Trennkost auch für Mütter gut

„Mutter werden“ – eine körperliche Höchstleistung, die oft schon beschwerlich genug ist!

Dazu ist eine Gewichtszunahme von 15 Kilo und mehr in der Schwangerschaft normal und von der Natur so gewollt. Der Körper bereitet sich nämlich mit den zusätzlichen Pfunden auf die Zeit nach der Geburt und auf das Stillen vor.

Doch auch Monate nach der Geburt ist das Gewicht nicht etwa weniger geworden, oft sind sogar noch ein paar Pfunde dazugekommen. Der Grund ist Streß: Die neue Situation (besonders beim ersten Kind) und ein schreiendes Baby (oft beginnt schon nach den Dreimonatskoliken das Zähnchenkriegen) lassen kaum Zeit, sich richtig ausgewogen und regelmäßig zu ernähren. Knurrt der Magen, also schnell irgendetwas essen, damit überhaupt was drin ist, Hauptsache satt.

Fazit: Bekommt die Mutter in ihr Leben wieder einen geregelten Rhythmus, steckt sie im Gewichtsdilema!

Damit die lästigen Pfunde wieder schwinden, beginnen viele Mütter eine Diät. Dabei ist der sogenannte „Jojo-Effekt“ (4 Pfund abnehmen, 6 Pfund zunehmen) schon vorprogrammiert. Außerdem haben die meisten Abmagerungskuren einen knurrenden Magen zur Folge, was heißt: Hunger = Gereiztheit. Und die schlechten Nerven bekommt in erster Linie das Kind – meist schon im Trotzalter (erste Trotzphase beginnt etwa ab 6. Lebensmonat) – deutlich zu spüren. Kind schreit – Mutter schreit – Kind schreit. Ein nervenaufreibender Kreislauf beginnt.  

 

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