im Schlafe heilen. "Ich meine nur weil ihr Freund ein Muggel war?! Aber es ist verwundernswert das Rachel sich einen Muggel ausgesucht hatte, das passte nicht zur Familie, vielleicht ist Rachel gar nicht so, vielleicht ist sie eine die sich gegen an setzt, sie k�nnte das Geschlecht der Blacks eindeutig ins Positive ziehen!" Er l�chelte, "Sie ist ein gutes M�dchen, genau wie Channah!" Er betrachtete beide, "Ich glaube, das die beiden wieder auf die Beine kommen!" Er wandte sich von ihnen ab, "Lassen wir sie Schlafen!" Er ging zur T�r, und wartete auf eine Reaktion der anderen Lehrer.
Sie folgten ihm zur T�r, schweigend. Nur Gina Othas blieb noch da. Sie wollten die beiden jetzt in Ruhe lassen. "Bitte schicke mir Monique, wenn beide wach werden sollten oder Rachels Vater kommt", verlangte Dawna noch bevor die anderen vor sich her aus dem Zimmer scheuchte und hinter sich die T�ren schloss. Monique und Professor Otha gingen in die Hinterzimmer und man h�rte T�ren zugehen.
Doch kurz darauf ging die T�r zum Fl�gel wieder auf. Ein Junge kam leise herein, Jonah. Hier hatte er Channah nicht mehr vermutet. Er war �berall heimlich auf der Suche nach ihr gewesen. Bibliothek, Unterrichtsr�ume, vor dem Gemeinschaftssaal der Ravenclaws, auf dem Gel�nde, noch einmal in der Halle, aber irgends hatte er sie finden k�nnen. Er w�re nie auf die Idee gekommen, dass Channah noch hier oben war. Doch als er sie nun dort liegen sah, ging er schnellen Schrittes zu ihrem Bett und setzte sich auf den stehengelassenen Stuhl von Professor Otha. Er strich ihr einmal vorsichtig �ber die Stirn und f�hlte ihre noch immer erh�hte Temperatur. Dann nahm er ihre Hand und hielt sie einfach nur, w�hrend sein Blick durch den Raum schweifte. Da lag Tara. Das M�dchen, wegen dem seine beste Freundin wahrscheinlich erst hier her gegangen war, wenn es keine von ihren Freundinnen gewesen war. W�tend warf er einen Blick zu ihr hin�ber, erschrak dann aber.
Wieder ging die T�r zum Fl�gel auf und der neue, Thaniel, trat hinein. Als er den Jungen an Channahs Bett, zog er eine Braue hoch. Jonah hatte seine Hand von Channah weggenommen und blickte Thaniel verwundert an. "Was willst du denn hier?", fragte Thaniel jedoch zu erst. "Bei einer Ravenclaw, wobei doch jeder, auch Gryffindors, in ihren S�len sein sollte." Jonah r�mpfte die Nase. "Das kann ich dich auch fragen. Nur weil die Eddies Assitent bist, kannst du hier noch lange nicht rumstolzieren", entgegnete Channahs Freund etwas aufgebracht.
"Tu ich das? Ich wurde bei den Ravenclaws untergebracht und sie ist mir beim Essen aufgefallen. Als sie nicht anzutreffen war, habe ich sie gesucht." "Wieso?", erwiderte Jonah in scharfem Ton und war doch noch immer verwirrt. "Weil ich mit ihr reden wollte. Und du gehst jetz besser, bevor Professor Otha dir noch �rger macht. Damit du dir keine Sorgen oder falschen Gedanken machst, werde ich auch gehen. Jetzt wei� ich ja, wo Miss Raston ist." Thaniel deute Jonah mit einer energischen und bestimmten Kopfbewegung zur T�r, zu gehen. Dieser strich noch einmal unauff�lig �ber Channahs Hand, stand dann auf und ging hinaus. Er achtete jedoch darauf, dass Thaniel hinter oder neben ihm lief. Als die beiden unten den der Treppe zum Krankenfl�gel angekommen waren, gi�ngen sie wieder ihre eigenen Wege - jeder zu seinem Gemeinschaftssaal.
Oben hingegen kam Professor Otha verwirrt zu den beiden Kranken an die Betten und ging einmal durch den Raum. Sie hatte geglaubt, jemanden mit einander reden zu h�ren. Sie sch�ttelte den Kopf. "Es war ein harter Abend." Sie verschwand wieder in ihr B�ro.
Abermals ging die T�r auf, ein schwarzhaariger junger Mann trat ein, er ging geradewegs zu Tara, leise setzte er sich auf den Stuhl. Er sah Tara an. Er strich ihr �bers Gesicht, und murmelte etwas in ihre Richtung, "...Er hatte dich Geliebt, und ich..." Wieder zu undeutlich. Er strich ihr �ber die Wange. Er betrachtete sie. "Gott, wer macht so was!" Er murmelte immer noch etwas vor sich hin. Nach kurzer Zeit wachte Tara auf, sie sah ihm ins Gesicht, doch genau erkennen konnte sie ihn nicht, doch schon die Anwesenheit von ihm verriet das es Terry Sheridan war. Tara grinste, "Hey..." Worauf Terry auch grinste, "Hey..., Wie geht's dir?" Tara drehte sich zu ihm, "Es geht, es tud mir leid!" Sie streckte zu ihm ihre Hand aus, und strich ihm �ber die Wange. "Du bist nicht schuld! Keiner von euch hatte jemals an so etwas geglaubt und doch..." Terry sah zum Boden, "Es tut mir soo leid!" Sie zog ihn an sich und umarmte ihn. Sie lag im Bett, und er lehnte auf ihr um sie umarmen zu k�nnen. "Vielleicht hatte das jetzt ja mit ihm auch etwas zu tun, ich meine du glaubst doch nicht das, das ein Zufall war oder?!" Er l�ste sich ein St�ck von ihr sah ihr aber innig in die Augen. Immer noch in einer leichten Umarmung erwiderte sie seinen Blick, "Es k�nnte sein, aber der Zusammenhang...?" Tara sch�ttelte den Kopf, "... Ich glaube nicht, das scheint etwas anderes zu sein...!" Tara dr�ckte ihn ein St�ck zur�ck, worauf er sich wieder auf den Hocker setzte der neben dem Bett stand. Tara �ffnete den Verbannt an ihrem Arm, "Ich glaube das jemand 'Letzte Warnung' in meinen Arm ritzt passt nicht zu der Tatsache das jemanden mordet!" Tara verbannt ihren Arm wieder. "Oh mein Gott..." War Terrys Reaktion nur. "Ist okay... Ich hoffe nur das meine Eltern nicht hier waren!" Terry sah sie besorgt an, "Ich bef�rchte doch! Sie waren bereits hier... Ich bekam mit das sie in voller Wut die Schule schlie�en lassen wollten!" Tara sah ihn erschrocken an, "Was?!" "Ja, dein Vater musste aber noch irgendwo hin, ich hatte sie belauscht, ne ganze Zeit lang, von dem Zeitpunkt an, an dem deine Eltern hier auftauchten!" Tara sah kurz zu Channah. Was macht sie denn hier?! Ist sie etwa auch angegriffen worden?! "Was ist mit ihr passiert!" Terry sah sie ahnungslos an, "Ich wei� es nicht!" Darauf sah er wieder zu Boden, "Ich habe noch etwas f�r dich! Er hatte mir es am Abend vorher gegeben, doch ich kam nie dazu es dir zu geben!" Er sah immer noch zu Boden. Tara streckte wieder ihre Arme zu Terry aus. "Kom her, es ist nicht so schlimm!" Tara umarmte ihn wieder. Er lag wieder halb auf ihr und umarmte sie. "Wir schaffen das schon okay!", fl�sterte Terry ihr ins Ohr.
Channah regte sich. Ihr Gesicht verzerrte sich irgendwie auf Angst, bevor sie unter Kopfschmerzen hochschreckte und kerzengerade im Bett sa�. Sie sah alles verschwommen. Es war dunkel bis auf die paar Leuchter an den W�nden. Am Bett gegen�ber war jemand. Channah schaffte es nicht mehr, sitzen zu blieben und lie� sich zur�ckfallen. Was ist passiert?, fragte sie sich und dachte an ihren Traum zur�ck. Sie ist auf einem Friedhof gewesen und sie war allein. Sie war einen Weg entlanggegangen. Den Blick auf die Grabsteine und Gr�ber. Dann wurden die Gr�ber irgendwie �lter, vernachl�ssigt. Wegen der Grabstine war sie aufgeschreckt. Peter, Tom, Rick, Tina, Anja, meine Familie, dachte Channah und ihren Augen f�llten sich mit Tr�nen. Ihr Mund formte sich zu einem weiteren Namen. H�tte sie ihre Stimme gehabt, h�tte man ein trauriges Gemurmel mit 'Tara' geh�rt. Da war sie aufgeschreckt. Doch war sich die Sch�lerin sicher, dass die im Traum an den Gr�bern weitergegangen w�re. Und jetzt fiel es ihr auch wieder ein, warum sie hier war. Hier oben im Krankenfl�gel von Stonehenge. Irgendetwas war mit Tara passiert und sie hatte nachsehen wollen. Dann kam die helbe Lehrerschaft hinterher und hatte Channah zur Rede stellen wollen. Professor Jones hatte sogar ihren Zauberstab �berpr�ft. Bei diesem Gedanken drehte sie ihren kopf nach beiden Seiten. Ihr Zauberstab lag neben ihr auf dem Nachttisch. Channah nahm ihn in die Hand, betrachtete ihn. Was ist dann passiert? Ja, alles wurde heller. Mir kam es wie Aussaugen vor. Ich habe geschrieben. Und dann? Weiter konnte sie sich bei bestem Willen nicht erinnern. Channah st�tze sich mit dem Zauberstab in der Hand auf ihre Ellenbogen. Sie sah nun schon besser. Ihr gegen�ber m�sste Tara liegen. Channah blickte genauer hin und konnte schon fast wieder klar sehen. Als erstes sah sie einen jungen Mann. Sie kannte ihn und identifizierte ihn als Terry Sheridan. Er war ein Gryffindor und Channah kannte ihn vom Sehen aus den Besuchen bei den Gryffindors wegen Jonah. Bei noch direkteren Hinsehen erkannte sie tats�chlich Tara. Er umarmte sie - oder sie ihn. Zumindest sah es so aus.
Tara grinste leicht, es tat gut jemanden wieder in den Arm zu nehmen, besonders jemand der das gleiche Leid teilte wie sie. Normal hasste Tara alle Griffindors Abgrund tief, doch bei Terry war das etwas komplizierter. er war Alecs bester Freund, und er hatte sie und Alec zusammen gebracht. Das Verh�ltnis zwischen ihr und Terry wurde darauf automatisch besser, und ihre Sicht wurde leicht aufgelockert, dennoch hasste sie alle anderen Griffindors. "Ja...!" Meinte Tara, sie versuchte ihre Tr�nen zur�ck zu halten, jedes mal wenn die Terry sah dachte sie an Alec, jetzt wo Terry sie so umarmte f�hlte sie sich Alec so nah, es war fast erschreckend. Tara sah auf und ihm direkt in die Augen, "Gott ich vermisse ihn so schrecklich! Ich habe es zwar noch nie jemanden gesagt, aber ich w�rde alles daf�r geben das er wieder lebt, das ich jeden Morgen neben ihm aufwache." Tara sah vor sich, auf die Bettdecke, sie wischte kurz ihre Tr�nen aus den Augen, darauf sah sie Terry wieder an, sie grinste leicht verlegen. Darauf sah sie Channah, langsam stand Tara auf, "Rach...!" Meinte Terry nur besorgt. Tara ging langsam auf Channah zu, "Hey...!" Sagte sie l�chelnd, "Was ist mit dir passiert? Wurdest du auch..." Sie beendete ihren Satz nicht, sondern sah Channah besorgt an. Darauf kam Terry hinter Tara her und hielt sie am Arm fest, "Rach?!" Er sah sie mit einem festen und fragenden Blick an, "Sie ist doch eine Ravenclaw..." Er sah Tara verwirrt und ernst an. "Rach?!" Er wartete auf eine Antwort, doch erbekam keine, denn Tara sah nur zu Channah.
Tara erntete einen verst�ndnislosen Blick, bevor sich Channah aufrichtete und wieder mit ihrem Zauberstab schrieb. Die Schrift war blass, fast nicht lesbar. Ja, und? Ravenclaw und Slytherin passt ebenso wenig zusammen wie Gryffindor und Slytherin..., schrieb Channah an Terry und wandte sich dann zu Tara. Ich ging hoch, um meine Stimme wiederzubekommen, von Moni oder Professor Otha. Dann kamen die anderen Lehrer alle und stellten mich unter Verdacht. Eddie hat meinen Zauberstab kontrolliert und Professor Stran meinte, dass ich sagen solle, was ich hier wollte. Dann wei� ich es auch nicht mehr genau. Alles wurde heller, ich habe etwas geschrieben. Keine Ahnung, was. Es f�hlte sich an... Weiter kam Channah nicht mit dem Schreiben. Im Zauberstab kam keine Energie mehr an, als h�tte Jane keine mehr. Ihre Lippen formten sich zu 'Siehst du?'. Eigentlich hatte sie ihre Freundin noch fragen wollen, ob sie Silencio eingesetzt hatte, doch das war ziemlich schwer.
Tara sah Channah entschuldigend an, "�hm, da gibt's jetzt son kleines Problem!" Tara hob ebenfalls entschuldigen ihre Augenbrauen und sah Channah an, "Ich wei� nicht mehr was ich vor dem Vorfall gemacht habe, geschweige denn welche Spr�che ich angewendet habe!" Tara sah kurz zu Terry, "Das ist etwas komplizierter als du denkst, okay...!" Sie wandte sich wieder zu Channah, sie murmelte etwas vor sich hin, sie �berlegte angestrengt an das was sie vorher alles gesagt hatte. Sie verzog angestrengt das Gesicht, doch es lockerte sich wieder auf, "Ich wei� es nicht! Ich kann mich nicht dran erinnern!" Sie sah zu Channah, "Ich probiere jetzt einfach, wir h�ren ja ob es klappt oder nicht!" Meinte sie, w�hrend Terry ihr einen verwirrten Blick zu ihr warf. "'Finite Incantatem'" Schrie Tara w�hrend sie den Zauberstab in die Richtung zu Channah streckte, Darauf spr�hten rot blaue Blitze heraus, Tara viel in den Arm von Terry, das war zu viel, "Es sollte gehen!" Meinte sie, w�hrend ihre Hand mit dem Zauberstab immer noch in die Richtung von Channah hielt.
Die T�r von Gina Othas B�ro schlug auf "WAS IST DEN HIER LOS!" Ihre Stimme hallte durch den Krankenfl�gel.
"Richten Sie um Himmels Willen ihren Zauberstab von Miss Raston ab und gehen Sie in ihr Bett zur�ck, Miss Black! Und WAS suchen Sie hier, Mr. Sheridan?", wetterte Professor Otha und blickte alle drei nach einander an. Noch bevor Channah etwas sagen konnte, dr�ngte ihr die Lehrerin den Heilungstrank ein und ihr wurde wieder etwas mulmig in der Magengegend. Und im Kopf. Bis eben hatte sie noch Kopfschmerzen gehabt, das pl�tzliche Verschwinden von denen lie� sie irgendwie schwindlig werden. Ihre Ellenbogen gaben nach und Channah lag wieder im Bett, wie vorher. Nun h�rte man wieder gleichm��ige Atemger�usche.
Professor Otha wandte sich so von Channah ab und blickte die anderen beiden verst�ndnislos an. "Sie sollten sich wieder hinlegen, Miss Black. Und Sie in ihren Gemeinschaftssaal, Mr. Sheridan. Es ist langsam sp�t und wir m�ssen morgen alle fr�h raus. MONIQUE!" Die junge Frau kam schnell angerannt. "Gehe Dawna holen."
"H�ren sie zu Prof. Otha, es ist nicht so wie es aussah! Es war nur..." Otha sah sie mit einem festen Blick an, "Es war nur was? Du wolltest Miss Raston nur noch mehr Schaden zuf�gen? Rachel, reicht das hier denn nicht?!" Tara sah Otha ebenso Stur und fest an, "Nein, ich wollte ihr keinen schaden zuf�gen ich gab ihr blo� ihre Stimme wieder!" Entgegnete sie. Otha fand das unglaublich. "Ich soll das also glauben, ja?" "Ja!" Tara hatte immer noch ihren Blick auf Otha gerichtet, "Und ich werde mich nicht wieder in das Bett legen!" Terry wurde das jetzt zu viel. Er machte eine verabschiedende Kopfbewegung in Prof. Othas Richtung und ging in seinen Gemeinschaftssaal.
Man h�rte Eilige Schuhe �ber den Gangboden klackern. Es war Dawna Stran die zum Krankenfl�gel eilte. Monique kam vor Dawna an, "Sie ist unterwegs!" Meinte sie und ging in Othas B�ro, sie musste noch ein Haufen Schreibkram erledigen. Kurz darauf stand Dawna Stran in der T�r, "Rachel, sie sind ja wieder wach!" Gereizt entgegnete sie ein Ja in Othas Richtung, da sie sich nicht umdrehte zu Dawna.
Dawna war erleichtert. "Wunderbar. Wie geht es Ihnen?", fragte sie, ging an ihrer Kollegin und Tara vorbei und setzte sich auf den Stuhl neben Channah. Sie bemerkte sie leicht gereizte Atmosph�re zwischen der �rztin und der Sch�lerin. Das konnte sie nun ja am allerwenigsten gebrauchen! "Ach, Gina? Wenn etwas passieren sollte, hole ich dich, aber im Moment k�nntest du doch Monique etwas helfen?", meinte sie und es klang eher nach einer Aufforderung.
Wiiderwillig wandte sich Professor Otha ab und ging aus dem Raum nach hinten. Man h�rte eine T�r zuschlagen, zeitgleich atmete Dawna Stran auf. "So, Miss Black. Setzen Sie sich doch." Sie deutete auf Channahs Bett. "Ich w�rde gerne mit Ihnen reden. Und wenn Sie etwas wegen Channah wissen, sollten Sie es sagen. Keine Sorge. Hauspunkte gibt es erst ab morgen." Sie l�chelte ihr Sch�lerin freundlich und aufmunternd an. Sie wollte sie nicht reizen, ver�rgern oder sonst etwas - einfach nur in Ruhe reden.
"Was erwarten sie von mir? Was soll ich ihnen �ber Channah sagen?" Sie lies sich auf das Bett nieder, "Ich denke sie wissen sehr wohl das Slytherin eher unter sich bleiben! Sie verlangen etwas von mir, worauf sie genau die, die Antwort kennen! Was soll das ganze also?!" Mit einem festen Blick sah sie Dawna herausfordernd an. Dawna schien Antworten zu wollen, doch Tara stand bereits auf und ging zur T�r. Sie dachte an Terry, er sollte jetzt nicht mit in diese Sache gezogen werden, schlie�lich hatte er gar nichts hier zu tun, okay er h�tte nicht herkommen sollen, dennoch w�rde Tara alles tun um ihn daraus zu halten und um Channahs und ihre Freundschaft nicht auffliegen zu lassen. "Also, was wollen sie von mir h�ren? Was Channah hier gemacht hat, warum sie jetzt auch hier liegt?" Sie drehte sich noch einmal zu Dawna um, Dawna warf ihr einen b�sen Blick zu. "Gott ich wei� es nicht, okay ich hatte ihre Stimme geklaut, doch ich gab sie ihr wieder, es war ein kleiner Scherz, welchen sie sicher nicht ernst nahm." Gab Tara darauf zu.
Entr�stet, etwas verletzt und �u�erst verwirrt blickte die Direkroein auf ihre Sch�lerin. Sie �ffnete den Mund, um etwas zu sagen, schloss ihn jedoch ohne jegliche Ahnung, was, wieder. Stattdessen blickte sie auf Channah und dann wieder zur Tara. "Miss... Mis Black? Ich wollte... gar nichts wegen Channah wissen. Eigentlich nur erz�hlen, was passiert ist, und dass Ihre Eltern hier waren. Aber nun, wo wir wissen, wieso sie nicht auf unsere Fragen nach Ihnen geantwortet hat, k�nnen wir diesen Punkt sicher bald in dem j�hrlichen Gespr�ch anbringen", meinte Dawna sicherer als sie war. Wieso reagierte Tara gleich so hart auf eine freundliche Aufforderung zum Reden? Dawna wusste es nicht - und w�rde es wahrscheinlich auch nie wissen.
Tara zog eine Augenbraue hoch, "Ach ja?" Darauf ging Tara wieder zur�ck zu Dawna, "H�ren sie, ich k�nnte ihnen vielleicht etwas erz�hlen, aber dieses ist eine Vertraute Angelegenheit. Es k�nnte da einen Zusammenhang zu dem Vorfall und mir geben!" Tara sah zu Boden. Es kosstete ihr eine ungemeine Kraft alleine schon an all das zu Denken, "Da uns hier ja kaum jemand zu h�ren kann, halte ich es f�r angebracht ihnen ruhig hier erz�hlen was ich dazu wei�!" Meinte Tara und ging zur T�r von Othas B�ro, mit einer Handbewegung und einem Spruch, schloss sie die T�r, ihr Zauberstab hielt sie in der anderen Hand. Darauf kam sie wieder zu Dawna, "Ansei denn sie wollen es nicht h�ren!" Ein herausfordernder Blick traf Dawnas.
Nun war Dawna Stran aber gespannt. Dieser Wandel gefiel ihr gut und sie bekam wieder einen klareren Kopf. "Von welchem Vorfall sprechen Sie, Miss Black?", fragte sie und es klang neugierig - ohne Zweifel. Sie konnte es sich zwar etwas denken, wollte jedoch Gewissheit haben. Ihr Blick wanderte kurz zu Channah, die jedoch tief zu schlafen schien. Wie gesagt. Es schien so. Sie wurde langsam wach, hatte aber nicht das Bed�rfnis dazu. Ihr ging es wieder etwas besser, sie f�hlte sich besser, wollte jedoch nicht die Augen �ffnen. Auch atmete sie noch wie ihm Schlaf und machte somit nicht den kleinsten Anschein, wach zu sein. Dawna war sich sicher, dass sie noch schl�ft. "Also, was m�chtest du sagen?"
"Dieser Angriff, Attentat, wie sie es nennen, k�nnte gezielt gewesen sein, gezielt nicht auuf ihre Schule, eher gezielt auf mich! Verstehen sie? Es bestehen mehrere zusammenh�nge und M�glichkeiten." Tara verzog das Gesicht, "Im Sommer habe ich einen Menschen..." Tara betonte das Mensch besonders, "...Verloren, welche ich mehr als alles andere geliebt hatte! Er wurde umgebracht, ermordet, grausam, brutal!" Tara schluckte, das schnitt ihr fast das Herz in zwei, es war enorm schwer f�r sie dieses zu erz�hlen. "Ich habe es noch niemanden erz�hlt, aber ich hatte schon Gedanken mich selbst um zu bringen, da bekam ich Briefe, ich soll es endlich tun oder sie erledigen das! Wer den Brief geschrieben hat, wei� ich leider nciht, dennoch wollten sie nicht nur seinen Tod sondern auch meinen! Und nun..." Tara nahm abermals ihren Verband ab, "Ist es die letzte Warnung f�r meine Ermordung, entweder ich mach es oder sie tun es f�r mich!" Tara verband ihren immer noch Blutverschmierten Arm, "So denke ich das es einen Zusammenhang haben k�nnte, doch dieses ist nur eine Vermutung, welche ich noch nie aussprach, und ich verlange von ihnen das es auch so bleibt! Es kann nat�rlich auch einen Anderen Grund haben aber das ist meine Auffassung und die sollten Sie wissen, und nur SIE!" Sie warf ihr einen ernsten Ton entgegen. Tara sah darauf zu Boden und ging zu ihrem Bett, Sie sah aus dem Fenster, das auszusprechen viel ihr schwer, und zeriss sie innerlich. Sie erwartete keine Antwort oder Reaktion von Dawna, dennoch w�rde es ihr vielleicht etwas helfen, niemand au�er sie Wusste von dem was sie sagte, doch nun sollte auch Dawna es wissen, wer wei� ob der Zusammenhang passte, es k�nnte noch viel mehr passieren!
"Rachel? Von mir wird es niemand erfahren, aber es g�be einen weiteren Grund, der vollkommen gegens�tzlich mit Ihnen ist, glauben Sie mir", erwiderte Dawna Stran, nachdem sie geschluckt und ein paar Mal tief durchgeatmet hatte. "Ich m�chte im Moment nicht mehr dar�ber verlieren, da ich erst mit der Lehrerschaft reden muss." Sie blickte kurz zu Channah. "Machen Sie ihr �fter solche Streiche? Oder wie ist das gekommen?" Sie hatte zwar gesehen, was zuletzt passiert war, aber wusste ja nicht, ob es einen Zusammenhang gab. Immerhin hatte Channah ihrer bisherigen Meinung nach ja nur sich und einen Gryffindor verzaubert.
Tara sah Prof. Stran entschuldigend an, "Eigentlich nicht, es war eigentlich nur..." Dawnas Blick lies Tara schweigen, sie sah Tara etwas merkw�rdig an, Tara konnte diesen Ausdruck nirgends zuordnen. "..Sie hatte meine Freundinnen mit diesem Zauber Belegt, ich wollte ihr nur zeigen das so etwas nicht gerade Freundlich war!" Rettete sich Tara, "H�ren sie, ich wollte ihr wirklich nichts b�ses!" Darauf l�chelte sie unauff�llig zu Channah und ging zu ihrem Bett, sie Haben sicher noch viel zu tun". Dawna Stran nickte, "sie stand auf und ging aus dem Zimmer. Tara legte sich wieder ins Bett, sie vergrub ihr Gesicht ins Kissen. Mit aller Gewallt verdr�ngte sie ihre Tr�nen. Sie hatte Dawna nur schnell los werden wollen, weil sie ihre Tr�nen nicht mehr zur�ck halten konnte. Sie weinte ins Kissen, doch lautlos.
Channah schluckte. So kannte sie ihre Freundin gar nicht. Und welche Vermutung hatten die Lehrer? Doch gleich nach diesen Gedanken fragte sie sich, ob sie morgen bei ihrem Gespr�ch mit Dawna mehr als nur den Stundenplan besprechen w�rde. Danke, Tara. Meine Akte ist hin�ber!, dachte sie leicht w�tend, hielt das aber nicht lange. Sie war irgendwie nur froh, dass es Tara wieder besser ging. Als sie dann wieder an das Gespr�ch mit Dawna dachte, dass sie morgen ganz sicher f�hren w�rden, wurde Channah wieder m�der. Sie f�hlte sich zwar besser, aber verdammt m�de. So schlaf sie �ber den Gedanken an Tara und Dawna Stran und komischerweise auch �ber Jones ein.
[...]
Am n�chsten morgen, schien die Sonne direkt ins Zimmer. Tara blinzelte, als diese in ihre Augen stachen. Langsam drehte sie sich um dem Licht auszuweichen, als sie aus ihren zusammengekniffenen Augen sah, erblickte sie Terry. Erschrocken riss sie die Augen auf. "Was machst du den hier!?" Gezwungen fl�sternd sah sie ihn b�se an. "Du kannst hier nicht einfach... du kannst nicht einfach an meinem Bett sitzen... was wenn die Anderen oder Lehrer kommen!?" Terry l�chelte liebevoll, "Tara, was sollte schon passieren... du bist nicht wie sie, es ist nur deine Familie... okay und deine Vorgeschichte... und vielleicht dein vorheriges verhalten... na ja... ich hasse es immer ein Geheimnis daraus zu machen, du wei�t das!" Tara sah von ihm weg zur Decke, "Du hast ja Recht, aber es ist nicht nur das ich meine Freunde so verleugne, sondern auch meine Familie... und wenn die Geschichte mit Alec rauskommt...!" Terry strich ihr �bers Gesicht, "Ich w�rde nie etwas sagen, er war mein bester... Freund... und du... ich k�nnte niemals..." Immer noch redeten sie leise mit einander. Tara sie ihn wieder an, "Gott, wieso wird es alles im Letzten Jahr so... Kompliziert!?" Terry hatte sich mittlerweile auf das Bett von Tara gesetzt. "Ich denke du solltest das was du vorhast lassen, es ist verboten und zudem auch extrem lebensgef�hrlich, was wenn du dabei draufgehst!?" Tara sah ihn unverst�ndlich an, "Lieber sterbe ich und komme so zu ihm als w�rde ich es unversucht lassen..." Ihr Ton wurde lauter und scharf, ein 'psss' kam von Terry. "Ich verstehe dich ja...! Ich w�rde das gleiche tun..." Nun sah auch er zu Boden. Er vermisste seinen Freund genau so sehr wie Rachel dieses tat, "Rach, wir schaffen das... aber ich will dich nicht auch noch verlieren...!" Es klang schnulzig, das wusste er, aber es war die Wahrheit.
Man konnte deutlich die Schritte von Prof. Darsok alten und schweren Stiefeln h�ren. Sie waren Schnell, dennoch gleichm��ig und kamen nicht aus dem Tackt. Mit einem mehr oder weniger lauten knierken stie� dieser die T�r zum Krankenfl�gel auf. Terry war aufgesprungen und mehr zu Channah's Seite gegangen. Es h�tte einen merkw�rdigen Eindruck hinterlassen, wenn dieser h�tte gesehen wie er auf Taras Bett gesessen hatte, furchtbar nah an ihr. Terry kratzte sich verlegen am Hinterkopf. Prof Darsok betrachtete die beiden M�dchen und dann Terry, "Sie sollten doch l�ngst beim Unterricht sein!" Scharf zischend hallte seine Stimme durch den Fl�gel. "Was stehen Sie hier noch rum... Abmarsch!" Terry zuckte zusammen und lief aus dem Krankenfl�gel. Worauf Darsok sie wieder den M�dchen widmete, "Mrs. Black, wie f�hlen Sie sich heute?" Er sah sie mit einem leicht liebevollen Blick an, doch dieses wurde schnell wieder ernst. "Ich hoffe doch besser, den lange d�rfen sie nicht hier bleiben!" Daraufhin drehte er sich ohne etwas von Rachel zu erwarten zu Channah , "Mrs. Raston..."
Channah regte sich nicht. Zumindest nicht auf seine Worte. Die Schlafende drehte sich einfach nur auf die andere Seite. Es schien ihre wieder gut zu gehen. Immerhin atmete sie normal und das Fieber schien gewichen zu sein. Als das M�dchen drohte, aus dem Bett zu fallen, wurde sie zum Gl�ck wach und begab sich schnell wieder in die Bettmitte, ohne zu registrieren, dass sie von einem nun leicht belustigten Charles Dasok und Tara beobachtet wurde.
Erst als sie von ihrem Professor angesprochen wurde, bemerkte Channah diesen und fuhr gleich etwas zusammen. "Ausgeschlafen?", kam es leicht unfreundlich, nicht b�se. "Egal. Auf jeden Fall w�nscht die Direktorin Sie beiden in ihrem B�ro. Sofort und zusammen - ohne Umwege."
Die Ravenclaw war vollkommen verwirrt. Warum sofort, zusammen und jetzt? Warum hatte sie es so eilig. Janes fragender Blick wanderte zur anderen Seite zu Taras Bett. Ihre Freundin sah besser aus, als noch am Abend. Das wusste sie zumindest noch, aber sonst waren ihre Erinnerungen sehr verschwommen. Nur, dass Tara sie verzaubert und den Zauber wieder von ihr genommen hatte, wusste sie. Hatte sie ihre Stimme wirklich wieder?
Versuchen konnte man es ja - gleich in einer Antwort f�r Darsok, zu dem sie sich auch wieder wandte. "Jetzt sofort?", hakte das M�dchen nach und ein erleichtertes Grinsen formte sich auf ihre Lippen. "Wenn es dein sein muss... Und wirklich zusammen?"
Tara betrachtete kurz ihre Arme, Oh mein Gott! Innerlich schrie sie auf. Sie hatte ganz vergessen was genau gestern abend passiert war. Es schien ihr als w�rde alles immer langsamer ums sie herum laufen, genau wie sie selbst. Ihre Arme wanderten hoch zu ihrem Kopf und sie dr�ckte ihre H�nde gegen diesen. Darauf viel sie wieder zur�ck ins Bett. ihr inneres schreien wurde immer lauter. Sie schloss die Augen.
Ein Par Minuten sp�ter �ffnete sie ihre Augen wieder. Sie sah direkt ins Gesicht von Prof. Darsok, "Alles in Ordnung Rachel!?" Sein Gesicht war ernst, mit einer leichten Besorgnis in seinem Gesichtsausdruck. "Ja, alles okay..." gab sie in einem monotonen Ton zur�ck, und setzte sich wieder aufrecht. "So wie es aussieht, schein es euch ja wieder gut zu gehen, und daher k�nnt ihr SOFORT..." Er betonte dieses um auf Channah's Frage zu antworten, "Zur Direktorin gehen... unverz�glich..." Mit diesen Worten drehte sich Darsok um und schritt zur T�r, "Ich bitte darum, das ihr euch ankleidet!" Er verschwand aus dem Raum und Schloss die T�r hinter sich.
Tara sah zu Channah, "Hey..." Sie versuchte zu l�cheln, was ihr allerdings nicht ganz gelang, das sie Channah mit in die Sache reingezogen hatte, und nun steckten sie beide in der Sache tiefer als gewollt drin. Langsam stand Tara auf und schnappte sich ihre Kleidung. Man hatte ihr gestern Nacht nur die Hose und den Pullover ausgezogen, sodass sie nur dieses wieder anziehen brauchte. Sie hatte sich ihre Stiefel geschnappt und war begonnen diese zu zuschn�ren, diese gingen kurz unters Knie, also hatte sie eine menge vor sich, "Es tut mir leid das du..." sie konnte den Satz nicht zuende bringen.
Kaum, dass Darsok die T�r geschlossen hatte, schnaubte Channah. Sie mochte die Lehrer an dieser Schule. Daran bestand kein Zweifel, nicht der geringste, aber kaum passierte mal etwas, wurden die meisten unausstehlich und das ebenfalls zweifellos. Dar�ber zerbrach sich das M�dchen im Moment aber nicht den Kopf. Der dr�hnte so schon genug. Das wollte sie nicht auch noch unterst�tzen. Ganz und gar nicht. Auch hatte sie keinerlei Lust, sich zu streiten und schon gar nicht mit Tara, der es offensichtlich auch nicht gerade blendend ging. Ein Blick auf ihre Arme, bevor sie ihren Pullover anzog, verriet auch eindeutig den Grund. Mit Sicherheit konnte Channah jetzt einen Zauber ausschlie�en, doch darauf ging sie nicht weiter ein.
Einzig reagierte sie auf den begonnenen Satz ihrer Freundin. Sie schwand ihre Beine an die Seite des Bettes und lie� sich dann langsam auf den Boden gleiten. Sie stand etwas wacklig, aber nach einer Weile ging es. Ihr hatte man nur die Schuhe und den Rock ausgezogen. Schnell war sie wieder in beidem drin, da ihre Schuhe weniger aufwendig waren als ihre Stiefel. "Ist schon okay", begann Channah ruhig und in einem beruhigendem Ton. "Du musst dich oder die Situation nicht rechtfertigen - niemals." Das letzte Wort betonte sie noch einmal richtig und sah Tara dabei warm aber auch etwas ernst an. Sie wollte die Situation etwas auflockern und sprach deshalb munter weiter, w�hrend sie den weiten Pulli ihrer Uniform mit dem Ravenclawwappen etwas richtete und sich durch die offenen Haare fuhr, um sie etwas zu b�ndigen. "Du wei�t doch: Wir sind hier in einer Schule und reinzuf�llig sind die mein Spezialgebiet. Es wird schon nichts in meiner Akte erscheinen - und deiner, wenn Dawna sehr weich wird, auch nicht. Au�erdem hatte dein 'Stimme-weg-Zauber' auch etwas Gutes", spielte sie auf die Sache mit Jonah an und musste dabei unweigerlich schmunzeln. Ja, Jonah...
Tara musste auch grinsen, "Hatte es das?" Sie hasste es das es solche Traditionen wie den Hass zwischen den anderen H�usern zu Slytherin gab, es war einfach unnormal. Okay, bevor sie Terry und Alec richtig kennen lernte war sie wie ein Biest, eine Schlange, die allen nur b�ses wollte, au�er Channah. Tara hatte es geschafft ihre hohen Stiefel zu zu schn�ren. Sie hatte zudem noch ihren Pullover gerichtet und ebenfalls ihr Hauswappen auf dem Pullover. Sie stand auf, leicht schaukelnd wanderte sie zu Channah, sie umarmte sie, "Was w�rde ich nur ohne dich machen!" Sie war eine und wohl auch die einzige wahre Freundin, die Tara hatte, oder haben wollte, die anderen waren nur Freunde. Sie l�ste sich wieder von Channah, "Kom, ich denke sonnst flippt noch irgend jemand aus!" Herausfordernd grinste sie, es ging ihr zwar nicht super, aber besser. Tara atmete einmal tief durch und sah Channah wieder an. "Okay, dann los!" Langsam steuerte sie auf die T�r zu als diese schon wieder aufgesto�en wurde und Darsok hindurchlinste, "Beeilung meine Damen!" Ein leichtes Fauchen kam von ihm und Tara stolzierte gezwungener ma�en an ihr vorbei. Darauf warf Darsok auch Channah einen auffordernden Blick zu.
Abwehrend hob Channah die H�nde und sah Tara nach. Alles war wieder beim alten Schein. Slytherin hatte weder etwas mit Ravenclaw noch Gryffindor zu tun. So wie es alle dachten und auch teilweise war. Der andere Teil war die wirkliche Tara, die ein tats�chlich gutes Herz und weniger Vorurteile hatte. Hinter dieser Rachel ging sie nun auch an Professor Darsok vorbei�, der kaum in den G�ngen, aber wieder die F�hrung �bernahm und sie zu Dawna Strans B�ro f�hrte. Mit jedem Schritt wankte bei Channah auch die Stimmung. Mal war sie zuversichtlich, dann wieder nicht. Man sah es auch ihrer Mimik an, aber sie ging noch hinter Tara her, sodass sich einer h�tte umdrehen m�ssen, um das zu erkennen.
Auf ihrem Weg kamen sie an diversen Unterrichtsr�umen vorbei. Ravenclaw und Gryffindor hatten in einem Raum gerade mit Professor Otha Verandlung und in dem daneben Slytherin und Hufflepuff Magie im Alltag. Wie gern Channah jetzt daran teilnehmen w�rde lie� sich gar nicht beschreiben. Vor allem, da sich Jonah zu ihr umdrehte, und neben sich einen Platz frei hatte, aber mehr sah sie auch nicht mehr, da die kleine Gruppe schon wieder verschwunden war.
- - -
Darsok stie� die T�r zum B�ro von Dawna auf, darauf drehte dieser sich um und nickte die M�dchen herrein. Tara runzelte die Stirn, Das kann ja etwas werden...! Sie betrat das B�ro und sah sich nach Dawna um, welche sie allerdings nicht erblicken konnte. Tara drehte sich um und sah nach Channah, ein leichtes l�cheln schenkte Tara ihr. Sie hoffte nur das, das Gespr�ch mit Dawna nichts b�ses mit sich trug.
Daraufhin trat Dawna aus einem Nebenzimmer ins B�ro ein. "Setzt euch!" Ein scharfer, dennoch liebevoller Ton kam aus dessen Mund. Tara lies sich auf einer der Zwei St�hle vor Dawnas Tisch fallen und betrachtete diese.
Channah schluckte, bevor Darsok sie sanft etwas weiter auf den Tisch zuschubste und dann durch einen Wink von Dawna ihr B�ro verlie�. Nun waren beide Sch�lerinnen mit der Direktorin allein und auch die Mustersch�lerin setzte sich, wenn auch z�gern. Es herrschte ihr eine zu angespannte Stimmung, die man schon fast greifen konnte. Bei Jane �nderte sich daran auch nichts, als die Direktorin mit einer sanften, ruhigen Stimme zu reden begann. Dennoch war etwas Sch�rfe dabei, die man aber nur bemerkte, wenn sich ihr Blick zu Channah verirrte. "Gut zu sehen, dass es euch beiden wieder besser geht. Es war eine ziemlich harte Nacht f�r uns alle", setzte sie an und lehnte sich zur�ck. Eine Tasse mit dampfendem Inhalt stand auf ihrem Tisch. Nach dem Geruch her Tee. Sie nahm einen Schluck aus dieser und strich sich durch die offenen Haare. "Ich hielt es f�r sinnvoll, mit Ihnen beide zusammen hier zu reden. Sie waren heute Nacht beide im Krankenfl�gel und haben etwa dasselbe dort mitbekommen. Zum Gl�ck mehr oder weniger. Fur Sie beide war es ja wohl nicht der beste Abend." Damit sah sie eindeutig mehr zu Channah. Wahrscheinlich w�rde die Direktorin noch mal mit ihr allein reden - und sei es nur wegen dem Stundenplan, wobei es aber wohl kaum bleiben d�rfte. Endlich lie� sie den Blick von Jane ab und wandte sich wieder an beide. "Hat irgendwer von Ihnen irgendwelche Fragen zum gestrigen Abend?"
Tara sah die Direktorin an, "Ich w�rde gern wissen, was sie herausgefunden haben und ob meine Eltern hier waren..!" Taras Stimme begann bei dem Gedanken an ihren Vater zu zittern. Er w�rde sicher wieder irgend einen Muggel daf�r verantwortlich machen und diesen wegen K�rperverletzung anklagen, oder der Schulleitung mit irgendetwas drohen. Er war ein beeinflussender Mann, der nahezu zu allem F�hig war.
Dawna stand wieder auf, "Ms. Black, ihre Eltern waren hier, doch soweit es ging, konnten wir sie davon �berzeugen das ihnen nichts weiter fehlt... doch um ehrlich zu sein, hatte ihr Vater damit gedroht diese Schule zu schlie�en, und ich hoffte das Sie..." Sie machte eine kleine Pause, "...Ihren Vater �berzeugen k�nnten, das er einen Fehler macht!" Tara schluckte, Das war ja mal wieder ein guter Schulbeginn! Ein zustimmendes Nicken kam von Tara, doch sie sagte nichts, da sie nichts versprechen konnte, und ihr Vater sowieso nicht gut auf sie zusprechen war.
Kurz darauf setzte sich Dawna wieder, sie hatte abermals einen Schluck aus ihrer Tasse genommen, auf die zweite Frage z�gerte sie einen Augenblick, "Ich denke wir m�ssen uns mit dem etwas intensiver befassen, dann k�nnten wir ihnen vielleicht heute schon sagen wer hinter all dem steckt... Doch es ist von �u�erster Wichtigkeit, das sie ihren Vater �berreden, ich denke dann ist es ihnen ebenfalls mit dem Zauber vergeben!" Ein leichtes l�cheln huschte �ber das Gesicht der Direktorin. "Also, noch mehr Fragen!?" Dieses mal wanderte ihr Blick zu Channah.
Eigentlich wollte Channah ja "Wird mir auch wegen dem Zauber vergeben?" fragen, lie� es aber dann doch lieber bleibend. Ihrer Meinung nach, sollte man so etwas h�flich und bittend fragen, aber w�re es von ihrer Seite jetzt eher ausfallend und leicht beleidigend geworden. Das h�tte nur noch mehr an Professor Strans Ansicht von Jane ger�ttelt. Stattdessen dr�ngte sich bei dem M�dchen also eine Frage auf, bei der sofort Emp�rung in ihr Aufstieg. Sie hatte noch nie gegen irgendwelche wichtigen Regeln versto�en oder irgendwem einen Fluch auf den Hals gejagt, weil sie diesen nicht leiden konnte - egal aus welchem Haus. Sicher w�re es von ihrem K�nnen kein Problem gewesen, aber jeder hat doch ein gewissen und Channah war strikt gegen schwarze Magie.
So stellte sie ihre Frage auch deutlich emp�rt. "Warum dachten Sie ich h�tte sie vergiftet?" Dabei nickte sie kurz zu Tara r�ber. Irgendwie musste man doch den Schein waren. Es sei denn Dawna Stran wusste, dass zwischen ihnen Freundschaft herrschte, was sich Channah aber nicht vorstellen konnte. Nicht einmal Jonah oder Terry wussten es nicht.
Langsam kam ein nicken von der jungen Direktorin. Sie schien zu verstehen. "Nun ja... Sie waren gerade da und wollten... konnten nicht reden. Wir konnten ja nicht wissen, was Sie da oben wollten", kam die Rechtfertigung entschuldigend und sie sah auch so aus. "Allerdings w�sste ich schon gern, warum Sie Taras Freundinnen und dm Gryffindor Jonah verzaubert haben. Nun?" Jetzt klang sie wieder streng und ernst und kaum freundlich. So wie man sich eine Direktorin vorstellt.
Da war es. Channah schluckte, bevor sie kurz �berlegt antwortete. "Ich wollte nur wenigstens bis zum Schloss noch meine Ruhe haben. Sie haben wieder angefangen zu streiten, kaum dass wir in der Kutsche waren. Es waren keine zehn Minuten." Das M�dchen verdrehte leicht die Augen und blickte fl�chtig zu Tara, dann wieder zur Direktorin.
"Mag sein, dennoch hatte ich mir von Ihnen ganz besonders mehr Disziplin erhofft, doch anscheint scheinen sie doch wie alle anderen. Anfangs hielt ich sie wirklich f�r Begabt!" Vielleicht war es etwas hart von Dawna, sie selbst fand dieses allerdings abgebracht, sie wollte unbedingt verhindern das ihr eine sehr begabte Sch�lerin zu einer dieser doch so verschwenderischen und gleichg�ltigen Hexen wurde, und der einzige weg war Entt�uschung. Sie hoffte das Channah aus dieser Erfahrung lernte. Tara schluckte bei den Worten an Channah, Das hat gesessen...! Innerlich tat es Tara so leid das sie ihre Freundin so sehr mit reingezogen hatte, das war absolut nicht ihre Absicht gewesen. Dawna sah zwischen den beiden M�dchen her, "Habt ihr noch etwas zu verbergen, etwas das ich wissen sollte? Ms. Raston? Ms. Black? Sagt es lieber jetzt, bevor noch gr��eres passiert!" Nun mischte sich wieder Besorgnis in Prof. Strans Ton. "Ich habe gestern etwas nach gefrorst, in der Sache, die sie mir gestern Abend erz�hlt haben, und jedes Mal habe ich nur ins leere gestochen..."Tara sah wieder runter zu ihren Armen, schob die �rmel hoch, sodass man deutlich die Warnung sah, "Ich denke ich habe ihnen alles Gesagt!" Sie kniff die Augen zusammen. Dawna stand wieder auf und wanderte hinter ihrem Schreibtisch auf und ab. "Auch wenn sie glauben das es ein gezielter Angriff war, so d�rfen wir andere Theorien nicht ausschlie�en, da die ganze Schule nun in Gefahr ist! Und ihr Geheimnis k�nnte der Ausl�ser sein, soviel ist klar, wenn man nach ihrer Theorie strebt! Ich halte es f�r wichtig das hier h�chste Sicherheit herrscht, und wenn ein weiterer Vorfall gemeldet wird, bin ich gezwungen diese Schule bis auf weiteres zu schlie�en!" Tara schluckte, "Was wenn genau dieses das Ziel ist!?" Tara sah kurz zu Channah.
Bis eben war Channah in wie in Trance gewesen. Den letzten Satz zu ihr hatte sie gar nicht mehr registriert. Das M�dchen sa� da wie unter Schock. Ein kleiner, dummer Fehler und schon kamen so harte Worte? Es war nicht das erste Mal, dass sie solche Worte an sie gehend geh�rt hatte, doch so oft kam es nicht vor, als dass man sich daran gew�hnte. Vor allem konnte sie sich vor ihrer Direktorin nicht so rechtfertigen wie vor ihren Eltern oder irgendwo anders. Diese Frau konnte sie von der Schule verweisen. Doch die W�rter 'Schule' und 'schlie�en' holten Channah wieder in die Wirklichkeit zur�ck. "Aber wer sollte die Schule schlie�en wollen?", fragte sie leise und blickte dabei Tara und dann auch wieder Professor Stran an.
Prof. Stran sah zu Channah, "Nun ja es gibt mehrere die schon seit Jahren diese Schule schlie�en wollen, aus verschiedenen Gr�nden, doch ich denke der Hauptgrund ist das sie eine Schule wollen ohne... Muggel, oder mehr Menschen..." Dawna schluckte leicht, schnappte sich im vorbeigehen ihre Tasse und nahm einen weiteren schluck. "Ich wei� das ist eine Harte Beschuldigung, aber solche Hexer wie ihr Vater Ms. Black sind schon seit Jahren auf diesem Zug aus unserer Schule eine sogenannte 'Reine Schule' zu machen, und als ihr in Ohnmacht wart, hatte er mit einer Schlie�ung gedroht!" Prof. Strand war sich wohl bewusst das dieses harte Anschuldigungen waren, dennoch bestand auch in dieser Sache ein Motiv.
Tara blieb bei der Anschuldigung beunruhigend ruhig sitzen, die meisten Slytherind oder Reinbl�tler w�ren aufgesprungen und h�tten Protestiert und all m�gliches getan um dieses nicht auf sich sitzen zu lassen, doch Tara sa� nur da und runzelte die Stirn, es dauerte etwas biss sie antwortete: "Also wollen sie sagen er hatte einen Angriff auf seine eigene Tochter geplant!?" �berrascht von Taras Reaktion kratzte sich Dawna am Hinterkopf, "Genau das wollte ich damit ausdr�cken, Sie m�ssen allerdings ihre Geschichte mit einbauen, die sie mir erz�hlt haben..." Sie deutete w�rtlich auf den gestrigen Abend hin, an dem Tara Prof. Stran von Alec erz�hlte. Tara lies ihren Blick zu Boden wandern, es war eine Theorie, welche nicht ausgeschlossen werden durfte. "Haben sie schon mal etwas von der Black Rose Organisation geh�rt!?" fragte Dawna kurz darauf, "Ich denke ihre Familie ist ein sehr gro�er und wichtiger Teil in dieser Organisation..." Ihre Stimme wurde vorsichtig und leise, "Sie versuchen alles um die Muggel oder auch Menschen, um es freundlicher aus zu dr�cken, von der Magie aus zu schlie�en! Nun ja, da w�rde sich ein solcher Vorfall genau anbiten, wenn sie verstehen...."
Channahs Geist wurde wacher. Sie selbst war noch hundem�de von der letzten Nacht. Von dieser Black Rose-Sache hatte sie geh�rt und gelesen und sie insgeheim auch schon mit Taras Familie in Verbindung gebracht. Allerdings nie mit Tara selbst. Diese passte eigentlich gar nicht in der Bild ihrer sonstigen Familie. Beide redeten, als w�re Channah im Moment gar nicht da, was diese aber nicht st�rte. Im Moment wollte und konnte sie nichts dazu sagen. Sie hielt sich auf freiwillig zur�ck, was sonst weniger ihre Art war, aber es kam vor. In eben Situationen, wie diesen hier, da es eher ein Zwiegespr�ch war.
"Nun..." Begann Darwna Stran wieder, "... Ich denke ihr solltet zur�ck zum Unterricht und in eure H�user, ich will nicht das eine gro�e Sache daraus wird, deswegen redet m�glichst nicht mit andere dar�ber. Die Lehrergemeinschaft wird sich darum k�mmern und wenn wir n�heres wissen, dann geben wir euch bescheid!" In der Aufregung hatte diese den Stundenplan von Channa vergessen und bat die beiden Sch�ler einfach schnell raus. Tara war aufgestanden und als erste durch die T�r hindurch und stand somit auf dem gang, blickte kurz zu Channa und �berlegte.
Auch Channah verlie� das B�ro ohne ein Wort. Sie war froh, da hinaus zu sein, hatte ihrer Direktorin nur kurz zugenickt. Drau�en stand dann Tara, als die Mustersch�lerin die T�r zum B�ro schloss und sich danach umsah, ob sich irgendwer in diesem Gang befand. Tara dachte eindeutig �ber irgendetwas nach. "Was hast du?", fragte Channah dann, als sie sich sicher war, dass keiner in der N�he war, der sie h�tte h�ren oder sehen k�nnen - zusammen sehen. Sicher wollte sie in ihren Unterricht. Sie hatte jetzt mit den Gryffindors Verwandlung und k�nnte dort etwas mit Jonah reden, bevor sie ihn wohl dank ihres Stundenplans nicht mehr zu Gesicht bekommen w�rde. Zumindest bis zum Abend. Erst jetzt wunderte es Jane, warum Prof. Stran ihren Plan nichts noch mal allein mit ihr besprochen hatte. Wie jedes Jahr davor auch, aber vielleicht war es besser so.