Dunkelheit kommt. Lang schon das
Traeumen verlernt. Und die
Zaertlichkeit scheint einen
Halbmond entfernt.
Ueberall ein Glas, doch keinen
Freund. Haeng mein Herz nur an
Dinge. Kein liebes Wort, aber
keinen Feind, und um die Seele
haengt ein Stein.
Augenschein luegt. Nie mehr
Gefuehlen vertraun. Aengste besiegt,
nur um eine Mauer zu baun.
Diese Welt hab ich so gewollt. Ich
bin frei, doch gefangen. Und mein
Kaefig ist aus purem Gold. Wann
faengt man an, schon tot zu sein.
Mensch aus Stahl. Ich leb, doch
ohne zu leben. Mensch aus Stahl.
Denn ich hab meine Traeume
verlorn.
Alles in mir war immer klar und
klug. Fernsehn bei Nacht war schon
Beruehrung genug.
Diesen Schmerz hab ich nie
gekannt. Dumpf und kalt und so
ratlos. Jeder Tag verrinnt wie Sand.
Und die Zeit holt mich niemals ein.
Mensch aus Stahl. Ich leb, ohne zu
leben. Mensch aus Stahl. Denn ich
hab meine Traenen verlorn.
Dunkelheit kommt. Lang schon das
Traeumen verlernt. Und die
Zaertlichkeit scheint einen
Halbmond entfernt.
Diesen Schmerz hab ich nie
gekannt. Dump und kalt und so
ratlos. Jeder Tag verrinnt wie Sand.
Und um die Seele haengt ein Stein.
Mensch aus Stahl. Ich leb, doch
ohne zu leben. Mensch aus Stahl.
Denn ich hab meine Traenen verlorn.
Peter
Maffay
Mensch
aus Stahl