Also ich höre Musik von Bands wie zum Beispiel:
-Ill Nino
-Slipknot
-In Flames
-Nirvana
-KoRn
-Devildriver
-Killswitch Engage
-Sepultura
-Staind
-HIM
-Hoobastank
-Dimmu Borgir
-Mudvayne
-Traproot
-Static-X
und alles was in Richtung Trash/MelodicDeath und -NuMetal
geht. Zwischendurch darfs aber auch mal "normalo" Rock
wie zb. Die Happy oder Nickelback sein. Warum ich gerade die Musik
höre weiß ich auch nicht. Liegt aber wahrscheinlich
daran, dass das die meißten meiner Bekannten auch hören
und ich dadurch auf den Geschmack gekommen bin ;-)
Hier sind jetzt mal ein paar Bands mit pic und
Beschreibung:
Ill Nino

Ill Nino sind:
Dave Chavarri (Drums)
Cristian Machado (Vocals)
Jardel Paisante (Guitar)
Danny Cuoto (Percussion)
Ahrue Luster (Guitar)
Laz Pina (Bass)
Ill Nino (New Jersey). Der Name lässt es schon
vermuten, hier schwingt der Latino-Geist im Hintergrund mit, obwohl
die Musik von Ill Nino so gut wie nix mit Salsa, Tango oder sonstigen
südamerikanischen Verrenkungen zu tun hat. Dave hatte eine
Idee: "The idea is to be as heavy as possible and as melodic
as possible with a Latin twist".
Diese Eingebung hat das ehemalige Pro Pain und M.O.D.-Mitglied
Chavarri, als er von einer Tour als Aushilfs-Drummer bei Soulfly
zurück kommt und selbst eine Band ins Leben rufen möchte.
Aus diesem Grund trommelt er die oben erwähnten Kameraden
zusammen. Im College Radio-Sender WSOU haben Ill Nino einen einflussreichen
Fürsprecher, und im Verbund mit permanenten Auftritten beginnt
das Pflänzchen, langsam aber stetig zu wachsen. Support-Auftritte
für Kittie, Snapcase und den Buddys von Soulfly machen Ill
Nino einem größeren Publikum zugänglich. Musikalisch
orientiert man sich bei der Gitarrenarbeit an den späteren
Label-Mates von Machine Head, der Rhythmus kommt von den erwähnten
Brasilianern und das kreative Chaos hat man mit den Clowns von
Slipknot gemein.
Man darf jedoch nicht den Fehler begehen und Ill
Nino nur als Derivat aus den genannten Bands sehen. Das New Jersey-Sextett
hat seinen eigenen Stil und der setzt sich immer weiter durch.
Das Debüt der Band erscheint witzigerweise auf eben dem Label,
das auch fast alle anderen bislang genannten Bands beheimatet.
Produziert wird "Revolution, Revolucion" von Ron St.
Germain (311, Creed und Soundgarden). Er verpasst dem Erstling
einen druckvollen Sound, und so nimmt es nicht wunder, dass das
Debüt bei der immer größer werdenden Fangemeinde
voll absahnt.
Die folgende Tour im Vorprogramm von Machine Head
lässt viele Münder offen stehen, denn eine derartige
Power bei einem Support-Act hat man schon lange nicht mehr gesehen.
Im März 2002 erscheint dann der Soundtrack zu Resident Evil,
zu dem die Band den Track "What Comes Around" beisteuert.
Insgesamt verbringen sie 2002 zwei mehr auf Tour als in heimischen
Gefilden, denn sie backern auf insgesamt elf Touren 20 verschiedene
Länder und zwar nicht nur als Support für die Maschinenköppe
und P.O.D., sondern auch als Headliner mit Raging Speedhorn als
Opener.
Als sie es doch mal wieder nach Hause schaffen,
ist auch da nicht Sieasta angesagt, sondern es geht sofort ans
Songwriting für's nächste Album. Wärend der Pre-Productions
kommt es aber zu einigem Ärger mit Percussionist Roger und
Klampfer Marc, weshalb beide schließlich ihre Koffer packen
müssen. Marc ist inzwischen bei Soulfly eingestiegen, und
Ill Nino können sich als Ersatzleute Ahrue Luster (ex-Machine
Head) und Danny Couto für die Klings und Klöngs krallen.
Mit Produzent Bob Marlette (u.a. Saliva, Black Sabbath) zimmern
sie "Confession" ein, das noch mehr Wert auf die lateinamerikanischen
Rhythmen und Melodien legt, und auch der Gesang von Frontbeau
Cristian Machado ist noch variabler geworden. Damit haben sie
ihren eigenen Stil endgültig geprägt und sind ihren
Vorschusslorbeeren mehr als gerecht geworden.
Bevor Ende September 2003 das Album erscheint, gibt's
einen kleinen Vorgeschmack in Form der "How Can I Live"
Single auf dem "Freddy vs. Jason" Soundtrack und im
Oktober geht es mit Spineshank und Chimaira im Rahmen der Roadrunner
Roadrage Tour durch deutsche Hallen.
Slipknot

Wenn man aus einem Nest wie Des Moines, Iowa, stammt,
wie der Slipknot-Neuner, ist es keineswegs leicht, auf sich aufmerksam
zu machen. Okay, das ganze Dorf kennt einen zwar schnell, aber
das bringt, global gesehen, gar nix. Dabei kommt die Metalcombo
Slipknot wirklich mit den besten Eigenschaften daher. Ihr Soundcocktail
ist schlicht böse, aggressiv, beängstigent und auf jeden
Fall durchgeknallt.
Auf grellen Overalls hat jedes Mitglied seine Nummer verewigt
(0 bis 8) und passend zum Liedgut schocken Slipknot mit schrillen
Halloween Sci-Fi-Masken, die sie als eine Erweiterung ihrer Persönlichkeiten
ansehen.
So viel zum Image. Nachdem sie sich 1995 gegründet
haben, bringen sie ein in Eigenregie produziertes Album heraus,
das aber nicht zu den erhofften "Connections" im Musik-Biz
führt. Mit "Slipknot" und Vertragspartner Roadrunner
kommt 1999 der Karriere-Boost. Zur allgemeinen Überraschung
sind in den USA bis zum jetzigen Zeitpunkt schon über 100.000
Exemplare des zweiten Albums abgesetzt! Eine Slipknot-Manie setzt
in der Folgezeit fast wie von Geisterhand ein und mittlerweile
kann man auf Konzerten viel Freaks mit dem Schriftzug des Neuners
sehen. In dieser Beziehung sind sie hipper als die meisten Bands
der deftigeren Sorte.
Album Nummer drei ist ja der Sage nach der entscheidende
Output in der Karriere einer Band und da Nummero zwei so heftig
einschlägt, steigen die Erwartungen an den Nachfolger um
einen enormen Prozentsatz nach oben. Doch bevor es so weit ist,
machen die Neun Chaoten mehrmals negative Schlagzeilen. Die Besucher
bei Rock am Ring/Rock im Park zum Beispiel waren wohl wenig angetan,
als die Band ohne Angabe von Gründen einfach nicht erscheint.
Stattdessen haben sie wohl eine Baggerfahrt durch die Eiffel eingeschoben
und sich aus dem Staub gemacht.
Zu diesem Zeitpunkt laufen schon die Vorbereitungen
zur Veröffentlichung des neuen Albums. "Iowa",
so der schlichte Titel, verursacht im Vorfeld mächtig Wirbel.
Um den Rummel ordentlich anzuheizen, werden sämtliche Kopien
der Platte zurückgehalten und auch die Presse erhält
das Teil erst ganz kurz vor der Veröffentlichung. Der Erfolg
bleibt nicht aus und "Iowa" verkauft sich wie Eier zu
Ostern. Was die Qualität des Outputs betrifft, sind die Meinungen
jedoch gespalten.
2002 kommt der Chaotentrupp dann wieder auf Tournee
nach Deutschland. Das Hamburg-Konzert im Docks gerät allerdings
zum Debakel. Nachdem die angekündigten zwei Vorbands (Straight,
American Head Charge) ausfallen, dauert der Auftritt von Slipknot
nur etwa 50 Minuten (inklusive zehnminütigem Intro!). Als
die Fans schließlich aufgefordert werden, nach dieser Kurzeinlage
die Halle zu verlassen, beginnen einige Fangruppen zu randalieren.
Vor der Halle verschaffen enttäuschte Fans ihrem Unmut Luft,
indem sie Slipknot T-Shirts verbrennen.
Doch es kommt noch viel schlimmer. Nach dem Amoklauf
von Erfurt berichten Boulevardzeitungen, der Täter sei ein
großer Fan der Fratzenmänner gewesen. Prompt nehmen
große Musiksender Slipknot aus ihrem Programm und die Band
muss sich die gleichen Vorwürfe gefallen lassen, wie Rammstein
und Marilyn Manson nach dem Massaker von Littleton. Nun ja, wer
glaubt, an solchen Taten sei nicht lasche Waffengesetzgebung,
Leistungsdruck und Vereinzelung des Menschen schuld, sondern "gewaltverherrlichende
Musik", der muss schon ziemlich simpel gestrickt sein.
Dass die Band selbst nicht ganz so simpel gestrickt
ist, wie ihr manche Kritiker vorwerfen, beweisen die Neun im Mai
2004 mit "Vol. 3". Abwechslungsreicher denn je drängen
Slipknot auf den Hörer ein, auch wenn nicht jeder eingefleischte
Maggot diese Kehrtwende nachvollziehen kann. Doch ist die Zeit
reif für ein wenig Veränderung, das Konzept des Oberwüterichs
in Masken war langsam aber sicher ausgereizt.
In Flames

1990 hat Jesper Strömblad (g) die Schnauze
voll und verlässt die Band Ceremonial Oath, in der er zusammen
mit Anders Fridén und Anders Iwers (ex-Tiamat) spielte,
weil er Bock auf was Anderes und vor allem Eigenes hat. Also schnappt
er sich kurzerhand Johan Larsson (b) und Glenn Ljungström
(g) und spielt mit denen zusammen ein Demo ein. Im Vollsuff (wie
es sich für schwedische Metaller gehört) rufen sie eines
Nachts den Chef von Wrong Again Records an, spielen ihm ihr Demo
vor uns erhalten in der selben Nacht einen Deal. Dass sie schon
genügend Songs für eine reguläre Scheibe zusammen
hätten, entspricht zwar nicht ganz der Wahrheit, aber die
Nacht ist ja noch lang.
"Lunar Strain" erscheint 1994 und kann sich im Underground
behaupten. Die Besetzungsliste bei In Flames erinnert eher an
eine Passagierliste einer Boeing 747, da man sich auch hin und
wieder nur einzelne Musiker bei befreundeten Acts wie Dark Tranquillity,
Arch Enemy oder Dawn ausleiht. Trotzdem gelingt es der Band mit
der EP "Subterranean" ein Jahr später, einen Deal
mit Nuclear Blast zu reißen. Der ständige Wechsel an
den Instrumenten ist auf Dauer nicht tragbar, weswegen man Anders
Fridén für die Vocals und Björn Gelotte für
die Drums verpflichtet.
Mit "The Jester Race" erlangt man weltweit
größere Achtungserfolge und in Japan einen Vertrag
mit Toy's Factory. Somit sind die Möglichkeiten gegeben,
intensiv zu touren, was die Band mit Kreator, Samael und Grip
Inc. auch kräftig tut. Glenn und Johann teilen nach den Aufnahmen
zu "Whoracle überraschend mit, dass sie das Schiff verlassen
werden und lassen Anders, Jesper und Björn mit 'ner fertigen
Scheibe und 'ner halben Band zurück. Glücklicherweise
finden sich in Peter Iwers (b)und Niklas Engelin (g) zwei Leute,
die eine Mini-Tour mit Dimmu Borgir absolvieren und anschließend
verpflichtet werden.
Es folgen eine ausgedehnte Tour durch Europa und
einige Wochen in Japan, welche alle sehr erfolgreich sind. Zurück
in Schweden macht sich Niklas aber vom Acker, da er sich eher
auf seine andere Band Gardenian konzentrieren will. Kurzerhand
drückt man Björn die Klampfe in die Hand (schließlich
war das sein eigentliches Hauptinstrument) und holt sich von Sacrilige
Daniel Svensson für die Kessel. Das klappt so weit ganz gut
und man prügelt "Colony" ein. Endlich geht es auch
auf Tour in den USA, obwohl Japan immer mehr zum Zentrum ihres
Erfolges mutiert.
Mit "Clayman" zeigt sich die Vielseitigkeit
der Band recht deutlich, denn sie touren mit so unterschiedlichen
Acts wie Dream Theater, Testament, Therapie, Slipknot oder Methods
Of Mayhem. In Flames spielen bis zum Umfallen, wobei Peter erst
während der skandinavischen Gigs wieder mit von der Partie
ist, da er zu Hause ein Töchterlein erwartete. Seinen Job
erledigt derweil Dick Löwgren.
Nach Peters Rückkehr geht man in Europa erst
mal zusammen mit Sentenced, To/Die/For und Dark Tranquillity durch
die Hallen und anschließend mit Dimmu Borgir, Lacuna Coil
und Nevermore, ehe sich die Schweden erst einmal etwas frei nehmen
und zwischenzeitlich die Live-Scheibe "The Tokyo Showdown"
auf den Markt schmeißen.
Lange lassen sie aber nicht auf sich warten. Im
September 2002 erscheint "Reroute To Remain - Fourteen Songs
Of Conscious Madness" und setzt zum Erstaunen von Presse
und Fans sogar noch einen auf "Clayman" drauf. Sänger
Anders hat kräftig an seinem Gesang gearbeitet und auch vor
akustischen Gitarren oder elektronischen Spielerein schrecken
die Fünf nicht zurück. Verdientermaßen steigt
die Scheibe auf Platz fünf der heimischen LP-Charts ein.
Bald geht es mit Pain und Soilwork auf Europa Tour, nachdem man
in Amerika zuerst mit Slayer und Soulfly und anschließend
mit Dark Tranquillity, Sentenced und Killswitch Engaged für
volle Hütten sorgt.
Nirvana

Der Verantwortliche, der 1992 bei MTV den Song "Smells
Like Teen Spirit" auf Heavy Rotation setzt, ist sich damals
wohl kaum bewusst, dass er damit den Schalter für ein neues
Zeitalter des Alternative-Rocks umlegen würde. Was immer
ihn dazu getrieben hat auf dieses aus dem üblichen Musikvideo-Rahmen
fallende Pferd zu setzen, es war ein kommerzieller Glücksgriff
sondersgleichen. Mit einem langweiligen Sporthallen-Video, in
dem meist ein zerzauster Typ seine schulterlangen, blonden Haare
in die Kamera wuschelt und einen einfachen vier Akkord-Riff-Song
lustlos hinschmettert, treffen ein paar Gammler aus Seattle seltsamerweise
den Nerv der Zeit und werden zu einem Sprachrohr einer ganzen
Generation inszeniert.
Ob das so gewollt war, ist streitbar. Gitarrist, Sänger und
Songwriter Kurt Cobain hat es sich wohl nicht zum Ziel gesetzt,
für Millionen von Teenager in ihrer Depri-und-nicht-verstanden-Phase
als Role-Model herzuhalten. Andererseits kämpft er seit seinen
Anfangstagen als Musiker verbissen, höllisch selbstbewusst
("Ich wusste immer dass ich etwas besonderes mache.")
und ohne Rücksicht auf Verluste für ein Leben in Ruhm,
Ehre und jeder Menge Rock'n'Roll.
In seinen High School-Tagen ändern sich seine
Vorlieben von Heavy Metal zunächst hin zu amerikanischem
Hardcore. Black Flag zählen später neben den Pixies
zu seinen absoluten Lieblings-Bands. Über seine Kiffer- und
Abhäng-Kumpels lernt Cobain die Heavy Punks der Melvins aus
dem nahe liegenden Ort Olympia kennen. Sie sind cool, rauchen
eine Menge Joints und haben nichts mit den Leuten aus der Football-Mannschaft
zu tun, von denen sich Kurt nach und nach abgrenzt. Cobain himmelt
die Melvins an und wird durch sie endgültig vom Punkrock
angefixt. Nebenbei spielt er bereits in einigen Punk Bands, darunter
bei Fecal Matter, bei denen der Melvins-Drummer Dale Crover Bass
zupft. Durch den Melvins-Kopf King Buzzo kommt Kurt 1985 in Kontakt
mit dem Bassisten Krist Novoselic, der zwar in relativ behüteten
Verhältnissen aufgewachsen ist, aber in Sachen Punk-Rock-Interesse
und High-School-Desinteresse mit Cobain auf einer Wellenlänge
liegt.
Sie schließen sich zusammen und durchlaufen
dabei eine Vielzahl von Formationen und Bands, bis sie als Skid
Row in der Besetzung Kurt (Gitarre, Gesang), Krist (Bass) und
Aaron Burckhard (Drums) musizieren. Bei ihren ersten Auftritten
spielt die Band bereits erste Versionen von Songs wie "Spank
Thru", "Beeswax" oder "Floyd The Barber",
die sich später auf dem Nirvana-Debüt "Bleach"
wiederfinden. Die Formation bleibt, gemäß ihrem Lifestyle
von Drogen und Abgesifftheit (Kurt lebt einige Zeit sogar unter
einer Brücke in Aberdeen und ernährt sich hauptsächlich
von Fisch, Bier und Süßigkeiten) nicht lange zusammen.
Für Burckhard ist Nirvana, wie sich Skid Row mittlerweile
nennen, ein Spaß. Für Krist und Kurt ist die Band hingegen
alles andere als nur ein Zeitvertreib. "Sie wollten jeden
Tag proben. Das war ein bisschen viel.", resümiert Burckhard
sein Engagement. Er verlässt Nirvana, und Kurt und Krist
stehen ohne Drummer da. Ein Zustand, an den sie sich gewöhnen.
Kurt zieht nach Olympia, und Nirvana nehmen 1988
mit ihrem alten Kumpel Dale Crover am Schlagzeug ihr erstes Demo
auf. Produziert wird es vom Seattler Hausproduzenten Jack Endino,
der damals praktisch alles produziert, was auf den Seattle-Label
Sub Pop erscheint. Bruce Pavitt und Jonathan Poemann, die Sub
Pop-Gründer, werden auf Nirvana aufmerksam und verschaffen
ihnen einige Gigs.
Nachdem Dale Crover mit King Buzzo nach San Francisco
zieht, stehen sie wieder einmal ohne Schlagzeuger da. Auf Crovers
Tipp wird Dave Foster eingestellt, ein Redneck mit Schnauzbart
aus Aberdeen. Von Anfang ist aber klar, dass sein Einsatz nur
von kurzer Dauer sein wird. Foster ist zu sehr Macho, zu sehr
Proll, als dass er sich mit dem Punkrock-Style von Krist und Kurt,
die zeitweise auch zu Dritt mit Novoselic' Freundin Shelli in
einem Haus wohnen, anfreunden könnte. Als Foster einen Nebenbuhler
krankenhausreif schlägt und für ein Jahr ins Gefängnis
wandert, kommt aushilfsweise Aaron Burckhard wieder kurz ins Boot.
Chad Channig, der dann für längere Zeit fester Nirvana-Drummer
ist, ersetzt ihn. Zwei Monate nach Channings Einstieg nehmen Nirvana
ihrer erste Single für Sub Pop auf. "Love Buzz",
eine Coverversion von Shocking Blue auf der A-Seite und der eigene
Song "Big Cheese" auf der B-Seite. Die 7'' erscheint
nur in einer kleinen Auflage von tausend Exemplaren über
den legendären Sub Pop-Singles-Club.
Für lächerliche sechshundert Dollar spielen
Nirvana 1989 ihr Debüt-Album "Bleach" ein. Jason
Evermann wird auf der Rückseite des Booklets zwar als zweiter
Gitarrist genannt, in Wirklichkeit ist auf "Bleach"
aber kein einziger Ton von ihm zu hören. Er war nur bei einigen
Live-Shows vierter Mann, bevor er Nirvana Ende 1989 verlässt,
um bei Soundgarden einzusteigen, die neben Mudhoney eine der wenigen
Bands aus Seattle ist, die zu dieser Zeit schon überregionalen
Erfolg hat.
Obwohl alles andere als leicht verdaulich, belegt
"Bleach" gute Platzierungen in den College-Radio-Charts
und mausert sich zum Liebling der amerikanischen Indie-Szene.
Kurts Songwriter-Qualitäten sind auf dem Debüt noch
lange nicht auf ihrem Höhepunkt angelangt, lassen aber das
Potential, das in ihm steckt, erahnen. Songs wie "About A
Girl" gehen schon deutlich in eine ähnliche Richtung,
die Nirvana zwei Jahre später weltweit bekannt macht. Noch
sind sie in den Staaten aber nicht viel mehr als eine Underground-Tipp.
Die englische Presse ist da natürlich schon
etwas weiter. Angefixt durch andere Seattle-Bands haben die Insulaner
Grunge schon längst als das nächste große Ding
ausgemacht. Durch den großen Support damaliger Indie-Stars
wie Sonic Youth und Dinosaur Jr., werden Nirvana in England schnell
zu viel versprechenden Newcomern. Spätestens als Cobain &
Co mit Tad auf England-Tour gehen, sind Holzfäller-Hemden
in aller Munde.
Nirvana nehmen zusammen mit Butch Vig, dem Starproduzenten
und späteren Garbage-Drummer, ein Demo auf, mit dem sie sich
bei verschiedenen Major-Labels bewerben wollen, die sich jedoch
schon heftig um die Band reißen. Im Mai 1990 verlässt
Chad Channings die Band. Kurt und Krist sind schon lange mit seinem
Spiel unzufrieden, da sie es für zu undynamisch halten. Mit
Dan Peters von Mudhoney finden sie kurzfristig und für eine
Single ("Sliver/Dive") Ersatz.
King Buzzo spielt dann erneut Schicksalsgeber für
Nirvana. Er gibt dem jungen Drummer Dave Grohl, der damals in
der Hardcore-Band Scream spielt, die Telefonnummer von Novoselic.
Grohl ruft tatsächlich an, obwohl er von Nirvana nicht wirklich
begeistert ist: "Sie rissen mich nicht gerade vom Hocker".
Als er die Zusage von Kurt und Chris hat, steigt er dennoch mitsamt
Drumkit und ein paar Klamotten ins Flugzeug und fliegt nach Seattle.
Bei der ersten gemeinsamen Probe läuft alles glatt. "Nach
zwei Minuten wussten wir, dass er der richtige Schlagzeuger war",
erzählt Novoselic später über Grohls Drumming,
dass endlich die gewünschte Härte hat. Grohl zieht zusammen
mit Cobain in ein Haus, und bald darauf spielen Nirvana ihre erste
Show mit dem neuen Schlagzeuger aus Washington nach nur
einem Tag ist das Konzert ausverkauft.
Über Sonic Youth stellen Nirvana Kontakt zu
Geffen Records her, bei denen sie im April 1991 einen Deal unterschreiben.
Zusammen mit Butch Vig nimmt die Band in Los Angeles ihr zweites
Album "Nevermind" auf, das nach einer Europa-Tournee
mit Sonic Youth im September 1991 erscheint. Als eine der letzten
Bands aus Seattle, die mit einem Major-Album auf den Markt kommt,
sind die Erwartungen auf Seiten der Plattenfirma aber eher mittelmäßig.
"Nevermind" steigt auf Platz 144 der amerikanischen
Charts ein und wird bereits im Oktober vergoldet. Das Video zur
ersten Single "Smells Like Teen Spirit" (ein Satz den
Bikini Kill-Sängerin Kathleen Hanna an Cobains Wand sprüht
und damit Kurts Körperdüfte mit dem eines Deodorants
vergleicht) läuft auf den Clip-Kanälen rauf und runter
und hilft kräftig mit, dass sich das Album nach einer kurzen
Tour mit den Red Hot Chili Peppers und Pearl Jam pro Woche unglaubliche
300.000 mal verkauft. Die Platte ist um einiges härter ist
als alles was sich damals auf dem Mainstream-Markt tummelt. Sie
bringt die Verschmelzung von Punk und Metal, Grunge, den Massen
näher und schubst sogar Michael Jackson mit "Dangerous"
von ersten Platz der Album-Charts. Führt Alternative Rock
davor noch ein Leben in der Nische, haben die Medien danach mit
Nirvana und vor allem mit Cobain ihren ersten abgewrackten Rockstar,
der sich herrlich medial ausschlachten lässt.
Zu Beginn spielen Nirvana das Spiel der Stars auch
kräftig mit und provozieren, wo sie nur können. Legendär
sind ihre effektiv in Szene gesetzten, selbstzerrstörerischen
Auftritte, bei denen meist nicht mal ein Becken stehen bleibt.
Nirvana pöbeln in TV-Shows und bieten der Welt das Bild,
das man von ihnen verlangt. Ihrer Anhängerschaft geben sie
ein Gefühl der Identifikation und der Revolte. Cobain macht
jedoch nicht auf Verständnis für die gelangweilte Jugend.
Er lebt eher genau das aus, was sich viele wünschen: die
komplette Verneinung: "Here We Are Now, Entertain Us".
Als Cobain dann auch noch mit der Hole-Frontfrau
Courntey Love anbändelt, hat die Presse ihr Vorzeige-Paar.
Im Februar 1992 heiraten Cobain und Love auf Hawaii. Love ist
bereits hochschwanger und bringt am 18. August 1992 die gemeinsame
Tochter Frances Bean auf die Welt. Zwei Wochen später berichtet
das Boulevard-Magazin Vanity Fair, dass Love während ihrer
Schwangerschaft Heroin genommen habe. Daraufhin wird den Eltern
das Sorgerecht für einen Monat entzogen und erst nach einem
heftigen Rechtsstreit wieder zurück gegeben.
Cobain zieht sich immer mehr zurück und flüchtet
sich in Alkohol und Drogen. Er nimmt täglich Heroin für
vierhundert Dollar, da der Bankautomat nicht mehr an einem Tag
ausgibt. Weil Cobain vollkommen unfähig ist, einen Nachfolger
für "Nevermind" aufzunehmen, veröffentlicht
Geffen im Dezember 1992 die B-Seiten und Raritäten-Sammlung
"Incesticide", um Nirvana im Gespräch zu halten.
Es wird auf Wunsch der Band nicht promotet, erreicht aber trotzdem
Platz 39 der amerikanischen Charts.
Bei ihrem dritten Album entscheiden sich Nirvana
für Steve Albini als Produzenten. Albini hat sich bereits
mit Platten der Breeders oder den Pixies einen guten Namen gemacht.
Im Februar 1993 nehmen Nirvana in Minnesota ihr drittes Album
auf. Eigentlich ist geplant, ihm den Titel "I Hate Myself
And I Want To Die" zu geben. Das empfindet die Plattenfirma
aber als zu hart und lehnt es ab. Schließlich tauft man
es auf "In Utero".
Albinis grober Sound stößt bei Geffen
ebenfalls auf Ablehnung. Nach dem utopischen Verkaufszahlen des
Vorgängers ist der Druck groß, das Album wird von R.E.M.-Produzent
Scott Litt noch mal gemixt, da Geffen die urpsrünglichen
Aufnahmen unter kommerziellen Gesichtspunkten für untragbar
hält. Ab den Sessions mit Albini bis zum endgültigen
Release am 21.September 1993 zieht sich der Streit zwischen Band
und Firma auf knapp sechs Monate.
"In Utero" entwickelt sich zum Schlag
ins Gesicht von MTV und Radiostationen. Bis auf wenige Songs wie
"All Apologies" oder "Pennyroyal Tea" ist
es ein verzerrter Wutausbruch, mit dem Cobain dem Pop-Appeal den
Riegel vorschiebt. Einen "Smells Like Teen Spirit"-Nachfolger
sucht man vergebens, trotzdem schießt die Platte von 0 auf
1 in die Charts.
Bei der folgenden Tournee lassen sich Nirvana durch
die LA Punk-Legende Pat Smear (The Germs, später für
eine Platte auch bei den Foo Fighters) an der zweiten Gitarre
unterstützen. Die Tour läuft relativ erfolgreich, auch
wenn einige Shows nicht ausverkauft sind. Am 18. November 1993
spielen Nirvana ein MTV Unplugged-Konzert, das ein Jahr später
als CD veröffentlicht wird. Es zeigt Nirvana von einer unbekannten
Seite mit einem ungewöhnlichen Fokus auf Perfektion.
Am 1.März 1994 spielen Nirvana ihr letztes
Konzert im Münchner Terminal Eins. Danach verbringt Cobain
mit Courtney Love einige Tage in Rom, wo er wieder einen Zusammenbruch
erleidet. Die Mixtur aus Champagner und dem valiumähnlichen
Rohypnol wird an die Medien als Überdosis verkauft, ist in
Wirklichkeit aber bereits ein geheim gehaltener Selbstmordversuch.
Zurück in Seattle verbessert sich Kurts Gemütslage nicht.
Am 18. März muss Courtney Love die Polizei in ihr Haus rufen,
da Cobain sich im Badezimmer eingeschlossen hat und damit droht,
sich umzubringen.
Der Nirvana-Sänger begibt sich in das Exodus
Recovery Center in Marina del Ray bei Los Angeles, um seinen Drogenkonsum
und die Psyche in den Griff zu bekommen. Bereits nach zwei Tagen
flieht er aus der Anstalt und geht zurück nach Seattle. Dort
angekommen, verbarrikadiert er sich am 5. April 1994 in einem
Raum über seiner Garage und schießt sich eine Dosis
Heroin in den Arm, nach der ein normaler Mensch bereits klinisch
tot sein müsste. Mit einer Schrotflinte, die er im März
zusammen mit seinem Freund Dylan Carlson gekauft hatte, um sich
gegen Einbrecher zu schützen, schießt er sich danach
in den Mund. Erst drei Tage später wird seine Leiche von
einem Elektriker gefunden. Allen Spekulationen um den Tod Cobains
zum Trotz, wird als Todesursache offiziell Selbstmord angegeben.
Am Abend des 10. April versammeln sich Tausende
Jugendliche in der Innenstadt von Seattle, um Abschied zu nehmen.
Courtney Love liest dabei den von ihrem Ehemann zurück gelassen
Abschiedsbrief vor. Später wird er sogar auf T-Shirts und
Poster abgedruckt. Kurt Cobains Leichnam wird eingeäschert,
und die Garage, in der sich er sich das Leben nahm, zwei Jahre
später abgerissen, um den Ort nicht zu einem Pilgerort verkommen
zu lassen.
Nach Cobains Tod wird neben dem Unplugged-Album
auch das Live Video "Live! Tonight! Sold Out!" veröffentlicht.
Als 1996 das Live-Album "From The Muddy Banks Of The Whiskah"
erscheint, sind die verbleibenden Nirvana-Mitglieder bereits anderweitig
beschäftigt. Dave Grohl wechselt bei seiner eigenen Band
den Foo Fighters äußerst erfolgreich von den Drums
an die Gitarre und den Gesang, während Krist Novoselic mit
Sweet 75, von der Außenwelt kaum beachtet, weiter musiziert.
1997 gründen Grohl und Novoselic zusammen mit
Courtney Love ein Nirvana Partnership, um den Nachlass der Band
zu verwalten. Die traute Dreisamkeit entwickelt sich allerdings
zum Desaster und resultiert in einem endlosen Rechtsstreit zwischen
den Parteien Grohl/Novoselic und Love, die darauf pocht, die Songs
ihres Ehemannes allein zu verwalten. Erst 2002 erscheint das Best
Of-Album und nicht wie eigentlich geplant eine weitere Raritäten-Box.
Es enthält mit "You Know You're Right" einen einzigen
neuen Song, den Novoselic nach der letzten Nirvana Studiosession
in seinem Keller bunkert. Love ist das noch nicht genug und sie
veröffentlicht kurz vor Weihnachten 2002 die Tagebücher
ihres Mannes. Tagebücher ist jedoch eine falsche Beschreibung,
es handelt sich aber eher um eine Ansammlung von Notizzetteln,
Songtext-Fragmenten oder wirren Kritzeleien.
Krist Novoselic gibt 2003 seinen Rückzug von
der Musik bekannt, nachdem sein Comeback-Versuch mit seiner neuen
Band Eyes Adrift (zusammen mit dem Ex-Sublime-Drummer Bug Gaugh
und Ex-Meat Puppets Curt Kirkwood) missglückt. Er will sich
nun der Politik widmen. Dave Grohl ist dagegen Rockstar geblieben.
Neben seiner Hauptbetätigung bei den Foo Fighters klopft
er noch hier und da auf die Becken. Seine berühmtesten Zwischeneinlagen
sind die bei den Queens Of The Stone Age und bei Killing Joke.
KoRn

Im Alternative-Bereich haben Korn fett zugeschlagen:
Steiler Karriereschub, von der Highschool direkt in die Billboards.
Zu Recht, denn im Dschungel der Crossover- und Hardcore-Bands
fanden die fünf Freunde aus Bakersfield in Kalifornien zu
ihrem unverwechselbar bösen und durchgeknallten Sound.
Aber die Korns brauchen dazu kein Make-Up und bunte Kontaktlinsen,
die sind wirkliche Freaks. Die beiden Riff-Künstler James
"Munky" Shaffer und Brian "Head" Welch fahren
quietschende und ächzende Panzergitarren an die Soundfront
und werden dabei von der heftigen Rythmsection von Fieldy am Bass
und David an den Drums kräftig in den Arsch getreten. Der
unverwechselbare Kornsound macht sich an runtergestimmten Gitarren
und Fieldys Slap-Bassspiel fest. Sänger Jonathan Davis kommt
aus der Klassik und erreicht ein erstaunliches stimmliches Spektrum
vom affektierten Chorknaben bis hin zur sprechsingenden Kreissäge.
Seine düsteren und zynischen Lyrics schaffen es scheinbar
perfekt, den "Kids In America" aus den ungeliebten,
gebeutelten Herzen zu sprechen.
Die Bandgeschichte beginnt irgendwann Anfang der
Neunziger Jahre in eben jenem kalifornischen Kaff Bakersfield,
in denen die Körner beschließen, die Bierdosen gegen
Instrumente auszutauschen. Sie ziehen nach LA und verdienen sich,
wie es das große Buch vom Rock-Biz von jedem Newcomer verlangt,
erst einmal die Sporen mit vielen, vielen Liveauftritten. Irgendwann
landen sie beim Immortal-Label und bringen dort 1994 ihr selbstbetiteltes
Debut heraus, das ein mittelschweres Erdbeben in der Metalwelt
auslöst und heute als Geburtshelfer und Klassiker des NuMetal
gilt. Songs wie "Shoots And Ladders" oder "Blind"
kennt jeder Metalhead, der Cap und schlabbrige Hosen trägt.
Korn hüllen sich und ihre Hörer in eine
selten dagewesene Finsternis. Das spricht die Jugendlichen an,
sie können sich mit dem von Korn gezeichneten Bild des vernachlässigten
Mittelstandskids, dass mit seinen Ängsten allein steht, bestens
identifizieren. Korn legen mit "Life Is Peachy" und
"Follow The Leader" zwei weitere NuMetal-Hämmer
nach. Letzeres Album bedeutet für sie auch den kommerziellen
Durchbruch, die Videos zu "Got The Life" und "Freak
On A Leash" laufen auf MTV auf Heavy Rotation. 1998 stellen
sie außerdem die "Family Values Tour" auf die
Beine, auf der sie unter anderem mit Limp Bizkit, Rammstein und
Ice Cube die Bühne teilen.
Doch irgendwie schaffen es Korn nicht, ihre Wut
und damit ihre Originalität zu konservieren. In den folgenden
Jahren macht Fronthemd Jonathan Davis durch seine Alkoholsucht
von sich reden, die er therapiert, indem er Prozac-abhängig
wird. Vor der Presse redet er lieber über seine Vorliebe
für Pornos als über die Musik. Das geht auch an der
Band nicht spurlos vorüber. Auf den nächsten Alben "Issues"
von 1999 und dem 2002er "Untouchables" wirken Korn trotz
des weiterhin sehr hohen Niveaus wie ein Schatten ihrer selbst.
Die Fans scheint das nicht zu stören, "Issues"
schafft es in den deutschen Albumcharts bis auf Platz Neun, "Untouchables"
toppt die Charts sogar. Das hiphop-lastige Soloprojekt von Basser
Fieldy "Fieldy's Dreams" ist dagegen nicht von großem
Erfolg gekrönt. Er veröffentlicht 2002 sein "Rock'n'Roll
Gangster", das in Kritikerkreisen weitgehend durchfällt.
Korn verfügt jedoch über eine sehr loyale
Fanschar, da sie den Ruf haben, stets um den Kontakt mit den Anhängern
bemüht zu sein (ein Fan durfte gar ihr "Issues"-Cover
designen) und sehr intensive Liveshows zu spielen. Ihr bis dato
letztes Album veröffentlichen die Fünf Ende 2003 mit
"Take A Look In The Mirror", das leider den musikalischen
Trend der zwei Vorgängeralben fortsetzt und in niveauvolle
Belanglosigkeit abgleitet.
So, das war mal die Beschreibung und Bandgeschichte
von 5 Gruppen. Wäre möglich das noch weitere hinzu kommen.
Badabing
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