Leia,
die Präsidentin der Neuen Republik, empfängt den Vizekönig der Yevethaner,
Nil Spaar, zu Gesprächen. Das Gebiet der Yevethaner umfaßt viele Systeme und
unzählige Welten und sie sind der Republik gänzlich unbekannt, denn sie
bestehen auf strikte Isolierung. Deshalb sind die Gespräche um so
verwunderlicher. Aber Leia wird bald klar, daß sie nicht über irgendwas
verhandeln wollen, sondern nur den Status Quo bewahren wollen. Die Gespräche
laufen nur stockend, doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Ohne
Vorwarnung fliegt Nil Spaar ab und zur gleichen Zeit vernichten die Yevethaner
jede Kolonie einer anderen Spezies in ihrem Gebiet. Der Vizekönig manipuliert
geschickt einige Fakten und bringt die Regierung der Republik in Mißkredit,
besonders Leia. Unterstützung erhält er offensichtlich von einigen Mitgliedern
des Senates. Er geht sogar so weit, der Republik mit Krieg zu drohen.
Luke macht eine schwere Zeit durch. Er verläßt seine Akademie und wählt die Einsamkeit um nachdenken zu können. Da taucht eine Frau namens Akanah auf, die behauptet, zum selben Volk wie Lukes und Leias Mutter zu gehören. In Luke keimt die Hoffnung, daß sie noch lebt und so begibt er sich mit ihr auf die Suche.
Lando langweilt sich und nimmt deshalb einen Job beim Nachrichtendienst an. Er soll eine Expedition begleiten, die nach dem Taljkon-Vagabunden sucht, einem sagenumwogenden Geisterschiff, daß immer wieder auftaucht und gleich wieder verschwindet. Es scheint von einer unbekannten Rasse gebaut worden zu sein. Lando mach sich mit Lobot, R2 und 3PO auf den Weg. Zunächst warten sie einfach nur ab und forschen. Dabei entdecken sie, daß die Qella wahrscheinlich die Erbauer des Schiffes sind. Das Volk der Qella ist aber schon seit 150 Jahren ausgestorben. Dann entschließt sich der Kommandeur der Expedition, gewaltsam in das fremde Schiff einzudringen. Lando kommt dem zuvor und kann an den Vagabunden andocken. Doch dann geht etwas schief und das Schiff springt in den Hyperraum, mit Lando und den anderen.
Sehr schönes Buch, wie ich finde. Die Freunde sind wieder voll gefordert. Leia trägt ihre Kämpfe auf politischer Ebene aus, denn der Senat ist völlig zerstritten, angeheizt durch Nil Spaar. Admiral Ackbar und Han versuchen dafür zu sorgen, daß es zu keinen reellen Kämpfen kommt und Lando muß sich mit Droiden auf einem fremden Schiff zurecht finden. Allerdings ist dieses Buch nur der Auftakt der Reihe und das merkt man. Alles läuft ziemlich schleppend und es werden viele Fragen aufgeworfen, die erst in den folgenden Bänden beantwortet werden.
Lando,
Lobot, R2 und 3PO irren weiter in dem Qellaschiff umher. Nur langsam können sie
die Rätsel, die sich ihnen auftun, lösen. Sie stellen fest, daß das Schiff
ein lebender Organismus ist und auch ihr Problem mit dem ausgehenden
Sauerstoffvorräten können sie beseitigen. Nach ziemlich langer Zeit im
Hyperraum taucht das Schiff wieder in den Normalraum, doch leider mitten im
Gebiet des Imperiums. Sie werden entdeckt und angegriffen.
Luke und Akanah suchen weiter nach Spuren über den Verbleib der Fallanassi. Bei ihrer ersten Station werden sie von Unbekannten angegriffen, doch richtige Spuren finden sie nicht.
Leia kämpft immer noch mit den Tücken der Politik. Angesichts der Massaker der Yevethaner weiß sie nicht recht was sie tun soll, denn ihre politischen Gegner, die sie aus dem Amt entfernen wollen, drehen alles was sie tut, gegen sie. Trotzdem schickt sie eine Flotte an den Rand des Sternenhaufens, um weitere Übergriffe der Yevethaner zu verhindern. Dann geht Leia in die Offensive. Sie stellt den Yevethanern ein Ultimatum zur Räumung der besetzten Planeten. Doch anstatt darauf einzugehen, verlegen die Yevethaner mehr Truppen auf die Planeten. Als Reaktion darauf befiehlt Leia die Blockade eines Planeten, doch das lassen sich die Yevethaner nicht gefallen und greifen an. Die Fünfte Flotte wird überrascht und muß einige Verluste einstecken, ohne dem Gegner auch Schaden zuzufügen. Leia muß sich daraufhin einem Mißtrauensantrag stellen, der aber abgelehnt wird. Durch die kurzen Kämpfe geschwächt, braucht die Fünfte Flotte Verstärkung. Und sie bekommt sie, mit Han als Commodore. Doch er wird verraten und unterwegs von den Yevethanern gefangen genommen. Weil sie nun persönlich betroffen ist, wenden sich selbst ihre engsten Verbündeten gegen sie und verlangen ihren Rücktritt....
Was hat sich
Kube-McDowell bloß dabei gedacht?! Dieses Buch ist einfach langweilig zu lesen,
obwohl die Handlung, zumindest die mit den Yevethanern, durchaus gut und
spannend ist. Aber warum schreibt er die drei Handlungsstränge in drei
einzelnen Kapiteln? Wo ist die spannende Erzählweise der anderen Bücher, wo
man von einem Ort zum nächsten katapultiert wird? Das ist wesentlich
aufregender und unterhaltsamer zu lesen. Und Lukes Geschichte ist auch nicht das
Wahre. Äußerst langweilig und mir unverständlich.
Einem
erneuten Mißtrauensantrag kann Leia sich nicht entziehen, nicht nachdem auch
ihre vermeintlichen Verbündeten sich dafür ausgesprochen haben. Sie glauben
einfach, daß sie zu sehr persönlich betroffen sei und zur Rettung ihres Mannes
einen Krieg auslösen könnte. Doch auch diese Krise kann sie meistern und erklärt
den Yevethanern den Krieg. Immer mehr Einheiten werden zum Koornacht
Sternenhaufen verlegt. Han ist immer noch in der Gewalt von Nil Spaar. Der mißhandeln
ihn vor laufenden Kameras. Die Republik geht in die Offensive. Dabei haben
einige imperiale Werften Priorität, um den weiteren Bau von Schiffen zu
verhindern. Denn auch so sind sich die beiden Flotten mehr als ebenbürtig.
Chewbacca hat von der Entführung Hans erfahren und sofort macht er sich auf den
Weg. Hilfe bekommt er von seinem Sohn und seinen Cousins. Sie können tatsächlich
in den Supersternenzerstörer eindringen und Han retten. Später erfahren sie,
daß eine Fallanassi an Bord war und ihnen geholfen hat.
Luke und Akanah folgen weiter der Spur der Fallanassi, die sie zu einem Planeten im Sternenhaufen führt. Dort treffen sie endlich auf die Mitglieder des Weißen Stromes. Sie sind mächtig genug, um sich die ganze Zeit vor den Yevethanern durch Illusionen zu verbergen. Luke kann sie dazu bringen, sich der guten Sache der Neuen Republik anzuschließen, um unnötige Opfer zu vermeiden. Sie wollen die Yevethaner durch bloße Demonstration von Stärke zur Kapitulierung zwingen. Dazu springt die Flotte zum Hauptplaneten des Haufens und eine Adeptin des Stroms „erzeugt“ noch ein paar Schiffe zusätzlich. Aber der Bluff funktioniert nicht. Die Yevethaner sind in ihrer Arroganz nicht bereit zu Kapitulieren. Es kommt zum Gefecht, daß aber erheblich zu den Gunsten der Republik gelenkt wird, denn es befinden sich viele imperiale Sklaven auf den Schiffen der „Schwarzen Flotte“. Und in diesem Augenblick schlagen sie zu und ziehen alle Schiffe des Kommandos ab. Nil Spaar wird von ihnen getötet.
Lando offenbart den Anderen, daß er die ganze Zeit schon Hilfe hätte holen können, denn er hat eine Fernsteuerung für sein Schiff. Er wollte aber unbedingt das Rätsel des Schiffes lösen. 3PO verliert die Nerven und ruft das Schiff. An Bord der Glücksdame befinden sich 4 Mitglieder der ehemaligen Expedition. Der Vagabund wird erneut angegriffen und schwer getroffen. Das gibt Lando und Lobot die Möglichkeit, tiefer ins Schiff einzudringen. Lobot gelingt es sogar, sich durch sein Interface mit dem Schiff zu verbinden und mit ihm zu reden. Derweil kehrt es zu seinem Heimatplaneten zurück, um Kontakt aufzunehmen. Aber der Planet ist schon seit hundert Jahren tot. Doch dann taucht Luke auf und kann mit Hilfe eines Archäologen das Geheimnis enträtseln. Die Qella auf dem Planeten sind gar nicht tot und das Schiff ist eine Art Werkzeug, das den Planeten wieder bewohnbar machen soll.
Guter Abschluß der Trilogie. Endlich wird wieder in dem gewohnten Stil geschrieben, was die ganze Geschichte etwas spannender macht. Nur die Geschichte mit Luke und seiner Mutter finde ich etwas verwirrend. Auch die Schlacht gegen die Yevethaner hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht. Ich frage mich auch, was denn nun aus der Schwarzen Flotte wird. Kann mich nicht erinnern, daß sie später mal wieder auftaucht oder erwähnt wird. Schön auch, daß Chewie hier wieder mitspielt, nachdem er im zweiten Band gar nicht erwähnt wurde.