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Quitten mit Salz
Roman. 264 g. 179 S. 1999. ISBN 3-312-00252-4 Wie von einem fremden Planet war
das Kind zu Ihnen gekommen: Seine zukünftigen Eltern hatten
sich jahrelang um ein Adoptivkind bemüht, alle bürokratischen Hürden
genommen, wie absurd sie auch sein mochten, sie hatten sich gewissenhaft
vorbereitet, Spanisch gelernt, sie waren nach Patagonien gereist, hatten
sich dort noch einmal von anderen Behörden und dem Kind begutachten
lassen. Doch als Mayuli dann
eintrifft, überwiegt zu Anfang Fremdheit und Unverständnis. Das Mädchen
ist schon neun, stark und widerspenstig, gewohnt, sich in der
schwierigen Umwelt eines Elendsviertels und eines Heims durchzusetzen.
Und die künftigen Eltern entsprechen so gar nicht seinen
Wunschvorstellungen von Reichtum und Glamour, dem großen Auto, dem
herzförmigen Pool im Garten, der schönen Mutter mit langem blonden
Haar. |