
Die Navigation wird
im allgemeinen unterschieden in terrestrische und astronomische Navigation.
Zusaetzlich gibt es noch die Funknavigation, die wiederum in Radar- und
Satellitenverfahren unterschieden wird. Die terrestrische Navigation erfolgt mit Hilfe von geographischen
Orientierungspunkten, das sind natürliche oder künstliche Landmarken, sowie mit
Hilfe von Lotungen. Unter die Orientierungspunkte fallen Bergspitzen, Kaps,
vorgelagerte Inseln, Leuchttürme sowie feststehende oder verankerte Seezeichen.
Mehr über terrestrische Navigation. Die astronomische Navigation, bei der mit Hilfe
beobachteter Himmelskörper die Schiffsposition berechnet wird, ist zwar in den
Zeiten des GPS nicht mehr zwingend notwendig, aber ist doch sehr nützlich bei
der Verifikation von Standorten oder bei Versagen eines GPS. Ich benutze immer
wieder die einfachste Art der Standortbestimmung mit Hilfe des Sextanten und
der Ephemeriden, um im Notfall den Standort auch ohne GPS bestimmen zu können.
Mehr über Astronavigation.
Das Koppeln (oder
dead reckoning, abgeleitet von deduced reckoning: hergeleitete Berechnung). Mit
ihm wird die Schiffsposition aus dem Kurs und der Geschwindigkeit ermittelt.
Sie heißt auch Loggeort, weil am Log, dem Seemeilenzähler, die zurückgelegte
Strecke abgelesen und in die Seekarte eingetragen wird.
Zuletzt
bearbeitet: Freitag,
13. Dezember 2019