One sweet day
"Na endlich! Wo warst du denn?" faucht mich mein Vater an und packt mich grob am Arm. Er schleift mich hinter sich her in sein B�ro. Direkt nachdem er die T�r zugeschlagen hat sp�re ich seine Handfl�che auf meiner Wange. "Du hast hier deinen Job zu machen! Hast du geh�rt? Und jetzt geh raus und mach was f�r unsere Kundschaft!" schnauzt er mich wieder an und ich ziehe mir meinen Mantel aus. Darunter trage ich nur einen Minirock und ein sexy Top. Ohne etwas zu sagen gehe ich aus dem Zimmer r�ber in den Club. Mein Dad ist Besitzer eines richtigen Szeneclubs und ich darf daf�r sorgen, dass die Kundschaft bleibt. Ihr versteht schon. Ich darf mich an alle m�glichen Typen ran machen und je nach dem muss ich auch mehr mit mir machen lassen! Und wenn ich es nicht mache verpr�gelt mich mein Vater richtig, davor habe ich mehr Angst als vor ein paar Typen.
Ich begebe mich also auf die Tanzfl�che und warte darauf angetanzt zu werden. Das l�sst auch nicht lange auf sich warten. Nach wenigen Songs tanzt mich ein s��er Boy von der Seite an. Irgendwoher kenne ich ihn, doch ich wei� nicht woher. Wir tanzen eng, sehr eng. Seine H�nde ber�hren immer wieder meinen K�rper, wie meine auch seinen. Doch ich muss die ganze Zeit nachdenken, woher ich ihn kenne. "Hast du Lust dich mit mir an die Bar zu setzen?" fragt er dann l�chelnd. Ich nicke und wir setzen uns an die Bar. An der Bar ist etwas mehr Licht als auf der Tanzfl�che somit kann ich ihn nun besser sehen, doch ich wei� immer noch nicht woher ich ihn kenne. Aber er sieht echt s�� aus. "Wie hei�t du?" frage ich. "Simon, aber nenn mich ruhig Sy. Und du?" antwortet er und jetzt schie�t mir die Erleuchtung *lol* in den Kopf. Simon! Von Blue! Na wenn das mal kein guter Fang ist. "Josie! Wie kommt�s das du hier bist?" frag ich. "Ach, ich hab halt mit meinen Kumpels ein bisschen die Clubs hier angesehen und dann sind wir halt hier h�ngen geblieben! Wie alt bist du?" fragt er dann. "20! Du 23, he?" frag ich und er nickt. "Du wei�t wer ich bin, he?" fragt er mit einem pr�fenden Blick und ich nicke. "Aber das ist doch egal, oder?" frag ich und sehe ihn l�chelnd an. Er stimmt l�chelnd zu und wir gehen wieder tanzen. Diesmal geht�s noch hei�er zur Sache. Sein Gesicht ist nur wenige Zentimeter von meinem entfernt. Er l�chelt und auf einmal sp�re ich seine Lippen auf meinen. Doch irgendwas ist anders als wenn ich sonst mit jemandem rumknutsche. Ich sp�re ein seltsames Gef�hl in meiner Magengegend. Der Kuss ist wilder und fordernd. Ich sp�re seine H�nde unter meinem Top auf meinem R�cken und ich merke wie ich Lust bekomme, das erste Mal! Langsam l�se ich den Kuss. "Lass uns doch woanders hingehen!" fl�stere ich ihm ins Ohr und l�chel ihm verf�hrerisch entgegen. Er sieht mich nur grinsend an und zieht mich hinter sich her. Wir landen dann schlie�lich bei ihm im Hotelzimmer. Sofort als die T�r ins Schloss f�llt fangen wir wieder heftig an zu knutschen. W�hrend er mich Richtung Bett dr�ngt schiebe ich mir mein Top hoch. Als ich es los bin �ffne ich die Kn�pfe seines Hemds, welches er sich anschlie�end �ber die Schultern streift. Schlie�lich sp�re ich die Bettkante an meinen Beinen und ziehe Simon mit aufs Bett. Er wandert mit seinen Lippen meinen Hals entlang und liebkost meinen Oberk�rper. Das ist das erste Mal, dass ich richtig Herzklopfen habe und ich es genie�e. Es dauert auch nicht lange und unsere restlichen Kleider liegen am Boden verteilt. Als er in mich eindringt muss ich sofort st�hnen. Es f�hlt sich so gut an wie noch nie und ich kann mein St�hnen kaum noch verhindern. Das ist einfach der Wahnsinn, als ich das Gef�hl habe gleich zu explodieren. Ich hatte nie zuvor einen echten Orgasmus!
Ich merke wie ich langsam wach werde und �ffne meine Augen. Wo bin ich? Mir kommen die Gedanken an letzte Nacht und ich muss l�cheln. Ich sehe mich um und sehe Sy schlafend neben mir liegen. Doch auf einmal bekomme ich ein schlechtes Gewissen und etwas Angst, was ich sonst nie hatte. "Man schei�e!" sage ich nur leise und steige aus dem Bett. Ich gehe ins Bad und dusche mich kurz ab. Im Zimmer sammle ich erst einmal meine Sachen wieder zusammen, die kreuz und quer am Boden verteilt liegen. Ich muss so schnell wie m�glich weg, ich bekomme immer mehr Angst und mir steigen Tr�nen in die Augen. "Hey, so eilig?" h�re ich pl�tzlich Sys Stimme als ich mir meinen Minirock anziehe und sehe kurz zu ihm. Ich antworte ihm nicht und wische mir meine Tr�nen weg. "Ich hab eben kurz geduscht, war das okay?" frage ich ihn, als ich mich umdrehe. "Kein Problem. Aber�die Tropfen eben auf deinem Gesicht waren nicht noch vom duschen, oder?" meint er und sieht mich pr�fend an. Doch ich sehe nur schweigend aus dem Fenster. "Was ist los?" fragt er besorgt. "Nichts" sag ich und sehe ihn wieder an, direkt in seine Augen. Er hat echt sch�ne Augen! "Hey, jetzt sag schon. Was ist los? Hat es dir letzte Nachte nicht gefallen?" fragt er weiter. "Nein, es�es war echt sch�n! Es ist nur�es h�tte nicht passieren d�rfen" sag ich dann. "Warum?" fragt er weiter, doch ich sage wieder nichts. Er steigt in Boxershorts aus dem Bett und stellt sich vor mich. Schon fast erschrocken weiche ich eine kleinen Schritt zur�ck. "Meinst du nicht, jetzt wo wir miteinander geschlafen haben, dass ich auch das Recht habe die Wahrheit zu erfahren?!" meint er und ich wei�, dass er Recht hat. "Du�du hast dich strafbar gemacht. Ich bin nicht so alt wie ich gesagt habe" erz�hle ich dann. "Sondern?" "Ich bin erst�15" sag ich dann und ein paar Tr�nen rollen lautlos �ber meine Wangen. Sy sieht mich mit gro�en Augen an, doch dann wirkt sein Blick eher besorgt. "Was? Hast du das schon �fter gemacht?" fragt er mit ruhiger Stimme. Ich nicke nur stumm. "Warum?" will er wissen. "Ich muss" sag ich nur. "Wer sagt das?" fragt er weiter und die Tr�nen flie�en mittlerweile wie B�che stumm an meinem Gesicht herunter. "Mein Dad. Ihm geh�rt der Club in dem wir uns gestern kennen gelernt haben. Er trinkt, treibt illegale Spielchen und seit �ber einem Jahr darf ich die Kundschaft halten. Meine Mutter habe ich nie kennen gelernt" sag ich und drehe mich weg. "Oh man. Hey, Josie! Das�das kann doch nicht so weiter gehen! Wieso l�sst du das mit dir machen? Dein Vater versaut dir dein ganzes Leben!" sagt er fassungslos und ich merke wie er sich dicht hinter mich stellt. "Was soll ich denn machen? Wenn ich mich wehren w�rde, w�rde er mich krankenhausreif schlagen!" sag ich mit einem dicken Klo� im Hals. Ich zucke erschrocken zusammen als ich pl�tzlich seine Hand auf meiner Schulter sp�re. Er dreht mich zu sich rum und sucht meinen Blick. Doch ich weiche ihm aus. Warum habe ich ihm das eigentlich erz�hlt? Er legt seine Arme um mich und dr�ckt mich fest an sich, was richtig gut tut! Doch nach einiger Zeit l�se ich mich aus der Umarmung und nehme meine Handtasche. "Wo willst du hin?" fragt er und ich sehe ihn an. "Na wohin wohl? Zu mir nach Hause" sag ich und wische mir die Tr�nen weg. "Aber�Josie�hey�wenn du jetzt zur�ck gehst, h�rt das gar nicht mehr auf!" versucht er mich aufzuhalten. "Sy, da muss ich jetzt durch! Und ich werde unser kleines Abenteuer nicht so schnell vergessen. Bei dir habe ich es wirklich genossen und es war nichts gespielt. Du bist echt super lieb, aber es ist besser wenn ich wieder zur�ckgehe!" sag ich und sehe ihn an. Er sieht mich mit einem Blick an der mir vermutlich sagen soll �mach das nicht�, aber was soll ich denn machen? "Du bist ganz sch�n stur! Wei�t du das?" meint er dann. Er dreht sich rum und kramt etwas in seiner Tasche. "Hier meine Nummer und meine Adresse! Du kannst dich immer melden wenn etwas ist, okay?" meint er und dr�ckt mir seine Visitenkarte in die Hand. Ich nicke und l�chle ihn an. "Dein L�cheln steht dir! Solltest du �fter mal tragen!" meint er grinsend und ich sehe ihn etwas verlegen an. "Danke" sag ich dann. Ich z�gere etwas, doch dann gehe ich einen Schritt auf ihn zu und dr�cke ihm ein K�sschen auf die Wange. Ohne mich noch einmal umzusehen gehe ich aus dem Zimmer und mache mich auf den Heimweg�
~�~2 Jahre sp�ter~�~
Lachend kommt mein s��ester Schatz auf mich zu gelaufen und ich schlie�e sie in meine Arme. Ich gebe ihr ein K�sschen und hebe sie hoch. Ersch�pft legt sie ihren Kopf auf meine Schultern. Ich setze sie in ihren Kinderwagen und gebe ihr, ihr Fl�schchen, was sie auch direkt nimmt. L�chelnd setze ich mich daneben auf die Bank. Zwei Stunden auf einem Spielplatz k�nnen eben doch ganz sch�n anstrengend sein. Aber so ist es nun mal wenn man Mutter ist! Ja genau, ich bin seit etwa 15 Monaten stolze Mutter meiner kleinen Lynn. Sie hat wirklich mein Leben komplett umgekrempelt! Ich habe es tats�chlich geschafft von meinem Vater loszukommen, denn ich habe, die von meinem Vater totgesagte Mutter gefunden! Ich bin sofort bei meinem Vater ausgezogen und bin bei meiner Mom hier in Manchester untergekommen. Kurz davor habe ich erfahren, dass ich schwanger war und stand fast unter Schock! Meinem Vater habe ich nie etwas davon erz�hlt! Er h�tte mich zu einer Abtreibung gezwungen! Aber das hat sich ja Gott sei Dank dann erledigt und mein Vater ist f�r mich mittlerweile auch nur noch mein Erzeuger! Meine Mom hat einen wirklich sehr netten Lebensgef�hrten namens Roy! Beide haben mich wahnsinnig unterst�tzt w�hrend meiner Schwangerschaft! Die beiden sind verheiratet und haben auch selbst ein Kind zusammen. Lisa ist 12 Jahre alt und echt ein liebes M�dchen! Gl�cklich dar�ber wie gut es mir jetzt geht, sehe ich zu Lynn. Sie saugt immer noch gierig an ihrer Flasche. Auch wenn ich �bergl�cklich bin, einen kleinen Nachteil hat das Ganze! Immer wenn ich meine Lynn ansehe, sehe ich in die Augen ihres Vaters! In einem kr�ftigen dunkelbraun strahlen sie mir entgegen. Auch ihre Hautfarbe ist dunkel. Ihr k�nnt euch sicherlich jetzt denken wer der Vater von ihr ist!? Genau! Simon! Der wei� jedoch nichts von seiner Tochter. Ich habe mich nie bei ihm gemeldet, denn ich wollte ihm nicht im Weg stehen! Nat�rlich, er hat ein Recht darauf zu erfahren, dass er ein Kind hat, aber ich habe mich bis jetzt einfach noch nie getraut! Bestimmt w�rde er sich schon gar nicht mehr an mich erinnern! "Hey mein Schatz!" h�re ich auf einmal neben mir und sehe dann dort meine Mom und Lisa sitzen, als ich mich umdrehe. "Hi" sag ich l�chelnd und dr�cke den Beiden ein K�sschen auf die Wange. Danach muss meine Mom erst einmal Lynn ausgiebig begr��en. Ich kann dar�ber nur schmunzeln! Aber sie liebt sie einfach �ber alles! "Kommst du gerade von der Arbeit?" frage ich meine Mom und sie widmet sich wieder mir. "Nein, ich war schon zu Hause. Wir zwei waren grad noch einkaufen und haben dich dann hier auf der Bank sitzen sehen. Wie lange bist du schon hier?" "So um die 2 Stunden. Die Kleine hat sich hier richtig ausgetobt und mich ziemlich ausgelaugt!" sag ich l�chelnd, was meine Mom erwidert. "Ich muss jetzt aber gleich auch wieder los. Ich muss Lisa jetzt zu einem Kindergeburtstag fahren wo sie auch �bernachtet" sagt sie und ich l�chle Lisa zu, die gerade Lynn zum Lachen gebracht hat. "Ich mach mich auch gleich auf den Weg nach Hause. Bin ziemlich K.O.! Amy wollte auch noch vorbei k�" "Josie?" h�re ich eine mir ziemlich bekannte Stimme und wende meinen Blick von meiner Mom ab. "Simon? Was�was machst du denn hier?" frag ich ungl�ubig als ich ihn wenige Meter von mir entfernt stehen sehe. "Das k�nnte ich dich auch fragen. Wie geht�s dir?" fragt er l�chelnd, als ich aufstehe und kommt auf mich zu. "Gut! Sehr gut!" sag ich als er mich fest umarmt und schlie�e f�r einen Moment meine Augen. Ich kann echt nicht glauben, dass er hier ist! "Sy, das�das ist meine Mom Monica! Und das ist meine Halbschwester Lisa" sag ich und drehe mich um. Meine Mom gibt ihm freundlich die Hand und sieht mich fragend an, als Lisa auf ihn zukommt. Ich gehe auf meine Mom zu. "Der Simon?" fragt sie leise und ich nicke nur, mit klopfendem Herzen. "Ich glaub wir lassen euch dann mal allein! Komm Lisa! Du kommst noch zu sp�t!" sagt meine Mom nun wieder etwas lauter. "Bye Sy! Bis nachher Josie!" sagt Lisa l�chelnd, bevor sie unserer Mom hinterher l�uft. Ich sp�re Sys Blick und sehe wieder zu ihm. Oh man, Hilfe! Jetzt muss ich es ihm ja wohl sagen! "Ich�muss dringend mit dir reden Sy!" sag ich, innerlich total aufgeregt und nerv�s. Sein Blick wandert zu Lynn, die friedlich im Kinderwagen sitzt und ich sehe weg. Ich setze mich auf die Bank und schaue zu Sy hoch, der sich nun auch neben mich setzt. "Wie du sicherlich schon gesehen hast, mein Leben hat sich komplett ver�ndert, positiv! Ich habe meine Mom gefunden, ich k�nnte mir kein besseres Leben w�nschen! Allerdings gibt es da auch etwas, was du wissen musst und dich auch zur H�lfte betrifft, oder eher jemanden! Sy�du bist Vater. Lynn ist deine Tochter" erz�hle ich ihm dann stockend und mit viel innerlichem Druck. Mir steigen Tr�nen in die Augen und ich sehe zu Lynn, vor Angst wie Sy reagieren wird. "Oh man, ich�ich wei� gar nicht was ich dazu sagen soll. Warum hast du mir nicht vorher bescheid gesagt? Ich�denkst du etwa ich h�tte dich sitzen lassen?" fragt er stockend und ich sch�ttel leicht den Kopf. "Nein, ich wei� es auch nicht. Ich wollte dir nicht im Weg stehen und hatte Angst wie du darauf reagierst!" sage ich ehrlich und sehe ihn wieder an. "Hey, du stehst mir doch nicht im Weg! Und ein Kind schon gar nicht! Ich verspreche dir ich werde mich ab jetzt auch um die Kleine k�mmern! Wenn ich das fr�her gewusst h�tte, h�tte ich das auch schon eher getan! Aber ich konnte das ja nun auch nicht wissen wenn du nichts sagst" "Ja ich wei�! Es war ein Fehler dir nichts zu sagen! Es tut mir Leid!" "Dir brauch nichts Leid zu tun! Ich finde es echt stark, dass du es bis hier her alleine geschafft hast! Aber ab sofort werde ich dir helfen! Okay?" meint er und ich nicke l�chelnd. Er erwidert mein L�cheln und nimmt mich in seine Arme. Auf einmal f�ngt jemand an zu quengeln und ich sehe zu Lynn. Sie beugt sich halb aus dem Wagen mit dem Arm zum Boden gestreckt. Dort liegt ihr Lieblingsstofftier. Sy hebt es auf, klopft den Dreck ab und gibt es Lynn wieder, die den Pl�schhund auch direkt fest an sich dr�ckt. L�chelnd beobachte ich Sy. Er scheint es gemerkt zu haben, denn er sieht zu mir und l�chelt zur�ck. Seine Augen leuchten richtig. "Habt ihr Urlaub oder warum bist du hier?" frage ich ihn dann. "Ja, eine Woche. Ich bin hier bei meiner Familie" antwortet er mir. "Stimmt, du bist gerade hier bei deiner Familie" sag ich l�chelnd und er wei� was ich meine, denn er grinst mich an. "Ja bin ich. Und wei�t du was. Irgendwie muss ich es meiner Mom beibringen, dass ich von heute auf morgen wieder Vater geworden bin" meint er. "Und dem Rest der Welt auch" sag ich. "Ach, die ist doch wohl am unwichtigsten! Oder?" meint er und sieht mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Doch ich kann nicht antworten weil ich auf einmal G�hnen muss. "So m�de?" fragt Sy und ich nicke nur. "Deine Tochter h�lt mich ganz sch�n auf trapp!" sag ich l�chelnd und fahre mir durch die Haare. "Tja" meint er nur verschmitzt. "Sie hat einiges von dir, was ich bis jetzt so von dir kenne" sag ich dann noch. "So? Doch kein M�dchen?" meint er scherzend und ich schlage ihm leicht gegen seinen R�cken. "Da hast du leider Pech gehabt! Sie wird mal Fu�ballerin! Sobald sie einen Ball in der Hand hat fliegt der durchs ganze Haus!" erz�hle ich ihm und muss auch schon wieder g�hnen. "Ich glaub ich geh jetzt nach Hause! Willst du noch mitkommen oder gehst du zu deiner Family?" frag ich ihn als ich aufstehe. "Ich komme mit zu meiner kleinen Family" meint er grinsend und steht auch auf. Ich sehe ihn schief an. "Nein, ihr beiden seid jetzt erst mal wichtiger! Ich komme noch mit wenn ich darf! Schlie�lich m�chte ich mal meine Tochter kennen lernen" sagt er und ich freue mich dar�ber. "Na dann, kannst du ja den Wagen schieben" sag ich grinsend. "Und dich auch noch tragen, he?" meint er grinsend und schiebt auch schon den Wagen mit Lynn neben mir her. Mal wieder kann ich meinen Blick nicht von ihm abwenden und beobachte ihn. Er hat die ganze Zeit ein L�cheln auf den Lippen und sieht immer wieder zu Lynn in den Wagen. Als er wieder zu ihr sieht folge ich seinem Blick. Lynn ist eingeschlafen und hat ihren Pl�schhund fest im Arm. Ich sehe nach vorne und merke gar nicht wie nun Sy mich beobachtet. "Du hast ja meinen Rat damals angenommen" sagt er auf einmal und ich sehe ihn fragend an. "Was?" frage ich, da ich total auf der Leitung stehe. "Na dass dir dein L�cheln steht und du es �fter tragen sollst. Du strahlst die ganze Zeit richtig" meint er und ich werde etwas verlegen. Sy grinst mich nur an und wir gehen schweigend weiter. Bald darauf sind wir auch bei mir zu Hause angekommen. "Ja, das hier ist jetzt mein zu Hause!" sag ich als wir in den Flur kommen. Sy sieht sich mit einem L�cheln auf den Lippen etwas um. "Sch�n" meint er dann. Ich sehe zu Lynn, die mittlerweile wieder aufgewacht ist. "Du, kann ich mal was trinken?" fragt Sy und sieht mich an. "Klar! F�hl dich hier wie zu Hause! Die K�che ist da vorne, nimm dir was du willst" sag ich und deute auf eine T�r. "Danke" meint Sy l�chelnd und geht in die K�che. W�hrenddessen nehme ich Lynn aus ihrem Kinderwagen. Mit ihr auf dem Arm gehe ich dann Sy hinterher in die K�che. "Willst du sie ins Bett bringen?" frage ich ihn dann und er l�chelt mal wieder. "Gerne" sagt er und ich gebe ihm seine Tochter auf den Arm. "Komm mit" sag ich und gehe aus der K�che. Sy folgt mir die Treppen nach oben, bis ich in Lynns Zimmer gehe. "Das ist ihr Zimmer" sag ich und drehe mich zu Sy rum, der Lynn immer noch auf dem Arm hat. Er kommt auf mich zu und setzt die Kleine auf den Wickeltisch. "Ihr habt es echt sch�n hier" meint er l�chelnd, was ich erwidere. Ich will gerade noch etwas sagen als das Telefon anf�ngt zu klingeln. "Ich komm gleich wieder" sag ich zu Sy, der verst�ndnisvoll nickt und dann zu Lynn sieht. Ich laufe runter ins Wohnzimmer und gehe ans Telefon. "Josie Gonz�" weiter komme ich nicht, denn ich werde sofort von meiner besten Freundin Amy unterbrochen. "Hey Jo! Ich bin�s Amy! Wie geht�s dir?" fragt sie sofort drauf los. "Gut! Sehr gut" verbessere ich mich dann und grinse in den H�rer. "So? Sehr gut? Wer ist dir denn �ber den Weg gelaufen?" fragt sie neugierig. "Simon. Der Vater von Lynn" erz�hle ich ihr und es ist auf einmal ruhig am anderen Ende. "Amy? Bist du noch dran?" frag ich in die Stille. "Ja, bin ich. Jetzt echt? Du willst mich doch verarschen!" "Nein! Wirklich! Du wolltest doch gleich noch vorbei kommen! Dann stell ich ihn dir mal vor!" schlage ich ihr vor. "�hm�deshalb rufe ich ja an! Heute Abend habe ich mich kurzfristig mit Mike verabredet, was wir schon so oft verschoben haben! Aber morgen k�nnte ich! Ist er dann noch da?" "Also, er ist diese Woche bei seiner Family hier in Manchester. Ich denke schon, dass er �fter mal vorbei kommen wird. Aber du kannst ruhig morgen vorbei kommen!" "Ja gut! Und du bist auch nicht sauer wegen heute Abend?" fragt sie nach. "Nein, ist schon okay! Viel Spa�!" "Danke, dann sehen wir uns ja morgen! Bis dann, ich muss n�mlich jetzt los!" "Okay, bis dann, bye!" sag ich noch bevor ich nur noch ein tuten h�re. Ich stelle das Telefon auf den Tisch und gehe wieder hoch. Als ich dem Kinderzimmer n�her komme h�re ich Lynn lachen. Ich stelle mich in den T�rrahmen des Zimmers und beobachte Sy. Er hat Lynn schon ins Bett gelegt und �rgert sie. Lynns Lachen zaubert ein L�cheln auf Sys Lippen. Auch ich muss grinsen. Man merkt, dass Sy schon Vater einer mittlerweile 7-j�hrigen Tochter ist. Auf einmal schaut Sy zu mir auf. Ich gehe zu ihm und sehe zu meiner kleinen Maus. Sie greift nach ihrem Stoffhund und kuschelt sich an ihn. "Sie ist ganz sch�n fertig, he?" meint er und ich sp�re seinen Blick auf mir. "Ja, sie hat heute viel getobt � mit mir!" sag ich und sehe ihn l�chelnd an. Unsere Blicke bleiben auf einander haften. Ich sehe jedoch schnell wieder weg, weil es mir irgendwie unangenehm ist. "Kommst du mit runter?" frag ich ihn und sehe ihn noch einmal kurz an. Er nickt und wir gehen nach unten. Wir setzen uns ins Wohnzimmer und unterhalten uns. "Und jetzt erz�hl du mal! Wie hast du es geschafft von deinem Dad loszukommen?" fragt er, nachdem ich ihn erst einmal ausgefragt habe. "Ach, ich hab ja schon immer versucht irgendwie meine Mutter zu finden. Irgendwann dachte ich dann wirklich sie lebt nicht mehr, bis auf einmal eine Frau zu meinem Vater kam. Mein Vater wurde total nerv�s als ich da war und ich wollte wissen wer diese Frau ist. Ich kam da gerade vom Frauenarzt, der mir gesagt hat dass ich schwanger bin. Das war dann meine Mom, die du ja eben schon kurz kennen gelernt hast. Nun ja, und dann hat mich meine Mom einfach mitgenommen. Meine Mom ist auch wieder verheiratet und Lisa ist meine Halbschwester, sie ist 12 und echt eine Liebe! Und jetzt k�nnte es mir echt nicht besser gehen!" sag ich und sehe zu Sy, der mich schon die ganze Zeit angesehen hat. "Das glaub ich" meint er und l�chelt mir zu. Mir wird wieder ganz komisch wenn ich ihm in die Augen sehe und schaue weg. Mein Blick f�llt auf die Uhr, die mir fast einen Schock versetzt. "Wir haben schon kurz vor 23 Uhr!" sag ich erschrocken. "Oh fuck! Ich war eben eigentlich auf dem Weg zu einem alten Kumpel! Den habe ich total vergessen! Na egal! Ihr zwei seid jetzt erst mal wichtiger! Ich muss schlie�lich einige Monate aufholen!" meint er und wir grinsen uns an. Wieder bleiben unsere Blicke aufeinander haften, allerdings merke ich wie sich unsere Gesichter fast magnetisch anziehen und sp�re bald Sys warmen Atem. Pl�tzlich klingelt ein Handy und wir fahren erschrocken auseinander. Sy greift in seine Hosentasche und geht ran. Ich bekomme von dem Gespr�ch gar nichts mit, weil ich v�llig durcheinander bin. Was war das denn gerade? Ich merke richtig wie alles in mir drin kribbelt und wie aufgeregt ich bin. Ich sehe kurz zu Sy, der immer noch am telefonieren ist. Das war jedoch ein Fehler, denn das alles wird nur noch schlimmer! Ich stehe auf und gehe in die K�che und trinke erst mal etwas. Nach einer Weile beruhige ich mich dann wieder etwas, doch dann steht auf einmal Sy in der K�che. "Hey��hm�ich glaub ich geh jetzt mal! Wenn es dir nichts ausmacht w�rde ich morgen noch mal vorbei kommen" sagt er und ich nicke. Irgendwie ist die Stimmung zwischen uns auf einmal ganz angespannt. "Ich komm noch mit zur T�r" sag ich und gehe auf ihn zu. Er nickt, dreht sich rum und geht in den Flur. Dort �ffnet er die Haust�r und dreht sich noch einmal um. Er l�chelt mir zu, was ich unsicher erwidere. "Also kommst du morgen noch mal vorbei?" frage ich und er nickt. "Ja, also bis dann" sagt er und kommt n�her zu mir. Schnell dr�ckt er mir ein K�sschen auf die Wange, haucht noch ein "Bye" und ist auch schon verschwunden. Total perplex starre ich noch f�r eine Weile nach drau�en in die Dunkelheit, bis ich mich irgendwann wieder fange. Ich schlie�e die Augen und gehe hoch auf mein Zimmer. Was ist nur los? Habe ich mich etwa in Sy verliebt? Aber wir kennen uns doch kaum. Okay, wir hatten einen One-Night-Stand und haben uns heute echt �ber alles unterhalten und uns besser kennen gelernt, aber trotzdem! Aber er sieht auch so unversch�mt gut aus! Und sein L�cheln erst! Und seine Augen! Hilfe! Ich wei� echt nicht mehr weiter! Mittlerweile habe ich mich umgezogen und lege mich ins Bett. Doch ich kann noch lange nicht einschlafen! Ich bin viel zu aufgew�hlt! Aber auch als ich es endlich geschafft habe l�sst Sy mich in meinen Tr�umen nicht in Ruhe.
"Josie! Aufwachen!" h�re ich auf einmal eine leise Stimme neben mir. Ich protestiere nur indem ich mir die Decke �ber den Kopf ziehe, doch die wird mir auch sofort wieder weggezogen. "Josie! Du hast Besuch!" h�re ich die Stimme meiner Mom nun etwas lauter. Was? Besuch? Von wem? Ich schrecke auf und erblicke im T�rrahmen meines Zimmers Amy. Erleichtert atme ich tief aus. "Hey, komm rein!" sag ich zu ihr, was sie auch sofort macht. Meine Mom dagegen geht aus dem Zimmer. "Was ist denn los? Du siehst so fertig aus!" fragt sie mich und setzt sich zu mir aufs Bett. "Ach ich wei� auch nicht. Ich bin total durcheinander! Simon und ich h�tten und gestern fast gek�sst! Wenn da nicht sein bl�des Handy gewesen w�re!" erz�hle ich ihr. "Du meinst Lynns Dad?" fragt sie und ich nicke. "Ja! Er will heute noch vorbei kommen! Mir graut es jetzt schon davor!" beichte ich ihr und sie sieht mich mitleidig an. "Wieso?" fragt sie. "Ich wei� nicht wie ich mich jetzt ihm gegen�ber verhalten soll" antworte ich und sie sieht mich schief an. "Jetzt stell dich mal nicht so an! Das wird schon! Sei einfach du selbst und verstecke deine Gef�hle nicht, wie du es bei deinen letzten Flirts immer gemacht hast!" ermahnt sie mich schon fast. "Das ist doch kein Flirt! Und ich habe auch keine Gef�hle zu verstecken! Es ist Lynns Dad, mehr nicht!" sag ich, jedoch innerlich ziemlich unsicher. Sie sieht mich nur ungl�ubig an. "Na ja, wenn du meinst" sagt sie dann nur. "Du, ich geh grad duschen! Ich beeil mich auch" sag ich und verschwinde auch schon.
Als ich zur�ck ins Zimmer komme sitzt Amy mit Lynn auf dem Bett und ist mit ihr am spielen. "Und wie war�s gestern mit Mike?" frag ich sie als ich mich mit aufs Bett setze. Sie sieht mich l�chelnd an und ich hoffe insgeheim, dass die beiden es endlich getan haben! Die beiden sind schon 1 Jahr und 4 Monate zusammen und haben immer noch nicht miteinander geschlafen! Wahnsinn, oder? "Es war echt total sch�n! Wir sind schick essen gegangen! Und sind danach zu ihm nach Hause. In seinem Zimmer waren total viele Teelichter und Rosenbl�tter am Boden verteilt! Echt total sch�n!" f�ngt sie an zu schw�rmen und ich mache mir immer mehr Hoffnungen. Schlie�lich ist so eine Atmosph�re perfekt f�r das erste Mal! "Dann haben wir uns ins Bett gelegt. Na ja, da haben wir dann ein bisschen rumgeknutscht und gekuschelt und�" "Und?" frag ich neugierig nach und sie sieht mich schief an. "Nein! Wir haben nicht miteinander geschlafen!" l�sst sie dann meine Hoffnung zerplatzen und ich sehe sie traurig an. "Noch nicht mal ansatzwei�e?" frag ich noch mal nach und sie sch�ttelt nur den Kopf. Dann eben nicht, denke ich mir. Auf einmal geht die T�r auf und meine Mom kommt ins Zimmer. "Ich entf�hre die Kleine mal kurz!" sagt meine Mom und nimmt Lynn auf den Arm. "Und was hast du mit ihr vor?" frage ich sie neugierig. "Roy hat eine neue Schaukel mitgebracht. Die Alte ist doch kaputt gegangen" sagt sie. "Ehrlich? Da komm ich aber mit! Du auch?" frag ich Amy, die sofort zustimmt. Wir gehen also meiner Mom hinterher nach drau�en in den Garten. Lynn liebt es zu schaukeln! Auch gestern auf dem Spielplatz hat sie die ganze Zeit die Schaukel belegt. Davon hab ich dann heute auch etwas Muskelkater in den Armen, aber was tut man nicht alles f�r seinen Schatz!? Da meine Mom die Kleine anschuppst setze ich mich mit Amy an den Gartentisch. Es ist richtig sch�nes Wetter heute! "Sag mal, wo ist denn Roy?" frag ich meine Mom. "Der holt Lisa ab!" erz�hlt sie mir. Wo�? Ach so! Ja! Lisa war ja auf einem Kindergeburtstag. Nach einer Weile will Lynn wieder aus der Schaukel und ich hebe sie heraus, da sich meine Mom zu uns gesetzt hat. Sofort l�uft Lynn auf einen Ball zu, der auf der Wiese liegt, und wirft und schie�t ihn durch die Gegend. Auf einmal h�re ich Stimmen im Haus. Kurz darauf kommt Lisa in den Garten gelaufen. Dann wird Roy auch wieder da sein. Doch er wird wohl kaum mit sich selbst reden! Roy kommt in den Garten und hinter ihm taucht auf einmal Sy auf. "Hey M�dels! Der junge Mann wollte zu dir!" sagt Roy zu mir und deutet auf Sy, bevor er meine Mom mit einem Kuss begr��t. "Hey Sy" sag ich l�chelnd und stehe auf. Er kommt auf mich zu und dr�ckt mir ein K�sschen auf die Wange. "�hm�das ist Amy, meine beste Freundin! Amy, das ist Sy" stelle ich die beiden vor und drehe mich etwas zu Amy. Sy gibt ihr freundlich die Hand. "Da�Daddy" h�re ich auf einmal eine leise Stimme hinter mir und drehe mich rum. Auch Sy dreht sich rum. Ich kann es nicht glauben! Lynn hat gerade �Daddy� gesagt! Sy hockt sich hin und Lynn l�uft l�chelnd auf ihn zu. Die Kleine l�sst sich in Sys Arme fallen und er hebt sie hoch. L�chelnd sehe ich Sy an, was er erwidert. Mal wieder merke ich wie ich in seinen Augen versinke und ich sehe weg. "Setz dich" sag ich als ich mich neben Amy setze. Er setzt sich neben mich auf den freien Stuhl und setzt Lynn auf seinen Scho�. Lisa ist ins Haus gegangen. Meine Mom f�ngt an sich mit Sy zu unterhalten und auch Roy redet ausgelassen mit ihm. Ich sehe zu Amy, die mich mit hochgezogenen Augenbrauen ansieht. Innerlich bin ich total aufgeregt und ich hoffe, dass es Keiner mitbekommt. Doch Amy kann ich nichts vormachen. Sie zwinkert mir l�chelnd zu und ich erwidere ihr L�cheln. Ich bekomme gar nicht mit wie Roy und meine Mom ins Haus gehen. "Ich bleib doch keine Woche hier" sagt Sy dann und ich sehe ihn �berrascht an. "Wieso?" frag ich schon mit einem leicht traurigen Unterton. "Mein Manager hat heute Morgen angerufen und mir gesagt, dass sich alles um ein paar Tage verschoben hat. Deshalb muss ich morgen schon wieder los" erz�hlt er mir. "Morgen?" frag ich noch mal nach und er nickt. Och nee! Dieses bl�de Popstarleben! Ich hab mich so gefreut ihn wieder zu sehen und dass er so positiv auf seine Tochter reagiert! "Aber ich werde sobald ich kann wieder vorbei kommen!" versichert er mir, da ich wohl ziemlich traurig geschaut haben muss. "Das w�re sch�n. Aber wann hast du denn schon mal Zeit?" frag ich ihn. "Ich nehme mir die Zeit einfach. Mir kann keiner verbieten mein Kind zu sehen" sagt er und ich l�chle ihn an. Ich sehe kurz zu Amy, die auch l�chelt. "Wenn du Zeit und Lust hast kannst du auch mal bei uns vorbei schauen" schl�gt Sy mir vor. "Gerne" sag ich und bleib mal wieder bei seinen Augen h�ngen. Als mir das bewusst wird sehe ich zu meiner Kleinen, die sich gegen Sys Brust gelehnt hat und muss l�cheln. Das sieht echt zu s�� aus!
Sy bleibt noch den ganzen Tag �ber bei uns, wie auch Amy. Doch die ganze Zeit liegt irgendeine Spannung zwischen Sy und mir. Wir versuchen sie beide zu �berspielen, aber sie ist da! Ist es immer noch wegen dem �Fastkuss� von gestern? Ich bin die ganze Zeit total aufgeregt und hoffe das Sy es nicht merkt. Doch warum bin ich so aufgeregt? Amy scheint meine Nervosit�t bemerkt zu haben, denn sie sieht mich immer wieder aufmunternd an.
"Oh Mist! Sorry, aber ich glaub ich muss jetzt mal los!" sagt Sy dann auf einmal und ich merke wie ich innerlich total traurig werde. Ich schaue auf die Uhr. Es ist schon kurz nach 20 Uhr. "Schade" sag ich dann nur, als ich zu Sy sehe. Er steht auf, was Amy und ich ebenfalls tun. Lynn, die den ganzen Tag schon an Sy h�ngt, l�uft uns hinterher in den Flur. "Ich lass euch mal alleine" sagt Amy, nachdem sie sich von Sy verabschiedet hat und geht ins Wohnzimmer. Ich schaue ihr kurz nach. Als ich wieder zu Sy sehe, f�llt mein Blick direkt in seine Augen, die mich fest ansehen. Sofort spielt alles in mir drin verr�ckt! Mein Herz f�ngt wild an zu schlagen und ich habe Angst, er k�nnte es h�ren. Erst als Lynn an meiner Hose zieht �erwache� ich wieder und sehe zu ihr herunter. Sie streckt mir ihr Arme entgegen und ich nehme sie auf den Arm. "Na dann, ich hoffe wir k�nnen uns so bald wie m�glich wieder sehen" sagt Sy etwas leise, vielleicht kam es mir aber auch nur leise vor. Ich nicke blo� und versuche meine Aufregung mit einem L�cheln zu �berspielen. Lynn dagegen lacht ihn richtig an. Sy dr�ckt ihr ein K�sschen auf die Wange und sieht mich dann an. Er z�gert leicht, doch dann kommt er auch mir n�her. Je n�her er mir kommt, desto nerv�ser werde ich. Als ich seinen Atem auf meiner Wange sp�re glaube ich, ich halte es nicht mehr lange aus. Dann sp�re ich seine weichen Lippen auf meiner Wange. Zwar nur kurz, aber es hat gereicht um mich noch mehr durcheinander zu bringen. "Bye, ich meld mich!" sagt er und geht ein paar Schritte r�ckw�rts. "Bis dann" sag ich nickend und er dreht sich rum. "Wink mal" sag ich zu Lynn als sich Sy noch einmal umdreht. "Bye" sagt sie leise und winkt mit ihren kleinen H�nden, was Sy l�chelnd erwidert. Dann ist er aber auch schon verschwunden. Einerseits erleichtert, andererseits aber auch traurig schlie�e ich die T�r und gehe zu Amy ins Wohnzimmer. Weil Lynn anf�ngt zu zappeln lasse ich sie herunter und sie l�uft auf ihr Schaukelpferdchen zu. Ich setze mich zu Amy auf die Couch und starre auf den Tisch, bis ich merke, wie sie mich beobachtet. "Was?" frag ich sie als ich zu ihr sehe. "Sag mal, kann es sein das du dich total in ihn verknallt hast?" fragt sie mich auf einmal. "Was? Nein!" protestiere ich dann sofort und sehe weg. "Sie mich an! Josie!" sagt sie und ich sehe sie wieder an. "Gib es doch zu! Ich hab doch gemerkt wie nerv�s du die ganze Zeit warst. Und wie du ihn angesehen hast sagt ja wohl schon alles" meint sie w�hrend sie mir in die Augen sieht. Hat sie Recht? Hab ich mich wirklich in ihn verliebt? Das w�rde meine verr�ckten Gef�hle auch erkl�ren. "Ich wei� es nicht. Er�er macht mich schon fast wahnsinnig. Wenn ich in seine Augen sehe macht mich das total verr�ckt!" erz�hle ich ihr schon fast verzweifelt. "Gestern hatte ich schon immer solche bl�den Gef�hle! Aber heute ist das alles noch extremer und alles war total angespannt" gestehe ich ihr dann. "Das sind keine bl�den Gef�hle! Das ist nun mal so wenn man verliebt ist!" meint sie nur dazu. "Aber ich bin doch nicht in ihn verliebt! Oder?" protestiere ich unsicher und sie nickt nur. "Doch meine S��e! Ich denke schon das du das bist!" meint sie dann dazu. Sie kennt sich aus in Sachen Liebe! Ich dagegen habe so etwas noch nicht wirklich versp�rt au�er bei meiner Tochter und bei meiner jetzigen Familie! Aber das ist ganz anders als bei Sy! "Was ist denn dabei? Ich hab dir heute Morgen schon gesagt: Versteck deine Gef�hle nicht! Dann ist alles viel einfacher. Wenn du alles in dich hineinfrisst platzt du irgendwann. Die Gef�hle m�ssen raus! Das habe ich auch bei Mike gemacht. Ich hab immer versucht ehrlich zu sein" erz�hlt sie mir, nachdem es eine Weile ruhig war. "Das sagst du so leicht! Ich bin doch f�r ihn nur ein One-Night-Stand mit Folgen! Mehr nicht!" "Ach was! Du bist echt blind vor Liebe! Ich habe heute richtig gemerkt wie es zwischen euch geknistert hat. Also, ich bin mir zu 100% sicher, dass er nicht abgeneigt ist! Sonst w�rt ihr gestern nicht kurz vor einem Kuss gewesen!" versichert sie mir. "Warte erst mal ab und lass es auf dich zu kommen. Wenn du nicht den ersten Schritt machen willst, dann musst du eben warten bis er ihn macht. Aber zieh dich nicht zur�ck wenn er dann mal etwas n�her zu dir kommt, komm ihm entgegen!" gibt sie mir aufmunternd Tipps, doch ich sehe sie nur unsicher an. "Hey, das wird schon!" meint sie dann l�chelnd und dr�ckt mich kurz aber fest. "Wir werden ja sehen was passiert. In n�chster Zeit werde ich ihn ja eh nicht sehr oft sehen, schlie�lich ist er viel unterwegs!" sag ich dann mit ein bisschen Hoffnung in der Stimme.
~�~einige Wochen sp�ter~�~
Simon hat seit dem ich ihn getroffen habe mindestens einmal am Tag angerufen. Jedoch konnte er nicht vorbei kommen. Lynn redet mittlerweile auch alles nach was man sagt und hat sogar neulich noch gefragt wann ihr Dad wieder kommt. Tja, was sollte ich denn darauf sagen? Ich habe ihr nur gesagt bald, dabei wusste ich es selbst nicht. Ich bin gerade auf dem Weg zu einem beliebten Caf� hier in Manchester um endlich selber etwas Geld zu verdienen. Etwas unsicher betrete ich das Caf�. Es ist einiges los und jede Altersgruppe scheint vertreten zu sein. Ich gehe zur Theke, wo ich die Nichte von Roy entdecke. Sie hei�t Chrissy, ist 19 Jahre und hat mich auf die Idee gebracht, hier einmal f�r eine Stelle nachzufragen. Sie meinte, hier w�rden sie immer jemanden suchen! "Hey Josie! Wie geht�s?" fragt sie mich gut gelaunt und begr��t mich mit einem K�sschen auf die Wange. "Gut! Und dir?" erwidere ich ihr Frage. "Mir geht�s auch gut. Komm mit!" meint sie und zieht mich hinter sich her. Dann geht alles ziemlich schnell. Chrissy stellt mich ihrem Boss vor, der mich freundlich in sein B�ro bittet und mir einige Fragen stellt, die ich ihm auch brav beantworte. Und tats�chlich habe ich wenige Minuten sp�ter den Job in der Tasche. Morgen soll ich das erste Mal f�r drei Stunden arbeiten. Chrissy soll mich erst mal ein bisschen einarbeiten, danach sehen wir weiter. Ich bedanke mich noch einmal und gehe wieder zur�ck ins Caf�, wo Chrissy gerade ihre Sachen packt. "Und?" fragt sie l�chelnd. "Ja, wir sind ab jetzt Kolleginnen" grinse ich sie an. Sie umarmt mich erst einmal. Dann gehen wir zusammen aus dem Caf� und ich erz�hle ihr auf dem Weg zur Bushaltestelle, was ich mit Josh, unserem Boss, so geredet habe. "Ja und du sollst mich dann morgen Nachmittag ein bisschen einarbeiten!" erz�hle ich ihr. "Siehst du, ist doch gut gelaufen! Dann sehen wir uns ja jetzt auch �fter. Sonst haben wir uns ja nur an irgendwelchen Familienfeiern gesehen! Sag mal�was ist eigentlich mit Lynns Dad? Hat er sich noch mal gemeldet?" fragt sie mich. "Ja, jeden Tag hat er mindestens einmal angerufen. Nur, ich w�rde mich auch sehr freuen wenn er noch einmal vorbei kommen w�rde. Lynn fragt in letzter Zeit immer h�ufiger nach ihm!" erz�hle ich ihr. "Mh, hast du ihm das auch erz�hlt?" fragt sie. "Nicht direkt. Aber ich hab halt �fter schon einmal gesagt, dass wir uns freuen w�rden wenn er noch mal vorbei schauen w�rde" "Und was hat er dann gesagt?" "Das er es ja auch will, nur er hat so viel zu tun. Du wei�t schon!" "Das ist echt ne bl�de Sache!" meint sie dann. "Ja, ich bin aber auch ein bisschen entt�uscht von ihm!" "Wieso?" "Na, er meinte wenn er die Zeit nicht h�tte w�rde er sie sich einfach nehmen! Das hat er bis jetzt kein einziges Mal getan, au�er das er immer angerufen hat" "Ja gut, da w�re ich glaub ich auch ziemlich entt�uscht! Aber du musst auch ihn verstehen! Du wei�t ja auch nicht was er von seinem Manager gesagt bekommt" "Ja schon! Aber trotzdem! Dann k�nnte er es mir wenigstens sagen, oder?" "Sicher! Das sollte er eigentlich! Aber meinst du nicht das er seine Tochter auch vermisst?" "Doch, ich denke schon. Er h�rt sich immer so traurig an wenn wir telefonieren�" sag ich als mein Handy anf�ngt zu klingeln. "Sorry" sag ich schnell l�chelnd, was Chrissy erwidert und ich krame mein Handy aus meiner Tasche. Meine Mom. Sie sagt mir nur schnell, dass sie und Roy heute etwas sp�ter kommen, weil sie mit Lisa noch bei irgendeinem Klassentreffen sind, ach keine Ahnung was das ist. Als ich aufgelegt hab sehe ich auch schon meinen Bus kommen. "Also, wir sehen uns dann morgen, ja?" frage ich sie und sie nickt. "Ich ruf dich nachher noch mal kurz an! Bye!" sagt sie bevor ich in den Bus steige. Eine halbe Stunde sp�ter bin ich zu Hause und besch�ftige mich mit meiner Kleinen.
Irgendwie werde ich so langsam m�de, dabei haben wir erst 7.30 pm! Okay, ich bin heute Morgen ziemlich fr�h aufgestanden, weil Lynn schon um viertel vor 6 wach geworden ist, aber trotzdem. Na egal. Meine Mom und Roy sind irgendwie auch noch nicht da und Lisa auch nicht. Na was soll�s. F�r die Kleine ist es jetzt auch Zeit ins Bett zu gehen. Ich nehme sie auf den Arm und gehe mit ihr hoch in ihr Zimmer. Dort ziehe ich ihr ihren Schlafanzug an und im Bad putzt sie sich noch die Z�hne, was sie schon ganz gut alleine hinbekommt. Sie scheint jetzt auch ziemlich m�de zu sein, da sie auch keinen Mittagsschlaf gemacht hat. Ohne Probleme l�sst sie sich ins Bett legen und schl�ft auch bald ein. Gerade als ich aus ihrem Zimmer gehe und leise ihre Zimmert�r schlie�e, klingelt es an der Haust�r. Wer ist denn das jetzt noch. Meine Mom und Roy haben doch einen Schl�ssel und Lisa auch. Ich gehe in den Flur und �ffne die T�r. Als ich sie �ffne trifft mich fast der Schlag! Simon steht davor! Ich kann gar nichts sagen vor �berraschung und falle ihm einfach in die Arme. Als er mich so fest an sich dr�ckt merke ich wie schnell und heftig mein Herz pocht. "Was machst du denn hier?" frage ich ihn strahlend als wir uns wieder voneinander gel�st haben. "Ich dachte du bist in Italien auf Promo!" f�ge ich dann noch hinzu. "Ich hab mich mit unserem Manager gestritten! Aber nicht zu knapp!" "Warum?" "Weil ich schon seit Wochen euch besuchen wollte er es mir aber immer verboten hat! Und gestern Abend ist das dann ein bisschen aus den Fugen geraten und wir haben uns richtig gefetzt. Ich hab dann sofort meine Sachen gepackt, den Jungs bescheid gesagt und hab mich in den n�chsten Flieger gesetzt!" erz�hlt er mir. "Oh, kriegt ihr das denn wieder hin?" "Sicher! Und wenn nicht�ihr seid mir wichtiger. Au�erdem hab ich dir doch gesagt wenn ich die Zeit nicht kriege nehme ich sie mir und das habe ich jetzt getan!" sagt er und ich strahle ihn nur an. Das ist echt s�� von ihm. "Komm doch erst mal rein!" sag ich dann und schlie�e die T�r hinter ihm. "Die Kleine ist leider schon im Bett" erz�hle ich ihm, als wir ins Wohnzimmer gehen und uns auf die Couch setzen. "Macht doch nichts. Ich bin auch gerne nur bei dir" sagt er und sieht mir dabei in die Augen. Wie sehr habe ich das vermisst! "Wie lange bleibst du jetzt hier?" frag ich ihn, nachdem ich mich von seinen Augen l�sen konnte. "Mal sehen, ich warte erst einmal bis die Jungs wieder hier in England sind. Das dauert aber noch 1 1/2 Woche" erz�hlt er mir. "Bist du alleine?" fragt er mich und ich nicke. "Ja" sag ich nur und sehe ihn an. Es ist still und er sieht auf den Boden. Irgendwie wei� Keiner so recht was er sagen soll. "Hast�hast du es eigentlich schon deinen Eltern erz�hlt?" frag ich ihn dann nach einer Weile und er sieht zu mir. "Ja, hab ich. Allerdings haben sie nicht viel dazu gesagt, ich denke mal weil sie nicht damit gerechnet haben" "Meinst du nicht sie w�rden sich freuen wenn sie die Kleine mal sehen?" frag ich ihn nach einer kurzen Pause. "Ich war bevor ich hier her gekommen bin bei mir zu Hause. Meine Mom meinte ich sollte dich und Lynn mal mitbringen" sagt er und ich l�chle ihn an. "H�ttest du denn Lust?" fragt er dann, als ich nichts dazu sage. "Sicher! Wann denn?" frag ich dann, und ich freu mich irgendwie schon seine Mom kennen zu lernen. "Ist mir eigentlich egal. Ich bin ja jetzt 1 1/2 Woche hier. Aber�wie w�r�s mir Morgen?" fragt er dann. Mh, morgen muss ich doch Abreiten. "Eigentlich ja. Aber ich kann erst 16 Uhr! Ich hab n�mlich seit heute einen Job in einem Caf�" erz�hle ich ihm. "Ist schon okay. In welchem Caf� denn?" fragt er und wir unterhalten uns noch eine ganze Weile.
Als auf einmal der Rest meiner Family im Wohnzimmer steht werden wir aus unserem Gespr�ch gerissen. "Hi! Simon, was machst du denn hier?" fragt meine Mom freudig und begr��t ihn, wie auch Roy. Lisa l�chelt ihn nur m�de an und setzt sich auf meinen Scho�, wo sie sich gegen mich lehnt und die Augen schlie�t. "Was ist mit deinem Job? Hast du ihn bekommen?" fragt mich meine Mom dann und ich nicke. "Oh sch�n! Lisa, wie w�r�s wenn du im Bett schl�fst an statt auf Josies Scho�!?" sagt meine Mom l�chelnd und Lisa schleicht m�de die Treppen hoch zu ihrem Zimmer. Meine Mom geht Roy in die K�che hinterher. "Ich glaub ich sollte jetzt mal gehen, es ist schon sp�t!" sagt Sy w�hrend er aufsteht. Ich sehe auf die Uhr. Oh schon 0:00 Uhr durch! Ich nicke nur und bringe ihn noch zur T�r. "Wann soll ich dich dann morgen abholen?" fragt er als ich mich gegen den T�rrahmen lehne. "So um halb f�nf?" schlage ich vor und er nickt. "Okay, dann bis Morgen!" sagt er und dr�ckt mich fest an sich, was ich nat�rlich erwidere und um ehrlich zu sein auch genie�e. Er dr�ckt mir noch ein K�sschen auf die Wange und l�sst mich wieder los. "Tr�um was Sch�nes" sagt er noch und zwinkert mir l�chelnd zu bevor er geht. Oh man! Hilfe! Ich hab das Gef�hl als w�rde ich schweben! Mit einem unbewussten Grinsen schlie�e ich die T�r und gehe zur�ck ins Wohnzimmer. Auf dem Weg in mein Zimmer merke ich nicht den viel sagenden Blick meiner Mom. Ich ziehe mich um und lege mich ins Bett. Mit den Gedanken an Sy und mit seiner leisen Stimme im Ohr schlafe ich schnell ein.
Am n�chsten Morgen werde ich von meiner Mom geweckt. Schnell dusche ich mich, ziehe mir frische Sachen an und fr�hst�cke gem�tlich. Meine Mom ist mit Lynn einkaufen. Um 12:20 Uhr mache ich mich dann auf den Weg zum Caf�, da ich um 13 Uhr anfangen soll. Ich bin auch p�nktlich da. Obwohl ich Chrissy an meiner Seite habe, bin ich total aufgeregt. Heute soll ich erst mal nur an der Theke arbeiten, wo ich mich auch schnell rein finde. Um kurz vor 16 Uhr bin ich fertig und laufe schnell zum Bus. Ich habe Gl�ck! Gerade als ich an der Bushaltestelle ankomme steht der Bus dort. P�nktlich um 16:30 komme ich zu Hause an. Simon ist noch nicht da. Schnell mach ich mich noch etwas frisch und ziehe mir und Lynn frische Sachen an. Schon 16:45 Uhr; wo bleibt er denn? Als ich der Kleinen ihre Schuhe anziehe klingelt es an der T�r. Ich gehe hin und Lynn l�uft mir hinterher. Simon ist endlich da. "Hey!" sag ich, w�hrend er mir zur Begr��ung ein K�sschen auf die Wange dr�ckt. "Tut mir leid dass ich so sp�t bin! Aber mein Auto ist nicht angesprungen und ich musste den Bus nehmen. Deshalb m�ssen wir auch mit dem Bus zur�ck fahren!" erz�hlt er mir mit einem reuigen Blick. Ich l�chle ihn nur an. "Ist schon okay" sag ich l�chelnd. Ich setze Lynn in ihren Kinderwagen, den Simon auch sofort �bernimmt und ich nehme noch eine Jacke f�r die Kleine mit. Auf dem Weg zu ihm nach Hause unterhalten wir uns ausgiebig. Als wir im Bus sitzen sp�re ich die vielen abwei�enden Blicke der anderen Leute, besonders der �lteren Leute, und h�re leise ihr Getuschel. Immer wenn ich mit der Kleinen unterwegs bin werde ich bl�d angeguckt, nur weil ich schon ein Kind habe. Das fing schon an, als man sah dass ich schwanger war. Anfangs habe ich abends immer heimlich, still und leise in meinem Bett geweint. Mittlerweile habe ich mich daran gew�hnt, doch es st�rt mich immer noch sehr. Unsicher sehe ich in die anderen Gesichter, die schnell weg sehen. "Hey, alles okay?" fragt mich Sy und ich sehe ihn an. "Ach, die Leute hier. Denen scheint es anscheinend nicht zu passen, dass ich schon Mutter bin. Das geht schon ewig so" sag ich leise zu ihm. "Ach, st�r dich einfach nicht daran. Ich werde auch immer angeschaut, ob jetzt positiv oder negativ ist unterschiedlich, aber ich hab mich dran gew�hnt" versucht er mich aufzumuntern. "Das ist doch was anderes! Bei dir ist das ja schlie�lich auch normal. Ich mein, du bist f�r die anderen ein Star der im Rampenlicht steht. Ich nicht! Ich f�hle mich dann einfach nur unwohl" erkl�re ich ihm, wie ich das sehe. "Nur f�r die anderen?" fragt er mich grinsend, was mich sofort ansteckt. Was soll ich denn da jetzt sagen? �Du bist f�r mich mein ganz pers�nlicher Star�? Ich entschlie�e mich dazu, nichts darauf zu sagen und schaue aus dem Fenster. "Komm, wir sind da!" sagt er und steht auch schon auf. Ich folge ihm aus dem Bus, mal wieder schiebt er die Kleine vor sich her. Wir gehen noch einige Minuten, bis Sy dann zu einem Haus abbiegt. "Es ist nicht meine ganze Family zu Hause! Nur meine Eltern, meine kleine Sis Alicia und mein Bruder Jason" erz�hlt er mir. "Wo sind die anderen?" will ich wissen. "Meine andere Schwester Trishelle und mein Bruder Mike sind schon ausgezogen und hatten heute keine Zeit. Meine anderen zwei Br�der, Kevin und Ryan, sind irgendwie mit der Schule weg" erz�hlt er mir weiter und wir kommen an der Haust�r an. Man bin ich nerv�s. "Wei�t du eigentlich dass ich total aufgeregt bin?" gestehe ich, als Sy den Schl�ssel sucht und sieht mich grinsend an. "Keine Angst. Wir bei�en nicht" meint er, was mich zum l�cheln bringt. Er hat den Schl�ssel gefunden und will die T�r �ffnen, doch sie wird vorher schon von jemandem aufgemacht. Es scheint Sys Mom zu sein. "Hallo! Kommt rein!" sagt sie freundlich. "Hey, ich bin Sys Mom Lauren!" stellt sie sich vor und reicht mir die Hand, die ich sofort annehme. "Ich bin Josie" erwidere ich dann. Ihr Blick geht zu Sy und f�llt dann auf Lynn, die sch�chtern in ihrem Wagen sitzt. "Hallo" sagt sie leise und ich sehe zu Sy, der mich angrinst und mir aufmunternd zuzwinkert. Als ich wieder zu seiner Mom sehe, sieht man ein Strahlen in ihren Augen. "Lasst uns doch lieber mal ins Wohnzimmer gehen! Da k�nnen wir uns besser unterhalten" sagt sie und geht schon vor. Ich will Lynn aus dem Wagen heben, doch Sy ist mal wieder schneller und nimmt sie auf seinen Arm. Ich grinse ihn nur an und gehe ihm hinterher. Wir setzen uns zu seiner Mom auf die Couch und Sy l�sst Lynn auf den Boden, damit sie etwas rumlaufen kann. Lauren und ich, und auch Sy, unterhalten uns und ich werde mit der Zeit immer lockerer, weil Lauren echt total lieb und nett ist. In der Zwischenzeit sind auch Sys Geschwister, Alicia und Jason, zu uns gekommen. Alicia ist total verr�ckt nach der Kleinen. Jason scheint es ganz lustig zu finden, aber irgendwie scheint es ihn auch zu langweilen. Auf einmal h�rt man wie die Haust�r auf und wieder zugeht. Kurz darauf steht eine junge, sympathische Frau im Wohnzimmer. "Sy!" sagt sie und er sieht auf. "Trish!" entgegnet er ihr freudig und steht sofort auf um sie zu begr��en. Also, es scheint seine andere Schwester zu sein. "Was machst du denn hier? Man, wie lange haben wir uns jetzt nicht mehr gesehen?" fragt sie, als sie sich wieder gel�st haben. "Ewig. Ach �hm�das ist Josie und die Kleine ist Lynn, meine kleine Tochter!" sagt er schon fast stolz und Trish l�chelt mir freudig zu. "Hi! Ich bin Trishelle, nenn mich aber ruhig Trish!" sagt sie, als sie mir die Hand reicht. Anschlie�end hockt sie sich hin, weil Lynn auf dem Weg zu ihr ist. "Ja hallo!" sagt Trish l�chelnd und Lynn legt freudig die Arme um Trishs Hals. Danach rennt sie aber auch schon wieder los. "Man ist die s��!" meint Trish und stellt sich wieder hin. "Da werde ich schon richtig neidisch!" meint sie und ihr Mom schaut sie sofort geschockt an. "Trishelle! Bitte, ich glaub du kannst dir ruhig noch etwas Zeit lassen!" sagt sie sofort entsetzt. Sy grinst nur und setzt sich dicht neben mich. "Was machst du eigentlich hier?" fragt Sy dann Trish, um das Thema zu wechseln. "H�r mal! Ich kann auch wieder gehen wenn du willst!" sagt sie ironisch und will sich rumdrehen. "Nein! Nein, ich mein nur. Weil Mom hat gesagt du k�nntest heute nicht kommen!" erkl�rt er ihr seine Frage. "Ja, ich war eigentlich mit Tom verabredet, aber Mom hat mir erz�hlt das Josie und die Kleine vorbeikommen. Und das lasse ich mir wohl nicht entgehen. Au�erdem hab ich mich mal wieder mit Tom gezofft. Da bin ich halt noch mal hier vorbei gekommen" erkl�rt sie dann und setzt sich neben Jason. Wir unterhalten uns immer weiter, bis ich um kurz nach 23 Uhr auf die Uhr sehe. "Oh��hm�ich glaub ich sollte jetzt mal wieder gehen" sag ich dann und Sy sieht auf die Uhr. "Schon so sp�t?" fragt er und ich stehe auf. "Ich bring euch grad nach Hause. Mom, kann ich dein Auto haben? Meins springt doch nicht an" fragt er seine Mom, die nickt. Ich verabschiede mich von allen und wir gehen aus dem Haus. Sy schafft es irgendwie den Kinderwagen in den Kofferraum zu quetschen und ich setze mich mit der Kleinen auf dem Arm auf den Beifahrersitz. Auf der Fahrt ist es still. Bei mir zu Hause steigt Sy noch mit aus und holt den Wagen aus dem Auto. Ich setze Lynn rein, weil sie ziemlich m�de ist. Sy kommt auch noch mit zur T�r. "Und? War�s so schlimm?" fragt er grinsend, was ich erwidere. "Nein. Es war richtig sch�n" sag ich und sehe ihn an. "Na dann. Wenn es geht w�rde ich morgen noch mal vorbei kommen" sagt er und ich nicke. "Wei�t du was. Ich muss morgen Nachmittag arbeiten. Wenn du willst kannst du die Kleine dann so lange nehmen" sag ich und ich glaube ein Strahlen in seinen Augen sehen zu k�nnen. "Klar, gerne!" sagt er begeistert. Er verabschiedet sich wie immer mit einem K�sschen und ich gehe sofort ins Bett. Vorher lege ich aber Lynn noch in ihr Bett.
In den n�chsten Tagen nimmt Sy die Kleine immer wenn ich ins Caf� gehe. Auch sonst ist er sehr oft bei uns und ich war auch noch einige Male bei ihm.
Heute ist sein letzter Tag hier in Manchester. Morgen kommen die anderen n�mlich aus Italien zur�ck und Sy wird wieder nach London fliegen. Heute Abend will er noch mal vorbei kommen. Lisa ist auf Klassenfahrt und meine Eltern sind bei meiner Oma und kommen erst sp�t wieder. Ich mache Lynn gerade f�rs Bett fertig als es an der T�r klingelt. Das wird gewiss Sy sein. Ich nehme die Kleine auf den Arm und gehe runter um die T�r zu �ffnen. Es ist, wie vermutet, Sy. "Hey, ich wollte sie grad ins Bett legen. Aber das kannst du ja jetzt machen!" sag ich l�chelnd, weil Lynn schon die Arme nach ihm ausstreckt. Er nimmt sie l�chelnd auf den Arm und geht hoch, w�hrend ich es mir auf der Couch im Wohnzimmer gem�tlich mache. Als Sy wieder kommt setzt er sich neben mich. "Ich will nicht dass du schon wieder gehst! Die paar Tage sind viel zu schnell vorbei!" sag ich und sehe ihn traurig an. "Ich w�rde auch gerne noch hier bleiben�aber es geht halt nicht. Wir sehen uns bestimmt bald wieder" meint er. "Das hast du letztes Mal schon gesagt" sag ich. "Ich verspreche es dir!" versichert er mir und ich gebe nach. "Willst du was trinken?" frag ich ihn und er �berlegt. "Ja, was habt ihr da?" fragt er. "Alles" sag ich und stehe auf. "Komm mit" sag ich, w�hrend ich schon Richtung K�che gehe. Als ich den Schrank �ffnen will legt er seine Hand auf meine und dr�ckt die T�r wieder zu. "Was�?" sag ich verwirrt, w�hrend ich mich rumdrehe. Doch ich stocke als ich merke wie dicht er mir gegen�bersteht. Wir sehen uns an und ich habe das Gef�hl gleich durchzudrehen. Sachte nimmt er mein Gesicht in seine H�nde und kommt mir n�her. Er stoppt jedoch und wir sehen uns tief in die Augen. Mir wird ganz hei� und kalt und mich �berkommt ein Gef�hl der Lust! Noch bevor ich irgendetwas dagegen tun kann sp�re ich seine Lippen auf meinen. Als ich seine Zunge sp�re beginne ich ihn fordernder und wilder zu k�ssen, worauf er auch sofort eingeht. Ich gehe mit meinen H�nden unter sein Shirt und ziehe es ihm aus. Er sieht mich kurz an, doch dann k�ssen wir uns wieder. W�hrend wir knutschend den Weg in mein Zimmer suchen, verteilen sich unsere Kleidungsst�cke in der ganzen Wohnung. Oben in meinem Zimmer habe ich nur noch meine Unterw�sche an, so wie er auch. Als wir im Bett landen sind wir auch die los und ich setze mich auf ihn drauf�
Am n�chsten Morgen werde ich durch irgendwelche Stimmen geweckt. Langsam erinnere ich mich wieder daran was gestern passiert ist und ich muss l�cheln. Ich drehe mich zur anderen Seite des Betts, doch die ist leer. Wo ist er hin? Ich stehe auf und gehe runter in die K�che wo meine Mom und Roy sitzen. "Morgen Schatz!" sagt meine Mom fr�hlich. "Morgen!" erwidere ich leise. "Hier! Der lag am Tisch!" sagt Roy und reicht mir einen zusammen gefalteten Zettel. Ich nehme ihn und gehe, w�hrend ich ihn lese wieder rauf auf mein Zimmer.
Liebe Josie!
Es tut mir leid mich so von dir verabschieden zu m�ssen, aber ich hatte es eilig und ich wollte dich nicht wecken. Ich melde mich bei dir sobald ich wieder in London bin! Mach�s gut und k�ss Lynn von mir!
Bye Sy
P.S: Letzte Nacht war sch�n ;o)
Als ich den letzten Satz gelesen habe muss ich l�cheln. Oh ja, das war sie! Ich lege den Zettel auf mein Bett und gehe zu Lynn ins Zimmer. Sie liegt schon wach in ihrem Bett. "Morgen mein Schatz" sag ich l�chelnd und hebe sie aus dem Bett. Ich gebe ihr ein K�sschen und sie l�chelt mich an. "Der war von deinem Daddy!" sag ich, bevor ich sie fertig mache. Anschlie�end gebe ich sie runter zu meiner Mom, weil ich mich ja auch noch fertig machen muss.
~�~wenige Wochen sp�ter~�~
So, hab ich alles? Hoffentlich, wir m�ssen jetzt n�mlich los. Wohin? Sy und die anderen Jungs von Blue fliegen f�r einige Tage nach Spanien und Sy hat mich gefragt ob ich mit m�chte. Nat�rlich mit der Kleinen. Die redet mittlerweile wie ein Wasserfall! Nun ja, ich steige in den Wagen meiner Mom, die uns zum Flughafen f�hrt. Erst mal fliegen wir nach London, dann geht�s sofort weiter nach Spanien. Hoffentlich ist Lynn auch lieb, denn sie ist noch nie geflogen. Nun ja, am Flughafen verabschieden wir uns erst einmal ausgiebig von meiner Mom, bevor wir endlich in den Flieger steigen k�nnen. Lynn sieht sich alles neugierig und ganz genau an. Der Flug nach London verl�uft ohne Probleme. Am Londoner Heathrow Airport wartet Sy schon und wie ich sehe, auch die anderen Jungs plus Security auf uns. Als Lynn Sy entdeckt hat l�sst sie sich nicht zur�ck halten und l�uft einfach los. "Lynn!" rufe ich noch, aber dann ist sie auch schon weg. Landet aber sicher in Sys Armen. "Hi!" begr��en wir uns und Sy dr�ckt mir wie immer ein K�sschen auf die Wange. "Komm mit" sagt er und ich laufe ihm, mit Lynn auf dem Arm, hinterher. Sy stellt mir seine Jungs und seinen Manager Johnny vor, die mir alle ziemlich sympathisch erscheinen. Jedoch ist Lynn der Blickfang f�r alle. Aber ihr scheint es zu gefallen, denn sie lacht alle nur an. "Okay Jungs�und M�dels! Los geht�s" sagt Johnny und wir folgen ihm.
Wow! Nach Spanien fliegen wir in der First Class! Nicht schlecht! Ich sitze am Fenster und schaue hinaus. "Alles okay" fragt mich Sy, der zwischen Lynn und mir sitzt. Ich nicke nur und sehe ihn an. "Wirklich?" fragt er noch mal nach und mein Blick f�llt in seine Augen, die mich f�r einen Moment fesseln! "Ja, ich bin nur ein bisschen m�de" sag ich und rutsche in dem Sitz, Sessel passt eher *lol*, weiter nach unten. "Dann schlaf doch ein bisschen!" schl�gt er mir vor. "Ich muss doch auf die Kleine aufpassen" "Ach was. Das kann ich doch machen" "Und du willst nicht schlafen? Ich mein, du hattest doch in letzter Zeit wieder so viel zu tun" "Ach, schlaf du ruhig!" meint er und legt einen Arm um mich. Wir l�cheln uns an und ich lehne meinen Kopf gegen seine Schulter. �ber die letzte Nacht, als er damals bei mir war haben wir nie wieder geredet. Aber was soll�s? Wenige Minuten nach dem Start bin ich auch schon eingeschlafen.
Durch ein leises Pfeifen werde ich geweckt. "Allo�haiduc" h�re ich dann jemanden dieses scheu�liche Lied von diesen komischen Schwuchteln singen. Wie hie�en die noch mal? Ich wei� es nicht, ist mir auch egal. "Hey ihr beiden aufwachen! Bienvenide de espana" h�re ich die gleiche Stimme wieder. "Das hei�t �bienvenido en espana�!" sag ich und sehe denjenigen an. Es ist Lee. "Du sprichst Spanisch?" fragt mich auf einmal Sy. "S�" sag ich grinsend. "Woher?" fragt er weiter und ich schaue etwas ernster. "Mein Vater ist Spanier" sag ich und stehe auf. "Oops" sagt Sy leise, was ich jedoch nicht h�re. "Sorry" sagt er dann und ich l�chle ihn an. "Schon okay. Konntest du ja nicht wissen!" sag ich und wir steigen aus dem Flugzeug. Wow! Ich liebe Spanien! Es ist einfach traumhaft hier! Ich war schon einige Male hier und es ist immer wieder sch�ner!
"Welcome to Spain" sagt eine Bodenstewardess freundlich zu mir. "Gracias" sag ich l�chelnd und gehe weiter. Mit zwei Vans werden wir in ein richtiges Nobelhotel am Strand gebracht. Dort werden wir in unsere Zimmer eingeteilt. Lynn, Sy und ich haben zusammen eine riesige Familiensuite! Echt Wahnsinn! In den ersten beiden Tagen m�ssen die Jungs einige Interviews geben und Fotoshootings �ber sich ergehen lassen. Das tue ich mir jedoch nicht an und entspanne mich mit Lynn am hoteleigenen Pool. Na ja, eher Kinderpool. Am dritten Tag k�nnen auch die Jungs mal etwas entspannen und wir wollen zusammen an den Strand gehen. W�hrend Sy sich mit der Kleinen besch�ftigt, d�se ich ein bisschen in der Sonne. Ich bekomme gar nicht mit wie Antony, Lee und Duncan sich mit der Kleinen besch�ftigen. Auf einmal merke ich wie jemand dicht neben mir ist, ich sp�re seinen Atem auf meiner Haut. Er legt seine Hand auf meinen R�cken, da ich auf dem Bauch liege. "Wei�t du eigentlich, dass du echt verdammt gut in deinem Bikini aussiehst?" h�re ich Sys Stimme leise neben meinem Ohr. "Jetzt schon. Danke f�r das Kompliment!" sag ich als ich ihn ansehe. Er l�chelt mir sanft zu und setzt sich wieder richtig hin, weil er von Antony gerufen wurde. "Josie, meinst du wir k�nnen Dunk und Ant mit Lynn ein Eisholen gehen lassen?" fragt er mich. "Das m�sstest du doch eigentlich besser wissen als ich! Schlie�lich hast du die schon ein paar Jahre immer um dich rum! Aber ich glaube soviel Verantwortung sollten die beiden haben! Oder?" sag ich und setze mich auf. Sy nickt den beiden zu und sie verschwinden auch schon. "Wo ist denn Lee?" frag ich Sy. "M�dels aufrei�en!" sagt er und wir grinsen uns an. "Na, solange er mich in Ruhe l�sst�" sag ich vor mich hin. "Komm, lass mal ins Wasser gehen" sagt Sy und steht auch schon auf. Er h�lt mir seine Hand hin, an der ich mich auch hochziehe. "Ey chica!" h�re ich einen kleinen pubertierenden (okay, ich bin auch erst 17, aber ihr wisst schon was ich meine) Jungen sagen. "Cierra el pico!" rufe ich ihm energisch entgegen und er ist ruhig. "Was?" fragt Sy, der mich immer noch an seiner Hand hinter sich her zieht. "Halt dein Maul, hab ich gesagt" antworte ich ihm. "Ah!" ich schreie kurz auf als ich das kalte Wasser an meinen F��en sp�re. Sy dreht sich erschrocken rum, lacht mich aber dann an, oder auch aus. "Lach du nur! Ich lag die ganze Zeit in der Sonne! Ist doch klar, dass mir das Wasser so kalt vorkommt. Sy zieht mich zu sich und stellt sich hinter mich und schiebt mich quasi ins Wasser. "Glaub mir, das liegt eher daran, das du sowieso schon so hei� bist" sagt er leise. Was? O�Okay. Ich sag da jetzt mal gar nichts zu! Langsam aber sicher schaffe ich es dann aber doch ins Wasser. "Warst du schon oft in Spanien?" fragt mich Sy. "Ja, aber nicht hier in C�diz. Ich war einmal in Barcelona und einige Male in Madrid. Verwandte besuchen" erz�hle ich ihm. "Du hast noch Verwandte hier in Spanien?" fragt er �berrascht. "Ja, mein Bruder lebt hier. Na ja, eher Halbbruder. Er ist aus der ersten Ehe von meinem Vater" sag ich. "Wei� er, dass du hier bist?" "Ich denke nicht" "Willst du ihn denn nicht besuchen" "Doch schon, aber irgendwie trau ich mich nicht nach der ganzen Geschichte!" "Ach was! Wie alt ist denn dein Bruder?" "26! Er hei�t Ra�l�Ra�l Gonz�lez" "Der Ra�l?" fragt er ungl�ubig und ich nicke. "Wow! Dann hast du ja einen richtig ber�hmten Bruder! Ich beneide ihn echt um sein Ballgef�hl wenn er mit Real Madrid oder Spanien Fu�ball spielt! Ich war einmal bei einem Spiel zwischen Manchester und Real! Echt Wahnsinn!" "Ja, ich liebe meinen Bruder! Ihm konnte ich immer alles erz�hlen! Seitdem mich mein Vater f�r seinen Laden ausgenutzt hat habe ich mich jedoch nie wieder bei ihm gemeldet" "Warum?" "Weil mir das peinlich war und ich Angst vor seiner Reaktion hatte! Und au�erdem hat es mir damals mein Vater verboten" erkl�re ich ihm. "Hey, wie w�r�s wenn wir in der Zeit wo wir hier sind, mal nach Madrid fliegen. Vielleicht solltest du ihm mal erz�hlen das er Onkel ist" meint Sy und sieht mich aufmunternd an. "Meinst du wirklich?" "Warum denn nicht?" fragt er. Ja, warum eigentlich nicht? "Okay" sag ich dann l�chelnd, was er erwidert. Ich drehe mich rum und schaue auf das Meer hinaus. Es ist so unendlich! Auf einmal packt mich Sy von hinten fest und zieht mich unter Wasser. "Sy!" rufe ich als ich an der Wasseroberfl�che wieder angekommen bin und schnappe nach Luft. Er lacht nur, was mich auch mal wieder ansteckt. "Du bist so gemein!" sag ich gespielt beleidigt. "Oh hey, sorry! Aber das musste einfach sein!" sagt er und kommt zu mir r�ber. Ich l�chle ihn nur an. "Das bekommst du irgendwann mal noch zur�ck! Das kannst du aber glauben" sag ich selbstbewusst. Ich lege meine Arme von hinten um seinen Hals und schlinge meine Beine locker um seinen K�rper. Er streicht mit seinen H�nden �ber meine Oberschenkel und h�lt mich anschlie�end leicht dort fest. Mal wieder sp�re ich wie mein Herz heftig pocht. Ich kann mich absolut nicht mehr zur�ck halten und k�sse z�rtlich Sys Nacken. Jedoch glaube ich nicht daran, dass er meine Gef�hle erwidert. Ich denke mal, dass er nur Sex mit mir haben will. Aber das ist mir lieber als ihn gar nicht sp�ren zu k�nnen! Und au�erdem! Der Sex mit ihm, ist einfach der Beste, den ich bis jetzt erlebt habe! Mal wieder merke ich wie ich Lust bekomme. Ich gehe von Sys R�cken runter und er dreht sich zu mir rum. Langsam streiche ich mit meinen H�nden seinen Oberk�rper nach oben und wieder runter, bis ich bei seiner Badeshort angekommen bin. �ber dem Stoff der Shorts lasse ich meine H�nde auch noch ein bisschen tiefer gleiten. Ich lasse meine H�nde wieder nach oben fahren und nehme sein Gesicht in meine H�nde. Sanft ziehe ich ihn etwas n�her zu mir herunter und k�sse ihn kurz und zur�ckhaltend. Abwartend sehe ich ihn an. Er kommt mir schnell n�her und wir k�ssen uns erneut. Jedoch viel l�nger und leidenschaftlicher. Meine Arme habe ich locker um seinen Hals gelegt. Seine H�nde streichen meinen R�cken herunter auf meinen Po. Eine rutscht jedoch unter meine Bikinihose und landet schlie�lich zwischen meinen Beinen. Ein St�hnen rutscht mir w�hrend des Kusses heraus. Immer mehr folgen. Ich schlinge meine Beine um seine H�fte. Ich kann mich schon gar nicht mehr richtig auf die K�sse konzentrieren. Sy k�sst leidenschaftlich meine Unterlippe, mein Kinn, meinen Hals und meine Schulter. Mein Atmen wird immer schneller.
Langsam beruhigt sich mein Atem wieder und Sys Hand f�hrt aus meiner Bikinihose wieder raus. Was ist nur los? Ich l�se mich von Sy ohne etwas zu sagen. "Sy!" ruft jemand vom Strand. Antony. "Oh Mist! Ich hab total vergessen, dass wir heute Abend noch in eine TV Sendung m�ssen" sagt er. "Na dann komm" sag ich und wir gehen aus dem Wasser. "Mom" ruft Lynn und kommt mir entgegen gelaufen. "Och S��e! Schau mal, ich bin ganz nass" sag ich und nehme sie an die Hand. Wir gehen wieder zu unseren Sachen. "Alles okay?" fragt Ant, nachdem er Sy kurz beobachtet hat. "Ja, ja! Alles klar!" sagt er und geht an ihm vorbei. Wir packen unsere Sachen zusammen und gehen wieder ins Hotel. Kurz darauf verschwinden die Jungs aber auch schon wieder, weil sie ja noch zu dieser TV-Sendung m�ssen. Ich seh Sy auch heute gar nicht mehr. Ich bin noch eine Weile aufgeblieben, aber dann bin ich auch ziemlich m�de geworden.
Am n�chsten Morgen werde ich durch die warmen Sonnenstrahlen wach gekitzelt. Als ich neben mich schaue liegt da ein tief schlafender Sy. L�chelnd sehe ich ihn an. Einige Minuten beobachte ich ihn, wie sich sein Oberk�rper gleichm��ig hebt und wieder senkt. Ich z�gere, leicht, doch dann n�here ich mich ihm und ber�hre seine Lippen sanft mit meinen. Sy schl�ft friedlich weiter. Ich stehe l�chelnd auf und sehe nach der Kleinen. Sie schl�ft noch. Also beschlie�e ich mich schnell zu duschen.
Als ich aus dem Bad komme sitzt Lynn bei Sy auf dem Bett und die beiden albern herum. "Morgen ihr zwei" sag ich mit ruhiger Stimme und setze mich mit aufs Bett. Julie kommt auf mich zu und gibt mir einen Kuss. Ich sehe zu Sy, der mich l�chelnd ansieht. Ein Blick in seine Augen zaubert mir auch ein L�cheln auf die Lippen. "Wollen wir fr�hst�cken?" frag ich Sy. "Klar, ich will nur grad schnell unter die Dusche springen" sagt er und ist auch schon weg. Als Sy wieder kommt gehe ich schnell mit Lynn ins Bad. Anschlie�end ziehe ich ihr ein leichtes Sommerkleidchen an. Mittlerweile habe ich mir auch frische Sachen raus gesucht. "Na dann kommt" sagt Sy, als er nach etwa einer Stunde auch endlich richtig fertig ist. Somit gehen wir runter in den Speisesaal und fr�hst�cken. Lee, Dunk und Ant leisten uns kurz darauf auch noch Gesellschaft. "Denkt dran Jungs! Ihr habt heute Nachmittag noch ein paar Interviews bei einigen Radiostationen in der Umgebung. Seid um 14 Uhr abfahrbereit" erinnert sie Johnny im vorbeigehen an ihren Terminplan. Von allen kommt nur ein genervtes St�hnen. "Lee!" ruft Lynn grinsend. "Was denn du kleiner Frechdachs?" fragt Lee und Lynn f�ngt an zu lachen, was auch mich zum Schmunzeln bringt. Ich sehe zu Sy, der mich auch mit einem Grinsen auf den Lippen ansieht. Nach dem Fr�hst�ck gehen die Jungs alle in verschiedene Richtungen. Nur Sy bleibt bei uns. "Was hast du vor?" fragt mich Sy. "Ich gehe mit der Kleinen ein bisschen an den Pool. Dort hat sie die letzten Tage immer mit anderen Kindern gespielt" erz�hle ich ihm und er l�chelt. "Ich komme noch ein bisschen mit" sagt er und ich freue mich dar�ber. Unten am Kinderpool hat Lynn auch sofort ihre zwei Spielkameraden von den letzten Tagen gefunden. Ich beobachte ganz genau was mein kleiner Engel macht, ich w�rde es mir n�mlich nie verzeihen wenn ihr irgendetwas passieren w�rde!
"Entschuldigen sie, aber�ist das M�dchen ihr Tochter?" fragt mich eine junge Frau freundlich. "Ja, darf ich fragen warum?" entgegne ich ihr. "Kann es sein, dass sie das verloren haben?" fragt sie mich und h�lt mir einen kleinen Stoffhund entgegen, den Lynn sonst immer bei sich hat. "Oh ja! Der ist meiner Kleinen!" sag ich und die junge Frau reicht mir das Stofftier. Wie hat Lynn das blo� so lange ohne ihn ausgehalten? "Vielen Dank!" sag ich l�chelnd. "Kein Problem! Ich bin �brigens Kate!" stellt sie sich vor und reicht mir die Hand. "Josie! Und das ist Simon" sag ich und schaue zu Sy, der ihr auch freundlich die Hand reicht. "Eure gemeinsame Tochter?" fragt sie und sieht zu Lynn. "Ja" sag ich etwas zur�ckhaltend und sehe dabei zu Sy, der mich anl�chelt. "Sch�n! Mit dem Vater von meinem kleinen Jimmy lebe ich getrennt" erz�hlt sie. "Wir sind auch nicht zusammen" wirft Sy ein, was mir regelrecht einen Schlag in den Magen versetzt und ich merke wie sich kleine Risse in meinem Herz bilden. Nickend stimme ich jedoch zu. "Wirklich? Ihr schaut aber ziemlich gl�cklich aus" meint sie �berrascht. "Wir verstehen uns eben noch sehr gut" sag ich nun wieder. "Oh Mist! Sorry, ich muss los!" sagt Sy, steht auf, gibt mir ein K�sschen auf die Wange, winkt Kate noch kurz und ist auch schon verschwunden. Fr�hlich lachend kommt Lynn auf mich zu gelaufen. "Wo ist Daddy?" fragt sie mit ihrer kindlichen Stimme. "Och S��e! Der muss arbeiten! Du siehst ihn doch heute Abend wieder" sag ich und sie nickt. Sie scheint etwas traurig zu sein, doch das ist bald wieder vergessen, denn sie spielt wieder mit den anderen. "W�rde es dir etwas ausmachen wenn ich mich zu dir setze?" fragt Kate mich. "Nein, hol ruhig deine Sachen" sag ich l�chelnd und sie tut es. "Wie alt bist du eigentlich?" fragt sie mich. Ich z�gere etwas, sage ihr aber dann doch mein Alter. "17 und du?" frag ich und sie sieht mich erst einmal mit gro�en Augen an. "17? Ich bin 25! Wann hast du denn die kleine bekommen?" fragt sie mich. "Mit Anfang 16" "Aber das war nicht geplant, oder?" "Nein! Aber ich w�rde niemals abtreiben! Das ist f�r mich Mord!" erkl�re ich ihr und sie nickt. Ich bin froh, dass sie nicht nach fragt wie das passieren konnte. Den Rest des Nachmittags unterhalten wir uns aber noch ziemlich gut und ihr Jimmy ist echt ein goldiger Junge!
�Wir sind auch nicht zusammen�wir sind auch nicht zusammen�wir sind auch ni�� diese Worte von Sy schwirren mir die ganze Zeit im Kopf herum. Ich liege platt auf dem Bett und schaue starr zur Decke. Lynn ist schon im Bett. Okay, mir ist schon klar, dass wir nicht zusammen sind, aber es hat sich so kalt und so �egal� angeh�rt. Pl�tzlich muss ich an unsere �Stunden zu zweit� denken, wie z.B. gestern im Meer, oder vor wenigen Wochen bei mir zu Hause. Mir wird ganz hei� und ich presse meine Oberschenkel etwas aneinander. Ich schlie�e meine Augen und ich sehe alles genau vor mir wie es gewesen ist. Man k�nnte fast denken ich bin s�chtig nach ihm, nach seiner N�he, nach seinem Sex. Und ganz ehrlich, ich glaub das bin ich auch. Langsam fahre ich mit meiner Hand zwischen meine Beine, nach oben �ber meinen Bauch, �ber meine Brust, streife mit ein paar Fingern sachte an meinem Hals, lecke mit meiner Zunge leicht daran und bei�e sachte auf einen Finger.
Ich stehe auf und schlie�e die Vorhange des gro�en Fensters mit Meerblick. Die T�r geht auf und Sy kommt ins Zimmer. "Hi" sagt er leise. "Hi" sag ich l�chelnd. "Schl�ft sie schon?" fragt er, als er das Schlafzimmer betritt. "Ja" antworte ich und knie mich mitten aufs Bett. "Es hat etwas l�nger gedauert als geplant! Und wir standen fast die ganze Zeit im Stau" erkl�rt er seine Versp�tung. "Ist schon gut" sag ich und sehe ins Leere. "Tut mir leid" sagt er. "Was?" frag ich und sehe ihn irritiert an. "Na, das ich so sp�t bin!" sagt er und setzt sich mit aufs Bett. "Das brauch dir doch nicht Leid zu tun. Du kannst ja nichts daf�r" sag ich l�chelnd. M�de lege ich mich aufs Bett und schlie�e meine Augen. Ich sp�re den Blick von Sy, aber er schaut wieder weg. Kurz �ffne ich meine Augen und schaue zu ihm, doch ich schlie�e sie wieder. Leise h�re ich wie er sein Shirt auszieht und es auf den Boden fallen l�sst. Wieder sp�re ich seinen Blick. Ich drehe meinen Kopf zu ihm und sehe ihn an. "Was ist?" frag ich leise. Oh man, bei dem Anblick kann ich wirklich nur schwer stark bleiben! Warum tut er mir das an? Er r�ckt n�her zu mir und streicht mir sachte mit dem Handr�cken �ber die Wange. "Du hast echt samtweiche Haut" sagt er leise und ich l�chle. Seine Hand streicht an meinem Hals entlang. Als sie meine Brust ber�hrt f�ngt mein Herz nur noch schneller an zu schlagen als sowieso schon und ich bin mir sicher er sp�rt es, denn er sieht mich l�chelnd an. Seine Hand f�hrt weiter runter bis zu meinem Becken. Dort schiebt er seine Hand unter mein Shirt und streicht mit seinen Fingerspitzen sanft �ber meinen Bauch. Schlie�lich schiebt er mein Top bis zu meiner Brust nach oben. Als er mit seiner Zunge meinen Bauchnabel umkreist schlie�e ich meine Augen und atme tief. Es kitzelt ein bisschen, doch das ist noch gar nichts gegen die Leidenschaft die ich sp�re. Eine leichte, angenehme G�nsehaut bildet sich auf meinem K�rper. Sy saugt vorsichtig an der Haut, was mich kurz etwas zusammen zucken l�sst. Er k�sst, leckt und saugt sich immer mehr nach oben und schiebt nun auch mein Shirt weiter nach oben. Sy kniet sich zwischen meine Beine, die ich leicht angewinkelt habe. Nun zieht er mir mein Shirt ganz aus und �ffnet mir mein Bikinioberteil, was ich noch anhabe, oder eher jetzt anhatte. Liebevoll bedeckt er jeden Zentimeter meines K�rpers mit seinen weichen und vollen Lippen. Sehns�chtig erwarte ich schon seine Lippen, die ich nun auch endlich bekomme. W�hrend wir uns leidenschaftlich und voller Hingabe k�ssen, fahren seine H�nde meinen K�rper ab. Er l�st sich wieder von mir und rutscht weiter runter. Geschickt zieht er mir meine Hose aus und streicht mit seinen H�nden langsam an meinen Beinen entlang. Z�rtlich k�sst er nun meine H�ftknochen und entfernt meine Bikinihose. Als seine Zunge und seine Lippen zwischen meine Beine gleiten kann ich nicht anders als laut aufst�hnen. Es ist einfach Wahnsinn wie gut er das kann. Als er sich wieder aufrichtet bleibe ich noch einige Sekunden liegen, doch dann knie ich mich dicht vor ihn. Wir sehen uns tief in die Augen und wir kommen uns n�her. Wieder k�ssen wir uns leidenschaftlich und ich schmecke mich auf seiner Zunge. Ich �ffne schnell seinen G�rtel und auch den Knopf seiner Hose. Schnell ist er seine Hose los, ich kann n�mlich nicht mehr lange warten. Ich will ihn endlich wieder ganz sp�ren. Nun ziehe ich ihm auch seine Boxers aus. Dicht knie ich ihm immer noch gegen�ber. Ich massiere sein Glied sanft mit meiner Hand und er schlie�t seine Augen. Auch ich kann nicht widerstehen und befriedige ihn oral. Langsam fahre ich mit meiner Zunge an seiner Penisspitze entlang, was ihn zum st�hnen bringt. Ich richte mich wieder auf und massiere ihn weiter. Wir sehen uns an und k�ssen uns. Die K�sse werden immer williger und hei�er. Er presst meinen K�rper fest an seinen und ich k�sse seinen Hals. Eine Hand rutscht �ber meinen Po zwischen meine Beine, was mich wieder zum st�hnen bringt. Ich halte es wirklich nicht mehr aus. Geschickt schlinge ich meine Beine um seine H�fte und sp�re ihn endlich in mir�
Dadurch, dass etwas aufs Bett kommt werde ich geweckt. Ich strecke mich erst mal und schaue dann neben mich. Das etwas war mein kleiner Engel. Ich l�chle sie an und sie kommt lachend zu mir gekrabbelt. "Guten Morgen mein Schatz" sag ich und gebe ihr ein K�sschen. Ich ziehe sie auf meinen Scho�, so dass ich sie ansehen kann. Sie greift nach meiner Kette und spielt an ihr herum. Ich sehe wie Sy ins Zimmer kommt. "Na, endlich wach?" fragt er mich l�chelnd und setzt sich zu mir aufs Bett. "Ja, warum hast du mich nicht geweckt?" frag ich ihn, nachdem ich auf die Uhr gesehen habe. Es ist 11 Uhr durch. "Ich wollte dass du noch mal ausschl�fst" sagt er und wir l�cheln uns an. "Willst du mit an den Strand?" fragt er mich und ich nicke. "Klar will ich mit!" sag ich. Ich setze Lynn neben mich auf das Bett und husche schnell ins Bad. Als ich fertig bin packen wir noch schnell ein paar Sachen zusammen und gehen auch schon los. "Die anderen sind schon da" erz�hlt mir Sy zwischendurch. Als wir am Strand sind, haben wir sie auch schnell gefunden. Lynn l�uft vor und wirft sich bei Dunk in die Arme. Sy und ich gesellen uns zu ihnen und ich lasse mich mal wieder sch�n br�unen. "Sag mal" f�ngt Sy an, als die anderen sich mit Lynn besch�ftigen. "H�ttest du Lust heute Abend mal etwas alleine zu unternehmen?" fragt er dann und ich sehe ihn an. "Schon, aber�was ist mit der Kleinen?" sag ich dann. "Ant w�rde auf sie aufpassen. Ich hab ihn schon gefragt" sagt er und sieht mich fragend an. Ich z�gere noch etwas, doch dann stimme ich ihm zu. "Und was hast du vor?" will ich dann noch wissen. "Keine Ahnung. Vielleicht ein bisschen an den Strand gehen oder so" meint er und ich nicke. Der Tag vergeht schnell und wir haben viel Spa� zusammen! Besonders mit Lynn, nach ihr sind alle total verr�ckt.
Ich stehe gerade im Bad und �berlege wie ich meine Haare machen soll. Nachdem ich mich erst mal geschminkt habe entschlie�e ich mich sie offen zu lassen. Angezogen bin ich schon. Ich habe mir ein leichtes Sommerkleid angezogen. Als ich aus dem Bad komme sehe ich wie Lynn auf dem Bett h�pft und Sy davor steht. "Komm Lynn. Das reicht jetzt!" sagt er lachend und hebt sie vom Bett runter. Sie l�uft auf mich zu und ich nehme sie auf den Arm. "Wow! Du siehst toll aus! Wo willst du denn hin?" fragt er grinsend. "Na, hast du unser Date vergessen? Ich kann mich auch wieder umziehe und hier bleiben" sag ich grinsend. "Nein! Das wagst du nicht!?" meint er und ich nicke nur grinsend. "Ich werd�s aber nicht zulassen" sagt er und kommt n�her zu mir. "Na dann�" sag ich nur und wir grinsen uns mal wieder an. Wir gehen aus dem Zimmer und schauen dann noch bei Ant vorbei, wo wir Lynn dann auch abgeben.
Schweigend gehen Sy und ich nebeneinander her. Ich habe mir meine hohen Sandaletten ausgezogen, mit denen kann ich schlecht im Sand laufen, und gehe dicht am Wasser. Ab und zu erwischt eine kleine Welle meine F��e. Meine Haare h�tte ich doch zusammen machen sollen, denn sie fliegen ziemlich durcheinander bei dem Wind. Ich schaue zu Sy, der mit gesenktem Kopf und H�nden in den Taschen neben mir her l�uft. "Sy? Was hast du?" frage ich besorgt und bleibe stehen. Auch er bleibt stehen und sieht mich an. Er schaut irgendwie etwas traurig. "Nichts" sagt er nur. "Ach komm. Jetzt sag schon. Ich seh doch das irgendwas ist" sag ich und stelle mich dicht vor ihn. Lange sehen wir uns in die Augen, doch er sagt nichts. Irgendwann rei�t er sich dann von meinem Blick los und sieht �ber mich hinweg aufs Meer. "Wow" sagt er leise und ich erkenne ein L�cheln auf seinen Lippen. Ich drehe mich rum und sehe auch aufs Meer. Wahnsinn! So einen sch�nen Sonnenuntergang habe ich noch nie gesehen! Es scheint als w�rde das ganze Meer brennen und die Sonne geht darin unter. Liebevoll umarmt mich Sy von hinten. "Echt sch�n" sag ich leise. Auf einmal sp�re ich wie Sy vorsichtig an meinem Ohrl�ppchen knabbert und k�sst z�rtlich meinen Hals. Es ist wundersch�n, doch dann zerrei�t mir der Gedanke an die Worte von Sy �wir sind auch nicht zusammen� das Herz. Ich merke wie sich langsam aber sicher Tr�nen in meinen Augen ansammeln. Als dann eine Tr�ne ihren Weg �ber meine Wange bahnt muss ich kurz leise schluchzen. Ich merke nicht wie die Tr�ne auf Sys Arm landet. "Hey, ist alles okay?" fragt Sy besorgt und dreht mich zu sich. Ich nicke nur und l�chle ihn unter den leise flie�enden Tr�nen an. "Ja, alles okay" sag ich dann. "Sicher?" fragt er nach und ich nicke ein weiteres Mal. "Ich bin einfach nur gl�cklich, wei�t du? Wenn ich daran denke wie es mir fr�her ging und wie es jetzt ist�ich bin einfach nur gl�cklich. Und du kannst dir nicht vorstellen wie froh ich bin, dass ich dich kenne. Ich hab dich echt lieb" sag ich dann zu ihm und er l�chelt mich an. Liebevoll nimmt er mich in seine Arme und ich genie�e seine N�he. Am liebsten h�tte ich zu ihm gesagt �ich liebe dich� aber das habe ich mich dann doch nicht getraut. Ich bin wirklich froh ihn zu haben, auch wenn es mir manchmal das Herz zerrei�t! Einige Zeit h�lt er mich noch in seinen Armen, bis ich mich wieder beruhigt habe. Nun verschwinden auch die letzten Strahlen im Horizont und wir gehen Arm in Arm wieder zur�ck. "Irgendwie ist es noch zu fr�h wieder aufs Zimmer zu gehen" sag ich zu ihm als wir wieder am Hotel ankommen. "Hab ich auch grad gedacht. Wollen wir uns noch ein bisschen in die Hotelbar setzen?" fragt er dann und ich stimme zu. Die Bar ist total sch�n eingerichtet. Irgendwie so typisch spanisch. Wir setzen uns an einen Tisch und ein gut aussehender Kellner kommt zu uns. Wir bestellen uns etwas zu trinken und kurz darauf haben wir auch die Getr�nke am Tisch stehen. Eine ganze Weile sagen Sy und ich nichts. Im Hintergrund l�uft spanische Musik; mal Schnellere, mal Langsamere. Irgendwie wei� keiner so recht was er sagen soll. Immer wieder muss ich zu Sy schauen, was er auch �fters erwidert. Die Stille ist einerseits total erdr�ckend, doch andererseits ist sie auch total angenehm! Ich kann das irgendwie im Moment nicht so wirklich beschreiben. Auf einmal greift Sy nach meiner Hand. Er betrachtet sie und sieht zwischendurch immer wieder zu mir. "Du hast echt sch�ne H�nde, wei�t du das?" fragt er leise und ich muss grinsen. "Jetzt schon" sag ich und wir l�cheln uns zu. Unsere Finger verhaken sich und wir sehen uns weiter in die Augen. Ich stehe auf und ziehe ihn hinter mir her. "Was hast du vor?" fragt er. Er dreht mich zu sich rum und zieht mich dicht an sich. "Ich m�chte mit dir tanzen" sag ich nur leise, w�hrend wir langsam weiter gehen. Auf der kleinen Tanzfl�che angekommen bewegen wir uns zur langsamen Musik. Seine H�nde streichen an meinem ganzen K�rper entlang, wobei mir ganz hei� und kalt wird. Ich schlie�e meine Augen und genie�e seine Ber�hrungen. Seine H�nde verschwinden unter meinem Kleid und streichen �ber meinen Po. Als die eine Hand wieder unter dem Kleid hervor kommt rutscht die andere zwischen meine Beine. "Sy" rutscht mir es leicht st�hnend heraus. "Nicht hier" sag ich leise und �ffne meine Augen wieder. Seine Hand verl�sst meinen Intimbereich. Ich greife nach seiner Hand und ziehe ihn hinter mir her zu den Toiletten. Ziemlich unromantisch, aber ich kann nicht anders. Ich bin richtig s�chtig nach ihm, wenn er mich so verr�ckt macht. Schnell verschwinden wir in einer Kabine und wir k�ssen uns wild und fordernd. Seine Hand verschwindet wieder unter meinem Kleid. W�hrenddessen �ffne ich ihm seine Hose. Wir h�ren auf uns zu k�ssen als er mich auf einmal hochhebt. Er lehnt mich gegen die Wand und ich kriege das was ich will�
Ersch�pft und geschwitzt gehen wir aus der Toilette. Sy nimmt meine Hand und wir gehen hoch zu unserem Zimmer, wo gerade Ant herauskommt. Erschrocken rei�en Sy und ich unsere H�nde auseinander. "Oh hi! Ihr seid schon wieder da! Ich hab grad die Kleine ins Bett gebracht" sagt Ant als er uns entdeckt hat. "War sie denn lieb?" frag ich l�chelnd, obwohl ich etwas Angst habe dass Ant meinen immer noch etwas schnelleren Atem bemerkt. "Ja klar! Lief alles super" sagt er dann und geht an uns vorbei. "Danke noch mal!" rufe ich ihm hinterher. "Kein Problem! Bis morgen" sagt er dann noch bevor er in sein Zimmer verschwindet. Ich atme einmal erleichtert aus und sehe Sy an. "Knapp, he?" meint er auch ziemlich erleichtert, was mir auch wieder irgendwie weh tut, aber ich stimme ihm zu. Wir gehen ins Zimmer und ich gehe kurz zu meinem kleinen Engel. Lynn schl�ft schon tief und fest. Ich gehe zu uns ins Schlafzimmer. Sy liegt schon im Bett, jedoch schl�ft er noch nicht. Ich sehe ihn kurz l�chelnd an, drehe mich dann um, um mich umzuziehen. Na ja, eher um mir das Kleid und die Sandaletten auszuziehen. Oh man, meine F��e tun weh! Ich merke nicht wie Sy mich die ganze Zeit beobachtet. Als ich mich rumdrehe, sieht er mich immer noch an. L�chelnd krieche ich zu ihm unter die Bettdecke. "Wollen wir morgen nach Madrid?" fragt Sy mich auf einmal. "Was?" frag ich ihn ahnungslos. "Na, zu deinem Bruder" meint er dann, wie selbstverst�ndlich. "Du meinst das wirklich ernst?" frag ich ihn ungl�ubig. "Na klar" "Aber geht das denn?" "Sicher! Wir haben die n�chsten Tage hier nichts zu tun. Wir machen hier Urlaub. Nur in drei Tagen haben wir hier ein Konzert" sagt er und ich �berlege erst mal. Ich habe Angst meinen Bruder wieder zu sehen, weil ich mich ewig nicht mehr bei ihm gemeldet habe. Was wenn er mich nicht mehr sehen will? "Jetzt mach dir nicht wieder so viele Gedanken! Wenn ihr euch wieder seht sind die letzten Jahre bestimmt vergessen! Und wenn du ihm erz�hlst warum du dich nicht mehr gemeldet hast wird er dich sicherlich verstehen!" versucht Sy mir meine Unsicherheit zu nehmen, die man mir anscheinend ansah. "Okay" sag ich dann, zwar noch etwas z�gernd, aber was soll�s. Sy l�chelt zufrieden und schaltet das Licht aus.
"Bist du fertig?" fragt Sy durch die Badt�r. "Ja" antworte ich ihm und komme auch kurz darauf aus dem Bad. Wir werden zwei Tage in Madrid bleiben und haben wegen der Kleinen auch etwas mehr Gep�ck. Dunk f�hrt uns zum Flughafen und bleibt noch bis unser Flieger kommt. Sy und Dunk verabschieden sich mit Handschlag und Umarmung. Lynn und mich umarmt er gleichzeitig, da ich die Kleine auf dem Arm habe. "Ciao ihr beiden! Ich werde euch vermissen!" sagt er und sieht uns voll knuffig an. "Wir sind doch nur zwei Tage weg!" sag ich dann und dr�cke ihm noch ein K�sschen auf die Wange. "Bye" sagt Lynn und winkt mit ihren kleinen H�ndchen. "Tsch�s Kleine!" sagt er und dr�ckt ihr einen Kuss auf die Stirn. Nun m�ssen wir aber wirklich gehen.
Der Flug dauert nicht sehr lange und wir sind bald am Madrider Flughafen angekommen. Sy hat sich einen Leihwagen f�r die zwei Tage gemietet. Nichts Besonderes. Blo� einen metallicblauen Jaguar Cabrio *g*! Oh man, ich sag euch! Das Auto ist der Wahnsinn! Und wir kriegen auch das Gep�ck unter. Wir fahren erst zum Hotel, checken dort ein und stellen unsere Sachen ins Zimmer. Wir haben nur eins genommen. Dann essen wir schnell etwas im Hotelrestaurant. Nun ja, und dann wird�s ernst! Ich werde auch immer nerv�ser. "Hey, jetzt beruhig dich mal wieder! Ich m�sste normal hier nerv�s sein! Ich treffe schlie�lich auch nicht jeden Tag einen Fu�ballgott!" meint Sy w�hrend der Fahrt und ich grinse ihn an. "Ra�l ist ein ganz normaler Mensch�wie du auch!" sag ich darauf. "Na siehst du!" meint er und ich muss zugeben, irgendwie hat er schon Recht! Ich lotse Sy nun zu Ra�ls Haus. Wo er wohnt wei� ich schlie�lich noch. "Da vorne das Haus!" sag ich dann und deute auf eine sch�ne Villa. "Hier?" fragt Sy und h�lt vor dem Haus. "Ja" sag ich dann, w�hrend ich tief ausatme. "Nicht schlecht" meint Sy und wir steigen aus. Ich nehme die Kleine auf den Arm und sehe zu Sy, der auf mich zukommt. "Hey, das wird schon" muntert er mich wieder auf und legt einen Arm um mich. Zusammen betreten wir das Grundst�ck. Total aufgeregt und mit Herzklopfen will ich die Klingel dr�cken, doch ich mache einen R�ckzieher. Sy grinst mich nur an. "Jetzt mach schon" sagt er dann. "Soll ich die Kleine nehmen bevor du sie fallen l�sst?" fragt Sy immer noch grinsend und ich sehe ihn schief an. "Ich w�rde sie nie fallen lassen! Aber ja, du kannst sie ruhig nehmen" sag ich und gebe sie ihm auf den Arm. Nun dr�cke ich aber wirklich die Klingel. Jetzt ist es zu sp�t. Ich k�nnte noch weglaufen, aber davor w�rde mich Sy schon abhalten! Als dann schlie�lich die T�r aufgeht bekomme ich innerlich einen richtigen Schreck. "Hey Ra�l" sag ich dann. Er scheint kurz zu �berlegen, doch dann sieht er mich ungl�ubig an. "Josie!" sagt er und umarmt mich sofort fest, was ich nat�rlich erwidere. "Wow�du�du hast dich so ver�ndert! Wo warst du die ganzen letzten Jahre?" fragt er mich als er mich ansieht. "Das ist eine l�ngere Geschichte und nicht besonders sch�n" sag ich dann und mir f�llt auf einmal ein, als ich damals Post von ihm bekommen habe. "Glaub mir, ich w�re so gerne zu deiner Hochzeit mit Maria gekommen, aber es ging nicht. Alles Gute nachtr�glich" sag ich dann l�chelnd und er lacht mich an. "Danke!" meint er und dr�ckt mich noch mal fest an sich. "Ra�l, das ist Simon. Ein guter Freund von mir�" sag ich und wende mich an Sy. Die beiden begr��en sich freundlich und Ra�l scheint ihn aus den Medien schon zu kennen. "Simon von Blue, stimmt�s?" fragt Ra�l ihn. "Ja, stimmt" antwortet er ihm. "Ich wei� das weil mein �ltester Sohn die ganze Zeit eure Musik h�rt!" meint Ra�l dann. "Und wer bist du?" fragt er meine Kleine. "Lynn" sagt sie mit ihrem sch�nsten L�cheln. "Ra�l, sie ist nur ein kleiner Teil von dem, was ich dir noch erz�hlen werde!" sag ich und er sieht mich fragend an. "Lynn ist meine Tochter! Du bist in der Zeit Onkel geworden" erz�hle ich ihm dann. "Was? Sie ist deine Tochter?" fragt er noch mal unsicher nach, doch ich nicke nur. Lynn streckt ihre Arme nach ihm aus und er nimmt sie auf den Arm. "Wahnsinn, ey! Du bist doch erst 17!" meint Ra�l immer noch ungl�ubig. "Wie gesagt, das ist nur ein Teil meiner Geschichte!" sag ich wieder zu ihm. "Na dann, kommt. Wir setzen uns nach drau�en" meint er und wir folgen ihm. Ich sehe gl�cklich zu Sy, der mir grinsend zuzwinkert. Drau�en setzen wir uns auf die Gartenst�hle und Lynn l�uft lachend �ber die gro�e Wiese. "Wollt ihr was trinken?" fragt Ra�l, doch ohne eine Antwort abzuwarten verschwindet er schon. Ja, so ist er eben. Mein Bruder. "Und? So schlimm?" fragt mich Sy. "Und? So schlimm?" frage ich ihn das Gleiche und er grinst. "Nein. Er ist auch nur ein Mensch" meint er dann und ich grinse zur�ck. "Das Schlimme kommt erst noch. Ich wei� gar nicht wie ich ihm das alles erz�hlen soll und wo ich anfangen soll" "Am besten am Anfang" meint Sy und ich boxe ihn in die Seite. "Hey! Keine Gewalt in meinem Haus!" ert�nt Ra�ls strenge Stimme, doch man h�rt ein grinsen heraus. Er stellt ein Tablett mit Getr�nken und Gl�sern auf den Tisch und setzt sich dann zu uns. "Bist du alleine?" frag ich ihn und er nickt. "Die Kids sind bei meiner Mom und Maria ist irgendwo unterwegs. Ich wei� gar nicht genau wo. Aber sie kommt heute Abend wieder. Jetzt erz�hl du aber erst mal" meint er und alle Erinnerungen an die Zeit bei meinem Vater kommen hoch. Ein schwerer Klo� h�ngt mir im Hals, doch dann erz�hle ich ihm alles was passiert ist. "�es war wirklich grausam. Diese Typen waren echt total widerlich, aber das war mir lieber als wieder verpr�gelt zu werden! Mein Vater hat wirklich alles kontrolliert was ich gemacht habe und f�r alles was ihm nicht gepasst hat habe ich dann Pr�gel bekommen. Ich wollte dir auf deine Hochzeitseinladung antworten, aber er hat es mir verboten. Nun ja, das ging dann �ber ein Jahr so, bis ich dann Sy im Club getroffen habe und na ja, mit ihm halt ins Hotel gegangen bin. Wenige Wochen sp�ter hab ich dann erfahren, dass ich schwanger bin und meine Mom stand auf einmal bei meinem Vater im B�ro. Ab da ging alles ziemlich schnell. Meine Mom hat mich da raus geholt und mich mit nach Manchester genommen. Sie hat wieder geheiratet und mit Roy eine gemeinsame Tochter. Lisa, sie ist 12 und echt ein Schatz. Ab da ging�s mir dann richtig gut und war einfach nur gl�cklich. Vor ein paar Monaten habe ich Sy dann wieder getroffen als ich mit Lynn auf dem Spielplatz war. Seit dem haben wir den Kontakt gehalten und er k�mmert sich wirklich gut um Lynn. Und zur Zeit sind wir hier in Spanien. Also, ich bin mit Sy und den restlichen Jungs hier. Dann hab ich Sy von dir erz�hlt und er meinte sollte ich hier her kommen. Ja und jetzt sind wir hier. Vorher hatte ich einfach Angst dich wieder zu sehen. Weil ich nicht wusste wie du reagieren w�rdest oder ob du sauer auf mich warst" erz�hle ich ihm ohne mich von jemandem unterbrechen zu lassen. "Oh man! So was h�tte ich nie von ihm erwartet! Wenn ich das gewusst h�tte�dann h�tte ich dich sofort da raus geholt! Und du h�ttest dich immer melden k�nnen! Ich hab dich n�mlich total vermisst! Aber�jetzt denk einfach nicht mehr an das was war! Denk an das was ist und was du hast! Du hast deine Mom und eine neue Familie. Du hast Lynn und Simon und du hast nat�rlich auch noch mich" sagt Ra�l. Daf�r muss ich ihn erst mal ganz fest knuddeln. Da hat er Recht! "Wie lange bleibt ihr eigentlich hier?" wechselt er nun das Thema. "Bis morgen Abend. Die Jungs haben �bermorgen noch ein Konzert und dann geht�s wieder zur�ck nach England" erz�hle ich ihm. "Oh, schon!?" fragt er erstaunt und Sy und ich nicken nur. Es klingelt an der T�r und Ra�l geht hin. Gl�cklich sehe ich zu Sy. "Danke" sag ich leise zu ihm. "Wof�r?" fragt er. "Dass du mich �berredet hast hier her zu fahren und das du mitgekommen bist!" antworte ich ihm. "Das war doch selbstverst�ndlich" meint er. "Nein, finde ich nicht" sag ich l�chelnd. "Sag mal wo ist denn eigentlich Lynn?" frag ich ihn und er sieht sich um. Da kommt sie auch schon hinter der Hausecke hervor. Kurz darauf kommt Ra�l wieder. Mit einem kleinen Jungen auf dem Arm und hinter ihm erscheint noch eine Person mit einem Jungen an der Hand. "Meri!" sag ich total �berrascht, als ich Ra�ls Mutter erkenne. Ich stehe sofort auf und umarme sie fest, was sie auch erwidert. Ra�l stellt mir seine beiden kleinen S�hne vor und Jorge, der �ltere, 4 Jahre, kann nicht glauben, dass gerade Simon von Blue vor ihm steht. Javier ist 2 Jahre und h�lt sich noch etwas zur�ck. Mal wieder sehe ich mich nach Lynn um. "Wo ist sie denn jetzt wieder hin?" denke ich laut. "Ach, die kommt gleich wieder" meint Ra�l beruhigend. Kurz darauf kommt sie auch wieder um die Ecke gelaufen. Diesmal mit einem Ball in der Hand. "Na du, wo hast du den denn gefunden?" fragt Ra�l die Kleine, als sie zu ihm l�uft und er sie auf seinen Scho� hebt. "Da hinten" sagt sie nur und zeigt zur Hausecke. Sy und ich grinsen uns zu. Lynn rutscht wieder von Ra�ls Scho� herunter und schie�t den Ball durch die Gegend. Javier l�uft Lynn hinterher und die beiden spielen miteinander. "Ich glaub da haben sich zwei kleine Fu�baller gefunden" meint Ra�l grinsend. "Muss wohl in der Familie liegen" sag ich und sehe zu Sy. "Spielst du auch?" fragt ihn Ra�l. "Ich hab gespielt. Hab mich aber dann ziemlich schwer verletzt und hab seit dem nur noch selten gespielt. Mir fehlt aber auch die Zeit, ich bin ja fast nur unterwegs" meint Sy und Ra�l nickt. "Glaub ich dir" sagt er dann noch. Als sich die beiden noch weiter �ber Fu�ball unterhalten, rede ich mit Meri. Sie ist wirklich total lieb und ich freue mich richtig sie wieder zu sehen! Doch, auf einmal merke ich wie mir ganz komisch wird. "Ich komme gleich wieder" sag ich als ich aufstehe und gehe ins Haus. Dort gehe ich sofort auf die Toilette und muss mich �bergeben. Danach geht es mir wieder gut, als ob nichts gewesen w�re. Nun ja, ich gehe wieder zur�ck und setze mich wieder dazu. "Alles okay?" fragt mich Sy und sieht mich pr�fend an. "Ja" sag ich nur und erwidere nur kurz seinen Blick. Danach beobachte ich die Kinder ein bisschen. Sie sind echt total s�� zusammen! "Tut mir leid, aber ich muss wieder gehen!" sagt Meri und steht auf. "Ich hoffe wir sehen uns bald noch mal" sagt sie zu mir und dr�ckt mich fest an sich. Danach ist sie auch schon weg.
Die Zeit vergeht schnell und es ist richtig sch�n endlich wieder bei meinem Bruder zu sein. Gegen Abend kommt auch seine Frau Maria wieder. Lynn sieht ziemlich m�de aus. Ich hebe sie auf meinen Scho� und sie lehnt sich gegen meine Brust. M�de reibt sie sich ihre Augen und sieht zu Sy. Der bringt sie mal wieder durch seine witzige Art zum Lachen. Bald wird es jedoch Zeit f�r uns zu gehen. Ra�l bringt uns noch zur T�r. "Kommt ihr denn Morgen noch mal vorbei?" fragt er und ich nicke. "Ja klar, also bis dann" sag ich und umarme ihn erst einmal. Als auch Sy sich von ihm verabschiedet hat gehen wir zum Wagen und fahren zur�ck zum Hotel. Lynn ist auf der Fahrt eingeschlafen. Sie ist ja heute auch viel rumgelaufen! Im Hotel lege ich sie sofort ins Bett. Bevor ich jedoch ins Bett gehe, gehe ich noch einmal ins Bad. Mir ist n�mlich schon wieder schlecht. Danach gehe ich ins Schlafzimmer, wo Sy auch schon im Bett liegt. Ausgezogen lege ich mich zu ihm. "Und? Wie fandest du�s?" frag ich ihn. "War doch ziemlich lustig, oder?" meint er und ich nicke. "Ich bin echt froh dass du mich dazu �berredet hast! Alleine h�tte ich mich vermutlich nie mehr bei ihm gemeldet" sag ich. "Aber jetzt hast du ihn doch endlich wieder, oder? Und morgen fahren wir noch mal hin" meint er und ich nicke. Ich kuschel mich an Sys Oberk�rper und er legt seine Arme um mich. Das ist das erste Mal, dass wir aneinandergekuschelt im Bett liegen. Sonst lagen wir immer etwas auseinander. Ich schlie�e meine Augen und Atme seinen Duft tief ein. Irgendwie beruhigt er mich und ich schlafe bald ein.
Am n�chsten Tag fahren wir gegen Mittag wieder zu Ra�l. Unser Gep�ck haben wir schon ins Auto gepackt, weil wir anschlie�end an den Flughafen fahren. Wieder vergeht der Tag viel zu schnell. Ra�l will uns sogar noch mit an den Flughafen begleiten. Als erstes verabschiedet Sy sich schon mal von ihm. Lynn dr�ngelt sich dann zwischen die beiden und Ra�l nimmt sie auf den Arm. Als ich ihn umarme habe ich schon die ersten Tr�nen in den Augen. Jetzt habe ich ihn nach den ganzen Jahren wieder und muss auch schon wieder gehen. Lange h�lt er mich fest in den Armen. Als er mich ansieht wischt er mir erst mal die Tr�nen von den Wangen. "Wir sehen uns bestimmt bald wieder! Ich werde mit Real bestimmt bald in England sein, wegen der Champions Leauge! Sp�testens dann sehen wir uns" meint er und ich nicke. Noch einmal umarme ich ihn fest. Doch dann muss ich mich wirklich von ihm trennen, denn unser Flug wird zum letzten Mal aufgerufen. Als ich mich von ihm gel�st habe zieht Sy mich schweren Herzens mit. Im Flieger schaue ich Gedanken verloren aus dem Fenster. "Hey" h�re ich Sys Stimme dicht neben mir und drehe meinen Kopf ein wenig. "Jetzt schau nicht so! Das macht mich ganz traurig!" sagt er und ich muss l�cheln. "Geht doch" sagt er und erwidert mein L�cheln. Als ich in seine Augen sehe fesseln sie mich richtig. Ich lege eine Hand in seinen Nacken und ziehe ihn noch dichter zu mir, bis ich seine Lippen auf meinen sp�re. Leidenschaftlich k�ssen wir uns, bis er den Kuss l�st. Er sieht mich etwas fragend an. Ich dr�cke ihm jedoch nur noch einen kurzen Kuss auf den Mund und lasse ihn wieder los.
Sy setzt sich wieder richtig in seinen Sitz. Ich drehe mich dagegen etwas auf die Seite um ihn ansehen zu k�nnen. Er hat seine Augen geschlossen und ich nehme seine Hand in meine. Unsere Finger verhaken sich. "Du hast sch�ne H�nde, wei�t du das?" sag ich grinsend und sehe zu ihm. Ein Grinsen bildet sich auf seinen Lippen. Kurz darauf �ffnet er seine Augen und sieht mich an. "Das ist mein Spruch" sagt er dann, doch ich grinse ihn nur an. Auf einmal kommt Lynn auf Sys Scho� gekrochen.
Der Flug dauert nicht all zu lange und wir sind bald wieder in C�diz angekommen und wir werden auch schon von Lee am Flughafen erwartet. Nat�rlich begr��t er uns alle erst mal. "Oh man, man hat richtig gemerkt das ihr nicht da wart! Echt, alles war voll ruhig und total tote Hose" meint er dann auf dem Weg zum Hotel. Dort angekommen gehen wir auch sofort wieder auf unser Zimmer. Von den Sachen packe ich nur das n�tigste aus, weil ich echt total m�de bin. Sy ist mit den Jungs bei einer Besprechung mit Johnny. Keine Ahnung wann der wieder kommt. Lynn lege ich auch schon ins Bett. Sie scheint nach dem Flug ziemlich m�de zu sein. Gerade als ich in der kleinen Minibar schauen will was es da so gibt wird mir wieder so schlecht. Schnell laufe ich aufs Klo. Hinterher entschlie�e ich mich schon ins Bett zu legen. Was ist nur los? Gedanken verloren liege ich im Bett und merke gar nicht wie Sy in der Zeit wieder gekommen ist. "Josie?" h�re ich auf einmal meinen Namen und erschrecke mich erst einmal. "Ach du bist�s" sag ich dann erleichtert. "Ist alles okay?" fragt er nachdem er sich ausgezogen hat und zu mir ins Bett kommt. "Ja, warum?" frag ich ihn. "Nur so" sagt er und ich drehe mich auf die Seite. Ich schlie�e meine Augen und schlafe bald darauf ein. Sy jedoch kann nicht einschlafen. Er liegt noch eine ganze Weile wach, bis er schlie�lich doch aus Ersch�pfung einschl�ft.
Am n�chsten Tag bin ich wieder mit Lynn am Pool. Die Jungs habe ich heute noch nicht gesehen. Als ich wach geworden bin war Sy schon weg. Vermutlich wegen dem Konzert. Als es langsam Abend wird packe ich die Sachen zusammen und gehe mit Lynn ins Hotelzimmer. Dort ziehe ich mir und ihr etwas anderes an, denn wir werden gleich mit auf das Konzert gehen. Lynn kuschelt auf der Couch mit ihrem Lieblingsstofftier w�hrend ich mich im Bad fertig mache. Jedoch habe ich die T�r offen stehen um genau sehen zu k�nnen was die Kleine anstellt. Aber sie bleibt auf der Couch liegen. Als mir pl�tzlich schlecht wird schlie�e ich die T�r ein wenig, damit Lynn nicht mitbekommt wie ich mich �bergebe. Hinterher �ffne ich die T�r wieder und mache mir die Haare noch ein wenig zurecht. "Daddy" ruft sie dann auf einmal und springt von der Couch auf. "Hi mein Schatz" h�re ich Sys Stimme dann und muss l�cheln. Sie ist total verr�ckt nach ihm! Ich gehe aus dem Bad und sehe wie Sy mit der Kleinen auf dem Arm mit ihr herumalbert. "Hi, tut mir leid, dass ich heute Morgen schon so fr�h raus musste! Bist du fertig?" fragt er als er mich entdeckt. "Ja, wir k�nnen los" sag ich, nehme meine Handtasche und �ffne die T�r. "Du siehst �brigens toll aus" h�re ich Sys Stimme pl�tzlich dicht neben meinem Ohr. "Danke" sag ich l�chelnd und wir gehen aus dem Hotel. Das Konzert findet am Strand statt. Als wir dort ankommen ist schon viel los. Sy f�hrt mich hinter die B�hne, wo die Jungs sich vorbereiten. Dort begr��e ich erst mal die anderen Jungs und besonders Dunk und Ant, da ich sie ja seit dem wir wieder hier sind noch gar nicht gesehen habe. Bald m�ssen sie aber auch schon auf die B�hne und sie machen wirklich eine geniale Show! Ich beobachte das Konzert von der Seite, hab aber trotzdem immer noch ein Auge auf Lynn, die hier um mich rumfegt. Nach der gelungenen Show kommen die Jungs total fertig und aufgedreht hinter die B�hne. Alle reden wild durcheinander, nur Sy h�lt sich etwas zur�ck. Man sieht ihm seine Freude deutlich an, doch er zeigt sie nicht so offen wie die anderen. Dann fahren wir auch schon wieder zur�ck zum Hotel. Lee ist immer noch total aufgedreht, was die anderen mittlerweile schon ein wenig nervt, denn sie scheinen alle ziemlich m�de zu sein. Im Hotel verkriecht sich jeder auf sein Zimmer. Sy marschiert sofort ins Bad und duscht erst mal. In der Zeit mache ich Lynn f�rs Bett fertig, doch sie will anscheinend noch nicht schlafen. "Kuscheln" sagt sie leise mit ihrem Schnuller im Mund und ich l�chle ihr entgegen. Ich nehme sie auf den Arm und setze mich mit ihr auf die Couch. Sie kuschelt sich an meinen Oberk�rper und ich wiege sie ein wenig hin und her. Leise singe ich ihr ein spanisches Schlaflied vor, was mir fr�her mein Vater immer vorgesungen hat. Ich habe dieses Lied geliebt, auch heute mag ich es noch sehr. Lynn dreht dabei immer ihr Stofftier in ihren kleinen H�nden. Ich merke nicht wie Sy mich beobachtet. Erst als er sich neben mich setzt merke ich, dass er da ist, doch ich lasse mich daran nicht st�ren. Lynn sieht m�de zu ihrem Daddy und greift nach seiner Hand. Ihre Augen werden immer schwerer und bald schl�ft die Kleine in meinen Armen ein. Ich h�re auf zu singen, stehe auf und lege sie vorsichtig in ihr Bett. Sy folgt mir. "Ich wusste gar nicht, dass du so sch�n singen kannst" meint er leise, als er dicht hinter mir steht. "F�r meine Kleine w�rde ich alles tun" sag ich w�hrend ich mich zu ihm rumdrehe. "Ich mein das ernst! Du hast wirklich eine sch�ne Stimme wenn du singst" meint er und streicht mir eine Str�hne aus dem Gesicht. �berall kribbelt es in mir als sich unsere Blicke treffen. Doch irgendwie habe ich das erste Mal das Gef�hl es ist falsch, falsch meinen Gef�hlen wieder freien Lauf zu lassen und mich ihm wieder hinzugeben. Warum? Ich wei� es nicht. Sonst wollte ich es doch auch immer. Als er mir schlie�lich n�her kommt wird dieses Gef�hl immer st�rker. Als sich unsere Lippen fast ber�hren drehe ich meinen Kopf zur Seite. "Ich glaub ich geh jetzt ins Bett. Ich bin ziemlich m�de" l�ge ich ihn an. Irritiert von mir und meinen Gef�hlen gehe ich zum Bett. Als ich dort bin sehe ich kurz zu Sy. Der steht immer noch vor Lynns Bett und sieht mich an. "Kommst du auch?" frag ich ihn leise und er nickt. Als er r�ber kommt lege ich mich unter die Decke und schaue aus dem Fenster. Ich merke wie er auch ins Bett steigt und sich neben mich legt. Leise schleicht eine Tr�ne �ber meine Wange und ich sp�re wie Sy mich beobachtet. Was war das gerade? Warum kam pl�tzlich dieses seltsame Gef�hl in mir auf? Komme ich innerlich vielleicht nicht damit klar, dass er nur Sex und nicht mehr von mir will? Was denkt er jetzt? Unendlich viele Fragen ohne Antworten schwirren mir durch den Kopf, bis ich dann schlie�lich einschlafe.
"Josie" h�re ich leise meinen Namen neben meinem Ohr. "Mh" murmel ich nur. "Hey, wach auf! Wir fliegen doch gleich wieder zur�ck nach England" nun erkenne ich deutlich Sys Stimme und ich drehe mich auf den R�cken. Als ich meine Augen �ffne sehe ich direkt in Sys. Nein, nicht schon wieder, schie�t es mir sofort in den Kopf. Ich nicke schnell und drehe meinen Kopf zum Fenster. Die Sonne wirft erste Strahlen ins Zimmer. Sy steht vom Bett auf und geht aus dem Schlafzimmer. Pl�tzlich wird mir wieder ganz schlecht. Ich springe aus dem Bett und laufe zum Bad, doch die T�r ist abgeschlossen. "Sy!" rufe ich hektisch. "Sy! Mach bitte schnell die T�r auf!". Sofort geht die T�r auf und Sy sieht mich besorgt an. "Was�?" weiter kommt er nicht mit seiner Frage, denn ich schiebe ihn aus dem Bad und mache die T�r zu. Als ich wieder aus dem Bad komme, kommt Sy sofort zu mir gelaufen. "Ist alles okay? Was war denn?" fragt er besorgt. Ich sehe weg weil mir mal wieder Tr�nen in den Augen stehen. Kurz zucke ich mit den Schultern. Was soll ich denn sonst machen? Ihm sagen, dass ich vermutlich wieder von ihm schwanger bin? "Hey, sieh mich an! Warum weinst du?" fragt er leise nachdem er mein Gesicht zu sich gedreht hat, so dass ich ihn ansehen muss. Ich antworte ihm jedoch nicht auf seine Frage. Fest nimmt er mich in seine Arme was mir richtig gut tut. Ich bin froh, dass er nicht weiter fragt.
"Habt ihr alles?" fragt uns Johnny, als wir aus unserem Hotelzimmer kommen. "Ja" sag ich und gehe an ihm vorbei, denn Lynn l�uft mir mal wieder weg. Als ich sehe zu wem wird mein Schritt jedoch langsamer. Sie ist auf dem Weg in Lees Arme. Sy taucht wieder neben mir auf. Ich sehe zu ihm auf und erwidere sein aufmunterndes L�cheln.
Am Flughafen checken wir ein und setzen uns direkt in den Flieger, wir sind n�mlich ziemlich sp�t dran.
In London fahren wir mit zwei Vans zu dem gemeinsamen Haus der Jungs. Ich werde noch ein oder zwei Tage hier in London bleiben. Als wir an dem Haus ankommen staune ich nicht schlecht! Es ist echt ein sch�nes Haus! Ich werde in der Zeit bei Sy mit im Zimmer sein. Dort stellen wir auch Lynns Reisebett auf. Die Jungs m�ssen jedoch direkt danach wieder weg, weil sie noch zu einem Shooting m�ssen und anschlie�end ins Studio. Deshalb werden sie auch erst sp�t heute Nacht wieder kommen. Als die Jungs weg sind schnappe ich mir das Telefonbuch, worin ich nach einem Frauenarzt hier in der N�he suche. "Mrs. Doc. Smith" f�llt mir dann auch bald ins Auge. Nur wenige Stra�en weiter. Also gut. Ich nehme Lynn nat�rlich mit. Als ich in die Praxis komme schaue ich mich erst einmal unsicher um. Zwei Frauen sitzen im Wartezimmer. Eine junge Frau mit einem leicht gew�lbten Bauch l�chelt mir freundlich zu und eine etwas �ltere Frau, vielleicht mitte 30, mit einem kleinen Kind auf dem Scho�, dazu hat sie auch einen sehr runden Bauch. "�hm�kann ich ihnen helfen?" fragt mich eine junge Frau. "Ja��hm�ich w�rde gerne einen Schwangerschaftstest machen lassen!" sag ich dann etwas z�gernd und immer noch etwas unsicher. Anschlie�end fragt sie nach meinem Namen. "Sind sie das erste Mal hier?" fragt sie mich dann. "Ja, ich bin hier nur zu Besuch" antworte ich ihr und sie nickt. Als ich mich weiter etwas umschaue merke ich nicht wie die Sprechstundenhilfe auf eine Tageszeitung sieht und anschlie�end mich genauer betrachtet. "Sie k�nnen dann im Wartezimmer platz nehmen! Ich rufe sie auf" sagt sie und l�chelt mir freundlich entgegen. Ich nicke l�chelnd und setze mich zu den beiden anderen Frauen und dem kleinen Kind. Lynn sitzt ruhig auf meinem Scho� und nuckelt an ihrem Schnuller. Als ich aufgerufen werde stehe ich sofort auf. Die Sprechstundenhilfe h�lt mir die T�r zu einem Zimmer auf, was ich betrete. Hinter mir schlie�t sie die T�r. Eine freundlich aussehende Frau, um die 40 Jahre, kommt auf mich zu und reicht mir die Hand. "Hallo, ich bin Mrs. Smith! Und sie Ms Gonz�lez?" fragt sie mich und ich nicke l�chelnd. "Und wer ist die Kleine" fragt sie weiter. "Das ist Lynn, meine Tochter" erz�hle ich ihr und Lynn schaut gelangweilt im Zimmer herum. Mrs. Smith bietet mir an mich zu setzen, was ich dankend annehme. "Ihre Tochter? Wie alt sind sie denn?" fragt sie mich. "17" "Erst? Und sie sind hier um einen Schwangerschaftstest zu machen?" "Ja" "Na dann komme sie mal mit" sagt sie und ich stehe wieder auf. Ich setze Lynn auf den Stuhl und gehe mit Mrs. Smith in einen abgeschirmten Teil des Raums. Dort untersucht sie mich was manchmal ziemlich unangenehm ist. Anschlie�end setze ich mich wieder zu Lynn und warte auf Mrs. Smith. Nach einigen Minuten kommt sie dann auch wieder. "Nun, Ms Gonz�lez, ihre Vermutung ein weiteres Mal schwanger zu sein hat sich best�tigt!" sagt sie dann und sieht mich ernst an. "Sind sie sicher, dass sie das Kind austragen wollen? Es ist nicht leicht in so einem jungen Alter zwei Kinder zu erziehen!" meint Mrs. Smith. "Nat�rlich! Ich w�rde niemals ein Kind abtreiben, egal wie alt ich bin! Das k�nnte ich nicht. Au�erdem habe ich genug Unterst�tzung von meiner Familie!" "Und der Vater? Was sagt der dazu?" "Er wei� noch nichts davon. Aber ich wollte nun mal erst ganz sicher sein ob ich wirklich schwanger bin" "Ist es der gleiche Vater wie auch von ihr? Simon Webbe? Der wird nicht viel Zeit haben" fragt sie mich auf einmal und ich bin erst etwas geschockt, doch ich fange mich wieder schnell. "Mrs. Smith, ich glaube das geht sie nicht sehr viel an wer der Vater sein wird und von ihr ist!" sage ich dann. "Ja, da haben sie schon Recht. Aber das sollten sie auch ber�cksichtigen! �berdenken sie am Besten noch mal alles" meint sie dann und innerlich werde ich irgendwie w�tend. "Vielen Dank Mrs. Smith" sag ich und stehe auf. "Daf�r bin ich da" sagt sie. Ich verabschiede mich schnell von ihr und gehe aus der Praxis. Drau�en atme ich erst einmal tief durch. Ich wei� wirklich nicht warum, aber irgendwie hat mich die Frau am Ende ziemlich aufgeregt! Vielleicht lag es daran, dass ich es absolut nicht leiden kann wenn man sich in mein Leben einmischt, obwohl man mich und mein Umfeld gar nicht kennt! "Mom" sagt meine kleine Maus leise und ich sehe sie an. Sofort zaubert sie mir ein L�cheln ins Gesicht. Ich gebe ihr einen Kuss auf die Stirn und ich gehe langsam mit ihr durch die Stra�en. Dabei kommen wir an einem Spielplatz vorbei, wo wir nat�rlich kurz Halt machen. W�hrend ich mit meinem Schatz spiele und sie mich immer wieder zum Lachen bringt, vergesse ich f�r einen Moment alles um mich herum. Als auf einmal Wolken aufziehen mache ich mich jedoch sofort mit Lynn auf den Weg zur�ck zum Haus der Jungs. Kurz nachdem wir dort angekommen sind f�ngt es heftig an zu regnen und zu gewittern. Am Abend ist Lynn noch total aufgedreht und h�pft in ihrem Schlafanzug und mit Schnuller im Mund um mich herum. "Och S��e! Schau mal, es ist schon sp�t!" sag ich zu ihr als ich sie auf den Arm nehme. "Nein" sagt sie dann. "Na gut" sag ich und gehe mit ihr ins Wohnzimmer. Dort setze ich mich mit ihr auf die Couch und schalte den TV ein. Dort schalte ich einige Programme durch. "Pooh!" ruft Lynn auf einmal, als ich schon wieder weiter bin. Ich schalte ein Programm zur�ck und da h�pfen auch schon Winnie Pooh und seine Freunde auf dem Bildschirm herum. Somit lasse ich diesen Sender und schaue mir mit der kleinen Winnie Pooh an. Dabei bleibt sie auch ruhig in meinen Armen liegen. Ich merke gar nicht wie Lynn mit der Zeit einschl�ft, denn auch mir fallen die Augen zu.
Die Jungs kommen redend und total �berm�det ins Haus. Dunk schaltet im Wohnzimmer das Licht an und bleibt ruckartig stehen. Sy war so dicht hinter ihm, dass er nicht mehr bremsen kann und gegen ihn l�uft. "Man, pass doch mal auf" meckert Sy direkt los. "Ssshh! Nicht so laut, hier schlafen auch noch welche" meint er dann mit einem m�den grinsen und deutet nickend zur Couch. Sy muss auch sofort grinsen. "Winnie Pooh" sagt er leise und geht zum Fernseher um ihn auszuschalten. Die anderen Jungs verziehen sich in ihre Zimmer.
Ich merke wie mich jemand sachte ber�hrt und meinen Arm zur Seite legt. Als mir jemand Lynn aus den Armen nimmt schrecke ich sofort auf. "Hey, ich bin�s nur" h�re leise Sys Stimme. Erleichtert und verschlafen sehe ich ihn an. Sofort denke ich daran, dass ich mit ihm reden muss. Jedoch nicht jetzt. Daf�r sind wir beide zu m�de. Sy geht mit Lynn auf dem Arm die Treppen nach oben. Kurz darauf folge ich ihm. Als ich im Zimmer bin hat er Lynn schon ins Bett gelegt. "Sorry, ich wollte dich nicht wecken" sagt Sy leise. "Schon okay. War vermutlich der Mutterinstinkt" sag ich l�chelnd. Total m�de legen wir uns ins Bett und schlafen auch sofort ein.
Als ich am n�chsten Morgen aufwache liege ich allein im Bett. Lynn sitzt wach in ihrem Bett. Ich stehe auf und nehme sie auf meinen Arm. Gem�tlich mache ich mich und Lynn fertig. In der K�che mache ich uns Fr�hst�ck. Die Jungs mussten anscheinend schon wieder fr�h raus! Sie tun mir schon ein bisschen Leid! Ihren Job m�chte ich nicht unbedingt haben. Ich frag mich wann ich endlich mit Sy reden kann. Wenn er erst heute Abend so sp�t wieder kommt ist er auch wieder so m�de, dass er sich direkt ins Bett legt. Morgen werde ich wieder zur�ck nach Manchester fliegen. Dann sehe ich ihn auch wieder so lange nicht.
Der Tag heute vergeht nur langsam. Ich k�mmere mich die ganze Zeit um Lynn, was mich auf andere Gedanken bringt. Am fr�hen Abend, so um 18 Uhr, h�re ich wie die Haust�r aufgeht. Aus dem Flur h�rt man Stimmen und kurz darauf stehen die Jungs im Wohnzimmer. Lynn l�uft auf Sy zu und er nimmt sie auf seinen Arm. Lee verdr�ckt sich in die K�che und auch die anderen beiden verteilen sich im Haus. "Wart ihr wieder im Studio?" frag ich Sy, als ich von der Couch aufstehe. "Ja, in den n�chsten Wochen werden wir nur im Studio sein" meint er dann und streicht Lynn �ber die Wange. "Sy�ich muss mit dir reden" sag ich dann und er sieht mich an. "Okay, was gibt�s?" fragt er, als in dem Moment Lee ins Wohnzimmer kommt. "Komm mal bitte mit" sag ich und gehe die Treppe nach oben in sein Zimmer. "Lee" sagt Lynn lachend. "Kannst du mal kurz auf sie aufpassen?" fragt ihn Sy. "Klar" meint Lee und Sy ist auch schon weg.
Ich stehe am Fenster als Sy ins Zimmer kommt. Er setzt sich aufs Bett und ich stelle mich vor ihn. Toll, wie soll ich ihm das denn jetzt sagen? Sy zieht mich auf seinen Scho�. Wir sehen uns an und es dauert nicht lange, dann sp�re ich seine Lippen auf meinen. Ich erwidere seinen Kuss, doch irgendwas wehrt sich innerlich wieder dagegen. Langsam l�se ich den Kuss und dr�cke seinen Oberk�rper ein wenig weg. "Tut mir leid, aber ich kann das im Moment nicht" sag ich leise und irgendwie h�rt sich meine Stimme hei�er an. Ich rutsche von seinem Scho� herunter, neben ihn aufs Bett. "Es hat nichts mit dir zu tun, Sy" sag ich und er sieht mich an. "Es ist nur�als ihr gestern weg wart war ich beim Frauenarzt" erz�hle ich ihm. "Wieso? Bist�bist du etwa wieder schwanger?" fragt er leise und ein Tr�ne kullert aus meinem Auge. Ich kann irgendwie nichts mehr sagen und nicke nur noch kurz. "Oh man" sagt er dann kaum h�rbar. Sy nimmt mich fest in den Arm. "Ich verspreche dir, ich werde f�r dich da sein! Okay? Wir machen das diesmal zusammen!" sagt er beruhigend und dr�ckt mich noch fester an sich.
Am n�chsten Morgen werde ich durch Lynn geweckt. Sie weint. Ich stehe auf und nehme sie aus ihrem Bett. "Daddy�er war im Krankenhaus" schluchzt sie und klammert sich an mich. "Nein Schatz! Schau mal, Daddy ist hier. Er schl�ft noch" sag ich. Ich wiege sie ein wenig und sie beruhigt sich auch bald wieder.
Als ich Lynn fertig angezogen aufs Bett setze um ihr noch ihre Schuhe anzuziehen, wird Sy langsam wach. "Hey, wo wollt ihr denn hin?" fragt er mich noch total verschlafen. "Wir fliegen doch heute wieder zur�ck nach Manchester" sag ich und setze mich auch aufs Bett. "Ach so. Stimmt ja! Aber�darfst du denn �berhaupt fliegen?" fragt er dann und setzt sich im Bett auf. "Ja, am Anfang ist das kein Problem" sag ich und sehe ihn l�chelnd an. "Ich werde euch ganz sch�n vermissen! Wisst ihr das?" fragt er und sieht mich an. "Wir werden dich auch vermissen. Sehr sogar!" sag ich "Und ich wette ich muss nachher am Flughafen heulen" f�ge ich noch hinzu und Sy f�ngt an zu lachen, was ich erwidere. "Ich bring euch hin" meint er dann und ich nicke. "Dann beeil dich" sag ich und stehe vom Bett auf. "Wann geht der Flieger?" fragt er und schaut auf seinen Wecker. "Um 9:20 Uhr" sag ich und packe die letzten Sachen ein. Sy verschwindet im Bad und ich gehe mit Lynn runter in die K�che wo ich ihr und mir noch etwas zu essen mache. Nach und nach kommen Ant, Dunk und Lee auch in die K�che. Sie m�ssen ja noch ins Studio und wollen sich auch von uns verabschieden. Lynn kann sich gar nicht von den Jungs losrei�en. Besonders von Lee kommt sie nicht los. Ich aber genauso wenig. Schweren Herzens umarme ich alle sehr lange und fest. Ich will gar nicht gehen. Auf der Fahrt zum Flughafen reden Sy und ich wenig. Lynn sitzt auch ganz ruhig in ihrem Kindersitz. Am Flughafen reden wir genauso wenig. Sy hat Lynn auf dem Arm, die ihren Kopf auf seine Schulter gelegt hat. Ich greife nach Sys Hand und er l�chelt mir zu. Er l�sst meine Hand wieder los und legt seinen Arm um mich. "Hey, wir sehen uns doch bald wieder" sagt er leise. Jedoch kann er dadurch nicht verhindern, dass am Ende dann doch Tr�nen flie�en. Ein letztes Mal h�lt er mich fest in den Armen und gibt mir dann Lynn auf den Arm. Er nimmt mein Gesicht in seine H�nde und wischt mir die Tr�nen weg. Dann kommt er mir n�her und k�sst mich. Anschlie�end sieht er mich an, dr�ckt mir noch einmal einen kurzen Kuss auf den Mund und Lynn einen auf die Stirn. "Passt auf euch auf! Und ruf mich an wenn ihr gelandet seid" sagt er noch bevor ich mich dann schlie�lich ganz von ihm trenne. "Ich liebe dich" hauche ich kaum h�rbar und drehe mich dann rum. Ohne mich noch einmal umzudrehen gehe ich ins Flugzeug.
Der Flug dauert nicht all zu lange und wir landen bald in Manchester. Dort werde ich schon von meiner Mom erwartet, die uns erst einmal fest dr�ckt. "Ich hab euch zwei so vermisst! Es war so ruhig zu Hause" meint sie l�chelnd, was ich erwidere. Jedoch muss ich immer noch an Sy denken. Wir machen uns auf den Weg nach Hause, wo Roy und Lisa uns herzlich empfangen. "Sag mal, wo ist denn das Reisebett von Lynn?" fragt mich meine Mom als wir gemeinsam die Sachen auspacken. Lynn ist in der Zeit bei Lisa. "Das habe ich bei Sy in London stehen lassen, ist das okay?" frag ich sie und sie nickt l�chelnd. "Klar, wie geht es ihm denn?" fragt sie mich dann. "Gut, er hat nur viel zu tun in n�chster Zeit" erz�hle ich ihr. "Och der Arme. Hoffentlich seht ihr euch bald wieder. Lynn wird ihn bestimmt auch vermissen" meint sie und ich nicke. Meine Mom r�umt gerade noch saubere W�sche in Lynns Schrank. Ich setze mich aufs Bett. Wie soll ich ihr blo� sagen, dass ich wieder schwanger bin? "Och schau mal! Hier ist noch eine kleine Hose und ein kleines T-Shirt von Lynn" sagt sie auf einmal und rei�t mich somit aus meinen Gedanken. Sie setzt sich neben mich und h�lt mir die Sachen hin, die ich in meine H�nde nehme. Ein L�cheln bildet sich auf meinen Lippen. Ich merke nicht wie meine Mom mich ein wenig beobachtet. "Du vermisst Simon, stimmt�s?" fragt sie und ich sehe sie an. Ich nicke nur leicht und schaue wieder zu Lynns alten Klamotten. "Das wird schon. Er vermisst dich sicher auch" meint sie dann, doch ich sage nichts darauf. "Soll ich die Sachen wegr�umen?" fragt sie dann und h�lt mir die Hand hin. "Ich�ich glaub das brauchst du nicht" sag ich dann und sehe sie an. Sie nimmt die Hand wieder weg und sieht mich fragend an. "Mom, ich�ich bin wieder schwanger" sag ich dann leise und sehe wieder auf die Sachen von Lynn. "Was? Aber�" f�ngt meine Mom an, wei� aber nicht was sie weiter sagen soll.
Abends, als Lynn schon im Bett liegt rufe ich bei den Jungs zu Hause an. Doch dort geht niemand ran. Anschlie�end w�hle ich Sys Nummer. "Ja?" h�re ich Sys Stimme, die mir ein Kribbeln im ganzen K�rper bereitet. "Hey, ich bin�s" sag ich dann und hoffe insgeheim, dass er mich nicht auf das �ich liebe dich� anspricht. "Hi! Wie geht�s?" fragt er. "Gut und dir?" "Na ja, geht so. Wir sind immer noch im Studio. Warum rufst du erst jetzt an?" "Ich hab erst noch die Sachen ausgepackt und na ja�ich hab mit meiner Mom geredet" "Und? Was hat sie gesagt?" "Was soll sie schon gro� sagen? Sie wei�, dass ich nie abtreiben w�rde. Sie meinte nur, dass sie immer f�r mich da sein wird wenn was ist. Okay, sie wollte noch wissen wer der Vater ist, aber das konnte sie sich auch eigentlich denken. Ach ja, ich soll dir sch�ne Gr��e von ihr bestellen" "Oh danke. Gr�� sie zur�ck! Du, ich muss Schluss machen. Ich muss meinen Part einsingen! Ich meld mich sobald es geht wieder bei dir! Und gib der Kleinen einen Kuss" "Ja, mach ich" "Okay, bye" "Bye" sag ich und lege auf.
~�~5 Monate sp�ter~�~
Mittlerweile schiebe ich schon eine kleine Kugel vor mir her. Ich komme grad vom Caf� und will jetzt noch kurz einkaufen gehen. Sy kommt heute Abend n�mlich vorbei. Seine Family wei� auch schon von dem baldigen Nachwuchs. Und Sys Eltern haben sich sogar schon einige Male mit meiner Mom und Roy getroffen. Lynn ist vor kurzem zwei Jahre geworden. Sy konnte leider nicht vorbei kommen, aber er hat angerufen und ein Geschenk vorbei geschickt. Oh man, ich freue mich so sehr Sy endlich wieder zu sehen! Er wird sich bestimmt wundern, wie gro� Lynn geworden ist!
Mit einer vollen Einkaufst�te gehe ich gem�tlich zur Bushaltestelle. W�hrend ich auf meinen Bus warte h�lt auf einmal ein Auto dort. Es ist Roys Auto. Ich steige ins Auto und wir fahren nach Hause.
"Kann mich einer zum Flughafen fahren?" frag ich w�hrend ich die Treppe herunter gehe. "Ich fahr dich hin" meint meine Mom und holt auch schon die Autoschl�ssel. Lynn kommt nat�rlich auch mit zum Flughafen und sie ist total aufgedreht. Schlie�lich wei� sie auch, dass ihr Daddy heute wieder kommt. Am Flughafen m�ssen wir nicht lange warten bis an der Anzeigetafel steht, dass der Flieger aus London gelandet ist. Kurz darauf sehe ich Sy von dem Gate kommen. Sofort laufe ich auf ihn zu, insofern das mit meinem Bauch geht. Kurz darauf liege ich auch schon in Sys Armen. Ich bin so froh ihn wieder zu sehen! Als wir uns aus der Umarmung l�sen, nehme ich seine Hand und ziehe ihn mit zu meiner Mom, die Lynn auf dem Arm hat. "Daddy" ruft Lynn und zappelt herum. Meine Mom l�sst sie herunter und die Kleine kommt direkt auf Sy zugelaufen. Er nimmt sie sofort auf seine Arme als sie bei ihm angekommen ist. "Man bist du gewachsen" meint er total �berrascht. Zusammen gehen wir zu meiner Mom, die ihn auch freundlich begr��t. Anschlie�end fahren wir wieder zur�ck. Dort essen wir erst zusammen und Sy legt Lynn ins Bett, denn es ist schon sp�t. Beim Essen haben wir uns n�mlich ziemlich fest gequatscht. W�hrend Sy die Kleine schlafen legt hole ich f�r Sy noch eine Decke und ein Kopfkissen, was ich in mein Bett lege. "Geht das so?" frag ich als ich h�re wie Sy ins Zimmer kommt und betrachte das Bett. Komisch ich hab mir doch sonst nie Gedanken dar�ber gemacht, ob es so geht. Na ja, egal. Ich bin schwanger, da hat man schon mal ein paar mehr Macken als eh schon. Vermutlich denkt Sy das Gleiche, denn ich sp�re regelrecht wie er grinst. Z�rtlich umarmt er mich von hinten und streicht dabei liebevoll �ber meinen Bauch. Als er nach einer Weile die Umarmung wieder l�st ziehen wir uns um und legen uns ins Bett. "Es hat sich einiges getan, he?" fragt er leise und wir sehen uns an. Meine kleine Nachttischlampe brennt noch, deshalb k�nnen wir uns auch sehen. "Ja" sag ich nur. "Aber die Hauptsache ist doch, dass du mal wieder hier bist! Lynn hat dich n�mlich schrecklich vermisst�und ich auch" sag ich dann. Er nickt nur und sieht mich weiter an. "Was ist?" frag ich als er nach einer Weile immer noch nichts gesagt hat. "Wei�t du eigentlich, dass ich dir seit dem wir uns das letzte Mal gesehen haben ich dir etwas sagen will, aber ich nie richtig die Gelegenheit dazu hatte, weil ich dir dabei in die Augen sehen wollte?" fragt er und ich sehe ihn fragend an. "Jetzt hast du die Gelegenheit und kannst mir dabei in die Augen sehen" sag ich leise, jedoch ohne richtig zu wissen was er meint. Er sieht mir tief in die Augen und ich versinke mal wieder regelrecht in seinen. "Ich liebe dich auch" haucht er mir genauso leise entgegen, wie ich es damals gesagt habe. Was? Meint er das jetzt wirklich ernst? Doch ein Blick in seine Augen reicht aus um dies mit einem �Ja� zu beantworten. Sy beugt sich �ber mich und schaltet das Licht aus. Seine Hand streicht sanft �ber meine Wange und seine Finger fahren anschlie�end die Konturen meiner Lippen nach. Schlie�lich sp�re ich dann seine Lippen auf meinen. Erst etwas zur�ckhalten, doch dann k�ssen wir uns immer leidenschaftlicher.
~�~4 Monate sp�ter~�~
Sy ist vor wenigen Tagen endlich wieder hier nach Manchester gekommen. Im Moment ist er bei seiner Family und kommt sp�ter wieder hier her. Ich bin zur Zeit alleine zu Hause. Lisa hat Ferien und meinem Mom und Roy sind mit ihr f�r zwei Wochen nach S�dfrankreich. Lynn ist heute bei meiner Oma. Einmal in der Woche ist sie einen Tag bei ihr und �bernachtet auch dort. Meine Oma ist noch ziemlich fit und hat damit kein Problem. Es war sogar damals ihre Idee. Nun ja, Sy meckert immer wenn ich zu viel hier zu Hause mache. Aber ich mein, ich bin nicht krank! Ich bin nur schwanger, okay hochschwanger mittlerweile. Aber Sp�lmaschine ausr�umen und so was ist doch wohl nicht schwer. Das tue ich auch gerade, obwohl Sy mich dann schon schief ansehen w�rde. Aber ich muss doch irgendwas machen! Sonst w�rde ich den ganzen Tag nur bl�d rumsitzen und das k�nnte ich nicht. Vor allem seit ich nicht mehr im Caf� arbeite habe ich nichts zu tun. Okay, Lynn h�lt mich ganz sch�n auf trapp, aber was soll�s. Ich wei� ja, dass er es nur gut meint. Trotzdem ist es schon manchmal ziemlich nervig!
Ich r�ume gerade die letzten Teller in den Schrank, als ich pl�tzlich heftige Schmerzen bekomme. Oh nein! Das kann doch nicht sein! Der Termin war doch erst in drei Tagen! Als der Schmerz nachl�sst greife ich zum Telefon und rufe bei Sy zu Hause an. "Webbe" meldet sich Sys Mom am anderen Ende. "Lauren�Sy muss sofort vorbei kommen" sag ich hektisch. "Was? Geht es etwa schon los?" fragt sie erstaunt. "Ja" sag ich nur. "Okay, setz dich am besten ruhig auf die Couch und atme tief durch! Wir kommen sofort" sagt Lauren und hat dann auch schon aufgelegt. Ich befolge ihren Rat und setze mich im Wohnzimmer auf die Couch. Kaum sitze ich kommen diese h�llischen Schmerzen auch schon wieder. Ich sp�re wie nun auch die Fruchtblase platzt. Gott sei Dank sind bald Lauren und Sy da, die mich sofort ins Auto packen und mit mir ins Krankenhaus fahren. Als ich dann im Kreissaal liege kann ich bald nicht mehr vor Schmerzen! Irgendwie kommt es mir diesmal viel schlimmer vor als bei Lynn damals. Und ich glaub Sy hat genauso viele Schmerzen wie ich, er schaut n�mlich immer total leidend wenn ich mal wieder seine Hand so fest dr�cke. "Ich kann nicht mehr" sag ich total au�er Atem und mit schmerzvoller Stimme. Sy streicht mir immer wieder sanft �ber die Stirn. "Doch du schaffst das! Du hast es doch schon mal geschafft und au�erdem bin ich bei dir. Ich kann mir zwar ehrlich gesagt nicht vorstellen welche Schmerzen du hast, aber ich bin mir sicher meine Hand ist morgen blau" meint Sy leise und ich muss ersch�pft lachen. Jedoch wechselt mein Lachen schnell wieder in Schmerzensschreie, als wieder eine Wehe kommt.
V�llig ersch�pft, total m�de und trotzdem �bergl�cklich liege ich nun in einem Zimmer. Ich hab keine Ahnung wie lange die Geburt gedauert hat. Drau�en wird es jedoch schon wieder heller. Ich ehrlich gesagt wei� ich im Moment gar nichts. Noch nicht mal ob es ein M�dchen oder Junge geworden ist! Und ob es gesund ist wei� ich auch nicht. Als die T�r aufgeht schaue ich hin. Sy kommt ins Zimmer und er zaubert mir sofort ein L�cheln auf die Lippen. Er setzt sich auf die Bettkante und dr�ckt mir sofort einen Kuss auf die Lippen. "Ist es gesund?" frag ich ihn sofort. "Ja�er ist gesund" sagt er grinsend, was ich erwidere. "Also ein Junge, ja?" frag ich und er nickt. "Ja, und wie wollen wir ihn jetzt nennen?" fragt er dann. "Ich hab doch gesagt du sollst entscheiden wie wir ihn nennen" "Ich m�chte es aber lieber mit dir zusammen entscheiden" "Okay, ich fand deinen letzten Einfall nicht schlecht. Was hast du noch mal gesagt? Robin?" "Ja, meinst du wirklich?" "Ja, der ist s��" "Okay�" meint er sieht mich an. Seine Augen strahlen richtig vor Gl�ck. Ich nehme seine Hand in meine. "War�s eigentlich so schlimm?" frag ich ihn dann, und sehe von seiner Hand auf. "Ach was. Au�erdem hat es auch was Gutes" "Und was?" "Ich denke immer ich hab deine Hand noch in meiner, so muss ich immer an dich denken" "Du bist s��! Komm mal her" sag ich l�chelnd und er beugt sich zu mir runter. Liebevoll k�sse ich ihn, was er nat�rlich erwidert. Als sich auf einmal jemand r�uspert fahren wir etwas erschrocken auseinander. "Ich glaub es reicht erst mal mit Kinder machen, oder?" sagt Lauren l�chelnd, die mit unserem kleinen Baby auf dem Arm in der T�r steht. Sie kommt zum Bett und reicht mir den Kleinen. Strahlend sehe ich zu Sy, der es erwidert. Eine Schwester kommt ins Zimmer und stellt sich mit ans Bett. "Ich will nicht lange st�ren. Habt ihr euch denn nun f�r einen Namen entschieden?" fragt sie l�chelnd. Sie ist noch sehr jung, bestimmt gerade erst in der Ausbildung und sie scheint ziemlich gl�cklich zu sein. "Robin" sag ich dann und l�chle ihr zu. "Okay, dann lass ich euch erst mal wieder allein" sagt sie und ist auch schon wieder verschwunden. "Oh man, wenn ich daran denken, dass ich nun schon zum dritten Mal Oma bin f�hle ich mich richtig alt! Aber der Kleine ist so s��! Aber bitte�tut mir einen gefallen und lasst euch mit dem N�chsten ein bisschen mehr Zeit!" sagt Lauren und l�chelt uns gl�cklich an. "Bestimmt" sagen Sy und ich gleichzeitig und sehen uns an. Na dann sind wir uns ja einig ;o).
Am n�chsten Tag sitze ich im Bett und beobachte meinen kleinen Robin beim schlafen, den ich kurz vorher noch gestillt habe. Im Gang drau�en h�re ich auf einmal lautes Gekreische. Sy wird wohl auf dem Weg in mein Zimmer sein. "Kann ich ein Autogramm haben?" fragt eine m�dchenhafte Stimme. Ja, es ist Sy. Doch kurze Zeit sp�ter steht ganz und gar nicht Sy im Zimmer. Es ist Ra�l! Freudig steige ich aus dem Bett und falle ihm um den Hals. Und sofort habe ich wieder Wasser in den Augen. Ihr denkt mittlerweile gewiss, dass ich voll die Heulsuse bin, aber ich kann euch sagen als Mutter ist man viel emotionaler! Ich habe Ra�l aber so lange nicht gesehen. Seit dem ich in Spanien war nicht mehr. Allerdings haben wir wieder regelm��ig telefoniert. Spanien und England liegen schlie�lich auch nicht so dicht aneinander, dass man mal grad bei dem anderen vorbei schauen kann! "Hey, jetzt fang nicht wieder damit an wo du damals in Spanien mit aufgeh�rt hast" warnt mich Ra�l grinsend als er mir eine Tr�ne weg wischt, die �ber meine Wange rollt. "Ich freu mich einfach so dass du hier bist! Am liebsten w�rde ich dich die ganze Zeit festhalten! Ich h�tte nicht gedacht, dass du vorbei kommst" sag ich dann. "Na h�r mal! Wenn meine Schwester ein Kind bekommt bin ich sofort da! Vorausgesetzt, ich wei� davon" meint er dann. "Herzlichen Gl�ckwunsch erst mal" meint er dann noch grinsend und nimmt mich noch einmal fest in den Arm. "Danke" sag ich l�chelnd. "Jetzt will ich den Kleinen aber auch mal sehen" sagt er und geht auf das Bettchen von Robin zu. Der ist wieder wach und sieht Ra�l mit seinen gro�en braunen Augen an. "Ja hallo" sagt Ra�l dann zu dem Kleinen. "Sag mal, du bist aber nicht extra wegen mir hier nach England gekommen, oder?" frag ich ihn. "Darf ich ihn mal auf den Arm nehmen?" fragt er dazwischen und ich nicke. "Nein, ich hab morgen mit Real ein Spiel hier gegen ManU (Manchester United). Und da du es noch nicht mal f�r n�tig h�ltst deinem gro�en Bruder zu sagen, dass du wieder Mama geworden bist, musste ich es heute Morgen aus der Zeitung erfahren und bin sofort hier her gekommen" meint er als er Robin auf dem Arm hat. "Sorry" sag ich kleinlaut und sehe ihn mit einem unschuldigen Blick an. "Schon okay, ich hab meiner Mom auch nicht bescheid gesagt als Maria damals Jorge zur Welt gebracht hat" meint er l�chelnd. "Das reicht jetzt aber erst mal mit Kindern oder? Ich mein du bist erst 18 und hast schon dein zweites Kind!" sagt er und sieht mich mahnend an. "Ja, keine Angst. Sy und ich wollen uns jetzt erst mal zur�ck halten" beruhige ich ihn und setze mich aufs Bett. "Na dann�" sagt er und legt den Kleinen wieder ins Bett, weil er etwas unruhig wurde. "Und? Was war in den letzten Tagen so los?" fragt er als er sich neben mich setzt. "Nichts!" sag ich nur. "Wie nichts?" fragt er. "Ja, nichts! Wenn mir alle verbieten auch nur die Fernbedienung zu dr�cken, ist nun mal nichts los. Ach ja, waschen und aufs Klo gehen durfte ich noch alleine, aber da gibt�s nichts Besonderes zu berichten" sag ich und er f�ngt an zu lachen. "Hey, die meinten es doch nur gut" meint er dann. "Ja, ich wei�. Aber das war manchmal echt total nervig!" sag ich und sehe ihn an. "Jetzt schau nicht so leidend" meint er dann. "Och ja, du kannst ja nicht schwanger werden! Also musst du dir so was auch nicht anh�ren" sag ich. "Das ist doch bestimmt jetzt auch vorbei! Jetzt denk nicht dar�ber nach, lebe einfach den Augenblick und genie�e dein Gl�ck" sagt er und ich l�chle ihn an. "Onkel Ra�l" ruft auf einmal Lynn, nachdem die T�r aufgegangen ist. Sie l�uft auf ihn zu und er nimmt sie auf den Arm. "Man bist du gro� geworden" staunt er als er sie betrachtet. Kurz darauf kommen Sy ins Zimmer. Er und Ra�l begr��en sich und unterhalten sich ein bisschen. Lynn kommt dann zu mir gekrochen. "Der hat ja gar keine Haar�und keine Z�hne" meint sie dann als sie ihren Bruder betrachtet. Ich kann dar�ber nur grinsen. "Wie lang m�sst ihr zwei denn noch im Krankenhaus bleiben?" fragt mich Ra�l auf einmal. "Wenn sich nichts ver�ndert komme ich morgen Nachmittag raus" antworte ich ihm. "Hey, h�ttet ihr zwei dann nicht Lust euch mein Spiel anzusehen?" fragt er dann Sy und mich. "Ich wei� nicht, sollte ich nicht lieber erst mal mit dem Kleinen zu Hause bleiben?" frag ich unsicher. "Wieso? Du kannst ihn doch mitnehmen oder besitzt ihr keinen Kinderwagen?" fragt mich Ra�l. "Nat�rlich haben wir einen! Aber ich wei� nicht ob das so gut ist" bleibe ich immer noch unsicher. "Aber Sy kommt bestimmt!" f�ge ich dann noch hinzu. "Okay, ich muss jetzt leider los. Ich w�rde mich aber sehr freuen wenn ihr morgen vorbei kommt! Sehr wahrscheinlich habe ich morgen n�mlich keine Zeit dich zu besuchen und nach dem Spiel fliegen wir direkt wieder nach Spanien. Wenn ihr noch kommt sagt mir kurz bescheid, dann k�nnt ihr euch in den VIP-Bereich setzen" meint er dann und steht auf. "Okay, bye" sag ich etwas traurig dar�ber, dass er schon wieder weg muss. Er nimmt mich in den Arm und dr�ckt mir einen Kuss auf jede Wange. "Ich will auch K�sschen haben" meckert Lynn auch sofort los und Ra�l gibt auch ihr einen kleinen Kuss. "Der schl�ft schon wieder" meint Ra�l nur als er einen Blick in Robins Bett wirft und geht dann zu Sy. "Ich will auch einen Kuss" sagt Sy gespielt beleidigt. Anschlie�end lachen sich Ra�l und Sy nur zu und verabschieden sich wie es M�nner nun mal �blich tun � ohne Kuss.
Ich hab mich nach langem hin und her dann doch dazu entschieden mit Sy und auch den Kindern ins Stadion zu gehen. Jedoch bin ich immer noch unsicher, fragt mich nicht wieso. Ich freu mich aber auch drauf. Schlie�lich sehe ich Ra�l noch mal bevor er wieder nach Spanien fliegt und au�erdem war ich ewig nicht mehr in einem Fu�ballstadion und habe mir ein richtiges Spiel angesehen. Und das obwohl ich Fu�ball eigentlich total liebe! Also, nur zum anschauen. Wenn ich selber spielen m�sst, oh Gott! Das kann nur schief gehen! Wir haben Ra�l bescheid gesagt, dass wir gleich ankommen. Als wir zum Eingang gehen wartet auch schon jemand auf uns, der uns zur VIP-Lounge bringt. Bevor er wieder geht dr�ckt er uns noch Karten in die Hand. "Hier, damit kommt ihr wieder rein falls ihr raus geht. Au�erdem k�nnt ihr damit in den Innenraum, Ra�l meint ihr solltet in der Pause oder nach dem Spiel mal runter kommen" sagt er dann und verschwindet. Ich hoffe Robin h�lt das hier im Stadion aus und kriegt nicht auf einmal zwischendurch Hunger. Zu Hause habe ich ihn zwar noch gestillt, aber man wei� ja nie. Aber so wie ich den Kleinen bis jetzt erlebt habe schl�ft der eh die ganze Zeit, egal bei welchem L�rm! Bei Lynn war das damals ganz anders. Sie war andauernd wach und hat immer nur gequengelt. Bei Robin habe ich manchmal schon Angst, dass er zu viel schl�ft. Aber Sys Mom meinte Sy h�tte auch immer so viel geschlafen. H�ngt dann wohl mit ihm zusammen *g*. Ich wei� von mir auch, dass ich fr�her genauso nervig war wie Lynn. Ja, ja so schaut�s aus. Gleich geht auch das Spiel. Ich freu mich schon richtig noch mal ein Spiel live zusehen! Das habe ich in den ganzen letzten Jahren so vermisst! Ich hoffe nur, dass Sy und ich uns nicht streiten. Schlie�lich halte ich zu meinem Bruder und Real. Tja, und Sy h�lt denke ich mal auch an seiner Mannschaft von ManU fest. Wir werden sehen. Das Spiel wird angepfiffen und es ist von Anfang an richtig spannend! Und die Stimmung im Stadion ist echt super! Abgesehen von Sy, der meckert die ganze Zeit �ber den Schiri! Na ja, M�nner eben! Als Real aber dann ein Tor schie�t ist Sy auf einmal ganz still und man h�rt nur ein "Schei�e" von ihm. Ich schiele nur siegessicher zu ihm r�ber, was er nat�rlich mitbekommt. "Sag nichts, okay!?" warnt er mich, muss jedoch grinsen. Ich gebe ihm einen Kuss und wir schauen uns weiter das Spiel an. Nach wenigen Minuten schie�t ManU dann den Ausgleich, was Sy sichtlich mehr freut als mich. Nun ja, bis zur Halbzeit passiert dann aber nichts Besonderes. "Willst du nicht zu Ra�l runter?" fragt mich Sy. "Ich mach mir f�r die paar Minuten nicht die Arbeit Robins Kinderwagen nach da unten zu schleppen" sag ich dann. "Ach, geh ruhig! Ich bleib hier und pass auf Robin auf! Dann m�sstest du aber Lynn mitnehmen" bietet er mir dann an. "Echt?" frag ich aber noch mal nach. "Klar S��e! Hey, du hast ihn ewig nicht mehr gesehen! Okay, ich auch nicht aber f�r dich ist das noch was anderes, er ist schlie�lich dein Bruder! Also hau schon ab. Nachher gehen wir aber noch zusammen runter" meint er dann und ich stehe auf. "Danke!" sag ich und k�sse ihn noch einmal bevor ich mit Lynn runter gehe. Durch die Karte kommen wir ohne Probleme in den Innenraum, in den gerade Ra�l mit seinem Spielerkollegen Lu�s Figo kommt. L�chelnd nimmt er mich in die Arme. Dass er ziemlich geschwitzt ist st�rt mich wenig. "Sch�n dass du doch noch gekommen bist" meint er und ich l�chle ihn an. "Ach, dass ist meine Schwester Josie und ihre Tochter Lynn. M�dels, dass ist Lu�s" stellt er uns dann seinen Kumpel vor, der mir und auch Lynn freundlich die Hand reicht. "Wo ist denn Sy?" fragt Ra�l dann. "Der sitzt auf der Trib�ne und passt auf Robin auf" erkl�re ich ihm dann. "Wollt ihr nicht alle runter kommen? Ihr k�nnt euch sicherlich mit auf die Auswechselbank setzen" schl�gt Ra�l vor. "Geht das denn?" frag ich. "Bestimmt. Macht�s doch einfach" mischt sich Lu�s ein. "Ich sag unserem Trainer und den anderen Jungs bescheid. Die werden schon nichts dagegen haben. Und wenn doch, dann kriegen sie�s mit mir zu tun!" meint Ra�l grinsend. "Okay, dann hol ich mal die zwei M�nner. Aber nicht dass ihr mich nachher noch einwechseln wollt!" sag ich. "Das w�rden wir nie wagen! Wir wollen schlie�lich gewinnen!" meint Ra�l dann grinsend und ich schlage ihn leicht gegen seinen Hinterkopf. "Ich wei� dass ich nicht spielen kann aber musst du mir dass immer so deutlich sagen?" sag ich noch grinsend und will mich mit Lynn schon wieder auf den Weg machen. "Darf ich hier bleiben?" fragt die mich dann und ich sehe fragend zu Ra�l. Der nickt mir wie selbstverst�ndlich zu und nimmt die Kleine auf den Arm. Ich l�chle ihm dankend entgegen und laufe rauf zu Sy, der halb bei Robin im Kinderwagen h�ngt. "Hey" sag ich und Sy kommt aus dem Kinderwagen wieder hervor. "Was machst du denn schon wieder hier? Und wo ist Lynn?" fragt er etwas verdutzt. "Die ist unten bei Ra�l. Wir k�nnen uns mit auf die Auswechselbank setzen. Wenn du willst" sag ich dann. "Echt?" "Ja, also? Ja oder nein?" "Klar" meint er dann und steht schon auf. "Allerdings passe ich glaub ich mit meinem ManU-Schal nicht so ganz dahin" meint er dann. "Dann setz dich neben David Backham! Der spielt doch nicht, oder?" sehe ich ihn fragend an und er streckt mir die Zunge raus. Nun ja, wir schaffen es dann den Kinderwagen auch nach unten zu transportieren. Dort k�nnen wir uns auch auf die Auswechselbank setzen. Das Spiel geht n�mlich auch gleich weiter. Ra�l bringt mir nur noch schnell Lynn vorbei. "Ich kenne jetzt alle Tricks, die die machen wollen" sagt Lynn ganz stolz, was Ra�l noch mitbekommt und er grinst uns noch mal zu. David Beckham und Sy scheinen sich schon zu kenne, denn sie unterhalten sich. David Beckham hat Sy sogar angesprochen. Nun ja, ich schau mir lieber das Spiel an. Als ManU jedoch nach wenigen Minuten ein Tor schie�t rei�t sich Sy ganz schnell von David Beckham los. Ich dagegen sitze schon fast deprimiert in meinem Sitz. "Och S��e! G�nn mir doch auch mal was" meint Sy und versucht mich wahrscheinlich weich zu kriegen. "Mach ich schon noch, aber jetzt nicht" bleibe ich hart. Er grinst nur und dr�ckt mir einen Kuss auf die Lippen. Danach muss ich ihn jedoch angrinsen. "Geht doch" meint er dann und ich haue ihn leicht gegen sein Bein. Etwa in der Mitte der zweiten Halbzeit schie�t Real den Ausgleich zum 2:2. "Real gewinn noch" sag ich nur leise zu Sy. "Die Chancen stehen 50 zu 50!" wehrt sich Sy. "Real gewinnt trotzdem!" sag ich grinsend. "Wetten nicht?" fragt er. "Okay! Wir wetten! Ich sag Real gewinnt!" sag ich dann. "ManU gewinnt! Wenn ich Recht habe muss ich morgen keine Windeln wechseln" "Machst du doch eh nicht! Aber okay, wenn ich gewinne musst du morgen Windeln wechseln und in den restlichen Tagen, die du hier bist, gibt�s keinen Sex" "Nein! Das kannst du mir nicht antun!" "Doch!" "Oder bin ich einfach nur so schlecht?" fragt er mich und ich muss anfangen zu lachen. "Nein bist du nicht! Glaubst du etwa auf einmal nicht mehr an deine Mannschaft oder warum belastet dich das so?" frag ich grinsend. Tja, mein Schatz. Was sollst du jetzt sagen? "Mh�okay!" sagt er und ich halte ihm meine Hand hin. Er schl�gt ein und somit gilt die Wette. Oh Mist! Die Tage ohne Sex sind eher ne Bestrafung f�r mich! Na toll! Hoffentlich verliert Real doch *g*. Sy regt sich in der restlichen Spielzeit mal wieder �ber den Schiri auf. Vor allem als es einen Elfemeter f�r Real gibt! "Tja, h�ttest ja nicht mit dem wetten anfangen m�ssen!" sag ich grinsend und er sieht mich mit einem reuigen Blick an. Tja, zu sp�t! Ich wei� ich bin gemein. Nun ja, ich sehe wie Ra�l sich den Ball zurecht legt. Scheint so als wird er den Elfmeter ausf�hren. Der Schiri gibt ihm ein Zeichen und Ra�l l�uft locker an. Mit voller Wucht schie�t er dann den Ball oben ins linke Eck! Echt unhaltbar f�r den Keeper von ManU. Ra�l k�sst wie immer nach jedem Tor erst einmal seinen Ehering, w�hrend er anschlie�end von seiner Mannschaft besprungen (nicht so wie ihr jetzt wieder denkt) und bejubelt wird. Ra�l befreit sich aus dem Trubel und kommt auf mich zu gelaufen. Da ich eh nach dem Tor aufgestanden bin gehe ich ihm entgegen. Fest nimmt er mich in den Arm und hebt mich hoch. " S�lo para ti (nur f�r dich)" fl�stert Ra�l mir dann ins Ohr und ich l�chle ihn an. "Gracias" sag ich dann und er dr�ckt mir einen Kuss auf die Stirn. Dann dreht er sich aber auch schon wieder rum und l�uft zur�ck aufs Spielfeld. Ich setze mich zur�ck auf den Sitz, neben den ganz deprimierten Sy. Das Spiel dauert nur noch wenige Minuten und ManU kann in der Zeit nichts mehr drehen. Sy sieht mich total entt�uscht, schon fast leidend an. "Oh, jetzt mach mir kein schlechtes Gewissen!" sag ich und umarme Sy. "Doch! Das sollst du ruhig haben! Keinen Sex mehr solange ich hier bin! Das ist fast eine Woche!" quengelt er und er tut mir schon irgendwie leid! Na was soll�s. Tut ihm auch mal gut *g*. Das Stadion leert sich allm�hlich und es wird etwas ruhiger. Ra�l ist nach dem Spiel sofort duschen gegangen. Als alle Zuschauer weg sind und die letzten Kameras abgebaut werden kommen einige Spieler aus den Kabinen. Die von ManU gehen schnell aus dem Stadion. Die von Real machen sich auf den Weg zu ihrem Bus, den sie gemietet haben. Irgendwann kommt auch Ra�l raus. Neben ihm l�uft sein Trainer und die beiden unterhalten sich. Wir gehen mit ihnen aus dem Stadion. Gerade eben war ich noch total gut drauf, doch jetzt wo ich dran denken muss, dass ich Ra�l erst einmal wieder eine ganze Weile nicht sehen werde, bin ich total traurig. Es zerrei�t mir richtig das Herz! Ich mein, wie w�rdet ihr euch denn f�hlen, wenn ihr euren Bruder, den ihr �ber alles liebt, nur wenige Male im Jahr seht? Am Bus geht der Trainer schon in den Bus. Ra�l bleibt noch bei uns. Lu�s verabschiedet sich kurz von uns, als er aus dem Stadion kommt. "Man sieht sich bestimmt mal wieder" meint er und verschwindet im Bus. Lynn h�ngt total m�de auf Sys Arm. Es ist ja auch schon sp�t. Mir f�llt es mal wieder am schwersten Ra�l auf wieder sehen zu sagen. Lange umarmen wir uns. "Wir sehen uns doch bald wieder" sagt er dann als wir uns dann doch mal trennen. "Das hast du letztes Mal auch gesagt" sag ich und er sieht mich schief an. "Ich wei�. Aber diesmal verspreche ich es dir" meint er und ich l�chle ihm entgegen, was er erwidert. "Hasta luego! (Auf wieder sehen / Tsch�ss)" sag ich leise, als er schon ein paar Schritte weiter geht, doch meine Hand will seine nicht so recht loslassen. Er grinst mich an und versucht mir vermutlich mit seinem Blick zu sagen �Lass schon los, ich werde dich auch vermissen�. Aber das ist echt nicht so leicht. "Hasta luego!" sagt er dann und ich lasse ihn nun endg�ltig los. Er steigt nun in den Bus, der seinen Motor auch schon startet. Als der Bus losrollt winke ich Ra�l noch mal, doch dann ist er auch schon weg. "Na komm" meint Sy und wir machen uns selber auf den Weg nach Hause. "Denk einfach daran wie ich schaue wenn ich meine Wette einl�se" meint Sy und ich muss lachen.
Zu Hause legt Sy Lynn direkt ins Bett, w�hrend ich Robin stille. Danach lege ich den Kleinen in sein Bett und bleibe noch ein bisschen dort. Ich h�re wie Sy ins Zimmer kommt und sich dicht hinter mich stellt. "Ich liebe dich" haucht er mir leise ins Ohr und k�sst dann sachte meinen Nacken. Ich drehe mich zu ihm und k�sse ihn liebevoll auf den Mund. "Ich dachte ich krieg keinen Sex" meint er dann leise. "Seit wann ist k�ssen f�r dich Sex?" frage ich ihn. "F�r mich sind deine K�sse immer wie purer Sex" meint er dann und ich grinse ihn an. Ich nehme seine Hand und wir gehen zu mir ins Zimmer, was mittlerweile auch sein Zimmer ist. "Was h�ltst du davon wenn du nur den ersten Teil deiner Wette einl�st" frag ich ihn w�hrend ich ihm sein Shirt ausziehe. "Davon halte ich sehr viel, nur�woher kommt der pl�tzliche Sinneswandel?" "Glaubst du etwa ich k�nnte auch nur 24 Stunden ohne Sex auskommen wenn du in meiner N�her bist?" frag ich ihn und streiche ihm �ber seinen Oberk�rper. "Ich hoffe doch nicht" meint er grinsend und k�sst mich schlie�lich.
~�~5 Jahre sp�ter~�~
Sy und ich haben uns mittlerweile ein eigenes kleines Haus zugelegt. Nichts Besonderes, aber sch�n und nicht all zu weit von meinen und seinen Eltern weg. Gewachsen ist unsere kleine Familie auch. Nein, wir haben nicht noch ein Kind bekommen, aber wir haben uns vor etwa einem halben Jahr einen Hund zugelegt. Er hei�t Jerry und die Kinder lieben den Kleinen �ber alles! Lynn ist mittlerweile schon 8 Jahre! Robin ist schon 5 und geht seit diesem Sommer in die Schule. Ja, ja, wie die Zeit vergeht. Und geheiratet haben Sy und ich vor zwei Jahren und ich k�nnte mir wirklich kein sch�neres Leben mehr vorstellen! Es ist wirklich alles perfekt!
Sy ist im Moment bei irgendeiner Besprechung mit seiner Modelagentur, die er immer noch leitet. Ich hab keine Ahnung wann er wieder kommt. Und die Kinder sind in der Schule, somit bin ich ganz alleine zu Hause. Okay, Jerry ist noch da, aber der macht nicht mehr so viel Arbeit wie am Anfang. Schlie�lich ist er mittlerweile stubenrein und frisst auch nicht mehr an allen Sachen. Alleine kann man ihn jedoch noch nicht im Haus lassen, au�er man geht nur kurz zum Nachbarn oder so. Das Telefon klingelt und ich muss es mal wieder erst einmal suchen. Wo hat Sy es denn schon wieder liegen gelassen? Im Flur finde ich es dann auf der Garderobe. Toll! Nun ja, es scheint wohl jemand etwas wichtiges zu wollen, denn sonst h�tte der am anderen Ende schon l�ngst aufgelegt. "Webbe" melde ich mich. Ja, ja, ich trage den Namen Webbe! "Hallo Mrs. Webbe! Hier ist Mr. Boyt, ich bin von der Polzei! Sind sie die Frau von Simon Webbe?" fragt er mich. "Ja, die bin ich. Ist etwas passiert?" frage ich besorgt. "Ja, ihr Mann hatte einen schweren Unfall und wird ins Krankenhaus gebracht. Ich bitte sie m�glichst schnell auch dort hin zu kommen" sagt er mit ernster Stimme. "Ja�ja, nat�rlich. Ich komme sofort" sag ich und h�re anschlie�end nur noch ein tuten. Ich hab Angst. Was ist blo� passiert? Wie geht es Sy? Ist er schwer verletzt? Tausend Fragen schwirren mir im Kopf, als ich die Nummer von meiner Mom w�hle. "Ja" meldet sie sich. "Mom, ich bin�s Josie. Bitte tu mir einen Gefallen und komme sofort hier her!" sag ich hektisch mit zitternder Stimme. "Ja, aber was ist denn los?" "Komm einfach�bitte!" sag ich mit einem gro�en Klo� im Hals. "Ja okay" meint sie dann nur und ich lege auch schon auf. Leise flie�en mir Tr�nen �ber die Wangen. Diese Ungewissheit macht mich fast verr�ckt! Ich setze mich auf die Couch und umklammere das Telefon fest, was ich immer noch in der Hand habe. Jerry kommt auf meinen Scho� gesprungen und sieht mich mit seinen drolligen Augen an. Ich lege das Telefon beiseite und nehme den Kleinen in den Arm. Auf einmal erinnere ich mich daran, wie Lynn damals diesen Albtraum hatte! Bald darauf klingelt es an der T�r. Jerry setze ich auf den Boden, schnappe mir die Autoschl�ssel und laufe zur T�r. Meine Mom steht besorgt davor. "Mensch, was ist denn los?" fragt sie, w�hrend sie ins Haus kommt. "Kannst du bitte die Kinder von der Schule abholen und auf Jerry aufpassen?" frag ich sie. "Ja, aber jetzt sag doch endlich was los ist" "Sy�er hatte einen Unfall. Die Polizei hat eben angerufen. Ich soll sofort ins Krankenhaus kommen" sag ich schnell. "Oh Gott, dann beeil dich! Ruf an wenn du was wei�t, okay?" sagt sie und ich nicke nur noch bevor ich zum Auto laufe und losfahre. Ich fahre viel zu schnell und bin glaube ich auch geblitzt worden, aber im Moment ist mir so ziemlich alles egal! Am Krankenhause parke ich schnell das Auto irgendwo und laufe in das Geb�ude. An der Information stehen ein Mann und eine Frau in Polizeiuniform. "Entschuldigen sie, habe sie mich eben angerufen?" frage ich diese. "Sind sie Mrs. Webbe?" fragt mich der Mann mit einem ernsten Gesichtsausdruck. "Ja, was ist denn nun passiert?" frage ich verzweifelt. "Kommen sie mit" meint die Frau mit beruhigender Stimme und legt sacht den Arm um meine Schulter. Nach kurzer Zeit bewegen wir uns auf eine T�r mit der Aufschrift �Intensivstation� zu. Ich werde innerlich immer aufgew�hlter und bekomme immer mehr Angst. Wir betreten die Intensivstation und bleiben kurz darauf in einem leeren Gang stehen. "Wie ich ihnen schon gesagt habe hatte ihr Mann einen schweren Unfall. Einen Autounfall. Er ist schwer verletzt! Viele Knochenbr�che, schwere Prellungen und Quetschungen. Dazu kommen komplizierte innere Verletzungen. Zur Zeit ist sein Zustand sehr kritisch und die �rzte k�nnen im Moment nicht fest sagen ob er durch kommt. Sie mussten ihn in ein k�nstliches Koma setzen, weil f�r ihn die Schmerzen der Verletzungen kaum auszuhalten w�ren. Vermutlich werden sie ihn in ein paar Tagen wieder da raus holen, aber wie es dann weiter geht, kann keiner genau sagen" erz�hlt mir Mr. Boyt. Ich kann das einfach nicht glauben! Warum? Warum Sy? "Kann�kann ich zu ihm?" frage ich leise unter den ganzen Tr�nen, die ich in der Zeit schon vergossen habe. Beide nicken nur stumm und ich gehe langsam und leise ins Zimmer. Als ich ihn so hilflos und reglos dort an den Ger�ten angeschlossen liegen sehe muss ich noch viel mehr weinen, als vorher. Ich geh zu ihm und setze mich auf die Bettkante. Fest umklammere ich seine Hand. Warum musste das passieren?
~�~3 Tage sp�ter~�~
Ich hab in den letzten Tagen fast nicht geschlafen und war fast nur im Krankenhaus. Heute Morgen wurde Sy aus dem k�nstlichen Koma geholt und ich fahre nun wieder zu ihm. Meine Mom und die Kinder sind mit. Ein Arzt hat mich n�mlich heute Fr�h angerufen und meinte, dass Sy seine Kinder sehen wollte.
Wir kommen dort an und machen uns auf dem Weg zu seinem Zimmer. Ich hab Robin auf dem Arm und Lynn h�lt fest die Hand meiner Mom. "Ich w�rde gerne kurz alleine rein gehen" sag ich zu meiner Mom. Sie nickt und nimmt Robin auf den Scho�, denn sie hat sich auf einen Stuhl gesetzt. Ich gehe ins Zimmer. Sy schaut zu mir. Ein L�cheln huscht �ber meine Lippen, doch gleichzeitig bekomme ich auch wieder Tr�nen in die Augen. Vor Sy versuche ich sie aber zu verbergen. Ich gehe zu ihm und setze mich wie immer auf die Bettkante. "Hi" sagt er leise, was ihm sehr schwer f�llt. Der Arzt meinte heute Morgen auch, er w�rde nur mit sehr viel M�he sprechen k�nnen. "Hey" erwidere ich leise. Vorsichtig gebe ich ihm einen Kuss auf seine trockenen Lippen. Ein kaum sichtbares L�cheln bildet sich anschlie�end auf ihnen. "Robin und Lynn sind hier. M�chtest du sie sehen?" frage ich mit ruhiger Stimme. "Ja" sagt er leise. Ich l�chle ihm zu und stehe auf um die Kinder zu holen. Drau�en auf dem Flur kommt Lynn sofort auf mich zu gelaufen. Auch Robin kommt zu mir. "Seid leise, ja?" sag ich nur und gehe dann wieder mit den beiden ins Zimmer. Robin ist noch etwas jung um alles genau zu verstehen, doch dass es seinem Daddy schlecht geht wei� er ganz genau. Lynn ist schon alt genug um zu wissen, wie schlecht es ihm geht. "Daddy" sagt Lynn leise und greift nach Sys Hand, die sie feste dr�ckt. Sy erwidert es, so gut er kann. Es tut so weh Sy so leiden zu sehen! Und die Kinder leiden auch, weil sie ihn so sehen! Robin stellt sich vor seine Schwester und legt seine kleine Hand auf Sys, die immer noch Lynns h�lt. Ich halte mich etwas im Hintergrund. Leise rollen wieder Tr�nen �ber meine Wangen. Auf einmal kommt der Arzt ins Zimmer und ich wische mir schnell die Tr�nen weg. "Hallo Mrs. Webbe! Tut mir leid, aber die Kinder m�ssen jetzt wieder gehen. Ich muss die Werte von ihm untersuchen und ich glaube es ist auch nicht so gut wenn die Kinder so lange mitbekommen wie ihr Vater leidet" sagt er leise und ich nicke nur, weil ich immer noch eine schweren Klo� im Hals habe. Er hat Recht aber es tut mir weh, die Kinder und Sy jetzt schon wieder auseinander zu rei�en. "So, sagt eurem Daddy tsch�ss" sagt der Arzt, weil er vermutlich gemerkt hat, dass ich das nicht kann. Lynn gibt Sy einen Kuss auf die Wange und Robin macht es seiner gro�en Schwester nach. "Bye Daddy" sagen die beiden dann noch und ich gehe mit ihnen aus dem Zimmer. Als wir aus dem Zimmer sind sehe ich wie Lynn Tr�nen �ber ihre Wangen kullern. "Och Schatz" sag ich und nehme sie auf den Arm. Sie vergr�bt ihr Gesicht in meinem Pullover und f�ngt jetzt richtig an zu weinen. Meine Mom sieht mich auch mit Tr�nen in den Augen an. Ich setze mich neben sie auf einen Stuhl und halte Lynn immer noch fest im Arm. Auch Robin f�ngt jetzt an zu weinen. Ich ziehe ihn auch auf meinen Scho� und umarme ihn. "Soll ich mit ihnen wieder nach Hause fahren?" fragt mich meine Mom leise und ich nicke.
Als sich die beiden wieder etwas beruhigt haben nimmt sie meine Mom und geht mit ihnen aus dem Krankenhaus.
Am n�chsten Tag fahre ich wieder fr�h zum Krankenhaus. Vor Sys Zimmer treffe ich auf den Arzt und er berichtet mir von Sys Zustand. "Heute Nacht hat sich sein Zustand etwas gebessert, doch heute Morgen haben sich die Werte drastisch verschlechtert! Das sprechen f�llt ihm mittlerweile etwas leichter, doch es strengt ihn trotzdem noch sehr an" erz�hlt er mir. Ich gehe in sein Zimmer und er liegt da, wie gestern.
Immer wieder kommt eine Schwester oder ein Arzt ins Zimmer um Sys Werte zu untersuchen. Jedoch sagen sie mir noch nicht wie sie sind.
Als es langsam wieder Abend wird sitze ich wieder bei ihm auf der Bettkante und halte seine Hand. Er atmet schwerer als noch heute Morgen. Sy kullern einzelne Tr�nen aus seinen Augen. Ich wische sie ihm vorsichtig weg, doch dabei laufen mir selbst welche �ber die Wangen. "Gib Robin und Lynn ein Kuss von mir und sag ihnen, dass ich sie liebe" sagt er leise und langsam. "Sag so was nicht! Du wirst sie bald wieder sehen! Du wirst wieder gesund" sage ich mit schwerer Stimme. "Ich liebe dich" sagt er dann noch kaum h�rbar. "Sy" erwidere ich mit einem gro�en Klo� im Hals. Sy schlie�t seine Augen und �ffnet sie wieder. Ich habe das Gef�hl alles verl�uft wie in Zeitlupe. Wieder schlie�t er seine Augen, doch er �ffnet sie nicht wieder. "Nein�nein! Sy!" rufe ich unter den Tr�nen. Weinend breche ich zusammen und bekomme gar nicht mit wie der Arzt und eine Schwester ins Zimmer gest�rmt kommen. Sys Mom l�uft auf einmal auf das Bett zu und wird von zwei Krankenpflegern wieder zur�ckgezogen. Auch mich ziehen sie aus dem Zimmer. Weinend hocke ich auf dem Boden. Ich kann nichts anderes als weinen! Was soll ich denn ohne ihn machen? Er ist mein Leben! Ohne ihn kann ich nicht richtig atmen!
I can�t breathe easy
Can�t sleep at night
Till you�re by my side
No, I can�t breathe easy
I can�t dream yet another dream
Without you lying next to me
There�s no air
No, I can�t breathe easy
I can�t dream yet another dream
Without you lying next to me
There�s no air
Out of my mind
Nothing makes sense anymore
I want you back in my life
That�s all I�m breathing for
Oh...tell me why
Oh won�t you tell me why
I can�t dream yet another dream
Without you lying next to me
There�s no air
I can�t breathe easy
Can�t sleep at night
Till you�re by my side
`Cause I can�t breathe easy
I can�t dream yet another dream
Without you lying next to me
There�s no air
There�s no air
(Singing by Blue � Breathe easy, Album: �Guilty�)
Seit Sys Tod sind nun schon einige Jahre vergangen. Es war anfangs nicht sehr leicht�f�r niemanden. Doch wir haben uns alle gegenseitig halt gegeben. Vor allem Robin und Lynn haben mir die Kraft gegeben wieder hoch zu kommen. Ich habe Sys Modelagentur �bernommen und bin sehr zufrieden mit der Arbeit. Allerdings vergeht kein Tag, an dem ich nicht an Sy denke und ich gehe so oft ich kann auf den Friedhof.
Die Kinder sind mittlerweile auch keine Kinder mehr, sondern werden langsam erwachsen und sind auch sehr ber�hmt! Robin ist mit seinen erst 17 Jahren schon Profifu�baller bei Manchester United, was Sy sicherlich sehr stolz macht. Lynn ist mit 20 auch schon ein richtiger Superstar! Sie macht Musik und ist sehr erfolgreich damit. Und nicht nur hier in England, sondern �berall auf der Welt! Zur Zeit steht sie mit ihrem Album und der Single in einigen L�ndern auf Platz eins und nat�rlich auch hier in Gro� Britannien. Diese Single ist auch etwas ganz Besonderes! Sy hat nach Robins Geburt einen Song geschrieben und aufgenommen, jedoch wusste niemand von diesem Song! Aus diesem Song hat Lynn ein Duett gemacht und Sy sozusagen wieder zum Leben erweckt. Der Song ist eine wundersch�ne Ballade, solche Songs kannte ich vorher nie von Sy. Er ist einfach etwas ganz Besonderes! Ich wei�, Sys K�rper ist nicht mehr hier, aber sein Geist ist immer noch da und er passt Tag und Nacht auf uns auf. Und ich bin mir sicher, irgendwann werde ich ihn wieder sehen�
Sorry I never told you
All I wanted to say
Now it's too late to hold you
'Cause you've flown away
So far away
Never had I imagined
Living without your smile
Feeling and knowing you hear me
It keeps me alive, alive
And I know you're shining down on me
From heaven
Like so many friends
We've lost along the way
And I know eventually
We'll be together one sweet day
Darling I never showed you
Assumed you'd always be there
I took your presence for granted
But I always cared
And I miss the love we shared
And I know you're shining down on me
From heaven
Like so many friends
We've lost along the way
And I know eventually
We'll be together one sweet day
Although the sun
Will never shine the same
I'll always look to a brighter day
Lord I know
When I lay me down to sleep
You will always listen as I pray
And I know you're shining down on me
From heaven
Like so many friends
We've lost along the way
And I know eventually
We'll be together one sweet day
And I know you're shining down on me
From heaven
Like so many friends
We've lost along the way
And I know eventually
We'll be together one sweet day
Sorry I never told you all I wanna to say�
(Singing by Mariah Carey & Boyz II Men � One sweet day, Album: Mariah Carey �#1�s�)