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H2O
Wasser-Chemie Wenn man Wasser in immer kleinere Teile teilt, so kommt man irgendwann zum
kleinsten Teilchen, aus dem sich das Wasser zusammensetzt, dem Wassermolekül.
Das Wassermolekül hat in der Chemie die Formel H2O. Wasser besteht demnach aus 2 gasförmigen Elementen, dem Wasserstoff und dem
Sauerstoff. Lässt man diese Gase miteinander reagieren (2 Volumenteile
Wasserstoff und 1 Volumenteil Sauerstoff) so kommt es zu einer Explosion und aus
den 2 Gasen ensteht Wasser. Mit Hilfe von Strom lässt sich Wasser auch wieder
in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. Wasser
in der Natur
Ohne Wasser wäre das Leben auf der Erde nicht möglich! Reines Wasser kommt in der Natur nie vor, das heißt aber nicht das es
dreckig ist. Wenn es regnet dann nimmt das Wasser aus der Luft Kohlendioxid auf.
Wenn Kohlendioxid in Wasser gelöst wird dann entsteht Kohlensäure, das Regenwasser
ist nun eine schwache Säure. Kommt der Regen dann auf die Erde und versickert im
Boden, so löst er Mineralstoffe aus Gesteinen . So hat das entstandene
Grundwasser eine Menge an wichtigen Mineralstoffen in sich aufgenommen. Leider
nimmt das Wasser dabei auch Calcium und Magnesium auf, die zwar für den
menschlichen Organismus wichtig sind (Knochenbau, gegen Herzerkrankungen) aber für
jede Hausfrau(-mann) ein Greuel ist, denn diese Mineralien bilden die
gefürchteten Kalkablagerungen. Wasser ist ein sehr gutes Lösungsmittel für verschiedene lebensnotwendige
Mineralstoffe. Wasser hat eine hohe Wärmekapazität, d.h. um Wasser zu erwärmen braucht
man sehr viel Energie. Daher haben wir auf der Erde eine fast gleichbleibende
Temperatur. Wenn die Sonne scheint nimmt das Wasser die Wärmeenergie tagsüber
auf und gibt sie nachts wieder ab. Auf dem Mond, der kein Wasser hat, herrschen
am Tag Temperaturen von über 150°C und Nachts -100°C.
Wasserstoffbrückenbildung Durch die unterschiedlichen Ladungen (bestehend aus dem negativ
polarisierten Sauerstoff und dem positiv polarisierten Wasserstoff) innerhalb
eines Wassermoleküls ist das Wassermolekül ein Dipol. Da sich gleiche Ladungen
abstoßen und unterschiedliche Ladungen anziehen, richten sich die Moleküle in
gewissen Mustern an. Diese dreidimensionalen Anordnungen nennt man Cluster.
Diese Bindungen der Moleküle untereinander nennt man Wasserstoffbrückenbindung.
Wasser
ist Leben
Wasser ist durch nichts zu ersetzen! Ohne Wasser überlebt ein Mensch nur
ca. 8 Tage. Jedes uns bekannte Lebewesen besteht aus einem Teil Wasser, der
menschliche Körper enthält sogar 65% Wasser! Um nicht eines Tages einen globalen Trinkwassermangel erzeugt zu haben, müssen
wir alle sorgfältig mit dem kostbaren Gut umgehen. Von entscheidender
Wichtigkeit ist nicht Wasser zu sparen, sondern es nicht unnötig zu
verschmutzen. In vielen Teilen der Erde leiden die Menschen an Wassermangel, in anderen
Teilen wiederum wird Wasser großteils zum Waschen verwendet und als
selbstverständlich betrachtet. Sicherlich besteht ein Großteil der Erde aus
Wasser, doch sind nur 0.003 % der Wassermengen zum Trinken nutzbar! Leider wird tagtäglich das Trinkwasser verunreinigt, z.B. durch:
. Durch den Abfluss aus dem Sinn?
Nein, solch Gedankenlosigkeit, kann mit dazu beitragen, dass das
unverschmutzte Trinkwasser eines Tages zur Seltenheit wird. Täglich nimmt ein
durchschnittlicher Mensch 2-3 Liter Wasser auf, sei es direkt oder indirekt
durch die Nahrung. Nicht auszumalen, was geschieht, wenn das Lebensmittel Nr.1
nicht mehr in ausreichender Qualität zur Verfügung steht. Wasserverbrauch
Die
Oberfläche des Wassers
Bei genauer Betrachtung, hat man oft den Eindruck, als würde
Wasser eine unsichtbare Haut besitzen. Ebenso werden auch kleine Gegenstände,
die eine deutlich größere Dichte als Wasser haben, eigentlich also unter gehen
sollten, von der Oberfläche getragen . Dieses sind Auswirkungen der Oberflächenspannung.
Wasser besteht aus Wassermolekülen Unter diesen Molekülen wirken in alle
Richtungen anziehende
und abstoßende Kräfte, welche sich innerhalb der Flüssigkeit
ausgleichen. Die Moleküle an der Oberfläche haben jedoch zu einer Seite keine
weiteren angrenzenden Moleküle. Die wirkenden (in unserem Fall) waagerechten Kräfte
heben sich gegenseitig auf, jedoch die senkrecht wirkenden Kräfte können sich
aufgrund der fehlenden Moleküle an der Oberfläche nicht ausgleichen. Also
wirkt eine resultierende Kraft an der Oberfläche, welche in der Lage ist,
kleine Gegenstände zu tragen. Wasser
ist bei 20°C flüssig Diese Tatsache ist bei genauerer Betrachtung jedoch nicht
selbstverständlich, denn andere Stoffe mit gleich großen Molekülen sind bei
solchen Temperaturen gasförmig. Zu verdanken hat Wasser diese Eigenschaft der
Wasserstoffbildung, durch sie ist es möglich, dass mehrere Wassermoleküle
untereinander Brücken bilden und Wasser sich so wie ein Stoff mit größeren
Molekülen verhält. Wasserverschmutzung
Sauberes Wasser ist die Grundlage des Lebens, daher ist es sehr wichtig, das Wasser sauber zu halten. Leider wird das Wasser weltweit weiter verschmutzt. Verursacher sind nicht nur die Industrie, sondern auch Landwirtschaft, Privathaushalte und in gewisser Weise auch Gemeinden. Für einen Großteil der Wasserverschmutzung ist die Industrie verantwortlich. Oft werden giftige Stoffe, für die keine Verwendung besteht, nicht fachgerecht entsorgt und gelangen so auf Umwegen ins Grundwasser. Auch bei Betriebsunfällen (z.B. Bruch von Rohrleitungen) oder bei anderen Unfällen (z.B. Tankerunfälle) gelangen oftmals große Mengen von Chemikalien in unser Ökosystem. Das Wasser wird auch stark durch die Landwirtschaft
belastet .(z.B. Überdüngung, Insektengiften etc.) Selbst in unseren Wohnungen also in den Haushalten wird Wasser von jedem von uns geschädigt. Neben dem übertriebenen Einsatz von Reinigungsmitteln, werden auch viele Giftstoffe in Haushalten falsch entsorgt. Farben, Verdünnungsmittel, Altbatterien und alte Medikamente, werden einfach achtlos in der Hausmüll geworfen oder die Medikamente bzw. Verdünner werden durch den Abfluss "entsorgt". Die Folgen der Wasserverschmutzung sind sehr weitreichend.
Leitungen
Für Wasserleitungen werden in Europa die unterschiedlichsten Materialien
eingesetzt. Früher wurden im Alpenraum Kiefernstämme durchbohrt und als
Wasserleitung benutzt. Bis 1950 wurden in vielen Gegenden Bleileitungen sowohl
für den Wasseranschluss als auch im Haus bei der Wasserinstallation
benutzt. Viele Wasserwerke benutzten seit 1880 Gussleitungen aus Eisen. Da es
oft zu Rohrbrüchen kam wurden später duktile Gussleitungen eingesetzt. Duktile
Gussleitungen brechen nicht. Einige Wasserwerke setzen für die Wasserversorgung
Stahlleitungen ein. Ganz knauserige Wasserversorger setzen PVC- Wasserleitungen
ein. Für Wasserhausanschlüsse werden häufig PE-Leitungen eingesetzt.
Neuerdings werden vernetzte PE-Leitungen eingesetzt. Alle Leitungen haben sicher
Vorteile sowie Nachteile. Quelle
Oberflächenwasser (Regenwasser, geschmolzener
Schnee oder Hagel) versickert an der Oberfläche eines Berges, dringt also unter
die Erdoberfläche ein und sucht sich seinen Weg durch die Erd- und Gesteinsschichten. In diesen Gesteinsschichten werden Unreinheiten
aus dem Wasser gefiltert und es reichert sich mit Mineralien
an, die aus dem Gestein ausgelöst werden. Das Wasser sickert immer weiter nach
unten, bis es auf eine undurchdringliche
Schicht trifft. Diese Schicht kann zum Beispiel aus Lehm sein. Oberhalb
dieser Schicht sammelt sich das Wasser und bahnt sich seinen Weg jetzt an die
Oberfläche. Es
tritt als Quelle aus dem Berg aus.
Quelle: www.wasser.de | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||