Søren Kierkegaard

Kierkegaard vom Cover einer Textauswahl

S. Kierkegaard


Gott nötig haben ist nichts,
dessen man sich schämen müsste,
sondern es ist die Vollkommenheit,
und es ist am traurigsten,
wenn etwa ein Mensch durchs Leben ginge,
ohne zu entdecken, dass er Gott nötig hat.
Einmal war es so: Der Mensch verstand nur wenig,
aber das Wenige bewegte ihn tief. – Heute versteht er viel,
aber es bewegt ihn nicht
oder doch nur oberflächlich und fratzenhaft.

Søren Kierkegaard (Quelle: sie existiert nicht mehr in der damaligen Form!)

Kierkegaard, dessen Name im Altdänischischen „Kirchhof“ (mit all jenen wohlbekannten Konnotationen!) bedeutet, wurde 1812 in Kopenhagen geboren. Er war das jüngste von sieben Kindern, die Michael Pederson Kierkegaard mit seiner zweiten Ehefrau Anne Sørensdatter Lund.

Übersicht über Kierkegaards Schrifttum:

  1. Philosophische Brocken
  2. Entweder-Oder
  3. Betrachtungen über die Ironie unter ständiger Bezugnahme auf Sokrates
    Die Krankheit zum Tode
  4. Hegel
  5. Weiteres: Das aufgelöste Verlöbnis

Das Verhältnis zu seinem Vater

In Tausenden Seiten persönlicher Schilderungen hat Kierkegaard ihn nicht ein einziges Mal erwähnt, doch in Zeitschriftenartikeln bringt er eine große Anzahl von Anmerkungen über seinen autodidaktisch veranlagten Vater. Jedenfalls hatte Kierkegaards melancholischer, frommer, und brillanter Vater einen ungewöhnlich tiefen Eindruck auf ihn hinterlassen. Einige würden sagen: eine Narbe.

Blick vom eh. erzbischöflichen Palais auf den backsteinernen Dom
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