| Bollywood | |||||||
| Seit ich als Kind das "Dschungelbuch" gesehen habe und sp�ter Fritz Langs "Der Tiger von Eschnapur" war mir klar, dass das ferne Indien ein �u�erst faszinierendes Land sein musste. Und als ich mich dann mit B�chern wie Hesses "Siddahrtha" besch�ftigt habe, lie� mich diese Faszination nicht mehr los. Allgemein habe ich mich schon immer f�r fremde Kulturen, f�r asiatische Kunst und Literatur interessiert, und Indien nahm bald einen besonderen Stellenwert ein. Die Vielfalt dieses Landes, die nicht nur zu Religionskonflikten, sondern auch zu einem regen Austausch �ber Philosophien, Traditionen und Lebensmodellen f�hrt, zeigt sich vor allem auch in der Literatur. Je mehr ich mich damit befasste und indische Autoren las, desto mehr interessante Werke entdeckte ich, von humorvollen Satiren wie Kiran Desais "Der Guru im Guavenbaum" �ber gro�e Gesellschaftsromane wie Rohinton Mistrys "Das Gleichgewicht der Welt" bis hin zu Suketu Mehtas brillianter Reportage "Maximum City - Bombay". Und ganz �hnlich verh�t es sich auch mit den Hindi-Filmen. Mit "Kabhi Khushi Kabhie Gham" habe ich mir meinen ersten Bollywoodfilm angesehen und war von der Bildgewalt, der Musik und dem besonderen Charme des Filmemachens beeindruckt. Nach und nach kamen mehr Filme hinzu, wodurch ich erkennen durfte, dass Bollywood weit mehr zu bieten hat als das Klischee der immergleichen oberfl�chlichen Liebesfilme behauptet. Insgesamt hat Indien eine breit gef�cherte Kultur und beeindruckende gro�e Werke in allen Bereichen zu bieten, und genauso lohnt es auch oft, sich den einen oder anderen Film anzusehen. |
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