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Schritte zur JAS Öko-Zertifizierung Um eine erste Einschätzung vornehmen zu können, muss die Firma die entsprechenden Dokumente an die BCS-Zentrale in Nürnberg schicken. Zusätzliche Fragen werden direkt zwischen der BCS-Zentrale und der Firma geklärt. Nötige Dokumente: Beschreibung der allgemeinen Qualitätskontrollverfahren (konzentriert vor allem auf die Sicherung der "Öko-Qualität": "Wie wird gewährleistet, dass das Endprodukt wirklich ökologisch ist?") Beschreibung der spezifischen Qualitätskontrollverfahren für die JAS Etikettierung (was im JAS-Jargon "Grading System" heißt), darunter vor allem folgende Punkte: a) Was unternimmt der/die Qualitätsbeauftragte, um sicherzustellen, dass das etikettierte Produkt wirklich ökologisch ist? b) Wie werden die Ergebnisse der internen Qualitätskontrolle dokumentiert? (Legen Sie bitte entsprechende Formblätter bei. Diese sollten u.a. Menge, Datum, Chargen-Nr. und Unterschrift des/der Qualitätsbeauftragten enthalten.) c) Informieren Sie einmal jährlich BCS über die Mengen und Chargen-Nummern der JAS-etikettierten Produkte. Die folgenden Fragen sollten beantwortet werden: 1. Welche Geräte werden verwendet, um Öko-Produkte zu verarbeiten? (gegebenenfalls eine Inventarliste beilegen) 2. Wo wird die Dokumentation zur Qualitätssicherung aufbewahrt? 3. Wer ist der/die "Grading Manager" (d.h. Qualitätsbeauftragte)? Welche Qualifikation hat er/sie? Hat er/sie mindestens 2 Jahre professionelle Erfahrung? 4. Wann erfolgt die Qualitätskontrolle? (Sie sollte bei jeder Charge erfolgen, die nach JAS etikettiert wird) 5. Wird die Dokumentation für mindestens 1 Jahr aufbewahrt? |
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