MCSE-Prüfungen
MCP
70-224
Version 1.0
Inhalt
1 Kapitel 4: Planung der Installation von Microsoft Exchange
2000 Server 103
1.1 Übung
1: Zentralisierte Verwaltung von Exchange 2000 Server
1.2 Hierarchiegrenzen
von Exchange 2000
1.8 Anforderungen
von Exchange 2000 Server
1.11 Active
Directory-Abhängigkeiten
1.13 Installationsvorbereitungen
1.14 Vorbereiten
der Windows 2000-Domänen
1.15 Rollen
und Berechtigungen für Exchange 2000 Server
1.16 Front-End-/Back-End-Konfigurationen
1.17 Konfigurieren
von Back-End-Servern
1.18 Konfigurieren
von Front-End-Servern
1.19 Vorteile
der Front-End-/Back-End-Architektur
1.20 Internet-Sicherheitsfragen
1.22 Installieren
von Exchange 2000 Server in geclusterten Umgebungen
1.23 Die
Hardwareanforderungen eines Clusters sind wie folgt:
1.24 Zusammenfassung
des Kapitels
2 KAP I TE L 5: Installieren von Microsoft Exchange 2000
Server 135
2.1 Installation
des ersten Servers
2.1.2 Erstellen der Initialisierungsdatei
2.1.3 Verschlüsseln der Initialisierungsdatei
2.1.4 Einsetzen der Initialisierungsdatei
2.2 Lektion
2: Abschließen der Installation
2.3 Systemverwaltungstools
unter Windows 2000 Professional
2.4 Verwaltungstools
und Outlook 2000
2.5 Zuweisen
administrativer Aufgaben
2.7 Deaktivieren
der Vererbung
2.8 Exchange-Systemverwaltung
über Gruppenkonten
2.11 Neuinstallation
und Service Packs
2.12 Entfernen
einer Exchange 2000 Server-lnstallation
2.13 Zusammenfassung
des Kapitels
3 KAPITEL 6 - Koexistenz mit früheren Versionen von Microsoft
Exchange Server (Ab S. 171)
3.1 Aktualisieren
des primären Domänencontrollers
3.2 Aktualisieren
des Standortdienstkontos
3.3 ActiveDirectory-Migrationsprogramm
3.4 Vermeiden
von LDAP-Portkonflikten
3.5 Aktualisieren
des Betriebssystems
3.6 Konfigurieren
des Active Directory-Connectors
3.7 Windows
2000- und Exchange 2000 Server-Versionen des Active Directory-Connectors
3.8 Synchronisieren
von Verzeichnisinformationen
3.9 Automatische
Kontoerstellung
3.10 Lektion
2: Aktualisierungs- und Migrationsstrategien
3.11 Aktualisierungsstrategien
3.14 Voraussetzungen
für die Aktualisierung
3.17 Einem
existierenden Standort beitreten
3.18 Dedizierte
Serverkonfigurationen
3.19 Aktualisierungsreihenfolge
3.20 Venwalten
heterogener Exchange-Organisationen
3.21 Verwalten
von Benutzerkonten und Postfächern
3.22 Verzeichnisreplikation
mit früheren Versionen von Exchange Server
3.23 Standortreplikationsdienst
3.24 Verzeichnisreplikation
innerhalb und zwischen Standorten
3.25 Verbindungsvereinbarungen
für die Synchronisation von Konfigurationsinformationen
3.26 RPCs
und Authentifizierungsabhängigkeiten.
3.27 Aktualisieren
von Outlook Web Access
3.28 Vom
gemischten in den einheitlichen Modus wechseln
3.29 Zusammenfassung
der Übung
3.30 Verwenden
des Assistenten für die Active DirectoryKontenbereinigung
3.31 Zusammenfassung
des Kapitels
3.32 223
Lektion 3: Clusterunterstützung in Exchange 2000 Server
3.33 Installieren
von Exchange 2000 Server in einem Cluster
3.34 Zusammenfassung
der Übung
3.35 Zusammenfassung
der Übung
3.36 Konfigurieren
von zusätzlichen virtuellen Servern
3.37 Testen
der Failover-Prozeduren für Exchange 2000
3.38 Aktualisieren
von Exchange Server 5.5-CJustern
4 Kapitel 8 Bereitstellen von Microsoft Outlook 2000 _241
4.1 Installationsarten
von Microsoft Outlook 2000
4.2 Setup-Befehlszeilenparameter
4.4 Anpassen
des Installationspaketes
4.5 Anlegen
eines administrativen Installationspunktes
4.8 Neuinstallation
von Outlook 2000
4.9 Konfigurieren
des Exchange-Transports
4.10 Exchange-Transportkomponenten
5 Kapitel9 Auf MAPI basierende Clients (Ab Seite 287 )
5.1 Messaging
Application Proaramminq Interface
5.2.1 Teilschnittstellen von MAPI
5.3 Erstellen
von Messaqinqprofilen
5.4 Konfigurieren
von Offlineordnern
5.5 Konfigurieren
von Nachrichtenordnern für die Offlinearbeit
5.6 Zusammenfassung
des Kapitels
6 Kapitel 10 - MAPI-CIients in Novell NetWare-Umgebungen (Ab
S. 315)
6.1 Lektion
1: Integration von Windows 2000 mit Novell NetWare
6.2 NWLink-gestützte
Verbindungen
6.4 Konfigurieren
der externen Netzwerknummer
6.5 Konfigurieren
der internen Netzwerknummer
6.9 Installieren
der Gateway (und Client) Services für NetWare
6.10 Konfigurieren
von Windows 2000 Server als Gateway zu NetWare-Servern
6.11 Datei-
und Druckdienste für NetWare
6.14 Manuelle
und Automatische Anmeldung
6.15 Verzeichnissynchronisatior
6.16 Lektion
2: Outlook- und NetWare-Clientanforderungen
6.16.1 Netzwerkkommunikationsanforderungen
6.16.2 Kommunikation mit einem Exchange 2000-Server
6.16.3 ActiveDirectory-Authentifizierung
6.16.5 Clientverbindungsprobleme und das Dienstprogramm RPCPing
6.16.6 Optimieren des Clientstarts
6.16.7 Zusammenfassuna des Kapitels
7 Kapitel 11 - Unterstützung von Internet-Clients (Ab S. 333)
7.1 Lektion
1: Unterstüteung von Internet-Protokollen... 332
7.1.1 Versenden von Nachrichten über SMTP
7.1.4 Um NSLookup für die Abfrage von DNS-MX-Einträgen zu
verwenden
7.1.5 Postoffice-Protokoll, Version 3
7.1.6 Internet-Mail-ZugangsprotokoII, Version 4
7.1.7 Network-News-Transferprotokoll
7.1.8 Lightweight-Directory-Zugangsprotokoll
7.2 Lektion
2: Konfigurieren von virtuellen Protokollservern
7.2.1 Konfigurationen von virtuellen Protokollservern
7.2.2 Standardmäßige virtuelle Server
7.2.3 Hinzufügen von virtuellen Servern
7.2.4 IP-Adresse und Portnummer
7.2.5 Anpassen von virtuellen Servereinstellungen
7.2.6 Metabase und Active Directory
7.2.7 Authentifizierungsmethoden
7.2.9 Standardauthentifizierung
7.2.10 Digestauthentifizierung
7.2.11 IntegrierteWindows-Authentifizierung
7.2.12 Konfigurieren von Sicherheitsoptionen
7.2.13 Standardauthentifizierung über verschlüsselte
Kommunikationswege
7.2.15 Installieren eines Sicherheitszertifikats auf dem Server
7.2.16 Erzwingen der sicheren Kommunikation
7.2.17 Authentifizierung durch Clientzertifikatszuordnungen
7.2.18 Konfigurieren von virtuellen NNTP-Servern
7.2.20 Bereitstellen von Internet-Newsgroups
7.2.21 Erstellen von Newsgroup-Hierarchien
7.2.23 Newsgroup-Ablaufrichtlinien
7.2.25 Konfigurieren von Newsfeeds
7.2.26 Kontrollieren von eingehenden Newsgroups
7.2.27 Zusammenfassung der Übung
7.2.28 Zusammenfassung des Kapitels
8 Kapitel 12 Verwaltungsprogramme für Microsoft Exchange 2000
Server 375
8.1 Lektion
1: Tools und Snap-lns von Windows 2000
8.1.2 Registrierungseditoren von Windows 2000
8.2 Lektion
2: Tools und Snap-lns von Exchange 2000 Server
8.2.1 Exchange-Systemverwaltungstools
8.2.2 Verwaltungstools und Outlook 2000
8.2.5 Richtlinien für Postfachspeicher
8.2.6 Richtlinien für öffentliche Informationsspeicher
9 Kapitel 13 Erstellen und Verwalten von Empfängerobjekten (Ab
S. 401)
9.1 Lektion
1: Konfigurieren von Empfängerobjekten
9.1.1 Überblick zu Empfängerobjekten
9.1.2 Erstellen von Postfach- und E-Maihaktivierten
Empfängerobjekten
9.1.3 Erstellen von Postfach-aktivierten Empfängern
9.1.4 Erstellen von E-Mail-aktivierten Empfängern
9.1.5 Verwalten von E-Mail-aktivierten Benutzerkonten und
Kontakten
9.1.6 Besonderheiten von E-Mail-aktivierten Gruppen
9.2 Lektion
2: Postfach- und Ressourcenverwaltuna.
9.2.2 Empfängeraktualisierungen in Umgebungen mit mehreren Domänen
9.2.3 Export- und Importfeatures
10 Kapitel 14 - Verwalten der Serverkonfiguration (Ab S. 431)
10.1 Lektion
1: Verwalten von Serverressourcen
10.1.1 Speicherverwaltung im Exchange System-Manager
10.1.2 Speichergruppen und Informationsspeicher
10.1.3 Für Speichergruppen stehen die folgenden Parameter zur
Verfügung:
10.1.4 Konfigurieren von Informationsspeichern
10.1.5 Konfigurieren von dedizierten Servern
10.1.6 Erstellen zusätzlicher Speichergruppen und
Informationsspeicher
10.1.8 Integration mit dem Microsoft Search-Dienst
10.1.9 Der Microsoft Search-Dienst unterstützt die folgenden
Aufgaben:
10.1.10 Indexieren des Informationsspeichers
10.2 Lektion
2: Verwalten von administrativen Gruppen
10.2.1 Einrichten mehrerer administrativer Gruppen
10.2.2 Hinzufügen von Servern zu einer administrativen Gruppe
10.2.3 Entfernen eines Servers aus Active Directory
10.3 Lektion
3: Verwalten von serverseitigen Adresslisten
10.3.1 Domäneninformationen und globale Kataloge
10.3.2 Serverseitige Adresslisten
10.3.4 Adress- und Detailvorlagen
11 Kapitel 15 - Konfigurieren des SMTP-Transports (Ab S. 465)
11.1 Lektion
1: SMTP-Konfigurationen und virtuelle Server
11.1.1 Konfigurieren von zusätzlichen virtuellen SMTP-Servern
11.1.2 Arbeiten mit virtuellen Servern
11.1.3 Mailroot-Verzeichnisse von virtuellen Servern
11.1.4 Kontrollieren eingehender Verbindunqen
11.1.5 Eingehende E-Mail-Domänen
11.1.6 Kontrollieren der Weiterleitung von Nachrichten
11.1.7 Konfigurieren von Nachrichtenfiltern
11.1.9 Konfigurieren von Nachrichtenübermittlungsoptionen
11.1.10 Weiterleiten von Nachrichten mit unausgewerteten Empfängern
11.1.11 Verwalten des ausgehenden Nachrichtenverkehrs
11.1.12 Optimierung ausgehender Verbindungen
11.1.13 Nachrichtenübermittlung via Smart-Host
11.1.14 Direkte Nachrichtenübertragung
11.1.15 Automatische Antworten ins Internet
11.1.16 Kommunikation mit anderen Exchange-Organisationen über das
Internet
11.1.17 Aktivieren der Exchange-Rich-Text-lnformationen pro
Internet-Domäne
11.1.18 Protokollieren der SMTP-Kommunikation
11.2 Lektion
2: Anpassen des SMTP-Dienstes
11.2.1 Handhabung von SMTP-Transportereignissen
11.2.2 Protokollereignisbehandlung
11.2.3 Virenschutz durch Transportereignissenken
12 Kapitel 16 - Administration des Nachrichtenroutings (Ab S. 493)
12.1 Lektion
1: Planen von Routinggruppen
12.1.1 Die folgenden sind einige der Vorteile von Umgebungen mit
einer einzigen Routinggruppe:
12.1.2 Gründe für mehrere Routinggruppen
12.1.3 Hierarchische Anordnungen von Routinggruppen
12.1.4 Vollständig vermaschte Routinggruppenanordnung
12.1.5 GemischteRoutinggruppenanordnung
12.1.6 Verwalten von Routinggruppen
12.1.7 DedizierteRoutinggruppenverwaltung
12.2 Lektion
2: Zusammenschalten von Routinggruppen
12.2.1 Der Routinggruppenconnector
12.2.2 Lokale und Remote-Bridgheadserver
12.2.3 Konfigurationseinstellungen
12.2.5 Routinggruppenconnectoren und SMTP-Connectoren
12.2.6 DNS und Smart-Host-Konfigurationen
12.2.7 SMTP-Connectoren zwischen Routinggruppen
12.2.8 Abfragen von E-Mail-Nachrichten über ETRN
12.2.9 Konfigurationseinstellungen
12.2.11 Verbinden von Routinggruppen
12.2.12 Connectoren früherer Exchange-Versionen
12.2.14 Gateway-Adress-Routingtabelh
12.2.15 Kommunikation über Messagingconnectoren
12.2.16 Connectoren über Einwählverbindungen
12.3 Lektion
3: Verbindungsstatus-lnformationen
12.3.3 Nachrichtenumleitung (Rerouting)
12.3.4 Nachrichtenumleitung und Aktivierungszeitpläne
12.3.5 Verbindungsstatus-lnformationenund Routinggruppenmaster
12.3.6 Verbindungsstatus-lnformationen
12.3.7 Die Verbindunqsstatus-Tabelle
12.3.8 DerVerbindungsstatus-Algorithmus
12.3.9 Ändern des Routinggruppenmasters
12.3.10 Nachrichtenumleitung auf der Grundlage von
Verbindungsstatus-lnformationen
13 Kapitel 17 Verwalten von öffentlichen Ordnen (Ab S. 535)
13.1 Lektion
1: Einführung in öffentliche Ordner
13.1.1 Öffentliche Ordnerdatenbanken
13.1.2 Bezüge auf öffentliche Ordner
13.1.3 Veröffentlichung im Internet
13.1.5 Elemente von öffentlichen Ordnern
13.1.6 Öffentliche Ordnerhierarchie
13.1.7 Hierarchien und Informationsspeicher
13.1.8 Öffentliche Ordnerhierarchien und MAPI-basierte Clients
13.1.9 Öffentliche Ordnerinhalte
13.1.10 Öffentliche Ordner und Active Directory
13.1.11 E-MaJI-aktivierte öffentliche Ordner und serverseitige
Adresslisten
13.1.12 E-Mail-aktivierte öffentliche Ordner als Nachrichtenarchive
13.1.13 Öffentlicher Ordner als Mailinglist-Mitglieder
13.1.14 Organisationseinheiten für E-Mail-aktivierte öffentliche
Ordner
13.1.15 Verzeichnisnamen für öffentliche Ordner
13.1.17 E-Mail-deaktivieren von öffentlichen Ordnern
13.2 Lektion
2: Erstellen und Verwalten von Öffentlichen Ordnern
13.3 Lektion
2: Erstellen und Verwalten von Öffentlichen Ordnern
13.3.1 Sicherheitseinstellungen für öffentliche Ordnerhierarchien
13.3.2 Zentralisieren von öffentlichen Ordnerressourcen
13.3.3 Konfigurieren von Sicherheitseinstellungen
13.3.4 Erstellen von öffentlichen Ordnern
13.3.5 Verwalten von öffentlichen Ordnereigenschaften
13.3.6 Konfigurieren moderierter Ordner
13.3.7 Verwalten von Zugriffsberechtigungen auf öffentliche Ordner
13.3.8 Arten von öffentlichen Ordnerberechtigungen
13.3.9 Verwalten von Clientberechtigungen
13.3.10 Weitergeben von öffentlichen Ordnereigenschaften
13.3.11 Berechtigungen auf Objektebene
13.4 Lektion
3: Konfigurieren von öffentlichen Informationsspeichern
13.4.1 Verwalten von öffentlichen Informationsspeichern
13.4.2 Kontrollieren der Größe der öffentlichen
Informationsspeicher
13.4.3 Konfigurieren von Verfallszeiten
13.4.4 Ermitteln von Statusinformationen zu öffentlichen Ordnern
13.4.5 Bezüge auf öffentliche Ordner
13.4.6 Bezüge zu anderen Routinggruppen
13.4.7 Umleiten von Clients auf die öffentlichen Ordnerinhalte
13.4.8 Durchbrechen der Routinggruppenbereiche
14 Kapitel 18 - Replikation von öffentlichen Ordnern (Ab S.
573)
14.1 Lektion
1: Strategien für öffentliche Ordner
14.1.1 Allein stehende öffentliche Ordner
14.1.2 Replizierte öffentliche Ordner
14.1.3 Instanzen von öffentlichen Ordnern zwischen Organisationen
14.1.4 Konfigurieren dedizierter öffentlicher Ordnerserver
14.2 Lektion
2: Konfiaurieren der öffentlichen Ordnerreplikation
14.2.1 Replizieren der Inhalte von öffentlichen Ordnern
14.2.2 Granularität der Replikation
14.2.3 Granularität der Konfiguration
14.2.4 Replikationskonfiguration auf der Basis von öffentlichen
Ordnerspeichern
14.2.5 Anlegen von öffentlichen Ordnerinstanzen
14.2.6 Einschränken der Replikatsanforderungen
14.2.7 Festlegen der Replikationsintervalle und Nachrichtengrößen
14.2.8 Replikationskonfiguration auf der Basis von öffentlichen
Ordnern
14.2.9 Replikation von Systemordnern
14.2.10 Outlook-Adressbücher und Schedule+ Frei/GebuchtInformationen
14.2.11 Verschieben von öffentlichen Ordnern zwischen Servern
14.2.12 Replikationsverzögerungen
14.2.13 Entfernen von öffentlichen Servern
14.3 Lektion
3: Der Prozess der Replikation von öffentlichen Ordnern
14.3.1 Der PFRA hat die folgenden Verwantwortlichkeiten:
14.3.2 Überwachen der Nachrichtenstatusinformationen
15 _Kapitel 19 Implementieren der erweiterten Sicherheit 607
15.1 Lektion
1: Sicherheitsfeatures von Exchange 2000 Server
15.1.1 Aktivieren der Sicherheitsüberwachung
15.1.2 Gesicherte Internetverbindungen
15.1.3 Front-End- und Back-End-Kommunikation
15.1.4 MAPI-Clients über Firewalls
15.1.5 Sicherheit auf der Grundlage von privaten und öffentlichen
Schlüsseln
15.1.6 Signierung und Verschlüsseluna von Nachrichten
15.1.7 Verschlüsselung mit öffentlichen Schlüsseln
15.1.8 X.509-Zertifikatsdienste
15.2 Lektion
2: Die Features der erweiterten Sicherheit
15.2.1 Die Architektur des Schlüsselverwaltungsservers
15.2.2 MicrosoftExchange-Schlüsselverwaltungsdienst
15.2.3 Zusammenfassung der Übung
15.2.4 Serverschlüssel und Kennworte
15.2.5 Hauptschlüssel der KMS-Datenbank
15.2.6 Kennwort des Schlüsselverwaltungsservers
15.2.7 Phase 1: Aktivieren der erweiterten Sicherheit - Die
Aufgaben des Administrators
15.2.8 Vom Schlüsselverwaltungsadministrator auszuführende Schritte
15.2.9 GenerierteSicherheitsinformationen
15.2.10 Phase 2: Aktivieren der erweiterten Sicherheit - Die Aufgaben des Benutzers
15.2.11 GenerierteSicherheitsinformationen
15.2.12 Die ersten Schn'tte auf der Clientseite
15.2.13 Empfangen der Antwort des Schlüsselverwaltungsservers
15.2.14 Austauschen von signierten Nachrichten
15.2.15 Signieren einer Nachricht
15.2.16 Überprüfen einer signierten Nachricht
15.2.17 Austauschen von verschlüsselten Nachrichten
15.2.18 Senden einer verschlüsselten Nachricht
15.2.19 Zusammenfassung der Übung
15.2.20 Schlüsselverwaltungsserver für mehrere administrative
Gruppen
15.2.21 LänderspezifischeVerschlüsselungsalgorithmen
15.2.22 Schlüssel- und Zertifikatsverwaltung
15.2.23 Schlüssel- und Zertifikatswiederherstellung
15.2.24 Schlüssel- und Zertifikatssperruna
15.2.25 Gesperrte Sicherheitsschlüssel
15.2.26 Schlüssel- und Zertifikatsaktualisierungen
15.2.27 Verwalten der erweiterten Sicherheit
15.2.28 Verschieben eines Schlüsselverwaltungsservers
15.2.29 Erweiterte Sicherheit mit anderen Organisationen
16 Kapitel 20 Wartung von Microsoft Exchange 2000 Server 661
16.1 Lektion
1: Systemwartuna und Überwachunq
16.1.1 Aufbewahrungszeit für gelöschte Objekte
16.1.2 Systemmonitore als Wartungstools
16.1.3 Konfigurieren von überwachten Diensten und Ressourcen
16.1.4 Konfigurieren von Benachrichtigungen
16.1.5 Verbindungsstatus- und Systemzustände
16.1.6 Einschränkungen der Statusinformationen und
Systemüberwachung
16.1.7 Verwenden des Nachrichtentrackings
16.1.8 Das Nachrichtentracking ermöglicht Ihnen folgendes:
16.1.9 Nachrichtentrackingprotokolle
16.1.10 Verwenden des Nachrichtentrackings
16.1.11 Verwenden von Nachrichtenwarteschlanaen für die
Problembehandlung
16.1.12 Manuelles Überprüfen der SMTP-basierten
Nachrichtenwarteschlangen
16.1.13 Löschen und Fixieren von Nachrichten
16.1.14 Automatisches Überprüfen der SMTP-basierten
Nachrichtenwarteschlangen
16.1.15 Überprüfen der X.400-basierten Nachrichtenwarteschlangen
16.1.16 Das Dienstprogramm MTACheck
16.1.17 Beheben von MTA-Startproblemen
16.1.18 Erzwingen der Active Directory-Replikation
16.2 Lektion
2: Datenbankvorgänqe und Datenbankwartung
16.2.1 Mehrere Informationsspeicherdatenbanken und Speichergruppen
16.2.2 Definieren der Datenbanken
16.2.4 Zusätzliche Datenbanken
16.2.5 Die wichtigsten Datenbankkomponenten
16.2.10 Protokolldateiwartung und Umlaufprotokollierung
16.2.14 Datenbankpartitionierung
16.2.16 Verwalten von Datenbanken
16.2.17 Datenbankdefragmentierung
16.2.18 Datenbankkomprimierung
16.2.19 Problembehandlung von Datenbankproblemen
16.2.20 Zusammenfassung der Übung
16.3 Lektion
3: Backup, Wiederherstellung und Problembehandlung
16.3.1 Sichern der Datenbanken
16.3.5 Sicherungstypabhänaiqkeiten
16.3.6 Automatisieren des Sicherungsprozesses
16.3.7 Sichern der Kontiguration
16.3.8 Überprüfen der Datenbanksicherungen
16.3.9 Wiederherstellen auf demselben Server
16.3.11 Durchführen einer manuellen Hardrecovery
16.3.12 Zusammenfassung der Übung
16.3.13 Umfassende Notfallbehebung
16.3.14 Notfallbehebungsprozedur
16.3.15 Die folgende Vorgehensweise beschreibt die allgemeinen
Schritte zur Notfallbehebung:
16.3.16 Versetzen von Benutzern über eine umfassende
Systemwiederherstellung
16.3.18 Abhängigkeiten in Bezug auf den Servernamen
16.3.20 Wiederherstellen auf einem anderen Server
16.3.22 Wiederherstellen von Datenbanken auf einem anderen Server
16.3.23 Hochgeschwindigkeitsbereitstellung mit verzögerter
Wiederherstellung
16.3.24 Vorbereiten des Wiederherstellungsservers
16.3.25 Erneutes Verbinden von Postfächern
16.3.26 Datenabruf und Wiedergabe
17 Kapitel 21 Die Formularumgebung von Microsoft Outlook (Ab S.
737)
18 Kapitel 22 Microsoft Outlook Web Access (Ab S. 761)
18.1 Lektion
1: OutlookWeb Access im Überblick
18.1.1 Verzeichnisse von Outlook Web Access
18.1.2 Beschränkungen von Outlook Web Access
18.2 Lektion
2: Outlook Web Access-Umaebunaen
18.2.1 Front-End/Backend-Konfigurationen
18.2.3 Anonymer Ressourcenzugriff
18.2.4 Abwärtskompatibilitätsfragen
19 Kapitel 23 Das Web Storage System (Ab S. 785)
19.1 Lektion
1: Das Microsoft Web Storage System
19.1.1 Exchange 2000 Server und SQL
19.1.2 Anwendungs- und Datenrepository
19.2 Lektion
2: Entwickeln von Anwendungen für das Web Storage System
19.2.1 Entwickeln von Web Storage System-Formularen
19.2.2 Wiederverwendung von Outlook Web Access-Elementen
19.2.3 Web Storage System-Formularregistrierung
19.2.4 Formularanpassung im Web Storage System
19.2.5 Synchrone, asynchrone und Systemereignisse
20 Kapitel 24 Workgroup- und Workflow-Technologien 809
20.1 Lektion
1: CDO für Exchanqe 2000 Server
20.1.1 Erwägen Sie den Einsatz von CDO statt ADO in den folgenden
Situationen:
20.2 Lektion
2: CDO für Exchange-Management
20.3 Lektion
3: Workflow für Eychanae 2000 Server
20.3.1 Vorbereiten des Systemkontos für CDO-Workflow
20.3.2 Erstellen des Systemkontos
21 Kapitel 25 Workgroup-Computing in Echtzei 837
21.1 Lektion
1: Instant Messaging
21.1.1 Das Prinzip von Instant Messaging
21.1.2 Instant Messaging-Clientsoftware
21.1.3 InstantMessaging-lmplementierung
21.1.4 FTM und geschützte IP-Adressen
21.1.5 Instant Messaging-Domänen
21.1.6 IM-Homeserver und IM-Router
21.2.1 ClienVServer-Technologie
21.2.2 Integration mit Active Directory
21.2.3 Verschlüsseln der Chat-Kommunikation
21.2.4 Installieren des Chat-Dienstes von Exchange 2000 Server
21.3 Lektion
3: Onlinekonferenzen
21.3.1 Überblick zu Daten- und Videokonferenzen
21.3.2 Die Onlinekonferenztechnologien bieten die folgenden
charakteristischen Features:
21.3.3 Peer-to-Peer- und ClienVServer-Konferenzen
21.3.4 Der Konferenzverwaltungsdienst
21.3.5 Konferenzkalenderpostfach
21.3.8 Multicast Address Dynamic Client Allocation Protokoll
21.3.9 Installieren von Exchange 2000 Conferencing Server
22 Kapitel 26 Verbinden mit Microsoft Mail und Schedule+ 873
22.1 Lektion
1: Der MS Mail-Connector
22.1.1 Überblick zum MS MaiI-Connector
22.1.2 MS Mail-Connector-lnstallation
22.1.3 Routing von MS Mail-Nachrichten in Exchange 2000 Servei
22.1.5 Zusammenfassung des Kapitels
23 Kapitel 27 Verbinden mit Lotus cc:Mail _ 903
23.1 Lektion
1: Der Connector für Lotus cc:Mail
23.1.1 Jberblick zum Connector für Lotus cc:Mail
23.1.2 Nachrichtenkonvertierung
Um den
ersten Exchange 2000-Server zu installieren, müssen Sie ein Benutzerkonto
verwenden, das Mitglied der folgenden Sicherheitsgruppen von Windows 2000 ist:
●
Domänen-Admins
●
Organisations-Admins
●
Schema-Admins
Anmerkung
Um Exchange 2000 Server erfolgreich zu installieren, müssen Sie das
Setupprogramm in einer Acüve Directory-Umgebung aufeinem Computer ausführen,
aufdem Windows 2000 Server, Windows 2000 Advanced Server oder Windows 2000
Datacenter Server installiert ist. Die Installation muss mit Windows 2000
Service Pack 1 aktualisiert worden sein.
^bwohl
Sie ein Administratorkonto verwenden, das die untergeordnete Domäne vollständig
verwalten kann (dezentralisiert), sind Sie nicht in der Lage, Exchange 2000
Server zu installieren, denn das organisationsweite Messagingund
Groupwaresystem bevorzugt standardmäßig die zentralisierte Systemverwaltung.
Es
gibt drei separate Hierarchiegrenzen, die Sie bei der Planung Ihrer Exchange
2000Infrastruktur berücksichtigen sollten. Diese sind derNamensraum, die
administrativen Gruppen und die Routinggruppen (siehe Abbildung 4.3). Der
Namensraum entspricht Ihrer Active Directory-Gesamtstruktur, die alle
Verzeichnisinformationen zu Ihrer Exchange 2000-Umgebung umfasst. Um die
Ressourcenverwaltung innerhalb des SJamensraumes weiter zu unterteilen, können
Sie adminisürative Gruppen verwenden. Es ist häufig angebracht, die
administrativen Strukturen entsprechend den Abteilungen und Sparten in Ihrem
Untemehmen aufzubauen. Die physische Netzwerktopologie sollte die Konfiguration
der Routinggruppen beeinflussen, denn diese definieren, wie Nachrichten im
Netzwerk übertragen werden. Routinggruppen dienen darüber hinaus der
Optimierung des Zugriffs auf öffentliche Ordner. Server werden Routinggruppen
zugeordnet und Routinggruppen gehören typischerweise zu adininistrativen
Gruppen, Sie können aber in einer Routinggruppe auch die Server von mehreren
administrativen Gruppen zusammenfassen (siehe Abbildung 4.3).
Namensraum
von Exchange 2000 Alle Exchange 2000-Ressourcen müssen sich im gleichen
Namensraum (Active Directory-Gesamtstruktur) befinden. Dementsprechend können
Exchange 2000-Organisationen nicht mehrere Namensräume (also mehrere
Gesamtstrukturen) umfassen.
Ahnlich
den Windows 2000-Standorten, können Sie Routinggruppen definieren, um
insbesondere Bereiche in Direm Netzwerk mit Hochgeschwindigkeitsverbindungen zu
beschreiben. Wenn Bir Untemehmen beispielsweise an nur einem physischen
Standort beheimatet ist und über ein lokales Netzwerk (LAN) verfügt, brauchen
Sie überhaupt keine Routinggruppen zu konfigurieren. Weisen Sie einfach alle
Server der ersten Routinggruppe zu, die von Exchange 2000 Server automatisch
angelegt wird, und die Nachrichten können einfach und schnell übertragen
werden. Nachrichten, die zu Servern in der gleichen Routinggruppe
weitergeleitet werden müssen, werden vom Simple Mail Transfer Protocol
(SMTP)-Transportdienst sofort und direkt übertragen.
Eine
manuelle Konfiguradon ist nur dann notwendig, wenn Sie zwei oder mehr
Routinggruppen miteinander verbinden oder wenn Sie Connectoren zu fremden
Messagingsystemen einrichten müssen. Sie können einen Routinggruppen-Connector,
X.400-Connector oder einen SMTP-Connector verwenden, um die Übertragung
zwischen Exchange 2000-Routinggruppen sicherzustellen.
Wenn
Sie den ersten Server installieren, erstellen Sie automatisch eine
administrative Gruppe und eine Routinggruppe (siehe Ubung 2). Sie werden nicht
zur Erstellung dieser Gruppen aufgefordert. Wenn Sie allerdings weitere
Exchange 2000-Server in anderen Gruppen mstallieren wollen, müssen Sie die
administrative Gruppe und die Routinggruppe, zu denen Sie die Server hinzufügen
wollen, ausdrücklich angeben. Jeder Server in Ihrer Organisation muss zu einer
administrativen und einer Routinggruppe gehören. Nach der Installation können
Sie die Server zwischen den Routinggruppen verschieben, was sinnvoll sein kann,
wenn sich die physischen Gegebenheiten in Ihrem Netzwerk geändert haben. Es ist
nicht möglich, Server zwischen administrativen Gruppen zu verschieben.
Wenn
Ihre Situation eine zentralisierte Verwaltung erlaubt, sollten Sie eine
einzelne administrative Gruppe verwenden, die alle Serverressourcen umfasst.
Diese könnte dann über eine Anzahl von Routinggruppen verteilt werden. Dadurch
erhalten Sie die vollständige Kontrolle über Exchange 2000 Server mit minimalem
Koordinierungsaufwand für Verwaltungsaufgaben. Das zentralisierte Modell ist
für kleine und mittelgroße Organisationen am geeignetsten.
Wenn
Ihre Umgebung über mehrere Abteilungen verfügt, die unabhängig voneinander ihre
eigenen Serverressourcen und Benutzerkonten verwalten, sollten Sie mehrere
administrative Gruppen im Exchange System-Managerkonfiguneren. Richten Sie eine
oder mehrere administrative Gruppen fürjede Abteilung ein und weisen Sie die
Berechtigungen entsprechend den Erfordemissen zu, um eine dezentrale
Administration zu ermöglichen. Jede der Abteilungen ist dann in der Lage, eine
eigene Routinggruppentopologie zu definieren. Dieses Modell ist für große
Untemehmen geeignet, in denen eine zentrale IT-Abteilung für Geschäftsstandards
und Richtlinien verantwortlich ist, aber nicht für die tägliche
Systemverwaltung. Sie können mehr über die Ver
Die
folgenden Beschränkungen gelten im gemischten Modus:
●
Administrative Gruppen werden ähnlich wie Standorte in Exchange Server 5.5
gehandhabt.
●
Es ist nicht möglich, Postfacher zwischen Servern in unterschiedlichen
administrativen Gruppen zu verschieben,
●
Routinggruppen können nur Server aus der gleichen administrativen Gruppe
umfassen. Zwar kann eine administrative Gruppe mehrere Routinggruppen
enthalten, aber Routinggruppen können nicht mehrere administrative Gruppen
umspannen (siehe Abbildung 4.5). Es istjedoch möglich, Server zwischen
Routinggruppen in der gleichen administrativen Gruppe zu verschieben.
Anmerkung
Exchange 2000 Server wird standardmäßig im gemischten Modus ausgeführt, um eine
maximale Interoperabilität mit früheren Versionen von Exchange Server
sicherzustellen.
Routinggruppen
können dann Server aus verschiedenen administrativen Gruppen enthalten und Sie
können administrative Gruppen unabhängig von der Routinginfrastruktur Ihrer
Organisation anordnen. Leider ist es nicht möglich, Server zwischen
administraüven Gruppen zu verschieben. Sollte die Netzwerkinfrastruktur diese
Art von Änderungen erfordem, müssen Sie die Server neu installieren. Allerdings
ist es im einheitlichen Modus möglich, Postfächer und öffentliche Ordner über
die Grenzen von administrativen Gruppen hinweg zu verschieben.
Anmerkung
Die Aktivierung des einheitlichen Modus ist ein irreversibler Prozess. Sie
können nicht wieder zurück zum gemischten Modus wechseln und Sie können keine
früheren Versionen von Exchange Server in einer im einheitlichen Modus
ausgeführten Organisation installieren.
Das
Active Directory-Attribut msExchMixedMode definiert den Modus Ihrer Exchange
2000 Server-Organisation als gemischten oder einheitlichen Modus. Wenn Sie das
Dienstprogramm ADSI Edit verwenden, können Sie überprüfen, ob Ihre Organisation
im einheitlichen Modus ausgeführt wü-d. Allerdings sollten Sie das
msExchMixedMode-Attribut nicht manuell wieder auf TRUE setzen, um die
Organisation wieder in den gemischten Mode zurückzuversetzen. Dieser Schritt
würde lediglich die Anzeige des Modus im Exchange System-Manager betreffen. Sie
sollten das msExchMixedMode-Attribut nicht in ADSI Edit manipulieren, um
Konfigurationsunstimmigkeiten zu vermeiden.
>ie
müssen sich entscheiden, ob Sie den Server zur standardmäßigen administrativen
Gruppe und Routinggruppe hinzufügen wollen oder zu neuen Gruppen, die Sie
vorher im Exchange System-Manager angelegt haben. Verschiedene andere
Voraussetzungen, wie Software- und Hardwareanforderungen, müssen ebenfalls
erfüllt werden.
Die
tatsächlichen Hardwareanforderungen von Exchange 2000 Server sind schwer zu
definieren. Microsoft empfiehlt für die Minimalkonfiguration einen Pentium 300
oder schnelleren Prozessor und 128 oder 256 MB Arbeitsspeicher. Das ist für
kleine und mittelgroße Organisationen eventuell ausreichend, aber liefert nicht
die bestmögliche Systemleistung. Um bessere Leistungsparameter zu erzielen,
sollten Sie eine leistungsfähigere und intelligenter aufgebaute
Hardwarekonfiguration, beispielsweise ein Multiprozessorsystem mit 512 MB
Arbeitsspeicher und Festplatten-An-aycontroller mit Cache, einsetzen.
Microsoft
empfiehlt für einen typischen Exchange 2000-Server die folgende Ausrüstung:
●
128 MB RAM (unterstützt) oder 256 MB RAM (empfohlea) Arbeitsspeicher
●
2 GB verfügbarer Festplattenplatz auf dem Laufwerk für Exchange 2000 Server
●
500 MB freier Platz auf der Systempartition
●
CD-ROM-Laufwerk
●
Intel Pentium- oder kompatibler Prozessor mit 300 Megahertz (MHz) oder schnel
●
Auslagemngsdatei doppelt so groß wie Arbeitsspeicher
●
VGA-kompadbler Videoadapter
Darüber
hinaus sollten Sie Beispielkonfigurationen von Abbildung 4.7 und 4.8 bei der
Planung Ihrer Serverhardware berücksichtigen.
Abbildung 4.7
Eine Hardwarekonfiguration für Exchange 2000 Server für kleine und mittlere
Organisationen
Abbildung 4.8
Eine Hardwarekonfiguration für Exchange 2000 Server für mittlere bis große
Organisationen
Exchange
2000 Server kann auf Computem mit Microsoft Windows 2000 Server, Windows 2000
Advanced Server oder Windows 2000 Datacenter Server mit Service Pack 1
installiert werden. Es ist wichtig zu bemerken, dass die
Intemet-Informationsdienste (IIS) 5.0 mit SMTP- und Network News
Transportprotokoll (NNTP)-Dienst vor der Installation von Exchange 2000 Server
aufdem Computer eingerichtet werden müssen. Während der Installation von
Windows 2000 müssen Sie den NNTP-Dienst manuell auswählen. Der SMTP-Dienst ist
Bestandteil der Standardinstallation.
Exchange
2000 Server unterstützt den Clusterdienst von Windows 2000. Um diese
Konfigurationsoption zu nutzen, müssen Sie jedoch die Advanced Server- oder
Datacenter Server-Edition von Windows 2000 verwenden.
~Der
Computer muss sich in Ihrer eigenen Domäne oder in einer Domäne, die der Ihren
vertraut, befinden. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie nicht unter
Verwendung Ihres Benutzerkontos auf den Computer zugreifen und können den
Exchange 2000-Server weder installieren noch konfigurieren. Eine einzelne
Exchange 2000-Organisation kann nicht mehrere Active Directory-Gesamtstrukturen
umfassen.
Wenn
Sie sich über das Lizenzprogramm von Microsoft nicht im Klaren sind, besuchen
Sie die Website http://www.microsoft.com/germany/Iizenzierung/ und suchen Sie
nach dem Begriff "license● für das Produkt, an dem Sie interessiert
sind.
Wenn
Sie beabsichtigen, Exchange 2000 Server in einer Umgebung mit mehreren Domänen
in einer Gesamtstruktur zu installieren, könnte es vorteilhaft sein, die
Exchange-spezifischen Schemaerweiterung vor der eigentlichen Installation zu
importieren. Diese Vorgehensweise eliminiert die Anforderung nach den
Berechtigungen eines Windows 2000-Schema-Admins, wenn Sie Exchange 2000 Server
zu einem späteren Zeitpunkt bereitstellen. Das Setupprogramm von Exchange 2000 Server
unterstützt zum Zweck der Active Directory-Vorbereitung zwei besondere Modi,
die Sie über die Befehlszeilenoptionen /ForestPrep und /DomainPrep aufrufen
können.
Sollten
Sie jedoch Ihre Messagingumgebung getrennt von Windows 2000 verwalten, müssen
Sie die Active Directory-Administratoren bitten, die Gesamtstruktur für Sie mit
Hilfe der ForestPrep-Option vorzubereiten.
Jm
ForestPrep erfolgreich ausführen zu können, müssen Sie ein Mitglieder der
Gruppen Organisations-Admins und Schema-Admins und der lokalen Administratoren
aufdem Computer sein, aufdem Sie ForestPrep ausführen wollen. Verwenden Sie
einfach den Befehl setup /ForestPrep, um das Setupprogramm aus dem Verzeichnis
\Setup\i386 Ihrer Exchange 2000-Installations-CD zu starten.
ForestPrep
erstellt darüber hinaus das Containerobjekt für die Exchange 2000-Organisation
in Active Directory und weist dem von Ihnen angegebenen Konto die Berechtigung
ExchangeAdministrator - Vollständig auf das Organisationsobjekt zu. Dieses
Konto verfügt damit über die Berechtigung, Exchange 2000 Server in der
Gesamtstruktur zu installieren und zu verwalten, und kann darüber hinaus
weiteren Administratoren die Berechtigung Exchange-Administrator - Vollständig
zuweisen, nachdem der erste Server installiert wurde.
Um die
Installation von Exchange 2000 Server in Ihrer Gesamtstruktur zu vereinfachen,
sollten Sie Setup mit der Befehlszeilenoption /DomainPrep in allen Domänen, einschließlich
der Domäne, in der Setup /ForestPrep ausgeführt wurde, starten, um weitere
Exchange-spezifische Konfigurationsinformationen zu Active Directory
hinzuzufügen. Sie müssen ein Mitglied der Gruppe Domänen-Admins in der Domäne
sein, die Sie vorbereiten, und Sie benötigen administrative Berechtigungen auf
dem Computer, auf dem Sie DomainPrep ausführen wollen.
Der
Server, aufdem Sie DomainPrep ausführen, wird in Ihrer Domäne die Funktion
eines Servers für die Empfängeraktualisiemng (Recipient Update Server, RUS)
übemehmen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie nicht beabsichtigen, Exchange
2000 Server in vollem Umfang in der Domäne zu installieren (wenn sich der
Exchange 2000-Server Ihrer Benutzer in einer anderen Domäne befindet).
Anmerkung
Wenn Sie Exchange 2000 zu einem späteren Zeitpunkt bereitstellen, sollten Sie
die Installation auf dem Server durchführen, auf dem DomainPrep ausgeführt
wurde.
Ein
Exchange 2000-Administrator ist typischerweise ein Windows 2000-Administrator,
allerdings ist das umgekehrt nicht unbedingt der Fall. In der
Standardkonfiguration verfügt nur der Administrator, der den ersten Server
installiert hat oder während der Vorbereitung der Gesamtstruktur angegeben
wurde, über explizite administrative Berechtigungen in Exchange 2000. Darüber
hinaus ererben die Mitglieder der Organisations-Admins und der lokalen
Domänen-Admins administrative Berechtigungen. Diese sind damit in der Lage, die
gesamte Domänenumgebung sowie die E-MailAdressen und Postfachressourcen Ihrer
Windows 2000-Benutzerkonten zu verwalten. Wenn weitere Benutzer Berechtigungen
erhalten sollen, müssen deren Windows 2000Konten die Berechtigungen manuell
zugewiesen werden. Sobald dies erledigt ist, können diese Benutzerden Exchange
System-Manager verwenden, um Konfigurationsaufgaben auszuführen oder weitere
Exchange 2000 Server zu installieren.
Der
Exchange System-Manager verfügt über einen Assistenten für die Zuweisung von
Verwaltungsberechtigungen auf Exchange-Objekte, der die Verwaltung von
Berechtigungen vereinfacht.
Unter
Einsatz des Assistenten für die Zuweisung von Verwaltungsberechtigungen auf
Exchange-Objekte können Sie Ihren Exchange 2000-Administratoren (oder
Sicherheitsgruppen) die folgenden Rollen und Berechtigungen zuweisen:
●
Exchange-Administrator - Vollständig Kann die Exchange-Organisation verwalten
und Berechtigungen aufExchange-Konfigurationsobjekte zuweisen.
●
Exchange-Administrator Kann die Exchange-Organisation verwalten, istjedoch nicht
in der Lage, die Berechdgungen aufExchange-Konfigurationsobjekte zu verändem.
●
Exchange-Administrator - Nur Ansicht Kann die
Exchange-Konfigurationsinfonnationen nur im schreibgeschützten Modus anzeigen.
Microsoft
empfiehlt, den Assistenten für die Zuweisung von Verwaltungsberechtigungen auf
Exchange-Obiekte nach der Installation des ersten Exchange 2000-Servers. aber
noch vor der Installation weiterer Server, auszuführen.
Anmerkung Organisations- und Domänenadministratoren,
denen die Rolle ExchangeAdministrator - Nur Ansicht zugewiesen wird, verbleiben
weiterhin in der Lage, die Exchange 2000-Organisation vollständig zu
administrieren, denn die Berechtigungen werden über die Sicherheitsgruppe
Organisations-Admins bzw. Domänen-Admins ererbt. Der Assistent für die
Zuweisung von Verwaltungsberechtigungen auf Exchange-Objekte wird diese
Administratoren zwar mit der Berechtigung ExchangeAdministrator - Nur Ansicht
anzeigen, allerdings bleiben diese vollständige Administratoren.
Konfigurationen,
in denen zahlreiche Server als Front-End-Systeme die eingehenden
Clientverbindungen für eine geringere Anzahl von Back-End-Servern handhaben,
auf denen die eigentlichen Postfächer gespeichert sind, sind nur dann
interessant, wenn Sie beabsichtigen, Intemet-basierte Clientprogramme, wie
IMAP4-Messagingclients oder Outlook Web Access, zu unterstützen.
Back-End-Server
smd gewöhnliche Exchange 2000-Server, auf denen Postfächer und öffentliche Ordner
gespeichert sind. Da diese Server für die Verwaltung der Messagingdatenbanken
zuständig sind, werden diese unter Umständen auch Infonnationsspeicherserver
genannt.
Front-End-Server
sind Server, die eingehende Clientverbindungen zu den Back-EndSystemen,
aufdenen die Postfächer der Benutzer gespeichert sind, weiterreichen (siehe
Abbildung 4.14). Sie können einen Server als Front-End-System konfigurieren,
wenn Sie das Kontrollkästchen Dies ist ein Front-End-Server in den
Eigenschaften des Servers im Exchange System-Manager aktivieren. Es sind keine
weiteren Konfigurationsschritte erforderlich. Der Informationsspeicher kann auf
dem Front-End-Server erhalten bleiben, allerdings greifen Intemet-basierte
Clients nicht auf diesen Speicher zu.
AbbUdung 4.14
Konzentrieren von eingehenden CIientverbindungen mit Hilfe von
Front-End-Servern
Der
Hauptvorteil der Front-End-/Back-End (FE/BE)-Architektur ist die Konzentration
der eingehenden Clientverbindungen mit Hilfe von Front-End-Servern. Jede
Clientverbindung konsumiert Ressourcen auf dem Server und erhöht den
Datenverkehr im Netzwerk. Eingehende CUentverbindungen von Millionen von
Benutzem können mit Sicherheit ein einzelnes Serversystem überwältigen. Sie
werden die eingehenden Ver- j bindungen über mehrere Server verteilen müssen,
die entsprechend die Verbindungen konzentrieren und zu den eigentlichen
Back-End-Systemen weiterreichen, auf denen sich die Postfächer befinden,
fa
einerFE/BE-Konfiguration haben Sie die Möglichkeit, verschlüsselte Verbindungen
zwischen den Front-End-Servern und den Internet-basierten Clientprogrammen über
Secure Sockets Layer (SSL) zu erfordem, wobei die Server selbst ohne den durch
die SSL-Verschlüsselung entstehenden Overhead im Backbone kommunizieren können.
Die für Verschlüsselung und Entschlüsselung erforderlichen
Verarbeitungsschritte müssen nur auf dem Front-End-System ausgeführt werden.
Die Arbeitslast auf den Back-End-System steigt dadurch nicht.
Für
ein Maximum an Sicherheit können Sie erweiterte Firewall-Konfigurationen
zwischen den Clients und den Front-End-Servern und zwischen den Front-End- und
den tack-End-Systemen implementieren. Große Umgebungen im Intemet werden diese
Art der Installation besonders passend finden. Sie können mehr über
Firewall-Konfigurationen in Kapitel 19
Implementieren der erweiterten Sicherheit● erfahren.
Die
Advanced Server- und Datacenter Server-Editionen von Windows 2000 unterstützen
die Clustertechnologie, die verwendet werden kann, um mehrere Server so eng
miteinander zu koppeln, dass diese wie eine logische Einheit funktionieren.
^lustering
ist eine Methode, die Systemzuverlässigkeit über komplexe Hardwareredundanzen
zu erhöhen. Die Server in einem Cluster stehen miteinander in Wechselwirkung,
um einander über Failovermechanismen in Notsituationen zu unterstützen. Wenn
ein bestimmter Prozess auf einem der Server fehlschlägt, übemimmt ein anderer
Server diesen Prozess, um die serverseitigen Ressourcen weiterhin im Netzwerk
zur Verfügung zu stellen. Clustering kann die Zuverlässigkeit Ihrer
serverseitigen Anwendungen, z.B. Microsoft SQL Server oder Exchange 2000
Server, erheblich verbessern.
●
Zentrales Festplattensystem, auf das alle Knoten zugreifen können.
●
Dedizierte und isolierte LAN-Verbindungen zwischen den Knoten.
●
LAN-Verbindungen und TCP/IP-Unterstützung zwischen dem Cluster und den Clients.
●
Lokale Festplatten in jedem Knoten für das Betriebssystem und andere
Programmdateien
Sie
müssen sich zwischen einer zentralisierten oder dezentralisierten
Systemverwaltung entscheiden. Exchange 2000 Server kann nur in einer Active
Directory-Umgebung mit Windows 2000 Server, Windows 2000 Advanced Server oder
Windows 2000 Datacenter Server installiert werden und Sie müssen ein Mitglied
der Gruppen Domänen-Admins, Organisations-Admins und SchemaAdmins sein. Für
Installationen weiterer Server ist die Mitgliedschaft in der Gruppe der
Schema-Admins nicht erforderlich.
Die
physische Netzwerktopologie wird besser durch Routinggruppen beschrieben.
Routinggruppen definieren die Wege der Nachrichtenübertragung über das
Netzwerk.
Wenn
Sie eine Exchange 2000 Server-Umgebung im gemischten Modus betreiben, ist ein
Ll-Verhältnis zwischen administrativen und Routinggruppen und Exchange
Server-Standorten aus Gründen der AbwärtskompatibiUtät mit früheren Versionen
von Exchange Server empfehlenswert.
Wenn
die Verwaltung der Messagingumgebung von der Windows 2000-Administration
getrennt erfolgt, müssen Sie Ihre Active Directory-Administratoren bitten, die
Gesamtstruktur unter Verwendung des Setupprogramms im ForestPrep-Modus für Sie
vorzubereiten, bevor Exchange 2000 Server installiert werden kann.
Jm die
Bereitstellung von Exchange 2000 Server weiter zu vereinfachen, können Sie das
Setupprogramm mit der Option /DomainPrep injeder Ihrer Domänen verwenden, um
weitere Exchange-spezifische Konfigurationsinformationen zu Active Directory
hinzuzufügen.
Der
Zweck der FE/BEKonfiguration ist es, die eingehenden Clientverbindungen durch
zahlreiche Front-EndServer zu konzentrieren und somit die Arbeitslast auf den
Back-End-Systemen zu verringem.
5.
Welche Einschränkungen gelten für Exchange 2000-Organisationen, die im
gemischten Modus ausgeführt werden?
^dministrative
Gruppen werden ähnlich wie Standorte von Exchange Seryer 5.5 behandelt. Es ist
deshalb nicht möglich, Postfächer zwischen den Servern in unterschiedlichen
administrativen Gruppen zu verschieben. Es ist außerdem nicht möglich, Server
zwischen den administrativen Gruppen zu verschieben. Auch wenn eine
administrative Gruppe mehrere Routinggruppen imfassen kann, können
Routinggruppen nicht mehrere administrative Gruppen einschließen.
LJnangenehme
Meldungen werden beispielsweise angezeigt, wenn Sie versuchen, Exchange 2000
Server auf einem Computer zu installieren, der nicht zu einer Windows
2000-Domäne gehört (siehe Abbildung 5.1). Die gleiche Fehlermeldung erscheint,
wenn aufActive Directory nicht zugegriffen werden kann. Sollten Sie vergessen
haben, den Network News Transportprotokoll (NNTP)-Dienst von Windows 2000 zu
installieren, werden Sie wiederum die Meldung
Die NNTP-Komponente von Microsoft Intemet Infonnation Services (IIS) ist
nicht installiert.● erhalten. ietupprobleme werden auch auftreten, wenn
das Verzeichnis \Programme\Exchsrvr\Mdbdata bereits aufder Partition existiert,
auf der Sie Exchange 2000 Server installieren wollen, und dieses Verzeichnis
alte Datenbanken des Infonnationsspeichers enthält. Benennen Sie das
Verzeichnis um oder löschen Sie die alten Datenbankdateien i
Wenn
Sie Ihre Active Directory-Gesamtstruktur nicht mit der Option /ForestPrep
vorbereitet haben, muss das Setupprogramm die Active Directory-Umgebung während
der Erstserverinstallation erweitem.
Wichtig Der Name Ihrer Exchange 2000-Organisation
kann nach der Installation nicht mehr geändert werden.
Angenommen,
Sie wollen eine Initialisierungsdatei namens Setup.ini erstellen, dann brauchen
Sie nur den Befehl e:\Setup\i386\Setup.exe /Createünattend c:\Setup.ini (wobei
E:\ für Ihr CD-ROM-Laufwerk steht) zu verwenden.
(e:\Setup\i386\Setup.exe
/EncryptedMode /CreateUnattend c:\Setup.ini).
^e:\Setup\i386\Setup.exe
/UnattendFile c:\Setup.ini) i
Nach
einer erfolgreichen Installation sind meist eine Reihe von Routineaufgaben zu
erledigen, wie die Delegiemng administradver Berechtigungen oder der Schutz der
Serverressourcen und Verzeichnisfreigaben vor unbefugtem Zugriff. Darüber
hinaus ist es empfehlenswert, mittels Windows 2000 Backup eine vollständige
Sicherung des Systems durchzuführen, einschließlich des Systemstams, um
Änderungen in der Registrierung und in Active Directory zu erfassen.'.
Die
Kommunikation über Remoteprozeduraufrufe (Remote Procedure Calls, RPCs)
istjedoch erforderlich, wenn Sie die Verwaltungstools in vollem Umfang nutzen
wollen.
Die
Exchange-Systemverwaltungstools basieren auf einer neueren Version des
Messaging Application Protocol Interface (MAPI), welche Outlook 2000 dazu
veranlasst, Wammeldungen anzuzeigen. Die Wammelduagen weisen auf einen
Versionskonflikt in den grundlegenden MAPI-Dateien, insbesondere Mapi32.dll,
hin. Da Outlook versucht, die neuere Mapi32.dll von Exchange 2000 mit einer
älteren Version zu überschreiben, ist es nicht empfehlenswert, Outlook 2000 und
die Exchange-Systemverwaltungstools auf der gleichen Arbeitsstation zu
installieren. Das ist unter anderem auch der Grund, warum Ihre Testumgebung
eine dedizierte Arbeitsstation zusätzlich zu zwei Servern erfordert. Wenn
Siejedoch sowohl Outlook 2000 als auch die ExchangeSystemverwaltungstools auf
dem gleichen Computer verwenden müssen, sollten Sie sicherstellen, dass die
Systemverwaltungstools zuerst installiert werden. Anderenfalls tritt der erwähnte
Versionskonflikt auf. Um diesen zu lösen, müssen Sie die vorhandene Mapi32.dll
umbenennen und danach Outlook 2000 erneut installieren.
Um
dies beispielsweise auf BLUESKY-SRV1 zu testen, brauchen Sie aufdiesem Computer
nur den Exchange System-Manager zu starten, mit der rechten Maustaste auf das
Organisationsobjekt mit der Bezeichnung Blue Sky Airlines (Exchange) zu
klicken, den Befehl Eigenschaften zu wählen und dann das Kontrollkästchen
Administrative Gruppen anzeigen zu markieren. Dies ist erforderlich, um den
Assistenten für die Zuweisung von Verwaltungsberechtigungen auf der Ebene der
ersten administrativen Gruppe aufzurufen. Nachdem Sie das Dialogfeld
Eigenschaften geschlossen und den Exchange System-Manager neu gestartet haben,
können sie mit der rechten Maustaste auf Blue Sky Airlines (Exchange) klicken
und aus dem Kontextmenü den Befehl Objektverwaltung zuweisen wählen, um den
Assistenten für die Zuweisung von Verwaltungsberechtigungen aufzumfen.
Die
Vererbung von Berechtigungen vereinfacht die Aufgabe der Zuweisung
administrativer Privilegien und deren Verwaltung, denn:
●
Funktionen und Berechtigungen werden vom übergeordneten Objekt konsistent an
alle untergeordneten Objekte weitervererbt,
●
Anderungen an den Berechtigungen können auf einfache Weise über das
übergeordnete Objekt vorgenommen werden.
●
Die manuelle Zuweisung von Funktionen und Berechtigungen kann auf ein einzelnes
übergeordnetes Objekt konzentriert werden, statt zahlreiche untergeordnete
Objekte konfigurieren zu müssen. Untergeordnete Objekte erben die Einstellungen
automatisch.
Jm
dies für ein bestimmtes Verzeichnisobjekt zu bewerkstelligen, z.B. das
Serverobjekt BLUESKY.SRV1 in der Gruppe Erste administrative Gruppe, klicken
Sie mit der rechten Maustaste aufdas Objekt und wählen Sie den Befehl
Eigenschaften aus, um das entsprechende Eigenschaften-Dialogfeld anzuzeigen.
Wechseln Sie zur Registerkarte Sicherheit und deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen Vererbbare übergeordnete Berechtigungen übemehmen.
Die
Rechtevergabe in Exchange 2000 stützt sich komplett aufdas Sicherheitskonzept
von Windows 2000 und Active Directory. Das bedeutet unter anderem, dass Sie
Sicherheitsgruppen von Windows 2000 für die Systemverwaltung von Exchange 2000
einsetzen können, Es ist viel einfacher, Berechtigungen für eine Gruppe zu
vergeben, statt die gleichen Rechte individuellen Benutzem wiederholt
zuzuweisen.''
Im
einheitlichen Modus unterstützt Windows 2000 die folgenden Sicherheitsgruppen:
●
Lokale Domäne Dieser Gruppentyp kann Benutzerkonten, globale Gruppen und
universelle Gruppe aus beliebigen Domänen sowie lokale Gruppen aus der gleichen
Domäne enthalten.
●
Global Dieser Gruppentyp kann Benutzerkonten und globale Gruppen aus der
gleichen Domäne enthalten.
●
üniversal Dieser Gruppentyp kann überall in einer Active
Directory-Gesamtstruktur mit mehreren Domänen verwendet werden und kann
Benutzerkonten, globale Gruppen und universelle Gruppen aus beliebigen Domänen
enthalten.
Denken
Sie daran, dass die von übergeordneten Konfigurationscontainem in Active
Directory geerbten Einstellungen nicht im Assistenten für die Zuordnung von
Verwaltungsberechtigungen auf Exchange-Objekte dargestellt werden.
Nichtsdestotrotz sollte dieser Assistent Ihr primäres Tool für die Zuweisung
administrativer Berechtigungen bleiben, denn dieser Assistent verhindert, dass
Administratoren oder Systemprozessen essentielle Zugriffsrechte verweigert
werden.
Die
Registerkarte Sicherheit, die Sie für die Organisation und die administrativen
Gruppen über den Registrierungsparameter ShowSecurityPage aktivieren können,
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Exchange\ExAdmin
gibt
auf der anderen Seite akkurate und detaillierte Sicherheitsinformationen
wieder.
3s ist
empfehlenswert, den Zugriff auf diese Freigaben einzuschränken, um die
Sicherheit der Serverressourcen zu erhöhen.:
Die
folgenden Freigaben werden auf einem Exchange 2000-Server automatisch angelegt:
●
Address
●
<Servername>.log
●
Maildat$
Exchange
2000 Server stützt sich weitgehend auf Intemettechnologien und bevorzugt
dementsprechend eine Kommunikaüon auf der Basis von Windows Sockets (Winsock).
Winsock ordnet den Anwendungen bestimmte Portnummem zu, die verwendet werden,
um den von und zu den Anwendungen gerichteten Datenverkehr zu identifizieren.
Sie können einen einfachen, in Visual Basic geschriebenen TCP-Portscanner
verwenden, um die aktiven Ports zu analysieren. Es ist empfehlenswert die in
Ihrer Umgebung nicht benötigten Intemetdienste (d.h. deren Ports) zu schließen
und diejenigen, die benötigt werden (z.B. TCP-Port 25 für SMTP) durch eine
Firewall abzusichem.
ieim
Angriff auf einen Computer durch Erraten der Kennwörter werden bevorzugt
Dienstkonten benutzt, denn die Kontosperrmechanismen sind hier meist
deaktiviert.
In
Exchange 2000 brauchen Sie hingegen kein benutzerähnliches Konto für die
Dienste angeben. Stattdessen können die Dienste genauso gut das Windows
2000-Konto LocalSystem verwenden, was die Erfolgschancen von
Kennwortrateangriffen erheblich verringert. Sie brauchen noch nicht einmal das
Kennwort für dieses Dienstkonto zu ändern, denn Windows 2000 ändert dieses
automatisch alle 7 Tage. Darüber hinaus ist das Kennwort sehr sicher, denn es
besteht aus einer zufällig gewählten Zeichenfolge,
Die
Datenbanken und Vorlageninformationen werden nicht überschrieben. Das bedeutet,
dass die Neuinstallation kaum ein Risiko darstellt und besonders dann sinnvoll
ist, wenn Registriemngswerte aktualisiert oder zerstörte Dateien repariert
werden sollen, oder es einfach zu lange dauert, die tatsächliche Ursache des
Problems zu finden.
Um
eine Serverinstallation vollständig zu entfemen, müssen Sie im Dialogfeld
Komponentenauswahl unter Aktion den Eintrag Entfemen für Microsoft Exchange
2000 auswählen. Sie müssen den Server neu starten, um diesen Prozess
abzuschließen. Die Deinstallation eines Exchange 2000-Servers führt nicht dazu,
dass die ExchangeVerzeichnisstrukturen von den Festplatten des Servers gelöscht
werden. Das Verzeichnis VMtadata und noch wichtiger das Verzeichnis \MDBData
enthält Dateien von früheren Nachrichtenwarteschlangen und Datenbanken.:
Wenn
Sie zu einem späteren Zeitpunkt Exchange 2000 Server auf dem gleichen Server
emeut installieren, werden die alten Konfigurationseinstellungen angewendet,
denn das Organisationsobjekt wird in Active Directory nicht überschrieben. Um
noch einmal ganz von vorn zu beginnen, müssen Sie das Dienstprogramm ADSI Edit
verwenden und das Containerobjekt mit der Bezeichnung CN=Microsoft Exchange
manuell entfemen. Sie können dieses Objekt im Configuration-Container Ihrer
Domäne (z.B. CN=Configuration, DC=BIueSky-inc-10, DC=com) unterhalb des Knotens
mit der Bezeichnung CN=Services finden (siehe Übung 2 weiter oben in dieser
Lektion).
Der
gesamte Setupvorgang unterscheidet sich dabei in Abhängigkeit davon, ob der
erste oder ein weiterer Server installiert wird. Während einer
Erstserverinstallation müssen Sie nonnalerweise einen Namen für Ihre (neue)
Messagingorganisation angeben. Installationen weiterer Server setzen hingegen
ein Organisationsobjekt in Active Directory voraus und fordem Sie zur Eingabe
anderer Informationen auf. Sie müssen die administrative Gruppe und die
Routinggruppe festlegen, zu der die neuen Server hinzugefügt werden sollen.
Anders
als frühere Versionen, verwendet Exchange 2000 Server keinen eigenen
Verzeichnisdienst, sondem stützt sich auf Active Directory. Sie müssen deshalb
Exchange Server 5.5 mit Active Directory integrieren, wenn Sie die beiden
Exchange-Versionen zusammenbringen wollen. In der Tat ist die Integration von
Exchange Server 5.5 mit Active Directory eine wichtige Aufgabe injedem
Aktualisierungsprojekt.
Es ist
möglich, den Migrationsprozess in drei allgemeine Phasen zu unterteilen:
Vorbereitung, Aktualisierung und Systembereinigung. Während der Vorbereitungsphase
integrieren Sie Exchange Server 5.5 mit Active Directory. Dies könnte zunächst
eine Aktualisierung des Betriebssystems auf Microsoft Windows 2000 Server
Service Pack 1 und die Installation von Exchange Server 5.5 Service Pack 3
erfordem. Danach, in der Aktualisierungsphase, installieren Sie Exchange 2000
Server. Die Systemumstellung könnte eine längere Phase der Koexistenz notwendig
machen, bis Sie Exchange 2000 Server in vollem Umfang bereitgestellt haben. Die
Phase der Systembereinigung umfasst dann die Löschung von Exchange-Objekten aus
Active Directory, den Wechsel der Organisation in den einheitlichen Modus,
sowie die Entfemung von duplizierten Benutzerkonten, die während der Migration
eventuell angelegt wurden.
Um die
Implementierung separater Windows 2000-Domänen zu vermeiden, sollten Sie die
direkte Aktualisierung der PDC(s) in Ihrer existierenden Domänenumgebung in
Erwägung ziehen. Das ist wahrscheinlich die einfachste Aktualisierungsmethode,
denn sämtliche Kontoinformationen bleiben erhalten, einschließlich der
ursprünglichen Sicherheits-IDs (Security Identifiers, SIDs). Ein SED ist ein
Wert, der ein Benutzerkonto eindeutig identifiziert und von Windows 2000
verwendet wird, um Zugriffsberechtigungen zu bestimmen. Wie dem auch sei, die
Aktualisierung des PDCs umfasst weitere Konfigurationsschritte, wenn Ihr PDC
darüber hinaus ein Exchange-Server ist (siehe Übung 1).
Exchange
2000 Server kann nicht mit Windows NT 4.0-basierten Sicherheitsinformationen
arbeiten. Das betrifft unter anderem das Dienstkonto im Standort, das für die
Kommunikation nüt früheren Exchange Server-Versionen benötigt wird. Da Exchange
2000 Server nun einmal das Standortdienstkonto verwenden muss, sollten Sie
zunächst den PDC der Domäne aktualisieren, in der sich dieses spezielle Konto
befindet. Während der Aktualisierung wird das Dienstkonto zu einem Windows
2000-Sicherheitsprincipal konvertiert.;
Anmerkung Sie müssen nicht die gesamte Windows NT
4.0-Umgebung auf Windows 2000 aktualisieren, um aufExchange 2000 Server
umstellen zu können. Allerdings ist es vorteilhaft, wenigstens alle PDCs in den
Domänen zu aktualisieren, in denen Benutzerkonten verwaltet werden.
Neben
der Aktualisierung der vorhandenen Domänen aufWindows 2000 Server haben Sie
auch die Möglichkeit, separate Windows 2000-Domänen einzurichten und das Active
Directory-Migrationsprogramm (Active Directory Migration Tool, ADMT) zu
verwenden, um die existierenden Sicherheitsinformationen zu klonen. Zwar haben
die Kontoobjekte andere primäre SIDs, als die Quellkonten, allerdings werden
die SIDs der Quellkonten in das SIDHistory-Attribut der entsprechenden Klone
kopiert.
Das
ADMT-Dienstprogramm eignet sich besonders für komplexe Windows NT-Umgebungen,
die sich aus mehreren Windows NT 4.0-Domänen zusammensetzen, denn dieses
Programm ermöglicht die Konsolidierung der existierenden Domänenumgebung.
Wenn
Sie einen PDC oder einen Sicherungsdomänencontroller (Backup Domain Controller,
BDC) aktualisieren wollen, der Exchange Server 5.5 ausführt, müssen Sie den
Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)-Port für den
Exchange-Verzeichnisdienst ändem.
Anmerkung: Microsoft empfiehlt, den LDAP-Port für
den Exchange-Verzeichnisdienst vor der Aktualisierung auf Windows 2000 und
Active Directory zu ändem.
iVenn
Sie also beabsichtigen, einen existierenden Computer direkt von Exchange Server
5.5 aufExchange 2000 Server zu aktualisieren, müssen Sie zunächst das
Betriebssystem umstellen. Exchange 2000 Server kann nur auf einem Computer
installiert werden, der Windows 2000 Server, Windows Advanced Server oder
Windows Datacenter Server mit Service Pack l (oder höher) ausführt.
Um
eine gemeinsame globale Adressliste für alle Benutzer, ob diese noch mit
Postfächem in Exchange Server 5.5 arbeiten oder bereits zu Exchange 2000 Server
migriert wurden, aufzubauen, müssen die Verzeichnisse miteinander
synchronisiert werden. Sie müssen den Active Directory-Connector installieren
und Empfängerverbindungsvereinbarungen konfigurieren, um die
Verzeichnissynchronisation zu aktivieren. Verbindungsvereinbamngen können
Empfängerinformationen und Informationen zu öffentlichen Ordnem zwischen
Exchange Server 5.5 und dem globalen Katalog replizieren.
Tipp: Aus Leistungsgründen sollten Sie alle
ADC-Instanzen mit der Version von Exchange 2000 Server aktualisieren.
Sobald
Sie die Windows NT-Benutzerkonten zu Active Directory migriert haben, sollten
Sie diese Konten über eine ADC-Verbindungsvereinbarung mit den entsprechenden
Postfachinfonnationen synchronisieren. Die Verzeichnissynchronisation wird
zwischen dem globalen Katalog und dem Exchange-Verzeichnisdienst durchgeführt
(siehe Abbildung 6.5). Selbst wenn Sie nicht vorhaben, ADC in allen Ihren
Domänen zu installieren, müssen Sie dennoch die Domäne des Schemamasters mit
Hilfe des ADC-Setupprogramms und der Option /Schemaonly erweitem. Wie bereits
erwähnt, ist die Erweitemng des Schemas notwendig, um zusätzliche Exchange 2000-spezifische
Objektklassen und Attribute zu unterstützen.
Exchange
Server 5.5 gestattet die Angabe eines Windows NT-Kontos als primäres
Windows-Konto für mehrere Postfächer. In Exchange 2000 Server sind Konto- und Postfachinformationen
dem gleichen Active Directory-Objekt zugeordnet. Also kann ein Windows
2000-Konto nur über ein direkt zugeordnetes Postfach verfügen. Um die
Informationen der zusätzlichen Postfächer mit Active Directory zu
synchronisieren, müssen zusätzliche Benutzerkonten in Active Directory angelegt
werden. Der ADC ist in der Lage, die Windows-Konten für Postfachobjekte automatisch
zu erstellen, wenn ein entsprechendes Active Directory-Objekt nicht gefunden
werden konnte. Sie können die automatische Erstellung der Active
Directory-Konten über die Registerkarte Erweitertderjeweiligen
Verbindungsvereinbarungen kontrollieren. Standardmäßig werden deaktivierte
Windows-Benutzerkonten angelegt. Allerdings können Sie dieses Verhalten
anpassen und aktivierte Konten oder Windows-Kontaktobjekte erstellen, wenn Sie
die passenden Optionen aus dem Listenfeld Beim Replizieren eines Postfachs,
dessen primäres Windows-Konto in der Domäne nicht vorhanden ist auswählen.
Nachdem
Sie eine Verbindungsvereinbarung erfolgreich konfiguriert haben, werden die
Empfängerinformationen erfolgreich zwischen Active Directory und der Exchange
Server-Organisation repliziert. Der Standardkonfiguration entsprechend erstellt
der ADC für alle Postfächer von Exchange Server 5.5, denen kein entsprechendes
Active Directory-Objekt zugeordnet werden konnte, deaktivierte Windows
2000-Benutzerkonten. Sie können diese deaktivierten Konten in der OU finden,
die Sie in Ihrer Verbindungsvereinbarung angegeben haben, beispielsweise dem Users-Container.
Die
Lektion stellt Ihnen zwei allgemein nützliche Upgradestrategien vor. In
Umgebungen mit mehreren Servern wird die Aktualisierung von einer Phase der
Koexistenz begleitet, die wiederum besondere Anforderungen stellt, die
ebenfalls an dieser Stelle angesprochen werden.
Im
Allgemeinen müssen Sie sich zwischen zwei Aktualisiemngsstrategien entscheiden.
Sie können Exchange 2000 Server entweder direkt auf dem Computer installieren,
aufdem Exchange Server 5.5 ausgeführt wird und so eine direkte Aktualisiemng
durchführen, oder Sie treten dem existierenden Exchange Server 5.5-Standort mit
einem neuen Server bei und verschieben die Postfächer und anderen Ressourcen
manuell zu Exchange 2000 Server, was einer indirekten Aktualisierung
entspricht.
Die
direkte Aktualisierung (In-place Upgrade) ist einfach und schnell
abgeschlossen, wirdjedoch nur für Exchange Server 5.5 Service Pack 3 oder höher
unterstützt. Wenn Sie das Setupprogramm direkt aufeinem Computer aufrufen, der
Exchange Server 5.5 Service Pack 3 ausführt, wird die frühere Version
automatisch erkannt und das Setupprogramm schaltet in den Upgrademodus, in dem
es Ihnen nicht möglich ist, zusätzliche Komponenten auszuwählen oder die
existierende Konfiguration auf irgendeine Weise zu verändem. Um Anderungen
durchzuführen, müssen Sie das Setupprogramm nach der Aktualisierung im
Wartungsmodus emeut starten. Der Wartungsmodus wurde in Kapitel 5 Installieren von Microsoft Exchange 2000
Server● vorgestellt.
Während
der direkten Aktualisierung beendet das Setupprogramm die Dienste von Exchange
Server, um die Datenbanken des Informationsspeichers zu aktualisieren. Der
Aktualisierungsvorgang arbeitet in etwa mit einer Geschwindigkeit von 8
GB/Stunde,
●
Der Computer, auf dem Exchange Server ausgeführt wird, wurde auf Windows 2000
Server SP1 (oder höher) aktualisiert und ist Bestandteil einer Active
Directory-Domäne.
●
Die Intemet-Informationsdienste (Intemet Information Services, IIS) 5.0 wurden
zusammen mit dem Simple Mail-Transportprotokoll (SMTP)- und dem Network
News-Transportprotokoll (NNTP)-Dienst installiert.
●
Die Serverhardware erfüllt die minimalen Systemvoraussetzungen von Exchange
2000 Server.
●
Sie verwenden Exchange Server 5.5 Service Pack 3 oder höher.
●
Sie verfügen über die erforderlichen Berechtigungen zur Installation von
Exchange 2000 Server, wie in Kapitel 4
Planung der Installation von Microsoft Exchange 2000 Server●
vorgestellt.
Ein
wesentlicher Nachteil der direkten Aktualisierung besteht in der
Nichtverfügbarkeit des Servers, denn die Dienste von Exchange Server müssen
während des Upgrades beendet werden. Darüber hinaus erfordert die direkte
Aktualisierung eine Installation von Windows 2000 Server und möglicherweise
eine Umstellung aufExchange Server Version 5.5 mit Service Pack 3, was ebenso
zur Nichtverfügbarkeit des Systems für gewisse Zeit beiträgt. Wenn Ihre
Organisation 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zur Verfügung stehen
muss, sollten Sie die indirekte statt der direkten Aktualisierung in Betracht
ziehen. Während der indirekten Aktualisierung {Move-Mailbox Upgrade) treten Sie
dem existierenden Standort mit einem Computer bei, auf dem Exchange 2000 Server
ausgeführt wird, und verschieben alle Ressourcen vom alten Exchange-Server auf
diese Maschine. Sobald alle Ressourcen verschoben wurden, kann das alte System
aus dem Standort entfemt werden.
1.
Exchange 2000 Server zum bestehenden S tandort hinzufügen.
2. Die
Ressourcen zum neuen System verschieben.
3. Das
alte System deinst allieren.
4-MöglJcherweisedieHardwarefürdie
AktualisierungweitererServerwiederveiwenden.
Bereiten
Sie den neuen Computer entsprechend den Hardware- und Softwareanforderungen
vor, die in Kapitel 5 Installieren von
Microsoft Exchange 2000 Server● aufgeführt wurden, rufen Sie das
Setupprogramm auf und geben Sie während der Installation an, dass Sie einer
bestehenden Organisation beitreten wollen. Sie müssen einen existierenden
Server, aufdem Exchange Server 5.5 mit Service Pack 3 ausgeführt wird, angeben.
Der Name der Organisation wird von diesem Server abgefragt und in Active
Directory übemommen. Der Exchange 2000-Server tritt daraufhin dem ausgewählten
Standort bei. Sobald Exchange 2000 Server im Standort ausgeführt wird, können
Sie mit dem Verschieben der Postfächer und der Replikation der öffentlichen
Ordner zum neuen System beginnen. Dies wirkt sich nicht auf die installierte
Clientbasis aus, denn die Clients werden automatisch zu den Postfächem und
öffentlichen Ordnem auf dem neuen Server umgeleitet - vorausgesetzt der alte
Homeserver ist noch im Netzwerk verfügbar (siehe Abbildung 6.9).
Anmerkung: Wenn Sie einem Standort beitreten wollen,
müssen Sie einen Server angeben, aufdem Exchange Server 5.5 mit Service Pack 3
ausgeführt wird.
1.
Administrator fügt Exchange 2000 Server zum S tandort hinzu.
2.
Administrator verschiebt die Postfächerder Benutzerzum neuen System.
3. Das
alte System leitet beim nächsten V erbindungsversuch die Outlook-Benutzer an
das neue System um.
4.
Outlook 2000 greift von nun an direkt aufdas neue System zu.
Abbildung 6.9
Umleiten von Outlook 2000 zu Exchange 2000 Server
Die
indirekte Migrationsstrategie funktioniert am besten für Postfächer und
öffentliche Ordner. Vorhandene Connectoren müssen jedoch auf dem neuen Server
neu konfiguriert werden, wenn Sie den alten Server aus dem Standort entfemen
wollen. Dies trifft auch dann zu, wenn Sie den Schlüsselverwaltungsdienst (Key
Management Service, KMS) in Ihrer Organisation installiert haben. Um Server zu
aktualisieren, auf denen Connectoren eingerichtet sind (Bridgeheadserver) oder
die den KMS ausführen, sollten Sie die direkte Aktualisierungsmethode in
Erwägung ziehen.
Sie
können auf Exchange 2000 Server in beliebiger Reihenfolge umstellen, was
besagt, dass Sie die Bridgehead- oder Connectorserver nicht zuerst behandeln
müssen. In der Tat könnte es vorteilhaft sein, diese Server zuletzt zu
aktualisieren, besonders dann, wenn diese Connectoren Funktionen ausführen, die
in Exchange 2000 Server nicht unterstützt werden, z.B. ein Professional Office
System (PROFS)-Connector. Es ist empfehlenswert, zuerst die öffentlichen
Ordner- und Postfachserver zu aktualisieren, sodass die Benutzer unmittelbar
mit den erweiterten Messaging- und Groupwarefunktionen von Exchange 2000 Server
arbeiten können.
Während
der Phase der Koexistenz ist es wichtig, die Systemverwaltung und -wartung
sorgfältig zu koordinieren. Auch wenn die Ressourcen von Exchange 2000 Server
in der Verzeichnisinformationsstruktur (Dü-ectory Infonnation Tree, DIT) im
ExchangeAdministratorprogramm zu sehen sind, werden Anderungen, die Sie an
diesen Konfigurationsobjekten vomehmen, nicht zu Exchange 2000 Server repliziert
und werden damit nicht wirksam. Wenn Sie hingegen die Konfiguration der
Organisation im Exchange System-Manager anzeigen, erscheinen die Ressourcen
früherer ExchangeVersionen als transparente Objekte. Der Exchange
System-Manager zeigt die Informationen schreibgeschützt an, um Sie daran zu
hindem, die Einstellungen zu ändem.
Sie
sollten für die Verwaltung von Postfächem nur das Dienstprogramm Active
Directory-Benutzer und -Computer einsetzen. Verwenden Sie also das
Exchange-Administratorprogramm zu diesem Zweck nicht mehr. Immerhin wollen Sie
von Exchange Server 5.5 weg migrieren.
3s ist
deshalb vorteilhaft, Postfächer für neue Windows 2000-Konten ausschließlich auf
Servern anzulegen, die Exchange 2000 Server ausführen. Venneiden Sie die
Erstellung weiterer Postfächer auf den alten Systemen.
Ob Sie
nun einem existierenden Standort einen neuen Exchange 2000-Server hinzufügen
oder eine direkte Aktualisierung durchführen und somit einem Standort
automatisch beitreten, in beiden Fällen muss sich Exchange 2000 Server im
Standort als Exchange Server 5.5 präsentieren.
Der
Trick beruht aufeinem Hilfsdienst, den das Setupprogramm von Exchange 2000
Server automatisch installiert. Sie können diesen Dienst entdecken, wenn Sie
das SnapIn Dienste aus der Programmgruppe Verwaltung aufmfen. Suchen Sie nach
dem Microsoft Exchange- Standortreplikationsdienst (Site Replication Service,
SRS).
Innerhalb
eines Standortes repliziert der SRS seine Verzeichnisinformationen automa tisch
über Remoteprozeduraufrufe (Remote Procedure Calls, RPCs). Zwischen Stand orten
repliziert der SRS die Verzeichnisinformationen aufder Grundlage von
E-MailNachrichten, ganz genauso wie der Exchange-Verzeichnisdienst (siehe
Abbildung 6.11). Der SRS deaktiviert die Verzeichnisreplikation mit Servern im
lokalen Standort und zu Standort Replikations-Bridgeheadservem automatisch,
sobald diese auf Exchange 2000 Server aktualisiert wurden.
Der
SRS repliziert die Daten lediglich mit früheren Exchange-Verzeichnissen.
Verbindungsvereinbarungen im ADC replizieren auf der anderen Seite die
Anderungen zwischen dem SRS und Active Directory, wie das in Abbildung 6.11
angedeutet wurde.
Abbildung 6.11
Verzeichnisreplikation zwischen Exchange 2000 Server und Exchange Server 5.5
Während
der ersten Installation von Exchange 2000 Server in einem existierenden
Standort wird automatisch eine Verbindungsvereinbarung für die Synchronisation
von Konfigurationsinfonnationen angelegt. Sie können die Existenz dieser
Verbindungsvereinbarung überprüfen, wenn Sie das Snap-In Active Directory
Conncetor aus der Programmgruppe Microsoft Exchange aufrufen.
Anmerkung: Wenn Sie den ersten Exchange 2000-Server
auf einem Windows 2000Domänencontroller installieren, aufdem keine frühere
Version von Exchange Server ausgeführt wird, und Sie einem existierenden
Standort beitreten, verwendet SRS automatisch den TCP-Port 379, um
LDAP-Portkonflikte mit Active Directory zu vermeiden.
Anmerkung: Wenn Sie zwei oder mehrere Exchange
2000-Server in einem Standon installiert haben, werden diese Server sich über
Active Directory erkennen und Nachrichten zueinander über den SMTP-Dienst statt
des MTAs weiterleiten.
Wenn
Sie einem existierenden Standort beitreten, werden Sie zur Angabe des Dien
kontos aufgefordert. Sie können die Einstellungen jederzeit korrigieren oder
das Dienstkonto ändem, wenn Sie im Exchange System-Manager die Eigenschaften
d< administrativen Gruppe anzeigen, die Du-em Standort entspricht i
Anmerkung: Das in den Eigenschaften der
administrativen Gruppe angegebene Dienstkonto wird nur für die Kommunikation
mit älteren Exchange-Systemen verwendet. Exchange 2000-Server verwenden für die
eigene Kommunikation das lokale Systemkonto.
Anmerkung: Sie können mit OWA von Exchange 2000
Server nicht auf Exchange Server5.5 zugreifen.
Wie in
Kapitel 5 eriäutert, ist es vorteilhaft, die Exchange 2000 Server-Organisation
den einheitlichen Modus zu schalten, sobald alle früheren Versionen von
Exchange Server aktualisiert wurden.
lolange
es allerdings noch Computer mit früheren Versioner in Ihrer Organisation gibt,
ist der Wechsel in den einheitlichen Modus nicht möglich.
Wichtig: Um die Organisation in den einheitlichen
Modus zu schalten, müssen alle Computer, die frühere Versionen von Exchange
Server ausführen, entweder aktualisi oder deinstalliert werden. Der Wechsel in
den einheitlichen Modus deaktiviert die Abwärtskompatibilität zu früheren
Versionen. Dies ist ein irreversibler Prozess
Die
indirekte Aktualisiemng ist eine interessante Altemative zum direkten Upgr;
Allerdings erfordert diese Migration zahlreiche manuelle
Konfigurationsschritte. Nachdem Sie einen Server mit einer früheren Version von
Exchange Server aus den Standort entfemt haben, müssen Sie dessen Einträge in
Active Directory über das Exchange-Administratorprogramm löschen. Der letzte Exchange-Server
muss manut aus der SRS-Datenbank entfemt werden, da kein anderer
Exchange-Verzeichnisdien im Standort diese Aufgabe über die
Verzeichnisreplikation mehr ausführen kann.
Wenn
Sie eine große Anzahl duplizierter Benutzerkonten aus Active Directory
entfernen müssen, werden Sie den Assistenten für die Active
Directory-Kontenbereinigung hilfreich finden. Dieses Dienstprogramm steht in
der Programmgruppe Microsoft Exchange zu Verfügung. Der Assistent durchsucht
die Active Directory-Gesamtstruktur nach möglichen duplizierten Benutzerkonten
und zeigt eine Liste aller gefundenen Duplikate an.
Abbildung 6.15
Duplizieren von Benutzerkonten
1.
DerADC muss neue Konten anlegen, da die Postfächerzwar im ExchangeVerzetehnis
exisferen, aberdie Benutzertonten nicht in der Windows 2000-Domäne gefünden
werdenkönnen.
2.
Aktualisieren des PDCs und einfügen in die Active DirectoryGesamtstmktur führt
zur Konvertierung derWindows NT3enutzerkonten zu Windows 2000. | AufdieseWeise
können Kontoduplikate in der Gesamtstnjkturvermieden werden.
Sie
müssen Windows 2000 und Active Directory bereitstellen, wenn Sie Exchange 2000
Server installieren wollen. Da Exchange 2000 Server das Dienstkonto für die
Kommunikation mit früheren Versionen verwenden muss, sollten Sie zuerst den PDC
der Domäne aktualisieren, in der sich das Dienstkonto von Exchange Server
befindet. Wenn Sie eine direkte Aktualisierung des vorhandenen Exchange Server
5.5-System planen, müssen Sie das Betriebssystem aktualisieren und
möglicherweise die TCPPortnummer der LDAP-Schnittstelle des
Exchange-Verzeichnisdienstes anpassen.
Bei
der Aktualisierung des PDCs migrieren Sie die Windows NT-Benutzerkonten
automatisch zu Active Directory. Die dazugehörigen Postfachinformationen
befinden sich allerdings zunächst ausschließlich im Exchange-Verzeichnis.
Dementsprechend müssen Sie beide Verzeichnisse miteinander über eine Verbindungsvereinbarung
synchronisieren, um die Postfachinformationen zu den Benutzerkontoobjekten
hinzuzufügen.
Unabhängig
davon, ob Sie einem bestehenden Standort mit einem neuen Exchange 2000-Server
beitreten oder eine direkte Aktualisierung durchführen, muss Exchange 2000
Server die Verzeichnisinformationen mit der früheren Version von Exchange
Server replizieren. Dies wird über den SRS gewährleistet. Eine
Verbindungsvereinbarung für die Synchronisation von Konfigurationsinformationen
übemimmt dann die Verzeichnisinformationen aus der SRS-Datenbank in Active
Directory. Ressourcen von früheren Exchange Server-Versionen erscheinen als
transparente Objekte. Im Exchange-Administratorprogramm werden Exchange
2000-Server ähnlich wie Server mit früheren Versionen von Exchange Server
angezeigt.
Um
eine Organisation in den einheitlichen Modus zu schalten, müssen alle Computer,
die frühere Versionen ausführen, aktualisiert oder entfemt werden. Der Wechsel
in den einheitlichen Modus deaktiviert die Kompatibilität mit früheren
Versionen.
Deshalb
sollten Sie einen Exchange 2000Cluster in eine Umgebung mit nicht geclusterten
Servern integrieren, die als Bridgeheadserver zu anderen Messagingsystemen
arbeiten. Das ist eine akzeptable Strategie, denn permanente Verfügbarkeit ist
selten eine Forderung für Bridgeheadserver, die keine Postfächer oder
öffentlichen Ordner enthalten. Dementsprechend ist es außerdem nicht
vorteilhaft, den Windows 2000-Clusterdienst für Front-End-Server einzusetzen.
Wichtig: Es ist nicht möglich, Exchange 2000
Server auf einem nicht geclusterten Server zu installieren und dieses System
danach in einen Cluster zu integrieren. Weiterhin ist es vorteilhaft, die
Installation auf einem Cluster vor der Bereitstellung von Exchange 2000 Server
in der Produktionsumgebung zu testen. Exchange 2000 Server könnte unter
Umständen nicht fehlerfrei mit Ihrer Clusterhardware zusammenarbeiten. Stellen
Sie sicher, dass ein dedizierter physischer Datenträger für Exchange 2000
Server zur Verfügung steht.
Die
Installation von Exchange 2000 Server ist ein geradliniger Prozess. Das
Setupprogramm erkennt automatisch, dass es aufeinem Clusterknoten gestartet
wurde und konfigunert die Komponenten und Dienste von Exchange 2000
dementsprechend. Die Exchange 2000-Dienste werden für den manuellen Start
konfiguriert. Starten Sie diese Dienste in einem Cluster jedoch nicht im
Snap-In Dienste. Eine derartige Vorgehensweise untergräbt die Clusterumgebung.
Geclusterte Dienste werden über die Clusterverwaltung gesteuert.
Wichtig: Konfigurieren Sie für die Dienste, die
in einem Cluster installiert wurden, iro Snap-In Dienste keine
Neustartoptionen. Dies führt zu Konflikten mit der Clusterverwaltungssoftware.
Sie
können die Clusterverwaltung verwenden, um in einem Cluster Exchange
2000Ressourcen zu konfigurieren und zu administrieren. Separate physische
Datenträger sind fürjeden virtuellen Server erforderlich, sowie eine eindeutige
IP-Adresse und ein Netzwerkname. Danach können Sie eine Exchange SA-Ressource
hinzufügen, überdie implizit die übrigen clusterfähigen Dienste von Exchange
2000 zum virtuellen Server hinzugefügt werden. Der letzte Schritt besteht
darin, den Server online zu schalten, was schnell über einen rechten Mausklick
aufden virtuellen Server und den Befehl Online schalten erledigt werden kann.
Jeder
virtuelle Server erscheint im Netzwerk als ein separater Server. Fürjeden
Server müssen Sie einen bevorzugten Besitzer angeben, um die Ressourcen
gleichmäßig zwischen den Clusterknoten aufzuteilen.
Beachten
Sie, wenn Sie weitere virtuelle Server einrichten, dass Sie nur einen
öffentlichen Informationsspeicher im Cluster konfigurieren können. Wenn Sie
also weitere virtuelle Serverhinzufügen, müssen Sie den öffentlichen
Informationsspeicher aus den neuen Gruppen löschen, bevor Sie die Ressourcengruppe
online schalten können.
Sobald
Sie einen virtuellen Exchange 2000-Server konfiguriert haben, können Sie den
Exchange System-Manager verwenden, um weitere virtuelle Server für die
IntemetZugriffsprotokolle zu erstellen. Denken Sie jedoch daran, dass Sie den
System-Manager nicht verwenden dürfen, um die virtuellen Server online zu
schalten.
Wenn
Sie die Clusterverwaltung verwenden, können Sie die Failover-Prozedur für
Exchange 2000-Ressourcen auf einfache Weise testen. Klicken Sie einfach nüt der
rechten Maustaste aufeine Exchange 2000-Ressource und wählen Sie den Befehl
Fehler initiieren. Alle Ressourcen in der Clustergruppe werden dann Offline
geschaltet und danach auf einem anderen zur Verfügung stehenden Knoten im
Cluster wieder in den Online-Zustand versetzt. Der Vorgang des Beendens und
Startens der Ressourceninstanzen wird automatisch durchgeführt und dauert nur
Sekunden.
Eine
direkte Aktualisierung von Exchange Server 5.5-Clustem ist nicht möglich.
Allerdings können Sie Exchange 2000 Server in einem bestehenden Standort
installieren und die indü-ekte Aktualisiemngsstrategie anwenden, um die
vorhandenen Postfächer in den neuen Exchaage 2000-Cluster zu verschieben.
Wenn
Sie Outlookjedoch in einer Exchange 2000 Server-Organisation bereitstellen,
sollten Sie stets die Option für Untemehmens- und Arbeitsgruppenumgebungen
wählen.
iine
vollständige Referenz aller verfügbaren Schalter und Optionen, anpassbarer
Eigenschaften und deren Formate steht in Form einer Tabelle namens Setupref-xls
zur Verfügung, die Sie in der Programmgruppe Office Information finden können,
wenn Sie die Tools von Microsoft Office 2000 - Die technische Referenz
installiert haben (klicken Sie aufStart, zeigen Sie dann aufProgramme, dann
Microsoft Office Tools und dann Microsoft Office 2000 Resource Kit Documents).
m die Tools herunter zu laden, besuchen Sie die Website http
://www.microsoft.com/office/ork/default.htm i
Es ist
einfacher, die erforderlichen Eigenschaften in einer Setup.ini-Datei anzugeben.
Eine Setup.ini-Beispieldatei mit hilfreichen Kommentaren können Sie auf der
Installations-CD von Outlook 2000 im Stammverzeichnis finden. Jeder
Befehlszeilenopüon entspricht ein bestimmter .ini-Parameter.:
Altemativ
dazu können Sie die Installationsdateien in einen freigegebenen
Netzwerkinstallationspunkt kopieren und die Setup.ini in diesem Verzeichnis
editieren. Wenn keine andere Datei über die Befehlszeile angegeben wird,
verwendet das Setupprogramm die Setup.ini aus dem Installationsverzeichnis als
Standardinitialisierungsdatei.
Sie
haben die Möglichkeit, den Custom Installation Wizard zu verwenden, um den
Outlook-Installationsprozess weiter anzupassen. Wie bereits zu Beginn dieses
Kapitels erwähnt, ist dieser Assistent Bestandteil der Tools von Microsoft
Office 2000 - Die technische Referenz. Dieses Tool ermöglicht Ihnen die
Erstellung von .mst-Transformationsdateien, die vom Windows-Installationsdienst
während des Setupprozesses angewendet werden. Transformationsdateien geben
Ihnen die Möglichkeit, die Einstellungen aus der .msi-Datenbank für den
Windows-Installationsdienst zu überschreiben.
Ein
administrativer Installationspunkt ist ein freigegebenes Netzwerkverzeichnis,
das angepasste Dateien für eine Netzwerkinstallation enthält. Der
administrative Installationspunkt muss explizit über den Setupparameter /A
angelegt werden. Innerhalb des Installationspunktes können Sie die Setup.ini
editieren oder eine Transformationsdatei erstellen und dann Outlook über das
Netzwerk bereitstellen.
Sie
können die Befehlszeile Setup.exe /a Datal.msi verwenden, um die OutlookDateien
in einen Installationspunkt auf einem Netzwerkserver zu kopieren. Sie müssen
den CD-Key und einen Organisationsnamen angeben. Diese Informationen werden für
alle Outlook-Installationen von diesem Verzeichnis verwendet. Darüberhinaus
müssen Sie den Lizenzvereinbarungen zustimmen.
Anmerkung: Über den Befehl Setup /a wird die
Paketdatei Datal.msi modifiziert, um das Netzwerkverzeichnis als
administrativen Installationspunkt zu identifizieren.
Inmittelbar
nach der Erstinstallaüon von Outlook aufeinem neuen Computer gibt es noch kein
Messagingprofil. Allerdings ist der Client ohne dieses nicht funktionstüchtig
und dementsprechend fragt Outlook automatisch alle erforderlichen Informationen
beim ersten Start des Clients ab, um ein güldges Messagingprofil zu erstellen.
Um Messagingprofile bequemer zu erstellen, verwenden die meisten Organisationen
den Custom Intallation Wizard. Nachdem Sie diesen Assistenten aufgerufen haben,
können Sie im Dialogfeld Customize Outlook Installation Options die Option
Customize Outlook Profile and Account Information auswählen und dann die
Einstellungen wie gewünscht vomehmen (siehe Übung 2). Der Custom Installation
Wizard speichert Ihre Änderungen in der Transfonnationsdatei ab. Während der
Installation von Outlook werden diese Einstellungen dann in die Registrierung
des Clients übernommen. Sie brauchen also keine Outlook.prf mehr in das
Windows-Verzeichnis zu kopieren, und haben die Möglichkeit, das vorhandene
Profil zu überschreiben, was bei Einsatz der Outlook.prf nicht möglich ist.
Der
Custom Maintenance Wizard ermöglicht Ihnen die Erstellung von .cmw-Dateien, die
Sie dann zur Modifizierung emer vorhandenen Installation verwenden können.
wenn
Sie ein ActiveX-Steuerelement, beispielsweise Outlctlx.dll, in Ihre
Installation aufgenommen haben und ein Benutzer löscht diese Datei aus Versehen
vom Computer, dann wird eine einfache Neuinstallaäon von Outlook im
Wartungsmodus das Problem nicht beseitigen. Selbst die komplette Deinstalladon
und erneute Installation von Outlook 2000 bringt keine Lösung. Die Outlctlx.dll
wird nicht noch einmal während der nachfolgenden Installation unter Verwendung
der Transformationsdatei auf den Computer kopiert. Da die zur
Transfonnationsdatei hinzugefügten Inhalte als dauerhaft angesehen werden, müssen
Sie die Registrierung auf dem Clientcomputer vor dem emeuten Start des
Setupprogramms editieren, um die Neuinstallation oder Löschung zu erzwingen.
Der
Exchange Server-Transport ist die wichtigste MAPI-Komponente, die Outlook zur
Kommunikation mit Exchange 2000 Server verwendet.
Diese
Lektion behandelt die Konfiguration und Optimierung des
Exchange-Transportdienstes. Die kann automatisch, vor der Installation von
Outlook, durchgeführt werden (wie in Lektion 1 demonstriert), oder manuell, wie
im Folgenden besprochen.
Der
Exchange-Transportdienst stützt sich für die Client/Server-Kommunikation auf
RPCs. RPCs werden für die gesamte Kommunikaüon des Clients mit dem Server
verwendet, selbst wenn Sie nur den Exchange-Transportdienst konfigurieren.
Die
Softwarekomponenten, die miteinander über RPCs in Verbindung treten, können
über eine Vielzahl von Netzwerkprotokollen Daten austauschen, einschließlich
lokale RPCs (Local Procedure Calls, LPCs), Transmission Control ProtocoVIntemet
Protocol (TCP/U3), Intemetwork Packet Exchange/Sequenced Packet Exchange (IPX/
SPX), Banyan Vines, Named Pipes und NetBIOS.
MAPI
ist nur eine Spezifikation aber in sich selbst kein Messagingsystem. MAPI
stellt eine allgemeine Möglichkeit dar, aufMessagingsysteme im Backbone
zuzugreifen. Sie benötigen also einen MAPI-Informationsdienst für die
vorhandene Messagingumgebung, bevor Sie irgendeinen MAPI-Client in dieser
verwenden können.
Eines
der wichtigsten Aufgaben des MAPI-Subsystems ist es, mehrere Messagingsysteme
gleichzeitig oder in separaten Sitzungen zu unterstützen.
MAPI
definiert standardisierte Schnittstellen auf zwei Ebenen für die Erstellung von
Clientanwendungen und die Entwicklung von Informationsdiensten.
Informationsdienste
Adressbücher
Nachrichtenspeicher
Vie
bereits angesprochen, verwendet der Client die Transportdienste, um auf die
verschiedenen Backbones unabhängig von deren Datenformaten oder Mechanismen zum
Senden und Empfangen von Nachrichten zuzugreifen.
Der
Adressbuchprovider ist eine wesentliche Komponente des MAPI-Subsystems, denn
ohne verfügbare Empfängerobjekte wäre es nicht möglich, neue Nachnchten zu
erstellen. Um die Adressauflösung auszuführen, kommuniziert der Client mit dem
MAPI-Adressbuchdienst - beispielsweise dem Exchange Server-Adressbuch.
MAPI-Clients
speichem alle E-Mail-Nachrichten, Textdokumente, Tabellenkalkulationen,
Multimediadateien und elektronische Fonnulare, sowie andere Objekte in
Ordnerstmkturen ab, die sich auf einem Server oder dem lokalen Computer
befinden können.
Die
Nachrichtentransportprovider sind für die physische Nachrichtenzustellung
verantwortlich. Diese Dienste erhalten ausgehende Nachrichten vom
MAPI-Subsystem und übergeben diese dem zugrunde liegenden Messagingbackbone,
für das sie zuständig sind. Der Nachrichtentransportprovider übergibt außerdem
empfangene Nachrichten zur Zustellung an den Client an das MAPI-Subsystem.
Ein
Messagingprofil, auch MAPI-Profil genannt, ist eine Zusammenstellung derjenigen
Informationsdienste, die in einer bestimmten Sitzung aktiviert werden sollen.
Alle erforderlichen Konfigurationsparameter werden im Profil gespeichert.
Das
MAPI-Subsystem ist nicht in der Lage, mit mehreren Profilen gleichzeitig zu arbeiten,
allerdings können mehrere Profile aufeinem Computer angelegt werden. Ein Profil
könnte dem Zugriff auf Ihr Postfach auf einem Exchange 2000-Server dienen und
ein anderes eine Verbindung zu einem Intemetdiensteanbieter (Internet Service
Provider, ISP) herstellen,
Wichtig
Eventuell existiert bereits eine .ost-Datei (standardmäßig \Winnt\Outlook.ost,
wenn Sie bei der Erstellung des Profils im Setup-Assistenten die Frage, ob Sie
den Computer auf Reisen verwenden, mit Ja beantwortet haben. Die .ost-Dateien
werden Messagingprofilen zugeordnet. Wenn Sie ein neues Profil erstellen,
müssen Sie eine neue .ost-Datei anlegen und diese synchronisieren, bevor die
Offlineordner mit dem neuen Profil verwendet werden können.
Sie
können den Offlineordnerspeicher über die Eigenschaften des
Exchange-Transportdienstes innerhalb des Messagingprofils konfigurieren. Sie
können die Eigenschaften z.B. über den Befehl Dienste aus dem Menü Extras von
Outlook anzeigen, wenn Sie auf der Registerkarte Dienste den Eintrag Microsoft
Exchange Server auswählen und dann aufdie Schaltfläche Eigenschaften klicken.
Wechseln Sie zur Registerkarte Erweitert. Hier werden Sie eine Schaltfläche mit
der Bezeichnung Einstellungen Offlineordnerdatei finden, über die das
Dialogfeld EinsteIIungen für Offlineordnerdatei angezeigt werden kann.
In
Outlook 2000 können Sie die lokale Replikation von serverseidgen
Nachrichtenordnem über die Registerkarte E-MaiI-Dienste des Dialogfelds
Optionen konfigurieren. Sie müssen allerdings zuerst eine .ost-Datei anlegen.
Dann können Sie auf die Schaltfläche Offlineordner-Einstellungen klicken, um
die Ordner für die Offlinearbeit auszuwählen. Die Systemordner Posteingang,
Postausgang, Gelöschte Objekte, Gesendete Objekte, Kalender, Entwürfe,
Kontakte, Journal, Notizen und Aufgaben werden automatisch repliziert, sobald
Sie die Offlineordner in Outlook aktivieren. Im Dialogfeld
OfHineordner-Einstellungen können Sie jedoch weitere serverseitige private oder
öffentliche Ordner für die lokale Replikation konfigurieren.
Es ist
außerdem möglich, zusätzliche Ordner explizit für die Synchronisation zu
konfigurieren, wenn Sie die Eigenschaften des jeweiligen Ordners anzeigen. Bei dieser
Vorgehensweise müssen Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Ordner
klicken, um den Befehl Eigenschaften auszuwählen. Auf der Registerkarte
Synchronisierung, die angezeigt wird, sobald Sie den Offlineordnerspeicher
eingerichtet haben, können Sie unter Dieser Ordner steht zur Verfügung die
Option Im Online und Offlinebetrieb auswählen. Der ausgewählte Ordner kann von
nun an synchronisiert werden.
Tipp: Wenn Sie einen öffentlichen Ordner für
die lokale Replikation konfigurieren wollen, müssen Sie den Ordner zunächst zum
Container Favoriten hinzufügen. Sie können den öffentlichen Ordner dann genauso
wie einen privaten Ordner konfigurieren.
Alle
MAPI-Clients erfordem ein Messagingprofil, das den Satz an Informationsdiensten,
wie Adressbuchprovider, Nachrichtenspeicher und Transportdienste, beschreibt,
die in einer bestimmten Clientsitzung verwendet werden sollen. Sie können zwar
mehrere Profile im Microsoft Outlook Setup-Assistenten konfigurieren, aber nur
ein Profil zu einem gegebenen Zeitpunkt verwenden.
Native
Novell NetWare-Arbeitsstationen können auf Exchange 2000-Resourcen nicht ohne
eine zusätzliche Netzwerkkomponente zugreifen - den Client für Microsoft
Netzwerke.
Dieses
Kapitel behandelt in Lektion 1 die wichtigsten Aspekte der Integration von
Windows 2000 Server und NetWare und stellt einige Tools vor, die die tägliche
Arbeit erleichtem können
Diese
Lektion behandelt die Verwaltungs- und Konfigurationsaufgaben, denen Sie
gegenübergestellt werden, wenn Sie Windows 2000 Server und NetWare in einem
Netzwerk zusammenschalten.
Die
Konfiguration von Netwerkkomponenten wird vorgestellt, z.B. des NWLink
IPX/SPX-kompatiblen Transports, des Gateway Service für NetWare (GSNW) und des
Service Advertising Protocol (SAP)-Agenten.
In
NetWare-Netzwerken wird häufig das Intemetwork Packet Exchange/Sequenced Packet
Exchange (IPX/SPX)-Protokoll verwendet. Die entsprechende
WindowsImplementierung trägt den Namen NWLink IPX/SPX-kompatibler Transport,
der Einfachheit halber aber auch oft als IPX/SPX bezeichnet.
Um
Arbeitsstationen mit IPX/SPX zu unterstützen, müssen Sie NWLink auf Ihrem
Exchange 2000-Server aufder Windows 2000-Ebene installieren.
In der
Standardkonfiguraüon wird der Rahmentyp automatisch erkannt. Wenn Sie
allerdings mit Kommunikationsproblemen konfrontiert werden, ist die
Deaktivierung der automatischen Rahmentyperkennung eine gute Idee.
Ethemet II, 802.3, 802.2, SNAP
Ethemet
Token Ring, SNAP
Token Ring
802.2, SNAP
FDDI
ArcNet-Pakets
ArcNel
Wenn
Sie Rahmentypen manuell konfigurieren, müssen Sie auch eine exteme
Netzwerknummer fürjeden Rahmentyp festlegen. Die exteme Netzwerknummer
entspricht einer achtstelligen Zahl, die als IPX-Netzwerk-ID bekannt ist und
die das NetWareNetzwerk identifiziert.
Anmerkung Windows 2000 kann die exteme
Netzwerknummer automatisch erkennen. Wenn Siejedoch mehrere Rahmentypen oder
Netzwerkkarten verwenden, müssen Sie diese manuell angeben.
Die
inteme Netzwerknummer identifiziert die NetWare-Server und möglicherweise auch
Windows 2000-Server. Diese Nummer ist vom Rahmentyp unabhängig und mu-
ünNetWare-Netzwerk eindeutig sein.
Allerdings
müssen die Router zwischen den Arbeitsstationen und den Servern auch den
IPX-Pakettyp 0x1 routen, sonst kann keine NetBIOS-Kommunikation über IPX
stattfinden
31ücklicherweise
unterstützt Novells aktuelle Versior (NetWare 5) echtes IP und ermöglicht Ihnen
den Einsatz von Arbeitsstationen, die nur mit TCP/IP konfiguriert sind.;
Es ist
vorteilhaft, TCP/IP in NetWare-Umgebungen einzusetzen, denn TCP/IP vereinfacht
die Integration von Exchange 2000 Server weitestgehend. Exchange 2000 Sen er
erfordert ohnedies TCP/IP und wenn NetWare TCP/IP ebenfalls unterstützt, können
Sie die Installation von NWLink auf dem Exchange 2000-Computer und damit den
Protokoll- und Konfigurationsoverhead vermeiden.
GSNW
ist ein zusätzlicher Dienst, der Windows 2000 Server für die Kommunikation mit
NetWare-Servern konfiguriert. Wenn Sie GSNW installieren können Sie mit ihrem
Exchange 2000-Server auf NetWare-Ressourcen zugreifen.
Anmerkung Die Gateway (und Client) Services für
NetWare erfordem NWLink und werden in Umgebungen, die ausschließlich TCP/IP
verwenden, nicht unterstützt.
Windows
2000 Server greift auf die NetWare-Server über ein spezielles NetWare-Konto zu,
das ein Mitglied der speziellen NetWare-Gruppe NTGATEWAY sein muss. Ein Novell
NetWare-Administrator muss das Konto und die Gruppe aufdem NetWare-Server
anlegen, bevor Sie die Gateway (und Client) Services für NetWare über das
Dienstprogramm GSNW aus der Systemsteuerung konfigurieren können.
Windows
2000 Server als Gateway zu NetWare arbeiten und die eingehenden Pakete der
Microsoft-Clients in das korrekte NetWare-Format umsetzen kann, um so den
nativenen Microsoft-Arbeitsstationen den Zugriff auf NetWare-Ressourcen zu
ermöglichen.
Die
Datei- und Druckdienste für NetWare versetzen die Benutzer von
NetWareArbeitsstationen in die Lage, mit Dateien, Druckem und Anwendungen auf
einem Windows 2000-Server zu arbeiten.
Die
Unterstützung von SAP ist erforderiich, da NetWare-CUents dieses Protokoll für
die Namensauflösung verwenden.
Der
SAP-Agent gibt den Windows 2000-Server im NetWare-Netzwerk nicht selbst
bekannt. Dies ist die Aufgabe von GSNW. Allerdings sind beide Komponenten
erforderiich, damit der Windows 2000-Server sich im IPX-Netzwerk unter
Verwendung von SAP-Broadcastpaketen registrieren kann. Die SAP-Broadcastpakete
enthalten den Servernamen und die inteme IPX-Netzwerknummer.
Wenn
Sie Exchange 2000 Server in eine NetWare-Umgebung integrieren wollen, müssen
Sie Benutzerkonten und Postfachinformationen in einer Active Directory-Gesamtstruktur
zusätzlich zum NetWare-Verzeichnis pflegen. Leider gibt es zwischen den beiden
Systemen ohne Einsatz zusätzlicher Komponenten keine Benutzerkonto- oder
Kennwortsynchronisierung.
Wenn
Sie mit einer nativen NetWare-Arbeitsstation arbeiten, melden Sie sich zuerst
an NetWare an. Wenn Sie später Outlook 2000 aufrufen, um auf ein Postfach auf
einem Exchange 2000-Server zuzugreifen, müssen Sie sich in einem zweiten
Schritt an der Active Directory-Domäne anmelden. Dementsprechend wird das
Dialogfeld Anmelden beim Start des Clients angezeigt, das Sie zur Eingabe von
Benutzemame, Domäne und Kennwort auffordert.
Um die
automatische Anmeldung zu ermöglichen, müssen Sie die Kontoinformationen in
beiden Umgebungen gleich halten.
Es ist
schwierig, die Kontoinformationen von NetWare und Windows 2000 manuell zu
synchronisieren. Glücklicherweise istjedoch ein automatischer
Synchronisationsmechanismus in Form der Microsoft Directory Synchronization
Services (MSDSS) von Microsoft erhältlich.
MSDSS
ermöglicht Ihnen die Synchronisierung von Active Directory-Benutzerkonten mit
Konten in NDS oder der Bindery, einschließlich der Kennwortinformationen.:
Die
Integration von Exchange 2000 Server in ein NeiWare-Netzwerk erfordert nur
wenige Konfigurationsschritte auf den NetWare-Arbeitsstationen.
Diese
Lektion diskutiert die Komponenten, die Sie auf einer NetWare-Arbeitsstation
konfigurieren müssen, um auf einen Exchange 2000-Server zugreifen zu können.
Wenn
Sie Microsoft Windows 95/98, Windows NT Workstation oder Windows 2000
Professional einsetzen, können Sie den Microsoft Client Service ffir NetWare installieren.
Eine andere mögliche Option ist die Installation der Novell
NetWare-Clientsoftware, die das volle Spektrum der NetWare-Funktionalität,
einschließüch verbindungsloser Anmeldungen, unterstützt.
In
Novell NetWare 5-Umgebungen kann stattdessen auch TCP/ IP verwendet werden,
wenn dieses Protokoll in der Umgebung unterstützt wird.
Wie
bereits erwähnt, kann Outlook 2000 unter Windows 2000 Professional die für die
NetWare-AnmeIdung verwendeten Benutzerinformationen automatisch verwenden.
Wenn
Sie die Novell NetWare-Clientsoftware auf Ihrer Arbeitsstation installiert
haben, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Computer Mitglied einer Windows 2000-Domäne
ist, anderenfalls funktioniert die automatische Anmeldung an Exchange 2000
nicht.
RPCPing
ist eher eine Programmfamilie als ein einzelnes Dienstprogramm für die
Ubeqmifung der RPC-basierten Client/Server-Kommunikation. Ein Teil muss auf dem
Server aufgerufen werden und der andere Teil aufder Arbeitsstation
Der
Exchange-Transportdienst versucht über verschiedene RPC-Kommunikationsmethoden
der Reihe nach eine Verbindung aufzubauen, bis dies erfolgreich durchgeführt
werden kann. Unter Windows 2000 wird die Reihenfolge über den Wert RPC_
BINDING_ORDER in der Registrierung unter folgendem Schlüssel bestimmt
Um die
Clientkonfiguration zu optimieren, sollten Sie RPCs über SPX als bevorzugten
Kommunikationsmechanismus angeben, wenn Ihr primäres Netzwerkprotokoll IPX/ SPX
ist. Wenn Sie das Schlüsselwort ncacn_spx an den Anfang der Zeichenkette
stellen (erste Position), wird der Client zuerst RPCs über SPX versuchen und
überflüssige Verbindungsversuche werden vermieden.
Die
Standardeinstellung ist:
HKEV-LOCALMACHINE
\SOFTWARE \Microsoft \Exchange \Exchange Provider
nca1rpc,ncacn_ip_tcp,ncacn_spx,ncacn_np,netbios,ncacn_vns_spp
Die
Integration von Exchange 2000 Server in eine NetWare-basierte Umgebung wirft
mehrere Fragen auf, die erledigt werden müssen, um den NetWare-Benutzern den
Zugriff auf ein Postfach in Outlook 2000 zu ermöglichen. Auf den
Clientcomputern ist die Installation des Clients für Microsoft-Netzwerke
erforderlich, denn nur dieser unterstützt die RPC-Kommunikation. Auf dem Server
müssen Sie NWLink installie-en, wenn Ihre NetWare-Arbeitsstationen nicht für
die Verwendung von TCP/IP konfiguriert sind.
Sie
können auch FPNW installieren, um die Windows 2000-Server wie NetWare-ähnliche
Server im Netzwerk zu präsentieren.
Im
SMTP/ESMTP-Sendeprozess muss zunächst eine Verbindung zu TCP-Port 25 des
Remotecomputers aufgebaut werden, um Nachrichten übertragen zu können. Das
SMTP-Remotesystem, beispielsweise ein Exchange 2000-Server, beantwortet die
eingehende Anforderung. Die SMTP-Sitzung wird aufgebaut und die
E-Mail-Nachrichten können gesendet werden (siehe Abbildung 11.1).
Die
wichtigsten Elemente einerjeden SMTP-Kommunikation sind die
Willkommensnachricht, die vom Server zum Client übertragen wird, der HELO-Befehl
(oder EHLO-Befehl für ESMTP) für die Initiiemng der Sitzung, der MAIL
FROM-Befehl, um die Absenderadresse bekanntzugeben, RCPT TO, um Mailempfänger
anzugeben, und DATA, um die Übertragung der Nachrichten einzuleiten. Der Befehl
QUIT beendet die aktuelle Sitzung und leitet den Abbau der Verbindung ein
(siehe Abbildung 11.2).
Anmerkung Alle ESMTP-Sitzungen beginnen mit dem
Befehl EHLO, im Gegensatz zum Befehl HELO, welcher eine normale SMTP-Sitzung
einleitet.
Wndows
2000 unterstützt mehrere Mechanismen für die Namensauflösung, die HOSTS-Datei,
DNS, Windows Intemet Name Service (WINS), die LMHOSTS-Datei und Active
Directory. Exchange 2000-Server, die zur gleichen Organisation gehören, können
einander über Active Directory lokalisieren.
Abbildung 11.2
Senden von SMTP-Nachrichten
In DNS
werden Mail Exchanger (MX)-Einträge verwendet, um auf die Computer zu
verweisen, die SMTP-Verbindungen handhaben können. Es ist allgemein üblich,
mehrere SMTP-Server in einer Organisation zu betreiben. AIso können mehrere
MX-Einträge pro Intemet-Domäne existieren. Es ist möglich, mehr oder weniger
wichtige Hosts zu identifizieren, denn den MX-Einträgen müssen Prioritäten
zugewiesen werden. Nur wenn die höher priorisierten Hosts (diejenigen mit den
geringsten Prioritäi.swerten) nicht erreicht werden können, werden die Hosts
mit geringem Prioritäten verwendet. 3er Einsatz mehrerer Mail-Exchanger
ermöglicht die Lastverteilung und die Erhöhung der Fehlertoleranz für
eingehende Nachrichtenverbindungen.
Geben
Sie den Befehl cmd ein und klicken Sie auf OK, um die Windows
2000-Eingabeaufforderung zu öffnen. Geben Sie nslookup ein und drücken Sie die
EINGABETASTE. Geben Sie set type=mx ein und drücken Sie die EINGABETASTE. 3eben
Sie microsoft.com ein und drücken Sie die EINGABETASTE. An dieser Stelle
sollten Sie die MX-Einträge der Domäne microsoft.com einsehen können
Abbildung 11.4
Der Verlauf einer POP3-Sitzung
IMAP4
ist ein modemes Intemet-Protokoll, das Ihnen die Möglichkeit gibt, mit allen
Arten von serverseitigen Nachrichtenordnem zu arbeiten. Mit anderen Worten, wenn
Sie einen IMAP4-konformen Client verwenden, sind Sie nicht aufdie Arbeit mit
dem Posteingang wie bei POP3 beschränkt. Sie können alle Nachrichten komplett
auf dem Server belassen. Allerdings ist es auch möglich, einen lokalen
Nachrichtenspeicher einzurichten, um beispielsweise vom Server getrennt zu
arbeite
IMAP4
ist leistungsfähiger als POP3, denn es ermöglicht Ihnen die Arbeit mit allen
möglichen Arten von Nachrichtenordnem, einschließlich den öffentlichen Ordnem.
Das
USENET ist ein Kommunikaüonsnetzwerk, das NNTP verwendet und aus verteil ten
Diskussionsforen besteht, die Newsgroups genannt werden auf jeden Fall baut der
Client eine Verbindung zu TCP-Port 119 auf, um Befehle und Antworten mit dem
Server auszutauschen (sieb
LDAP
ist ein Derivat des X.500-Verzeichniszugangsprotokolls (Directory Access
Protocol, DAP). Dieses Protokoll wurde ursprünglich an der Universität von
Michigan entwickelt, um hierarchische Verzeichnisse auf der Grundlage von
Objektattributen effizienter aufbauen und auf diese zugreifen zu können. Dieser
Industriestandard ist in RFC 1777 beschrieben.
Da
LDAP fiir die Kommunikation über das Intemet entwickelt wurde, verwendet dieses
Protokoll TCP/IP für die Client/Server-Kommunikation. Der Server wartet● normalerweise an TCP-Port 389
aufeingehende Anforderungen.
Für
möglichst plattformunabhängige Funktionalität zwischen Client und Server,
verwendet LDAP das X.500-Namensschema. Mit anderen Worten, Systeme, die
Verzeichnisobjekte über Distinguished Names (DNs) referenzieren (z.B. ein
globaler Katalogserver von Windows 2000), stellen ideale Umgebungen für
LDAP-Clients dar.
Wenn
Sie mit einem Intemet-Mailclient, wie Outlook Express, in einer Exchange 2000
Server-Organisation arbeiten, werden die erforderlichen Adressinformationen
über LDAP und Active Directory bereitgestellt. Bei der Konfiguration Ihres
LDAP-Clients, sollten Sie den TCP-Port 3268 statt des standardmäßigen Ports 389
angeben, um den globalen Katalog zu erreichen.
Die folgenden Ports ermöglichen Ihnen die Kommunikation mit Active
Directory über LDAP:
● Port 389 für Active Directory-Domänencontroller
● Port 636 für Active Directory-Domänencontroller über Secure
Sockets Layer
● Port 3268 für globale Katalogserver
● Port 3269 für globale Katalogserver über SSL
Anmerkung Wenn Sie aufTCP-Port 389 zugreifen,
können Sie nur die Objekte innerhalb der lokalen Domäne des Active
Directory-Domänencontrollers abfragen. Über TCP-Port 3268 können Sie auf
Adressinfonnationen aus der gesamten Active Directory-Gesamtstruktur zugreifen.
Allerdings werden nur die für die Replikation mit dem globalen Katalog
markierten Attribute zurückgeliefert.
Wenn
Sie beispielsweise beabsichtigen, den Zugriff auf Exchange-Ressourcen
ausschließlich über HTTP zu unterstützen, sollten Sie die Dienste Microsoft
Exchange POP3, Microsoft Exchange IMAP4 und Network News-Transportprotokoll
(NNTP) im Snap-In Dienste beenden und dann deren Starttyp auf Manuell setzen.
IIS
unterstützt das Konzept von virtuellen Servern. Uber virtuelle Server kann ein
einzelner Computer wie mehrere Server erscheinen. Das ist insbesondere für
IntemetDienstanbieter (Intemet Services Providers, ISPs) interessant, die
zahlreiche unabhängige Websites für ihre Kunden auf einer kleinen Anzahl von
Servern bereitstellen. Sie können mehrere virtuelle Server auf einem einzelnen
Computer ausführen.
Im
Exchange System-Manager können Sie zusätzliche virtuelle Protokollserver auf
Ihrem Exchange 2000-Computer mittels einiger weniger Mausklicks erstellen. Wenn
Sie die Knoten in der Konsolenstmktur erweitem, werden Sie einen Container
namens Protokolle unterjedem Serverobjekt finden. Jedes Intemetprotokoll wird
als separater Container dargestellt, der die entsprechenden virtuellen
Protokollserver enthält. In der Standardkonfiguration existiert nur ein
virtueller Server pro Protokoll.
Wenn
Sie nüt der rechten Maustaste auf einen Protokollcontainer klicken (HTTP,
IMAP4, NNTP, POP3 oder SMTP) und auf Neu zeigen, können Sie den Befehl Virtueller
<ProtokolI>-Server wählen, um einen virtuellen Protokollserver zur
Konfiguration hinzuzufügen.
Ein
zweiter virtueller Server kann nicht dieselben Portnummern verwenden, weil nur
ein Prozess auf einen bestimmten Socket (IP-Adresse+Portnummer) gleichzeitig
zugreifen kanr
Tabelle 11.1 Standard.Ports für Internet-ZugriffsprotokoUe
HTTP 80
IMAP4 143
POP3 110
SMTP 25
Um die
Einstellungen eines virtuellen Servers zu konfigurieren, sollten Sie den
entsprechenden Protokollcontainer öffnen, mit der rechten Maustaste auf den
gewünschten virtuellen Server (z.B. Virtueller Standardserver für IMAP4)
klicken und dann aus dem Kontextmenü den Befehl Eigenschaften wählen. Auf der Registerkarte
Allgemein können Sie beispielsweise auf Erweitert klicken, um das Dialogfeld
Erweitert anzuzeigen, in dem Sie die erforderlichen Änderungen der IP-Adresse
und der Portzuordnungen vornehmen können.
Wie in
Kapitel 3 Die Architektur von Microsoft
Exchange 2000 Server● erläutert wurde, verwaltet der IIS seine
Konfigurationsinformationen primär in einer Metabase, wogegen Exchange 2000
Server die Konfigurationsinformationen hauptsächlich in Active Directory
speichert. Wenn Sie die Intemetprotokolle im Exchange SystemManager verwalten,
konfigurieren Sie Einträge in Active Directory. Es ist die Aufgabe des
Metabase-Aktualisierungsdienstes, die Anderungen in die Metabase zu übertragen.
Da die Metabase-Aktualisierung einige Minutea in Anspruch nehmen kann, werden
iie Änderungen nicht sofort wirksam.
Auf
der Registerkarte Zugriff können Sie die Schaltfläche Authentifizierung finden,
über die Sie die Clientauthentifiziemngsmethoden (anonyme Anmeldung,
Standardauthentifizierung, integrierte Windows-Authentifizierung) aktivieren
oder deaktivieren können.
Exchange
2000 Server unterstützt den anonymen Zugriff auf öffentliche Ordner über HTTP
und NNTP. Bei aktivierter anonymer Anmeldung brauchen die Benutzer für den
Zugriff keine Benutzerinformationen zum Server zu übertragen. Mehrere
Konfigurationsschritte sind erforderlich, um diese Form des Zugriffs zu
aktivieren. Zunächst müssen Sie die anonyme Anmeldung für das entsprechende Protokoll
oder virtuelle HTTPVerzeichnis im Exchange System-Manager aktivieren. Darüber
hinaus müssen Sie ein anonymes Konto an gleicher Stelle angeben. Normalerweise
ist dies das IIS-Gastkonto IUSR_<Servername>. In einem dritten Schritt
müssen Sie innerhalb des Exchange System-Managers oder Outlook 2000 anonyme
Zugriffsberechtigungen auf die gewünschten öffentlichen Ordner gewähren.
Bei
aktivierter Standardauthentifiziemng (die Standardeinstellung), brauchen die
Clients den Benutzemamen und das Kennwort nicht zu verschlüsseln. Die Clients
können diese Informationen in unverschlüsseltem (und leicht dekodierbarem)
Textformat an den Server senden. ;s ratsam, die Standardauthentifiziemng zu
deaktivieren, wenn Sie den ZugriffaufExchange 2000-Ressourcen über das Intemet
zulassen wollen
Für
die Standardauthentifizierung genügt normalerweise die Angabe Dires
Benutzernamens und des Kennworts.
Die
Digestauthentifizierung ist ein wichtiger Authentifizierungsmechanismus, wenn
Sie Instant Messaging-Benutzer unterstützen wollen, die auf ihre Homeserver
über einen HTTP-Proxy zugreifen. Tedoch müssen Sie die reversible
Kennwortverschlüsselung unter Windows 2000 Server aktivieren, um die
Digestauthentifizierung zu unterstützen. Aktivieren Sie die Option Kennwörter
für alle Domänenbenutzer mit umkehrbarer Verschlüsselung speichern in einer
Gruppenrichtlinie, z.B. der Sicherheitsrichtline für Domänen.
Die
integrierte Windows-Authentifiziemng (früher als Microsoft Windows NT
Challenge/Response-Authentifiziemng bezeichnet) ist komplexer und sicherer als
die Standard- oder die Digestauthentifizizierung, denn diese Methode stützt
sich auf die Netzwerksicherheitsmechanismen von Windows,
Zusätzlich
zum Challenge/Response-Mechanismus wird bei Verwendung der
Windows-Authentifizierung das Authentifizierungsprotokoll Kerberos Version 5
unterstützt. Allerdings muss auch Dir Browser, wie Intemet Explorer 5.0 von
Windows 2000, das Kerberos-Protokoll unterstützen, sonst muss das
Challenge/Response-Protokoll verwendet werden
Die
integrierte Windows Authentifizierung funktioniert gut in Umgebungen, in denen
die Benutzer mit Clients arbeiten, die diese Authentifizierungsmethode
unterstützen (Internet Explorer und ähnliche Programme) und wenn das Netzwerk
das Challenge/ Response-Protokoll und das Kerberos-Protokoll unterstützt. Dies
ist normalerweise im Intranet der Fall. Über das Intemet, besonders über HTTP-Proxyverbindungen,
kann die Windows-Authentifizierung allerdings nicht verwendet werden. Wenn Sie
beispielsweise auf einer Uriaubsreise mit einem Webbrowser in einem Intemet
Cafe auf Ihr Postfach zugreifen wollen, werden Sie sich wahrscheinlich nicht an
Ihrer Windows 2000-Domäne direkt anmelden können.
Ein
verschlüsselter Kommunikationskanal ermöglicht den Schutz der
Benutzerinformationen plus aller nachfolgenden Daten. Um die Kommunikationsstrecken
abzusichem, sollten Sie die zur Verfügung stehenden Sicherheitsfeatures aufder
Grundlage von SSL aktivieren und erzwingen.
Jm die
Clientdaten über SSL zu verschlüsseln, müssen sich Client und Server auf ein
Sicherheitsniveau einigen, das sie während der Sitzung verwenden wollen. Diese
Informationen werden automatisch in Form eines X.509-Zertifikats währenddes
Sicherheits-Handshakes getauscht, welcher Bestandteil der Initialisierung der
TCP/IPVerbindung ist.
Um den
IMAP4-basierten Zugriff auf die Postfachressourcen über das Intemet in
verschlüsselter Form zu ermöglichen, müssen Sie ein Sicherheitszertifikat
aufdem Server über die Registerkarte Zugriffdes virtuellen IMAP4-Servers
installieren. Klicken Sie auf dieser Registerkarte auf die Schaltfläche
Zertifikat, um den Assistenten zur Ver
Sollten
Sie über eine Onlinezertifikatsstelle verfügen, wird das angeforderte
Sicherheitszertifikat unmittelbar nach dem oben beschriebenen Prozess
installiert. Sie können nun die Verschlüsselung der Client/Server-Kommunikation
erzwingen, wenn Sie auf der Registerkarte Zugriff auf die Schaltfläche
Kommunikation klicken und das Kontrollkästchen Sicherer Channel erforderlich
auswählen. Wenn in Ihrer Umgebung die stärkere 128-Bit-Verschlüsselung
unterstützt wird, können Sie darüber hinaus das Kontrollkästchen
128-Bit-Verschlüsselung aktivieren.
Anmerkung Ohne ein gültiges Zertifikat von einer
Zertifikatberechtigung werden Sie nicht in der Lage sein, die Verschlüsselung
zu aktivieren.
Jedes
Mal, wenn sich ein Benutzer mit einem Clientzertifikat anmeldet, kann Ihr
virtuiller Protokollerserver den Benutzer automatisch einem passenden
Benutzerkonto zuordnen. Dementsprechend werden Ihre Benutzer automatisch
angemeldet und brauchen keine weitere Authentifizierungsmethode einzusetzen.
Allerdings kann die manuelle Zuordnung zahlreicher Clientzertifikate zu Windows
2000-Benutzerkonten eine enorme Verwaltungsaufgabe darstellen.
hre
Benutzer können mit Outlook 2000 an Diskussionen in Newsgroups teilnehmen, die
Sie mit dem USENET replizieren.:
Der öffentliche Ordner namens Internet
Newsgroups ist der Standardordner, zu dem
eingehende Newsgroups auf Ihrem Exchange
2000-Server repliziert werden.
iie können im Exchange lystem-Manager
unterhalb dieses Stammordners öffentliche Ordner aber auch manuell erstellen.
Wenn
Sie Ihre Newsgroups in mehreren Strukturen von öffentlichen Ordem außerhalb des
Stammordners Internet Newsgroups bereitstellen wollen, müssen Sie zusätzliche
Newsgroup-Hierarchien erstellen.
;
moderierter öffentlicher Ordner oder moderierter Newsgroup-Ordner kann neue
Nachrichten an einen Moderator weiterleiten. Der Moderator überprüft die neuen
Infonnationen und stellt die zulässigen Beiträge im Newsgroup-Ordner bere
iVie
der Name verrät, können Sie dieses Objekt zur Konfiguration von Richtlinien
verwenden, die bestimmen, wie lange die Artikel in den Newsgroups gespeichert
werden.
Altemativ
dazu können Sie auch aufden Befehl Alle Beenden klicken. AIlerdings ist diese
Form der Trennung nur eine temporäre Maßnahme, denn die meisten
Newsreader-Clients stellen die Verbindung sofort wieder her, wenn die Benutzer
Artikel lesen.
Der
verbleibende Knoten unterhalb eines jeden virtuellen NNTP-Servers trägt die
ezeichnung Newsfeeds. Wie der Name verrät, dient dieses Objekt der
Konfiguration und Verwaltung von Newsfeeds.
Auf
der Registerkarte Allgemein können Sie das Kontrollkästchen Newsfeed aktivien
finden, das Ihnen die Möglichkeit gibt, einen bestimmten Newsfeed vorubergs
hend zu deaktivieren. Dies kann besonders dann nützlich sein, wenn Sie
bemerken, dass ein Newsfeed zu viele Artikel zu Direm Server repliziert.
Deaktivieren Sie den Newsfeed, fügen Sie weitere Hardware hinzu oder
verschieben Sie andere Exchange 2000-Ressourcen (z.B. Postfächer) zu einem
anderen Server
Exchange
2000 Server und Outlook Express unterstützen sämtliche wichtigen
InternetClientprotokolle. Daher können Sie Outlook Express als
Mehrzweck-Exchange-Client konfigurieren und verwenden. Sie können auflhren
Posteingang über POP3 zugreifen. Alle Nachrichtenordner einschließlich der
öffentlichen Ordner sind außerdem über IMAP4 zugänglich. Darüber hinaus können
Sie auf öffentliche Ordner, die als Newsgroups konfiguriert wurden, über NNTP
zugreifen. Das Senden von Nachrichten erfolgt via SMTP und Verzeichnisabfragen
werden über LDAP ausgeführt. Die Konfigurationsparameter zur Anbindung an
Exchange 2000 Server unterscheiden sich nicht von den Einstellungen, die für
irgendeinen anderen Intemet-Host notwendig wären.
Der
IIS von Windows 2000 verwaltet alle Intemet-Clientprotokolle. SMTP- und
NNTP-Dienst werden in Exchange 2000 Server bei der Installation integriert. Das
Setupprogramm von Exchange 2000 Server fügt darüber hinaus die IMAP4- und
POP3-Protokolldienste zum IIS-Prozess hinzu. LDAP wird direkt von Windows 2000
über Active Directory unterstützt.
Auf
der Serverseite verwalten Sie die Intemet-Protokolleinstellungen vorwiegend im
Exchange System-Manager, mit einer Ausnahme: Der virtuelle Standardserver für
HTTP muss aus Gründen der Kompatibilität mit existierenden Exchange-fremden
Websites im Intemetdienste-Manager administriert werden. Jedoch muss die
Erstellung von zusätzlichen virtuellen Servern, die Änderung von Einstellungen
für virtuelle Server und die Konfiguration von Newsgroups und des Web Storage
Systems mit Hilfe des Exchange System-Managers ausgeführt werden.
Auf
der Seite des Clients können Sie mit einer Vielfalt von Intemet-fähigen
Programmen wie POP3- und IMAP4-Clients, Newsreadem oder sogar Windows-Explorer
arbeiten, um auf Exchange 2000-Ressourcen zuzugreifen. Das Web Storage System,
zugänglich über HTTP und WebDAV, kann neue Wege für die
betriebssystemunabhängige Zusammenarbeit eröffnen. Praktisch kann jede
Anwendung, einschließlich Microsoft OfFice und andere Win32-Programme, auf
Exchange 2000-Ressourcen zugreifen.
Sobald
Sie Exchange 2000 Server aufeinem Computer installiert haben, sollten Sie die
Konfiguration der Intemet-Protokolle nicht mehr mit dem Internetdienste-Manager
vomehmen - mit Ausnahme der Standard-Website, wie das in Kapitel 11 Unterstützung von Intemet-Clients●
erklärt wurde
Wenn
Sie den Intemetdienste-Manager für die Konfiguration von Websites verwenden,
werden diese Anderungen direkt in die Metabase geschrieben und nicht zu Active
Directory repliziert.
legedit.exe
ist einfacher zu verwenden als Regedt32.exe, wogegen Regedt32.exe mehr
Funktionalität bietet (z.B. das Menü Sicherheit)
ADSI
Edit bietet den Zugriff auf alle Attribute der Verzeichnisobjekte.
Das
Snap-In ADSI Edit wird zwar nicht automatisch installiert, doch ist dieses
Dienstprogramm im Lieferumfang von Windows 2000 Server enthalten. Sie können es
auf der Windows 2000 Server-CD im Ordner \Support\Tools finden. Um dieses
Dienstprogramm zu installieren, müssen Sie das Setupprogramm aus diesem Ordner
aufrufen.
Die
systemeigenen Verwaltungsprogramme für Exchange 2000 Server werden während der
Standardinstallaüon installiert.
Für
die flexible Administration verteilter ixchange 2000-Server können Sie den
Exchange System-Manager auf Ihrem Arbeitsplatz-PC einrichten.
Assistent
für die Active Directory-Bereinigung, Active Directory-Benutzer und -Computer,
Assistent für die Migration und System-Manager.
Mit
dem Assistenten für die Active DirectoryBereinigung können Sie duplizierte
Benutzerkonten zusammenführen, die eventuell während einer Phase der Koexistenz
mit Exchange Server 5.5, wie in Kapitel 6
Koexistenz mit früheren Versionen von Microsoft Exchange Server●
erklärt, angelegt wurden.
Der
Assistent für die Migration ermöglicht Ihnen wiederum die Migration von
Benutzerdaten und Adressinformationen aus fremden E-Mailsystemen.
Der
Exchange System-Manager, um die Aufzählung abzuschließen, ist das Universalverwaltungstool
für die Administration aller Aspekte von Exchange 2000 Server.
Die
Exchange-Systemverwaltungstools kommen mit einer neuen Version des Messaging
Application Programming Interfaces (MAPI), die Outlook zur Anzeige von
Warnmeldungen veranlasst. Da diese Konflikte nicht beseitigt werden können, ist
es nicht empfehlenswert, Outlook 2000 zusammen mit den
Exchange-Systemverwaltungstools auf dem gleichen Computer zu installieren.
Eine
interessante Altemative für die Remoteadministration der Exchange
2000-Ressourcen, ohne direkte Installation der Dienstprogramme von Exchange
2000 Server auf einer Arbeitsstation, ist der Temünaldienst von Windows 2000
Die
Systemrichtlinien werden in einem Container namens Systemrichtlinien venvaltet.
Dieser Container existiert in der Standardkonfiguration allerdings nicht. Sie
müssen diesen explizit zu Ihrer administrativen Gruppe hinzufügen, indem Sie
aufdie administrative Gruppe mit der rechten Maustaste klicken, auf Neu zeigen
und den Befehl Systemrichtliniencontainer wählen. Wenn Sie danach mit der
rechten Maustaste aufden Container Systemrichtlinien klicken und aufNeu zeigen,
können Sie neue Server-, Postfachspeicher- und öffentliche
Informationsspeicherrichtlinien erstellen.
Serverrichtlinien
dienen der Verwaltung des Nachrichtentrackings für mehrere Server.
Nachrichtentracking ist ein Feature zur Protokolliemng von Informationen über
die Nachrichtübertragung in einer Protokolldatei.
Die
Richtlinien für Postfachspeicher ermöglichen Ihnen unter anderem die Planung
von Wartungszyklen, die Definition von Speicherbegrenzungen und die
Konfiguration der Volltextindizierung. Die Verwaltung von Postfachressourcen ist
das Thema von Kapitel 13 Erstellen und
Verwalten von Empfängerobjekten".
Sie
können die folgenden Registerkarten für die Konfiguration von Richtlinien für
Postfachspeicher verwenden:
●
Allgemein Um einen öffentlichen Standardinformationsspeicher (siehe Kapitel
17 Verwalten von öffentlichen
Ordnem") und ein Offlineadressbuch (siehe Kapitel 14 Verwalten der Serverkonfiguration")
anzugeben und festzulegen, ob die Nachrichten aller Benutzer, die unter diese
Richtlinie fallen, archiviert werden sollen.
●
Datenbank Um ein Wartungsintervall zu definieren, während dessen die
Systemaufsicht die Onlinedefragmentierung der Datenbanken derjenigen Server
veranlasst, die unter diese Richtlinie fallen.
●
Genzwerte Um Speichergrenzwerte (für Wammeldungen, Sendeverbot und Sende- und
Empfangsverbot) anzugeben und einen Zeitabstand für die Wammeldungen zu
definieren. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, Aufbewahrungszeiten für
gelöschte Objekte zu definiei
●
Volltextindizierung Um ein Intervall für die Aktualisierung und die
Neuerstellung des Indexes für die in den Postfächem gespeicherten Daten der
Server zu definieren, die unter diese Richtlinie fallen.
Die
Richtlinien für öffentliche Infonnationsspeicher ermöglichen Ihnen die
Konfiguration ähnlicher Einstellungen wie Postfachspeicherrichtlinien
Darüber
hinaus können Sie Replikationsintervalle und Replikationsbegrenzungen
definieren.
Sie
können die folgenden Registerkarten für öffentliche
Informationsspeicherrichtlinien konfigurieren:
●
Allgemein Um anzugeben, ob die Messaging-Clients S/MIME-Signaturen unterstützen
und ob eingehende Nachrichten aus dem Intemet in einer Schrift mit fester Größe
dargestellt werden sollen.
●
Datenbank Um ein Wartungsintervall zu definieren, in dem die Systemaufsicht die
Onlinedefragmentiemng der Datenbanken veranlasst.
●
Replikation Um ein Replikationsintervall zu definieren,
●
Grenzwerte Um Speichergrenzwerte sowie ein Intervall für die Wammeldungen zu
definieren.
●
Volltextindizierung Um ein Intervall fiir die Aktualisierung und die
Neuerstellung des Indexes für die in den öffentlichen Ordnem gespeicherten
Daten der Server zu definieren
Der
Exchange SystemManager verweigert deshalb die Zuweisung von mehreren
widersprüchlichen Richtlinien zu einem einzelnen Server.
Empfängerobjekte
sind ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Messagingsystems. Diese Objekte
bilden die Adresslisten, aus denen die Benutzer die Nachrichtenempfänger
auswählen, gegen die die Clientprogramme die Empfängeradressen auflösen und
durch die Nachrichtenübermittlungsprozesse die Übertragungsziele bestimmen
können. Microsoft Exchange 2000 Server verwaltet Empfängerinformationen
komplett in Active Directory. Dies gestattet Ihnen unter anderem die Erstellung
von Postfachinformationen für neu angelegte Benutzerkonten im Dienstprogramm
Active DirectoryBenutzer und -Computer.
Die
potentiellen Empfängerobjekte in Active Directory sind Benutzerkonten, Kontakte
und Gruppen. Diese werden zu Empfängerobjekten, sobald Sie diesen
E-Mail-Adressinformationen hinzufügen.
Ganz
allgemein sind Postfach-aktivierte Empfängerobjekte Benutzerkonten mit
dazugehörigen Postfachinformationen.
Ein
E-Mail-aktiviertes Objekt verfügt über eine E-Mail-Adresse, ist aber keinem
Exchange-Postfach zugeordnet.
Abbildung 13.1
Unterschiede zwischen Postfach-aktivierten und E-Mail-aktivierten
Benutzerkonten
Die
Erstellung von Postfach- und E-Mail-aktivierten Empfängerobjekten entspricht
der Erstellung von Benutzerkonten, Kontakten und Gruppen. Allerdings erfordem
besoniers die E-Mail-aktivierten Empfängerobjekte einige Überlegungen zum
Verzeichnisobjekt, das für diese angelegt werden soll.
Um auf
der anderen Seite einem bereits existierenden Benutzerkonto ein Postfach
zuzuweisen, müssen Sie auf das entsprechende Verzeichnisobjekt mit der rechten
Maustaste klicken und aus dem Kontextmenü den Befehl Exchange-Aufgaben wählen.
Wie
bereits erwähnt erstellen Sie nicht wirklich eine Postfachressource, wenn Sie
einem Benutzerkonto Postfachinformationen hinzufügen. Empfängerobjekte werden
in Active Directory gespeichert, wogegen Postfächer Repositories im
Informationsspeicher darstellen. Wenn Siejedoch ein Benutzerkonto
Postfach-aktivieren, geben Sie unter anderem einen Postfachspeicher an, in dem
das Postfach angelegt werden soll. Wenn der Benutzer nun ein Clientprogramm
startet, z.B. Outlook 2000, und sich am Server anmeldet, ermittelt der Client
die Postfachinfonnationen via Active Directory. intaktiert den angegebenen
Informationsspeicher und fordert die Erstellung des eigentlichen Postfachs an.
Wenn
Sie ein E-Mail-aktiviertes Benutzerkonto erstellen wollen, müssen Sie das
Kontrollkästchen Exchange-Postfach erstellen während der Erstellung des
Benutzerkontos deselektieren. Dies ergibt ein neues Benutzerkonto ohne
dazugehörige Postfachinformationen
E-Mail-aktivierte
Benutzerkonten sind Postfach-aktivierten Objekten sehr ähnlich. Diese haben
lediglich (noch) kein Exchange-Postfach. Allerdings können diese Benutzer an
Instant Messaging-Kommunikationen teilnehmen, denn dieses Feature ist nicht an
ein bestimmtes Exchange-Postfach gebunden.
Microsoft
empfiehlt die E-Mail-Aktivierung von universellen Gruppen. Der offensichtlichste
Nachteil von globalen Gruppen in einer Umgebung mit mehreren Domänen ist, dass
dieser Gruppentyp keine Empfänger aus anderen Domänen umfassen kann.
Der
Vorteil von universellen Gruppen ist, dass deren Mitgliedschaftsinformationen
zum globalen Katalog repliziert werden.
Das
Single Instance Storage-Feature Wenn Sie eine einzelne Nachricht an mehrere
Benutzer auf dem gleichen Server senden, wird zunächst nur eine Kopie der
Nachricht in der Datenbank gespeichert und alle Empfänger erhalten einen Zeiger
auf dieses einzelne Objekt.
Jber
Speichergrenzwerte können Sie Ihre Benutzer wamen, wenn deren Postfächer eine
bestimmte Größe überschreiten (Warnmeldung senden ab [KB]), das Senden von
Nachrichten verhindern (Senden verbieten ab [KB]) und das Senden sowie die
Zustellung von Nachrichten unterbinden (Senden und Empfangen verbieten ab
[KB]). Um die Grenzwerte zu konfigurieren, sollten Sie die Eigenschaften des
gewünschten Postfachspeichers im Exchange System-Manager anzeigen und zur
Registerkarte Grenzwerte wechseln. Altemativ dazu können Sie die Standardwerte
für Ihre Server auch in einer Systemrichtlinie festlegen
Anpassen
der Einstellungen der Standardrichtlinie Sie können die Einstellungen der
Standardrichtlinie im Exchange System-Manager anpassen, wenn Sie den Container
Empfänger erweitem und dann den Container Empfängerrichtlinien auswählen. Im
Detailfenster wird das Objekt Default Policy (Standardrichtlinie) aufgelistet.
Wenn Sie aufdieses Objekt doppelklicken, um dessen Eigenschaften anzuzeigen,
können Sie feststellen, dass diese Richtlinie für alle Empfänger gilt
(mailnickname=* unter Filterregeln auf der Registerkarte Allgemein). Wechseln
Sie zur Registerkarte E-Mail.Adressen, wählen Sie den Eintrag für SMTP aus,
klicken Sie auf Bearbeiten und fügen Sie die Zeichenfolge %g.%s am Anfang der
Adressdefinition ein, beispielsweise %g.%[email protected]. (Tabelle 13.1
listet die verfügbaren Optionen auf).
TabeIIe 13.1 Optionen für Adressgenerierungsregeln
Da ein
einzelner Empfängeraktualisierungsdienst nur eine einzelne Domäne aktualisieren
kann, müssen Sie einen separaten Empfänger-Aktualisierungsdienst fürjede Domäne
in Ihrer Organisation einrichten, die Benutzerkonten enthält. Wenn Sie
wenigstens einen Exchange 2000-Server in allen Ihren Domänen installieren,
werden die erforderlichen Objekte für Sie automatisch eingerichtet. Existieren
jedoch Domänen ohne Exchange 2000 Server, müssen Sie diese Aufgabe manuell
ausführen.
Windows
2000 Server umfasst eine sehr leistungsfähige befehlszeilenorientierte
Anwendung (Ldifde.exe), die Massenverarbeitungen auf der Grundlage von
LDIFDateien (LDIF = LDAP Directory Interface Format) ermöglicht. LDIF ist ein
Standarddateifonnat für Stapelverarbeitungen in LDAP-konfonnen Verzeichnissen.
Exchange 2000 Server kommt beispielsweise mit einer großen Anzahl von
LDIF-Dateien, die in Active Directory während der Erstserverinstallation
importiert werden.
In der
Tat werden in großen Netzwerken mit heterogenen Messagingumgebungen die
Adressbuchinformationen häufig im .csv-Format ausgetauscht, um die
Adressinformationen bequem in das Exchange-Verzeichnis importieren zu können.
Auch in Exchange 2000 Server können Sie .csv-Dateien zu diesem Zweck einsetzen.
Wie
der Name verrät, können Sie das Dienstprogramm von Windows 2000 Server namens
CSVDE für den Export und Import von CSV-stmkturierten Active
DirectoryInfonnationen verwenden. "Commagetrennte Dateien eignen sich
besser für die halbautomatisierte Verarbeitung in Microsoft Excel 2000.
Der
Exchange System-Manager kann aufjeden beliebigen Microsoft Windows
2000Domänencontroller zugreifen, um die Konfigurationsinformationen von
Exchange 2000 abzufragen
Wichtig Wenn Sie Speichergruppen und
Servereigenschaften konfigurieren wollen, sollten Sie sicherstellen, dass der
ausgewählte Server im Netzwerk verfügbar und dessen Informationsspeicherdienst
gestartet ist.
Die
Speichergruppen entsprechen Ansammlungen von Postfach- und öffentlichen
Ordnerspeichem. Innerhalb einer Speichergruppe nutzen alle Informationsspeicher
einen gemeinsamen Satz von Transaktionsprotokolldateien. Dementsprechend ist
der Pfad zu den Transaktionsprotokollen der wichtigste Konfigurationsparameter
einer Speichergruppe.
●
Pfad des Transaktionsprotokolls
●
Systempfad Gibt den Pfad zu den temporären Dateien an, die während einer
Onlinesicherung oder der normalen Serverarbeit angelegt werden können. Der
Systempfad verweist normalerweise ebenfalls auf das Verzeichnis der
Transaktionsprotokolle.
●
Präfix für Protokolldatei
●
Gelöschte Datenbankseiten unwiderruflich löschen
●
Umlaufprotokollierung aktivieren
Sie
können die Informationsspeicher in den Speichergruppen individuell oder
bequemer über Systemrichtlinien verwalte
Große
Organisationen werden es sinnvoll finden, die Gesamtmenge von Postfächem auf
mehrere Server zu verteilen. Dies erhöht die Skalierbarkeit der Umgebung, denn
mehrere Server können dann gemeinsam die beim Postfachzugriff entstehende
Arbeitslast bewältigen. Das trifftjedoch nicht aufdie öffentlichen Ordner zu.
Ohne Replikation von öffentlichen Ordnem, die explizit eingerichtet werden
muss, befindet sich jeder öffentliche Ordner nur auf einem einzigen Server
Die in
Abbildung 14.1 dargestellte Organisation verwendet einen Server, aufdem alle
öffentlichen Ordner gespeichert sind. Mehrere weniger leistungsfähige Computer
ermöglichen jeweils einer Teilmenge von Benutzem den Zugriff auf die
Postfächer. Selbst wenn alle Benutzer gleichzeiüg auf den öffentlichen Server
zugreifen, wird davon die Leistungsfähigkeit der Postfachserver nicht
beeinträchtigt.
Abbildung 14.1
Konfigurieren von dedizierten Postfach- und öffentlichen Ordnerservem
Wenn
Sie die Konzentration von Tausenden von Postfächem und öffentlichen Ordnem
aufeinem einzelnen und leistungsstarken Computerbeabsichtigen, sollten Sie
mehrere nformationsspeicher und Speichergruppen einrichten. Es wäre nicht
ratsam, alle Resourcen in einen einzelnen Postfachspeicherbzw. öffentlichen
Informationsspeicher zu packen, denn die Größe der Datenbankdateien könnte dann
ins Unermessliche wachsen. Riesige Datenbanken können die Sichemngs- und
Wiederherstellungsprozeduren sowie die normalen Wartungsarbeiten in wahre Alpträume
verwandeln. Es ist äußerst ratsam, zeitraubende Wartungsarbeiten zu vermeiden.
Verteilen
Sie wenigstens die Postfächer über mehrere Postfachspeicher in einer
Spei;hergruppe. Sie können dann die einzelnen Datenbanken unabhängig
voneinander bereitstellen oder die Bereitstellung aufheben. Mit anderen Worten,
Sie können die Datenbanken getrennt sichem und wiederherstellen, ohne die
anderen Datenbanken zu beeinträchtigen
Mehrere
Informationsspeicher können die Leistungsfähigkeit erhöhen - vorausgesetzt, Sie
platzieren die Transaktionsprotokolle und Datenbankdateien auf physisch
separaten Festplattensystemen, wie in Abbildung 14.2 dargestellt. Die
Speicherung der Transaktionsprotokolle von mehreren Speichergruppen auf einem
gemeinsamen physischen Datenträger bringt keine Leistungsvorteile.
Abbildung 14.2
Mehrere Speichergruppen auf einem einzelnen Server
Die
gute Nachricht für Wissensarbeiter ist, dass Exchange 2000 Server intelligente
Suchen nach Worten und Phrasen in Dokumenten und Nachrichtenanhängen
unterstützt. Diese Funktionalität wird durch die Integraüon der Suchmaschine
des Informationsspeichers mit dem Microsoft Search-Dienst erzielt (siehe
Abbildung 14.6).
●
Indizierung Verwaltet die Volltextkataloge und Indexe für Postfach- und
öffentliche Informationsspeicher und aktualisiert die Volltextindexe.
●
Abfragen Verarbeitet Volltextsuchen, die vom Informationsspeicher an die
Suchmaschine übergeben werden, und liefert die Einträge aus dem Index zurück,
die den Kriterien der Volltextsuche entsprechen, zurück
Die
Volltextindizierung kann fürjeden einzelnen Postfach- und öffentlichen
Informationsspeicher separat aktiviert werden. Zuerst müssen Sie den Volltextindex
für einen Informationsspeicher erstellen. Danach müssen Sie den Volltextkatalog
des Speichers aufbauen. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, können Sie
den Katalog für Volltextsuchen durch Clients verwenden. Sie können
Aktualisierungs- und Wiederherstellungsintervalle definieren, um
sicherzustellen, dass die Suchinformationen immer aktuell sind.
Exchange
2000 Server unterstützt die Gruppierung von Servern auf zwei Ebenen. Physisch
können die Server in Routinggruppen angeordnet werden. Routinggruppen defi
zugestellt werden können.
Abängig
vom physischen Netzwerk, können Sie die Server zu Zwecken der besser
strukturierten Administration ebenfalls zusammenfassen. Diese Anordnungen
werden administrative Gruppen genannt.
Sie
müssen einen Server neu installieren, wenn Sie diesen zwischen zwei
administrativen Gruppen verschieben wollen.
Administrative
Gruppen dienen primär der Zuweisung von Berechtigungen. Wenn Sie im Exchange
System-Manager mit der rechten Maustaste auf eine administrative Gruppe
klicken, können Sie den Befehl Objektverwaltung zuweisen wählen, um den
Assistenten für die Zuweisung von Verwaltungsberechtigungen auf ExchangeObjekte
aufzurufen.
Ein
Administrator mit passenden Berechtigungen auf der Ebene einer administrativen
Gruppe kann die einzelnen Server in dieser Gruppe, die Routinggruppen,
allgemeine Systemrichtlinien und öffentlichen Ordnerressourcen für alle oder
eine Teilmenge von Servern konfigurieren. Dementsprechend sind die
Konfigurationscontainer (d.h. Server, Systemrichtlinien, Routinggruppen und
Ordner) direkt unterhalb einerjeden administrativen Gruppe angeordnet.:
Große
nationale und internationale Organisationen mit mehreren IT-Abteilungen in
verschiedenen Regionen oder Bereichen und dezentralisierten Ressourcen werden
hingegen eine dezentralisierte Verwaltungsstruktur für ihre Bedürfnisse
geeigneter finden. In eser Situation kann eine administrative Gruppe fürjede
geographische Region oder Abteilung angelegt werden.
Verwenden
Sie den Assistenten für die Zuweisung von Verwaltungsberechtigungen
aufExchange-Objekte statt ADSI Edit, um die Berechtigungen für administraüve
Gruppen zu verwalten.
Sie
können Server nur während der Installation zu einer administrativen Gruppe
hinzufügen. Es ist nicht möglich, die Server zwischen administrativen Gruppen
zu verschieben und es ist ebenfalls nicht möglich, Postfächer auf bequeme Art
und Weise über die Grenzen von administrativen Gruppen hinweg im gemischten
Modus zu verschieben. Sie sollten also die Topologie Ihrer administrativen
Gruppen sorgfältig planen, bevor Sie Exchange 2000 Server installieren.
Es
gibt zwei Strategien, einen Server aus einer Organisation zu entfemen. Die
einfachste Möglichkeit ist, das Setupprogramm von Exchange 2000 auf dem Server,
den Sie entfemen wollen, aufzurufen und im Dialogfeld Komponentenauswahl die
Aktion Entfernen zu wählen,
Die
zweite Methode ist, mit der rechten Maustaste aufdas Serverobjekt im Exchange
System-Manager zu klicken, auf Alle Tasks zu zeigen und den Befehl Server
entfernen zu wählen Nur Server, die nicht mehr verfügbar sind, können mit
dieser Vorgehensweise gelöscht werden. Das ist normalerweise der Fall, wenn Sie
den Server physisch aus dem Netzwerk entfemt oder das Betriebssystem ohne
Wiederherstellung von Exchange 2000 Server von einem Backup neu installiert
haben.
Die
serverseitigen Adresslisten stellen eine Möglichkeit dar, die Strukturen Ihres
Untemehmens detailliert im Adressbuch von Outlook 2000 wiederzugeben.
Ein
angemeldeter Benutzer, der das Adressbuch von Outlook verwendet, kann alle
verfügbaren, zum globalen Katalog replizierten Attribute abfragen. Diese
stellen somit eine gute Möglichkeit dar, eine detaillierte Ansicht der
Strukturen Ihres Untemehmens im Outlook 2000-Adressbuch bereitzustellen.
Serverseitige
Adresslisten sind Verzeichnisobjekte, die in den Adressbüchem der CUents als
Container angezeigt werden. "ie können Adresslisten im Exchange System-Manager
konfigurieren. )ffnen Sie den Knoten Empfänger. Hier können Sie die Container
Alle Adresslisten, Alle Globalen Adresslisten und Offlineadresslisten finden.
Die
Offlineadresslisten müssen zunächst auf dem Server generiert werden, bevor die
Clients diese herunterladen können. Die Offlineadresslisten entsprechend
öffentlichen Systemordnem, die auf dem Server während des Wartungsintervalls
des öffentlichen Informationsspeichers angelegt werden. Der Standort des
Offlineadressbuchs kann auch geändert werden. Klicken Sie zu diesem Zweck auf
der Registerkarte Allgemein des Konfigurationsobjektes der Offlineadressliste,
unter Server für Offlineadresslisten, auf die Schaltfläche Durchsuchen. Die
Verschiebung der Offlineadresslisten zu einem anderen Server ist besonders dann
wichtig, wenn Sie den öffentlichen Informationsspeicher vom Server entfemen
wolle
3ie
auf dem Server gespeicherten Vorlagen | bestimmen, wie die
Verzeichnisinformationen m Adressbuch des Clients dargestellt werden.
Dieses
Kapitel behandelt die Konfiguration von virtuellen SMTP-Servern und die
Anpassung des SMTP-Dienstes. Dieses Kapitel diskutiert jedoch nicht die
Administration des SMTP-Connectors, welcher umfangreiche Kontrollmöglichkeiten
über die Nachrichtenübermittlung zu entfemten Standorten bietet.
Alle
Exchange 2000-Server stützen sich standardmäßig auf einen virtuellen SMTPServer
für die Kommunikation mit anderen Servern in der lokalen Routinggruppe.
Ein
virtueller Server könnte beispielsweise für den E-Mail-Verkehr von und zum
Intemet zuständig sein und ein anderer könnte den Benutzern von
Intemet-Mailclients zur direkten Übertragung von Nachrichten zum Server zur
Verfügung stehen
Separate
virtuelle Server ermöglichen Ihnen außerdem die getrennte Verwaltung von
Nachrichtengrößen und anderen Einstellungen.
Jedem
virtuellen Server muss ein eindeutiger TCP-Socket (d.h. eine IP-Adresse plus
ein TCP-Port) zugeordnet werden.
Abbildung 15.1
Separate virtuelle Server für die öffentliche und die Clientkommunikation
Sie
können virtuelle Server unabhängig voneinander starten, beenden oder anhalten.
Ein angehaltener Server verweigert die Annahme neuer Verbindungen, allerdings
werden bestehende Verbindungen nicht getrennt.
Jeder
virtuelle SMTP-Server verfügt über ein eigenes Maüroot-Verzeichnis. Alle
Mailroot-Verzeichnisse befinden sich im Ordner VProgrammeVExchsrvrVMailroot und
werden sequentiell durchnummeriert, z.B. \Vsi 1, \Vsi 2 usw. Alle diese
Unterverzeichnisse beinhalten drei oder vier Unterordner namens VBadmail,
\Pickup, \Queue und möglicherweise VFiIter.
Sobald
Ihr Server mit dem Intemet verbunden und in DNS öffentlich registriert wurde,
können alle Hosts im Internet Verbindungen zu Ihrem Host aufbauen und
Nachrichten übermitteln. Jede Verbindung verbraucht Serverressourcen. Viele
gleichzeitige Verbindungen können die Systemleistung beeinträchtigen.
Normalerweise erzwingt Exchange 2000 Server keine Begrenzungen. Wenn Ihr Server
allerdings eine große Anzahl von Verbindungen bewältigen muss, sollten Sie die
Zeitüberschreitungen für ie Verbindungen zu Direm virtuellen Server auf der
Registerkarte Allgemein herabsetzen, um inaktive Verbindungen und damit
Serverressourcen schneller wieder freizugeben. Der Standardwert für
Zeitüberschreitungen ist 10 Minuten. Sie können auch einen Grenzwert für die
Anzahl von eingehenden Verbindungen angeben.
Zusätzlich
zur Weiterleitung eingehender Nachrichten an Ihren virtuellen SMTP-Server
müssen die Namen der Domänen, für die Ihre Organisation verantwortlich ist, in
Exchange 2000 Server als eingehende Domänen identifiziert werden. Anderenfalls
erreichen zwar die Nachrichten Ihren Server, werden aber zurückgewiesen. In der
Standardkonfiguration ist nur der SMTP-Hauptdomänenname Ihrer Exchange 2000
Server-Organisation als eingehende SMTP-Domäne koafiguriert. Wenn Sie weitere
Domänen unterstützen müssen, beispielsweise weil einige Benutzer andere
Internetadressen benötigen, z.B. Benutzer@ Bluesky-inc-10.co.uk, müssen Sie
zusätzliche eingehende Domänen konfigurieren. Rufen Sie den Exchange
System-Manager auf, öffnen Sie den Container namens Empfänger, wählen Sie
Empfängerrichtlinien und klicken Sie dann im Detailfenster mit der rechten
Maustaste auf die gewünschte Richtlinie.
Sie
können die Hosts, die Nachrichten über einen virtuellen Server weiterleiten
dürfen, auf der Registerkarte Zugriff des virtuellen Servers angeben.
Abbildung 15.2
Weiterleiten von SMTP-Nachrichten
Es ist
nicht empfehlenswert, die Relay-Einschränkungen für anonyme Verbindungen zu
lockem. Dies könnte Sie zu einem Ziel derjenigen Personen im Intemet werden
lassen, die wertvolle Ressourcen mit unaufgeforderten kommerziellen Nachrichten
(Junkmail) verschwenden. Der Werbende braucht lediglich eine neue Nachricht zu
erstellen und Tausende von Empfängem bequem aus einer Datenbank angeben, und
diese eine Nachrichten dann zwecks Weiterieitung an Ihren Host senden. Die
Arbeit des Clients ist schnell erledigt. Es ist der Host, der dann die
kommerzielle Nachricht an die riesige Menge von Benutzem im Intemet senden
muss. Verhindem Sie, dass Werbende im Intemet Ihr SMTP-System missbrauchen
können!
Früher
oder später werden Ihre Benutzer Junkmail empfangen. Das kann schnell überhand
nehmen.
Um die
Zustellung von Nachrichten aus bestimmten Quellen zu unterbinden, können Sie
Nachrichtenfilter konfigurieren. Zeigen Sie die Eigenschaften des Objektes mit
der Bezeichnung Nachrichtenübermittlung an, das Sie im Exchange System-Manager
unter Globale Einstellungen finden können. Wechseln Sie zur Registerkarte
Filtem und verwenden Sie dann die Schaltfläche Hinzufügen, um die Sender
anzugeben, die Sie blockieren wollen.
Jm
beispielsweise komplette Intemet-Domänen herauszufiltern, können Sie den
Platzhalter wie folgt verwenden: *@machjedentageinemillion-mal-100.de.
Dieses
Feature eignet sich eventuell gelegentlich für besondere
Sicherheitsüberprüfungen.
Standardmäßig
akzeptiert Exchange 2000 Server Nachrichten mit bis zu 5000 Empfängern.
Nachrichten mit mehr Empfängern werden als unzustellbar zurückgewiesen. ~Die
Begrenzungen können pro Benutzerkonto im Snap-In Active Directory-Benutzer und
-Computer. auf der Registerkarte Exchange - Allgemein des Benutzerkontos,
überschrieben werden.
Die
Anzahl der Empfänger kann auf der Registerkarte Nachrichten des entsprechenden
virtuellen SMTP-Servers eingeschränkt werden. Setzen Sie den Wert für Zahl d.
Nachrichten pro Empfänger beschränken aufherab. Werte zwischen 100 und
2000000000 werden unterstützt.
Anmerkung Um Nachrichtenschleifen zu vermeiden,
sollten Sie Nachrichten mit unausgewerteten Empfängem nicht an andere virtuelle
Server weiterleiten, wenn diese Server ebenfalls für die Weiterleitung von
Nachrichten mit unausgewerteten Empfängem konfiguriert wurden.
Abbildung 15.3
Weiterleiten von Nachrichten mit unausgewerteten Empfängem an einen anderen
Host
Die
Konfiguration des ausgehenden Nachrichtenverkehrs betrifft vorwiegend die
Benachrichtigung lokaler Benutzer über den Zustellprozess. \uf der
Registerkarte Ubermittlung eines jeden virtuellen SMTP-Servers können Sie die
Intervalle für die Wiederholung der Ubertragung festlegen und angeben, wann
Verzögemngsbenachrichtigungen generiert oder die Ubertragung abgebrochen werden
soll. Normalerweise versucht ein virtueller SMTP-Server eine Nachricht
ummittelbar nach deren Eintreffen zu übermitteln. ie ersten drei
Ubennittlungsversuche werden in zehnminütigen Intervallen durchgeführt. Danach
versucht der virtuelle Server die Übertragung alle 15 Minuten. Wenn eine
Nachricht für 12 Stunden nicht gesendet werden konnte, wird der Absender
informiert, dass die Nachricht die Empfänger noch nicht erreicht hat und weiter
versucht wird, die Nachricht zuzustellen. Nach zwei Tagen wird die Nachricht
verworfen und ein Unzustellbarkeitsbericht für den Absender generiert.
Wenn
Sie auf der Registerkarte Ubermittlung auf die Schaltfläche Ausgeh.
Verbindungen klicken, können Sie verschiedene Verbindungsparameter
konfigurieren, die die Leistung des virtuellen SMTP-Servers beeinflussen. Pro
Domäne sind standardmäßig 100 gleichzeitige Verbindungen zulässig. Wenn Sie
eine größere Anzahl von Nachrichten zwischen SMTP-Hosts übertragen müssen,
könnte eine Erhöhung der Verbindungsanzahl sinnvoll sein, allerdings muss der
Remote-Host all diese Verbindungen akzeptieren können. In der
Standardkonfiguration ist Exchange 2000 Server in der Lage, 1000 gleichzeitige
Verbindungen zu mehreren Internet-Domänen herzustellen und Nachrichten zu all
diesen gleichzeitig zuzustellen
Jm den
Remote-SMTP-Host nicht mit zahlreichen Nachrichten zu überfordem, ist die
Anzahl der Nachrichten pro Verbindung standardmäßig auf 20 begrenzt
(Registerkarte Nachrichten, Parameter Zahl d. Nachrichten pro Verbindung
beschränken auf).
Im
Dialogfeld Ausgehende Verbindungen (das Sie über die Schaltfläche Ausgeh.
Verbindungen auf der Registerkarte Ubermittlung anzeigen können) können Sie
auch ein Feld mit der Bezeichnung TCP-Anschluss finden. Über diesen Parameter
können Sie die Portnummer für ausgehende Verbindungen festlegen. In den meisten
Fällen werden Sie diesen Wert nicht ändem, denn davon sind alle Verbindungen
betroffen. Intemet-Hosts erwarten eingehende Verbindungen beispielsweise
generell über Port 25.
Wenn
Sie allerdings mit einem Smart-Host kommunizieren, der eine benutzerdefinierte
Portnummer verwendet, sollten Sie den Wert in diesem Feld entsprechend
anpassen.
Abbildung 15.4
Weiterleitung von SMTP-Nachrichten über einen Smart-Host
Um in
der Konfiguration Ihres virtuellen SMTP-Servers die Referenzen auf exteme
INS-Server zu berücksichtigen, sollten Sie aufder Registerkarte Übermittlung
auf die Schaltfläche Erweitert klicken. Klicken Sie dann im angezeigten
Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen unter Externe DNS-Server
konfigurieren auf die Schaltfläche Konfigurieren. Sie können einen oder mehrere
DNS-Server über ihre IP-Adressen angeben.
es
kann in Organisationen, die ein hohes Maß an Sicherheit benötigen, ein lisiko
darstellen. Abwesenheitsnachrichten können Eindringlinge beispielsweise darüber
infonnieren, wie lange ein Benutzer vom Büro abwesend ist. ^ustell- und
Unzutellbarkeitsberichte geben wiedemm darüber Aufschluss, ob eine bestimmte
E-MailAdresse in der Tat korrekt ist. Es könnte also sinnvoll sein, bestimmte
automatische Antworten ins Intemet zu unterdrücken, was über die Definition von
Internet-Nachrichtenformaten bewerkstelligt werden kann. Standardmäßig gibt es
nur ein Definitionsobjekt namens Standard, welches im Container
Internet-Nachrichtenformate unter GIobale Einstellungen ;efunden werden kann.
Zeigen Sie die Eigenschaften dieses Objektes an, wechseln Sie zur Registerkarte
Erweitert und deselektieren Sie die Kontrollkästchen für diejenigen
Nachrichtentypen, die Sie nicht zulassen wollen.
Wichtig
Wenn Sie das Kontrollkästchen Automatische Weiterleitungen zulassen deselektieren,
können die Benutzer eingehende Nachrichten nicht mehr über Posteingangsregeln
an Intemet-Adressen weiterleiten. Die Nachrichten werden generiert und
versendet, allerdings verwirft der virtuelle SMTP-Server diese stillschweigend
und ohne einen Unzustellbarkeitsbericht zu generieren. Die Benutzer könnten
sich wundem, wo Ihre Nachrichten stecken geblieben sind.
Wenn
Sie die Adressinformationen für Empfänger in anderen Organisationen in Active
Directory verwalten, können Sie in den entsprechenden Kontaktobjekten angeben,
ob Exchange-Rich-Text-Informationen gesendet werden sollen
Wenn
Dire Benutzer mit anderen Domänen kommunizieren und Sie wissen, dass diese
ebenfalls Exchange und Outlook einsetzen, können Sie Exchange 2000 so
konfigurieren, dass gmndsätzlich Rich-Text-Informationen gesendet werden.
Zeigen
Sie die Registerkarten Ihres virtuellen SMTP-Servers im Exchange SystemManager
an und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Protokollierung aktivieren auf der
Registerkarte AIlgemein, um das Aufzeichnungsfeature zu aktivieren. fenn Sie
die Informationen in einer Datenbank aufzeichnen wollen, sollfen Sie den
Eintrag ODBC wählen.
Diese
erklärt, wie Sie Intemet Würmem und anderen Viren, die überE-Mail-Nachrichten
verbreitet werden, ein Ende bereiten können.
Transportereignisse
stellen einen Erweiterungsmechanismus für die Analyse von Nachrichten nach
deren Empfang durch den SMTP-Dienst, jedoch noch vor deren Zustellung zu den Exchange-Postfächem
oder deren Weiterleitung zu anderen SMTPHosts, dar.
Es
gibt zwei Arten von Protokollereignissen, die für den SMTP-Dienst erweitert
werden können:
●
Eingehende ProtokoIIereignisse Diese werden ausgelöst, wenn ein RemoteSMTP-Host
oder ein Client eine Verbindung zum lokalen SMTP-Dienst herstellt und eine
Sitzung über den Befehl HELO oder den Befehl EHLO aufbaut.
●
Ausgehende Protokollereignisse Diese werden ausgelöst, wenn der lokale
IMTP-Dienst eine Sitzung zu einem Remote-SMTP-Host aufbaut, um Nachnchten zu
übertragen.
Transportereignissenken
stellen sehr leistungsfähige Tools für den Virenschutz dar. Ein Virenscanner
könnte diese beispielsweise nutzen, um alle eingehenden Nachrichten zu
berprüfen und all diejenigen sicher zu verwerfen, die infizierte Dateianhänge
aufweisen.
Mailwürmem
liegt ein sehr einfaches Prinzip zugrunde. Ein Empfänger öffnet eine infizierte
Nachrichtenanlage und der Code des Virus wird ausgeführt. Der Virus fragt
sämtliche Adressinformationen aus allen verfügbaren Adresslisten oder den
übrigen Nachrichten im Posteingang ab und generiert eine neue Nachricht mit
allen Adressen als Empfängem. Die neue Nachricht enthält wieder die infizierte
Nachrichtenanlage, die von den nachfolgenden Empfängem emeut geöffnet wird, und
so verbreitet sich der Vims wie eine Lawine. Ihre Organisaüon muss urplötzlich
eine gewaltige Menge von E-Mail-Nachrichten verarbeiten, was häufig zur
Überlastung der Kommunikationsinfrastruktur führt.
Neueste
Versionen von Mailwürmem verändem jedoch die Betreffzeile injedem Zyklus. Es
ist aber dennoch einfach, mit diesen fertig zu werden. Unfonnatierte
EMail-Nachrichten können keine Viren enthalten. Eine infizierte
Nachrichtenanlage ist erforderiich. Dementsprechend brauchen Sie lediglich alle
eingehenden Nachrichten mit ausführbaren Anlagen abfangen, und Sie können
verhindem, dass Mailwürmer Ihre Organisation erreiche
Dieses
Kapitel diskutiert den Aufbau von Routingtopologien in Exchange
2000-Organisationen. Das Kapitel erklärt, wie Routinggruppen verwaltet werden,
um den Nachrichtentransfer zu optimieren. Es wird außerdem erläutert, wie
Routing- und Verbindungsstatus-Informationen zwischen Servern verbreitet
werden.
Eine
Routinggruppe ist eine Ansammlung von Exchange 2000-Servern, die typischerweise
über permanente, zuverlässige und leistungsfähige Netzwerkverbindungen
miteinander kommunizieren. In einer Routinggruppe kommunizieren alle Server
dkekt über SMTP miteinander.
Der
wichtigste Gmnd für die Planung von Routinggruppen ist die Reduzierung von
Ubennittlungskosten durch Maximiemng der Efßzienz der Netzwerkkommunikation.
Der
Sinn und Zweck von Routinggruppen in einer Exchange 2000-Organisation ist die
Kontrolle und Optimierung der Nachrichtenübertragung zwischen den Servern.
wischen
Routinggruppen stützt sich die Nachrichtenübertragung jedoch auf
Messagingconnectoren
Falls
erforderlich, können die Server in mehreren administrativen Gruppen verwaltet
werden, selbst wenn diese Mitglieder der gleichen Routinggruppe sind. n der
Standardkonfiguration gibt es nur eine Routinggruppe namens Erste Routinggruppe
und alle Server werden während der Installation automatisch zu dieser Gruppe
hinzugefügt
Abbildung 16.1
Eine ümgebung mit einer Routinggruppe und zwei administrativen Gruppen
In
einer Umgebung mit nur einer Routinggruppe werden Connectoren lediglich für die
Anbindung zu Fremdsystemen benötigt. Um ein Beispiel zu geben: Sie können den
SMTP-Connector verwenden, um einen Intemet-Zugriffspunkt bereitzustellen (siehe
Abbildung 16.2).
Abbildung 16.2
Ein Bridgeheadserver in einer Routinggruppe
Der
Server, der den SMTP-Connector ausführt, wird Bridgeheadserver genannt. Wenn
Sie nur über einen Bridgeheadserver verfügen, brauchen Sie nur eine
Intemet-Verbindung mit Zugriff auf exteme DNS-Server zu konfigurieren. falls
möglich, sollten Sie jedoch mehrere Bridgeheadserver in der Routinggruppe
bereitstellen, um die Last zu verteilen und die Fehlertoleranz zu erhöhen. Die
Konfiguration des SMTP-Connectors wird in Lektion 2 behandelt.
●
Direkter Zugriff auf öffentliche Ordnei
nnerhalb
einer Routinggruppe stehen alle lokalen öffentlichen Ordner zur Verfügung.
●
Einfachste Verwaltung des Nachrichtenroutings
Es ist
nicht notwendig, die Routingtopologie manuell zu verwalten,
●
Effektives Routing von Nachrichten
Die
Übermittlung der Nachrichten zwischen den Servern ist direkt und unmittelbar
und erfordert keine dazwischen liegenden Bridgeheadserver (Single-Hop-Routing).
●
Nachrichtenübermittlung via SMTP
Falls
Ihre Organisation Weitbereichsnetzwerkverbindungen (Wide Area Network, WAN)
umfasst, ist die Kontrolle der Netzwerkkommunikation wünschenswert.
●
Der Zugriff auf öffentliche Ordner muss kontrolliert werden.
●
Dedizierte Bridgeheadserver sind zur Optimiemng der Nachrichtenübertragung
notwendig.
●
Die Standorte sind geographisch weit verteilt.
●
Der Datenverkehr im Netzwerk muss reduziert werden.
●
Instabile Netzwerkverbindungen beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit der
Nachrichtenübertragung.
●
Übertragungen im WAN generieren Kosten und müssen optimiert werden.
In
einer hierarchischen Anordnung von Routinggruppen kontrolliert eine zentrale
Routinggruppe mit Hub-Servern (Hub = Nabe) den gesamten Nachrichtentransfer
zwischen den untergeordneten Gruppen, die auch als Spokes (Spoke = Speiche)
bezeichnet werden
iese
Architeküur verhindert das unkontrollierte Rerouting (Umleiten) von
Nachrichten, welches in früheren Versionen von Exchange Server ein Problem
darstellen konnte.
Installieren
Sie Exchange 2000 Server zuerst im zentralen Standort. Sobald die Hub-Server
bereitgestellt sind und zuverlässig arbeiten, können 5ie die untergeordneten
Standorte neu bereitstellen oder aktualisieren. Zu einem späteren Zeitpunkt
können Sie dann mit den neuen und sehr leistungsfähigen Routingfähigkeiten von
Exchange 2000 Server experimentieren und Brücken zwischen den untergeordneten
Routinggruppen implementieren,
Wenn
Sie Brücken als Abkürzungen zwischen den untergeordneten Routinggruppen
implementieren, können Sie die zentrale Routinggruppe zwecks effizienterer
Nachrichtenübertragung umgehen. [n dieser Situation migrieren Sie Ihre
Routingarchitektur allmählich zu einer vollständig vermaschten Anordnung, in
der alle Routinggruppen miteinander direkt kommunizieren können und die
Pingpong-Nachrichtenübermittlung zu den Bridgeheadservern vermieden wird,
Die
vollständig vermaschte Architektur beseitigt die Zwischenstationen im
Übertragungspfad, denn alle Bridgeheadserver können direkt miteinander
kommunizieren. Allerdings ist die Skalierbarkeit eingeschränkt, was ein
entscheidender Nachteil der vollständig vermaschten Topologie ist. VIit
steigender Anzahl von Bridgeheadservem gerät die Konfiguration von Connectoren
zunehmend außer Kontrolle.
Große
Organisationen könnten eine hierarchische Anordnung von vollständig vermaschten
Subbackbones als am besten geeignet finden.
3ie
können den Exchange System-Manager verwenden, um Routinggruppen zu erstellen,
Server zwischen Routinggruppen zu verschieben, Routinggruppen umzubenennen oder
um diese zu löschen,
Anmerkung Die standardmäßige Erste Routinggruppe
wird normalerweise nicht angezeigt, es sei denn, Sie markieren explizit das
Kontrollkästchen Routinggruppen anzeigen aufder Registerkarte Allgemein des
Organisationsobjektes (z.B. Blue Sky Airlines [Exchange]). Wenn Sie darüber
hinaus die administrativen Gruppen anzeigen, können Sie diese Routinggruppe im
Container Erste administrative Gruppe finden. Alle Administratoren der ersten
adnünistrativen Gruppe sind standardmäßig für das Nachrichtenrouting
verantwortlich.
Wenn
Sie die Verwaltung von Routinggruppen an eine bestimmte Gruppe von Administratoren
übertragen wollen, sollten Sie eine dedizierte administrative Gruppe erstellen,
die alle Routinggruppen umfasst.
Die
Konfiguration von Routinggruppen ist eine einfache Angelegenheit. Vorhandene
Server können mit Leichtigkeit zwischen Routinggruppen verschoben werden.
Sobald die Serverjedoch in verschiedenen Routinggruppen untergebracht wurden,
sind zusätzliche Konfigurationsschritte erforderiich, um die
Nachrichtenübermittlung zu gewährleisten. Ohne zusätzliche Connectoren ist die
E-Mail-Kommunikation zwischen den Benutzem in verschiedenen Routinggruppen
nicht möglich.
Nur
Routinggruppenconnector (RGC), SMTP-Connector und X.400-Connector können diese
Anforderungen erfüllen.
Auf
Grund seiner vielen Vorteile ist der RGC der bevorzugte Connector für
Routinggruppen. Wie der Name verrät, kann der Routinggruppenconnector nur
zwischen Roudnggruppen der gleichen Organisation eingesetzt werden. In echten
Exchange 2000 Server-Umgebungen überträgt der RGC die Nachrichten im
transportneutralen Encapsulation-Format (Transport Neutral Encapsulation
Format, TNEF) via SMTP.
Es ist
wichtig zu bemerken, dass der RGCjeden virtuellen SMTP-Server in der lokalen
und Remote-Routinggruppe zur Übertragung verwenden kann, ohne die Nachrichten
mleiten zu müssen. Nur im Fall, dass alle konfigurierten
Remote-Bridgeheadserver unerreichbar sind, wird der RGC als nicht verfügbar
markiert und die Nachrichten zu einem anderen Connector umgeleitet.
Sie
können die lokalen virtuellen Bridgeheadserver auf der Registerkarte Allgemein
des Connectors angeben. Standardmäßig ist die Option Jeder lokale Server kann
E-Mail über diesen Connector senden aktiviert, was bedeutet, dass alle Server
in der lokalen Routinggruppe als ausgehende Bridgeheadserver arbeiten können.
Wenn Sie dedizierte Bridgeheadserver implementieren wollen, sollten Sie
stattdessen die Option Diese Server können E-Mail über diesen Connector senden
aktivieren und die Bridgeheadserver explizit angeben. Alle diejenigen Server in
der lokalen Routinggruppe, die nicht ausdrücklich aufgeführt werden, müssen
dann ihre Nachrichten zunächst zu einem lokalen Bridgeheadserver weiterleiten.
Remote-Bridgeheadserver
werden wiederum auf der Registerkarte Remotebridgehead angegeben
Sie
sollten in Erinnerung behalten, dass RGCs nur in eine Richtung arbeiten. Das
heißt, dass die Nachrichten nur in Richtung der Remote-Routinggruppe fließen
können. Um eine vollständige Messaginganbindung zu erzielen, müssen Sie RGCs in
beiden Routinggruppen einrichten. Bei der Konfiguration eines RGCs kann der
Exchange SystemManager die wichtigsten Konfigurationsparameter von der lokalen
Instanz ermitteln und den gegenüberliegenden Connector für Sie automatisch
erstellen.
Um
einen neuen RGC zu erstellen, müssen Sie die gewünschte Routinggruppe erweitem
(z.B. Erste Routinggruppe), mit der rechten Maustaste auf Connectors klicken,
auf Neu zeigen und dann den Befehl Routinggruppenconnector wählen. Uber diesen
Befehl wird das Dialogfeld Eigenschaften für angezeigt, das sechs
Registerkarten umfasst. In der Minimalkonfiguration müssen Sie wenigstens einen
Namen auf dei Registerkarte Allgemein definieren, auf die Registerkarte
Remotebridgehead wechseln und einen Remote-Bridgeheadserver angeben.
●
AIlgemein
sTarnen
für den RGC festzulegen, die Remote-Routinggruppe, zu der die Nachrichten
übertragen werden sollen, anzugeben und die virtuellen SMTP-Server in der
lokalen Routinggruppe zu definieren, die Nachrichten direkt zur
Remote-Routinggruppe übertragen dürfen.
Costfaktor
für die Verbindung festlegen.
können
außerdem das Kontrollkästchen Keine Bezüge auf Öffentliche Ordner zulassen
markieren, um die Benutzer von Outlook 2000 daran zu hindem, auföffentliche
Ordnerinstanzen in der Remote-Routinggruppe zuzugreifen.
●
Remotebridgehead
●
Empfangseinschränkungen
●
Inhaltseinschränkungen
●
Übermittlungsoptionen
●
Details
Der
primäre Verwendungszweck von SMTP-Connectoren ist die Anbindung von ixchange
2000 Server an fremde SMTP-Systeme, beispielsweise SMTP-Hosts oder andere
Exchange 2000-Organisationen im Intemet. Der SMTP-Connector kann darüber hinaus
aber auch statt Routinggruppenconnectoren verwendet werden, um Ubertragungswege
zwischen den Routinggruppen in der lokalen Exchange 2000-Umgebung bereitzustellen.
Tipp Es ist vorteilhaft, SMTP-Connectoren für
die Anbindung an das Intemet zu verwenden. Die Konfigurationseinstellungen des
SMTP-Connectors haben eine höhere Priorität als die Einstellungen der
virtuellen SMTP-Server. Sie haben die Möglichkeit, dedizierte Bridgeheadserver
zu implementieren.
Sowohl
die Routinggruppenconnectoren als auch die SMTP-Connectoren verwenden SMTP für
die Nachrichtenübermittlung. Der RGC ist leichter zu verwalten, aber der
SMTP-Connector bietet weitreichendere Kontrollmöglichkeiten über die
Konfiguration des Nachrichtenroutings.
●
Sie müssen ausgehende Sicherheitseinstellungen konfigurieren, beispielsweise
Transport Layer Security (TLS), um die Daten bei der Übertragung ohne IPSec zu
verschlüsseln,
●
Sie müssen Verbindungen zu fremden SMTP-Hosts herstellen, beispielsweise zum Intemet
Mail-Dienst (Intemet Mail Service, IMS) früherer Versionen von Exchange Server
oder zu anderen Exchange 2000-Organisationen.
●
Sie müssen den Befehl TURN, ATRN oder ETRN verwenden, um Nachrichten aus ;iner
Warteschlange eines anderen virtuellen SMTP-Servers abzufragen.
●
Sie wollen die Nachrichten in einer Warteschlange zurückhalten, bis die
Remotestation die Zustellung anfordert.
Bei
Verbindungen zum Intemet ist der SMTP-Connector in der Lage, exteme DNSServer
nach Mail-Exchanger (MX)-Einträgen für Internet-Domänen abzufragen, die in den
Empfängeradressen angegeben wurden.
Wenn
ein SMTP-Connector zwischen zwei Routinggruppen eingesetzt wird, kann )NS nicht
verwendet werden, denn die Nachrichten werden innerhalb der gleichen Domäne
übertragen. Dementsprechend müssen Sie die Option Gesamte Mailuüe^ diesen
Connector an diese Smarthosts weiterleiten aktivieren und den Namen oder die
IP-Adresse (in rechteckigen Klammem) eines Servers in der Remote-Routinggruppe
angeben.
Modeme
ESMTP (Extended SMTP)-Systeme, einschließlich Exchange 2000 Server,
unterstützen den ETRN-Befehl, der zur Abfrage von Nachrichten aus einer
Warteschlange eines Remote-Hosts verwendet werden kann. Der SMTP-Connector
unterstützt den ETRN-Befehl in vollem Umfang.
Um
einen SMTP-Connector zu erstellen, müssen Sie die gewünschte Routinggruppe
erweitern (z.B. Erste Routinggruppe), mit der rechten Maustaste auf Connectors
klicken, auf Neu zeigen und dann den Befehl SMTP-Connector auswählen. Über
diesen Befehl wird das Dialogfeld Eigenschaften für angezeigt, das acht
Registerkarten umfasst. In der Minimalkonfiguration müssen Sie einen Namen auf
der Registerkart ^llgemein angeben und einen lokalen Bridgeheadserver
definieren. Wenn Sie eine Verbindung zu einer anderen Routinggruppe herstellen,
müssen Sie darüber hinaus auch einen Remote-SMTP-Host als Smart-Host angeben.
Klicken Sie dann auf die Registerkarte Verbundene Routinggruppen und geben Sie
die Remote-Routinggruppe an. Wenn Sie stattdessen eine Verbindung zum Internet
herstellen, müssen Sie hingegen einen Adressraum vom Typ SMTP definieren.
Auch
wenn sich Exchange 2000 Server für die eigene Nachrichtenübertragung auf SMTP
stützt, könnte die Implementierung einer SMTP-basierten
Kommunikationsinfrastruktur in Du-er Organisation Probleme aufwerfen. Das ist
besonders dann der Fall, wenn Ihr Messagingbackbone auf X.400 basiert und
verschiedene E-Mail-Systeme miteinander verbindet. Bei Verwendung von
X.400-Connectoren können Sie Exchange 2000 Server mitjedem fremden X.400-System
sowie früheren Versionen von Exchange Server und Exchange 2000 Server in
anderen Routinggruppen und Organisationen zusammenschalten.
Tipp
Setzen Sie X.400-Connectoren hauptsächlich zur Anbindung von Exchange
2000 Server an exteme X.400-Systeme ein.
Es
könnte sinnvoll sein, X.400-Connectoren zwischen Routinggruppen über extrem
unzuverlässige Netzwerkverbindungen mit geringer Bandbreite einzusetzen. X.4ÜU
tia den Vorteil, dass abgebrochene Verbindungen aufintelligente Weise wieder
aufgenommen werden können. In vielen Situationen kann die
Nachrichtenübertragung genau an der Stelle fortgesetzt werden, an der die
Verbindung zusammenbrach.
Der
X-400-Connector ist der komplizierteste Connector von Exchange 2000 Server.
Dieser Connector erfordert eine sorgfältige Konfiguration von MTAs,
X.400-Transportstacks und X.400-Connectorkomponenten auf beiden Seiten der
Kommunikationsverbindung. Die Konfiguration muss exakt übereinstimmen. Jeder
Fehler, beispielsweise ein fehlerhaft eingegebener X.400-Remotename, veranlasst
den Remote-MTA, die eingehenden Verbindungen zurückzuweisen.
Vie in
Kapitel 6 Koexistenz mit fniheren
Versionen von Microsoft Exchange Server● erläutert wurde, kann Exchange
2000 Server im gemischten Modus nahtlos mit früheren Versionen von Exchange
Server integriert werden. Dies bedeutet, dass die Benutzer auf den alten
Systemen die neuen Connectoren von Exchange 2000 für die
Nachrichtenübermittlung verwenden können, und umgekehrt.
nnerhalb
des gleichen Standortes oder der Routinggruppe wird X.400 über
Remoteprozeduraufrufe (Remote Procedure Calls, RPCs) für die
Server-zu-Server-Kommunikation zwischen Exchange 2000 Server und früheren
Versionen von Exchange Server verwendet. Die Exchange 2000-Server kommunizieren
untereinander allerdings weiterhin über SMTP via TCP/IP und nicht über RPCs.
Bevor
Sie einen Exchange 2000-Server zu einer Exchange Server-Organisation hinzufügen
können, müssen Sie den Active Directory Connector (ADC) installieren.
Dennoch
wird eine GWART generiert und zu Exchange Server repliziert. Dies ist ein
wichtiges Feature, denn es ermöglicht den Benutzem von Postfächero aufExchange
Server 5.5, Nachrichten über alle Connectoren, einschließlich der Connectoren
von Exchange 2000 Server, zu versenden.
[n der
Tat werden automatisch RPCs statt SMTP verwendet, wenn Sie den
Routinggruppenconnector zur Anbindung an Exchange Server 5.5 verwendei
Dennoch
unterstützen alle Hauptconnectoren (RGC, SMTP-Connector und X.400-Connector)
Einwählverbindungen über den Routing und Remote Access Service (RRAS) von
Windows 2000.
Exchange
2000 Server kommt mit einer leistungsfähigen Routingengine, die in derLage ist,
die effizientesten Übermittlungswege anhand von Informationen über die
aktuellen Bedingungen im Netzwerk zu bestimmen. Diese Lektion erläutert, wie
Exchange 2000 Server den effizientesten Übennittlungsweg für die Nachrichten
ermittelt. Darüber hinaus wird behandelt, wie Statusinformaionen über
Connectoren zwischen den Servern innerhalb einer Routinggruppe und zwischen
Routinggruppen übertragen werden.
Nachrichtenrouting
ist der Prozess, Nachrichten an ihre Ziele über virtuelle
SMTP-Serververbindungen, Messagingconnectoren oder Gateways zu leiten, Der
Routingprozess beginnt mit der Übergabe einer Nachricht an den SMTP-Transportdienst.
Für jeden Empfänger einer gegebenen Nachricht muss die Routingengine das
korrekte Zielsystem bestimmen. Zu diesem Zweck ist eine Kommunikation mit
Active Directory erforderlich. Die Empfängerobjekte sind im Namenskontext der
Domäne gespeichert. Der Configuration-Namenskontext enthält wiederum wichtige
Connector- und Routinginformationen.
Anmerkung Für X.400-Connectoren und Connectoren zu
fremden Messagingsystemen (Gateways) übemimmt der X.400-MTA das
Nachrichtenrouting. Der X.400-MTA von Exchange 2000 Server stützt sich auf
LDAP, um die erforderlichen Informationen von Active Directory abzufragen.
Nachrichten,
die an lokale Empfänger gerichtet sind, werden an den Informadonsspeicherdienst
übergeben, der die Nachrichten dann an die Postfächer der Benutzer zustellt.
Befindet sich ein Empfänger nicht auf dem lokalen Exchange 2000-Server, muss
die SIachricht entweder an einen anderen Server in der gleichen Routinggruppe
über einen virtuellen SMTP-Server, zu einem Server in einer anderen
Routinggruppe, oder zu einem fremden Mailsystem weitergeleitet werden.
Um den
bestmöglichen Connector zu bestimmen, wird die Verbindungsstatus-Tabelle (Link
State Table, LST) überprüft. Nur die Connectoren aufverfügbaren
Ubertragungsstrecken (Strecken, aufdenen alle Connectoren zur Verfügung stehen)
werden in den Auswahlprozess einbezogei tehen mehrere Ubertragungsstrecken mit
unterschiedlichen Kostfaktoren zur Verfügung, wird die Verbindung mit dem
geringsten Gesamtkostfaktor verwendet (siehe Abbildung 16.14).
Abbildung 16.14
Eine Organisation mit mehreren Routinggruppen
Falls
ein Routinggruppenconnector eine Nachricht dreimal erfolglos zu seinen
Remote-Bridgeheadservem zu übertragen versucht hat, könnten andere mögliche
Connectoren für die Nachrichtenübennittlung ausgewählt werden. Sind alle
möglichen Connectoren temporär außer Betrieb, verbleibt die Nachricht solange
in der lokalen Warteschlange, bis wenigstens ein Connector wieder betriebsbereit
ist. Veraltet die Nachricht in der Zwischenzeit (die Standardwartezeit ist 48
Stunden), sendet Exchange 2000 Server einen Unzustellbarkeitsbericht an den Absender.
Sollten
mehrere potentielle Connectoren eine Nachricht übermitteln können, überprüft
Exchange 2000 Server die Aktivierungszeitpläne. Ein Connector, der gegenwärtig
als aktiv markiert ist, befindet sich im Zustand Jetzt Aktiv.
Verbindungsstatus-Informationen
helfen bei der Analyse, ob ein bestimmter Connector oder eine Routinggruppe zum
gegenwärtigen Zeitpunkt verfügbar ist. Sämtliche
Verbindungsstatus-Infonnationen werden in einer LST zusammengefasst. Die LST
wird verwendet, um die effizienteste Route für eine Nachricht auf der Grundlage
der Connectorverfügbarkeit zu finden.
Verbindungsstatus-Informationen
eliminieren das Problem von Nachrichtenschleifen zwischen den Servern,
dennjeder Exchange 2000-Server kann die Verfügbarkeit eines jeden Connectors in
der Organisation bestimmen, ie Verbindungsstatus-Infonnationen umfassen darüber
hinaus die Kostfaktoren der Connectoren, um ein effizientes Nachrichtenrouting
zu gewährleisten.
Jeder
Exchange 2000-Server verwaltet eine LST mit den Informationen über die
aktuellen Zustände aller Connectoren. Die LST ist eine kleine, im
Arbeitsspeicher gehaltene Datenbank undjeder Eintrag in dieser Datenbank
(Routinggruppe, Connector, Server) erfordert 32 Bytes an Arbeitsspeicher. Die
LST-Datenbank wird nicht auf der Festplatte gespeichert. Wenn Sie die LST im Detail
untersuchen wollen, sollten Sie das Dienstprogramm Winroute verwenden.
Winroute.exe ist aufder Exchange 2000 Server-CD im Verzeichnis
\Support\Utils\i386 enthalten. Dieses Dienstprogramm wird in der Standard- und
der Enterprise-Edition ausgeliefert. Winroute stellt eine Verbindung TCP-Port
691 (den Port für Verbindungsstatus-Informationen) des angegebenen Exchange
2000-Servers her, um die Verbindungsstatus-Informationen im Rohformat
abzufragen. Winroute interpretiert die Daten, um diese einfacher analysieren zu
können.
Um die
Verbindungsstatus-Informationen allen Servern in der Organisation zur Verfügung
zu stellen, wird ein besonderes Protokoll, der Link-Status-Algorithmus (LSA),
verwendet. LSA basiert auf dem Protokoll Open Shortest Path First (OSPF).
Dementsprechend
sollten Sie einen anderen Server als Routinggruppenmaster im Exchange
System-Manager angeben, wenn Sie den aktuellen Routinggruppenmaster für eine
längere Zeitspanne herunterfahren wollen. Srweitem Sie die gewünschte
Routinggruppe und wählen Sie den Container namens Mitglieder aus. Klicken Sie
im Detailfenster auf das entsprechende Serverobjekt und wählen Sie den Befehl
Als Master festlegen aus.
Dffentliche
Informationsspeicher enthalten auf der anderen Seite öffentliche Ordner, die
allen Benutzem in der Organisation zur Verfügung stehen. Offentliche Ordner
können auch organisationsübergreifend und über das Intemet eingesetzt werden.
Diese Ordner sind eine ideale Gmndlage für erweiterte Workgroup- und
WorkflowAnwendungen sowie für Informations- und Wissensmanagementlösungen.
3in
Diskussionsforum ist wahrscheinlich die einfachste Anwendung eines öffentlichen
Ordners, Ein Diskussionsforum ist ein öffentlicher Ordner, der
Nachrichtenobjekte enthält. Ein Dokumentenverwaltungssystem ist ein ähnliches
Repository, 5s werden lediglich Microsoft Office-Dokumente anstatt von
Nachrichten gespeichert. Ein öffentlicher Ordner für Aufgabenobjekte könnte
wiederum als TeamManagementlösung verwendet werden. Ein öffentliches Joumal
gibt Managem darüber hinaus die Möglichkeit, die Aktivitäten des Teams
aufzuzeichnen. Offentliche Kalender können die Mitarbeiter über Feiertage und
Firmenereignisse informieren. Sie können außerdem öffentliche Ordner für
Kontaktobjekte anlegen und so der Personalabteilung ein einfaches
Mitarbeitererfassungssystem zur Verfügung stellei
Dieses
Kapitel behandelt die Verwaltung von öffentlichen Ordnem auf einem einzellen
Exchange 2000-Server. Es werden die Konzepte von öffentlichen Ordnem und die
Verwaltung von öffentlichen Informationsspeichem diskutiert.
Öffentliche
Ordner werden vorwiegend im Exchange System-Manager verwaltet, allerdings
können Ihre Benutzer öffentliche Ordner auch unter Verwendung von Outlook 2000,
Intemet-Clients, Webbrowsem oder Windows Explorer erstellen und Berechtigungen
und andere Konfigurationsparameter festlegen 3in Benutzer, der einen
öffentlichen Ordner anlegt, wird automatisch zum Ordnerbesitzer, allerdings
können auch weitere Benutzer als Besitzer angegeben werden.
;der
Speicher besteht aus einer Exchange-Datenbank, die die Objekte im Messaging
Application Programming Interface (MAPI)-Format speichert, und einer
Exchange-Streamingdatenbank für Objekte im Intemet-basierten Format.
In der
Standardkonfiguration werden öffentliche Ordner aufoberster Ebene (Top-Level Ordner)
nicht zu anderen Servern repliziert
Standardmäßig
kann jeder Benutzer im Kontext seiner Zugriffsberechtigungen auf die Ressourcen
der öffentlichen Ordner über HTTP und Web Distributed Authoring and Versioning
(WebDAV) zugreifen. Die öffentlichen Ordner und alle Objekte in den
öffentlichen Ordnem sind über dynamisch generierte URLs ansprechbar. Die URLs
setzen sich aus dem Pfad zum Ordner und der Betreffzeile des jeweiligen
Objektes zusammen
Der
Zugriff auf einen öffentlichen Ordner erfordert zwei Elemente: die öffentliche
Ordnerhierarchie und den öffeatlichen Ordnerinhalt (siehe Abbildung 17.1). Die
Hierarchie stellt die öffentlichen Ordner in einer Ordnerstruktur dar. Die
Inhalte setzen sich aus den eigentlichen Elementen (z.B. den Nachrichten und
deren Anlagen, Kontaktobjekten oder Dokumenten) zusammen, die in den
öffentlichen Ordnem gespeichert werden.
Abbildung 17.1
Die Elemente eines öffentlichen Ordners im Informationsspeicher
Die
Hierarchie der öffentlichen Ordner entwickelt sich mit der Erstellung mehrerer
öffentlicher Ordner. Ordner aufhöchster Ebene beinhalten untergeordnete Ordner,
die wiederum weitere untergeordnete Ordner enthalten können.
Pro
Server mussjede öffentliche Ordnerstmktur mit einem eigenen öffentlichen
Informationsspeicher verknüpft werden. Die öffentlichen Informationsspeicher
verschiea ner Server können sichjedoch auf die gleiche Hierarchie beziehen, in
welchem Fall die Hierarchie automatisch zwischen den Servern repliziert wird.
Die
Hierarchie wird stets repliziert, die Inhalte jedoch nicht. Dementsprechend
sind die Benutzer zwar in der Lage, alle öffentlichen Ordner zu finden, abei
eventuelt nicht dazu in der Lage, auf die Inhalte zuzugreifen, wenn der Server,
auf dem die Inhalte gespeichert sind, aus irgendeinem Grunde nicht verfügbar
ist.
Zu den
Inhalten der öffentlichen Ordner zählen die eigentlichen Objekte, die in den
öffentlichen Ordnern gespeichert sind.
Um
einem öffentlichen Ordner E-Mail-Adressen zuzuweisen, müssen Sie den Exchange
System-Manager starten, die entsprechende Ordnerstruktur erweitern,
beispielsweise die MAPI-basierte Hierarchie namens Offentliche Ordner, mit der
rechten Maustaste auf den gewünschten öffentlichen Ordner klicken, auf Alle
Tasks zeigen und dann den Befehl E-Mail aktivieren wählen. Zeigen Sie danach
die Eigenschaften des öffentlichen Ordners an, um die Ergebnisse zu überprüfen.
Sie werden neben den Standardregisterkarten (Allgemein, Replikation,
Grenzwerte, Details und Berechtigungen) auch E-Mail-bezogene Registerkarten
(Exchange - Allgemein, E-Mail-Adressen, Exchange - Erweitert und Mitglied von)
entdecken können. Wechseln Sie zur Registerkarte E-MaiI-Adressen, um die
zugewiesenen Adressinformationen zu überprüfen.
Starten
Sie den Exchange System-Manager und zeigen Sie die igenschaften des
öffentlichen Ordners an. Wechseln Sie zur Registerkarte Exchange - Erweitert
und stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Nicht in ExchangeAdresslisten
anzeigen deselektiert isl
Es ist
möglich, E-Mail-aktivierte öffentliche Ordner zu Verteilergruppen
(Registerkarte Mitglied von im Exchange System-Manager) hinzuzufügen. Dies
versetzt Sie unter anderem in die Lage, Diskussionen in Teams und
Arbeitsgruppen aufzuzeichnen. Die anderem in die Lage, Diskussionen in Teams
und Arbeitsgruppen autzuzeichnen. Die ordner mehr zu pflegen
Listserver
sind Systeme, die E-Mail-Nachrichten, die an eine bestimmte Adresse gesendet
wurden, automatisch an alle Mitglieder einer Mailingliste verteilen
E-Mail-aktivierte
öffentliche Ordner sind mit Empfängerobjekten verknüpft, die in Active
Directory-Benutzer und -Computer angezeigt werden können.
Active
Directory und der Informationsspeicherdienst verwalten unterschiedliche
Informationen über E-Mail-aktivierte öffentliche Ordner. Der
Informationsspeicherdienst ist für die Hierarchie und die Inhalte zuständig,
wogegen sich Active Directory um die verzeichnisrelevanten Fragen kümmern muss.
Beide werden miteinander synchronisiert, allerdings verwaltet Active Directory
anders als der Informationsspeicherdienst keine hierarchischen Infonnationen.
Der
Informationsspeicher repliziert die öffentlichen Ordnerhierarchien auf der
Grundlage von E-Mail-Nachrichten zu allen Servern, die einen derjeweiligen
Hierarchie zugeordneten öffentlichen Informationsspeicher verwalten. Die
Replikation von Empfängerobjekten ist auf der anderen Seite die Aufgabe von
Active Directory. Es replizieren also zwei unabhängige Prozesse Informationen
über ein einzelnes Objekt. In Abhängigkeit davon, welcher Prozess zuerst
abgeschlossen ist, könnten E-Mail-aktivierte öffentliche Ordner zuerst aufallen
Server im Verzeichnis oder in der öffentlichen Ordnerstruktur sichtbar werden.
Mit der Zeit geben sich die Unterschiede wieder.
Es ist
möglich, das Empfängerobjekt eines öffentlichen Ordners aus dem Container
Microsoft Exchange System Objects zu löschen. In diesem Fall
E-Mail-dekaktivieren Sie den betroffenen Ordner. Allerdings verbleibt der
öffentliche Ordner dann im Exchange System-Manager als E-Mail-aktiviertes
Objekt zurück. Es ist deshalb nicht empfehlenswert, Active Directory-Benutzer
und -Computer zur E-Mail-Deaktivierung von öffentlichen Ordnem zu verwenden.
i/erwenden Sie stattdessen ausschließlich den Exchange System-Manager. Klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten E-Mail-aktivierten Ordner,
zeigen Sie auf Alle Tasks und wählen Sie dann den Befehl E-Mail deaktivieren.
Nachdem
Sie eine Hierarchie erstellt haben, müssen Sie einen öffentlichen
Informationsspeicher erstellen, um die Ordnerstruktur verwalten zu können.
Öfifentliche Ordnerhierarchien können genau mit einem öffentlichen
Informationsspeicher aufeinem Server verknüpft werden. Wenn mehrere Server über
einen öfifentlichen Infonnationsspeicher für die gleiche Hierarchie verfügen,
wird die Hierarchie zwischen diesen Servern automatisch repliziert. Wenn Sie
zusätzliche Hierarchien erstellen, diese aber nicht mit mehreren Informationsspeichem
aufverschiedenen Servern verknüpfen, wird die Replikation nicht ausgeführt. Die
Hierarchie steht dann nur aufdem lokalen Server zur Verfügung
Allerdings
ist der Exchange System-Manager nicht das einzige Programm, das Sie zu diesem
Zweck verwenden können. Outlook 2000 gibt Ihnen beispielsweise ebenfalls die
Möglichkeit, Einstellungen für öffentliche Ordner zu verwalten, und Sie können
andere Programme verwenden, wie Windows-Explorer oder Webbrowser, um
öffentliche Ordnerressourcen zu erstellen. Sie haben auch die Möglichkeit, mit
öffentlichen Ordnem programmatisch über Collaboration Data Objects (CDO) zu
arbeiten.
Diese
Lektion konzentriert sich auf die Verwaltung von öffentlichen Ordnem im
Exchange System-Manager und in Outlook 200C
Bevor
Sie mit der Erstellung öffentlicher Ordner beginnen, sollten Sie die
grundlegenden Regeln für die öffentlichen Ordner in Du-er Organisation
festlegen. Beispielsweise wird die MAPI-basierte Hierarchie zu allen Standorten
in Ihrer Organisation repliziert und könnte außer Kontrolle geraten, wenn alle
Benutzer in der Organisation über das Recht verfügen, beliebige öffentliche
Ordnerressourcen auf allen Ebenen anzulegen. Besonders die Erstellung von
öffentlichen Ordnem auf oberster Ebene sollte auf eine kleine Gruppe von
Administratoren beschränkt werden, denn diese Ordner befinden sich an der
Spitze der Struktur und direkt unter dem Container Alle Öffentlichen Ordner.
Wenn
Sie also den Standort aller öffentlichen Ordner zentralisieren wollen, müssen
Sie sicherstellen, dass die Ordner auf oberster Ebene nur aufeinem einzigen
Server angelegt werden. Sie haben zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit
ist, den öffentlichen Standardinformationsspeicher für alle Postfachspeicher in
Ihrer administrativen Gruppe zu ändem und auf einen gemeinsamen Server
verweisen z,u lassen. Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass die Umgebung
dann sehr stark von einem einzelnen Server abhängt. Die Benutzer können die öffentliche
Ordnerstruktur nicht durchsuchen, wenn dieser Server heruntergefahren wird. Die
zweite Option ist, die Berechägungen zur Erstellung der Ordner auf oberster
Ebene auf eine kleine Gruppe von Benutzem einzuschränken und so
sicherzustellen, dass die Ordner auf oberster Ebene nur auf dem gewünschten
Server angelegt werden. Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, muss sich
der öffentliche Standardinformationsspeicher für alle Benutzer mit der
Berechtigung zur Erstellung von öffentlichen Ordnem auf oberster Ebene auf dem
gewünschten Server befinden - mit anderen Worten, es sollte der Homeserver
dieser Benutzer sein. Diese Option hat den Vorteil, dass die gewünschten
Resultate über die Kontrolle der Benutzer, die in der Hierarchie öffentliche
Ordner auf oberster Ebene anlegen dürfen, erreicht werden.
Wenn
Sie festlegen wollen, wer öffentliche Ordner auf oberster Ebene anlegen darf,
müssen Sie die Eigenschaften der Hierarchie im Exchange System-Manager anzeigen
(z.B. Offentliche Ordner im Container namens Ordner) und zur Registerkarte
Sicherheit wechseln. In der Liste der Berechtigungen werden Sie das Recht
namens Create top level public folder finden Stellen Sie sicher, dass nur die
gewünschten Administratoren über dieses Recht zur Erstellung öffentlicher
Ordner auf oberster Ebene in der Hierarchie verfügen.
Tabelle 17.1 Wichtige Berechtigungen für öffentliche
Ordnerhierarchien
Create Public Folder
Gibt an, wer in dieser Hierarchie öffentliche Ordner erstellen
darf.
Create Top Level Public Folder
Gibt an, wer in dieser Hierarchie öffentliche Ordner auf oberster
Ebene erstellen darf.
Modify Public Folder ACL
Gibt an, wer die Clientberechtigungen für öffentliche Ordner ändem
darf.
Modify Public Folder Admin ACL
Gibt an, wer Administratorrechte für die öffentlichen Ordner ändem
darf.
Erweitem
Sie im Exchange SystemManager die gewünschte Ordnerstruktur, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf den gewünschten übergeordneten Container, z.B.
Offentliche Ordner, zeigen Sie auf Neu und wählen Sie dann den Befehl
Öffentlicher Ordner.
In
Outlook 2000 haben Sie mehrere Möglichkeiten, um öffentliche Ordner zu
erstellen. 3er vielleicht einfachste Weg ist, das Menü Datei zu öffnen,
aufOrdner zu zeigen und dann den Befehl Neuer Ordner zu wähler vird über diesen
Befehl das Dialogfeld Neuer Ordner erstellen angezeigt, in dem Sie einen Namen
für den Ordner angeben müssen, sowie den Ordnertyp (Aufgabe, E-Mail, Joumal,
Kontakt, Notiz, Termir
In
Outlook 2000 können Sie moderierte Ordner einrichten. Ein moderierter Ordner
ist die zensierte Version eines öffentlichen Ordners. Alle bereitgestellten
Objekte können vor der Anzeige im Ordner überprüft werder
irei
Schaltflächen auf der Registerkarte Berechtigungen i
Die
Schaltflächen lauten Clientberechtigungen, Verzeichnisrechte und
Administratorrechte. Die Clientberechtigungen entsprechen den Berechtigungen
auf Ordner und Nachrichten. Ordnerberechtigungen kontrollieren den Zugriff auf
den öffentlichen Ordner, beispielsweise die Schreib- und Leseberechtigungen auf
den Ordner. Nachrichtenberechtigungen bestimmen hingegen fürjeden einzelnen
Benutzer, welche Form des Zugriffs aufdie Nachrichten zugelassen wird (d.h.
Editieren und Löschen von Objekten). Wenn Sie stattdessen auf die Schaltfläche
Verzeichnisrechte klicken, können Sie festlegen, ob ein Benutzer in der Lage
ist, einem öffentlichen Ordner E-Mail-Adressen zuzuweisen oder diese zu
deaktivieren, sowie Empfängerobjekte für öffentliche Ordner zu verwalten und
die Berechtigung Senden Als aufden Ordner zu gewähren. Um die Aufzählung
abzuschließen, wenn Sie auf die Schaltfläche Administratorrechte klicken können
Sie Administratoren spezielle Berechtigungen zuweisen, z.B. das Recht,
Replikate für einen öffentlichen Ordner anzulegen oder diese zu entfemen.
Standardmäßig
gibt es drei Konten mit Zugriffsberechtigungen:
●
Standard Verfügt über die Berechtigungen der Funktion Autor.
●
Anonym Verfügt über die Berechügungen der Funktion Mitarbeiter.
●
Der Benutzer, der den Ordner angelegt hat. Verfügt über die Berechtigungen der
Funktion Besitzer.
Wenn
Sie die Berechtigungen für einen übergeordneten Ordner angepasst haben, erben Unterordner
bei ihrer Erstellung diese Einstellungen. Die Änderungen der Berechtigungen des
übergeordneten Ordners werdenjedoch nicht automatisch von den existierenden
untergeordneten Ordnem übemommen. Der Exchange System-Manager kann Ihnen bei
dieser Aufgabe behilflich sein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
übergeordneten Ordner in der Hierarchie, zeigen Sie aufAlle Tasks und wählen
Sie den Befehl EinsteIIungen weitergeben.
Die
Berechtigungen auf Objektebene beziehen sich auf die Sicherheitseinstellungen,
die aufdie einzelnen Nachrichten, Dokumente und anderen Objekte in einem
öffenthchen Ordner angewendet werden. Ähnlich den Berechtigungen in einem
gewöhnlichen Dateisystem können Sie diese beim Zugriff auf einen öffentlichen
Ordner über ExIFS konfigurieren.
Nur
die infonnationsspeicherspezifischen Parameter, z.B. die zugeordnete
öffentliche Ordnerhierarchie und die Datenbankpfade, stehen in den
Systemrichtlinien nicht zur Verfügung. Die Richtlinien haben eine höhere
Priorität als die Einstellungen der individuillen Informationsspeicher und
können auf der Ebene der Informationsspeicher nicht geändert werden.
Die
Datenbanken des öffentlichen Infonnationsspeichers haben eine
Größenbeschränkung von 16 GB (Standardversion) oder keine intemen
Größenbeschränkungen (Enterpriseversion). Die Datenbanken der Enterpriseversion
werden also nur durch die Kapazität der Datenträger des Servers eingeschränkt.
3peichergrenzwerte, die Sie aufder .egisterkarte Grenzwertejedes einzelnen
öffendichen Informationsspeichers oder in einer Richtlinie festlegen können -
Warnmeldung senden ab (KB), Bereitstellen verbieten ab (KB) und Maximale
Objektgröße (KB) -, stellen eine Möglichkeit dar, die Größe des öffentlichen
Infonnationsspeichers auf dem Datenträger zu kontrollieren.
AItersbeschränkungen
legen fest, wie lange ein öffentlicher Ordner Objekte speichert, bevor diese
automatisch entfemt werden.
Wenn
Sie das Objekt Öffentliche Ordner (unterhalb eines öffentlichen
Informationsspeichers) öffnen, können Sie Statusinformationen über den
jeweiligen öffentlichen Informationsspeicher anzeigen.
5ewöhnlich
befindet sich der öffentliche Standardinfonnationsspeicher auf Ihrem
Homeserver. Wenn Sie nun einen bestimmten öffentlichen Ordner in der Hierarchie
auswählen, um diesen zu öffnen, muss der Client zunächst nach den Inhalten im
dazugehörigen öffentlichen Informationsspeicher des lokalen Servers suchen, und
dann eventuell andere Server in der lokalen Routinggruppe oder in
Remote-Routinggruppen kontaktieren (siehe Abbildung 17.10).
Abbildung 17.10
Aufdie Inhalte eines öffentlichen Ordners zugreifen
teder Routinggruppenconnector,
SMTP-Connector und X.400-Connector verfügt über die Option Keine Bezüge auf
Öffentliche Ordner zulassen, über die Sie den Zugriff auf öffentliche Ordner in
Remote-Routinggruppen kontrollieren können.
1. Der
öffentliche Standardinformationsspeicher wird zuerst kontaktiert.
2. Als
nächstes werden die Server in der lokalen Routinggruppe kontaktiert.
3. Die
Server in den anderen Routinggruppen werden entsprechend der Kostfaktoren
kontaktiert.
Allein
stehende Ordner sind die Standardkonfiguration, aber eventuell keine ideale
Lösung für Ihre Zwecke. Mit anderen Worten, öffentliche Ordner werden ohne
administrative Eingriffe nicht zu anderen Servern repliziert
Ein
einzelner öffentlicher Ordner verbraucht nur auf einem Server Festplattenplatz.
~)SL es keine Replikationsverzögerungen gibt, werden sämtliche
Inhaltsänderungen von allen Benutzem sofort bemerkt
Wenn
Sie die Fehlertoleranz gewährleisten wollen, müssen Sie redundante Instanzen
des jeweiligen öffentlichen Ordners anlegen. Darüber hinaus ist es unmöglich,
die Arbeitslast zu verteilen. ^erbindet ein Weitbereichsnetzwerk (Wide Area
Network, WAN) die Routinggruppen, könnte der Zugriff auf allein stehende
öffentliche Ordner in den Remote-Routinggruppen sehr langsam erfolgen oder gar
ganz unmöglich sein
Offentliche
Ordner sind einfach zu klonen. Sie können den gleichen öffentlichen Ordner auf
allen Ihren Exchange 2000-Servern anlegen, aber dies würde eine Menge
Festplattenplatz verbrauchen. Die öffentliche Ordnerreplikation stellt sicher,
dass die Inhalte aller Instanzen des gleichen öffentlichen Ordners aktuell
gehalten werden.
Der
Hauptvorteil von mehreren öffentlichen Ordnerinstanzen ist die erhöhte
Fehlertoleranz. Auch wenn ein Server heruntergefahren wird, können Ihre
Benutzer noch immer aufdie Inhalte zugreifen. Stehen beide Server zur
Verfügung, können die Instanzen jeweils einen Teil der Arbeitslast übemehmen
Es
könnte sinnvoll sein, wenigstens eine Instanz eines jeden öffentlichen Ordners
zu allen Routinggruppen zu replizieren, selbst wenn der direkte Zugriff über
WAN-Verbindungen möglich ist
Abbildung 18.1
Aktivieren des lokalen Zugriffs aufeinen öffentlichen Ordner
Die
echte Replikation von öffentlichen Ordnem wird nur innerhalb von Organisationen
unterstützt. Um öffentliche Ordnerinhaltejedoch auch zwischen separaten
Organisationen replizieren zu können, sollten Sie das InterOrg-Replikationstool
verwenden, das Sie aufder Exchange 2000 Server-CD im Verzeichnis
\Support\Exchsync\i386 finden können.
Ein
dedizierter öffentlicher Server ist ein Server, dessen Postfachspeicher entfemt
wurde, wie das in Ubung 1 von Kapitel 14
Verwalten der Serverkonfiguration● demonstriert wurde. Die Trennung
der Serveraufgaben gibt Ihnen die Möglichkeit, die Hardwareressourcen explizit
und somit präzise auf die anstehenden Aufgaben abzustimmen. Alle Benutzer in
der Organisation können potentiell auf den gleichen öffentlichen Ordnerserver
zugreifen. Aus diesem Grunde sollte die Hardware dieses Servers für schnelle
Ein-/Ausgabeoperationen über das Netzwerk ausgelegt sein. Die Optimierung der
Datenträgerleistung über redundante Anordnungen von unabhängigen Festplatten
(Redundant Array of Independent Disks, RAID) ist der beste Weg, dies zu en-eichen.
Um die Fehlertoleranz und Lastverteilung zu gewährleisten, können Sie zwei oder
mehrere dedizierte Server einrichten und die öffentlichen Server zwischen
diesen replizieren (siehe Abbildung 18.2).
Abbüdung 18.2
Zugreifen aufeinen öffentlichen Ordner aufeinem dedizierten öffentlichen
Ordnerserver
Ähnlich
den dedizierten öffentlichen Servern können Sie auch dedizierte Postfachserver
einrichten, um die unbeabsichtigte Erstellung von Ordnern auf der obersten
Ebene auf diesen Servern zu vermeiden. Dies ist zwar möglich, allerdings
sollten Sie davon wegen entscheidender Nachteile Abstand nehmen.
Die
Hierarchie wird automatisch repliziert. Die Replikation der Ordnerinhalte
erfordert hingegen einen expliziten Konfigurationsschritt.
Zu
viele Replikate erhöhen den Netzwerkverkehr und konsumieren unnötigerweise
Festplattenplatz. Zu wenige Kopien können sichjedoch ebenfalls aufden
Datenverkehr im Netzwerk auswirken, denn die Benutzer müssen dann auf die
Inhalte sonst wo über das Netzwerk zugreifen.
Die
Granularität der Replikation bezieht sich auf die kleinste Einheit die über die
öffentliche Ordnerreplikation transportiert werden kann. Dies ist die
E-Mail-Nachricht oder das einzelne Obiekt im öffentlichen Ordner.
Anmerkung Der Replikationsmechanismus ist nicht
sehr wirtschaftlich und bedingt einige negative Nebenwirkungen, wenn die
Replikate riesige Dokumente enthalten. Öffentliche Ordner eigenen sich am
besten für eine große Anzahl von kleinen Objekten. Wenn Sie in einem
öffentlichen Ordner mit Tausenden von Dokumenten nur ein Objekt ändern, wird
nur dieses eine Dokument repliziert.
Die
Granularität der Konfiguration bezieht sich auf das kleinste Objekt, dem bei
der Verwaltung der öffentlichen Ordnerreplikation Einstellungen zugewiesen
werden können. Dies ist der öffentliche Ordner selbst. Die Konfiguration eines
öffentlichen Ordners betriffl den gesamten Inhalt dieses Ordnen
Sie
können die öffentliche Ordnerreplikation im Exchange System-Manager auf der
Ebene des öffentlichen Infonnaäonsspeichers konfigurieren.
11.
Administrator fügt Replika zum lokalen öffentlichen Informationsspeicher hinzu.
2. PFRA generiert die Replikationsnachrichten, um die neue Instanz des
öffentlichen Ordners mit Daten zu füllen.
Abbildung 18.3
Anlegen von Replikaten von öffentlichen Ordnern in einem öffentlichen
Informationsspeicher
Um
eine Instanz eines öffentlichen Ordners von einem anderen Server in den
öffentlichen Informationsspeicher Ihres Servers zu ziehen, müssen Sie mit der
rechten Maustaste auf Offentliche Ordner-Instanzen klicken, auf AIIe Tasks
zeigen und den Befehl Replikat hinzufügen wählen. "enken Sie daran, dass
sich die Konfigurationsänderungen nicht automatisch auf die Unterordner
auswirken,
Um ein
Beispiel zu geben: Angenommen, Sie wollen Karl Meise das Recht verweigem, die
Replikation für den Informationsspeicher für Öffentliche Ordner (BLUESKY-SRV1)
zu konfigurieren - vorausgesetzt, Karl wurden zuvor administrative
Berechtigungen auf der Ebene der Exchange 2000-Organisation gewährt. Klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf Informationsspeicher für Öffentliche Ordner
(BLUESKY-SRV1), wählen Sie Eigenschaften, wechseln Sie zur Registerkarte
Sicherheit, wählen Sie Karl Meise aus der Liste der Administratoren aus und
markieren Sie dann in der Liste der Berechtigungen das Kontrollkästchen Verweigern
für das Recht Modify Public Folder RepUca List
Jeder
öffentliche Informationsspeicher verfügt über eine Registerkarte namens
Replikation, auf der Sie das Replikationsintervall und eine Maximale Größe der
Replikationsnachrichten (KB) angeben können. Normalerweise wird die Replikation
15 Minuten nach erfolgter Anderung ausgeführt. e Größenbeschränkung von
Replikationsnachrichten legt fest, dass "bjekte, die kleiner sind als die
angegebene Größe, in einer Replikationsnachricht zusammengefasst werden können,
bis die angegebene Größe erreicht wird. Standardmäßig ist die Größe auf 300 KB
beschränkt. Es istjedoch wichtig zu bemerken, dass der RFRA nicht in der Lage
ist, größere Objekte in kleinere Einheiten aufzuteilen. Wenn der PFRA also ein
Word-Dokument von 10 MB Größe replizieren muss, wird das Dokument in einer
einzelnen Nachricht versandt, denn die Nachricht überschreitet bereits die
angegebene Beschränkung.
Unter
Verwendung des Exchange System-Managers können Sie Replikate eines bestimmten
öffentlichen Ordners auch in die gewünschten Server in Ihrer Routinggruppe oder
in anderen Routinggruppen hineintransferieren (siehe Abbildung 18.4).
Abbildung 18.4
Ubernehmen einer öffentlichen Ordnerinstanz in einen öffentlichen
Informationsspeicher
Jeder
öffentliche Informationsspeicher enthält eine Reihe von Systemordnem, die in
der Hierarchie nicht sichtbar sind. Wenn Sie den Exchange System-Manager
verwenden, können Sie eine Liste aller existierenden Systemordner anzeigen,
wenn Sie mit der rechten Maustaste im Container Ordner aufdas gewünschte
Hierarchieobjekt klicken und den Befehl Systemordner anzeigen wählen
Auf
BLUESKY-SRVl sind die Offlineadressbücher und Schedule+ Frei/
Gebucht-Informationen gespeichert, abernicht aufBLUESKY-SRV2. Standardmäßig
stellt nur der erste in einer administrativen Gruppe installierte Server diese
Systemordner bereit. Wenn Sie diesen Server zu Wartungszwecken herunterfahren,
sind die Benutzer nicht mehr in der Lage, die Offlineadressbücher
hemnterzuladen oder die Frei/Gebucht-Infonnationen zu aktualisieren. Outlook
2000 zeigt dann beispielsweise eine Fehlermeldung an, wenn Sie mit
Kalenderobjekten arbeiten (siehe Abbildung 18.5).
Abbildung 18.5
Eine fehlgeschlagene Aktualisierung der Frei/BeIegt-Daten
Es ist
keine leichte Aufgabe, einen öffentlichen Ordner zwischen zwei Servern zu
verschieben, auch wenn es aufden ersten Blick so aussieht. Sie brauchen nur ein
Replikat auf dem zweiten Server anzulegen und die alte Instanz vom ersten Computer
zu entfernen. Verwenden Sie zu diesem Zweck die Schaltflächen Hinzufügen und
Entfernen auf der Registerkarte Replikation. Sie können auch den
untergeordneten Container Öffentliche Ordner-Instanzen verwenden. Um eine
öffentliche Ordnerinstanz über dieses Objekt zu entfemen, müssen Sie im
Detailfenster mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Ordner klicken, auf
Alle Tasks zeigen und den Befehl Replikat entfernen wählen.
Wenn
Sie offentliche Ordner zwischen Servern verschieben, können Sie das
ursprüngliche Replikat entfemen, ohne auf den Abschluss der Replikation durch
den PFRA warten zu müssen. Das alte Replikat bleibt aufdem ersten Server
erhalten, bis die Replikation ausgeführt und die Inhalte vollständig zum neuen Replikat
übertragen wurden. Allerdings ist Exchange 2000 Server eine Plattform für den
geduldigen Systemadministrator. Die Replikation ist beispielsweise kein
besonders schneller Prozess. Wenn Sie das ursprüngliche Replikat zu schnell
entfemen, könnten die Benutzer in Outlook 2000 plötzlich mit einem leeren
Ordner konfrontiert werden.
Verschieben
Sie alle Systemordner im Voraus aufeinen anderen Server, wenn Sie
beabsichtigen, den ersten in einer administrativen Gruppe installierten Server
zu entfemen.
Die
öffentliche Ordnerreplikation ist ein sehr komplexer Prozess. Wenn Sie einem
öffentlichen Informationsspeicher Replikate hinzufügen, muss der PFRA die neuen
Instanzen mit Obiekten füllen.
●
Adressiert Replikationsnachrichten entsprechend der Replikationskonfiguration
des öffentlichen Ordaers.
●
Erstellt Replikationsnachrichten.
●
Uberwacht Anderungen an vorhandenen Objekten, die Bereitstellung neuer )bjekte
und die Löschung von Objekten, die an den Replikaten der öffentlichen Ordner
vorgenommen werden,
●
Empfängt Replikationsnachrichten und übemimmt die Anderungen in das lokale
Replikat des öffentlichen Ordners
Die
Nachrichtenstatusinformationen umfassen einen Anderungszähler, einen
Zeitstempel und eine Liste vorhergehender Änderungen, die vom PFRA venvendet werden,
um die aktuellsten Objekte bei der Replikation zwischen den öffentlichen
Ordnerinstanzen zu bestimmen. Jedes Objekt in einem öffentlichen Ordner verfügt
über Nachrichtenstatusinfomiationen.
Um
sicherheitsrelevante Einträge im Sicherheitsprotokoll aufzuzeichnen, müssen Sie
die Sicherheitsüberwachung unter Verwendung der Sicherheitstools von Windows
2000 aktivieren, z.B. in einer Gruppenrichtlinie oder der Sicherheitsrichtlinie
für Domänencontroller.
Firewalls,
Connectoren und die Verschlüsselung der Kommunikationskanäle
Abbildung
19.3 stellt eine minimale Firewallarchitekur dar, die Sie in Betracht ziehen
sollten, wenn Ihr Intemet-Dienstanbieter (Intemet Service Provider, ISP) die
Sicherheit für Ihren Intemetzugriffspunkt nicht gewährleistel
AbbUdung 19.3
Firewallunterstützung für Exchange 2000 Server
Der
Firewallserver ist mit drei Netzwerkkarten ausgestattet, die allgemeine
Weiterleitung von IP ist deaktiviert und die Netzwerkkommunikation auf beiden
Seiten des Firewallhosts ist nur mit den Systemen in der Denülitarisierten Zone
(DMZ) zulässig. Die DMZ wird manchmal auch als Grenznetzwerk oder
Perimetemetzwerk bezeichnet.
Normalerweise
verwalten Sie keine intemen Daten, wie Postfächer von Benutzem, auf den
Systemen in der DMZ. Diese Systeme sollten als Front-End-Server konfiguriert
werden, die den Clientzugriff zu den Back-End-Systemen weiterleiten, auf denen
die eigentlichen Postfächer der Benutzer gespeichert sind. Alle eingehenden
Verbindungen müssen die Firewall passieren, die den Zugriff nur über bestimmte
Ports, wie den TCP-Port 80 für HTTP oder den TCP-Port 110 für POP3, zulässt.
Alle nicht notwendigen Ports sollten blockiert werden. Darüber hinaus ist es
eine gute Idee, die Verschlüsselung der Clientverbindungen über Secure Sockets
Layer (SSL) zu aktivieren. Sie sollten die SSL-Verschlüsselung beispielsweise
für Outlook Web Access (OWA) auf den Front-End-Servern erzwingen. Offnen Sie
dann den TCP-Port 443 auf der Firewall und schließen Sie möglicherweise den
TCP-Port 8
Öffentliche
SMTP-Verbindungen können nicht verschlüsselt werden, denn die SMTPHosts fremder
Domänen müssen mit Ihrem SMTP-Relayhost in der DMZ im Klartext kommunizieren können.
Zwischen dem Relayhost in der DMZ und den Servern im intemea Netzwerk können
Sie jedoch einen SMTP-Connector konfigurieren und die Authentifiziemng zwischen
den Servern erfordern line weitere Option ist die Verwendung von
X.400Connectoren, statt SMTP-Connectoren. In diesem Fall müssen Sie den
TCP-Port 102 öffnen, um X.400 über TCP auf der zweiten Firewall zu
unterstützen.
Sie
sollten sich gründlich überiegen, ob Sie MAPI-Clients, wie Ouüook 2000, den
ZugriffaufExchange 2000 Server über das Intemet gestatten wollen. Dedizierte
FrontEnd-/Back-End-Konfigurationen werden für MAPI nicht unterstütz
Sie
müssen also sozusagen ein großes Loch in Ihre Pirewall hacken, um MAPIClients
zu unterstützen.
Anmerkung Die Aktivierung der RPC-Kommunikation auf
der Firewall bietet Angreifern neue Möglichkeiten für Denial-of-Service-Angrifi
A^enn
Sie MAPI-basierte Clients in entfernten Standorten über das Intemet
unterstützen müssen, sollten Sie die Implementierung von Virtuellen Privaten
Netzwerken (VPNs) in Betracht ziehen, denn diese können ein ausreichendes Maß
an Sicherheit ohne TCP-Porteinschränkungen gewährieisten.
Sie
haben zwar die Möglichkeit, SSL/Transport Layer Security (TLS), IP Security
(IPSec) und VPNs zur Verschlüsselung der Kommunikation Ihrer Systeme zu
verwenden, allerdings werden dann die Nachrichten noch immer in
unverschlüsselter Form verarbeitet. Dies macht es Angreifem möglich, die
Nachrichten aufeinem ungeschützten Server abzufangen und an einen nicht
autorisierten Empfänger weiterzuleiten, oder diese zu verändem. Sie müssen
zusätzliche Verschlüsselungstechnologien berücksichtigen, wenn Sie sensitive
Daten in E-Mail-Nachrichten über ungesicherte Messaginghosts versenden wollen.
Anmerkung Die Verschlüsselung von
E-Mail-Nachrichten verhindert, dass Virenscanner Nachnchtenanlagen auf Viren
prüfen können.
Sicherheitsfeatures
aufder Basis von privaten und öffentlichen Schlüsseln geben Ihaen die
Möglichkeit, Nachrichten digital zu signieren. Über die digitale Unterschrift
könlen die Empfänger überprüfen, dass der Absender tatsächlich der Sender der
Nachricht ist und dass die Nachrichteninhalte auf dem Ubertragungsweg zu den
Postfächem der Empfänger nicht verändert wurden. Sie können die
Nachrichteninhalte auch komplett verschlüsseln.
Der
X-509-Standard beschreibt die Handhabung von privaten/öffentlichen
Schlüsselpaaren in Computersystemen. Die erweiterten Sicherheitsfeatures von
Exchange 2000 Server stützen sich auf ein System mit zwei privaten/öffentlichen
Schlüsselpaaren.
Die
Sicherheitsschlüssel werden in X.509-Zertifikaten verwaltet, die unter anderem
Aufschluss über die unterstützten Verschlüsselungsmethoden geben und die
Legalität der Schlüssel bestätigen. Postfach-aktivierte Benutzerkonten, die für
die erweiterte Sicherheit aktiviert wurden, verfügen beispielsweise über ein
X.509-Zertifikat, das deren öffentlichen Verschlüsselungsschlüssel enthält.
Jeder Benutzer in der Organisaüon kann auf diesen öffentlichen
Verschlüsselungsschlüssel in Acäve Directory zugreifen. Das X.509-Zertifikat
bindet den öffentlichen Schlüssel an den dazugehörigen Benutzer und stellt
sicher, dass niemand den Sicherheitsschlüssel unbemerkt manipulieren kann.
Die
Zertifikatsdienste von Windows 2000 arbeiten mit X.509, Version 3-Zertifikaten
und ermöglichen Ihnen den Aufbau einer Infrastruktur öffentlicher Schlüssel
(Public-Key Infrastructure, PKI), Mit anderen Worten, die Zertifikatsdienste
von Windows 2000 können als Stammzertifizierungsstelle oder als untergeordnete
Zertifizierungsstelle einer anderen CA eingesetzt werden. Sie haben die
Möglichkeit, eine oder mehrere Organisationszertifizierungsstellen für die
Ausgabe und Sperrung von Zertifikaten einzurichten. Die Zertifikatsdienste sind
dann in Active Directory integriert. Alle Server, die Zertifikatsdienste
ausführen, vertrauen einander über die globale Gesamtstruktur hinweg, denn alle
diese Server werden in der Standard-Zertifikatsvertrauensliste (Certificate
Trust List, CTL) eines Gruppenrichtlinienobjektes aufgeführt,
Anmerkung Um auf die Features von X.509, Version 3
zugreifen zu können, muss der Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management
Service, KMS) von Exchange 2000 Server mit den Zertifikatsdiensten von Windows
2000 integriert werden.
Der
Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS) erstellt und verwaltet
die PKI Ihrer Exchange 2000-Organisation. Dieser Dienst integriert sich in die
Zertifikatsdienste von Windows 2000, die wiederum Bestandteil einer größeren,
die Grenzen der Active Directory-Gesamtstruktur Ihrer Organisation
überschreitenden PKI sein können. Sie können den KMS injeder administrativen
Gruppe aufeinem Server installieren, was diesen Server in einen
Schlüsselverwaltungsserver verwandelt. Ein Schlüsselverwaltungsserver ist in
der Lage, mehrere administrative Gruppen oder die gesamte Exchange 2000-Organisation
zu bedienen.
Die
beiden wichtigsten Komponenten, die einen funktionstüchtigen
Schlüsselverwaltungsserver ausmachen, sind der Microsoft
Exchange-Schlüsselverwaltungsdienst und eine Sicherheitsdatenbank
Abbildung 19.7
Die Architektur des Schlüsselverwaltungsdienstes
iür
eine KMS-Datenbank kann in einer administrativen Gruppe existieren
Standardmäßig
ist nur diejenige Person ein KMSAdministrator, die den
Schlüsselverwaltungsserver installiert hat. Sie können weitere
Schlüsselverwaltungsadministratorenfestlegec
Sie
können allerdings die Registerkarte Kennwörter des Objektes Schlüsselverwaltung
verwenden, um eine Richtlinie zu implementieren, die zwei oder mehrere
Administratorkennworte erfordert, bevor die Verwaltung der erweiterten
Sicherheit möglich ist.
Der
Schlüsselverwaltungsdienst lässt sich über das Setupprogramm von Exchange 2000
Server im Wartungsmodus installieren. Ein Verweis auf eine
Organisationszertifizierungsstelle muss in der Active Directory-Gesamtstruktur
existieren. Darüber hinaus muss das Konto des Schlüsselverwaltungsservers auf
dem Server, der die Zertifikatsdienste ausführt, hinzugefügt werden. Der
Schlüsselverwaltungsserver benötigt die Berechtigung Verwalten, um Zertifikate
widerrufen zu können. Das entsprechende Konto muss zu allen
Zertifizierungsstellen, die zur Ausgabe von Zertifikaten für Exchange 2000
Server verwendet werden sollen, hinzugefügt werden.
Der
Hauptschlüssel der KMS-Datenbank (KM Database Master Encryption) wird zur
Verschlüsselung und Entschlüsselung der Datenbank des Schlüsselverwaltungsdienstes
verwendet. Der Schlüsselverwaltungsdienst und alle designierten
Schlüsselverwaltungsadministratoren müssen auf diesen Schlüssel zugreifen.
Allerdings ist der Hauptschlüssel der KMS-Datenbank ebenfalls verschlüsselt, um
den unbefugten Zugriff zu verhindem.
Die
Schlüsselverwaltungsadministratoren und der KMS müssen ihrjeweiliges Kennwort
verwenden, um das ihnen zugeordnete Sperrfeld zu öffnen und den Hauptschlüssel
der KMS-Datenbank zu erhalten. Auf den Hauptschlüssel der KMS-Datenbank wird
zugegriffen, wenn der Schlüsselverwaltungsdienst gestartet und die
KMS-Datenbank geöffnet wird und wenn Schlüsselverwaltungsadministratoren mit
den erweiterten Sicherheitsfunktionen arbeiten.
Wie
bereits demonstriert, wird das Kennwort des Schlüsselverwaltungsservers während
der Installation des Schlüsselverwaltungsdienstes erstellt und in Abhängigkeit
von Ihren Entscheidungen in eine Datei namens Kmserver.pwd aufDiskette oder
Festplatte geschrieben. Sie müssen dieses Kennwort beijedem Start des
Schlüsselverwaltungsdienstes entweder über die Kennwortdatei oder durch Eingabe
in das Feld Startparameter in den Eigenschaften des Dienstes zur Verfügung
stellen (klicken Sie bei manueller Eingabe im Snap-In Dienste aufder
Registerkarte Allgemein aufdie Schaltfläche Starten). Ohne das Kennwort des
Schlüsselverwaltungsservers kann der KMS nicht gestartet werden.
Es ist
wichtig, die Datei Kmserver.pwd an einem sicheren Ort aufzubewahren.
Die
Installation eines Schlüsselverwaltungsservers in einer Organisation bedeutet
nicht, dass für alle Benutzer die erweiterte Sicherheit sofort aktiviert wurde.
Tatsächlich kann standardmäßig kein Benutzer Nachrichten signieren oder
verschlüsseln. Der Schlüsselverwaltungsadministrator muss die erweiterte
Sicherheit für die Benutzer erst aktivieren und die Benutzer müssen diesen
Prozess in Outlook 2000 abschließen, was in den nächsten Abschnitten erklärt
wird.
ymöglicht
nur das Snap-in Exchange Erweiterte Sicherheit (im Exchange System-Manager oder
eigenständig) die Aktivierung aller Benutzer in einer administrativen Gruppe
oder einer Teilmenge dieser Benutzer in einem Durchgang.
"üicken
Sie mit der rechten Maustaste auf Schlüsselverwaltung, zeigen Sie aufAlle Tasks
und wählen Sie dann den Befehl Benutzer einschreiben. Sie werden nach Ihrem
Schlüsselverwaltungskennwort gefragt und erreichen danach das Dialogfeld
Ausgewählte Benutzer registrieren.
edes
Schlüsselpaar für die Verschlüsselung von Nachrichten wird dann temporär in der
KMS-Datenbank gespeichert, bis derjeweilige Benutzer diese Informationen in der
zweiten Phase anfordert. Sie müssen den Benutzem das 12 Zeichen lange
Sicherheitstoken auf eine sichere Art und Weise zur Verfügung stellen, damit
diese den Prozess der Aktiviemng der erweiterten Sicherheit abschließen können.
In der
zweiten Phase sendet der Benutzer eine Anforderung in Form einer
E-MailNachricht an den Schlüsselverwaltungsserver, der diese Anforderung
verarbeitet, an die Zertifikatsdienste weiterleitet und die ausgegebenen
Zertifikate empfängt. Wurde die Zertifizierungsanforderung erfolgreich
verarbeitet, wü-d dem Benutzer eine Antwortnachricht gesendet. Der Benutzer
aktiviert die erweiterte Sicherheit dann, indem er die Antwortnachricht öffnet.
Von nun an kann der Benutzer Nachrichten signieren und verschlüsseln.
Die
Benutzer müssen Outlook - idealerweise Outlook 2000 oder neuer - verwenden, um
die zweite Phase der Aktivierung der erweiterten Sicherheit abzuschließen, denn
nur MAPI-Clients können die erforderlichen Informationen, wie öffentliche und
private Signaturschlüssel und X.509-Zertifikate, generieren.
Um den
Aktivierungsprozess aufder Clientseite in Outlook 2000 zu beginnen, müssen Sie
das Menü Extras öffnen und den Befehl Optionen wählen, um das Dialogfeld
Optionen anzuzeigen. Wechseln Sie zur Registerkarte Sicherheit und klicken Sie
dann auf die Schaltfläche Digitale ID anfordern. Stellen Sie sicher, dass die
Option Sicherheit auf dem Exchange Server einrichten ausgewählt wird, denn Sie
fordem Zertifiziemngen von einem Schlüsselverwaltungsserver und nicht von einer
unabhangigen Zertifizierungsstelle an.
Anmerkung Ein einzelner Windows 2000-Benutzer kann
mit mehreren digitalen IDs arbeiten.
Die
Antwortnachricht wird über das Messagingnetzwerk zugestellt und erscheint in
Ihrem Posteingang wiejede andere Nachricht. Das Symbol der Nachricht zeigt
einen mit einem Vorhängeschloss versehenen Umschlag. Der Absender ist die
Systemaufsicht und die Betreffzeile lautet Antwort von Sicherheitsstelle. Wenn
Sie auf diese Nachricht doppelklicken, werden Sie nach Ihrem
Sicherheitskennwort gefragt. Die Sicherheitsinformationen werden dann aus der
Nachricht ermittelt und in Ihrem Sicherheitsspeicher abgelegt. Outlook 2000
veröffentlicht außerdem Ihr öffentliches Verschlüsselungszertifikat, welches
Ihren öffentlichen Verschlüsselungsschlüssel enthält, in Active Director^
Beim
Signieren einer Nachricht wird eine Prüfsumme gebildet, verschlüsselt und der
Nachricht als Anlage angefügt. Der empfangende Benutzer erstellt ebenfalls eine
Prüfsumme und vergleicht diese mit dem entschlüsselten Original. Sind die
Prüfsummen identisch, wurde die Nachricht während der Übertragung nicht
verändert.
Der
Client führt eine komplexe mathematische Berechnung aus, um von der Nachricht,
die Sie signieren möchten, einen eindeutigen 128-bit Wert abzuleiten. Dieser
Wert wird Hash oder Digest derNachricht genannt.
Wenn
der Empfänger einer signierten Nachricht die digitale Unterschrift überprüfen
will, muss der öffentliche Signaturschlüssel des Senders aus dem der Nachricht
hinzugefügten Zertifikat bezogen werden, um die digitale Unterschrift zu
entschlüsseln und den Original-Digest der Nachricht zu ermitteln.
Abbüdung 19.10
Senden und Uberprüfen von signierten Nachrichten
Während
des Verschlüsselungsprozesses werden die Inhalte der Nachricht sowie sämtliche
Nachrichtenanlagen verschlüsselt. Dieser Prozess wird in Gang gesetzt, wenn Sie
angeben, dass Sie die Nachricht verschlüsseln möchten, und auf die Schaltfläche
Senden klicken.
Wenn
Sie eine verschlüsselte Nachricht versenden wollen, brauchen Sie die Nachricht
nur wie gewohnt erstellen. Allerdings müssen Sie im Dialogfeld
Nachrichtenoptionen das Kontrollkästchen Nachrichteninhalte und Anlagen
verschlüsseln markieren.
Administratorberechtigungen
sind zumindest in der administrativen Gruppe nötig, in der der
Schlüsselverwaltungsdienst installiert wurde, wenn Sie den
Schlüsselverwaltungsserver administrieren wollen. Die wichtigste Aufgabe des
Schlüsselverwaltungsadministrators ist die Aktivierung der erweiterten
Sicherheit für die Benutzer. Sie können Postfächer einzeln oder zusammengefasst,
für administrative Gruppen, Server oder einzelne Postfachspeicher aktivieren.
In allen Fällen wird für ieden Benutzer ein 12 Zeichen langes Sicherheitstoken
generiert. Es ist bequem, E-Mail-Nachrichten für die Verteilung dieses
Sicherheitstokens an die Benutzer zu verwenden. Es istjedoch sicherer, diesen
temporären Sicherheitsschlüssel manuell zur Verfügung zu stellen. Die Benutzer
benötigen das Sicherheitstoken, um den Prozess der Aktiviemng der erweiterten
Sicherheit in Outlook 2000 abzuschließen.
Wenn
Sie die Verwaltung der erweiterten Sicherheit hingegen zentralisieren wollen,
sollten Sie nur einen Schlüsselverwaltungsserver installieren. In dieser
Situation müssen Sie einen Verweis auf den zentralen Schlüsselverwaltungsserver
in den anderen administrativen Gruppen konfigurieren. Zeigen Sie hierzu das
Objekt Verschlüsselungskonfiguration im Container Erweiterte Sicherheit der
jeweiligen administrativen Gruppe an. Auf der Registerkarte Allgemein können
Sie auf die Schaltfläche Andern klicken, um den Pfad des
Schlüsselverwaltungsdienstes anzugeben.
Die
allgemeinen Aufgaben eines Schlüsselverwaltungsadministrators sind leicht zu
erkennen, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf Schlüsselverwaltung klicken
und auf Alle Tasks zeigen. Sie werden drei wichtige Optionen finden: Benutzer
einschreiben, Zertifikate widerrufen und Schlüssel wiederherstellen.
Die
Wiederherstellung der Sicherheitsinformationen wird notwendig, wenn die
Sicherheitsschlüssel eines Benutzers zerstört oder versehentlich gelöscht
wurden, oder wenn der Benutzer sein Sicherheitskennwort vergessen hat.
So,
wie Sie die erweiterte Sicherheit für einen Benutzer aktivieren können, können
Sie diese über die Option Widerrufen auch wieder deaktivieren. Dadurch wird der
private Verschlüsselungsschlüssel des Benutzers zu einer intemen Sperrungsliste
in der KMSDatenbank hinzugefügt. Das Verschlüsselungszertifikat des Benutzers
wird darüber hinaus auch in der Organisationszertifizierungsstelle und in
Active Directory als ungültig markiert
Der
Schlüsselverwaltungsserver löscht die gesperrten Sicherheitsschlüssel nicht.
Diese werden in der KMS-Datenbank und außerdem im Sicherheitsspeicher des
Benutzers gehalten, denn diese sind noch immer erforderlich, um alte (und noch
verschlüsselte) Nachrichten zu entschlüsseln. Die alten Zertifikate des
Benutzers verbleiben in der Zertifikatssperrliste, bis deren Verfallsdatum
erreicht wird.
Die
Organisationszertifizierungsstelle gewährt Exchange-X.509-Zertifikaten eine
Gültigkeitsdauer von 12 Monaten, aber die Zertifikate können - falls
erforderlich - emeuert werden.
Die
wichtigste Aufgabebei der Verwaltung der erweiterten Sicherheit ist die
ordnungsgemäße Sicherung der KMS-Datenbank namens Kmsmdb.edb (Verzeichnis
\Programme\Exchsrvr\KMSData).
Sie
können den Schlüsselverwaltungsserver von einem Server auf einen anderen Server
in der gleichen administrativen Gruppe verschieben, was sinnvoll sein kann,
wenn Sie die komplette Entfemung des ersten Servers beabsichtigen oder die
Hardware für andere Aufgaben verwenden wollen. Die Umsiedlung des
Schlüsselverwaltungsservers auf einen anderen Computer in der administrativen
Gruppe ist im Wesentlichen eine Sichemngs- und Wiederherstellungsoperation
(siehe Abbildung 19.16). AUerdings können Sie den Schlüsselverwaltungsserver
nicht zwischen administrativen Gruppen verschieben. Sie könnenjedoch die
Benutzer verschieben, was in den folgenden Abschnitten erläutert wird.
Abbildung 19.16
Verschieben eines Schlüsselverwaltungsservers
S/MIME
ist ein Industriestandard, der sich im Intemet weithin durchgesetzt hat. Sie
können deshalb signierte und verschlüsselte Nachrichten mit jedem beliebigen
Client austauschen, der S/MIME unterstützt, z.B. Outlook Express.
Für
die Implementierung der Datenbanken nutzt Microsoft Exchange 2000 Server die
Extensible Storage Engine (ESE). ESE ist eine sehr zuveriässige, erprobte und
bewährte transaktionsorientierte Datenbanktechnologie und einer der Gründe für
die enorme Skalierbarkeit von Exchange 2000 Server.
Exchange
2000 Server ermöglicht Ihnen die Konfiguration von Postfachspeichem und
öfifentlichen Informationsspeichem für die Aufbewahrung von gelöschten Objekten
für eine gewünschte Zeitspanne. Innerhalb dieser Zeitspanne können
versehentlich gelöschte Objekte schnell und ohne Backup wiederhergestellt
werden. Dieses vorteilhafte Feature trägt die Bezeichnung Aufbewahrung gelöschter
Objekte (Deleted Item Retention).
Verwenden
Sie die Felder Gelöschte Objekte aufbewahren für (Tage) und Postfächer und
Objekte nicht permanent löschen, bevor eine Sicherungskopie des
Informationsspeichers ersteUt wurde. [n Microsoft Outlook 2000 können die
Benutzer gelöschte Objekte dann, solange diese sich noch im
Informationsspeicher befinden, über das Menü Extras und den Befehl Gelöschte Objekte
wiederherstellen zurückholen.
Ein
bemerkenswertes Feature ist außerdem die Aufbewahrung gelöschter Postfächer. In
Exchange 2000 Server gehören Probleme durch das versehentliche Löschen von
Postfächem der Vergangenheit an. Standardmäßig bleiben gelöschte Postfächer für
30 Tage erhalten.
5tandardmäßig
werden die folgenden Dienste überwacht: Microsoft
Exchange-Informationsspeicherdienst, Microsoft Exchange MTA-Stacks, Microsoft
Exchange-Routingmodul, Microsoft Exchange-Systemaufsicht, Simple
MaiI-Transportprotokoll (SMTP) und WWW-Veröffentlichungsdienst. Es ist möglich,
weitere Server zu dieser Liste im Exchange System-Manager hinzuzufügen. Zeigen
Sie die Eigenschaften des gewünschten Serverobjektes an und wechseln Sie zur
Registerkarte Überwachen.
Starten
Sie den Exchange System-Manager, um Benachrichtigungen zu konfigurieren.
Erweitern Sie das Objekt Extras in der Konsolenstruktur, zeigen Sie auf Neu und
wählen Sie den Befehl E-Mail-Benachrichtigung oder Skriptbenachrichtigung. In
beiden Fällen müssen Sie den zu überwachenden Server angeben.
Uberprüfen
Sie zuerst den Zustand der Connectoren und Server im Exchange System-Manager.
Wählen Sie den Container Status aus, den Sie unter Überwachung und Status im
Container Extras finden können, um die Verbindungsstatusinformationen der
Connectoren und Server im Detailfenster darzustellen. Sobald Sie eine
problematische Komponente identifiziert haben, sollten Sie das
Anwendungsprotokoll des betroffenen Servers untersuchen - vorausgesetzt, der
Ser\ er ist noch fünktionstüchtig.
In der
Standardkonfiguration ist das Nachrichtentracking deaktiviert. Es ist
allerdings möglich, dieses Feature pro Server auf dessen Registerkarte
Allgemein oder in einer Serverrichtlinie zu aktivieren
●
Vermisste Nachrichten in Nachrichtenwarteschlangen aufzuspüren.
●
Zu beweisen, dass eine Nachricht erfolgreich zugestellt wurde.
●
Verzögerungen in jedem Segment des Ubertragungspfades zu erkennen, um die
Leistung zu optimieren.
Bei
aktiviertem Nachrichtentracking werden Statusinfonnationen in täglichen
Protokolldateien aufgezeichnet, die im Verzeichnis
\Programme\Exchsrvr\<Servernamo.log gespeichert werden (z.B.
\Programme\Exchsrvr\BLUESKY-SRVl.log)
Sie
können die Trackinginformationen bequem im Nachrichtenstatustool untersuchen.
[m Exchange System-Manager können Sie dieses Tool in der Konsolenstruktur im
Container Extras finden. Das
Jeder
virtuelle SMTP-Server verfügt über einen untergeordneten Container namens
Warteschlangen, um auf die System- und Connectorwarteschlangen zuzugreifen.
Während die Systemwarteschlangen stets angezeigt werden (d.h. die
Warteschlangen für die lokale Übermittlung, Nachrichten warten auf
Verzeichnissuche und Nachrichten warten auf Routing), sind Connectorwarteschlangen
nur dann zu finden, wenn Nachrichten in tatsächlich diesen existieren.
Wenn
Sie davon ausgehen, dass eine angezeigte Nachricht eine Warteschlange
blockiert, können Sie diese löschen, indem Sie auf die Nachricht mit der
rechten Maustaste klicken und den Befehl Löschen (Unzustellbarkeitsbericht
senden) oder Löschen (kein Unzustellbarkeitsbericht) wählen
Unter
Verwendung von Systemmonitoren können Sie die SMTP-basierten
Nachrichtenwarteschlangen fortwährend überwachen. Zeigen Sie die Eigenschaften
Ihres Servers an, wechseln Sie zur Registerkarte Uberwachen, klicken Sie
aufHinzufügen und doppelklicken Sie auf SMTP-Warteschlangenwachstum.
Der
X.400-basierte Container namens Warteschlangen kann im X.400-Protokollcontainer
gefunden werden. Allerdings muss der Dienst Microsoft Exchange MTAStacks
gestartet sein. Sonst können Sie den Inhalt der Warteschlange nicht anzeigen.
Sie
können auch das Wachstum der X.400-basierten Nachrichtenwarteschlange
überwachen. Klicken Sie auf der Registerkarte Uberwachen auf Hinzufügen und
doppelklicken Sie dann aufden Eintrag X.400-Warteschlangenwachstum.
Der
MTA ist eine wichtige Komponente, die für die Kommunikation über
X.400-Connectoren und Gateways zu fremden Messagingsystemen zuständig ist.
Wenn
Sie Hinweise auf beschädigte Dateien finden, kann das MTACheck-Dienstprogramm
zur Beseitigung dieser Probleme verwendet werden. Das MTACheck-Dienstprogramm
ist ein zeichenonentiertes Programm, das mehrere hilfreiche Optionen
unterstützt. Verwenden Sie die Befehlszeile MTACheck /? im Verzeichnis
\Programme\ExchsrvrVBin, um eine kurze Hilfe zu den verfügbaren Parametern
anzuzeigen. Bevor Sie das MTACheck-Dienstprogramm starten können, müssen Sie
den Dienst Microsoft Exchange MTA-Stacks beenden.
Das
ist besonders dann nützlich, wenn Sie Konfigurationsänderungen schnell über die
Gesamtsü-uktur hinweg replizieren wollen.
Diese
Lektion betont die Wartung von Exchange 2000 Server-Datenbanken. Die Lektion
beginnt mit einer Erklämng der Datenbankcharakteristiken und setzt dann mit
einer Diskussion verfügbarer Sicherungsstrategien fort. Datenbankwartungstools,
die zu Ihrer Verfügung stehen, werden ebenfalls vorgestellt.
Wenn
Sie die Implementierung von Schwergewichtsservem beabsichtigen, sollten Sie die
Postfachressourcen auf mehrere kleinere Datenbanken aufteilen. Exchange 2000
Server unterstützt Wartungsarbeiten auf der Basis einzelner Datenbanken, ohne
die anderen Speicher zu beeinträchtigen. Kleine Datenbanken sind schneller
wiederhergestellt. Es ist möglich, bis zu fünf Speicher in einer einzelnen
Speichergruppe anzulegen, und bis zu vier Speichergruppen.
Es
könnte nützlich sein, einen separaten Postfachspeicher für sehr wichtige
Persönlichkeiten anzulegen und unterschiedliche Sicherungszeitpläne für diese
zu konfigurieren.
Die
Datenbanken von Exchange 2000 Server können in zwei Gruppen unterteilt werden:
Hauptdatenbanken und zusätzliche Datenbanken. Die Hauptdatenbanken speichem die
Benutzerdaten und die zusätzlichen Datenbanken sind in bestimmten Situationen
erforderlich. Alle existierenden Datenbanken sollten in den Wartungs- und
Sicherungsoperationen berücksichtigt werden.
Die
Hauptdatenbanken gehören dem Informationsspeicherdienst. Die Datenbanken des
standardmäßigen Postfachspeichers heißen Privl.edb und Privl.edb und die des
standardmäßigen öffentlichen Informationsspeichers Publ.edb und Publ.stm. Diese
Dateien befinden sich im Verzeichnis \Programme\Exchsrvr\Mdbdata.
Der
SRS emuliert ein Exchange Server 5.5-Verzeichnis und verwaltet seine eigene
Datenbank namens SRS.edb, die im Verzeichnis \Programme\ExchsrvrVSrsdata
gespeichert wird. Die SRS.edb enthält Konfigurationsinformationen, die mit dem
Exchange-Verzeichnisdienst repliziert wer
Die
Datenbank des Schlüsselverwaltungsdienstes, Kmsmdb.edb, befindet sich im Verzeichnis
\Programme\ExchsrvrVKmsdata, vorausgesetzt, Sie haben den
Schlüsselverwaltungsdienst auf dem lokalen Computer installiert.
Die
Dirsync-Datenbank namens Xdir.edb befindet sich im Verzeichnis
\Programme\Exchsrvr\Dxadata. Diese Datenbank erfasst die Transaktionen der MS
Mail-Verzeichnissynchronisation (Directory Synchronisation, Dirsync)
Der
Microsoft Search-Dienst verwaltet die Datenbank mit dem wahrscheinlich längsten
Namen. Wenn Sie die Volltextindizierung aktiviert haben, existiert eine
Datenbankdatei mit dem Namen Exchangeserver_<Servername>.edb (z.B.
Exchangeserver_BLUESKY-SRVl.edb) im Verzeichnis \Programme\Exchsrvr\
Exchangeserver_<Servername?
Mlerdings
sind die .log- und .chk-Dateien für die fehlertolerante transaktionsorientierte
ESE wichtig.
Das
Transaktionsprotokoll stellt sicher, dass ausgeführte Transaktionen nicht
verloren gehen. Wenn Sie den Server neu starten, liest Exchange 2000 Server die
Checkpointdatei (z.B. EOO.chk) aus, bestimmt die Transaktionen, die noch
verarbeitet werden müssen, und übemimmt diese aus den Protokolldateien in die
Datenbanken.
Transaktionsprotokolldateien
sind stets genau 5.242.880 Bytes (5 MB) groß. Ist eine Protokolldatei vollständig
aufgebraucht, wird diese umbenannt, um eine neue, leere Datei zu erstellen.
Reserveprotokolle
sind ein Notfalllager● für
Transaktionen ~Die Namen der Reserveprotokolle lauten Resl.log und Res2.1og.
ESE verwendet die Dateien Resl.Iog und Res2.1og nur, um den aktuellen
Transaktionsprozess zu beenden.
Die
Version des Programms NTBackup.exe von Exchange 2000 Server ermöglicht Ihnen
die Durchführung von Datensichemngen während die Serverdienste gestartet sind.
Dies bedeutet, dass, während Sie die Serverdatenbanken und
Transaktionsprotokolldateien sichern, Benutzer Nachrichten senden und empfangen
können. Patchda;ien (z.B. Privl.pat und Publ.pat) fangen diese aktuellen
Transaktionen ein. Diese werden in die aktuelle Sicherungskopie am Ende des
Vorgangs einbezogen und danach in die Datenbanken übernommen. Patchdateien
sollten während normalen Serverarbeit nicht existieren.
Exchange
2000 Server speichertjede Transaktion in zwei dateibasierten Repositories: dem
Transaktionsprotokoll und der Datenbank. 3a die Transaktionsprotokolldateien
für die Datenwiederherstellung wichtig sind, löscht Exchange 2000 Server diese
nicht automatisch.
Manuell
die Transaktionsprotokolldateien zu löschen, ist nicht ratsam, weil Sie dann
das Risiko eingehen, die Datenbanken zu zerstörei
Die
Transaktionsprotokolldateien werden gelöscht, wenn Sie eine vollständige oder inkrementelle
Datensicherung durchführen. Vie bereits erwähnt, sollten Sie eine vollständige
Datensicherung vomehmen, wenn Sie Speicherplatz auf den Festplatten freigeben
wollen. Dies ist die sicherste Art, Transaktionsprotokolle zu löschen.
Umlaufprotokollierung
bedeutet, dass die Transaktionsprotokolle und deren Einträge automatisch
gelöscht werden. Dieses Feature veranlasst den Server, die Transaktionen zu
verwerfen, sobald diese in die Datenbanken übemommen wurden. Die Checkpointdatei
zeigt an, welche Protokolldateien und Transaktionseinträge entfernt werden
können.
Die
Umlaufprotokollierung verhindert den doppelten Verbrauch von Festplattenplatz,
ermöglicht aber keine intelligenten und fehlertoleranten Konfigurationen.
Außerdem werden verschiedene Onlinesicherungsarten, die auf dem Vorhandensein
von Transaktionsprotokollen beruhen, nicht unterstützt. Sie sollten deshalb
dieses Feature nur für weniger wichtige Repositories verwenden, die große
Datenmengen speichern, wie Network News-Transportprotokoll (NNTP)-basierte
Newsgroups, die in einem öffentlichen Infonnationsspeicher implementiert
wurden.
Wenn
Ihr Exchange 2000 Server mit mehreren Festplattensystemen ausgestattet ist,
kann die Trennung der Transaktionsprotokolldateien von den Datenbanken die
Möglichkeiten einer Wiederherstellung des Systems im Falle von Hardwarefehlem
verbessem.
ist es
vorteilhaft, die Protokolldateien auf separaten physischen Festplatten
anzulegen. Auf den ersten Blick mag es so scheinen, dass dies die
Zuverlässigkeit des Systems verringert, denn weitere Festplattensysteme, die
ausfallen können, werden zum Server hinzugefügt. Wenn Sie jedoch die
Transaktionsprotokolle aller Speichergruppen auf einem dedizierten
Festplattensystem anlegen, und dieses System ausfällt, ist Ihr gesamter Server
ausgefallen. Mit Transaktionsprotokollen auf separaten 'estplatten ist nur eine
Speichergruppe betroffen, während Benutzer von Outlook 2000 mit Postfächem in
anderen Speichergruppen weiterarbeiten können, als ob nichts geschehen ist.
Es ist
nicht erforderiich, die Datenbanken in jeder Speichergruppe auf separate
Hardware-RAID-Datenträger zu legen. Ein Stripeset mit Parität oder irgendeine
andere intelligente RAID-Konfiguration (z.B. gespiegelte oder duplizierte
Stripesets) kann das erforderliche Maß an Schutz gegen Hardwarefehler
gewährieisten. Fällt eine Festplatte aus, kann diese ohne Datenverluste ersetzt
werden
Abbildung 20.7
Ein ehrgeiziges Festplatten-Subsystem für Exchange 2000 Server
687
Datenbanken
werden mit der Zeit fragmentiert. Dies ist ein normaler Prozess, den Sie nicht
verhindem können, so, wie Sie auch die Fragmenderung der Festplatte des
Computers nicht verhindem könner
Der
Informationsspeicherdienst defragmentiert seine Datenbanken automatisch während
der geplanten Wartungszyklen. Mlerdings sollten Sie den Zeitplan der
Datenbankwartung überprüfen. Dieser Zeitplan kann auf der Registerkarte
Datenbank des entsprechenden Informationsspeichers unter Wartungsintervall
konfiguriert werden. Planen Sie die Wartungsprozesse zu anderen Zeiten als die
Datensicherungen.
Um die
physische Größe der Datenbankdateien zu verringem, müssen Sie das
Datenbankkomprimierungstool (Eseutil.exe) verwenden.
Wenn
Sie mit Informationsspeicherproblemen kämpfen, können Sie Eseutil.exe mit der
Befehlszeilenoption /g verwenden, um die Datenbankintegrität zu überprüfen.
Wenn Sie eine beschädigte Datenbank feststellen, können Sie versuchen, das
Problem zu beseitigen. Allerdings sollten Sie zuerst den Server neu starten,
denn die Softrecovery, die beim Serverstart automatisch ausgeführt wird, könnte
die Inkonsistenzen eventuell automatisch korrigieren. Wenn keines Ihrer
aktuellen Backups verwendet werden kann, müssen Sie die Beschädigung mit
Eseutil.exe manuell mit der Option /p beheben
Das
Informationsspeicherintegritätstool (Isinteg) kann Datenbankfehler aufspüren
und eliminieren und Probleme in höheren Datenbankstrukturen beseitigen.
Isinteg.exe befindet sich im Verzeichnis XProgrammeVExchsrvrVBin. Standardmäßig
korrigiert dieses Dienstprogramm keine Inkonsistenzen: es wird lediglich nach
Tabellenfehlern, inkorrekten Referenzzählern und nicht referenzierten Objekten
gesucht. Um Probleme zu beheben, müssen Sie die Option -ßx in der Befehlszeile
angeben. Isinteg.exe zeichnet Details zu den Tests und Korrekturprozessen in
einer Protokolldatei auf.
Sie
können Eseßle.exe zum Kopieren großer Datenbankdateien verwenden. Dieses
Programm befindet sich im Verzeichnis \Support\Utils\i386 aufder Exchange 2000
Server-CD. EseHle.exe mit dem Parameter /c <Ziel> <Quelle> kann
Datenbankdateien größer als 192 GB kopieren.
Starten
Sie Eseutil.exe mit der Option /p, wenn Sie eine Datenbank komprimieren wollen,
und geben Sie den vollständigen Pfad und Namen der gewünschten Datenbank an.
Die dazugehörige Streamingdatenbank wird dann automatisch mit komprimiert (die
lefehlszeilenoption /i schließt die Streamingdatenbank aus). Eseutil.exe wird
dann Datenbankseite für Datenbankseite aus der Originaldatenbank auslesen und
in eine temporäre Datei kopieren. Nach erfolgreichem Abschluss werden die
temporären Dateien über die Originaldatenbanken kopiert. Sie können die Originaldatenbanken
vor dem Uberschreiben bewahren, wenn Sie die Option /p angeben, welche den
Kopiervorgang deaktiviert. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, die
Komprimierungsergebnisse zu überprüfen und die Originaldatenbanken manuell zu
ersetzen. Um eine Datenbanküberprüfung auf höherer Ebene auszuführen, verwenden
Sie Isinteg.exe und geben Sie eine entsprechende Testroutine an.
Exchange
2000 Server stellt ein dediziertes APIs für die Sicherung und Wiederherstellung
der Datenbanken bereit. Dieses API, das in Esebcli2.dll implementiert ist,
ennöglicht Sicherungsprogrammen, wie dem Microsoft Windows
2000-Sicherungsprogramm, die Ausführung von Sicherungs- und
Wiederherstellungsoperationen online, ohne die Dienste der Datenbanken beenden
zu müssen. Sie können Postfachspeicher und öffentliche Informationsspeicher
individuell sichem und wiederherstellen, während andere Speicher bereitgestellt
sind (mounted). Die Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge können auch
remote, über das Netzwerk durchgeführt werden.
Das
Sicherungsprogramm von Windows 2000 wird beispielsweise für Exchange 2000
Server aktiviert, wenn Sie die Microsoft Exchange-Systemverwaltungstools im
Setupprogramm von Exchange 2000 Server installieren. Die eigentlichen
Serverdienste brauchen nicht installiert zu werden. Um Systemdateien und
Datenbanken zu sichem, müssen Sie als Administrator oder als
Sicherungs-Operator arbeiten.
Eine
Offlinesicherung ist eine reguläre, dateibasierte Sicherung des Verzeichnisses
\Programme\Exchsrvr und aller Unterverzeichisse. Diese Art von Backup kann nur
ausgeführt werden, wenn die Serverdienste beendet (offline) werden.
Onlinesicherungen
werden durchgeführt, während die Serverdienste aktiv (gestartet) sind. In der
Tat müssen die Dienste gestartet sein, denn die Backupanwendung muss mit den
Diensten kommunizieren, um die Daten anzufordem.
lin
wesentlicher Nachteil der Onlinesicherung ist jedoch, dass diese die binären
Dateien und Konfigurationsdaten nicht berücksichtigen.
●
Vollständige Sicherung
●
Inkrementelle Sicherung
Speichert
nur die neuen Transaktionsprotokolldateien, die nach der Datensicherung
gelöscht werden. Somit wird ein neuer Kontext für die nächsten inkrementellen
oder differentiellen Datensicherungen gesetzt. Es ist wichtig zu verstehen,
dass die inkrementelle Sicherung keine Datenbankdateien sichert. Dies bedeutet,
dass diese Art der Sicherung ohne eine vorherige vollständige Sicherung nutzlos
ist. Eine erfolgreiche Wiederherstellung erfordert das letzte vollständige
Backup und alle inkrementellen Sichemngen seit dieser Zeit.
●
Differentielle Sicherung
\rbeitet
ähnlich wie die inkrementelle Sicherung, löscht jedoch nicht die
Transaktionsprotokolle. Die differentielle Sicherung setzt also keinen neuen
Kontext für die nächste Sicherung. Die Sichemng ist von einer vorherigen
vollständigen oder inkrementellen Sicherung abhängig. Eine erfolgreiche Wiederherstellung
erfordert die letzte vollständige Sicherung und die letzte differentielle
Sicherung.
●
Kopiersicherung
Sichert
die Datenbanken und Transaktionsprotokolle, löscht aber keine Dateien vom
System. Die Kopiersicherung ändert auch nicht den Kontext für ändere
Sicherungstypen. Diese Art der Sicherung ist zu Archivzwecken brauchbar.
Sie
sollten Ihre Server wenigstens einmal am Tag sichem. ^ifferentielle Sicherungen
vermeiden diesen Nachteil, aber erfordem mehr Festplattenplatz und
Bandkapazität als inkrementelle Sicherungen,
Das
Sichemngsprogramm von Windows 2000 gibt Ihnen die Möglichkeit, einen Zeitplan
für Backupjobs (aufder Registerkarte Aufträge planen) einzurichten. Anmerkung
Stellen Sie sicher, dass sich die für Ihre Datenbanken konfigurierten
Wartungszyklen nicht mit den Sicherungsaufträgen überlappen.
Die
Sicherung der Datenbanken von Exchange 2000 Server gestattet noch nicht die
voHständige Wiederherstellung eines Servers. Diese Datenbanken enthalten
beispielsweise nicht die Konfigurationsinformationen der Organisation. Active
Directory verwaltet diese Informationen. Darüber hinaus werden verschiedene
Startparameter für die Dienste in der Registrierung des Servers gespeichert.
Der IIS und dessen dazugehörigen virtuellen Server beziehen ihre
Konfigurationsinformationen wiederum aus der IIS-Metabase. Windows 2000 Server
hängt außerdem von der Bootumgebung ab. All diese Informationen und zusätzliche
Daten (wie die Datenbank der Zertifikatsdienste) müssen gesichert werden. Sie
können diese Daten berücksichtigen, wenn Sie das Kontrollkästchen Systemstatus
im Windows 2000-Sicherungsprogramm (auf der Registerkarte Sichern) markieren,
vorausgesetzt, Ihr Exchange 2000-Server ist ein Domänencontroller.
Anmerkung Die Systemstatusinformationen können nur
lokal gesichert werden und können nur auf einem Computer mit dem gleichen Namen
wie der Originalserver wiederhergestellt werden.
Domänencontroller
und Exchange 2000 Server Die meisten Computerspezialisten ziehen es vor,
Exchange 2000 Server aufMitgliedsservem zu installieren. Dies befreit den
Server von der Active Directory-Replikation und anderen
Domänencontrolleraufgaben, wie der Authentifizierung der Clients. Allerdings
haben Mitgliedsserver auch Nachteile, denn es gibt keine lokale Kopie der
Active Directory-Datenbanken. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Windows
2000Administratoren Active Directory (welches die Konfigurationsinformationen
Ihrer Exchange-Organisation umfasst) ordnungsgemäß sichern. Es ist nicht
möglich, Active Directory-Informationen remote zu sichern.
Wenn
allerdings kein Domänencontroller gefunden werden kann, können die Benutzer
nicht auf Exchange 2000 Server zugreifen. Dementsprechend ist es unerlässlich,
redundante Domänencontroller bereitzustellen. Kleine Umgebungen sollten
wenigstens zwei Active Directory-Domänencontroller installieren und mittlere
bis große Organisation sollten über nicht weniger als drei Domänencontroller verfügen.
Es ist eine sehr gute Idee, Exchange 2000 Server auf einem Domänencontroller zu
installieren, wenn Ihre Active Directory-Umgebung in dieser Beziehung Mängel
aufweist.
Anmerkung Exchange 2000-Server, die Benutzerdaten
speichem (Postfächer und öffentliche Ordner), sollten aufDomänencontrollem
installiert werden. Dedizierte Server, die keine Benutzerdaten speichem, wie
Bridgeheadserver oder Front-End-Server, die mit dem Intemet verbunden sind,
werden am besten aufMitgliedsservem installiert.
In der
Tat sollten Sie sicherstellen, dass die Dienste ausgeführt werden, aber die
Bereitstellung des problematischen Informationsspeichers im Exchange System-Manager
aufheben. Die anderen Datenbanken können weiterhin bereitgestellt bleiben, um
die Benutzer nicht unnötigerweise zu behelligen
^eider
ist es jedoch nicht möglich, die Bereitstellung der Datenbanken des
Schlüsselverwaltungsdienstes und des Standortreplikationsdienstes aufzuheben.
Sie müssen diese Dienste beenden (KMS oder SRS), alle vorhandenen
Datenbankdateien aus dem Arbeitsverzeichnis (VKMSData oder VSRSData) in ein
anderes Verzeichnis verschieben und dann den betroffenen Dienst wieder starten.
Der Dienst wird dann im halbausgeführten Modus gestartet, der Ihnen die
Wiederherstellung der Datenbanken mit dem Sicherungsprogramm von Windows 2000
ermöglicht.
Wenn
Sie eine vollständige Datensicherung mit inkrementellen oder differentiellen
Datensichemngen wiederherstellen müssen, sollten Sie zuerst die vollständige
Sicherung einspielen. Während dieses Vorgangs müssen Sie ein temporäres
Verzeichnis angeben, in dem das Sicherungsprogramm die
Transaktionsprotokolldateien und Patchdateien abspeichert. Bei der
Wiederherstellung der vollständigen Sicherung wird auch eine Datei namens
Restore.env in diesem Verzeichnis angelegt, die unter anderem Informationen über
die ursprünglichen Pfade zu den Zieldatenbanken enthält. Die Restore.env
steuert, wie die alten Transaktionsprotokolldateien und Patchdateien auf die
wiederhergestellten Datenbanken angewendet werden. Dieser Prozess ist allgemein
als Hardrecovery bekannt. Die Hardrecovery wird ausgelöst, wenn Sie im letzten
Wiederherstellungszyklus das Kontrollkästchen Letzter Sicherungssatz markieren.
Markieren Sie das Kontrollkästchen Letzter Sicherungssatz nicht, solange noch
inkrementelle oder differentielle Datensicherungen wiederhergestellt werden
müssen. Wenn Sie allerdings vergessen, diese Option im letzen
Datensichemngssatz zu setzen, können die Datenbanken nicht bereitgestellt
werden. Dementsprechend steht das Kontrollkästchen Datenbank nach Wiederherstellung
bereitstellen nicht zur Verfügung, wenn das Kontrollkästchen Letzter
Sicherungssatz nicht markiert ist. Wenn Sie eine vollständige Datensicherung
ohne inkrementelle Sicherungen wiederherstellen, sollten Sie nicht vergessen,
dass Kontrollkästchen unmittelbar zu aktivieren.
Nobody
is perfect - und so kann es passieren, dass Sie vergessen, das Kontrollkästchen
Letzter Sicherungssatz zu markieren. In dieser Situation wird der Exchange
SystemManager die wiederhergestellten Datenbanken nicht bereitstellen können
und einen Fehler bei der intemen Verarbeitung berichten. Die Fehlermeldung wird
vorschlagen, den Exchange System-Manager oder den Microsoft
Exchange-Infonnationsspeicherdienst neu zu starten, oder beide. Folgen Sie
diesem Vorschlag nicht. Der Neustart des
Während
der Hardrecovery werden die alten Transaktionsprotokolldateien aus dem
temporären Verzeichnis in die Datenbanken überspielt, bevor die aktuelleren
Protokolle aus dem Produktionsverzeichnis angewendet werden. Dies erlaubt
Ihnen, sogarjene Objekte wiederherzustellen, die nicht in die Sicherung
einbezogen waren.
Bei
einerumfassenden Notfallbehebung stellen Sie Exchange 2000 Server aufeinem
anderen Computer wieder her. Dies ist erforderlich, wenn der Originalserver
vollständig zerstört wurde.
Das
angestrebte Resultat der Systemwiederherstellung ist eine genaue Kopie des
Ori,rinalservers. Dementsprechend sollte die Hardwarekonfiguration des
Wiederherstellungsservers der Konfiguration des Originalcomputers entsprechen.
Ist dies nicht der Fal], könnten die Treiber mit der neuen Hardware
inkompatibel sein und manuelle Anpassungen erfordem. Die Festplatten sollten
die gleiche Partitionierung aufweisen. Sie sollten darüber hinaus über die
gleiche Kapazität (oder größer) verfügen.
1.
Installieren Sie das Betriebssystem neu.
2.
Nachdem Sie den neu installierten Computer gebootet und sich als Administrator
angemeldet haben, können Sie sämtliche dateibasierten Datensicherungen auf den
Laufwerken wiederherstellen, sowie die Systemstatusinformationen
3.
Wenn Sie nicht über eine vollständige Offlinesicherung verfügen, wird der
Server Sie nach dem Neustart mit einer Fehlermeldung begrüßen, die besagt, dass
ein oder mehrere Dienste nicht gestartet werden konnten, was verständlich ist,
denn die Datenbanken von Exchange 2000 Server wurden noch nicht
wiederhergestellt, wobei die entsprechenden Dienste bereits wieder in der
Systemkonfiguration angegeben wurden. An dieser Stelle sollten Sie das
Setupprogramm von Exchange ZOOO Server im /DisasterRecovery-Modus ausführen. Es
ist wichtig zu bemerken, dass für diesen Modus das alte Serverobjekt noch in
der Konfiguradon von Exchange 2000 Server in Active Directory zu finden sein
muss.
4.
Sobald das Setupprogramm die Wiederherstellung abgeschlossen hat, können Sie
die Datenbanken wiederherstellen (einschließlich der Datenbanken des
Schlüsselverwaltungsdienstes und des Standortreplikadonsdienstes, falls
erforderlich), wie weiter oben in dieser Lektion beschrieben.
5.
Starten Sie den Server neu und überprüfen Sie, dass Sie sich an Ihrem Postfach
erfolgreich anmelden können.
Die
Idee ist einfach: Sie stellen den Server auf einem neuen Computer in vollem
Umfang wieder her, einschließlich sämtlicher Sicherheits- und Konfigurationsinformationen,
sowie der Datenbanken, und ersetzen dann die alte Hardware mit dem neuen
System. Nach einer kurzen Periode der Nichtverfügbarkeit während der
Ubergangsphase können die Benutzer mit ihren aktuellen Kontonformationen wieder
auf die Postfächer zugreifen, als wäre nichts geschehen. Diese Prozedur wird
auch als Forklifting von Postfächem zu einem neuen Server bezeichnet.
Es
gibt eine bessere Altemative, bei der die Daten nicht in Gefahr gebracht
werden. Verschieben Sie alle Postfächer in Active Directory-Benutzer und
-Computer einFach vom veralteten Server weeg. Das wirkt sich nur wenig auf die
Clients aus. Die Benutzer können sofort wieder aufExchange 2000 Server
zugreifen, die MAPI-Profile werden automatisch aktualisiert und die Umgebung
erscheint, als wäre nichts gewesen. Sie sollten auch alle öffentlichen Ordner
verschieben, wie das in Kapitel 18
Replikation von öffentlichen Ordnern● erklärt wurde.
Geben
Sie dem alten Server Zeit, seine Nachrichtenwarteschlangen zu leeren, bevor
essen Hardware ersetzen. Es ist wichtig zu bemerken, dass die automatische
Umleitung von Outlook-Benutzem zu den Postfächem auf einem anderen Server nur
solange funktioniert, wie ein Computer mit dem alten Servernamen im Netzwerk
Exchange 2000 Server ausführt.
An
dieser Stelle - wenn der alte Server keine Benutzerdaten mehr enthält - sollten
Sie eine vollständige Datensicherung des Systems vomehmen. Schließen Sie alle
Laufwerke in die dateibasierte Sicherung ein und sichem Sie auch die
Systemstatusinformationen. Vergessen Sie nicht die Datenbanken des
Schlüsselverwaltungsdienstes oder des Standortreplikationsdienstes, sollten
diese existieren. Da es keine großen Datenbanken geben sollte, wird die
Systemwiederherstellung nur eine geringe Zeit in Anspruch nehmen und der neue
Server wird schnell zur Verfügung stehen. Sie können danach die Ressourcen
wieder zurück auf den nun neuen Server verschieben.
Zuerst
ein Dementi: Postfachspeicher aufeinem anderen Produktionsserver
wiederherzustellen, wird nicht empfohlen. Die Wiederherstellung auf einem
Server mit dem Namen des Originalservers stellt sicher, dass die Benutzer mit
ihren Postfächem ohne Neukonfiguration ihrer MAPI-Profile arbeiten können. Wenn
Sie darüber hinaus Active Directory-Informationen wiederherstellen müssen, muss
der alte Servername aufjeden Fall verwendet werden.
Venn
Sie also eine Datenbankwiederherstellung in der Produktionsumgebung erfolgreich
durchführen wollen, müssten Sie zunächst alle Postfächer der Benutzer aus der
Originaldatenbank löschen. Dies wird implizit sichergestellt, wenn Sie den
beschädigten Produktionsserver aus der Exchange-Organisation in Active
Dtrectory entfemen.
Ist
der alte Server ausgefallen und ein neues System nicht verfügbar, sind Sie dazu
gezwungen, die Datenbanken auf einem anderen, in der Produktionsumgebung
vorhandenen Exchange 2000-Server wiederherzustellen. Die Wiederherstellung auf
einem anderen Server wirftjedoch eine Reihe von kritischen Fragen auf.
Beispielsweise müssen nun alle betroffenen Benutzer Ihre MAPI-Profile manuell
aktualisieren, um aufdie Postfächer auf dem neuen Server zugreifen zu können.
Die
direkte Wiederherstellung aufeinem Produktionsserver bewirkt, dass die Benutzer
während der Wiederherstellung nicht mit Ihren Postfächem arbeiten können. Eine
geschickte Wiederherstellungsstrategie nüt verzögerter Wiederherstellung kann
helfen, die Systemausfallzeit gering zu halten.
Die
grundlegende Idee der verzögerten Wiederherstellung ist die seb: schnelle
Wiederherstellung des Systems mit zunächst leeren Datenbanken Die Datenbanken
können dann auf einem anderen Server wiederhergestellt werden. Danach kommen
Wiederherstellungstools zum Einsatz, wie der Microsoft Exchange Mailbox Merge
Wizard, um die Nachrichten aus dem Wiederherstellungsserver zu ziehen und in
das Produktionssystem zurückzuspielen.
Anmerkung: Da Outlook 2000 die neuen Postfächer in
neuen und leeren Datenbanken initialisiert, können die Benutzer nicht mehr
länger mit den vorhandenen Offlineordnem arbeiten. Es ist notwendig, die
OfOineordner zu deaktivieren und diese in einer neuen .ost-Datei erneut
einzurichten. Die Konfiguration von Offlineordnern und deren Synchronisation
wurden in Kapitel 9 Auf MAPI basierende
Clients● behandelt.
Besonders
wichtig ist, dass der Wiederherstellungsserver nicht in die Active
DirectoryGesamtstruktur der Produktivumgebung integriert werden darf.
Dementsprechend ist es unerlässlich, den Wiederherstellungsserver in einer
getrennten Gesamtstruktur zu installieren und die wiederhergestellten
Postfächer temporären Benutzerkonten zuzuordnen.
1.
Installieren Sie Windows 2000 Server und stufen Sie den Server zu einem
Domänencontroller in der Gesamtstmktur der Wiederherstellungsumgebung herauf.
configurieren Sie nicht das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
2.
Verwenden Sie während der Installation von Exchange 2000 Server die Namen der
Organisation und administrativen Gruppe des Produktivsystems
3.
Richten Sie die Speichergruppen und Informationsspeicher manuell und unter
Verwendung der Originalnamen ein
Die
Post"ächer sind zunächst keinen Benutzerkonten zugeordnet, denn die
Originalkonten existieren nicht in der Wiederherstellungsumgebung. Sie müssen
neue Konten in der Gesamtstruktur der Wiederherstellungsumgebung einrichten und
diese mit den Postfächem verbinden. Eine weitere, vielleicht einfachere
Möglichkeit steht mit dem Dienstprogramm Mailbox Reconnect (Mbconn.exe) zur
Verfügung, welches die Erstellung von .Idf-Dateien aufder Basis von
Informationen aus den wiederhergestellten Postfachspeichem gestattet. Die
.Idf-Datei wird alle erforderlichen Einträge enthalten, um die gewünschten
Benutzerkonten mit dem Dienstprogramm LDIFDE anzulegen.
Es ist
nicht möglich, mehrere Postfächer einem einzelnen Benutzerkonto zuzuordnen.
Anmerkung Die Mitglieder der Gruppen Domänen-Admins
oder OrganisationsAdmins erben standardmäßig Verweigerungen für die
Berechtigungen Send As und Receive As.
Umjedoch
die Daten von zahlreichen Postfächem zu extrahieren und wiederherzustellen,
sollten Sie den Microsoft Exchange Mailbox Merge Wizard (Exmerge.exe), kurz
Exmerge, verwenden. Im Wesentlichen ist Exmerge eme MAPI-basierte
Clientanwendung, die Nachrichten aus Postfächem in .pst-Dateiea kopiert und
diese Daten dann in die Zielpostfächer importiert.
Sie
können aufMicrosoft Exchange 2000 Server mitjedem beliebigen Browser zugreifen,
der JavaScript und Frames unterstütz
Mit
nur wenigen Ausnahmen smd sämtliche OWA-Komponenten im Verzeichnis
\Programme\Exchsrvr\Exchweb gespeichert.
Das
vütuelle Verzeichnis Exchange (z.B. http://bluesky-srvl/exchange/) ermöglicht
Ihnen den Zugriffauflhr Postfach und die öffentlichen Ordner als angemeldeter
Benutzer. Public (z.B. http://bluesky-srvl/public/) bietet aufder anderen Seite
einen Weg zur Messaging Application Programming Interface (MAPI)-basierten öffentlichen
Ordnerhierarchie, um auf die üblichen öffentlichen Ordner zuzugreifen.
Mehrere
Features, wie verzögerte Nachrichtenzustellung und Nachrichtenverfall,
Ordnerregeln, Offlineordner, Joumal, Druckvorlagen, Rechtschreibprüfung,
Aufgabenverwaltung, Telefonoptionen und benutzerdefinierte Felder beim Zugriff
auf Kontaktobjekte, werden nicht unterstützt. Darüber hinaus ist es nicht
möglich, mit Secure/ Multipurpose Intemet Mail Extensions (S/MIME)-Nachrichten
zu arbeiten. OWA ist ein abgespeckter Messagingclient.
ines
der interessantesten Features von OWA ist Multimedia-Messaging, vorausgesetzt,
Ihre Arbeitsstation ist mit Video- und Audiokomponenten ausgestattet. Dieses
Diese
Lektion erklärt, wie der Zugriff auf Exchange 2000 Server über OWA in kleinen
und großen Umgebungen bereitgestellt werden kani
Wenn
Sie außerhalb Ihrer eigenen Domäne arbeiten, müssen Sie den vollständig
angegebenen Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) zum Hostnamen des
virtuellen HTTP-Servers hinzufügen, mit dem Sie auf Ihr Postfach zugreifen
wollen, z.B. http://bluesky-srvl.bluesky-inc-10.com/exchange/. Darüber hinaus
muss Ihr Postfach-aktiviertes Benutzerkonto über eine SMTP-Adresse verfügen,
die mit den SMTP-Adressinformationen in der Standard-Empfängerrichtlinie Ihrer
Organisation übereinstimmt (z.B. [email protected], wobei
©BIuesky-inc-lO.com für die SMTP-Adressen in der Standard-Empfängerrichtlinie
angegeben wurde
Es ist
eine gute Idee, Exchange 2000 Server in einer FE/BE-Anordnung bereitzustellen,
wenn Sie eine große Anzahl von Benutzem über das Intemet unterstützen möchten.
Front-End-Server konzentrieren die eingehenden Clientverbindungen und leiten
diese an die passenden Backend-Server weiter, aufdenen sich die Postfächer
befinden. Der Front-End-Server ermittelt den Standort des jeweiligen Postfachs
über Active Directory.
Sie
können den Zugriffaufdie OWA-Ressourcen über virtuelle HTTP-Server, virtuelle
Verzeichnisse und Benutzerkonten kontrollieren. Leider müssen Sie bei der
Arbeit mit iem virtuellen HTTP-Standardserver namens Virtueller Exchange-Server
mit drei unterschiedlichen Dienstprogrammen arbeiten - Internetdienste-Manager,
Exchange System-Manager und Active Directory-Benutzer und -Computer.
Da OWA
die Postfachinformationen automatisch auf der Grundlage der angegebenen
^enutzerinformaüonen bestimmt, brauchen Sie nur den URL http://<Servername>/
Exchange/ einzugeben, um auf Ihr persönliches Postfach zugreifen zu können.
Wenn Sie mit anderen Postfächem arbeiten möchten, sollten Sie den Postfachalias
an den URL anhängen (z.B. http://bIuesky-srvl/Exchange/KarlM
ie
haben zwar die Möglichkeit, den anonymen Zugriff auf öffentliche Ordner
zuzulassen, aber dies bedeutet nicht, dass die anonymen Benutzer unbekannt
wären. Standardmäßig weist das System den anonymen Benutzem das Gastkonto des IIS
zu, d.h. IUSR_<SERVERNAME>.
tai
ein wenig mit URLs zu experimentieren, geben Sie im Feld Adresse Ihres irowsers
den URL http^/bluesky-srvl/Exchange/Administrator/Posteingang/ ?Cmd=contents
ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE, um den Posteingangsordner
anzuzeigen.
Festen
Sie einmal den URL http://bluesky.srvl/Exchange/Administrator/
Kalender/?Cmd=navbar. Nur die Navigationsleiste von Outlook Web Access wird
dann angezeigt.
ieben
Sie http://bluesky-srvl/Exchange/Administrator/Posteingang/ ?Cmd=new ein und
drücken Sie dann die EINGABETASTE, um ein leeres Nachrichtenformular
anzuzeigen, mit dem Sie unmittelbar eine Rich-Text-Nachricht erstellen und
versenden können.
Geben
Sie http://bluesky-srvl/Exchange/Adnunistrator/Kalender/
?Cmd=contents&View=Weekly ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE, um
Ihren Kalenderordner ähnlich wie in einer Tage-AVochen-/Monatsansicht von
Outlook 2000 anzuzeigen
rie
bereits zu Beginn dieses Kapitels erwähnt wurde, ist die neue Version von OWA
nicht mit OWA früherer Versionen von Exchange Server kompatibel.
3utlook
Web Access von Exchange 2000 Server | ist nicht in der Lage, auf öffentliche
Ordnerressourcen von früheren Versionen von xchange Server zuzugreifen. Die
öffentlich Ordner müssen zu Exchange 2000 Server repliziert werden.
Varvim
ist die OWA-Version von Exchange 2000 Server mit OWA von früheren Versionen von
Exchange Server inkompatibel?
Die
neue Version basiert auf ISAPI statt ASPs, welche von der früheren Version
verwendet wurden.
Während
der Installation von Exchange 2000 Server werden vier Verzeichnisse ir OWA
angelegt. Wie lauten diese Verzeichnisse und was ist ihr Verwendungszweck?
Die
vier virtuellen Verzeichnisse sind Exadmin, Exchange, Exchweb und Public.
Exadmin ermöglicht dem Exchange System-Manager die Arbeit mit den Eigenschaften
von öffentlichen Ordnem. Exchange ermöglicht den Zugriff auf Postfächer. Public
kann für den Zugriff auf die MAPI.basierten öffentlichen Ordner verwendet
werden. Exchweb verweist auf Grafiken und mdere Dateien, die sich im
Verzeichnis \Programme\ExchsrvrVExchweb befinden.
Sie
haben drei Front-End-Server bereitgestellt und planen die Implementierung einer
Softwarelösung für die Lastverteilung. Welches System empfiehlt Microsoft für
die Lastverteilung?
Es ist
empfehlenswert, die Front-End-Systeme auf der Basis von Microsoft
Netzwerklastenausgleichzusammenzufassen.
Das
Microsoft Web Storage System ist eine innovative Methode für die Integration
des [nformationsspeicherdienstes von Microsoft Exchange 2000 Server mit
Web-basierten Technologien, wie HTTP, Extensible Markup Language (XML), Web
Distributed Authoring and Versioning (WebDAV), Object Linking and Embedding
Database (OLE DB) und ActiveX Data Objects (ADO). Das Web Storage System
erweitert die Verfügbarkeit des Informationsspeichers und bietet Möglichkeiten
für plattformunabhängiges Messaging, Informationsmanagement und hochproduktive
Workgroup- und Workflow-Anwendungen. Microsoft Outlook Web Access (OWA) stützt
sich beispielsweise auf das Web Storage System.
Sie
können auf die Ressourcen des Web Storage Systems mit fastjeder beliebigen
Anwendung, einschließlich Messaging Application Programming Interface
(MAPI)-basierten Clients, Webbrowsem und Standard-Win32-Programmen, wie
Microsoft Word, zugreifen
Mit
ADO 2.5 können Sie aufdas Web Storage System ähnlich wie aufMicrosoft Access
oder Microsoft SQL Server zugreifen. Wenn Sie sich bereits mit der Entwicklung
von Structured Query Language (SQL)-Anwendungen auskennen, können Sie unter
Verwendung der gleichen Entwicklungswerkzeuge mit Leichtigkeit Anwendungen für
das Web Storage System entwick
Exchange
2000 Server unterstützt SQL-Anweisungen.
Statt
virtuelle Verzeichnisse im lokalen Dateisystem des Servers anzulegen, können
Sie virtuelle Verzeichnisse im Web Storage System einrichten.
teispielsweise
können Sie mit den Microsoft Web Storage System;brmularen für Exchange 2000
Server elektronische, HTML-basierte Formulare in Microsoft FroatPage 2000 ohne
Programmieraufwand erstellen
Das
Web Storage System ist in der Lage, elektronische Fonnulare ähnlich wie Outlook
2000 zu handhaben. Statt Outlook-Formularen kommen HTML- oder ASP-basierte
Formulare zum Einsatz, wenn die Benutzer Objekte in einem Webbrowser öffnen.
Eine DLL namens Wmtemplates.dll definiert die Standardvorlagen, die von OWA zur
Darstellung der HTML-Formulare für E-Mail-Nachrichten, Kontakte und
Kalenderobjekte verwendet wird.
Sie
können beispielsweise eine Seite aufbauen, in der sowohl Ihr Kalender als auch
Ihr Posteingang zu sehen sind.
Um
benutzerdefinierte Webseiten im Web Storage System verwenden zu können, müssen
Sie diese in einem Registrierungsobjekt referenzieren
Sie
können beispielsweise ein Formular für den Internet Explorer 5.0 in Englisch
implementieren und ein anderes Formular für den Microsoft Mobile Explorer in
Französisch, um die Daten auf eine bestmögliche Art und Weise entsprechend den
Fähigkeiten und der Sprache des Browsers des Benutzers darzustellen ^nhand der
Browserinformationen, des angeforderten Objekts und der Informationen aus der
Formularregistrierung kann das Web Storage System das passende Formular
automatisch bestimmen.
Das
Ereignismodell von Exchange 2000 Server ennöglicht Ihnen die Arbeit mit zwei
generellen Arten von Ereignissen: Transportereignissen und Ereignissen im Web
Storage System.
Collaboration
Data Objects (CDO) ist eine populäre Technologie, um Messagingfunktionalität zu
Geschäftsanwendungen hinzuzufügen. Diese Technologie hieß nicht nmer CDO. In
Microsoft Exchange Server 4.0 lautete der Name OLE Messaging. Dieser änderte
sich in Exchange Server 5.0 zu Active Messaging. In Exchange Server 5.5
entschied sich Microsoft emeut zur Anderung des Namens, um die Technologie
intuitiver zu beschreiben. Diesmal änderte sich der Name in Collaboration Data
Objects.
Dijese
Lektion vergleicht CDO mit ADO 2.5 und stellt dann die typischen Features von
CDO vor.
CDO
ist die ideale Wahl, um Workgroup- und Workflow-Anwendungen zu implemenüeren.
Es hat seine Vorteile, sowohl ADO als auch CDO in Anwendungen einzusetzen.
CDOObjekte können direkt an ADO-Objekte gebunden werden. Mögliche Änderungen,
die Sie über CDO ausgeführt haben, können über ADO zurückgespeichert werde
●
Um Daten mit im Intemet üblichen Standardübertragungsformaten zu codieren, z.B.
MIME Base64 (welches die alte Unix-to-Umx-Kodiemng - Unix-to-Unix
●
Um für Messaging- und Workgroup-Computing optimierte Geschäftslogik zu
implementieren (statt strukturierten Datenbanken).
●
Um Kalender, Termine, Besprechungsanfragen und Kontaktverwaltung zu
implementieren.
●
Um die Arbeit mit Rohdaten in Objektströmen (Streams) zu vereinfachei
CDO
für Exchange-Management bietet benutzerdefinierten Verwaltungsanwendungen
erstaunliche Möglichkeiten. Ahnlich wie das Active Directory Services Interface
(ADSI) können Sie CDOEXM einsetzen, um mit Active Directory-Objekten zu
arbeiten und diese zu modifizieren
Sie
sollten CDOEXM beispielsweise verwenden, wenn Sie Postfächer für neue Benutzer
anlegen oder Kontakten oder öffentlichen Ordnem E-Mail-Adressen programmatisch
zuweisen möchten. ADSI ennöglicht Dinen wiedemm die Erstellung leistungsfäiger
Verzeichnisanwendungen, die für die Verwaltung der gesamten Active
DirectoryUmgebung eingesetzt werden können. Allerdings ist ADSI nicht in der
Lage, mit den Ressourcen im Web Storage System zu arbeiten. Sie können ADSI beispielsweise
nicht erwenden, um Postfachspeicher oder öffentliche Informationsspeicher
bereitzustellen oder deren Bereitstellung aufzuheben.
CDO
für Workflow wird auflhrem Exchange 2000-Server automatisch installiert. Dies
ideutetjedoch nicht, dass Sie unmittelbar über die erfordedichen Berechtigungen
zur t.egistrierung von Workflow-Prozessen verfügen. Die Vorbereitung von CDO
für Vorkflow umfasst die Erstellung eines Systemkontos, die Konfiguration von
Postfachsinstellungen und Berechtigungen für dieses Konto und die Zuweisung von
WorkflowAutoren.
arten
Sie Active Directory-Benutzer und -Computer, um das Workflow-System3nto zu
erstellen. Postfach-aktivieren Sie das Systemkonto und fügen Sie es zur }ruppe
Exchange Domain Servers hinzu. Durch die Mitgliedschaft in dieser Gruppe erbt
das Workflow-Systemkonto volle Exchange 2000 Server-Berechtigung
Ein
Telefongespräch veranschaulicht beispielsweise bestens, wie in Echtzeit
kommuniziert wird. Alle Gesprächsteilnehmer müssen online sein, um
Informationen austauschen zu köanen. licrosoft Exchange 2000 Server stellt ein
umfassendes Paket von Diensten für die ichtzeitkommunikation bereit, um
Organisationen die Unmittelbarkeit des Telefons in ler Funktionalität von
Messaging und Groupware bieten zu können. Instant Messaging möglicht den
Benutzem beispielsweise die Führung von Dialogen mit anderen Benutzern unter
Verwendung kleiner Textnachrichten, die sofort am Bildschirm angeeigt werden.
Chat-Dienste können wiederum verwendet werden, um Diskussionsforen und andere
Formen der Gruppenkommunikation zu unterstützer arüber hinaus können Sie
Microsoft Exchange 2000 Conferencing Server installieren, um Daten- und
Videokonferenzen planen zu können.
Instant
Messaging ist eine Client/Server-Technologie. Benutzer, die mit
IM-Clientsoftware arbeiten, können Textnachrichten austauschen, während sich
ein IM-Server um die Weiterleitung der Nachrichten und die Verwaltung der
Präsenzinformationen kümmert. Führende Softwarehersteller, wie Microsoft und
IBM/Lotus, haben zusammen ein Instant Messaging Presence Protokoll (IMPP) für
den Austausch von Präsenzinformationen zwischen unterschiedlichen Systemen
entwickelt. Allerdings verwendet Exchange 2000 Server dieses Protokoll nicht.
Der
primäre IM-Client ist MSN Messenger. Dieser Client ist im Lieferumfang von
Exchange 2000 Server enthalten und kann unter Microsoft Windows 95/98,
Microsoft Wmdows NT 4.0 und Microsoft Windows 2000 installiert werden. MSN
Messenger erfordert Microsoft Intemet Explorer j
IM ist
eine Technologie des World Wide Web. Die Kommunikation zwischen den Clients und
Servern erfolgt über das Rendezvous-Protokoll (RVP), einem proprietären
Protokoll, das von Microsoft als Erweiterung des Web Distributed Authoring and
Versioning (WebDAV)-Protokolls entwickelt wurde.
Anmerkung: Ein wesentlicher Unterschied zwischen
E-Mail- und Sofortnachrichten >esteht darin, dass die Sofortnachrichten
nicht auf dem Exchange 2000-Server gespeichert werden. Sofortnachrichten gehen
verloren, sobald Sie das Fenster Ihres MSN Messenger-Clients schließen.
Clients
mit IP-Adressen außerhalb der geschützten Bereiche kommunizieren indirekt über
IM-Routerserver. Clients mit IP-Adressen innerhalb der geschützten Bereiche
könnenjedoch direkte Verbindungen zu den IM-Homeservem in einer Instant
Messaging-Domäne aufbaui
Instant
Messaging-Ressourcen sind in Domänen organisif
IM-Domänennam<
eispielsweise
)llte den Benutzem in der SMTP-Domäne bluesky-inc-lO.com ein IM-Domänenname von
im.bluesky-inc-10.com zugewiesen werden, der dann über Service
(SRV)DNS-Einträge an bluesky.inc-10.com angeglichen werden ka;
nmerkung
Organisationen mit mehr als einer Active Directory-Gesamtstruktur müs.en
separate IM-Domänen aufbauen, dieje eine unabhängige Instant
Messaging-Installation repräsentieren
Jede
Instant Messaging-Domäne besteht aus mindestens einem Homeserver, der die
-Konten der Benutzer und deren Präsenzinfoormationen verwaltet. Bis zu 10.000
)nline-Benutzer können auf einem einzelnen IM-Homeserver untergebracht werden.
Der Homeserver kommuniziert direkt mit den IM-Clients via RVP.
xiterserver
enthalten auf der anderen Seite keine Benutzerkonten. Die Aufgabe von ^outerservem
besteht darin, Sofortnachrichten zwischen den Domänen zu den korrekten
Homeservem der IM-Empfänger weiterzuleite
Instant
Messaging-Domänen müssen in DNS registriert werden. Das ist nicht viel nders als
bei der Registrierung von SMTP-Domänen in DNS-Einträgen für MailExchanger(MX
Die
Enterprise Version von Exchange 2000 Server unterstützt die textbasierte
Echtzeitkommunikation auf der Basis der Protokolle Intemet Relay Chat (IRC) und
Intemet Relay Chat Extension (IRCX).
Ein
einzelner Chat-Server kann mehrere ChatGemeinden beherbergen und bis zu 20.000
Benutzer gleichzeitig unterstützen. In der Standardkonfiguration sind 5000
Benutzer pro Kanal zulässig.
Normalerweise
stellen die Chat-Clients Verbindungen über die TCP-Portnummer 6667 her, die
automatisch der ersten Chat-Gemeinde aufdem Server zugewiesen wird. Microsoft
Chat 2.5 ist in der Lage TCP-Ports aus dem Bereich 6000 bis 7000 zu verwenden.
Der
Chat-Dienst von Exchange 2000 ist mit Active Directory integriert, um die
Konfigurationsinformationen zu virtuellen Chat-Gemeinden, Kanälen,
Benutzerlisten und anderen Einstellungen, wie Verbote, die bestimmten Benutzem
den Zugriff auf einen Kanal verwehren, zu speichern. Der Chat-Dienst stützt
sich außerdem zum Zwecke der Authentifizierung und Zugriffskonbrolle aufActive
Directory, um das erlaubte Maß an Zugriffsberechtigungen bestimmen zu könne
Chat
ist ein Klartextprotokoll, das die Verschlüsselung über Secure Sockets Layer
(SSL) oder Transport Layer Security (TLS) nicht unterstützt. Dementsprechend
können Sie mit einen Protokollanalyseprogramm, wie Microsoft Netzwerkmonitor, die
IRC-Kommunikation recht leicht abfangen. Wenn Sie beabsichtigen, sensible
Informationen in Chat-Foren über öffentliche Netzwerke auszutauschen, sollten
Sie den Aufbau von virtuellen privaten Netzwerken (VPNs) unter Einsatz des
Point-to-Point Tunneling-Protokolls (PFTP), Layer 2 Tunneling-Protokolls (L2TP)
oder IP Security (IPSec) in Betracht ziehen
Sie
können den Chat-Dienst von Exchange 2000 Server auf einem vorhandenen Exchange
2000-Server installieren, oder auf einem Standard-Windows 2000-Server, der IIS
5.0 ausführt. illerdings müssen Active Directory und Exchange 2000 Server in
der Domäne installiert worden sein, um den Chat-Dienst von Exchange 2000 Server
zu unterstützen
Abbildung 25.8
Installieren des Chat-Dienstes vnn F.vfhanee 2000 Server auf einem dedizierten
Server
Sie
können Microsoft Chat, Version 2.5 über das Web von http:// www.microsoft.com/
herunterladen.
Microsoft
Exchange 2000 Conferencing Server ist die leistungsfähigste Plattform von
Microsoft für die Zusammenarbeit in Echtzeit. Dies ist ein separates Produkt,
mit dem Sie virtuelle Meetings und Onlinekonferenzen verwalten und koordinieren
können.
●
Gemeinsame Nutzung von Anwendungen
4ur
die Person, die ein Programm freigeben möchte, muss die Anwendung installiert
haben. Die anderen Teilnehmer benötigen keine lokale Kopie der Software, um die
Informationen anzeigen zu können oder zu sehen, wie die Inhalte bearbeitet oder
gescrollt werden.
●
Audio- und Videokonferenzen
●
Chat
●
Dateiübertragung
Die
Konferenzteilnehmer können zu einem oder allen anderen Teilnehmem Dateien
aufder Basis des T-127-Standards übermitteln. Die Empfänger können den
Dateitransfer akzeptieren oder ablehnen.
●
Freigegebene Zwischenablagi
>ie
Konferenzteilnehmer können Informationen untereinander über eine gemeinsam
genutzte Zwischenablage austauschen. Zwischen den Computern werden die Vorgänge
Ausschneiden, Kopieren, Einfügen unterstützt.
●
Whiteboard
Die
Konferenzteilnehmer können ein gemeinsames Zeichenbrett simultan verwenden, um
mit graphischen Informationen zu arbeiten.
Microsoft
NetMeeting 3.01 (oder höher) ist eine typische Clientanwendung für
Datenkonferenzen Um die Einschränkungen und Nachteile von
Peer-to-Peer-Konferenzen zu beseitigen, kann Exchange 2000 Conferencing Server
verwendet werden, um eine MCU aufeinem zentralen Server aufzubauen. In diesem
Client/Server-Konferenzszenario greifen die Clients auf den zentralen Server
zu, um die Daten über eine einzelne Verbindung senden und empfangen zu können,
während der Server alle Clients miteinander synchronisiert. Da die Konferenz
nun auf einem Server verwaltet wird, kann der Konferenzorganisator die
Konferenz veriassen, ohne dass das Onlinemeeting beendet werden muss.
Der
Konferenzverwaltungsiienst erfasst und kontrolliert den Zugriff auf die
Onlinekonferenzen.
Der
Konferenzverwaltungsdienst ist für die folgenden Aufgaben verantwortlich:
●
Uberwachen von Konferenzressourcei
●
Kontrollieren der Konferenzprovider
●
Umleiten von Clients
Die
Konferenzen werden vom Server gestartet, verwaltet und beendet, obwohl Sie in
Outlook 2000 geplant werden.
Wird
die Konferenzanfrage akzeptiert, speichert der Konferenzverwaltungsdienst die
Details zur Konferenz, z.B. den Sicherheitsgrad und die Konferenzteilnehmer, im
Konferenzkalenderpostfach und aktualisiert die Frei/Gebucht-Zeiten für dieses
Postfach.
Der
Datenkonferenzprovider gibt T.120-konformen Clients, wie NetMeeting 3.01, die
Möglichkeit, Anwendungen, Zwischenablagen, Whiteboards und Chat-Dienste in
einer Client/Server-Umgebung gemeinsam zu nutzen,
3hne
Zertifikat werden private Konferenzen aicht unterstützt. Die MCU fordert
Computerzertifikate von den Zertifikatsdiensten automatisch an
Anmerkung IP-Multicasting erfordert ein
Multicasting-fähiges Netzwerk. Die IPRouter müssen für Multicasts aktiviert
werden.
Um die
Multicast-Kommunikations ausführen zu können, muss der
Videokonferenz>rovider eine Multicast Address Dynanüc Client Allocation
Protocol (MADCAP)Adresse während des Starts einer Konferenz anfordem
)ementsprechend müssen Sie einen MADCAP-Server einrichten, um die
Adresszuweisungsdienste für IP-Multicast-Videokonferenzen bereitzustellen.
Es ist
nicht notwendig, Exchange 2000 Conferencing Server auf einem Exchange
2000-Server zu installieren. Allerdings müssen Active Directory und Exchange
2000 Server in der Windows 2000-Domäne implementiert werden, um den
Installationsprozess erfolgreich ausführen zu können. Exchange 2000
Conferencing Server erfordert Windows 2000 Server und IIS 5.0 aufdem lokalen
Computei Darüber hinaus muss Ihr SJetzwerk für IP-Multicasts konfiguriert
werden und MADCAP-Dienste bereitstellen, wenn Sie Videokonferenzen unterstützen
möchte r private Konferenzen müssen 'ie außerdem sicherstellen, dass die
Windows 2000-Zertifikatsdienste in Ihrer Organisation konfiguriert wurden.
Dieses
Kapitel behandelt den MS Mail-Connector, die Verzeichnissynchronisation mit IS
Mail (Dirsync) und den Microsoft Schedule+ Frei/Gebucht-Connector. Das Kapitel erklärt,
wie E-MaiI-Nachrichten übermittelt, MS Mail-Adressinformationen mit
Empfängerobjekten in Active Directory synchronisiert und
Frei/Gebucht-Informadonen verwaltet werden.
Der MS
Mail-Connector ist für die Nachrichtenübertragung zwischen Exchange 2000 Server
und MS Mail-Postoffices verantwortUc
Microsoft
Mail für PC-Netzwerke (MS Mail) war in der ersten Hälfte der 1990er Jahre ein
beliebtes Messagingsysteir [m Jahre 1996 wurde dann Microsoft Exchange Server
4.0 freigegeben. Exchange Serv< 4.0 war überwiegend auf die installierte MS
Mail-Basis ausgerichtet, um das frühere Messagingsystem von Microsoft komplett
zu ersetzen. Eine sorgfältige Migration zu Exchange Server war uneriässlich für
den Erfolg des neuen Syi
Microsoft
Exchange 2000 Server führt die Unterstützung von Organisationen mit MS
Mail-Umgebungen for<
lin MS
Mail-Connector reicht bereits aus, um eine gesamte Exchange 2000
Server-Organisation mit einem MS Mail-Netzwerk zu verbinden. Der MS
Mail-Conlector versetzt Sie in die Lage, separate MS Mail-Netzwerke
zusammenzuschalten oder für MS Mail-Benutzer eine Anbindung an fremde
Messagingsysteme, z.B. ein Simple Mail-Transportprotokoll (SMTP)- oder
X.400-Systeme, bereitzustellen (siehe Abbildung26.1 iigentlich kann Exchange
2000 Server die gesamte MS Mail-Infrastruktur bestens ersetzer
Abbildung 26.1
Bereitstellen eines MS Mail-Connectors
Sie
können den MS Mail-Connector mit dem Setupprogramm von Exchange 2000 Server
installieren. Wählen Sie im Dialogfeld Komponentenauswahl für die Kompoaente
Microsoft Exchange MS Mail Connector unter Aktion den Eintrag Installieren.
Routingentscheidungen
werden auf der Grundlage von Adressräumen getroffen, die Sie einer MS
Mail-Connectorinstanz implizit oder explizit zuweisen könne
Ein MS
Mail-Connector ist bereits ausreichend, um eine gesamte Exchange
2000-Organisation mit einem MS Mail-Netzwerk zu verbinden. Die wichtigsten
Komponenten des Connectors sind der MS Mail Connector Interchange-Dienst, das
Connector-PO und ein oder mehrere MS Mail-Connector-MTA-Dienst(
Um an
der MS Mail-Verzeichnissynchronisation teilnehmen zu können, wurde ein DXA in
Exchange 2000 Server integriert. Der DXA kann als Dirsync-Server oder als
Dirsync-Requestor arbeiten. Als Dirsync-Server konsolidiert der DXA die
Adressaktualisierungen sämtlicher MS Mail-Postoffices, die als
Remote-Dirsync-Requestoren konfiguriert wurden. Auf der anderen Seite als
DXA-Requestor konfiguriert, sendet Exchange 2000 Server
Aktualisierungsnachrichten an einen MS Mail-Dirsync-Server und erwartet globale
Adressaktualisiemngen von diesem Postoffice zurücli 3er DXA synchronisiert e MS
Mail-Adressinformationen mit Empfängerobjekten in Active Directory über ADSI
und LDAP.
Der
Schedule+ Frei/Gebucht-Connector ermöglicht Ihnen die Synchronisation von
Frei/Gebucht-Informationen zwischen MS Mail und Exchange 2000 Server, damit MS
Mail- und Exchange-Benutzer Besprechungen und Termine effizienter planen
können.
Lotus
cc:Mail ist ein Messagingsystem, das auf der Basis gemeinsam genutzter Dateien
ähnlich wie MS Mail für PC-Netzwerke arbeitet.
Der
Connector für Lotus cc:Mail unterstützt die Integration von Microsoft Exchange
2000 Server in ein vorhandenes Lotus cc:Mail-Netzwerk
Dieser
Connector wurde mit dem Microsoft Exchange Development Kit (EDK) entwickelt und
ermöglicht Ihnen die Anbindung eines Exchange 2000-Servers an genau ein Lotus
cc:Mail-Postoffice. Innerhalb des Lotus cc:Mail-Netzwerkes können die
E-Mail-Nachrichten zu anderen Postoffices weitergeleitet werden. Ideal ist eine
Konfiguration, bei der das Lotus cc:Mail-Postoffice direkt aufdem Exchange
2000-Server installiert ist.
Sie
müssen mit zwei administrativen Dienstprogrammen arbeiten, um die
Messaginganbindung zu Lotus cc:Mail aufzubauen. Verwenden Sie den Exchange
SystemManager, um den Connector für Lotus cc:Mail zu konfigurieren. Für die
Verwaltung der Lotus cc:Mail-Umgebung müssen Siejedoch das Lotus
cc:Mail-AdministratorproLotus cc:Mail-Postoffice, Release 8 umfasst ein
Windows-basiertes Administratorprogramm(Adminw.exe]
Abbüdung 27.1
Bereitstellen des Connectors für Lotus cc:Mail
Der
Connector für Lotus cc:Mail ist ein normales Messaginggateway und muss
ausgehende Nachrichten in das Lotus cc:Mail-Format konvertieren. In
entgegengesetzter Richtung, für eingehende Nachrichten, muss der Connector die
Inhalte und Empfängerinformationen in das Exchange-Fonnat überführen.