Maxim 4/2002 Sarah Connor


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MAXIM Titelseite Sarah Connor , With Love - for your Eyes only
Mehr für Männer , Deutschland , April 2002 , 2.50 Euro , http://www.maximonline.de

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From Sarah with Love ...


Fotos Michael Leis , Interview Hauke Herffs

Sie ist die Pop-Überraschung des Jahres. Und nachdem Sarah Connor die Hitparaden gestürmt hat, erobert sie mit diesen Fotos endgültig unsere Herzen. ..

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"Mit meinem Körper bin ich zufrieden. Ich würde mich jedenfalls nie operieren lassen"

Nach Verleihung des deutschen Musikpreises Echo gehen Sie im April auf Deutschlandtour. Werden Sie da auf der Bühne auch das durchsichtige Kleid tragen, mit dem Sie im Januar die „Wetten dass..?"-Zuschauer in Wallung gebracht haben?
Von dem Kleid gab es nur ein Modell, das dann versteigert worden ist. Und ich werde mit Sicherheit kein zweites anfertigen lassen. Dieses Kleid damals bei „Wetten dass..?" zu tragen, war ein Fehler, und ich habe diese Wirkung wirklich überhaupt nicht erwartet. Alle haben danach nur noch über meinen fleischfarbenen Slip geredet und zum Beispiel nicht mehr darüber, dass ich live gesungen habe. Ich muss in Zukunft mehr darauf achten, was ich sage und tue. Heiße, wenn auch nicht so gewagte Outfits wird es aber auf meiner Tour trotzdem zu sehen geben. Das ist ein Teil meiner Persönlichkeit. Das gehört einfach zu Sarah Connor dazu.

Ein heißes Outfit, das Sie auf den MAXIM-Bildern tragen, ist der blaue Flokati-Bikini. Bevorzugen Sie am Strand lieber solch witzige Bikinis oder eher strenge Einteiler?
Der Flokati-Bikini hat mir gefallen, aber für den Strand ist der zu stressig, weil dieses flauschige, elastische Material schnell verrutscht auf der Haut. Außerdem habe ich eine sehr weibliche Figur und etwas mehr Brustumfang, deshalb trage ich keine extrem kurzen oder schmalen Bikinis, sondern die normal geschnittenen Modelle. Die stehen mir am besten. Ich bin nun mal kein Magersuchts-Model.

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Körper?
Ich bin in allem sehr kritisch mit mir. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden. Das ist halt das, was ich von der Natur mitbekommen habe. Und das würde ich nie durch Schönheitsoperationen verändern. Vor allem mag ich mein Tattoo im Nacken, das asiatische Zeichen für Frieden. Das habe ich mir mit 16 stechen lassen. Für mich kam nur der Nacken in Frage, obwohl das eine der empfindlichsten Stellen ist. Und es hat auch ziemlich wehgetan.

In Ihrer Hit-Single „From Sarah With Love" schreiben Sie einen Liebesbrief an einen Ex-Freund. Wer verfasst denn heute im SMS-Zeitalter überhaupt noch Briefe?
Wenn ich verliebt bin und eine Beziehung habe - momentan ist das aber nicht der Fall - schreibe ich schon Liebesbriefe. Besonders gern verstecke ich dann kleine Zettelchen mit netten Nachrichten in den Sachen meines Freundes, die er später findet - wie zum Beispiel im Terminkalender. Oder ich schreibe morgens, wenn ich früher aus dem Haus muss, etwas Liebes mit dem Lippenstift an den Spiegel.

Überhaupt geht es auf Ihrer Debüt-CD „Green Eyed Soul" hauptsächlich um Liebe und Sex. Sind Sie selber eine gute Liebhaberin?
Wie meinen Sie das denn? Ob ich gut im Bett bin?

Mmmh, so könnte man es natürlich auch formulieren...
Ich denke, das kommt immer auf den Partner an, denn man muss sich beim Sex die Bälle gegenseitig zuspielen. Ich würde nie von mir sagen, dass ich die Sexbombe schlechthin für jeden bin. Der Mann, mit dem ich zusammen bin, muss mich zum Lachen bringen und so leidenschaftlich wie ich sein. Dann bin ich auch sehr kreativ, spontan, verrückt und kann auch an ungewöhnlichen Orten Sex haben.



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"Ob ich gut im Bett bin? Das kommt auf den Partner an. Ich bin nicht für jeden eine Sexbombe.

An welchen Orten denn?
(lacht) Darüber möchte ich gern schweigen.

Schade - Sie haben vor einiger Zeit den FugeesSänger und Songwriter Wyclef Jean in Köln getroffen, der schon für Stars wie Whitney Houston gearbeitet hat. Wird er Ihnen beim nächsten Album auch unter die Arme greifen?
Er hat mir eine Kooperation angeboten, und ich kann mir das sehr gut vorstellen. Wir telefonieren fast jeden Tag und sind richtig gute Freunde geworden. Auf der anderen Seite habe ich ja ein bewährtes Produzententrio, mit dem ich auf jeden Fall weiter zusammenarbeiten will.

Da Sie ab dem B. April live zu sehen sind - was war Ihr erstes Live-Konzert?
Das war der Auftritt von Michael Jackson 1988 in Hamburg. Als Teenie war ich absoluter Michael-Jackson-Fan. Meine Zimmerwand war tapeziert mit Michael-Jackson-Postern.

Die Wand voll mit Michael-Jackson-Postern - wir Jungs haben so etwas früher immer gehasst...
Stimmt, die Jungs haben immer gelästert, doch das war mir egal. Michael Jackson war bis zu meinem 13. Lebensjahr der einzige Mann in meinem Leben, der Mann, den ich heiraten wollte.
In seinem „The Way You Make Me Feel"-Video von 1987 küsst er am Schluss eine Frau. Da ist für mich damals eine Welt zusammengebrochen, und ich habe fast geheult. Wie man halt so ist als Fan.

Wie ist es mit Ihren Fans? Finden Sie manchmal abends überraschenderweise einen nackten männlichen Fan in Ihrem Hotelbett vor?
Bis jetzt noch nicht. Doch das Haus meiner Eltern in Delmenhorst ist ein kleiner Treffpunkt für die Fans geworden. Einige warten da den ganzen Tag, meine Eltern kennen die schon mit Namen und versorgen sie bei schlechtem Wetter mit Tee. Und ich bekomme pro Woche über 700 Briefe. Häufig sind tolle Geschenke drunter, manchmal sehr direkte Anmachen oder Heiratsanträge. Ein Mal war sogar ein gebrauchtes Kondom in der Post. Solche Präsente hebt man dann natürlich nicht auf.

Sie reden ganz schön schnell. Manchmal kommt man gar nicht hinterher...
(lacht) Ich habe schon als Kind so fix geredet. Mein Vater hat immer gesagt: Dein Kopf ist so schnell, deine Zunge kommt gar nicht hinterher. Und was ich gerade denke, sage ich. Manchmal tapse ich deshalb in einige Fettnäpfchen.

Karl Lagerfeld hastet ebenso durch seine Sätze. In einer Talkshow hat er mal erzählt, dass seine Mutter früher zu ihm gesagt hat: Bei dem Unsinn, den du erzählst, musst du dich auch beeilen...
Das schnelle Sprechen ist ein Teil meiner Persönlichkeit. Und wenn ich mich verstelle, klingt es auch nicht mehr echt. Überhaupt - wenn ich langsamer rede und Pausen mache, vergesse ich immer die Hälfte von dem, was ich sagen wollte.

Produktion: Carola Niemann , Haare & Make-up: Erika Uhl c/o fame

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