__________________________________.Children of the Lamp_
.01x00 pilot: der fund
.orginal titel: the discovery
Mit schnellen Schritten, beinahe laufend, lief Jamila den Gang des Palastes hinab. Ihre schwarzen Schuhe hinterlie�en ein lautes klackern, mit jedem Schritt den sie nahm. Ihr Atem war schwer, welches wohl vom laufen kam. Seit Tagen schon war sie nicht zur Ruhe gekommen, da ihr Vater sie schnellst m�glich mit einem Mann verm�hlen wollte, welcher Wohlstand und St�rke besa�. Doch sie war noch nicht so weit, sie wollte noch keine Bindung, welche ihr Leben bestimmen w�rde. Obwohl ihr Vater sie jeden Tag aufs neue anh�rte, was dieses Thema anbelangte, schien er auf taub zu stellen und ihre Meinung einfach nicht respektieren zu k�nnen. Jamila selbst hatte angst ihr Leben zu verlieren, ihre Freiheit. Sie hatte angst einen Falschen weg einzuschlagen, wenn sie einfach das tat, was ihr aufgetragen wurde. Dieses war ihr einfach eine zu gro�e Entscheidung f�r das noch so junge M�dchen.
Abrupt stoppte das Klacken ihrer Schuhe. Sie war stehen geblieben, ihr Gesicht f�rbte sich schlagartig kreide bleich. Jefere stand vor ihr. Sie hatte ihn zuvor noch nie in diesem Gang gesehen. Er war der Ratgeber ihres Vaters, sie konnte ihn noch nie leiden. Jefere hatte f�r sie immer etwas im Hinterkopf, welches nie von guten Gedanken war. Sie starrte zu dem mindestens drei K�pfe gr��eren Mann hoch. Seine tief schwarzen langen Haare hingen ihm locker auf der Schulter. Er hatte einen blut Roten Turban, welcher mit einem Juwel geschm�ckt war, auf dem Kopf, und trug ein langes ebenfalls blut rotes Gewandt. Seine giftgr�nen Augen stachen f�rmlich aus seinem Gesicht hervor, und sahen das junge M�dchen drohend an.
-"Was treibt Ihr hier? Solltet Ihr nicht uunten im Thronsaal sein, wo Ihr euren Zuk�nftigen Prinzen sucht?" Jeferes Stimme war rau, beinahe kratzig und gab Jamila jedes mal, wenn dieser seinen Mund �ffnete und etwas zum besten gab, einen kalten Schauer, der wie ein Blitz durch ihren K�rper fuhr. -"Ihr habt recht, ich sollte unten bei meinem Vater sein, doch ich brauchte eine kleine Pause, und so wie es aussieht, scheint ihr mir in dieser Pause im Weg zu stehen!" Ihre Stimme war erf�llt mir Ironie, welche sie bei ihm immer mit einem Hauch von Abscheu benutze. -"Nun geht mit aus dem Weg, sodass ich meine Pause halten kann!" Dieses war nicht die Antwort, welche Jefere erwartet hatte, doch wenn er sich Jamila in den Weg stellte, wusste er das ihr Vater zu ihr st�nde, und so wich er zur Seite, lies sie passieren. Sie warf Jefere nur noch einen abf�lligen Blick zu und stolzierte an diesem vorbei. Sie fuhr ihren Weg fort. Bis sie zu ihrem Zimmer gelang, welches sich am Ende des Ganges befand. Eine gro�e blaue Doppelt�r, mit viel schwarzgeschn�rkelten Metal, welches die Verzierung bildete. Sie lehnte sich gegen diese, um diese so aufstemmen zu k�nnen und �ffnete so den Weg zu einer anderen Welt Ihrer Welt, in welcher sie sich zur�ckziehen konnte. Sie trat langsam ins Zimmer und schloss hinter sich die Welt ihrer Kultur aus.
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Das Zimmer war in warmen Rott�nen gehalten. Es hingen rotfarbene Tappige an den W�nden, ebenso wie Seident�cher, welche im selben Farbton gehalten waren. Der Boden war aus schwarzem Marmor, auf welchem sich Unmengen an Kissen, T�cher und Tappige befanden. Zudem waren viele Kerzenst�nder und Kerzen ohne St�nder im ganzen Raum verteilt. Der Raum an sich war sehr hoch das selbst der gr��te Mann diesen Raum hoch fand. Von der Decke hing ein gro�er schwarzer Kronleuchter, welcher mindesten 30 Kerzen trug. Rings um den Kronleuchter hingen ebenfalls Unmengen an Seident�chern.
In mitten des Raumes stand ein mittelgro�er 4 st�ckiger Springbrunnen. Hinter diesem Stand ihr gro�es Himmelbett, welches ebenfalls, so wie der grossteil ihres Zimmers, in Unmengen an Seident�chern geh�llt war. Hinter Jamilas Bett konnte man durch zwei gro�e B�gen raus zum Balkon gelangen, welcher die gleiche breite besa� wie ihr Zimmer, und so konnte man rechts und Links von ihrem Bett durch diese zwei B�gen gehen und raus zu diesem gelangen.