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Liebenswerter Mensch aus der Zukunft!

24.10.2015

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Brief an einen Menschen aus der Zukunft
 

Liebenswerter Mensch aus der Zukunft,
 

Ich schreibe Dir diesen Brief, weil ich Dir das Beste w�nsche. H�r mir aufmerksam zu, denn ich habe Dir viel zu erz�hlen. Du wei�t ja schon, welche Strafe Uns f�r das massenhafte �bertreten von Gesetz und Rechtm��igkeit ereilte, die in der Bibel und anderen heiligen B�chern verk�ndet wurden. Ich bin neugierig, wie viel sich aus diesen Worten, die ich seit so vielen Jahren ans Tageslicht zu heben versuche, sich erf�llte. Ich wei� es nicht, aber Du schon! Du bist hier das Wichtigste.

Unsere ganze Erde brach zusammen, den Umfang der Zerst�rung kennst Du - doch ich bin nicht mehr. Ich erz�hle Dir, Mensch aus der Zukunft, wie diese meine k�mmerliche Welt aussah, die vor meinen Augen zerfiel - doch niemand wollte unsere Ermahnungen h�ren - und viele mahnten - darunter auch ich.

Du wirst von vielen in Deiner Zeit lebenden Menschen lesen und h�ren, warum unsere Zivilisation zerfiel und warum Gott erneut gezwungen war, die Erde auf schockierende Weise zu bestrafen. Es kamen Milliarden um - Du wei�t das. Stell Dir vor, welche Angst ich empfinde, kurz vor diesen Ereignissen zu leben - und Du lebst nach ihnen.

Sicherlich entstand eine Menge von Theorien, warum unsere Zivilisation unterging und warum so viele Menschen umkamen. Beispielsweise gibt es auch heute, im Jahr 2015, eine Menge von "Verschw�rungstheorien", die uns auf irgend eine Weise versuchen, die uns umgebende Wirklichkeit zu interpretieren.

Und jeder Mensch hat seine eigene Theorie oder Erkl�rung, warum unsere gegenw�rtige Welt so ist und nicht anders.

Ich jedenfalls �berlasse diese Verschw�rungstheorien und deren Interpretationen den Historikern Deiner Zeit - aber ich m�chte Dir sagen, Mensch aus der Zukunft, warum meiner Meinung nach unsere Erde unterging. Das ist ziemlich einfach - wenn man nicht nur auf ein Element schaut, sondern aus einer gewissen Distanz auf alle. Wir wissen doch, wie viel mehr man sieht, schaut man von einem Berg hinunter, aus physischer, emotionaler und moralischer Distanz.

W�rde ich die Essenz aus allen Bereichen, Informationen und allen mir zug�nglichen Nachrichten sammeln m�ssen, aus denen ich Schl�sse ziehen k�nnte - so stimme ich der Bibel zu. Ich stimme zu, dass Gier die erste Ursache und Wurzel des so gigantischen Zusammenbruchs unserer Zivilisation war. Eines Zusammenbruchs, den Ihr, Menschen aus der Zukunft, jetzt pr�zise beschreiben k�nnt, aber der sich unter meinem wachsenden Entsetzen �ber die sich einer �ber nichts bewussten Menschheit (als Gesamtheit) zusammenbraut.

Unsere ganze Welt, jedes ihrer Elemente, wurde so orientiert und konfiguriert, um jedes einzelne Element und ganze Institutionen von der Gier abh�ngig zu machen - haupts�chlich von Geld, aber nicht nur. Einstmals erbaut, erschaffen, projektiert, um alle Elemente unseres Lebens langlebig, stark, konsequent und langfristig zu machen. Anstatt also entsprechend den Empfehlungen der Bibel " euch der Erde Untertan" zu machen, wurden wir zu Sklaven des Geldes. Nirgends auf der Welt realisieren weder die Gesellschaft, die Politiker, noch Institutionen die urspr�nglichen Grundlagen, sondern wurden zum genauen Gegenteil dessen, wozu sie aufgerufen wurden. 

Ja, Gier und der Wille nach grenzenlosem Gewinn auf Kosten des Menschen, das ist das eine, aber die n�chste Sache ist der Wille nach billiger Rache, Dominanz �ber andere und Wirtschaftskriegen, die andere L�nder unterwerfen und sie zur Kapitulation zwingen sollen. Du wei�t bereits, wie das endete - B�rger aus der Zukunft, mein liebster Freund. Wie ich Dich beneide! du hast weniger - aber es ist wirklich mehr! Du lebst langsamer - aber um wie viel mehr gl�cklicher.

Tatsache ist, dass schon niemand mehr in meiner Welt irgend etwas kontrolliert - das ist nur Schein. Den Herrschern dieser Welt kommt es so vor, als w�rden sie alles unter Kontrolle haben und alles st�nde unter ihrem Diktat. Unterdessen errichteten sie unsere H�user auf Sand - und ihre Schl�sser bauten sie auf Eis.

Es gibt heute viele Menschen, die �hnlich wie ich versuchen zu warnen und wenigstens teilweise unsere Welt korrigieren m�chten. Leider, unsere Welt erinnert an eine entfesselte Lokomotive, die immer schneller rast und in K�rze an einem Felsen zerschellt. Solch ein trauriges Ende erwartet uns.

Es gibt heute viele Menschen, die �hnlich wie ich versuchen zu warnen und wenigstens teilweise unsere Welt korrigieren m�chten. Leider, unsere Welt erinnert an eine entfesselte Lokomotive, die immer schneller rast und in K�rze an einem Felsen zerschellt. Solch ein k�mmerliches Ende erwartet uns.

Viele Menschen behaupten noch heute bei ihrer Wahrheitssuche, dass die Ursache des B�sen auf der Erde die Politiker seien, ihre konkreten Entscheidungen, Kriege, �konomischer Druck usw. Das ist wahr - doch die Ursache ihres Entstehens bleibt nach wie vor die Gier - ein Mechanismus, der zur bestehenden Unmoral f�hrte - seine prim�re oder auch versteckte Ursache ist immer Gier. Es hat keine Bedeutung, welche Entscheidung getroffen wurde und wer sie traf - wichtig ist, wie diese Wahrheit aus der Distanz aussieht.

Die Situation ist folgende: wir haben als Zivilisation zugelassen, dass Politiker, die wir w�hlten, gegen Uns arbeiten und wir haben nichts dagegen getan. Wir lie�en zu, dass uns die orthodoxe Wissenschaft mit neuem Spielzeug verblendete - aber vor unseren Toren starben Menschen, die die Welt ver�ndern k�nnen. Sie verziehen ihren Mund zu einem ironischen L�cheln, weil wir uns bewusst waren, dass wir im Dunkeln tappen. Kopfsch�ttelnd heucheln sie, dass doch alles gut w�re - sahen sie wirklich nicht, dass uns ein trauriges Ende erwartet, dass wir uns vorbereiten m�ssen?

Mensch aus der Zukunft, mein liebster Freund! Es ist nun genug der Verleumdung an Unsere Adresse! Ich schreibe im eigenen und im Namen aller, die auf irgend eine Weise ihren Teil dazu beitragen, uns zu sch�tzen oder wenigstens ein wenig das Leid zu minimieren, an dem wir tagt�glich als Zivilisation zu tragen haben. H�r mir jetzt zu!

Haben wir nicht wahrgenommen, dass alles in eine schlechte Richtung geht noch zu einer Zeit, da andere sich am�sierten und auf ihrem Begr�bnis tanzten?

Baten wir nicht um einen Augenblick des Nachdenkens und um Hilfe, um uns so stark wie m�glich zusammen den kommenden, schrecklichen Zeiten entgegenzustellen? M�gen also unsere Taten und warnenden Worte von uns zeugen.

Erst jetzt sieht eine gr��ere Zahl von Menschen, dass sich der Zusammenbruch der Zivilisation nicht aufhalten l�sst - aber immer noch bitten wir um eine Verlangsamung der Dynamik, mit der wir auf den Felsen prallen. Mich wunderte es immer, wie es m�glich ist, dass die Bibel sagt: "Sie werden schauen, aber sie werden nicht sehen". Das ist erstaunlich - ich lebe grade in solchen Zeiten - das geschieht vor meinen und unseren Augen - es �ffneten sich auf der ganzen Welt Vulkane, rote Fl�sse �berschwemmen die Welt, Erdbeben dort, wo sie noch nie waren, aber dort, wo sie fr�her waren - gigantische Ausma�e - langsam melden sich t�dliche Viren und Bakterien, Terrorakte, neue Kriege - politisch und �konomisch zerbricht die ganze Welt. Die Welt steht auf dem Kopf - doch alles geschieht weiter so, als w�re nichts passiert, als ob es keine Gefahr g�be. Doch das ist erst der Anfang.

Alles zerf�llt heute auf der Erde, jede Institution, das Recht, die Wissenschaft, die �konomie. Es geschieht global, also werde ich keine konkreten L�nder oder Staaten nennen.

Freund aus der Zukunft! Du hast bereits den Vorteil der gro�en M�he und des ungew�hnlichen Talents, mit dem Gott Jan beschenkte - Du nutzt seine Erfindungen, deren physische Entwicklung weder ihm noch seinen Anh�ngern gegeben wurde, sie zu Ende zu f�hren. Vielleicht nutzt Du bereits die gr��te Erfindung, die jeden sch�chtern macht und schwindelig im Kopf werden l�sst, der mit ihr in Ber�hrung kommt - die Zeitmaschine.

Bleib also nicht passiv, tatenlos und sch�tze unsere heutigen Bem�hungen aller, die aktiv an der Schaffung solcher gro�er Taten beteiligt sind, aus denen Du Nutzen ziehst.

B�rger der k�nftigen Welt - Du, der Du in der paradiesischen Epoche des Gl�cks lebst, die dem gigantischem Zusammenbruch unserer Zivilisation folgt - Dein Herz schl�gt jetzt! Deine Gedanken sind in Deinem Geist und die Seele in Deinem K�rper. Wei�t Du, wie sehr es mir weh tut, dass ich schon nicht mehr da bin? Nur Du kannst mich aus dem Scheol f�hren, damit ich die Sonne wiedersehen kann. Du kannst mir nicht schreiben - aber ich an Dich. Hilf mir, wiedergeboren zu werden, um mich unaufh�rlich zum Besseren weiter zu entwickeln.

Mensch aus der Zukunft, mein liebster Freund! Sicher wei�t Du bereits, welch ungew�hnliche und enorme Anstrengung Jan Pajak Gott und den Menschen gab. Ich verbeuge mich schon heute vor dem Ausma� seines Schaffens, das heute leider abgelehnt und untersch�tzt wird. Anstatt Lob traf ihn Verachtung - anstatt Auszeichnungen Leid.

Wenn Du nicht wie die heutigen Menschen und die Zivilisation leiden m�chtest, dann gebe ich Dir unbekanntem Freund einige Ratschl�ge, damit Du in einer besseren, angenehmeren und ruhigeren Welt als ich leben kannst:

In Deiner Welt wird kein Erfinder, Forscher, Wissenschaftler jedweder Richtung und unabh�ngig davon, was er erfinden oder erforschen will, einsam sterben, in Armut und vergessen oder ignoriert. Der Staat muss jedem dieselbe Unterst�tzung gew�hren. Unabh�ngige Forscher, Erfinder und Genies verbessern unser Leben - sie sind es, die daf�r sorgten, dass unser Leben sich einfacher, besser und leichter gestaltete. Niemand anders. Erinnere Dich ihrer und erh�he sie durch Deine Zeit, ihre Talente und Tr�ume zu realisieren.

Nimm Dir meine Worte zu Herzen - denn sie kommen direkt vom Herzen, das leidet, wenn es sieht, wie viele ausgezeichnete, gute und n�tzliche Menschen von unserer Welt gehen.

Der zweite Ratschlag ist der, dass unabh�ngige Kontrollmechanismen f�r Politiker eingef�hrt werden, kontrollierende Gerichte f�r Institutionen, Polizei und Staatsanwaltschaft, Beamte und �rzte. Mit einem Wort, es sollen Mechanismen sein, die niemand und niemals korrumpieren, nicht zu eigenen Zwecken ausnutzen.

Eine weitere Sache ist die Umsetzung von Mechanismen, die Business und Politik trennen. Der Staat soll so konstruiert sein, dass jeder Eingriff dieser beiden Welten und der Versuch der Korruption so erschwert wird, dass es sogar einer bedeutenden Gruppe von Menschen unm�glich wird. Noch besser w�re, wenn die gesamte Zivilisation sich auf die Situation einstellt, in der das Geld zum "Nebeneffekt bei der F�hrung eines Business" wird - und nicht ihr Hauptziel. Solch eine konstruierte Zivilisation eliminiert selbst�ndig die Spannung - der Bedarf an Korruption der Politiker h�rt auf zu existieren oder wird auf beinahe Null reduziert.

Anders gesagt, unsere Zivilisation erstickte sich selbst in Unmoral dadurch, dass eine kleine Anzahl von Menschen einen immer gr��eren Einfluss auf die ganze Welt erhielten. Und die ganze Welt st�tzte sich auf die ungebremste Steuerung des Geldes und des Besitzes von G�tern.

Um mit allem im Frieden zu leben, denke daran, dass sich in der k�nftigen Welt, deren B�rger Du sein wirst, sicher neue ethnische Gruppen oder �brig gebliebene kleine Nationalit�ten bilden werden - zerst�re sie nicht - anstelle dessen musst Du sie erh�hen und zum Ziel die friedliche Koexistenz ohne Verf�lschung ihrer Geschichte und ohne Zwang, jemand anderes sein zu m�ssen, stellen. Sch�pfe aus ihrem Anderssein, biete an und zeige, dass auch sie Deine Br�der sind. Du musst ihnen die Pflege der eigenen Sprache, Kultur, Tradition und Geschichte erm�glichen - viele dieser ethnischen Gruppen und Nationalit�ten wurden auf der ganzen Welt zerst�rt, darunter auch meine.

B�rger der k�nftigen Welt, anonymer Mensch aus der Zukunft. Freund. Verstehe mich nicht falsch. Ich bin ein gew�hnlicher Mensch, der am Rande unserer Zivilisation lebt, der das Bewusstsein dessen hat, was uns erwartet. Dunkle und dichte Wolken sind �ber unserer Zivilisation aufgezogen - �ber unsere Zeit, in der ich lebe. Bald machen wir uns selbst zunichte und der Tod, den wir uns abverlangen, wird ein so schrecklicher sein, dass ich mich dessen bewusst werdend nicht mit dem kommenden Schicksal anfreunden kann.

Gott sei Dank, dass er mich an die Seite von Jan stellte, dass ich sehen, erfahren und die Augen �ffnen konnte f�r die Welt, aber vor allem auf mich selbst. Dank dessen erh�ltst Du, B�rger aus der Zukunft, die Warnung, wie man sich nicht verh�lt und wie Du aktiv selbst Deine Welt erschaffen musst, die Dich umgibt. Dank dessen, dass so viele heute leiden, hast Du das Recht zu handeln und entschlossen zu sagen: keine Korruption, keine Vetternwirtschaft, kein Neofeudalismus, keine Passivit�t der Gesellschaft.

Leb wohl, lieber Mensch, mein unbekannter Freund, Gl�ck sei Dir beschieden!