Wittgenstein und das Denken

Boris Körkel, 25. Juni 1996

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Was ist Philosophie? Seit Kant beschäftigt sich die Philosophie nicht mehr so sehr mit den Objekten,

(Philosophie ist in der Wortbedeutung die ,,Liebe zur Weisheit", es geht ihr um das Ganze des Seins, das den Menschen als Menschen angeht (,,das Seiende, wie es an ihm selbst sei"), um Wahrheit, die, wo sie aufleuchtet tiefer ergreift als jede wissenschaftliche Erkenntnis (Vgl. Karl Jaspers, Einführung in die Philosophie, München 1959, S. 9ff). Dabei hat die Philosophie aber kein einziges allgemeingültiges Ergebnis aufzuweisen.)

sondern vielmehr mit der Art, wie wir Erkenntnis über Objekte gelangen (der endliche Mensch kann überhaupt nicht absolut erkennen). Im Mittelpunkt der Betrachtung steht also das Denken als Voraussetzung des Erkennens.

Bevor wir ermitteln, wie Wittgenstein das Problem des Denkens angeht, wollen wir uns darüber klarwerden, was sozusagen vor Wittgenstein als Denken bezeichnet wurde. Im philosophischen Wörterbuch (Kleines philosophisches Wörterbuch, Hg. v. Max Müller und Alois Halder, Freiburg 1971, S. 60f) steht:

Denken, die dem Menschen allein eigene Fähigkeit, sich über die bloße Sinnfälligkeit von Augenblicks- u. Einzelwahrnehmungen zu erheben zu einer geistigen Vergegenwärtigung übergreifender Ordnungsbeziehungen, welche die Einzelwahrnehmungen leisten und zur Erfahrung der Wirklichkeit zusammenfügen. Das Denken steht dabei nicht eigentlich im Gegensatz zur Sinneserfassung, sondern wird auf einer völlig neuen Ebene konstituiert, der des Geistes.

Es können folgende Aspekte aus diesem Lexikonartikel zusammengefaßt werden:

1. Denken ist eine Fähigkeit des Menschen.
2. Es leistet die Entlastungsarbeit, unstrukturierte sinnliche Wahrnehmungen in Ordnungsbeziehungen zu stellen.
3. Denken wird ausgelöst und bleibt grundsätzlich bezogen auf sinnliche Eindrücke.
4. Denken findet im Geiste statt.

Wittgenstein beschäftigte sich in den Philosophischen Untersuchungen v. a. in den 316 - 362 mit dem Denken. Es geht ihm insgesamt gesehen darum, die Vorstellung zu beseitigen, daß es das Denken sei, das den sonst toten Zeichen der Sprache Leben einhaucht. Wittgenstein problematisiert also den Zusammenhang von Denken und Sprache. Hier wird ein kleiner Exkurs auf seine Position im Tractatus notwendig.

Der Tractatus stand in einer doppelten philosophischen Tradition. Einmal gab es die mentalistische oder idealistische Auffassung vom Denken als psychisches und inneres Ereignis im Individuum. Zum anderen die durch Frege, Moore und Russell vertretene antipsychologistische Bewegung, die Gedanken als abstrakte Entitäten jenseits eines Individuums betrachtete. Dies war eine Rückkehr zu dem platonischen Bild, daß die abstrakten Gedanken eine dritte Realität bevölkern, in der sie entweder wahr oder falsch sind, unabhängig davon, ob sie von jemandem gedacht werden oder nicht. (Deshalb können auch zwei Menschen den selben Gedanken besitzen, und deshalb können Gedanken kommuniziert werden.)

Der Tractatus vermeidet beide Positionen. Der Gedanke ist hier zwar im Fregeschen Sinne ein logisches Abbild der Tatsachen. Seine einzige abbildende Form ist die logische Form, und diese hängt nicht von einem bestimmten Medium ab. Aber auf der anderen Seite ist ein Gedanke weder eine abstrakte, noch eine psychische Entität, die mit einem Satz in Verbindung tritt. Vielmehr ist ein Gedanke ein sentence-in-use, ein gedachtes Satzzeichen, das auf die Realität projiziert wurde.

TLP 3 Das logische Bild der Tatsachen ist der Gedanke.
TLP 3.1 Im Satz drückt sich der Gedanke sinnlich wahrnehmbar aus.
TLP 3.5 Das angewandte, gedachte, Satzzeichen, ist der Gedanke.
TLP 4 Der Gedanke ist der sinnvolle Satz.

Die Methode der Projektion:

TLP 3.11 Wir benützen das sinnlich wahrnehmbare Zeichen (Laut- oder Schriftzeichen etc.) des Satzes als Projektion der möglichen Sachlage.
Die Projektionsmethode ist das Denken des Satz-Sinnes.

Das heißt, daß ein Gedanke eine psychische Entität ist, die nicht identisch aber isomorph ist mit dem Satzzeichen auf der einen Seite, und dem dargestellten Ereignis auf der anderen Seite. Wittgenstein dachte im Tractatus' der Gedanke sei selbst ein Satz in der Gedankensprache, und sei eng verknüpft mit dem Satzzeichen. Gedanken können vollständig in Sprache ausgedrückt werden. (Das ist ein Bruch mit der Vorstellung von Frege und Russell, die Beziehung zwischen Gedanke und Sprache sei extern.) Gedanken sind nicht irgendwelche Entitäten hinter der Sprache, und Sprache ist nicht ein bloßes Medium, um einen außersprachlichen Denkvorgang zu vermitteln.

Im Tractatus geht Wittgenstein davon aus, daß eine logische Analyse eines Satzes der Zeichensprache die Struktur des dahinter (oder darunter) liegenden Satzes der Gedankensprache freilegen wird. Der Denkapparat, der Geist, ist es, der den Lauten Leben einhaucht.

In den Philosophischen Untersuchungen gibt Wittgenstein uns kein ebenso geschlossenes Bild davon, was er unter dem ,,Gedanken" oder unter ,,denken" versteht. Ihm geht es vielmehr darum, die eben dargestellten Positionen des Tractatus zu beseitigen.

Wittgenstein beginnt in 316 mit der Aufforderung: ,,Schauen wir uns selbst beim Denken zu!" Dies ist ein Blick nach innen; das Denken muß uns also als innerer Vorgang erscheinen. Der Satz ist folglich ein Ausdruck dieses inneren Prozesses. (Später zeigt Wittgenstein' daß dies falsch ist.) Wir sind gewohnt, in unserer Sprache Idiome wie ,,Schnelle des Gedankens", ,,blitzartiges Denken", ,,Probleme werden uns mit einem Schlag klar", etc. (vgl. 318) zu gebrauchen. Wittgenstein schaut auf die Bedeutung dieser Idiome. Seinem Ansatz aus 1 (bzw. 30, passim) folgend, nach dem die Bedeutung eines Wortes sein Gebrauch in der Sprache ist, richtet er seinen Blick nun auf die Verwendung dieser Idiome. Er fragt nach den Begleitumständen. (,,Was geschieht, wenn ein Mensch plötzlich versteht?", 321 - 323) Die Antwort auf diese Frage ist nicht die Beschreibung eines inneren Prozesses.

Der innere Prozeß des Denkens scheint Wittgenstein gar nicht zu interessieren. Denken beruht nicht auf inneren Gründen, sondern auf äußeren Gewißheiten (325), und ,,was die Menschen als Rechtfertigung gelten lassen, - zeigt, wie sie denken und leben." (!) Denken ist also eine Frage der (äußeren) Lebensform.

S. 489: Kann nur hoffen, wer sprechen kann? Nur der, der die Verwendung einer Sprache beherrscht. D.h., die Erscheinungen des Hoffens sind Modifikationen dieser komplizierten Lebensform.
S.572: Das Hinzunehmende, Gegebene - könnte man sagen - seien Lebensformen.
241: ,,So sagst du also, daß die Übereinstimmung der Menschen entscheide, was richtig und was falsch ist?" - Richtig und falsch ist, was Menschen sagen; und in der Sprache stimmen die Menschen überein. Dies ist keine Ubereinstimmung der Meinungen, sondern der Lebensform.
23: Das Wort ,,Sprachspiel soll hier hervorheben, daß das Sprechen der Sprache ein Teil ist einer Tätigkeit, oder einer Lebensform.
19: ... wenn ich ,Platte!" rufe, so will ich doch, er soll mir eine Platte bringen! - Gewiß, aber besteht ,,dies wollen" darin, daß du in irgend einer Form einen anderen Satz denkst als den, den du sagst? -

Die Vorstellung einer inneren Gedankensprache hat Wittgenstein also aufgegeben zugunsten einer Vorstellung vom ,,Denken' als Teil einer Lebensform. Er kritisiert also die Ansicht, das Denken sei ein mentaler Prozeß, der das Sprechen begleitet, und es mit Bedeutung ausstattet.

Nun (327 - 341) geht es um das Verhältnis zwischen Gedanke und Rede. Wittgenstein wirft im 327 die Frage auf "Kann man denken, ohne zu reden?", in 330 ,,Ist Denken eine Art Sprechen?" (und was ist gedankenloses Sprechen?) Um diese Fragen zu beantworten schaut Wittgenstein nicht darauf, was in uns geschieht, wenn wir denken, sondern er untersucht die Frage ,,was nennt man noch denken?" (328)
Antworten auf die Frage:

318: ... werden wir im allgemeinen nicht sagen, wir dachten schneller, als wir sprechen; sondern der Gedanke erscheint hier vom Ausdruck nicht abgelöst.
329: Wenn ich in der Sprache denke, so schweben mir nicht neben dem sprachlichen Ausdruck noch ,,Bedeutungen" vor; sondern die Sprache selbst ist das Vehikel des Denkens.
330: Und da scheint es eine Begleitung des Sprechens zu sein. (...) Sprich die Zeile: ,,Die Feder ist wohl stumpf Nu, nu, sie geht." Einmal denkend; dann gedankenlos; denn denk nur den Gedanken, aber ohne die Worte.
331: Stell dir Menschen vor, die nur laut denken könnten!
332: ,,Denken" nennen wir wohl manchmal, den Satz mit einem seelischen Vorgang begleiten, aber ,,Gedanke" nennen wir nicht jene Begleitung.

Besonders wichtig für Wittgensteins eigentliche Auffassung erscheint mir der 329, wo er die Sprache als das Vehikel des Denkens bezeichnet, also Sprechen und Denken nicht ein Paar Handlungen nennt, sondern beide als Glieder eines dualen Prozesses ansieht. Was ich gesagt habe, ist, was ich denke, nicht eine Beschreibung von irgendetwas anderem, was mein wahrer Gedanke ist. Der Satz ist keine Übersetzungen meines Gedankens, den ich in ,,Mentalesisch" formuliert habe. Denken ist kein Prozeß hinter der Äußerung.

(,,Wenn ich in der Sprache denke" ist ein unglücklicher Ausdruck. (Vgl. Hacker, S.350.).)

Denken und Sprechen scheinen ein gleichzeitig ablaufender Prozeß zu sein. (Vgl. 330). Das ist aber nicht so! Die 330 - 337 bieten Gegengifte gegen diese irreführende Ansicht.

In den 339 - 341 treibt Wittgenstein diesen Teil der Diskussion dann auf die Spitze. (Man könnte vielleicht sagen, hier liegt die zentrale These.):

339: Denken ist kein unkörperlicher Vorgang, der dem Reden Leben und Sinn leiht, und den man vom Reden ablösen könnte...

Wenn denken kein unkörperlicher Vorgang ist, dann ist es wohl eine geistige Aktivität, die in der Realität eine Anwendung findet.

340: Wie ein Wort funktioniert, kann man nicht erraten. Man muß seine Anwendung ansehen und daraus lernen.

In den 342 - 352 kehrt die Diskussion zu der Frage von 327 zurück: ,,Kann man denken, ohne zu reden?" Ein scheinbarer empirischer Beweis dafür, daß man denken kann, ohne zu reden, ist der Fall des Mr. Ballard: Ein Taubstummer behauptet, er habe sich als Kind, als er noch keine Sprache gelernt hatte, Gedanken über Gott und die Welt gemacht. (Mir fallt als Gegenbeweis Kaspar Hauser ein. Er behauptet, er habe erst wieder angefangen zu denken, als er aus seinem finsteren Kerker befreit wurde, wo er die Sprache verlernt hatte.)
Zum Denken bei Taubstummen: (Helmut Gipper, Denken ohne Sprache?, Düsseldorf 1978, 5.
23ff)

Wo gibt es menschliches Denken ohne Sprache? Wo gibt es Menschen ohne Sprache?
Man kann dabei an das noch nicht sprechende Kleinkind denken oder an den Sprachgeschädigten, also z. B. den Gehörlosen, den Taubstummen. Gibt es beim Taubstummen ein Denken ohne Sprache? Man hat die Frage gelegentlich mit Ja beantwortet, so der Taubstummenlehrer Gerhart Lindner in einem bemerkenswerten Aufsatz ,,Denkvorgänge beim Schachspiel. Prozesse außerhalb der Sprache".
Lindner berichtet, daß taubstumme Schüler gut schachspielen lernen und vollsinnige Altersgenossen darin sogar gelegentlich übertreffen. -
Niemand wird leugnen, daß man beim Schachspielen denken muß; da die Taubstummen nicht sprechen können, denken sie ohne Sprache. (...)
Es fragt sich nur, ob der taubstumme Schachspieler wirklich sprachfrei ist. (...)
Wie in liebevoller und mühsamer Arbeit ein taubstummes Kind zum Sprechen gebracht wird, ohne das Gesprochene mit dem Ohr kontrollieren zu können, das ist hier nicht zu erläutern. Tatsache ist, daß das taubstumme Kind die Sprache, wenn auch nur mühselig und rudimentär, erlernt.
Und zwar erwirbt ein solches Kind, wie Kropp (E. Kropp, Vom Sprachwerden im taubgeborenen Kinde, Halle 1957.) statistisch nachgewiesen hat, im ersten Schuljahr etwa 180 Substantive. 45 Verben, 40 Adjektive und ebensoviel andere Wörter(...), im zweiten Jahr sind es schon 500 Wörter, im dritten Jahr 800 Wörter, (...) hinzu kommt eine ganze Reihe von Satzbauplänen, Haupt- und Nebensätzen mit dem Ausdruck der darin beschlossenen Kausalverknüpfungen, d. h. mit einem beachtlichen Inventar logischer Beziehungen. Die Schüler aber, die Schach spielen lernen, pflegen noch älter zu sein, sie beherrschen also schon einen bedeutenden Sprachschatz. (...) Soviel dürfte erwiesen sein: Auch der Taubstumme denkt nicht ohne Sprache (...). Denken ohne Sprache ist also beim erwachsenen Menschen nicht mit Sicherheit nachweisbar.

Wittgensteins Antwort auf den Fall Ballard ist anderer Art. Er bestreitet einfach, daß Ballard seine angeblich wortlosen Gedanken richtig in Sprache übersetzt hat. Es ist unklar, was in Ballards Fall überhaupt für Gedanken gelten kann, die er hatte, als er sie nicht ausdrücken konnte.

Dies führt uns zu einer wichtigen Feststellung: Wir alle denken, indem wir zu uns sprechen, ohne die Gedanken laut auszusprechen. Dieses ,,zu uns selbst reden", ein Idiom, das wir so gebrauchen, können wir aber nicht untersuchen, indem wir unser eigenes Inneres beobachten, sondern wir müssen von außen schauen, was die Anzeichen dafür sind, daß jemand leise zu sich selbst spricht. (Was sind die Begleitumstände?) Das Kriterium dafür, daß jemand in seiner Vorstellung etwas zu sich selbst sagt, liegt in seinem Verhalten; - wie auch das Kriterium dafür, daß jemand Schmerzen hat, sein Verhalten ist.

650: Wir sagen, der Hund fürchtet, sein Herr werde ihn schlagen; aber nicht: er fürchtet, sein Herr werde ihn morgen schlagen. Warum nicht?
S.489: Man kann sich ein Tier zornig, furchtsam, traurig, freudig, erschrocken vorstellen. Aber hoffend? Und warum nicht?
S.577: Ein Hund kann nicht heucheln, aber er kann auch nicht aurrichtig sein.

Warum denken wir, daß der Hund nicht zu sich selbst reden kann? Er hat zwar nicht-linguistische Ausdrücke in seinem Verhalten für einen unmittelbaren Gedanken, aber einen anderen Gedanken kann er nicht in seinem Verhalten zeigen.

In den 357 - 362 geht es um das Reden zu sich selbst. (Der Ausdruck ,,etwas zu sich selbst sagen" muß laut 353 356 untersucht werden wie der Ausdruck ,,denken". Es handelt sich um problematische Ausdrücke, deren Gebrauch, und wie und ob sie verifizierbar sind, untersucht werden muß.)

,,Ein Hund redet zu sich selbst." (Vgl. 357). Zu einem solchen Satz fehlt uns die Verifikations-Grundlage. Die Kriterien, daß ein Wesen zu sich selbst redet, liegen in seinem Verhalten.

Verifizieren können wir das Wort ,,denken" nur in Bezug auf menschliche Wesen (oder ähnliches). Ein Sessel denkt nicht. (Vgl. 361 - 362). ,,Denken" ist ein Attribut zu menschlichen Wesen. (Wenn jemand sagen würde, der Sessel denkt, dann würden wir fragen, wo er das tut. Wir sind aber nicht gewohnt zu fragen, wo ein Mensch denkt, da wir es gewohnt sind, ,,denken" als Attribut zu Mensch zu sehen.)

361: Wie ist das, wenn man im Innern zu sich selbst spricht; was geht da vor? - Wie soll ich's erklären? Nun, nur so, wie du Einen die Bedeutung des Ausdrucks ,,zu sich selbst sprechen" lehren kannst. Und als Kinder lernen wir ja diese Bedeutung. - Nur, daß niemand sagen wird, wer sie uns lehrt, sage uns, ,,was da vorgeht".

Und was haben wir jetzt über das Denken gelernt?

Daß wir auch hier nicht nach der Bedeutung fragen dürfen, sondern nach dem Gebrauch. Und das ist alles! Man könnte sagen: ,,Denken" hat einen adverbialen Charakter.

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Literaturauswahl:

Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus, Tagebücher 1914-1916, Philosophische Untersuchungen, Werkausgabe in 8 Bänden, Band 1, Frankfurt am Main (10)1995.
P. M. S. Hacker, Wittgenstein. Meaning and Mind, An analytical commentary on the Philosophical Investigations, Vol. 3, Oxford 1990, 5.287 - 391.
Hans-Johann Glock, A Wittgenstein Dictionary, Cambridge / Mass. 1996, S.357-362 und 5. 292ff.

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