.01x01: Dark Summerend
.orginal titel: Dark Summerend
Rachel stand in der K�che, sie kochte Spagetti, nebenbei telephonierte sie mit ihrer Freundin. Rachel hatte eine leicht zerfetzte Jeanshose in einem hellem Blau an, dazu ein Schwarzes knappes Top, mit dem Chinesischen Zeichen f�r Poison vorne drauf. Sie hatte dazu noch ihre Roten Hauschuhe an. Sie r�hrte in dem Topf mit der So�e w�hrend sie aus dem Fenster sah und den Nachbars Jungen und ihren Bruder Mike beobachtete. Mike war der J�ngste Bruder von Rachel.
"H�r zu, ich versuche es zu schaffen, aber meine Eltern arbeiten beide! Francis und Jaison wollen beide auch weg, und ich glaube nicht das Anny auf Alec und Mike aufpassen will!" Man h�rte ihre Freundin etwas aufgeregt durchs Telephon. "Ich wei�,... ich wei�! ... Man ist ja gut! Ich lasse mir etwas einfallen oder ich �berrede sie einfach!" Die andere stimme im Telephon wurde wieder ruhiger.
"Oh nein!" Rachel war so abgelenkt gewesen das die Tomatenso�e �berkochte. Sie riss den Topf vom Hert, wo bei sie dann auch bemerkte das die Spagetti mehr als �bergekocht waren. Sie faste sich an die Stirn! "Ich schaffe gar nichts mehr! Ich hasse es! Wieso muss ich immer alles machen!" Ihre Freundin laberte sie von irgend welchen neuen Klamotten und der Party, zu der sie Rachel unbedingt mit haben wollte voll. Rachel sah kurz aus dem Fenster, als sie bemerkte das ihr kleiner Bruder sich mit dem Nachbars Jungen stritt, und er mittlerweile Handgreiflich wurde, und der Nachbarsjunge war ein kleiner zierlicher Blonder, mit ner Menge Sommersprossen besetzter Junge.
Rachel zog nun auch die Total verkochten Spagetti vom Hert. Es roch verbrannt in der K�che. "Kann jemand mal runter kommen und mir Helfen?!" Sie hatte keine Ahnung wo ihre Geschwister alle waren, einige waren sicher auf deren Zimmern oder auch im Wohnzimmer, und sahen sich wieder irgend ein Schrott an. "Hallo! Ich kann nicht alles alleine! Verdammt jetzt kommt doch mal jemand?!" Rachel schrie durchs Haus.
Sie lies die T�pfe halb auf dem Herd stehen und lief mit ihrer Freundin am Telefon in den Flur, "Ich ruf dich gleich zur�ck okay!" Sagte sie, legte auf ohne eine Antwort ab zu warten und schmiss das Telephon auf die kleine Kommode die im Flur stand. Sie �ffnete die T�r und lief aus in den Vorgarten und zu den Beiden Streitenden und pr�gelten Jungs, obwohl es eher ihr Bruder war der den anderen Jungen wirklich ein paar Schl�ge verpasste. "Hey.." Sie griff ein und zog ihren Bruder von dem zierlichen Nachbars Jungen, "Mike, was soll das!" Der andere junge sah Rachel dankend an, doch warf Mike einen t�tenden Blick zu. Dessen Mutter kam ebenfalls aus dem Haus und sah Rachel b�sartig an, "was f�llt ihnen ein, sie sind eine Schreckliche Familie, ich werde sie anzeigen!" Rachel lies dieses nicht auf sich sitzen, "Sie wollen mich anzeigen, weil ihr kleiner Schw�chlings Junge meinen Bruder Provoziert hat! Gott, sehen sie sich erst mal in den Spiegel, sie haben kaum Geld tun aber so als w�ren sie, die schei� reiche Spie�er Familie!" Rachel warf der Frau einen Giftigen Blick zu, worauf Rachel sich umdrehte und Mike mit zur�ck ins Haus zog. "Gott, was hast du dir dabei nur Gedacht! Ich habe auch so schon Probleme genug, wenn Mom und Dad nicht d sind!"
Anny lag gem�tlich mit ihrem Laptop auf den Beinen in ihrem Bett ziemlich nahe bei der K�che. Doch war sie so in ihren Aufsatz vertieft gewesen, dass sie kaum mitbekommen hatte, dass ihre Schwester telefoniert, gekocht und einen Streit geschlichtet hatte. Au�erdem schrieb sie gerade �ber das Internet mit ihren Freund.
Erst langsam holte sie ein stechender Geruch zur�ck, den sie aber selbst erst sp�t als das erkannte, was er wirklich war. Erst ortete sie ihn aus der K�che kommend und dann zu Verbranntem. Hatte ihre Schwester wieder zu kochen versucht? Es roch stark nach Annys ersten Tomatenso�e-Versuchen, die daneben gegangen waren. Anny Ray verabschiedete sich von ihrem Freund und speicherte in aller Ruhe den Aufsatz, von dem sie keine Ahnung hatte, warum sie ihn gerade schrieb. Dann klappte sie ihn zu.
Das M�dchen brauchte etwas an Zeit und Kraft in ihren Rollstuhl zu kommen. So begab sie sich dann in die K�che und stellte leicht ver�rgert fest, dass ihre Schwester das Chaos verlassen hatte. Anny nahm alles behutsam richtig vom Herd und stellte ihn nebenbei noch ab. Die Tomatenso�e blubberte noch etwas und Anny musste aufpassen, keine Tropfen abzubekommen.
"Rach! Rachel!", rief sie nach ihrer Schwester, bis sie diese au�erhalb es Hauses schlichtend ausfindig machen konnte. Sie legte sich auch gleich mit der Nachbarin ein, bei der Anny eigentlich einen recht guten Stand hatte. Das M�dchen begann die Herdplatte so gut wie m�glich zu reinigen. Nach ganz hinten reichte sie nicht, aber vorne war es schnell blitzblank. Anny Ray angelte sich einen L�ffel und kostete sie Nudeln und die Tomatenso�e. Bei der Tomatenso�e verzog sie das Gesicht und f�llte sich ein Glas mit Wasser, um den Geschmack aus dem Mund zu bekommen. Die Spagetti k�nnte man noch mit etwas Mehl hinbekommen und zusammen mit asiatischen bunten Nudeln verwenden ohne, dass es auffiel. Aber bunte Nudeln hatten sie ja nicht.
Anny fuhr in den Flur, um nach ihrer Schwester und ihrem Bruder zu sehen und bemerkte gleich das Telefon. Sie nahm es vorsichtshalber in Beschlag. Sie kannte einige Nummern von Lieferanten auswendig und sie hatte Lust auf Chinesisch.
Rachels Klamotten sahen mehr rot als normal aus, sie hatte ihren kleinen Bruder am Arm gepackt gehabt und hatte ihn ins Haus geschliffen, sie sah ihre Schwester an, "Ach, da kommt mir doch jemand zur Hilfe? Wo sind die Jungs denn?!" Rachel war sauer, das sie immer alles alleine Machen musste, bei Anny war es okay das sie nicht viel half, doch sie half, wenn niemand anderes es tat und das war einer der Gr�nde warum sie ihre Schwester so liebte. Sie schubste f�rmlich ihren Bruder ins Haus, "Los! Abmarsch!" Sie zeigte die Treppe hoch. Darauf trampelte der Junge die Treppen beleidigt hoch und man h�rte nur ein lautes knallen von der Zimmer T�r.
Rachel fuhr sich leicht �berfordert durch ihr Langes dunkelblondes Gewelltes Haar, "Ich schaff das nicht! Und essen kann ich auch nicht machen! Wie schafft Mom das nur!" Sie sah ihre Schwester an. Rachel wagte einen Blick um die Ecke zur K�che, doch sie war aufger�umt, das meiste jedenfalls. "Wir k�nnen nicht fast jeden Tag unser Essen liefern lassen!" Meinte sie, "aber danke das Du mir wenigstens hilfst!"
Rachel setzte sich auf die Treppe, "Oh mein Gott!" Darauf sah sie ihre Schwester wieder an, dieses mal bittend, "Ich m�chte gerne heute Abend auf die Summerend Party gehen... und Alec und Mike d�rfen nicht alleine sein, m�chtest du nicht bitte..." Sie brachte den Satz nicht zuende, sah Anny Ray einfach nur Bittend an.
"Dann koch ich uns eben etwas", meinte Anny Ray und blickte zu ihrer Schwester, die am Verzweifeln war. Sie reichte ihr das Telefon. Sie wendete und gelangte wieder in die K�che. Man h�rte Schrankt�ren und den K�hlschrank auf und zu gehen. "Aber Luke und ich wollten heute eigentlich ausgehen...", sagte sie dabei laut genug zu Rachel, damit sie es noch h�rte. "Er war doch die H�lfte des Sommers nicht da."
Und es war die H�lle!, sagte sie sich weiter.
Er war den nur die ersten zwei Wochen da gewesen und in denen hatten sie recht wenig gemeinsam gemacht. Sicher, sie waren einkaufen gewesen. Schulzeug f�r's neue Jahr, aber da endete es auch schon. Das hatte nur zwei Tage gedauert. Den Rest der zwei Wochen hatte er mit Vorbereitungen f�r seine Reise nach Australien verbracht - gezwungen von seinen Eltern. Du wohl lange daf�r gespart haben mussten. Doch Er war dort gewesen und seit gestern wieder da. Sie mussten doch einfach irgendwie zu zwei allein sein. Zumindest einen Abend in den Ferien romantisch verbringen. Sie hatte sich sogar eben �bers Internet f�r ein Restaurant �berreden lassen.
"Kann das denn kein anderer machen?", fragte sie daher ihre Schwester. "Was ist denn so toll an dieser Party? Vielleicht wollen Luke und ich ja auch dahin." Wollen wir sicherlich nicht. Wir wollen Essen gehen!, durchfuhr es ihren Kopf und sie teilte die Esswaren auf der Zubereitungstheke aus. Eier, Milch, Backpulver, Kovert�re... Perfekt f�r kleine Jungs. Aber auch ordentliche Sachen lagen nun dort oben. Sie wollte eine kalte Platte machen. Das lag nun auch etwas Zubereitungszeug f�r Rote Gr�tze und G�tterspeise. Au�erdem Mehl und etwas Obst. "Oder ist das nur f�r deine Schule?" Danach deutete sie auf ihre Zutaten. "Pizza und eine Platte mit belegten Broten?"
"H�r zu, auf dieser Party treffen sich alle Leute die, die wichtig sind! Und ihr...!" Sie war beinah davor etwas falsches zu sagen. "Immer muss ich auf die beiden Nervens�gen auf passen! Jetzt bist du dran!" Schrie sie aus dem Flur. Sie wollte verdammt noch mal auf diese Party. "Dann hohl Luke doch hier her, dann seit ihr auch zusammen ist doch egal wo ihr seid! Dann machst du ihm jetzt essen und ich gehe mich fertig machen!" Sagte sie beschlossen und ging in das Wohnzimmer.
Francis sah sie an. "Hey S��e!" Er zog sie am Arm zu sich, so das sie auf seinem Scho� landete. Sie grinste. Er sah immer noch zum Fernseher. Er hatte wieder diese Wrestlings Sendungen am laufen. Jaison sa� genau neben ihm. "Ihr h�ttet mir wenigstens Helfen k�nnen!" Alec, welcher auf dem Fu�boden vor dem TV lag, drehte sich um und sah Rachel, "Wieso helfen, es gibt nichts zu helfen!" Darauf sagte Rachel nicht, sie sah ebenfalls zum Fernseher und legte ihre Beine auf Jaisons Scho�. Sie lagen nun alle faulenzend in der Stube, Rachel lag �ber ihre beiden �lteren Br�der und Alec lag vor dem Fernseher auf dem Boden. Sie war total abgekommen von dem was sie eigentlich wollte. Sie hatte schon abgehakt das Anny auf die beiden Kleinen aufpasste, es war f�r Rachel irgendwie selbstverst�ndlich.
Anny Ray kam nicht mehr dazu etwas zu sagen. Das fasse ich jetzt nicht! Red nur weiter, Rachel! Ich pass mindestens genauso oft auf sie auf wie du! Mit diesen Gedanken, die sich immer weiter ausweiteten schnitt sie hart, schnell und w�tend all das, was auf die Pizza und die Brote sollte. Ziemlich beil�ufig machte sie den Pizzateig fertig. Sie hatte den Rand gerollt und K�se hineingetan. Im Ofen w�rde er verlaufen. Wie bei einer Tiefk�hlpizza oder einer in einer Pizzeria auch.
Als sie zum Belegen fertig war, rief sie nach ihren Br�dern. "Mike! Alec! Kommt her, sofort!" Niemand kam, wie �blich. "Dann eben anders", meinte sie noch leise zu sich selbst, bevor sie wieder laut wurde. "Na gut, dann belege halt die gro�e Cheese-Pizza allein. Dann kann ich sie nachher auch allein essen, genau wie die Gr�tze und die G�tterspeise auch. Denn von nichts kommt nichts!"
Das hatte gesessen. Eine T�r oben ging auf und bald stand Mike in der K�che und suchte sich zusammen, was er drauf haben wollte. Ziemlich ungeniert verteilte er �bergro�e Mengen auf einer H�lfte. Anny hielt ihn davon ab, noch mehr drauf zu legen und verteilte alles etwas besser. Dann kam auch Alec langsam angeschlurft und belegte seinen Teil der Pizza. Er war etwas bescheidener beim Belegen. Ein Viertel gen�gte ihm.
"Wir sind nachher zu viert. Also werden vierteln", somit nahm sie, unter etwas Protest von Mike, den vorbereiteten Thunfisch und verteilte ihn neben Schinken und Salami, vor sie noch etwas K�se auf ihre St�ck der Pizza tat. Sie mochte es lieber leer, au�erdem w�rden die Jungs sowieso nicht alles von ihren St�cken passen. Immerhin war diese Pizza schon ziemlich gro�.
Anny schob die Pizza in den Ofen und erkl�rte den beiden, wie sie die G�tterspeise machen mussten, w�hrend sie sich der Gr�tze widmete. So waren sie wenigstens besch�ftigt. Anny machte einmal kurz Pause und fuhr in ihr Zimmer, um Luke die entt�uschende Nachricht zu schreiben. Sicher w�rde das Telefon gleich klingeln, weil er damit nicht einverstanden war.
Kurz darauf klingelte das Telephon, Rachel reichte nach hinten um das Telephon von dem Sesseltisch zu nehmen. "Ja?!" Etwas genervt klang ihre Stimme. Am anderen Ende war eine Jungen Stimme. "Hey Anny, dein Loverboy ist am telephon!" Jaison grinste und Francis sah sie mit hoch gezogener Augenbraue. "Seh zu, ich will Stacy noch anrufen ja...!" F�gte sie ging zu, und hielt das Telephon in die Richtung vom Wohnzimmereingang, und wartete darauf das Anny ihr das Telephon abnahm, dabei wendete sie sich wieder dem TV zu.
Anny war gerade auf dem Weg zur�ck zur K�che gewesen, als das Telefon klingelte und Rachel ihren 'Loverboy' meldete. Die Bemerkung wegen ihrer Freundin schien Anny Ray �berh�rt zu haben, als sie ins Wohnzimmer kam und den H�rer entgegennahm, bevor sie sich wieder etwas entfernte.
"Tut mir leid", begann Anny und sprach die letzten Worte nun lauter, bevor Luke etwas sagen konnte. "Sie ist leicht gereizt!" Dann erzh�lte Luke, dass er ja geplant hatte und es ein sch�ner Abend werden sollte. Ruhig, romantisch und nicht zwischen zwei Knirpsen. So ging es etwa zwei Minuten, bis er sich abreagiert hatte.
Anny Ray seufzte. "Ich wei� doch, aber wenn ich jetzt versuche, sie zu �berreden, klappt es nicht mehr. Sie steckt ja schon fast in ihrem Partyklamotten. Und irgendeiner muss ja auf die Jungs aufpassen... Nein nur auf die kleinen", lachte Anny �ber Lukes Bemerkung: "Alle Jungs?" "H�r zu. Wir holen das nach. Ich mach gerade mit ihnen Pizza, G�tterspeise, Gr�tze und gleich noch Brote. Wir suchen einen ordentlichen Film raus und dann machen wir uns auch so einen sch�nen Abend. Das romantisch k�nnen wir nachholen. Bitte." Anny wollte keinen Streit mit ihm und schon gar nicht wegen ihrer Familie und ihren paar Pflichten. Es klang widerwillig, doch Luke willigte ein und w�rde in einer viertel Stunde da sein. Anny Ray verabschiedete sich von ihm und legte auf. Auf ihrem Weg zur�ck in die K�che, warf sie das Telefon beil�ufig zu ihrer Schwestern.
Dann half sie ihren Br�dern und machte die Gr�tze fertig, bevor sie mit den Broten begann. Die Pizza w�rde fertig sein, wenn Luke ankommt, genau wie alles andere auch. Perfektes ungewolltes Timing.
Rachel fing das Telephon von ihrer Schwester und w�hlte die Nr. von ihrer Freundin, Stacy. Sie wartete und h�rte das wundersch�ne getute, aber es war ein Freizeichen, was bei Stacy selten war. Stacy ging ran, "Hey Stacy, hatte etwas l�nger gedauert, meine Schwester musste erst mal mit ihrem Schatzie Telephonieren und hatte das Telephon besetzt." Jaison grinste nur und sch�ttelte den Kopf. Rachel beachtete ihn einfach nicht, "Ja sicher w�rde das gehen, sie hatte sofort okay gesagt!" Meinte Rachel zu ihrer Freundin. "Ja, ihr Freund kommt jetzt zu ihr!" Stacy war deutlich durchs Telephon zu h�ren, ihre hohe, leicht quietschende Stimme.
Kurz darauf schrie Francis zu Ray, welche in der K�che war, "Warum l�sst du dir das immer gefallen von ihr!?" Er sch�ttelte den Kopf. Jaison lachte nur, "Weil sie viel sozialer ist als unsere Rach?!" Sie widmeten sich wieder dem TV.
"Ja ja sicher, aber wenn Mary nicht will, dann kannst du sie nicht dazu zwingen, wir k�nnten sie nur rauswerfen!" Stacys Stimme gab ein ja wieder, was deutlich durchs Telephon hallte. "Ich werde jetzt Duschen und dann umziehen, kommst noch vorher r�ber!? ... okay... bis gleich!" Rachel legte auf. Sie warf noch einen b�sen Blick in die Richtung ihrer Br�der, war das Telephon auf den Sessel und ging dann die Treppe hoch in ihr Zimmer.
"Weil ihr bestimmt Nein gesagt h�ttet", warf Anny Ray zur�ck ins Wohnzimmer, w�hrend sie ohne Unterlass Brote schmierte und belegte, wobei sie jedoch �berlegte, was sie mit der Kovert�re anfangen sollte.
Sie sah und zu mal nach der Pizza und dann zu ihren kleinen Br�dern. "Ihr k�nnt eure Sch�ssel jetzt in den Gefrierschrank und die G�tze in den K�hlschrank stellen. �berlegt euch, was ihr machen k�nnt - Toben ausgenommen", sagte sie zu ihnen und angelte sich ein Tablett, wo sie die Brote anrichtete und hier und da noch etwas Petersilie drauftat. Sie holte noch schon vergekochte Eier aus dem K�hlschrank und richtete diese ebenfalls gesch�lt auf dem Tablett an.
Nun war die Pizza schon fast fertig und Luke d�rfte gleich kommen. Genau wie Rachels Freundin, wie sie es so verstehen konnte. "Okay Jungs, bringt das Tablett mal raus und scheucht die Gro�en weg, damit wir unsere Ruhe haben. Die wollten heute doch auch irgendwo hin."
Nachdem die Jungs aus der K�cher verschwunden waren, fuhr Ray ein St�ck vor, um nicht direkte vor dem Ofen zu stehen, und ihn seitlich �ffnen zu k�nnen. Sie holte die Pizza gerade heraus, als es an der T�r klingelte. Anny schloss ruhig den Ofen wieder und fuhr zur T�r, um sie zu �ffnen.
Es war nur Rachels Freundin Stacy. "Komm rein. Sie ist gleich fertig, denke ich." Sie lie� das M�dchen vorbei und blickte noch kurz durch die offene T�r. Wehe du l�sst mich h�ngen, Luke!, dachte sie hoffend, als sie die T�r wieder schlie�en wollte.
Pl�tzlich stand ein Fu� in der T�r und diese wurde aufgemacht. "Sperr mich blo� nicht aus, Kleines", h�rte Anny nur noch Luke Stimme, bevor dieser sie aus dem Rollstuhl hoch und sie k�sste. Nat�rlich wurde dieser von Ray erwidert. Dann setzte er sie wieder ab und strahlte �ber sein ganzes Gesicht. "Oder willst du mich loswerden?"
Anny Ray sch�ttelte den Kopf. "Aber gewisse andere w�rde ich jetzt gerne mal loswerden!", rief sie immer lauter werdend. So, dass sogar Luke, der sie ja gut genug kannte zusammenzuckte. "Kommt schon. Hier gibt es doch heute �berall Parties, die man besuchen kann!" Sie wurde wieder leiser. "Hilfst du mir in der K�che?" Sie sah den knapp nickenden Luke noch kurz an, bevor sie einen Blick ins Wohnzimmer erhaschte, wo sich Stacy auf die Lehne der Couch gesetzt hatte, um auf ihre Freundin zu warten, w�hrend ihre kleinen Br�der alles auf dem Couchtisch platzierten.
Anny viertelte noch die Pizza und holte Extrateller f�r sie aus einem Schrank. Au�erdem noch Gl�ser und Diet Cokes sowie Saft und Wasser, dasLuke irgendwie immer etwas andere Sachen trank. Alles musste er mit Wasser verd�nnen.
So vollgepackt, gelangten Anny Ray und ihr Freund in das Wohnzimmer zu den anderen, wo Anny ihre Geschwister und Stacy in schneidendem Ton davon abhalten musste, sich etwas von dem Essen zu nehmen.
Jaison sah zu Stacy, "Hey...!" Mehr sagte er nicht, sie hatten sich nichts mehr zu sagen, darauf stand er auf und ging ebenfalls hoch, in den ersten Stock. Francis grinste nur, und f�gte ein "Ja ja!" Dazu. Er lies sich nicht davon abhalten weiter sein geliebtes Wrestling zu sehen.
Stacy betrachtete Anny Ray etwas abf�llig, dennoch nicht so das es gro�artig auffiel. Sie mochte Rachels Schwester nicht, und f�r sie war Anny ein Kr�ppel der Klugschei�gerte. Rachel hatte sich nie zu Stacys Verhalten ge�ustert, wahrscheinlich, weil es ihr noch nie zu weit ging.
Francis streckte sich kurz und betrachtete Anny kurz, "So ich gehe mich jetzt auch fertig machen! Viel Spa� ihr zwei!" Sagte er zu seiner Schwester, gab ihr einen Kuss auf die Stirn und grinste sie herausfordernd an, "Aber nicht zu viel ja!" Scherzte er und gab Luke einen leichten Schlag auf die Schulter. "Und ihr beiden seid bitte nicht so anstrengend! Alec, du gehst ins Bett, wenn Anny es sagt! Keine wieder rede ja! Und das gilt auch f�r dich Mike!" Meinte er noch und ging dann ebenfalls hoch in den ersten Stock um sich fertig zu machen.
Anny l�chelte dankbar, aber auch kurz gespielt tyrannisch zu ihren Br�dern. Dann verteilte sie die Getr�nke und die Pizzateller ebenfalls auf den Couchtisch und setzte sich allein auf die nun leere Couch. Den Rollstuhl schob sie neben sich an die Lehne. Ray sa� auf der anderen Seite als Stacy. Irgendetwas hatte dieses M�dchen gegen sie. Anny Ray konnte sich denken, was es war.
Ihre kleinen Br�der murmelten nur etwas Unverst�ndliches, als Francis sie aufforderte zu h�ren. Nun blickten sie unverwandt auf den Bildschirm. Anny kramte nach der Fernbedienung, fand sie und schaltete diesen komischen Sport aus. Ihre Br�der gaben als Protest lediglich ein Murren von sich und drehten sich zu ihr um. Luke setzte sich neben seine Freundin und legte seinen Arm �ber ihre Schultern. Er achtete Stacy nur mit einem begr��enden Blick.
Anny wandte sich an ihre Jungs und machte ihnen Vorschl�ge. "Gut. Was wollen wir machen? Scrabble?", schlug sie vor.
Die beiden entgegneten ein einstimmiges Nein und Alec fuhr fort. "Da gewinnt ihr Lexika ja immer. Wenn dann Monopoly und ein Film nebenbei", forderte er einen Kompromiss und die beiden auf der Couch grinsten �ber die Bemerkung, bevor Alec und Mike wieder einstimmig ein Bitte hinzuf�gten.
"Na fein. Holt das spiel und einen Film. Den Film sucht Mike, Alec", meinte sie noch auf eine Ahnung hin. Es musste nat�rlich auch zu Mikes Alter passen, was geguckt wird. Nichts zu brutales. Dabei war Anny Ray im Moment sehr f�r einen Disneyfilm, die sie eh sehr mochte. Schon immer und das w�rde sie wahrscheinlich auch nicht ablegen k�nnen. Alec kam bald mit den Spiel zur�ck und griff beim Aufbauen nach seinem Pizzateller. Luke holte ebenfalls zwei Teller ran. Annys und seinen.
Er war etwas durch Annys Service im Essen entsch�digt, doch w�re er gern mit ihr in dieses schicke Restaurant gegangen. Aber sie hatte ja nun einmal Pflichten, die sich nicht auf Hausangestellte abschieben lie�en, wie es bei ihm zu Haus eigentlich �blich war. Doch er tat auch schon eine Menge allein. Stacy blickte ungeduldig mal zu dem Essen und dann wieder zur Treppe. "Beeil dich, Rach!", br�llte sie hoch.
Rachel kam in ihr Zimmer. Sie zog ihre Klamotten aus und warf sie auf das Himmelbett, was gegen�ber des Fensters stand. Sie suchte sich ein par Sachen aus ihrem Schrank zusammen und schmiss sie ebenfalls aufs Bett. Dann verschwand sie im Badezimmer.
Sie stand unter der Dusche. Im Badezimmer stand ein Radio das auf volle Lautst�rke gedreht war. Jaison kam ebenfalls ins Badezimmer und begann sich zu Rasieren, "Stacy ist unten!" Sagte er abf�llig. Kurz darauf kam auf Francis, "Hey mach mal platzt da!" Er dr�ckte Jaison leicht zur Seite, so das er mit vorm Spiegel stehen konnte, Er nahm sich seine Zahnb�rste und putzte sich die Z�hne.
Rachel reichte nach dem Handtuch und Band es sich um, worauf sie dann aus der Dusche kam. Sie nahm sich ein Zweites Handtuch und Band es sich auf den Kopf. Sie nahm sich ebenfalls ihre Zahnb�rste und putzte sich die Z�hne, "Da hast du noch Stoppel!" Gab sie mit vollem Mund in Jaisons Richtung, welcher sie nur genervt an sah, "Ich sehs selbst!" Francis grinste. Er spuckte seine Paste aus und sp�lte sich den Mund und ergriff, dann seinen Rasierer und schmierte sich Schaum ins Gesicht und Rasierte sich auch. Jaison und Francis standen nun neben einander und Rasierten sich und Rachel lief im Badezimmer umher und putzte sich die Z�hne.
Nach einiger Zeit sp�lte sie ihren Mund auch aus und stellte die Zahnb�rste zur�ck. Sie nahm ihr Handtuch vom Kopf und k�mmte ihre leicht gewellten Haare. Jaison stellte seinen Rasierer ebenfalls weg, genau wie Francis. Beide schmissen sich dieses Stinkende Rasierwasser ins Gesicht, worauf deren Gesichter sich schmerzvoll verzogen. Dann verschwanden beide in deren Zimmern.
Rachel stellte sich vor den Spiegel und schminkte sich. Sie machte sich fertig und verlies darauf auch das Badezimmer.
In ihrem Zimmer nahm sie sich ihre Unterw�sche und ein Schwarzes Minikleid mit enormen Ausschnitt. Sie band ihre Haare zu einem ungeordneten Pferdeschwanz zusammen und ging nach unten.
Rachel kam die Treppe runter sie hatte ihre Schwarzen, geklauten, sehr hochhackigen Riemchen Sandaalen in ihrer Hand. Unten angekommen richtete sie ihr ebenfalls geklautes schwarzes hautenges Minikleid mit dem extremen Ausschnitt und zog sich ihre Schuhe an.
Stacy sprang auf, "Wow.." Meinte sie, "So sieht es doch viel besser aus! Im Laden fand ich es ja nicht so toll, aber jetzt! Sexy!" Sie selbst hatte ein dunkel blaues Cocktailkleid an, und dazu passende blaue Stiefel. Sie umarmte Rachel und darauf sah sie kurz noch mal abf�llig zu den anderen Vier, "Viel Spa�!" Sagte sie sarkastisch lachend und ging zu ihrem Auto. Rachel ging zu ihrer Schwester umarmte sie vorsichtig, um nicht in ihrem Essen zu landen, "Viel Spa� und danke!" Sie gab ihr einen Kuss auf die Wange und verschwand ebenfalls raus zum Auto von Stacy, stieg ein und beide fuhren zusammen zur Party.
Jaison kam kurz darauf auch runter, in einer schwarzen Jean und einem Weisen Hemd dr�ber. "Bis morgen!" Meinte er und verschwant nach drau�en. Francis kam kurz nach ihm herunter. Er hatte eine blaue Jeans mit einem Schwarzen Pullover dr�ber, wo ein hellblaues Hemd unten durchblitze. Er ging auch zu seiner Schwester, gab ihr noch einen Kuss, und ging zu seinen kleinen Br�dern, "also M�nner, seit mal einen Abend keine Kaoten okay! Ich will nicht morgen h�ren das ihr eure Schwester nur als Arbeit gemacht habt! Und h�rt auf sie okay!" Sie beiden gaben ein leises wiederwilliges okay ein. Darauf stand Francis auf, "also viel Spa� dann!" Er ging raus zu Jaison, welcher die Beiden zu einer Party bei einem Klassenkameraden von Francis fuhr.
Stacy fuhr mit Rachel im Wagen vor das Haus, zusammen stiegen sie aus. Kurz darauf gingen sie auf das Haus zu, wo Cameron auf die beiden zu kam, er gab Rachel einen innigen Kuss, welchen Rachel erwiderte, damit es nicht auffiel das sie ihn nicht liebte, doch sie schloss ihre Augen nicht, dass konnte sie nur bei Johnny, au�erdem hat sie es ihm versprochen es nicht zu tun.
Cameron sah sie an, "Ich liebe dich!" Doch Rachel nickte nur. Er gab ihr einen Klaps auf den hintern und nahm sie in den Arm, seine zwei Freunde waren ebenfalls gekommen, der eine davon war Stacys Freund. Er sah Rachel grinsend an, es war so offensichtlich das er Stacy nur ausnutzte um an Rachel heran zu kommen. Sie grinste ihm herausfordernd zur�ck, sie konnte ihn nicht leiden, liebte es aber so mit ihm zu spielen. Er sollte schon merken das man Rachels Freundinnen nicht einfach so benutzt!
Cameron, Stacy, ihr Freund und Rachel gingen ins Haus. Es waren so einige gekommen, die meisten waren auf der Tanzfl�che und tanzten wild umher. Rachel war nicht so begeistert. Darauf zog Cameron sie mit runter zum Getr�nketisch und nahm sich ne menge Flaschen mit und wanderte mit ihr im Schlepptau in einer der Ecken, in denen die White Chicks und die Football Spieler sa�en. Cameron lies sich von den Anderen die Flaschen abnehmen und auf den Tisch stellen. Rachel begr��te ihre Clique und die Football Spieler. Sie war eines der beliebtesten M�dchen, und durfte nirgends fehlen. Sie setzte sich an den Tisch. W�hrend sie dort in Camerons Armen sa� und sich mit allen unterhielt stieg ihre Laune. Nach einer halben Stunde begannen sie dann mit einem Bescher spiel, so gesagt ist es wie Flashendrehen. Rachel sollte die Bierflasche drehen, und sie zeigte darauf auf Klaim, er war der zweite Quartierback. Beide mussten 2 Kurze Trinken, und der als erstes fertig war, durfte aussuchen was er mit den anderen machen wollte, und wie es voraus zu sehen war, war es Klaim. Er grinste, Rachel f�hlte sich schon sehr benommen, doch konnte sie noch klar denken. Sie sah ihn ebenfalls an. Er beugte sich �ber den Tisch, und sie tat das gleiche, darauf schrie Stacy, "mit Zunge!" Was Klaim auch W�rtlich nahm, und Rachel hatte auch kein Problem. Sie k�ssten sich also sehr innig �ber den Tisch her�ber, mit Zunge. Als sie sich wieder l�sten, drehte Klaim die Flasche, und sie zeigte auf Cameron. Sie sp�lten die Kurzen herunter. Mary meinte, da sie ja gleichzeitig fertig waren durften alle anderen bestimmen. Rachel grinste, "Wie w�re es mit einem Strip auf diesem Tisch, nur das ihr euch gegenseitig auszieht!" Die anderen waren begeistert. Cameron und Klaim waren schon so angetrunken das es ihnen auch nicht sonderlich peinlich vor kam. Sie stiegen auf den Tisch und tanzten zur Music, zu denen viele auf der Tanzfl�che auch tanzten. Gegenseitig zogen sie sich aus, bis auf die Boxershorts und Socken standen sie nach 10 Min auf dem Tisch.
Die Gruppe tank und spielte dieses Spiel schon seit 2 � stunden. Alle waren mehr als betrunken, und die meisten sa�en nun und knutschten wild rum oder waren auf der Tanzfl�che verschwunden. Rachel sa� mit Stacy, ihrem Freund und Cameron an dem Tisch und tranken und redeten. Stacy stand auf, "Kommst du mit auf Klo Rach?!" Sie stieg �ber Cameron und Rachel um vom Tisch weg zu kommen. Rachel nickte und beide verschwanden auf dem Klo.
"Und Rach, l�uft da heute Nacht noch was? Ich meine so richtig!?" Rachel verzog das Gesicht, sie hasste es mit jemanden zu Schlafen den sie nicht liebte. Darauf kam Stacy aus dem Klo heraus und ging zum Waschbecken, Rachel war immer noch auf dem Klo, sie war schon lange fertig und stand nun angelehnt gegen die T�r, wollte nicht raus, f�hlte sich als m�sste sie sich �bergeben, doch es kam nicht dazu. Stacy begann sich nach zu schminken was sich als schwierig herausstellte das sie kaum was erkennen konnte so betrunken war sie.
Wehrendessen unterhielten sich Cameron und Alex, Stacy's Freund �ber Rachel, was sich sp�ter als gro�er Fehler herausstellte. Sie begannen pl�tzlich zu streiten, und fingen kurz darauf mit einer Schl�gerei an. Stacy und Rachel, welche gerade aus der Toilette heraus gekommen waren sahen alles mit an. Sie hatten den Grund nicht mitbekommen, welchen die beiden Jungs mittlerweile auch vergessen hatten. Rachel und Stacy wollten die beiden auseinander reisen, die anderen hatten sich um die Beiden versammelt, und feuerten die beiden an, weiter zu machen. Rachel wollte wie Stacy dazwischen gehen und beide bekamen ungewollt eine verpasst. Rachel taumelte zur�ck und fiel dann in die Arme eines Mitsch�lers den sie nicht kannte. Stacy lag am Boden und k�mpfte mit den Tr�nen. Pl�tzlich h�rte man jemanden schreien, "Jackson hat die Bullen gerufen!" Jackson war der Looser der Schule, er war zwar wirklich klug, aber war nicht sonderlich schlau was solche Partys an ging, sie waren Illegal, und das was sie getrunken und genommen hatten, wahr genau so illegal.
Es machte sich Panik breit und alle machten sich aus dem Staub. Rachel betrachtete die Jungs die auf dem Boden lagen und mehr oder weniger fertig waren, sie hatten Nasenbluten und aufgeplatzten Lippen, und es zeichneten sich blaue Flecken ab. Rachel half Stacy hoch und trug sie halbwegs mit sich nach drau�en.
Stacy und Rachel waren ein ganzes St�ck in die Stadt rein gelaufen und Rachel hatte Stacy auf einer Bank abgesetzt und stand nun in einer Telephonzelle. Sie hatte noch einen einigerma�en klaren Kopf. Es war gerade mal ca. 3 Stunden her das sie auf die Party gefahren waren und nun stand sie in dieser Telephonzelle. Sie hatte m�he ihre Hausnummer zu w�hlen. Sie weinte leise. Sie hoffte das Anny noch wach war.
2 Stunden zu vor im Haus der Jonson.
Anny seufzte, w�hrend sie sich auf den Boden gleiten lie�, um neben dem Spielbrett zu sitzen. Sie wollte lieber auch weg. Luke folgte ihr und half Alec beim Geldverteilen. Dann kam auch Mike mit einem Film an und lie� seine Geschwister und Luke nicht sehen, welcher es war. Er legte die DVD ein und Anny erkannte schon an der Vorschau welcher es war. Sie freute sich wie ein kleines Kind und schien vergessen zu haben, dass sie irgendwo anders hinwollte. Es war ein Disneyfilm, aber nicht irgendeiner. "B�renbr�der", meinte sie leise zu ihrem Freund, der sie angrinste. Er konnte den auch gut leiden.
Das Spiel war aufgebaut und Mike gab seiner Schwester die Fernbedienung des Players. "W�rdet ihr noch die Gr�tze und den Pudding aus dem K�hlschrank holen, Jungs? Dann m�ssen wir nicht zwischendurch aufstehen." Ohne ein Widerwort machte sie sich auf den Weg zur K�che und kamen mit den Sch�sseln wieder. Luke fragte sich, wer das alles essen sollte. Doch Anny fand das gar nicht so viel. Als alles wieder sa�en, suchten sie sich jeder einen Spielstein und begannen das Spiel und den Film.
Es war eine ganz lustige Runde wie Anny fand. Luke war innerhalb einer Stunde pleite, ausgenommen von Anny und Mike, der irgendwie schon ein Ass in diesem Spiel war. Alec hielt sich gerade so �ber Wasser, was bei all den Hotels und gekauften Stra�en schon ziemlich schwierig war. Luke hatte wieder seinen Arm um Anny Rays Taille gelegt und sah abwechselnd mal zum Spielbrett, seiner Freundin und dem Film, auf den auch alle vier noch achten konnten, w�hrend sie immer wieder nach dem Essbaren griffen, was aber dennoch nicht wirklich weniger zu werden schien.
Noch eine Stunde weiter gaben Anny Rays Br�der auf und waren auch schon ziemlich m�de. Na ja Alec noch nicht ganz, aber Ray war der Meinung, dass es f�r die beiden jetzt langsam Zeit wurde. Sie h�rten ohne ein Wort auf sie und gingen sie Treppe hinaus. Der Film war ja auch zuende.
Anny Ray bat Luke nach oben zu gehen und zu sehen, ob sie denn in ihren Betten waren. In der Zeit, wie er oben war, setzte sich das M�dchen in ihren Rollstuhl zur�ck und r�umte etwas zusammen, sodass am Ende nur noch eine Platte auf dem Tisch stand. Auch das Spiel und den Film r�umte sie weg, doch kramte sie gleich noch einen anderen hervor, den sie gerade einlegte, als Luke wieder herunter kam. Das M�dchen setzte sich wieder auf die Couch. "Bleibst du noch?", fragte Anny wahrscheinlich �berfl�ssigerweise, als sich Luke auch schon wieder neben sie setzte. Er k�sste sie nur und fragte dann, ob ihr das als Antwort gen�ge. Anny l�chelte und schaltete den Film an. Man sah eine Eisplatte und Dennis Quaid zusammen mit zwei weiteren Forschern und Luke erkannte, welcher Film das war. Er seufzte. "Viel zu kalt da oben", meinte er nur noch, bevor Anny ihre Beine hochhob und sich an ihn schmiegte, w�hrend 'The Day after tomorrow' weiterlief.
Die beiden erkannten gerade in einer Szene in einem Wettbewerb zwischen Schulen ihre Schule und die �ffentliche so etwas wieder, als das Telefon klingelte. Luke st�hnte und holte es eben zu Anny, die es dann �bernahm und sich dann meldete. "Ja, bitte? Wer st�rt?"
Rachel meldete sich, sie weinte, das konnte man h�ren, aber es war eher ein verzweifeltes Kleingeheule, "Anny... Anny...!" Sie bekam sich nicht in den Griff, sie schaffte es nicht irgend welche S�tze zu bilden, sie hebelte nur Anny in das Telephon. "..Anny..." Sie stand da in der Telephonzelle, hatte ihre Hand vor den Mund um nicht total los zu heulen, sie hielt den Telephonh�rer in der anderen Hand.
Stacy lag drau�en vor der Telephonzelle immer noch auf der Bank, sie �bergab sich. Rachel war v�llig aufgel�st.
Anny deutete Luke, auf Stop zu dr�cken und ruhig zu sein. "Oh nein, S��e. Wo bist du?", fragte sie und klemmte sich das Telefon zwischen Schulter und Ohr, als sie sich in den Rollstuhl hob und die Platte vom Tisch hob. Ihr Schwester klang verweint und verzweifelt. Sicher hatte es wieder irgendwelchen �rger auf der Party gegeben. Sie brachte die Platte in die K�che und kam dann ins Wohnzimmer zur�ck. Als sie wieder ankam, hatte Luke schon alles ausgemacht und blickte sie fragend und abwartend an.
Rachel atmete tief ein und aus, um sich ein wenig zu beruhigen. "Ich stehe hier in einer Telephonzelle, in ein paar Meter vom Haus entfernt, in dem die Party war!" Sie versuchte sich mit den tief einatmen zu beruhigen, was allerdings nicht wirklich klappte, sie kam immer wieder in das schlurzen und leichte heulen zur�ck. "Die Bullen sind... und Cameron war noch drin... Er hatte sich gepr�gelt, und wir...!" Sie weinte wieder los, "Kann irgend jemand mich und Stacy abholen?!" Sie weinte wieder. Sie sah zu Stacy, sie lag regungslos auf der Bank, ihr Gesicht zeigte zum Himmel.
"Wo bist du?", wiederholte Anny Ray diesmal mit Nachdruck. Was passiert war hatte sie noch nicht wissen wollen, aber nun war einiges klarer. Anny hielt kurz die Muschel zu und blickte zu Luke. "Du bist doch mit deinem Auto da, oder?", fragte sie ihn mit hoffnungsvollem Blick. Als er nickte, war sie sehr erleichtert. Sonst h�tte sie nicht gewusst, wie sie ihrer Schwester helfen sollte. Sie fuhr in den Flur und Luke folgte ihr. Er hob seine Freundin aus dem Rollstuhl, die nun wieder die Sprechmuschel offen hatte. Luke hob sie �ber die T�r direkt auf den Beifahrersitz, bevor er zur�ckging, ihren Schl�ssel holte und die T�r schloss.
Anny fragte sich immer wieder, wie er an dieses Auto gekommen war. Es war ein schicker Sportwagen, der einiges mehr kostete als ein Wohnungskauf in einem halbwegs anst�ndigen Viertel.
Luke ging um seinen Wagen herum und stieg ein. Er holte seinen Schl�ssel aus der Tasche und startete den Motor. Er wartete nur noch auf das Ziel. F�r Annys Verh�ltnisse war das Ganze eben sehr schnell gegangen und sie fand es klasse, wie ihr Freund reagiert hatte.
"Ich bin in West Miami, ein bis zwei Kilometer von meiner Schule entfernt! Das Clubschulgeb�ude, das was in der N�he von meiner Schule ist! Da ein paar Meter von entfernt, in einer Telephonzelle!" Sagte sie, sie hatte sich mittlerweile wieder ein wenig in den Griff bekommen, doch sie schlurzte immer noch. Stacy �bergab sich wieder, und Rachel hielt sich ebenfalls die Hand vor dem Mund um sich nicht auch noch zu �bergeben.
Anny hatte kurz nach der Wegbeschreibung mit einem knappen "Bis gleich" aufgelegt. Das Telefon warf sie auf die R�ckbank. Luke war angefahren. West Miami, Clubhaus", meinte sie zu ihm und er gab etwas mehr Gas. West Miami war zwar so etwas wie feindliches Gebiet, aber ihre Schwester war Anny die Fahrt wert. Luke und Anny Ray kannten sich dennoch ziemlich dort aus. Sie verliefen sich gern und eigentlich war es klar, dass man seine Stadt kannte.
Luke fuhr gerade die Kurve zum Schulgeb�ude als das Telefon erneut klingelte. Luke langte nach hinten, fuhr etwas langsamer, um wenig Ger�usche zu machen, und reichte das Telefon seiner Freundin.
"Mom? �h..." Sie stockte. Wieso rief ihre Mom so sp�t an? Das macht sie doch sonst nie! "Ja, es ist alles okay." Das M�dchen g�hnte gespielt, was sich aber nur ersehen und nicht erh�ren lie�. "Du hast mich nur gerade aus dem Halbschlaf geholt. Ob wir ... was? Noch genug im K�hlschrank? Ich seh nach..." Sie blickte ihren Freund verwirrt und etwas genervt an. Anny Ray �ffnete das Handschuhfach, was dem K�hlschrank etwas �hnlich klang. "Ja. H�lt die Woche. Ich mach Schluss. Bis dann mal." Sie legte auf und nahm den Akku aus dem Telefon. "Die hat Nerven", meinte Anny, w�hrend sie langsam am Clubhaus vorbeifuhren. Ein Streifenwagen stand vor dem Geb�ude und Anny sch�ttelte den Kopf. Wer ist denn so bl�d und ruft die Polizei?, schoss er ihr durch den Kopf, als sie der beschriebenen Telefonzelle n�her kamen.
Nach dem ihre Schwester aufgelegt hatte, lies sie das Telephon los, so das es nach unten viel, aber noch von dem Kabel aufgehalten wurde auf dem Boden auf zu schlagen. Rachel beugte sich nach dem H�rer, ihr war schwindelig und �bel. Sie ergriff den H�rer und legte ihn auf, ihre Telephonkarte sprang ihr entgegen, sie stopfte sie in ihre Handtasche, und �ffnete die Telephonzellent�r. Darauf fiel sie fast aus der Kabine. Sie setzte sich zu Stacy, um zu warten. Darauf lies sie sich runter gleiten, so das sie mit dem Kopf zu ihrer Freundin lag, die genau das auch tat, beide lagen auf dieser Bank und sahen zum Himmel. "Mir ist so schlecht!" Meinte Stacy, "Kommt deine Schwester!?" Rachel drehte sich auf die Seite und sah sie an, "Ja, meine Br�der sind doch im Miami Club! Die k�nnen uns nicht hohlen!" Darauf drehte sich Stacy auch auf die Seite, "Glaubst du das Cameron und Alex verhaftet wurden!? Das macht sich gar nicht gut in deren Akten!" Rachel drehte sich wieder mit m�he auf den R�cken, "Gott mir ist so schlecht!" Stacy und Rachel lagen auf der Bank wie zwei halbtote. Rachel war dazu kreide wei�.
Lukes Sportwagen blieb kurz vor der Bank stehen. Seine Scheinwerfer beleuchteten die Stra�e und den Fu�weg. Luke sprang auf seinem Wagen, ohne die T�r zu �ffnen und ging auf Rachel zu. Anny st�tzte sich auf ihre H�nde, um etwas besser sehen zu k�nnen. "Hey, Rach. Wir sind's. Luke und ich. Kommt ihr?" Anny war sich sicher, nicht wirklich eine Antwort zu bekommen. Sie sah dazu viel zu deutlich, dass es die beiden �bertrieben hatten. Zumindest etwas. Doch da war noch etwas au�er Alkohol. Der machte Rach �blicherweise nicht besonders viel aus. Aber bei so manchem Trinkspiel... Anny Ray dachte nicht weiter, sondern lie� ihren Blick auf ihrer Schwester ruhen.
Rachel ergriff Luke am Arm und zog sich an ihm hoch, "Danke!" Sie zog Stacy mit sich hoch, pl�tzlich drehte sie sich um und st�tzte sich an der Bank ab und �bergab sich neben ihr. Stacy sah sie an, und st�tzte sich immer noch bei Luke ab um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, darauf drehte sich Rachel auch schon um. Sie war immer noch kreide bleich, ihre schminke war total verschmiert, und sie �hnelte ner Leiche. Sie gingen, sich an Luke abst�tzend zum Auto, wo er den beiden auch ins Auto half.
Anny Ray blieb ruhig, als Luke beiden auf die R�ckbank half und sich dann wieder hinters Steuer setzte. Von Stacy lie� er sich sagen, wo sie wohnte, damit er sie absetzen konnte.
Dann fuhr er wieder los, in Richtung Stacys Haus. Anny setzte das Telefon wieder zusammen. "Mom hat angerufen", meinte das M�dchen zu ihrer Schwester. "Ich habe f�r dich gelogen. Ich hoffe, du verpetzt mich also nicht." Dann schwieg sie wieder und blickte zu Luke r�ber. Er fuhr seinen Wagen sicher und ruhig, dennoch z�gig, die Stra�en entlang bis vor Stacys Haus.
"Danke!" Erwiderte Rachel nur kurz. Stacy stieg aus dem Wagen ohne etwas zu sagen und ging bis vor ihr Haus, Rachel folgte ihr. Sie standen vor der Eingangst�r, "glaubst du sie kommen morgen wieder zur Schule?" Stacy sah Rachel an ,welche darauf nur nickte. "Warum mussten sie auch auf einander los gehen!" Ihre stimme schaukelte und Rachel zuckte nur mit den Schulter, w�rde sie den Mund �ffnen w�re wieder die Gefahr zu Kotzen. Stacy nickte dankend zu Anny und Luke, und ging dann ins Haus. Rachel stieg wieder ein, und legte sich hinten auf die R�ckbank. "Es tut mir leid!" Meinte sie. Kurz darauf gab sie noch ein "fahr sonnst kotze ich dir deinen Teuren Wagen voll!"
Das lie� sich Luke kein zweites Mal sagen und fuhr wieder los. Der Abend war hin�ber. Seit dem Anruf. Daf�r w�rde er ja morgen Anny den ganzen Tag haben. Nur wusste sie das ja noch nicht. Ansonsten w�re es ja keine �berraschung.
Er bog in die Stra�e der Jonsons ein und parkte vor dem Haus. Er stieg aus und hob Anny heraus, die an der T�r, in seinen Armen, die T�r aufschloss.
Rachel stieg ebenfalls aus, doch mit M�he. Als sie das Auto verlassen hatte musste Rachel sich auch schon wieder �bergeben, sie schaffte es hinter einen Busch, so das ihre Eltern es nicht sofort entdeckten. Sie sah Anny und Luke entschuldigend an, und folgte den beiden rein.
Luke trug seine Freundin durch die T�r und setzte sie im Rollstuhl im Flur ab. Anny Ray fuhr ihm dann bis vor die Treppe au�erhalb es Hauses nach und sah wie er bei seinem Auto stand und ihrer Schwester notfalls helfen w�rde.
Nach dem Rachel sich im Busch �bergeben hatte wehrte sie Lukes Hilfe ab, "Ich schaff das schon!", gab sie ihm Aggressiv zu wissen, dann kam sie ins Haus und ging die Treppe hoch. Auf der h�lfte blieb sie stehen, setzte sich hin und zog ihre Schuhe aus, nahm sie in die Hand und ging weiter hoch. Als sie oben im Flur stand bekam sie wieder das Gef�hl kotzen zu m�ssen und lief schnell aufs Klo, wo man deutlich h�rte das sie sich �bergab. Darauf ert�nte die Klosp�le und Rachel kam wieder aus dem Klo heraus und ging in ihr Zimmer.
Man sah Luke an, dass er ihr gerne etwas Fieses an den Kopf geworfen h�tte, doch tat er es nicht. Er ging nur hinter ihr her und dann zu Anny, die weiter ins Haus gefahren war. Sie blickte ihn entschuldigend und ehrlich an. Dann seufzte sie. "Es tut mir ja soo leid. Ich hatte gedacht, wir k�nnten den restlichen Abend noch sch�n gem�tlich verbringen und dann rief sie an und..." Weiter kam Anny nicht, da sich Luke zu ihr runtergebeugt und sie gek�sst hatte.
"Schon okay", meinte er, nachdem er wieder aufrecht stand. "Das holen wir mal nach. Ich geh jetzt besser. Sonst verschlaf ich morgen."
Ray l�chelte. "Als ob du die Schule verschlafen w�rdest", sagte sie vor einem Abschiedskuss und Lukes Gang zu seinem Auto. Als das Auto nicht mehr zu sehen war schloss sie die T�r. Sie knallte leicht, aber bestimmt nicht lau genug, um in die zweite Etage zu hallen. Leise entfuhren Anny Ray Fl�che. Fl�che �ber Partys, Stacy, Alkohol, sogar eins oder zwei �ber Rachel. Wie gern w�re sie jetzt zu ihrer Schwester nach oben gegangen und h�tte mal mit ihr geredet. Stattdessen fuhr sie in die K�che und r�umte alles auf. Die H�ppchen lie� sie noch drau�en stehen. Ihre Eltern waren noch nicht da und wenn sie k�men, w�rden sie etwas davon essen k�nnen. So schrieb sie ihnen noch einen Zettel an die Brote.
Dann begab sich Anny Ray in ihr Zimmer. M�digkeit stieg in ihr auf und sie wollte ins Bett.
Anny kam in ihr Zimmer und fuhr gleich durch ins Bad, um sich bettfertig zu machen. Sie putzte sich die Z�hne und stoppe dann neben der Wanne. Sie zog ihr Oberteil aus, um es beim Haarewaschen nicht nass zu machen. Nach dem Haarewaschen zog sie sich gleich im Bad noch ihre Schlafsachen an und fuhr mit noch nassen Haaren in ihr Zimmer zur�ck.
Dort band sie sich zwei geflochtene Z�pfe an den Seiten und st�mmte sich dann ins Bett und packte sich unter die Decke. Sie schloss die Augen und legte mit einer motorischen Bewegung den Hauptschalter f�r ihr Licht um, weil so mehr Strom gespart wurde, als wenn sie einfach nur die kleinen Leitungen unterbrach. Im Dunklen stellte sie noch ihren Wecker auf eineinhalb Stunden vor Schulbeginn und war danach v�llig m�de. So drehte sie sich nur noch so halb auf die Seite und schlief auch prompt ein.
Rachel kam in ihr Zimmer, sie lies sich auf ihr Bett fallen, da war nicht nur irgend so Alkoholisches Zeug drin da war mehr! Alles drehte sich und sie konnte kaum noch unterscheiden was Boden und decke war. Sie hatte sich wieder hingesetzt, alles drehte sich, und wurde immer mehr. Sie wollte aufstehen um sich um zu ziehen, doch als sie stand viel sie in sich zusammen und lag nun regungslos auf dem Boden. Ihr Zusammenbrechen hinterlies einen dumpfen Knall. Ihre Tasche rollte durchs Zimmer und stoppte an ihrem Schrank. Mitten im Raum Lag sie, bewusstlos. Unter dem Trinkspiel mussten auch Drogen gewesen sein, welche Rachel nicht sonderlich bekamen und auch mit der Mischung Alkohol und Drogen, bekamen Rachel gar nicht gut. Ihre Zimmer T�r war geschlossen, so das ihre Eltern sie nicht sehen w�rden, wenn sie nach Hause kamen.