It
is true that, as Mark Twain wrote in his “The Awful German Language”, every
noun has a gender, and there is no sense or system in the distribution.
So the gender of each must be learned separately and by heart. There is
no other way.
Nevertheless,
in a few particular cases, of course with exceptions, there are
rules: the problem, at least for me, was that these rules are also
difficult to learn by heart! For this reason I invented the following three
short stories, that condense in a “easier to remember” form all the rules
known to me.If you learn the stories,
you will also know the rules!
Each
story contains, with no exception, all nouns of the same
gender (male, female, neuter): when a word represents a rule, it is highlighted:
an ending like this requires no explanation, in all other
cases there is a note explaining the rule.
Good
luck!
Claudio Pedrazzi,Mutlangen,
GermanySummer 2001
Ein Feigling arbeitete in einem Reaktor.
An einem Montag[1]
machte er einen großen Fehler. Der Fall[2]war
ernst: Sein Direktor befahl: Betätigen Sie sofort alle diese
Schalter! Er gehorchte sogleich mit großem Enthusiasmus,
dann tat er einen Sprung[3]
und rannte nach draußen! Der Winter[4]hat
schon angefangen und der November[5]
war sehr kalt. Vom Norden[6]
kam ein eisiger Wind[7]
und hatte schon viel Schnee[8]
gebracht. Es war so unheimlich kalt, dass der Feigling fürchtete,
den Motor von seinem Mercedes[9]
nicht anlassen zu können! Aber mit einem Seufzer bemerkte er,
dass alles in Betrieb war. Er fuhr schnell nach Hause, setzte sich vor
den Fernseher neben seinen echten Picasso[10]
und stieß mit Sekt[11]
auf seinem
Erfolg an! Er war ein wahrer Mann[12]!
Eine Karrieristin[13] wollte immer eine warme Heizung in ihre Wohnung. Das ist bekanntlich ungesund. Ihre Mutter[14] sagte immer: "Du bist eine alberne Ziege[15]!". Aber sie hörte nicht. Und wie das vorauszusehen war, bekam sie eine Infektion. Es war eine schlimme Krankheit, eine Grippe[16]. Also hatte sie während diesen zwei Wochen keine Möglichkeit zur Arbeit[17] zu fahren. Leider hatte ihre Chefin eine unbegrenzte Aggressivität und, trotz ihrer Freundschaft tat sie eine Schurkerei. Die Prominenz der Stadt wollte die Firma besuchen. Die Karrieristin wurde gebraucht! Die Chefin rief eine Ambulanz und ließ die arme kranke Karrieristin von einer Krankenschwester[18] holen. Sie wusste zweifellos wie die Psychologie der Karrieristin funktioniert: eine Kopie der Tagesordnung und los!
Aber diesmal war es für sie eine große
Blamage! Die Karrieristin weigerte sich, blieb in ihrer Wohnung,
hörte Musik, beschaffte sich eine Lektüre und entschied
sich Architektur zu studieren. Vor allem brauchte sie aber Ruhe.
Sie rief eine Agentur und buchte eine lange Reise. Die Fahrt
war wunderschön! Die Boeing[19]
überflog grüne Ebenen und gepflegte Landschaften,
dann ging es weiter mit der "Queen Elizabeth[20]"
bis zur Ankunft in Tahiti. Dort lieh sie sich eine Honda[21]
und genoss die Romantik. Abends spielte sie immer Roulett
und setzte immer 10 DM auf die Zweiundzwanzig[22].
Diese Zahl erinnerte Sie an ihre erste Liebe. Endlich gewann sie
eine Million[23]
und musste nicht mehr an ihre ehemalige Arbeitsstelle zurückkehren
Es war einmal ein Kätzchen, das einer Mädchen gehörte. Dieses Kätzchen liebte das Essen[24], das Schlafen[25], und besonders liebte es das Nachdenken[26]; es konnte stundenlang nachdenken, während das Mädchen in einem Museum arbeitete.Es war ein sehr gebildetes Kätzchen, es hatte viele Dokumente gelesen, hatte ein unglaubliches Gedächtnis, und sein besonderes Fachgebiet war das Verhältnis zwischen dem englischen Königtum und dem Christentum.
Um sein Studium weiterzubringen, reiste das Kätzchen nach nebligen England[27]: zuerst blieb es ein bisschen in dem Hilton[28], in frenetischen London[29].Danach, ging es nach kalten Schottland[30] fort, wo es ein unbekanntes königliches Grab unter dem Moor, neben einem Bäumlein, entdeckte! Das Kupfer[31] des Ornamentes war ein schmutziges Grün[32] geworden, wegen der vielen Jahren; etwas auf alten Keltisch[33] war darüber geschrieben! Das Kätzchen war sehr aufgeregt: Nur ein komisches A[34], ein beschädigtes T und ein fast unerkennbares S, am Ende, waren noch lesbar!Es war so konzentriert, dass es ein verdächtiges kriechendes Geräusch[35] nicht hörte... zuerst leise, dann immer lauter und näher... Plötzlich ein enormes Reptil kroch langsam aus das Skelett! Das Trauma war groß, aber das mutige gebildete Kätzchen tötete das unheimliche Tier mit einem scharfen Utensil.Und, zurück zu Haus, gab es ein feierliches Bankett: Es hatte das Grab von König Artus entdeckt!