Chalaupek Claudia Bettina Kattinger
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 Schmerzen die jeder kennt.  Aber was dagegen tun?

Schmerzmittel

 

Schmerzen kennt jeder und sie haben, auch wenn sie unangenehm sind, etwas Gutes an sich - Schmerzen sind das häufigste Anzeichen für eine Krankheit und sind somit ein wichtiges Alarmsignal.

 

Leichte Schmerzmittel

 

Die meisten „leichten Schmerzmittel“ werden oft als mild und schwach bezeichnet, was aber nicht bedeutet, daß sie deswegen harmlos oder unschädlich sind, wenn man nicht richtig damit umzugehen weiß („bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker“).

Sie werden oft zur Linderung von Kopfschmerzen, Knochen- und Gelenksschmerzen, aber auch bei Menstruationsbeschwerden und Zahnschmerzen eingenommen.  

Viele leichte Schmerzmittel wirken auch fiebersenkend und bei Rheuma entzündungshemmend.

Doch Schmerzmittel können bestenfalls die Schmerzen unterdrücken, aber nicht sofort die Ursache beseitigen.

Sie können allerdings durch längerfristige Anwendung heilen.

Deshalb sind die meisten Mittel rezeptpflichtig oder zumindest apothekenpflichtig und unterliegen bestimmten Einnahmevorschriften.

 

Beispiele

ASPIRINâ

Wirkstoff :Acetylsalicylsäure (ASS)

Nebenwirkungen: Magenbeschwerden, kann Asthmaanfälle auslösen

Empfehlung: langbewährtes Mittel gegen Schmerzen, Fieber...

Bei empfindlichem Magen nicht geeignet.

  

Apa  (APACET)

Wirkstoff : Paracetamol

Nebenwirkungen: Nierenschäden, bei Überdosierung Leberschäden

Empfehlung: wenn Präparate mit nur einem Inhaltsstoff nicht wirksam sind

 

Optahidon

Wirkstoff : Ibuprofen, Butalbital, Coffein

Nebenwirkungen: Möglichkeit der lebensgefährlichen Abnahme weißer Blutzellen, Abhängigkeit bei langandauernder Einnahme

Empfehlung: ! Nicht in Kombination mit Beruhigungsmitteln. Gefahr schwerer Nebenwirkungen!

 

Duan

Wirkstoff : Coffein, Vitamin B, Phenazetin, Acetylsalicylsäure

Nebenwirkungen: Magenbeschwerden, kann Asthmaanfälle auslösen, bei lang andauerndem Gebrauch Gefahr von Nierenschäden

Empfehlung: Gefahr schwerer Nebenwirkungen

Dolviran

Wirkstoff : Acetylsalicylsäure, Phenazetin, Codeinphosphat, Coffein, Phenobarbital

Nebenwirkungen: Magenbeschwerden, kann Asthmaanfälle auslösen, Benommenheit, Abhängigkeit bei langandauernder Einnahme

Empfehlung: Kombinationspräparat mit Gefahr schwerer Nebenwirkungen, nicht empfehlenswert

 

Über die wichtigsten Inhaltsstoffe:  

Acetylsalicylsäure: Abkürzung ASS; ist eines der ältesten Schmerzmittel. ASS wirkt gegen Schmerzen, Fieber und Rheuma.

In kleineren Mengen täglich eignet es sich auch als Vorbeugung gegen Herzinfarkt oder Schlaganfall, da es das Verklumpen von Blutplättchen, die die Blutgefäße verstopfen, verhindert.

Es kann aber auch zu Magenblutungen, Schleimhautentzündungen, Geschwüren führen.  

Butalbital: Dieser Wirkstoff wird heutzutage, wegen zu vielen Nebenwirkungen, nicht mehr hergestellt.

Codeinphosphat: ist ein starkes Schmerzmittel. Kann zu Obstipation (Verstopfung), Müdigkeit oder Überregung führen.

Coffein: wirkt stimulierend

Dextro-Propoxyphen: ist eigentlich ein sehr starker Wirkstoff. Kann zu Magen-Darmbeschwerden, starken Blutungen und ZNS – Schäden führen.

Ibuprofen: wirkt entzündungshemmend und antirheumatisch. Es treten oft Beschwerden im Magen-Darm – Bereich auf. Es besteht noch dazu ein erhöhtes Risiko einer Hirnhautentzündung.

Paracetamol : Dieser Wirkstoff eignet sich vor allem für Leute, die auf ASS mit Magenschmerzen reagieren. Paracetamol wird häufig als fiebersenkendes Mittel verwendet. In seltenen Fällen treten allergische Reaktionen auf, möglicherweise führt es zu Chromosomenschäden. Niere- und Leberschäden bei zu hoher Dosis möglich.

Phenazetin: ist ein vitaminhaltiges Mittel, das den Schmerz hemmt.

Phenobarbital: Schlaf- und Beruhigungsmittel

 Alternativen zu Schmerzmitteln:

Hautreize: Wärme (Wärmeflasche...) und Kälte (kalte Umschläge...) gelten als bewährte Hausmittel gegen Schmerzen.

Bei Menstruationsschmerzen: ′sanften′ Sport, wie z.B. Gymnastik, Jogging..., Wärme (Wärmeflasche...)

Bei Fieber: Essigpatscherl, Topfenwickel...

Chirotherapie: Spezielle Handgriffe eines Chiropraktikers wirken auf bestimmte Muskelstränge an der Wirbelsäule.

Akupunktur: immer, wenn Schmerzen Ausdruck einer gestörten Körperfunktion sind, ist ein Behandlungsversuch mit Akupunktur sinnvoll.

 

Bevor man zu Schmerzmitteln greift, sollte man sich allerdings genauer erkundigen, ob diese wirklich notwendig sind oder es passende Alternativen gibt (wie z.B. die oben angeführten, Kuren, Heilbäder, Homöopathische Arzneimittel...).

 

 Quellen:

Verlag Kiepenhauer & Witsch: "Bittere Pillen"
Verlag Kunstmann: "Was hilft?"
Schülerduden: "Die Chemie"

www.aspirin.de
www.lifeline.de/lexikon

19., St. Severinus Apotheke
19., "Zum Weinberg" - Apotheke

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