Reisebericht S�dafrika
Teil III: 10.12. - 12.12.2006
12.12.2006 Bilder
Auf die Beschreibung des Schulmorgens werde ich ab sofort verzichten, der aendert sich sowieso kaum. Fuer 14 Uhr hatten wir Tickets zur Robben Island. Puenktlich wie wir Schweizer sind, waren wir auch da, nur leider unser Schiff nicht. Denn im Laufe des Tages ist ein Boot ausgefallen und so hat unsere Abfahrt eine ganze Stunde Verspaetung. Aber so ist das Leben in Suedafrika nun einmal. Also warten wir. Nach der 12 km Fahrt werden wir auf Robben Island von einem Bus empfangen der uns rund um die Insel (13.5 km) fahren wir und uns die Geschichte erzaehlt. Diese Insel diente frueher als Platz wo Leprakranke ausgesetzt wurden, bevor dann ein Gefaengnis daraus wurde wo auch Nelson Mandela 18 Jahre sass. Heute leben einige Menschen dort wie auch in andern Doerfern. Das Gefaengnis von Mandela wurde dann auch noch besucht und die Fuehrung wurde von einem Insassen gemacht, der erst 1991 von Robben Island freigelassen wurde. Auf der Rueckfahrt mit dem Schiff wurde es eine ziemlich windige Angelegenheit und da wir jetzt bereits 1 1/2 Stunden Verspaetung hatten, wurde leider auch aus unserem Plan: Sunset at Table Mountain nichts, dafuer entschaedigte uns der Sonnenuntergang auf dem Meer. Um 20 Uhr sind wir dann wieder zu Hause um unsere Homeworks zu machen. Diese Nacht hatten wir um 4.30 Uhr dann noch einen kurzen Kampf mit Muecken: 2 Tote!

11.12.2006
So, nun ist das Wochenende auch schon wieder vorbei und unser Schulalltag beginnt bereits wieder. Auf den Sport wird heute verzichtet. Am Mittag nach der Schule muessen wir dann endlich so einiges fuer unsere Reise organisieren. So telefonieren wir mit dem Steamtrain von George um unsere Plaetze zu reservieren. Was zum Glueck hervorragend klappt. Am Nachmittag treffen wir dann per Zufall, nach 1 1/2 Stunden warten, auf einen kurzen Werbeauftritt von STOMP. Nachdem wir dann unser taegliches Brot eingekauft haben, geht's nochmals kurz zur Schule um dort ein paar Unterkuenfte zu organisieren. Natuerlich muessen wir nun auch wieder hinter unsere Hausaufgaben sitzen bevor wir dann wieder zum genialen Dinner von Jenni duerfen. Um 21 Uhr versucht sich dann Adrian zum ersten Mal mit suedafrikanischem Ausgang an der Longstreet mit unserem Mitbewohner Andreas. Was sich als ziemlich lustigen und vorallem langen Abend herausstellen wird.

10.12.2006
Ohne Sport und ohne Fruehstueck aber dennoch eine Stunde zu Frueh stehen wir bereits vor der Haustuere und warten auf unseren Pick up Service. Heute wurden wir von Adrian's Schoolmate und unserem Mitbewohner Masse aus Senegal begleitet. Ueber die Mollions Road bringt uns die Reise nach Hout Bay wo wir auch schon zum ersten Mal stoppen und den famous blue diamond bewundern. Natuerlich ging uns auch der Bootstrip zur Sealisland nicht durch die Latten. Und es war kaum zu glauben, aber da lagen die Seehunde auf den Steinen wir der weisse Sand am Meer. Auf der Rueckkehr wurden wir von singenden Ex-Sklaven herzlich empfangen bevor uns unsere Driverin weiter ueber die beruehmte Chapmans Peak Road, am breitesten Strand von Cape Town (Noordhoek) vorbei nach Simons Town zu den JackAss Pinguinen fuhr. Nach einem kurzen Besuch dieser lustigen Wesen fuehrte uns der Weg dann endlich an unser Hauptziel, zum Cape Point. Auf der Strasse lauerten ueberall freche Baboons die am liebsten alle Touristenleckereien gestohlen haetten. Da unsere Reiseleiterin ein riesengrosses Herz fuer Tiere hatte, rettete sie dann noch einen kleinen Vogel mitten auf der Strasse. Waehrend die andern Reiseteilnehmer im geschlossenen Restaurant lunchten, wanderten wir bis zum Diaz Aussichtsturm hinter dem Leuchtturm von Caep Point. Um 14 Uhr starteten wir dann zu Dritt (eine Londonerin und wir zwei) die Wanderung zum Cape of Good Hope. Am Ende dieses "schwierigen" Tracks erblickten wir dann noch kleine Dizzys (Bergratten oder so aehnlich). Nun aber los und weiter like kleine Japaneese mit dem Bus zur Ostrichfarm (= Straussenfarm) zur Fuetterung der Oesterreicher. Bei der Rueckfahrt durften wir dann, waehrend unsere tierliebende Driverin verzweifelt versuchte den in der Zwischenzeit genesten Vogel frezulassen, aus der ferne noch schnell den laengsten Strand (Muizenberg) fotografieren. "Danke lieber Vogel." Die Tour endete im botanischen Garten von Kirstenbosch. Da wir ja bereits letztes Wochenende schon mal hier waren, genossen wir in dieser halben Stunden nur schnell ein Picknick und staunten wie viele Leute hier auf's Konyert warteten. Um halb sieben waren wir dann endlich wieder zu Hause. Fazit: Viel gesehen, aber leider am falschen Ort gestresst!
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