Was hatte es mit dem Betrug der Gibeoniten auf sich?


Wir müssen zunächst sehen: Gibeon war eine der größten Städte Palästinas zu der damaligen Zeit! Die Stadt lag ca. 13 km nördlich von Jerusalem. Um von den Kindern Israel nicht niedergemacht zu werden, entwarfen sie einen schlauen Plan:

Sie kamen zum Lager der Israeliten in Gilgal mit zerrissenen Kleidern und verdorbenen Lebensmitteln und täuschten so vor, sie kämen aus einem fernen Land und würden den Gott Israels fürchten. Sie machten das Angebot, sie wollten dem Gott Israels dienen, wenn Josua mit ihnen einen Bund einginge. So wurde mit den Gibeoniten ein Friedensabkommen geschlossen. Aber der Betrug kam heraus: Nach drei Tagen entdeckten die Führer Israels, dass Gibeon und die drei von ihm abhängigen Dörfer in der Nähe lagen. Doch wurde das Abkommen dennoch nicht verletzt, die Gibeoniten indes freilich verpflichtet, für Holz und Wasser im Lager der Israeliten zu sorgen. Von Gibeon schlug Josua auch den König des damaligen "Jerusalem" und die amoritischen Könige von Hebron, Jarmut, Lachisch und Eglon.

Dabei erschlugen Hagelkörner in übernatürlicher Art und Weise mehr Amoriter als die kämpfenden Truppen der Israeliten! Josua vermochte die Feinde bis nach Aseka und Makkeda zu verfolgen.


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