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Warnschild an der Grenze zum Truppenübungsplatz GrafenwöhrHüte dich vor dem Hund! (lat. cave canem) - Mosaik in PompeiiEine Warnung ist die Vorhersage eines möglichen kommenden Schadens, der aber noch unterbunden oder gelindert werden könnte. Von der Drohung unterscheidet sich die Warnung dadurch, dass sich der Warnende auf den Eintritt des Schadens keinen unmittelbaren Einfluss zuschreibt. Im Gegensatz zu einer Ankündigung hat der Gewarnte durch eigenes Handeln oder Unterlassen noch die Möglichkeit den Schaden abzuwenden oder die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts zu mindern. Eine Warnung möchte eine Verhaltensänderung bewirken.
Der Rückruf einer Warnung ist die Entwarnung. 10 m Höhe.
Das Wort stammt aus der germanischen Wortgruppe um wahren (althochdeutsch:warnunga) und meint im Verb eigentlich sich vorsehen. Die Bildung Verwarnung ist erst ab dem 16. Jahrhundert belegt.
[Bearbeiten] Einleitung
Das Warnen vor Gefahren und die dazu erforderlichen Fähigkeiten sind elementarer Bestandteil der Kommunikation von Lebewesen. Warnungen werden durch Verhalten (z. B. Warnung vor markantem Wetter. Drohgebärden), Laute (Warnschrei), optische Reize (Farben, Form) oder Botenstoffe (Pheromone) übermittelt. Die jeweiligen Kommunikationskanäle gleichen oft denen für sexuelle Lockreize.
Um ihren Zweck zu erfüllen, müssen Warnungen als solche klar erkennbar sein. Dieses wird umso wichtiger, wenn Gefahr für Leib und Leben abgewendet werden soll. In der Evolution haben sich für Warnsignale bevorzugte Schemata herausgebildet:
Für optische Warnreize kontrastreiche, auffällige Farbgebung die sich vor dem Umgebungshintergrund gut absetzt (z. B. Sophos warnt vor neuem Telekom-Trojaner.