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DIE STORY: DER ROSWELL ZWISCHENFALL

Rowell, New Mexico, USA 2. Juli 1947 ,Bergung nach UFO-Absturz

Der Roswell-Zwischenfall ist die faszinierendste aller UFO-Geschichten und gleichzeitig die einzige, zu der es greifbare Beweise geben soll.

Am fr�hen Nachmittag des 2. Juli 1947 wurde w�hrend eines Unwetters ein diskusf�rmiges UFO beim Flug �ber Roswell beobachtet. Am n�chsten Morgen entdeckte der Ranchverwalter William Brazel mit anderen Arbeitern Tr�mmerst�cke, die �ber eine Viehweide verstreut waren. Der Fundort lag 125 km nordwestlich von Roswell, in der Richtung, in der auch das UFO geflogen war. Brazel verst�ndigte Sheriff Wilcox von Chaves County. Dieser nahm Kontakt zu Major Jesse A. Marcel vom Luftwaffenst�tzpunkt Roswell auf, weil er vermutete, da� es sich um ein abgest�rztes Flugzeug handelte.

Die offiziellen Stellen der Luftwaffe waren an diesem Fall h�chst interessiert. Brazel wurde verhaftet und einige Tage festgehalten. Als man ihn freilie�, legte man ihm nahe, aus Gr�nden der nationalen Sicherheit nichts �ber den Vorfall verlauten zu lassen. Major Marcel und sein Team sammelten die Tr�mmerst�cke auf und brachten sie mit einem Auto nach Roswell auf den Luftwaffenst�tzpunkt.

Zu diesem Zeitpunkt war noch keine Rede von einem UFO oder von dem Besuch "Au�erirdischer". Die Beteiligten waren lediglich erstaunt, da� z.B. eine Art d�nner Metallfolie, die sie gefunden hatten, auch durch starke Schl�ge nicht eingebeult werden konnte, au�erdem fand sich eine Teil aus einer leichten Substanz, wie Balsaholz, das aber nicht entflammbar war und au�erdem unleserliche Zeichen trug.

Auf Befehl von Oberst Blanchard wurden die Fundst�cke zum Luftwaffenst�tzpunkt Wright Patterson in Ohio geflogen. Major Marcel sollte sie begleiten, wurde dann aber nach Fort Worth befohlen, soda� die Teile ohne ihn weitertransportiert wurden.
Am 8. Juli war in der Presse von Roswell ein Artikel erschienen, in dem �ber den Fund einer "Fliegenden Untertasse auf dem Luftwaffenst�tzpunkt berichtet wurde. Sofort dementierte die Regierung und setzte die Zeitungsredaktion unter Druck, um solche Meldungen in Zukunft zu verhindern.

Auch eine Sendung der �rtlichen Radiostation KGFL �ber das Thema wurde auf Betreiben der Regierung abgebrochen.
Auf dem St�tzpunkt Wright Patterson fand kurz darauf eine Pressekonferenz statt, auf der Brigadier General Ramey das gefundene Material der �ffentlichkeit pr�sentierte. Diese Wrackteile geh�rten eindeutig zu einem Rawin-Wetterballon, wie ihn die Luftwaffe benutzte. Major Marcel, der ebenfalls bei der Pressekonferenz zugegen war, behauptete jedoch damals (und anschlie�end Zeit seines Lebens), da� diese Materialien nicht die gewesen seien, die er auf Branzels Ranch gefunden hatte.

Weitere Verunsicherung trat ein, als nahe Socorro, New Mexico, angeblich eine Fliegende Untertasse mit dem den Leichen der Besatzung entdeckt wurde. Das n�hrte das Ger�cht, die Bergungsarbeiten auf Brazels Ranch h�tten nur von dieser viel wichtigeren Fundstelle ablenken sollen. Glenn Dennis, ein Leichenbestatter in Roswell, erhielt Besuch von einem Vertreter des Luftwaffenst�tzpunktes, der ihn fragte, ob er Kinders�rge liefern k�nnte, die sich hermetisch verschlie�en lie�en. Dieses schien das Vorhandensein von Leichen zu best�tigen.

Neue Aktualit�t erhielt der Roswell-Zwischenfall, als 1995 ein Film auftauchte, der angeblich w�hrend der Obduktion der Leichen aus dem UFO von Socorro gedreht worden war. Der britische Filmemacher Ray Santilli hatte ihn angeblich Jack Barnett abgekauft, der Kameramann der US-Streitkr�fte gewesen und die Autopsie gefilmt hatte. Dabei h�tte er angeblich eine Filmrolle zur�ckbehalten.

Der Film ist offenbar eine F�lschung. Der Tisch, auf dem die angebliche Leiche liegt, ist kein Seziertisch, ein Wandtelefon, wie es im Film zu sehen ist (im unteren Bild am oberen Bildrand, Mitte), gibt es erst seit 1956, und auch die Umst�nde der Obduktion selbst sind h�chst unrealistisch.

Trotzdem gibt es auch hier Augenzeugen, die behaupten, da� wirklich Leichen gefunden wurden, und da� diese so �hnlich wie die in dem Film dargestellten ausgesehen h�tten.
Was ist nun wirklich dran an dem Roswell-Zwischenfall? Tatsache ist, da� die Regierung bzw. die Streitkr�fte irgendetwas verheimlichen wollten. Das h�tten aber auch ganz irdische Dinge sein k�nnen, denn in White Sands, ebenfalls in New Mexico, wurde zu dieser Zeit der Grundstein f�r das amerikanische Weltraumfahrt-Programm gelegt, in Los Alamos befand sich das Testgel�nde f�r die amerikanischen Atombomben. Es hat also hier und zu dieser Zeit sicher �fter Gelegenheit gegeben, sonderbare Erscheinungen am Himmel zu sehen, und es bestand f�r die amerikanische Regierung aller Grund, �ber diese Dinge den Mantel der Geheimhaltung zu decken. Dazu w�re nat�rlich eine UFO-Legendenbildung sehr gut geeignet gewesen.

Der Spiegel berichtete anl��lich des Auftauchens des angeblichen Roswell-Films, da� das UFO von Roswell in Wirklichkeit ein Beobachtungsballon war, von dem aus man die Schockwellen messen wollte, die beim Z�nden sowjetischer Atombomben entstehen w�rden, was 1949 auch tats�chlich gelang. Diese immens teure und h�chst geheime Programm, das Projekt "Mogul" endete 1950, als es m�glich wurde, die Schockwellen auch von der Erde aus zu registrieren.

Trotz aller Erkl�rungsversuche von Luftwaffe und Regierung bleiben Zweifel daran, was in Roswell wirklich geschehen ist.











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