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Nikotin - Leidenschaft, die Leiden schafft Wussten
Sie,.....
Nein?
Dann könnte es nicht schaden, den Text einfach weiterzulesen..... Nikotin
wird aus getrockneten Blättern der Tabakpflanze hergestellt und ist eines der
wirksamsten Pflanzengifte. Tabak wird auf der nördlichen Halbkugel bis
zum 60. auf der südlichen Halbkugel bis zum 45. Breitengrad angebaut, wobei die
Pflanze am besten zwischen 21 und 27 Grad Celsius gedeiht. Zigarettenrauch
enthält
über
4000 Substanzen. Davon sind mindestens 43 krebsauslösend. Das sind
Substanzen wie Nitrosamine, Formaldehyd, Benzol, Acrolein, Arsen, Teer, Nickel,
Cadmium und andere... Wo
Tabak eingesetzt wird, ist auch Nikotin zu finden: Zigaretten, Zigarren,
Zigarillos, diverse Arten von Tabak. Produkte, wie das Nikotinpflaster, die einem das Rauchen abgewöhnen wollen, werden synthetisch hergestellt. Geschichte...
Seit
Jahrhunderten existiert die Faszination des Rauchens... deshalb laden wir Sie zu
einer kleinen (gedanklichen) Zeitreise ein..... Wir schreiben das Jahr 1492 - Christoph Columbus landet auf der Insel Kuba und dieses denkwürdige Datum gilt nicht nur als die Entdeckung Amerikas sondern auch als die Entdeckung von Tabak für die Europäer. Schon erste Reisende, egal ob Engländer oder Portugiesen waren fasziniert von dieser ungewöhnlichen Pflanze mit der wunderlichen Wirkung. Diesen ersten Reisenden haben wir auch die Verbreitung von Tabak in Europa zu verdanken. Doch obwohl viele Leute damals schon rauchten, verbat vor allem die Kirche aber auch der Staat Ende des 17. Jahrhunderts den Konsum, bis man das finanzielle Potenzial erkannte und für die Tabakeinfuhr Geld verlangte. Von da an wurde für die Erlaubnis Tabak einzuführen Geld verlangt..... Von
diesem kleinen Ausflug in die Vergangenheit wollen wir nun unser Augenmerk auf
unseren Körper richten. Denn
außer der finanziellen Rentabilität, hat der Nikotin noch andere
Eigenschaften. Z.B. wirkt Nikotin bei Stress beruhigend und angstlösend, bei Müdigkeit jedoch anregend und belebend, was das Suchtverhalten des Konsumenten fördert. Aber
um uns noch mehr in die Welt der Medizin einzulassen: Dass
Nikotin in Form von Zigaretten/Zigarren zu erhalten ist führt dazu, dass
innerhalb von 8 Sekunden der Nikotin über die Blutbahn zum Gehirn gelangt -
nach 15 - 20 Sekunden hat er sich schließlich den Weg bis zur großen Zehe
gebahnt, dies ist schneller, als eine intravenöse Verabreichung! Nikotin
ist ein Gift, eines der stärksten Pflanzengifte und deshalb kommt man auch
nicht um zahlreiche (negative) Nebenwirkungen
herum: Der
Puls wird beschleunigt, die Frequenz des Herzschlages nimmt um bis zu 20 Schläge
pro Minute zu. Nikotin
beeinflusst allerdings auch den Verdauungstrakt- es regt den Stuhlgang an und
vermindert den Appetit (daher: “Rauchen macht schlank“). Am häufigsten
kommt es zu Durchblutungsstörungen. Das führt meistens zu Atemnot oder Schwächegefühlen,
kann in extremen Fällen aber auch Auslöser für Herzinfarkte oder Schlaganfälle
sein. Alle diese Erscheinungen kann man auf die Kreislaufanregenden, aber auch
auf die gefäßverengenden Eigenschaften des Nikotin zurückführen. Nikotin
wirkt aber auch direkt auf die Zellen, welche zu Mutationen angeregt werden und
dadurch die Ausbildung von Krebs bewirken. Kehlkopfkrebs, Lungenkrebs (90% aller
Lungenkrebstoten waren Raucher) oder Magen-Darmkrebs können Folgen der Sucht
sein. Abgesehen
von den extremen Auswirkungen ist
jeder Raucher anfällig für Krankheiten, da das Immunsystem geschwächt ist und
leidet an Vitaminmangel (deshalb gibt es in Drogerien Rauchervitamine zu
kaufen). Menschen, die nicht regelmäßig rauchen oder überhaupt nicht an Nikotin gewöhnt sind kann es passieren, dass sie mit Übelkeit, Durchfall, Herzrasen oder einem kurzzeitigen Rausch zu kämpfen haben. Leider
wird man von Nikotin ziemlich schnell abhängig.
Starke Raucher werden schneller aggressiv und unruhig, wenn sie nicht sofort
ihre geliebte Zigarette bekommen. Laut einem Focusartikel „gibt es in
Zigaretten über 4000 verschiedene Substanzen. Ammonium wirkt beispielsweise wie
ein Beschleuniger für das Nikotin und katapultiert den Glücklichmacher noch
schneller in den Körper. So wie Glutamat in der Suppe geschmacksverstärkend
wirkt, verstärkt Nikotin positive Gefühle im Belohnungszentrum....“ Zahlen...
Mehr als 24 Mio. Deutsche rauchen täglich.
46,7 % der Männer und 39,6 % der Frauen. In Österreich rauchen 2 Mio. Leute im
Jahr ca.2 Mrd. Zigaretten. Es sterben ungefähr 10 000 an den Folgen von
Nikotin. Wenn
man während der Schwangerschaft raucht,
erhöhen sich Blutdruck und Puls des Embryos. Das aufgenommene Kohlenmonoxid
beeinträchtigt den Sauerstofftransport und vermindert so die Sauerstoffaufnahme
durch den Embryo. Babys
von rauchenden Müttern sind kleiner und wiegen bei der Geburt weniger. Das
Risiko für Missbildungen oder das Eintreten des plötzlichen Kindstodes sind höher. Beim
Rauchen gibt es den Hauptstromrauch, dass ist der Rauch, den der Raucher selbst
inhaliert. Dreiviertel des Rauchs wird aber als Nebenstromrauch in die Raumluft
abgegeben. Die Konzentration an krebserregenden Stoffen sind hier hundertmal so
hoch wie im Hauptstrom. Davon sind die sogenannten Passivraucher betroffen. Light-Zigaretten sind genauso schädlich wie „Normale“. Der
einzige Unterschied liegt nur bei dem Nikotinanteil. Meistens wird der Rauch
aber dafür stärker inhaliert. Laut
dem „großen Kräuterbuch“ kann man Tabak unter ärztlicher Aufsicht aber
auch als Heilmittel anwenden. Zum
Beispiel bei Verstopfung, Epilepsie, Asthma, Nervenkrankheiten.... Außerdem
wird Tabak bei der Bekämpfung von Schädlingen (z.B. Blattläusen) eingesetzt. Tipps
zum Aufhören:
“Rauchen“ von David
Krogh http://www.pseudonym.org/harko/niko/nikotin.htm http://www.stadtapotheke.at/jugend.htm sowie
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