La vitalité
de la révitalisation linguistiqueRT: Deutschbelgien
Jeroen
Darquennes
Brussel/Bruxelles
Aus einem kontaktlinguistischen Blickwinkel wird die gängige Sprachrevitalisierungstheorie konstruktiv kritisiert. Der Versuch wird dabei unternommen über eine rein theoretische Dimension hinauszugehen, da Daten einer Feldforschung bei der 'deutschen Minderheit' in Altbelgien-Mitte und-Süd miteinbezogen werden. Diese Daten sowie die hinterliegende Theorie werden - als Anregung zur Diskussion - mit der Aosta-Studie verglichen.
(2) etwa 'Recherche
empirique: nouriture essentielle pour la révitalisation linguistique'
Im späten Frühling 2002 wurde im Rahmen einer Pilotstudie in den ehemalig
deutschen Gebieten Altbelgien-Mitte und-Süd eine Feldforschung zum Stand
der deutschen Sprache ausgeführt. Die forschungstheoretische und forschpraktische
Probleme, die mit dieser Pilotstudie einhergingen, sowie die Ergebnisse dieser
Studie werden in einer synthetisierenden Weise vorgestellt und auf die gängige
Sprachto-, Spracherhalt- und Sprachrevitalisierungsdebatte bezogen.