Kalte Wut
In seiner Welt aus Angst und Schmerzen,
gezeichnet von den Wunden des Lebens,
das Licht mehr scheuend als die Nacht,
k�mpfte er einen st�ndigen Kampf.

Es war der Kampf gegen die Angst,
der Kampf gegen sich selbst und die Tr�nen,
doch er konnte ihn nicht gewinnen,
denn die Zeit blieb wie sie war.

Die Wunden wurden mit der Zeit tiefer,
und immer noch kamen neue hinzu;
Wunden, die sein Leben zerst�rten,
ihn aber mit der Zeit nur noch hart machten.

Die Angst und der Schmerz wichen der Wut,
die Wut machte ihn kalt und hart;
nicht l�nger w�rde er zittern und weinen,
er konnte es beenden und w�rde es tun.

Und am Tag darauf griff er ein Messer und stach blind auf seinen Vater ein, der ihm sein Leben zerst�rt und ihn einmal zu oft geschlagen hatte.
Christian Dolle
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