Kurz vor dem Abendessen ging er zu seinen restlichen Geschwistern und entschuldigte sich und bat sie ihm zu verzeihen. Nat�rlich verziehen ihm die andern auch. Sie wissen das es f�r Angelo manchmal nicht leicht war. Er ist immerhin der j�ngste und wird oft nicht ernst ge-nommen. Beim Abendessen frage Dan Angelo: Na ist jetzt alles wieder in Ordnung, hast du dich mit Paddy wieder vers�hnt?� Weil Angelo noch einen Bissen im Mund hatte beantwor-tete er die Frage von seinem Vater nicht gleich �Ja, wir haben uns wider vers�hnt und alles ist wieder in Ordnung sorry �brigens das ich das mit der �Familie� gesagt habe aber es hat weh getan� �Ist schon in Ordnung es war ja nicht deine Schuld. Ach �brigens euer Hausarrest ist hiermit aufgehoben, ihr k�nnt wieder weggehen wo hin ihr wollt� sagte Dan zum Schluss. Nach dem Abendessen spielten die Kellys mal wieder DKD. Angelo wurden alle Pleite. Um 11 gingen alle schlafen.
Am n�chsten Tag, es war ein warmer Junitag, gingen alle bis auf Dan, Angelo, Paddy schwimmen. �Warum geht ihr nicht schwimmen, ich dachte ihr w�rt solche Wasserratten und k�nntet es gar nicht erwarten ins Wasser zu kommen�, fragte Dan verwundert seine S�hne. �Na ja sonst bin ich das ja auch, aber heute hab ich einfach keine Lust. Ich will lieber Musik h�ren. Vielleicht ein anderes mal� meinte Angelo. �Ich hab auch keine gro�e Lust� f�gte Paddy hinzu. �Aha, na dann macht euch einen sch�nen Tag�. Mit diesen Worten ging Dan aus dem Zimmer.
Um vier Uhr l�utete das Telefon. �Es wird schon einer der Jungs abheben� dachte Dan als er es klingeln h�rte. Als es zum vierten mal klingelte, fiel Dan an, das es keiner der Jungs h�ren konnten weil die ja im zweiten Stock in ihrem Zimmer waren und da konnte man das Telefon schlecht h�ren. Besonders wenn die T�r zu war. Also musste Dan selber abheben �Hallo, hier spricht Dan Kelly, was kann ich f�r sie tun?�. Aber an anderen Ende der Leitung was Totens-stille. Verwundert das sich niemand meldete, versuchte es Dan noch mal �Hallo, wer spricht da? Bitte melden sie sich. Wollen sie mit einen meiner Kinder sprechen? Wenn ja mit wem?� Endlich meldete sich jemand. �Ich habe ihren Sohn Angelo entf�hrt, tun sie was ich sage und es passiert ihm nichts� Klick. Es wurde aufgelegt. Auf der anderen Leitung war es Still. Dan stand nur da mit dem H�rer in der Hand und war ganz K�sewei� im Gesicht. Mit zitternder Hand legte er auf. �He, Dad was ist mit dir los? Du siehst aus als h�ttest du gerade ein Ge-spenst oder so gesehen. frage Angelo als er und Paddy ins Zimmer kamen. Erschrocken drehte sich Dan um und sah den angeblich entf�hrten Angelo vor sich stehen. �Ich hab ge-glaubt du wurdest entf�hrt� frage Dan mit leiser Stimme. �Ich und entf�hrt, ne ich bin nicht entf�hrt worden bin doch eh hier wie kommst du auf die Idee� fragte Angelo total verwun-dert. Selbst Paddy kannte sich nicht mehr aus. Noch immer verwirrt erkl�rte Dan sein �komi-sches� Verhalten. �Vor paar Minuten hat jemand angerufen und gesagt er h�tte Angelo ent-f�hrt. � �Also ich bin hier und wenn du�s nicht glaubst kannst mich ja umarmen� sagte An-gelo mit seinen s��en L�cheln. Das tat Dan dann auch und er war froh das dieser Anruf nur ein bl�der Scherz war.
�Das ist ein sehr bl�der Scherz ich find das �berhaupt nicht lustig� sagte Kathy, nachdem die anderen geh�rt hatten was passiert war. Die anderen stimmten Kathy total zu. �Mit so was macht man keine Scherze� wiederholte Barby. �Vergessen wir das ganze einfach ok, es ist nichts ich bin hier� schlug Angelo vor. Alle waren einverstanden. Es wurde nicht mehr dar-�ber geredet. Am Abend lag Angelo noch lange wach. 1. konnte er nicht einschlafen obwohl er es wollte und 2. war da wieder sein �Gef�hl�. Warum hatte er es? Wie verschwindet es wieder? Als er zu Paddy r�ber sah, bemerkte er das dieser auf noch nicht schlief. �Du kannst wohl auch nicht schlafen wie?� frage Angelo. �Na eigentlich will ich ja schlafen, aber irgend etwas l�sst mich wach bleiben� meinte Paddy zu seinen �Wach zu stand� Weil sowieso keiner der beiden schlafen konnten, redeten sie �ber alles m�gliche was ihnen so in den Sinn kam. Bis ihnen um Mitternacht die Augen zu vielen. Am n�chsten Morgen wollte keiner der beiden aufstehen. Aber Kathy liess es nicht zu, das sie l�nger schlafen konnten. �Aufstehen, hop hop und keine Widerrede� kommandierte Kathy. �Jaja wir stehen ja schon auf� sagte Angelo g�h-nen und versuchte aufzustehen. Erst bei dritten Versuch klappte es. Damit er aber nicht wie-der einschlief ging er schnell unter die Dusche. Als er fertig war. Kam Paddy dran. W�hrend Paddy duschte zog Angelo sich an. Nach einer dreiviertel Stunde waren beide zum Fr�hst�ck bereit. �Ich hab geglaubt du steht vor Neun Uhr nicht auf� frage Paddy mit einen Blick auf die Uhr. �Tu ich ja auch nicht, wieso fragst du � Angelo wunderte sich. �Weil es erst halb neun ist�. �WAS, das ist gemein, Kathy das war volle Absicht stimmt�s� sagte Angelo sauer �Na-t�rlich, was glaubst du� meinte Kathy lachend und verschwand in der K�che um Maite zu helfen. �Typisch Erwachsene k�nnen nur auf die j�ngeren Rumhacken� beschwerte sich An-gelo bei Paddy. Obwohl Paddy da anderer Meinung war sagte er nichts dazu. �Es h�tte so-wieso keinen Sinn, dar�ber mit Angelo zu diskutieren� dachte Paddy und musste dabei l�-cheln. �Er ist genauso ein Dickkopf wie Dad. Nachdem Fr�hst�ck sagte Angelo, dass er nach dem Abendessen einen Spaziergang zum See machen wollte. Die anderen hatten nichts dage-gen. �Willst du mit mir am Computer spielen� frage Sean Angelo. Er hatte nichts dagegen. �Was willst du denn spielen� frage Angelo Sean nachdem er den Computer eingeschaltet hat. Er hop Sean auf seinen Schoss damit der besser spielen konnte. �Dein neues Autorennen�. Angelo nahm die CD-ROM und legte sie ins CD-Rom-Fach und los ging�s. Sie spielten bis zum Mittagessen. Nachdem Mittagessen legte sich Angelo ein bi�chen hin, weil er M�de war. Er schlief sofort ein. Als er wieder aufwachte war es schon Zeit zum Abendessen. Angelo wunderte sich das er so lange geschlafen hatte. �Wann kommst du wieder zur�ck� frage Pad-dy Angelo. �Wenn ich um halb Sechs weggehen bin ich um Sieben wieder zur�ck� Um halb sechs holte er seine Jacke verabschiedete sich von den anderen und ging los. Es war k�hl und der Wind zerzauste Angelo�s Haare. Aber das machte ihn nichts aus er ging weiter. Als er nach einer halben Stunde beim See ankam, staunte er nicht schlecht. Es war wundersch�n hier. Der Rest der Sonne spiegelte sich im Wasser des gro�en Sees. Ringsherum standen ver-schiedene B�ume: Birken, Tannen... So etwas hatte er vorher noch nie gesehen. Er war von dieser Sch�nheit die sich die sich ihm hier bot so benebelt. Er bemerkte nicht einmal die Ge-stalt die hinter ihm stand. Als er eine Bewegung hinter ihm sah, war es schon zu sp�t. Bewor er sich noch umdrehen konnte bzw. sich wehren konnte, sp�rte er einen Stich im Hals. Ihm wurde pl�tzlich schwindlig. Doch bevor ihm die Augen zufielen und er in einen tiefen Schlaf viel konnte er noch das Gesicht seines Angreifers sehen. �Nein, das kannst du doch nicht...� weiter kam er nicht. Er fiel in einen tiefen Schlaf.
�Wo bleibt er denn nur� frage Paddy mindestens schon zum 10 Mal in 7 Minuten. �Er wollte doch um Sieben zur�ck sein und jetzt es schon Acht, hoffentlich ist ihn nichts passiert�. �Jetzt regt dich doch bitte ab, � beruhigte Kathy Paddy. �vielleicht ist er noch wohin gegangen, oder es gef�llt ihm so gut am See das er einfach nicht weg will� Selbst Dan der nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen ist, machte sich Sorgen �Paddy k�nnte recht haben, Angelo ist nicht der Typ der sich nicht melden w�rde. Er hat doch sein Handy mit. Er h�tte uns doch anrufen m�s-sen und sagen das er sp�ter kommt er muss doch wissen das wir uns gro�e Sorgen um ihm machen. W�hrend alle so vor sich hin gr�belten wo Angelo sein k�nnte und warum er sich nicht meldete, klingelte das Telefon. Dan sprang auf und hob an �Angelo bist du es� �Nein, aber ich wei� wo er ist� Es war wieder dieser Anrufer der gesagt hat er h�tte Angelo entf�hrt. �Was soll das, was wollen sie von meinen Sohn� frage Dan total aufgebracht. �Wie schon gesagt ich wei� wo ihr Sohn ist� sagte die Stimme gelassen �Er ist bei mir. Es geht im gut. Aber es wird im schlecht gehen wenn ihr nicht das tut was ich von euch verlange�. �O.k., was wollen sie� willigte Dan ein er wollte sicher nicht das seinen j�ngsten Sohn etwas passierte. �Ich will 1 Million DM in Bar und das bis Morgen. Ich melde mich Morgen wieder und sage den Treffpunkt wo die �bergabe zwischen den Geld und ihren Sohn stattfinden soll. Ach be-vor ich es vergesse keine Polizei sonst kann ich f�r das Wohlergehen ihres Sohnes nicht wei-ter Garantieren� Mit diesen Worten legte der gro�e unbekannte auf. �He Dad was ist los� fragte Paddy und sah wie bei seinen Vater stark zitterte. Mit Kathys Unterst�tzung brachten die beiden ihren Vater zum Sofa damit sich dieser setzen konnte. Mit leiser Stimme erz�hlte er seinen Kindern das Angelo entf�hrt worden sei und das es diesmal kein Scherz ist.
�Wo bin ich� war Angelos erster Gedanke als er wieder zu sich kam. Er sa� gefesselt auf ei-nen Stuhl. Als er sich umschaute sah er das er in einen kleinen Zimmer war. Es gab kein Fen-ster und das einzige Licht kam von einer kleinen Lampe die �ber ihn hang. �Das war wohl fr�her mal ne Bessenkammer� stellte sich Angelo vor. �Was mach ich bitte hier und warum bin ich gefesselt� Angelo stellte sich die fragen immer wieder bis ihm einfiel was passiert war. Er konnte sich erinnern, dass er beim See stand und die Umgebung bewunderte, als er einen Stich im Hals sp�rte. Er erinnerte sich auch noch an das Gesicht seines Angreifers �Es war Paddy aber warum? Nein, unm�glich das konnte nicht Paddy gewesen sein, es k�nnte jemand sein der Paddy nur t�uschend �hnlich sieht. Als er so nachdachte h�rte er drau�en Schritte. Er h�rte wie das Zimmer aufgesperrt wurde. �Na, sind wir endlich wach� fragte der unbekannt �Wer bist du?, Was mache ich hier? Wo ist meine Familie? Angelo wusste nicht was er tun sollte also stellte er so viele Fragen wie m�glich um Antwort von den ganzen hier zu bekommen. �Alles nach der Reihe. Ausnahmsweise wird ich dir deine Fragen beantworten. 1. Mein Name ist Mike Davidson, 2. ich hab dich entf�hrt, 3. deine Familie ist zu Hause, aber keine Angst sie wissen das du bei mir bist. �Was willst du von mir� fragte Angelo verzwei-felt. Gelassen antwortete Mike �Weil ich Geld brauche und du bist mein Geldessel. F�r deine Befreiung habe ich 1 Million DM von deinen alten Herren verlangt. Achja ich muss ja deinem Vater noch den Treffpunkt bekannt geben also bis bald� bevor er ging drehte er sich noch mal um� �brigens brauchst gar nicht versuchen zu schreiben h�rt dich eh keiner� lachend ging er aus dem Zimmer. Angelo wusste schon selber das schreien nichts bringen w�rde �Wie sp�t es wohl ist� fragte er sich Er versuchte auf den Knopf mit der Zeitangabe seiner Uhr zu dr�cken. Er schaffte es �Es ist 2 Uhr und 35 Minuten� sagte die Stimme in der Uhr. �Oh man so sp�t schon� Angelo konnte nichts anderes tun als warten
Am n�chsten Tag. �Alle herkommen der Entf�hrer hat sich gemeldet� rief Dan seine Kinder zusammen. Als alle beisammen waren begann Dan �Er will uns alle um 11 Uhr beim See se-hen. Sobald er das Geld hat l�sst er Angelo frei. Er hat mich noch mal drauf hingewiesen, das die Polizei nicht verst�ndigt werden darf. Wenn wir wollen das Angelo Gesund zu uns kommt sollen wir das besonders beachten. Das war alles� Alle schwiegen. �Jetzt ist es 10 Uhr wir haben nur noch eine Stunde Zeit� machte Paddy die anderen aufmerksam. �Einer von uns muss zur Bank und das Geld holen. Wer geht� fragte Dan in die Runde �Ich� riefen alle gleichzeitig. �Kathy geh du� sagte Dan. �Ich treffe euch dann beim See� sagte sie und ging.
�Eine Frage der Entf�hrer hat doch nur gesagt wir sollen JETZT die Polizei nicht rufen. Er hat aber nicht gesagt das wir es sp�ter nicht d�rfen� meinte Johnny �He Johnny du hast recht das hat er nie gesagt oder Dad� fragte Paddy seinen Vater �Nein, davon war nie die rede� sagte Dan.
Kurz vor halb 11 machten sich die anderen zum See auf. Weil sie mit dem Auto fuhren waren sie schon um dreiviertel 11 dort. Kurz danach kam auch schon Kathy mit dem Koffer Geld. �Jetzt heisst es warten� meinte Jimmy. Punkt 11 Uhr kam Mike mit Angelo. �Los gebt das Geld her, erst dann lass ich Angelo frei� rief Mike Angelos Familie zu. Als Dan Mike den Koffer mit dem Geld gab liess er Angelo frei und wollte gerade verschwinden �Warte ich hab noch ne Frage, woher wusstest du das ich am See bin� frage Angelo Weil Mike es eilig hatte wegzukommen sagte er schnell� Ich habe so meine kleinen Tricks. Nur so viel es waren keine Wanzen� Mike verschwand. Gl�cklich nahm Dan Angelo in die Arme� Ich bin so froh das dir nichts passiert ist�. Er dr�ckte Angelo fest an sich �So und jetzt k�nnen wir ja die Polizei ru-fen�
Nach einer Woche erfuhren die Kellys das Mike geschnappt worden ist. Noch am selben Tag kam ein Polizist und brachte ihnen das Geld zur�ck. �Ist mit Angelo alles o.K.� fragte er Dan �Ja Angelo geht es gut� �Ach �brigens das ist meine Tochter Kira� stellte der Polizist seine Begleiterin vor �Mit ihr haben sie gesprochen als sie uns anriefen, Mike Davidson haben wir schon lange versucht zu schnappen aber er ist uns leider immer wieder entwischt aber dank ihrer Hilfe konnten wir ihn dieses mal festnehmen� �Ist Ihre Tochter nicht zu Jung f�r eine Polizistin� fragte Dan verwundert� �Meine Tochter ist schon 20 und sie ist ja noch in Ausbil-dung� erkl�rte der Polizist. Ich selben Augenblick kam Angelo ins Zimmer. �Ach Angelo komm mal her� rief Dan nach seinem Sohn Angelo kam zu seinen Vater �Das ist Herr Poli-zeikommissar Tschankins und seine Tochter Kira� stellte er die beiden vor. Als Angelo Kira sah brachte er zuerst kein Wort heraus. Als er sich jedoch wieder fasste sch�ttelte er Kira und ihren Vater die Hand. �Wie ich sehe brauche ich mir um dich keine Sorgen mehr machen, also auf wiedersehen und vielen Dank nur durch ihre Hilfe konnten wir Mike schnappen� Er verabschiedete sich von Dan und Angelo. Bevor Kira ging hielt Angelo sie noch mal zur�ck ��hm Kira ich wollt dich fragen ob du Lust hast mal mit mir ins Kino zu gehen� �Ja gerne ich w�rde mich freuen. Ruf mich mal an wenn du zeit hast o.k.� sagte Kira und gab ihm ihre Nummer. Als sie weg waren fragte Dan seinen Sohn �Kann es sein das sich mein j�ngster Sohn so eben verliebt hat� �Kann schon sein� sagte Angelo kurzangebunden und ging auf sein Zimmer.