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2.2 FRAGEN UEBER FRAGEN

TEXT:

Die Folge beginnt dort, wo die letzte endete. Liz, Maria, Isabel, Tess, Michael und Alex sind noch immer im Crashdown und feiern. Isabel spielt den D.J. - ohne CD-Spieler. Die Mädchen tanzen ausgelassen, während Alex und Michael ihnen zusehen. Währenddessen rennt Max durch die dunklen Strassen von Roswell und auf seinem nackten Oberkörper ist noch immer der blutige Handabdruck Nasedos zu sehen. Die Mädchen tanzen noch immer und Maria fragt Liz, ob Michael ihr zusieht, was Liz mit einem Kopfnicken bestätigt. Dann sieht Maria Liz mit auf die Tanzfläche. Max rennt noch immer mit einem höllen Tempo durch die Strassen. Als plötzlich ein Mann mit ein paar Stühlen im Arm vor ihm auftaucht, kann er gerade noch ausweichen, stolpert über ein paar andere Stühle und Tische und fällt zu Boden. Doch er rappelt sich sofort wieder auf und rennt weiter, ohne sich auch nur kurz umzusehen. Maria und Liz tanzen miteinander und Maria fragt sie, was mit ihr und Max los sei. Liz antwortet, da sei gar nichts los. Doch Maria hat die Beiden vorhin gesehen und ahnt, dass Liz eine Vision hatte. Max rennt quer über die Strasse zum Crashdown und muss dabei einigen Autos ausweichen. Er reisst die Tür auf und stürzt herein. Max ist total am Ende und bringt mit aller letzter Kraft die Nachricht heraus, dass Nasedo tot ist. Liz und Alex helfen ihm hoch und setzten ihm auf einen Stuhl, während Max weiter erzählt, dass Nasedo von einem anderen Ausserirdischen sprach, der hinter ihnen her ist - und dann starb Nasedo in seinen Armen. Michael sagt, sie müssten Nasedo sofort zur Höhle bringen und ihn mit den Steinen retten. Liz kniet vor Max auf den Boden und sieht, dass Max sich am Kopf verletzt hat, als er hinfiel. Tess lässt die Wunde sofort verschwinden, doch Max hat nur Augen für Liz. Michael und Isabel helfen Max hoch und verlassen mit Tess das Crashdown, wo Alex, Liz und Maria zurückbleiben. Sie haben Nasedo in die Höhle gebracht und versuchen ihn mit den Steinen zu retten, doch es funktioniert nicht. Er liegt Leichenblass vor ihnen und sie müssen erkennen, dass sie ihn nicht retten können. Max erzählt ihnen, dass Nasedo ihm sagte, die Skins seien mitten unter ihnen. Da fällt Michael wieder ein, was er draussen in der Wüste gefunden hatte - ein Stück Haut, das in seinen Händen zerfiel. Sie sind sich einig, dass diese Haut von einem Skin stammte. Plötzlich beginnt Nasedos Leiche vor ihren Augen zu zerfallen und am Ende bleibt nur ein Häufchen Asche übrig.

Anfangstitel

Kyle steigt am Busbahnhof aus einem der ankommenden Busse, wo sein Vater eigentlich auf ihn warten sollte. Doch Kyle muss zuerst einmal 2 Stunden auf ihn warten, bis Valenti sich blicken lässt. Kyle ist ein bisschen sauer, doch Valenti erzählt ihm, dass Nasedo getötet wurde. Darauf erwidert Kyle nur
"Meine Kräfte schwinden, meine Vitalität ist total erschöpft. Ich kann den Bullen nicht finden, ich höre nur die Heuschrecken in der Nacht zirpen", was Valenti mit einem verständnislosen "Was?" quittiert. Kyle erklärt ihm, dass er von diesem Alien-Quatsch einfach genug hat. Valenti erinnert Kyle daran, dass Max ihm immerhin das Leben gerettet hat, doch Kyle erwidert, dass er wegen Max überhaupt erst angeschossen wurde. Kyle sagt noch "Kein Dasein währt ewig, kein Zustand ist unveränderbar, nichts genügt sich selbst" und steigt in den Wagen. Michael steht bei Isabel im Schulflur und beschwert sich bei ihr über Max Plan. Er wollte, dass sie weiterhin zur Schule gehen und abwarten. Doch der Killer könnte hier irgendwo lauern und sie warten einfach. Isabel ist es leid, seinem Gemecker zu zuhören und sagt ihm, er solle sich bei Max beschweren. In dem Moment kommt Max zu ihnen, doch Michael verabschiedet sich einfach. Max weiss, dass Michael unzufrieden ist, doch Max ist sich sicher, dass sie das richtige tun. Er will abwarten, bis sie mehr wissen und solange sollen sie sich unauffällig verhalten. Doch auch Isabel hat ihre Zweifel und will nicht wie Nasedo enden. Die Beiden trennen sich und gehen ihres Weges, wobei Max von einem Skin verfolgt wird. Max spürt es jedoch und wird langsamer. Dann verschwindet Max um eine Ecke und späht zurück. Da ist niemand mehr zusehen - nur eine Tür, die ins Schloss fällt. Max geht langsam auf die Tür zu und als er bei ihr ankommt, reisst er sie schwungvoll auf. In dem Raum steht ein Mann mit einem Schweissbrenner und Max nimmt instinktiv die Hände hoch - und erzeugt damit eine Art Schutzschild. Max hatte eigentlich einen Angriff erwartet, doch der Mann sieht ihn durch seinen Schutzhelm nur verdutzt an. Max nimmt gerade noch rechtzeitig die Hände herunter - und lässt damit den Schutzschild fallen - bevor der Mann den Helm abnimmt. Der Mann ist noch immer sehr verdutzt, doch er denkt, dass ihm der Schutzhelm wohl einen Streich gespielt hat. Max sitzt in seiner Klasse und hört dem Lehrer aufmerksam zu, der einen Vortrag über politische Führer hält - über John F. Kennedy. Was zeichnet einen Führer aus? 1962 hielten die meisten Amerikaner Kennedy für einen Schwächling, aber dennoch gelang es ihm, die Sowjets so einzuschüchtern, so das er einen Atomkrieg verhindern konnte. Der Lehrer fordert die Schüler dazu auf, sich in Kennedys Situation zu versetzen und sich vorzustellen, dass man allein verantwortlich ist für das Schicksal einer ganzen Nation und dass die nächste Entscheidung sprichwörtlich das Ende der Welt bedeuten könnte. Doch Max braucht sich das nicht vorzustellen, denn es ist mehr oder weniger die Situation, in der er gerade steckt. Es ist schon spät abends und Max macht sich auf den Weg ins UFO-Center. Als er dort ankommt, traut er seinen Augen fast nicht. Da sind ein Haufen fremder Leute, die massenweise Kisten umher schleppen. Einer der Männer kommt auf ihn zu und fragt ihn, ob er Max Evans sei. Max bestätigt das und der Mann stellt sich als Brody Davis vor - Max arbeitet ab jetzt für ihn. Max ist ziemlich verwundert, als Brody ihm sagt, dass er Milton das UFO-Center abgekauft hätte. Brody schickt Max wieder nach Hause und sagt ihm, er könne ihn heute hier nicht gebrauchen. Max geht durch den Park nach Hause und trifft unterwegs auf Tess. Sie sitzt dort in der Dunkelheit und Max fragt, ob alles in Ordnung sei - doch natürlich ist nichts in Ordnung. Nasedo hatte zwar versucht, Tess auf diesen Moment vorzubereiten, doch Tess hatte nie wirklich damit gerechnet, dass so etwas passieren könnte. Liz und Maria sind im Auto unterwegs und unterhalten sich über Max. Maria ist der Meinung, dass es nur eine Sache der Zeit sei, bis Liz zu Max zurückkehrt, denn sie ist noch immer in ihn verliebt. Liz widerspricht, denn sie glaubt, von Max und der ganzen Situation weg gekommen zu sein. Doch Maria weiss, dass Max nichts für Tess empfindet und hält Liz einen Vortrag darüber, dass Max nur sie liebt. Doch das war ein dummer Moment, denn gerade fahren sie an Max und Tess vorbei und man sieht an Liz' Gesichtsausdruck, dass sie noch längst nicht über Max hinweg ist. Max und Tess schlendern durch die Gegend und unterhalten sich. Tess erzählt Max gerade, dass sie sich mit Hilfe von ein paar Erinnerungs-Techniken, an ihre Heimatwelt erinnern kann. Es sind aber leider nur bruchstückhafte Bilder, Eindrücke und Gefühle. Tess sagt, dass sie es Max irgendwann auch beibringen könnte und Max antwortet "Ja, irgendwann". Nun wird Tess ein bisschen wütend - wütend darüber, dass Max sich nicht in sie verliebt hat und nicht mit ihr geht. Tess weiss, wie er, Isabel und Michael über sie denken, doch es stört sie nicht so sehr, weil das hier nicht ihr wirkliches Leben ist. Ihr Leben ist auf einem anderen Planten - wo Max sie geliebt hat. Sie sind inzwischen vor dem Haus der Hardings angekommen und hören drinnen plötzlich ein Geräusch. Max stürmt sofort hinein, rennt durch das Haus und sieht sich um. Doch der Einbrecher ist bereits durch die Hintertür verschwunden und Max sieht nur noch, wie sich das Gartentor bewegt. Tess meint, dass es vielleicht nur ein gewöhnlicher Einbrecher war. Doch Max findet auf der Hecke ein Stück Haut, das zu Staub zerfällt, sobald er es aufgehoben hat. Valenti sitzt im Bademantel in seiner Wohnung an einem Tisch und rechnet etwas aus, da hört er plötzlich ein Geräusch an der Tür. Er steht leise auf, schnappt sich seine Waffe und geht auf die Tür zu. Als er mit erhobener Waffe die Tür öffnet, stehen da Max und Tess vor ihm - Sie brauchen seine Hilfe. Um Punkt 7 Uhr morgens geht Kyles Wecker in einer wahnsinnigen Lautstärke los. Kyle stellt zuerst mal die Musik ein bisschen leiser und rollt sich dann aus dem Bett auf den Boden, wo er sofort mit ein paar Liegestützen beginnt. Kyle verlässt sein Zimmer und macht sich auf den Weg in die Küche. Plötzlich beleibt er stehen und dreht sich ungläubig um - Tess schläft auf dem Sofa! Zuerst mal bekommt er kein Wort heraus, dann beginnt er nach seinem Dad zu rufen, womit er Tess natürlich aufweckt. Tess begrüsst ihn mit einem freundlichen "Guten Morgen", aber Kyle fragt nur, was sie hier macht, worauf sie antwortet, dass sie nun hier wohnt. Darauf weiss Kyle nichts zu erwidern und ruft wieder nach seinem Dad. Liz ist bereits im Büro, als Whitaker dort eintrifft. Sie fragt sofort, ob vielleicht Pierce angerufen hat und eine Nachricht für sie hinterliess. Liz schaut sie einen Moment lang wortlos an, dann sagt sie "Nein". Wie sollte Pierce auch eine Nachricht für sie hinterlassen? Schliesslich ist Nasedo nun auch tot. Whitaker sagt selbst, dass sie sich ja wie ein Schulmädchen benehmen würde, das nur auf einen Anruf von ihrem Freund wartet und geht in ihr Büro. Liz bleibt einen Moment lang sitzen, dann geht sie zu Whitaker hinein. Liz sagt ihr, dass Pierce sie nie wieder anrufen werde und Whitaker denkt, Liz macht einen Scherz. Liz schwindelt, dass Pierce eine Nachricht für sie auf dem Anrufbeantworter hinterlassen habe. Pierce hätte gesagt, dass er für immer weg geht und dass es zwischen ihnen aus sei. Whitaker möchte diese Nachricht hören, da schwindelt Liz, sie habe die Nachricht gelöscht, weil diese sehr verletzend und kaltherzig war. Da wird Whitaker sehr wütend, doch das wohl eher, weil Pierce mit ihr Schluss gemacht hat, als weil Liz die Nachricht gelöscht hat. Der Lehrer erzählt wieder von John F. Kennedy und der Kubakrise. Am vierten Tag der Krise wurde Kennedy von allen Seiten unter Druck gesetzt. Die einen wollten angreifen, die anderen wollten eine Blockade und Kennedy musste eine Entscheidung treffen - Sofort. Die Raketen auf Kuba konnten jeden Tag einsatzbereit sein und Kennedy lief die Zeit davon - Er musste handeln, denn sonst würden ihn die Ereignisse überrollen. Max arbeitet im UFO-Center und sieht verstohlen zu einer Tür hinüber, hinter der sich irgendwo Brodys Büro befindet. Brodys Büro wird zwar durch eine Sicherheitstür geschützt, doch das ist kein Problem für Max - er kommt trotzdem hinein. In Brodys neuem Büro stehen viele Bildschirme und Computer herum und Max beginnt die Dokumente auf dem Schreibtisch durch zu sehen. Als er da nichts findet, macht er sich an den Computer ran - und wird prompt fündig. Brody hat entdeckt, dass am 14. Mai um 16.33 Uhr in Roswell etwas passiert war - jedenfalls haben ein paar Satelliten zu dieser Zeit einen Impuls aufgeschnappt. Max ist ziemlich beunruhigt und will das Büro schon wieder verlassen, als ihm ein schwarzes, fünfeckiges Objekt auffällt, dass von ausserirdischer Herkunft sein muss. Gerade, als Max es aufheben will, erscheint Brody in der Tür und warnt ihn, dass er es nicht anfassen soll. Brody fragt, was er hier macht und Max erwidert, dass er nur neugierig war und sich umsehen wollte. Brody hebt das fünfeckige Objekt hoch und fragt, ob Max das kennen würde. Max sagt Nein und als Brody fragt, weshalb er es dann anfassen wollte, sagt Max, dass er eben nur neugierig war. Nun fragt Max, was es denn ist, doch Brody gibt ihm keine Antwort und feuert ihn stattdessen. Maria besucht Liz im Büro, denn sie glaubt eine Erklärung dafür gefunden zu haben, wieso Max gestern Abend mit Tess zusammen war. Sie meint, dass Max nur ihren Beschützer spielte, falls der Killer auch hinter Tess her sei. Doch Liz glaubt eher, dass Max Maria hierher geschickt hat, um sie zu versöhnen. Maria streitet das natürlich ab, gesteht aber, dass sie für sie Beide nur das Beste will. Doch Liz verlangt, dass Maria sich da raus hält und schickt sie nach Hause. Kaum ist Maria weg, hört Liz seltsame Geräusche aus Whitakers Büro und sieht nach, was los ist. Sie erwischt Whitaker beim Alkohol trinken und Akten vernichten. Liz fragt bestürzt, ob sie etwas tun kann und die angetrunkene Whitaker sagt nur, sie könne den Reisswolf mit den Akten füttern. Liz erkennt, dass alle Akten vom FBI stammen und von Ausserirdischen handeln. Doch Whitaker will nur alles vernichten, dass mit Pierce zu tun hat. Whitaker fragt Liz, ob sie schon mal verliebt war und Liz sagt Ja. Während Liz nun Akten vernichtet, fragt Whitaker sie über diese Beziehung aus. Liz wird immer offener und gesteht am Ende, dass sie Tess wirklich dafür hasst, dass sie ihr Max weggenommen hat. Da klingelt das Telefon und Liz muss gehen, um das Gespräch entgegen zu nehmen. Doch kaum ist Liz weg, ist Whitaker plötzlich nicht mehr betrunken - sie hat von Liz die Informationen erhalten, die sie haben wollte. Tess liegt in Kyles Trikot auf seinem Bett und liest eine seiner Zeitschriften, als Kyle herein kommt. Kyle ist natürlich wütend, doch als Tess das Trikot plötzlich vor seinen Augen ausziehen will, ist es ihm doch recht, wenn sie es anbehält. Dann versucht Kyle sie über Privatsphäre aufzuklären und Tess erwidert gelangweilt, dass sie ihn auf der Stelle mit ihren Blicken töten könnte. Als Kyle sie ziemlich schockiert ansieht, sagt Tess "Ihr Buddhisten habt wohl gar keinen Sinn für Humor". Kyle sprintet sofort zur Zimmertür und schliesst sie. Dann fragt er Tess, woher sie davon weiss und sie antwortet, dass sie das Buch "Buddhismus für Anfänger" unter seinem Bett gefunden hat. Kyle möchte nicht, dass Tess irgend jemandem von der Sache erzählt und Tess zieht ihn damit auf. Doch Kyle ist wirklich nicht zum scherzen zumute. Als er die Wahrheit über die Aliens erfuhr, hatte ihn das aus der Bahn geworfen und er begann sich Fragen zu Stellen, die ihm niemand beantworten konnte. Alles, was Kyle wollte, war ein bisschen Seelenfrieden - doch das kann Tess ja nicht verstehen.. Das hat Tess nun ziemlich verletzt - Sie hat keine Freunde und keine Familie. Nur Drei andere, die so sind wie sie und ihr Erzieher wurde gerade ermordet. Aber was weiss sie schon von Seelenfrieden. Tess verlässt bedrückt Kyles Zimmer und da wird ihm klar, dass es ihr eigentlich noch sehr viel schlechter geht, als ihm. Max, Isabel und Michael sitzen auf der Tribüne des Sportplatzes und Max erzählt ihnen von dem schwarzen, fünfeckigen Objekt. Michael bezweifelt sowieso, dass Milton das UFO-Center wirklich verkauft hat - Vielleicht hat Brody ihn getötet? Ausserdem interessiert sich Brody dafür, was am 14. Mai passiert ist. An diesem Tag aktivierten die Aliens die Kommunikatoren und wie Nasedo befürchtete, haben sie ihren Feinden damit wohl verraten, wo sie sind. Isabel zweifelt an Michaels Theorien und er wird ziemlich laut, worauf Max ihn zurechtweisen muss. Max hat vor, Valenti zu bitten, nach Milton zu suchen und ein bisschen etwas über Brody heraus zu finden, doch Michael würde lieber ins UFO-Center einbrechen und dieses Objekt stehlen. Das gefällt wiederum Max nicht, denn ihr einziger Schutz vor den Skins ist nur noch, dass die nicht wissen, wer sie sind. Michael will eine Abstimmung, doch Max ist ihr Anführer und er hat entschieden. Michael sagt Max ins Gesicht, dass er sich zwar nicht an sein früheres Leben erinnern kann, doch er war damals sein stellvertretender Kommandeur und Max hatte damals sicher auf ihn gehört. Michael bricht ins UFO-Center ein. Er schleicht durch die Kulissen, als er plötzlich Brody entdeckt und ihm leise folgt. Brody hat das schwarze Objekt bei sich, das plötzlich anfängt zu Piepen und dann einen Impuls aussendet. Brody ist darüber ziemlich erschrocken und hat offensichtlich keine Ahnung, was da passiert. Als der Impuls auf Michael trifft, wird dieser mit ungeheurer Wucht zu Boden gerissen. Brody hört natürlich den Lärm und geht auf Michael zu, doch der kann sich aufrappeln und verschwinden, bevor Brody ihn erkennt. Max und Isabel sind zu Michael in die Wohnung gekommen und während sich Isabel Michaels Rippen ansieht, hält Max ihm wieder eine Standpauke. Er ist es leid, mit Michael immer wieder die selbe Unterhaltung führen zu müssen, doch diese Strafpredigt hilft ihnen jetzt auch nicht weiter. Nasedo ist schon tot und Michael passierte das vorhin um ein Haar auch. Isabel meint, sie müssten nun etwas tun - sie müssen Brody töten. Max sieht sie total schockiert an, denn von ihr hatte er das nicht erwartet - und auch Michael hatte das nicht erwarrtet. Doch Brody hatte offensichtlich eine Ausserirdische Waffe benutzt und ein Mensch könnte das nicht. Isabel ist überzeugt, dass Brody Nasedo getötet hat und da sie im Krieg sind, heisst es nun: Brody oder die Aliens. Isabel und Michael haben sich bereits entschieden. In der Schule erzählt der Lehrer, wie sich die Kubakrise zuspitzte, als ein Aufklärungsflugzeug abgeschossen wurde. Der Pilot war tot und es wurde ein Vergeltungsschlag gefordert. Doch war das die richtige Entscheidung? Zur richtigen Zeit? Es langen viele Vorschläge auf dem Tisch und sein eigener Bruder zweifelte an Kennedy. Doch, was immer er jetzt auch tat: Erst die Geschichte würde sein endgültiger Richter sein. Max sitzt mit Maria draussen im Schulhof und hat einen Stapel Bücher vor sich liegen. Obwohl Maria keine Ahnung hat, worum es eigentlich geht, quatscht Max sie mit seinen Problemen voll. Woher wusste Kennedy, wie er vorgehen musste, damit die Sache gut endete? Max hat diesen Durchblick einfach nicht, obwohl er ein grosser Führer sein soll und sieht Maria fragend an, als ob sie die Antwort kennen würde. Maria schnappt sich eines der Bücher und schlägt damit auf Max ein, damit er wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommt. Maria hat schon gemerkt, dass Max sich fragt, wie man ein grosser Führer wird und erzählt ihm jetzt etwas über Kennedy. Kennedy war gar nicht so toll, denn er hatte seine Frau betrogen. Aber Max hat Liz ja auch mit Tess betrogen. Max erwidert sofort, dass er nichts mit Tess hat und Maria kontert, dass sie ihn um Mitternacht mit Tess gesehen hatten. Damit sind Max' Chancen bei Liz weiter gesunken und er weiss das. Max fragt niedergeschlagen, was er jetzt tun soll. Maria antwortet, er solle einfach auf sein Herz hören und Liz seine Gefühle zeigen - und zwar sofort. Max, Michael und Isabel stehen gegenüber vom UFO-Center und bereiten sich darauf vor, dort einzudringen. Sie betreten mit entschlossener Mine das UFO-Center und bewegen sich auf Brodys Büro zu. Max geht voraus und Michael und Isabel folgen ihm. Plötzlich muss Max daran denken, wie Michael Pierce tötete, wie Valenti Hubble tötete, wie Liz im Crashdown angeschossen wurde und wie Pierce ihn in dem weissen Raum folterte. Max dreht sich zu Isabel und Michael um und sagt ihnen, dass sie das einfach nicht tun können. Doch Isabel und Michael sind fest entschlossen und wollen an Max vorbei. Max lässt kurzerhand eines dieser Kraftfelder entstehen und die Beiden sind ziemlich baff. Als er es wieder fallen lässt, hat Max eine Entscheidung getroffen. Isabel und Michael werden hier auf ihn warten und Max wird zu Brody gehen und die Wahrheit herausfinden. Michael fragt, was sie tun sollen, wenn Brody ihn tötet und Max erwidert nur, dass Michael dann der Anführer sei. Brody arbeitet an einem Computer, als Max neben ihm auftaucht und fragt, weshalb er nach Roswell gekommen ist. Max hat Brody ziemlich erschreckt und er meint, Max wolle sich dafür rächen, dass er ihn gefeuert hat. Doch Brody erwidert nur frech, dass er nicht hier sei, um seine Fragen zu beantworten. Also beantwortet Max sie selber: Brody ist wegen dem hier, was am 14. Mai geschah. Max sagt, dass er es überall in Brodys Akten gesehen habe, doch Brody ahnt, dass mehr dahinter steckt und greift nach dem schwarzen Objekt. Bevor Brody das Objekt erreichen kann, hält Max ihn fest und fragt ihn "Sie sind einer von uns, nicht wahr?". Brody bestätigt das und Max fragt weiter, was er hier in Roswell will. Brody erwidert, dass er nochmal Kontakt aufnehmen und vielleicht sogar nochmal zurückkehren will. Max hält Brody nicht für gefährlich und lässt ihn los. Brody fragt, ob er sich daran erinnern könne, was passiert ist und Max antwortet, dass er sich nicht an alles erinnern könne. Brody geht es nicht anders. Brody erzählt, dass er nach 2 Jahren Therapie, um das Gedächtnis zurück zu erlangen, sich von der ganzen Entführung trotzdem nur an die Farbe der Wände und den Geruch erinnern kann. Da fällt bei Max der Groschen: Brody ist kein Ausserirdischer, sondern ein Entführungsopfer vonAusserirdischen! Brody erzählt weiter, dass es vor 7 Jahren passierte. Er fuhr auf dem Highway durch Massachusetts und plötzlich war er in diesem Raum. Die Ausserirdischen machten etwas mit ihm und dann war er wieder in seinem Auto. Doch es waren 2 Tage vergangen und er war in West Virginia. Brody hätte das gerne als LSD-Flashback abgetan, doch er hatte Knochenkrebs im Endstadium und nach der Entführung war der Krebs einfach weg. Max fragt ihn nach dem schwarzen Objekt und Brody erzählt ihm, dass er es vor 3 Jahren von jemandem kaufte, der angeblich mit Ausserirdischen Gegenständen handelte. Er hielt es eigentlich für Schrott, doch am 14. Mai erwachte das Ding plötzlich zum Leben und sendete einen Impuls aus. Also heuerte Brody ein Team an und lies das ganze Radio-Teleskop-Netz untersuchen - und sie fanden etwas! Während Isabel und Michael draussen an der Tür kleben und lauschen, erzählt Brody weiter, dass sie ein starkes Mikrowellen Signal ausfindig machen konnten - und das kam aus Roswell. Brody glaubt zwar nicht, dass die Ausserirdischen unter ihnen sind, doch er glaubt, dass sie hier mit den Menschen Kontakt aufnehmen wollen. Dann fragt Brody Max nach seiner Entführung. Die Drei verlassen das UFO-Center wieder und Isabel ist sichtlich stolz auf ihren Bruder, dass er es so hinbekommen hat. Keiner von ihnen bemerkt, dass sie beobachtet werden. Isabel, Max, Alex und Tess sitzen im Crashdown und diskutieren über Brody, während Maria serviert. Isabel erzählt, dass Brody dabei half, ein Internet-Unternehmen an die Börse zu bringen und war damit sogleich Millionär. Als er jedoch von seiner Entführung zu erzählen begann, zahlten ihn seine Kollegen mit 300 Millionen aus - so konnte er das UFO-Center kaufen. Darauf meint Alex, er müsse unbedingt noch mehr Computer-Kurse belegen. Tess fragt, was dann mit dem Angriff auf Michael war und Isabel erzählt, dass das Gerät in Brodys Hand einfach los ging. Da kommt Kyle herein und winkt Tess zu sich. Sie fragt, was nun wieder los ist und Kyle erzählt ihr, dass er sein Zimmer für sie ausgeräumt hat. Er wird auf der Couch schlafen - und materielle Besitztümer belasten sowieso nur den Geist. Kyle will schon wieder gehen, da bedankt sich Tess bei ihm. Courtney geht an den Tresen, wo Michael mal wieder mit kochen beschäftigt ist. Sie fragt ihn verführerisch, was er von Piercings hält und er antwortet "Gar nichts", denn er mag keine Schmerzen. Courtney erwidert, dass es nur einmal weh tun würde - danach ginge es um Stimulation. Maria kommt dazu und sagt ihr, dass ihr Tisch auf sie wartet. Maria ist klar, dass Courtney Michael ständig anbaggert und sie findet das gar nicht toll. Liz kommt ins Crashdown und sieht Tess mit den anderen am Tisch sitzen. Sie wendet ihren Blick von Tess ab und geht schnurstracks an ihrem Tisch vorbei. Als Max sie sieht, geht er Liz hinterher und hält sie am Arm fest. Er möchte mit ihr reden, doch Liz will nicht. Maria hat schon versucht, ihr die Sache mit Tess zu erklären, doch Max erwidert, dass es hier nicht um Tess ginge - hier geht es nur um sie Beide. Max sagt ihr, dass er sie weder vergessen, noch über sie hinwegkommen würde, denn er interessiert sich nicht für sein Schicksal oder seinen Planeten - sondern nur für Liz. Liz kann darauf im Moment nichts erwidern und Max kehrt an den Tisch zurück. Maria kommt zu ihr und sagt, Max sei doch echt ein toller Typ. Max setzt sich wieder zu den anderen an den Tisch und Tess erinnert ihn daran, dass ihre Probleme noch immer bestehen. Nasedos Mörder ist irgendwo da draussen und er ist wahrscheinlich ganz in ihrer Nähe. Courtney muss auf die Toilette und bittet Maria, sie so lange zu vertreten. Courtney geht in den Waschraum und schliesst die Tür hinter sich. Doch sie muss gar nicht auf die Toilette, sondern an ihrem Hals juckt etwas. Sie fängt an, sich zu kratzen und plötzlich hält sie ein Stück Haut in der Hand. Als sie daran zu ziehen beginnt, löst sich die Haut von ihrem ganzen Gesicht. Sie ist ein Skin! Sie macht sich kurz zurecht, schmeisst dann die Haut in die Toilette und spült sie hinunter, um dann an ihre Arbeit zurück zu kehren, als sei nichts passiert.

Copyright © Catherine

Quellen: ROSWELL FOREVER

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