__________________________________.Dark Summerend_

.01x01: New Year begins
.orginal titel: Ein neues Schuljahr


Anny Ray wachte noch vor ihrem Wecker auf. Etwa um eine halbe Stunde. So lie� sie sich etwas Zeit mit der Morgenw�sche und band sich ihre Z�pfe neu. H�tte sie diese offen gelassen, h�tten sie noch etwas feucht mit Wellen auf ihren Schulter gelegen. Doch darauf hatte sie irgendwie keine Lust. Wenn sie die Z�pfe morgen rausnahm, w�ren sie noch viel besser.
Dann zog sie sich um und r�umte nebenbei noch schnell ihren Schrank auf und ordnete ihr Bett. So fuhr sie mit den Klingeln an ihrem Wecker vorbei und konnte ihn in einer Bewegung ausmachen, genauso wie sie auch das Licht ausschaltete. In einer halben Stunde w�rden auch die anderen im Haus herumlaufen. Anny Ray fragte sich, warum sie immer so viel fr�her aufstand. Wahrscheinlich um noch etwas Ruhe zu haben.

Sie fuhr in die K�che und bemerkte erfreut, dass die Brotplatte leer war und ein "Danke!" auf dem Schild vom Abend stand. Das M�dchen nahm die Platte und wusch sie sauber. Dann nahm sie sich eine ihre Fr�hst�cksschale auf Plastik mit einem rundherumlaufendem "Good Morning!" in bunten Buchstaben und f�llte sie mit M�sli, in das sie etwas der von gestern liegen gebliebenen Kovert�re raspelte, bevor sie Milch dr�ber goss. Dann stellte sie die Sch�ssel auf den K�chentresen und holte noch eben ihren Laptop aus ihrem Zimmer. Sie wollte ihren Aufsatz �berarbeiten. So sa� sie da in einer Ecke des Raumes, schloss ihren Laptop an und begann mit ihrer Arbeit, w�hrend sie ab und zu den L�ffel auf der Schale nahm, um etwas zu essen. Doch dies tat sie ohne den Blick von dem Display abzuwenden.

Francis wachte ebenfalls viel zu fr�h auf, doch konnte er nicht mehr einschlafen. Er stand auf und wanderte durch den oberen Flur. Seine Eltern waren noch vor ihm nach hause gekommen, sie haben ca. beide bis halb vier gearbeitet, was er allerdings nicht verstand, aber sie hatten Sommerschluss Z�hlung oder son Schwachsinn, aber er interessierte sich auch nicht sonderlich daf�r. Als er zum Bandezimmer angelangt war, bekam er einen drang Rachel aus Schei� fr�her als sie normal aufstand zu wecken. Er �ffnete die Zimmert�r und wollte gerade auf ihr Bett zurennen und sie wecken, als er sie auf dem Boden liegen sah. Sie lag nicht sonderlich bequem, so als ob sie dort zusammen gebrochen war. Er lief zu ihr hin, "Hey... Rach...!" Er gab ihr ein paar klapse auf die Wangen. "Schei�e man, hast du es nicht mal mehr geschafft ins Bett zu gehen? Was war passiert?!" Rachel blinzelte und murmelte ihm entgegen, "Anny und Luke haben mich geholt!" Worauf Francis nur mit den Augen rollte. "Kom, steh auf!" Er hob sie hoch, worauf sie sofort ihren Kopf festdr�ckte. "Ouch....!" Meinte sie nur. Francis schliff sie f�rmlich zum Bett und setzte sie drauf. "Werd erst mal wach!" Francis verlies den Raum und ging ins Badezimmer um sich erst mal fertig zu machen.

Rachel sa� auf dem Bett, es drehte sich immer noch alles, nur nicht mehr so extrem als es gestern Nacht war. Rachel lies sich aufs Bett fallen. Am liebsten w�rde sie gar nicht zur Schule gehen und zuhause bleiben. Nach dem sie da so ca. 20 Minuten gelegen hatte, kam Francis mit Jaison rein. "Rach, wir helfen dir, du solltest das erstmal trinken, das nimmt dir die... na ja den Karter, oder was du auch hast!" Jaison hielt ihr ein Glas mit Wasser in dem sich eine Tablette aufl�ste. Sie trank es aus und sah ihn an, "Danke!" Darauf gingen beide wieder, und man h�rte Jaison noch sagen: "Zieh dich an und kom runter und ess etwas!"

Rachel stand vom Bett auf, ihr war immer noch schwindelig, es dauerte nat�rlich bis die Tablette wirkte, aber Rachel versuchte trotzdem sich an zu ziehen. Sie stand vor ihrem ge�ffneten Schrank und sah hinein, sie holte ein paar Sachen heraus, darauf ging sie ins Bad und stellte sich unter die Dusche.

Nach ner Halben Stunde, kam sie wieder heraus und ging wieder in ihr Zimmer. Sie sah aus dem Fenster. Die sonne schien und es waren fast keine Wolken am Himmel. Sie stand ca. 5 Minuten uns starrte nur aus dem Fenster, darauf zog sie eine zerschlissene Blue-Jeans an und ein Gr�nes Top, sie band ihre nassen Haare zu einem Lockeren Zopf, welcher ungeordnet nach hinten hing. Sie zog ihre Flip-Flops an und ging die Treppe runter. es ging ihr schon besser, doch super ging ihr es noch lange nicht.

Francis und Jaison kamen gleichzeitig die Treppe runter und unterhielten sich �ber die Blonde Frau von gestern Abend, mit der Francis sehr besch�ftigt war. Beide nahmen sich irgend eine Sch�ssel, was sich als Alecs und Rachels heraus stellte. Sie f�llten sie mit Popm�sli und nahmen ihre Sch�sseln und die Milch mit ins Wohnzimmer und setzten sich vor den Fernseher.

20 Minuten sp�ter kam Rachel die Treppe runter. Sie nahm die Sch�ssel von Jaison, da ihre da nicht mehr stand und f�llte sich Schokocrisps hinein, setzte sich neben Anny und f�llte sich Milch in die Sch�ssel. Sie sah Anny nur an, sagte nichts, sie wusste nicht was, sie liebte ihre Schwester, und das sie ihren Abend mit Luke f�r sie geopfert hatte war in Rachels Augen beeindruckend, und sie tat nie etwas f�r ihre Schwester.

Bei Jaison und Francis blickte Anny Ray nicht auf, doch als sich ihre Schwester neben sie setzte, regte sie sich ein L�cheln auf ihrem Gesicht. "Wie geht's dir? Ich konnte gestern ja nicht noch einmal hochkommen... geht ja schlecht", meinte sie dabei ohne von ihrem Laptop aufzusehen. Sie war mit der Bearbeitung fertig und verpackte die Datei und die Bilder dazu gerade. Sie wollte es als Mail zu ihrem Postfach in der Schule schicken und dann dort drucken. Jeder hatte dort ein Postfach und wer gut war, konnte durch da sogar auf seinen Rechner zuhause zugreifen. Bei Anny ging das aber nicht, da sie einen Laptop besa�, der nur einen Wireless-anschluss hatte.

Schnell lud das M�dchen die Datei hoch und schickte sie ab bevor sie ihren Laptop zuklappte und das erste Mal ihre Schwester ansah. "Du siehst ja gar nicht gut aus", bemerkte sie, legte den Computer auf die Mikrowelle neben sich und nahm sich ihre Schale, um jetzt richtig zu Essen. "Was war da denn gestern los?", wollte sie noch wissen. Es war bestimmt nicht besonders klug, nach so einem Auftritt gestern, der Luke und ihr nebenbei den Abend vermasselt hatte, nach dem Befinden zu fragen. Aber das gestern war doch nicht normal gewesen.

Rachel sah ihre Schwester an, "Wir haben... das spiel gespielt... mit den Falschen und den Kurten.. ich glaube da war nicht nur Alkohol drin...!" Sie betrachtete ihr Gesicht im L�ffel der dieses wieder spiegelte, sie hatte Augenringe, "Ich brauche verdammt viel Make-up um das zu �berdecken!" Sie sah verzweifelt in ihre Sch�ssel, "Na ja dann waren Stacy und ich auf Klo gegangen und als wir wieder raus kamen... da hatten Cameron und Alex sich schon gepr�gelt! Und Jackson dachte er w�re ganz toll und ruft die Bullen! Und dann brach Panik aus... ich habe keine Ahnung ob Cameron jetzt auch im Knast sitzt!" Sie sah Anny an, sie hatte ihr nichts von Johnny erz�hlt, da es so geheim war das es nicht mal ihre Schwester wusste, selbst Francis oder Jaison wussten nichts. Und wenn Cameron jetzt auch im Knast sa�, dann w�rde Rachel durch drehen. Sie l�chelte verlegen zu ihrer Schwester. "Tut mir leid mit deinem Vermasselten Abend gestern!"

Anny blickte ihre Schwester an, w�hrend diese sprach und sie weiterhin ihr M�sli l�ffelte. Sie sch�ttelte leicht den Kopf. Sie hasste Alkohol und sonstige Drogen wie die Pest. Doch auf Parties ging es nicht ohne Alkohol, doch war sie verdammt emp�rt dar�ber, dass man da noch anderes untermischte. Sie strich ihrer Schwester leicht �ber die Wange. "So ein Mist. Idioten allesamt. Gut, bis auf Ausnahmen." Dann nahm sie ihr Hand wieder weg, um weiter zu essen. Mit halbvollem Mund redete sie dann weiter. "So viel Make-up brauchst du gar nicht. Trink einfach noch einen Kaffee und guck dann noch mal in den Spiegel. Dann brauchst du schon viel weniger. Au�erdem kannst du mal bei mir im Bad diese Relax-Creme benutzen. Was denkst du, wieso ich immer munter aussehe?", fragte Anny Ray nach und lachte, nachdem sie geschluckt hatte. "Schlafen? Ich arbeite doch oft die Nacht durch. Kennst mir ja. Verdammt kaffee- und A-Aufs�tze-s�chtig", begr�ndete sie ihrer Schwester und schlug ihr eine Creme vor, die sie sonst immer f�r sich behielt. Als Frau musste man ja seine kleinen Geheimnisse haben.
"Jackson? Den kenn ich doch. Der sitzt doch manchmal in Wettbewerben...", merkte sie an und hatte dann aufgegessen. Sie nahm ihren Laptop wieder. "Wenn du willst, k�nnte ich mal etwas leicht Illegales versuchen, wegen deinem Kerl. Solange du es niemandem sagst und meinen Ruf als tadelloses M�dchen nicht ruinierst." Sie strich mit einem Finger den Apfel auf dem zugeklappten Display ab.
Was mache ich denn? Sie hat mir meinen romantischen Abend versaut und ich will mich f�r sie auch noch versuchen in die Akten einzuklinken? Ich bin zu nett!, schoss es Ray pl�tzlich durch den Kopf, doch sie h�rte fast nicht darauf.

"Nein, wegen Cameron solltest du dir keine Gedanken machen, denk lieber an Luke!" Sie l�chelte wieder leicht, "Und deine Creme, die nehm ich gerne..." Sie betrachtete sich wieder im L�ffel. Sie wollte heute sowieso nicht zur Schule, sie wollte Johnny wieder sehen, sie hatte ihn nur 3 mal in den Ferien sehen k�nnen, und diese waren einfach zu kurz. Sie w�nschte sich nur das er endlich entlassen wird. Sie l�chelte wieder zu ihrer Schwester, "Ich bringe das mit Luke wieder in Ordnung, ich lass mir was einfallen, so das ihr auf meine Kosten euren Abend nachhohlen k�nnt!" Sie hatte zwar keine Ahnung wie oder was sie machen wollte, aber das war sie ihrer Schwester schuldig, wenn sie schon nicht Johnny lieben durfte, sollte wenigstens ihre Schwester Luke lieben d�rfen.

Julia kam die Treppe herunter, "Morgen Kinder, ist Gestern alles glatt gelaufen?!" Rachel Nickte nur, worauf auch gleich Eric herunter kam, "Na meine zwei h�bschen..." Er grinste Anny und Rachel an, gab Anny einen Kuss auf die Wange und Rachel auf die Stirn, "Mein Gott Rachel, haben dich die Jungs gestern so fertig gemacht?!" Julia setzte sich zu ihren T�chtern an den Tisch, "Ich muss heute schon um 9 arbeiten, k�nnte einer von euch die Jungs abholen!?" Rachel sah ihre Mutter entsetzt an, "Mom, k�nnen das nicht Francis und Jaison machen, ich hohle die beiden fast immer ab!" Eric hatte sich die Zeitung von drau�en geholt und setzte sich an den Tisch um sie zu lesen, "Ich werde mit den Jungs reden, okay...!" Worauf Julia Eric einen vorwurfsvollen Blick zu warf, "Die sind so unzuverl�ssig, letztes mal als sie die Beiden holen sollten, haben sie, sie vergessen! Und ich will nicht das sie wieder alleine durch Miami laufen!" Rachel rollte mit den Augen, "Ich habe besseres zu tun als die beiden Qu�lgeister ab zu hohlen!"

Na gut, dachte Anny und legte den Laptop wieder weg, bevor sie durch die halbe K�che fuhr, um ihr Geschirr ordentlich abzuwaschen und wieder wegzustellen. Als sie wieder am Tisch war, kamen ihr Eltern. "Guten Morgen" begr��te sie beide und war sofort von dem Thema emp�rt. Also im Grunde war es weniger das Thema, als die Tatsache, dass alles wieder darauf hinauslief, dass Anny Ray die Jungs holte und keine Zeit mehr f�r Schule oder Luke hatte.
Daher hob sie abwehrend die H�nde und wedelte wild mit ihnen rum. Dann packte sie damit die Stangen vor den R�dern am Rollstuhl und fuhr ein St�ck vom Tisch weg, um dem Ganzen mehr Ausdruck zu verleihen. Dabei gab sie ununterbrochen immer wieder ein "Oh nein... nein, nein, nein, nein, nein" von sie und hatte auch den Gesichtsausdruck wie "Fragt mich blo� nicht."
"Leute bei mir geht es gleich am ersten Tag wieder gro� los mit Schule. Wir werden wieder mit Arbeiten �berh�uft und den Auswahltests f�r die Wettbewerbe. Au�erdem bekomme ich sicher kein bisschen Zeit mehr f�r Luke, wenn ich die Kleinen holen muss. Denn immer, absolut immer, wenn Rach nicht kann oder will, muss ich es machen. Bindet die Jungs doch einfach an einer Schnur fest, bringt sie zur Schule und wenn sie fertig sind, k�nnen sie nur an dieser Schnur wieder zur�ckgehen, weil sie ja nicht weiter laufen k�nnen. Das ist doch mal die L�sung �berhaupt", schlug Anny Ray vor, doch innen drin wusste sie, dass es vollkommen hoffnungslos war. Also versuchte sie noch einmal anders. "Seht mal. Ich musste jetzt sogar schon einen Aufsatz schreiben, damit ich dann nicht so..." Sie brach ab. Jeder konnte sich denken, was sie hatte sagen wollen, was aber unsinnig gewesen w�re. viel in der Schulzeit zu tun habe, dachte das M�dchen dennoch weiter. Sie war in selbst in ihrer Privatschule nie wirklich ausgelastet und schriebe daher ja immer die seitenlangen Aufs�tze, die dann meist schon den Rest des Schuljahren mit Noten mit eindeckten.

Julia sah Eric an" Wir k�nnen die beiden nicht ab hohlen!" Worauf Eric aufstand, "Wir k�nnen ja noch mal versuchen das Francis und Jaison die beiden abholen..." Er sah zu Anny, "Stell dich nicht so an, du kannst froh sein �berhaupt auf die Schule gehen zu d�rfen!" Darauf ging er zum K�hlschrank und sammelte sich ein paar Sachen f�r sein Omlet zusammen. Rachel stand auf, "Ich kann nicht, und dabei bleib ich!" Meinte sie, "Und Anny kann auch nicht immer die Beiden hohlen!" Julia sah ihre Tochter an, "Was ist mit dir los, du brauchst mich nicht anschreien!" Rachel sah sie giftig an, "Du hohlst deine eigenen Kinder auch nie ab!" Darauf ging sie ohne ihr Gehschier weg zu stellen aus dem Raum ins Wohnzimmer.

.to be continued...

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