SLO-type preamp in 6 Tagen...
Baubeschreibung für Wenig-Leser...
(V1.0)
Tag 0:
Schaltplan ausdrucken und verstehen (!!!)
und die. ausführliche Bauanleitung lesen...
Tag 1:
Rückseite vorbereiten
und lackieren
Frontplatte vorbereiten
und lackieren
Tag 2:
Bodenplatte vorbereiten
Seitenteile vorbereiten
Frontplatte beschriften
Rückseite
beschriften
Tag 3:
Platinen bestücken
Tag 4:
Frontplatte
vorverdrahten
Rückwand
vorbereiten
Gehäuse
vormontieren
Tag 5:
Platinen kontrollieren
Schutzleiter verlegen
Tag 6:
Netzschalter verdrahten
Hauptplatine einsetzen und anschließen
Tag 7:
Inbetriebnahme
Frontplatte
vorbereiten und lackieren
- Schablone
zum Körnen ausdrucken und mittig zusammenkleben (Druckoptionen beachten!)
- Schablone an der linken Seite bündig ausrichten
und mit etwas Klebeband befestigen
- Alle Löcher vorkörnen
- Schablone entfernen und alle Löcher mit ca.
2mm-Bohrer vorbohren
- die Löcher entsprechend der Angaben auf der
Schablone aufbohren
- Löcher entgraten
- Frontplatte mit Waschbenzin o.ä, reinigen
- ggf. grundieren
- Außenkanten von der Innenseite her lackieren, gut
trocknen lassen
- Außenkante von der Vorderseite her lackieren, gut
durchtrocknen lassen
- Vorderseite im Kreuzgang lackieren, ggf. mehrere Schichten,
jeweils gut durchtrocknen lassen
- der Frontplatte , ggf. grundieren und lackieren
- Nach dem Lackieren gut durchtrocknen lassen
- Zum Schutz Klarlack auftragen, gut durchtrocknen lassen
- Tip: Frontplatte kann man auf die Deckel der Lackdosen
stellen
Rückseite
und vorbereiten und
lackieren
- Die Lage der Buchsen Output,
Loop und
2nd Input
muss
unbedingt kontrolliert werden, da diese später auf einer
kleinen Platine sitzen werden und keine Toleranz bezüglich der
Abstände untereinander entstehen darf!
Dazu legt man diese Platine einfach mit der bedruckten Seite nach oben
auf das Blatt und guckt durch die Löcher der Buchsen. Liegen
diese
nicht exakt an den Stellen auf dem Papier bitte nachzeichnen.
Damit die Platine nachher problemlos einbaubar ist, werden diese 4
Buchsen auf 12,5mm aufgebohrt.
- alle Löcher vorkörnen.
- Beim Durchbruch für das Netzfilter
entweder
- 4 Löcher außen (nach innen versetzt)
vorsehen und dann sägen
- oder mehrere Löcher innen (ca. 10mm vom
Außenrand) körnen und kontinuirich aufbohren
- Kanten am Netzfilterdurchbruch entgraten und sauber gerade
feilen
- Das Loch für den PE-Anschluss (4mm, befindet sich
innerhalb des eingerahmten Warnhinweises) nicht vergessen!
Bodenplatte
vorbereiten
- Schablone
der Platine ausdrucken, Platine auflegen und Position der
Befestigungslöcher kontrollieren, dann
- vorn links mit 1,5 - 2 cm Abstand zu den Seiten auf die
Bodenplatte
kleben (ggf. zurechtschneiden, s. Bild)
- Schablone
für den Trafo ausdrucken, oben rechts platzieren
- alle Löcher vorkörnen
- Befestigungslöcher für die Platine bohren
(3,5 mm), PE und Masse (4mm), Trafo (???mm)
- Distanzbolzen
(6) mit den kleinen M3x6-Linsenkopfschrauben montieren - zuerst nur
leicht festziehen, dann zur Kontrolle Platine aufsetzen und an
endgültiger Position festziehen, Platine weglegen
- PE-Bolzen (2) herstellen:
- Schraube
- Kontaktscheibe (Zähne in Richtung
Gehäuse=
- Gehäusewand
- Kontaktscheibe
- Mutter (so fest anziehen, dass sich die Zähne
der Kontaktscheibe durch den Lack beißen!)
- Trafo befestigen
Seitenteile
- Schablone
ausdrucken,
- Schablone ans hintere Ende auf die
Seitenteile kleben, körnen, vorbohren, 4mm-Lock bohren und
entgraten
- PE-Bolzen herstellen:
- Schraube
- Kontaktscheibe (Zähne in Richtung
Gehäuse=
- Gehäusewand
- Kontaktscheibe
- Mutter (so fest anziehen, dass sich die Zähne
der Kontaktscheibe durch den Lack beißen!)
Achtung: Bei den Seitenteilen zeigen die Falze mit den Gewinden nach
außen!
Frontplatte
beschriften
- Vorlage
für die Folien auf Waterslide ausdrucken
- Einzelfolien ca. 0,5mm außerhalb der schwarzen
Markierungen ausschneiden
- Frontplattenoberfläche gut durchgetrocknet und
staubfrei?
- Waterslide-Folien wässern und aufbringen
- das überschüssige Wasser
ausdrüchen, vorsichtig trocken wischen und wegstellen (min 8h)
Rückseite
beschriften
- Vorlage
mit Einzelfolien ausdrucken, ansonsten vorgehen wie bei der Frontplatte
Platinen
bestücken
Hilfsplatine
bestücken (Ansicht
der Bestückungseite)
- Kontrollieren, ob die Löcher der Rückwand
korrekt
gebohrt sind (kleine Platine dranhalten) - Nicht wundern: Die
Platine wird später mit der Bestückunsseite nach
unten
eingebaut!
- Dann mit den kleinen Bauteilen beginnen (Diode,
Widerstand...),
den Transistor zuletzt einlöten (je nach Bauform der Buchsen
wird
es da etwas eng)
Hauptplatine
bestücken (Ansicht der
Bestückungsseite)

- Hier zunächst die Drahtbrücken erstellen
(auf Klaus' Platine nicht nötig!)
- Dann mir den Bauteilen geringer Bauhöhe anfangen
(Dioden, Widerstände usw.)
- Von den Röhrensockeln muss ein evtl. vorhandener
Zentralpin abgekniffen werden
- Die Platine ist für Wima MKT/MKS-Kondensatoren
dimensioniert, bei Mallorys muss man die Drahtanschlüsse unter
den
Kondensatorkörper biegen
- Bei den Sil-Relais unbedingt auf die Polarität
achten
- Die "hochstehende" Seite der Steckleisten ist im
Bestückungsplan gekennzeichnet!
- Beim Steckverbinder für die Hochspannung muss der
mittlere
Pin entfernt werden (am Einfachsten ist das, wenn man kurz den
Lötkolben auf den Pin hält, ihn so beweglich macht
und dann
mit einer Zange herauszieht). (Bild)
- Tip: Wer den Clean-Kanal zunächst noch mehr in
Richtung
Fender abstimmen möchte, lötet an Stelle des
47k-Widerstandes
in der Klangregelung 100k ein!
Frontplatte
vorverdrahten
- je nach Dicke der Frontplatte zunächst die kleinen
Nasen der Potis entfernen
- dann auf die Potis eine zusätzliche Mutter
aufbringen, diese ganz fest ziehen
- die Potis erstmal handwarm anbringen. Eine sinnvolle
Ausrichtung
sieht man im Bild, Treble (1) und Bass (2) kann man direkt miteinander
verlöten (Kontate herunterbiegen)
- dann zuerst alle Massen miteinander verbinden
- danach die zusätzlichen Widerstände zur
Lautstärkeanpassung an den Volume-Potis von Rhy- und
Lead-Kanal
einlöten (470k parallel) und die Reihenwiderstände
vom
Treble-Poti zu den Master-Potis
- Drahtbrücke zwischen Treble und Volume beim
Clean-Kanal nicht vergessen
- dann die Klangregelungen vorbereiten (Verbindung
von Treble zu Bass)
- Wichtig: Die Verbindung der Massen wird über die
Klinkenbuchse hergestellt! Daher ist (z.B. vom Gain-Regler der
Clean-Kanals) eine Verbindung zum Masseanschluß der
Eingangsklinkenbuchse zu erstellen!
Rückwand
vorbereiten
- Das Netzfilter wird mit 2 Linsensenkkopfschrauben (M3x10)
und zwei selbstsichernden Muttern befestigt
- Die DIN-Buchsen (MIDI IN und MIDI Trough) werden mit insg.
4 Linsenkopfschrauben befestigt
- Der
Schutzleiterbolzen wird hergestellt
(Schraube-Kontaktschreibe-Gehäuse-Kontaktscheibe-Mutter) und
so
angezigen, dass sich die Zähne der Kontaktscheiben durch den
Lach beißen
- Der Schutzleiteranschluss wird vervollständigt
(Lötöse, U-Scheibe-Federring-Mutter)
- Eine Klinkenbuchse (6,3mm, Stereo,
Lötanschlüsse) wird an die mit "Switch" bezeichnete
Stelle eingebaut
- Output-Board wird montieren
Gehäuse
vormontieren
- Seitenteile und Rückwand an Bodenplatte anschrauben
- Hauptplatine einlegen, Distanzbolzen ausrichten und fest
anziehen
Platinen
kontrollieren
Bitte die folgenden Punkte sorgfältig abarbeiten, am
besten ausdrucken und abhaken!!!
Sichtkontrolle
- Sichtkontrolle alles Lötstellen
- Sichtkontrolle der Widerstände (wer die Farbcodes
nicht kennt, lernt sie jetzt!)
- Kontrolle der Folien-Cs (Wert)
- Kontrolle der Einbaurichtung
- IC-Sockel (danach ICs einsetzen)
- Gleichrichter
- Dioden
- Steckverbinder
- Spannungsregler nicht verwechselt? Verschraubungen der
Kühlkörper prüfen
Messen
- Messungen gegen Masse
- Alle (!) Katodenwiderstände
- Ableitwiderstand (220k an C50)
- Von den Anoden aus zu den jeweiligen Ladeelkos (bzw. deren
Widerständen) werden die Anodenwiderstände
nachgemessen
- Prüfen, ob R51 auch 1k ist (und nicht mit einem
100k verwechselt wurde
Schutzleiter
verlegen
- Auf der Bodenplatte sind zwei PE-Bolzen montiert, der
vordere bleibt zunächst frei (im Bild hinten, der rechte)
- Von den Seiten (2), dem Netzfilter (1) und der
Rückwand (1)
werden grün-gelbe Leitungen zum hinteren Bolzen
geführt,
zusätzlich wird eine etwa 25cm langes Stück
für den
Decken angeschlossen. Insgesamt sind's also 5
Lötösen. Die 5
Leitungen werden ca. 15mm abisoliert, durch die
Lötöse
geführt, mittig abgebogen und dann so verlötet, dass
sie nie
mehr lösen
- An den vorderen Bolzen wird eine Lötöse
angeschlossen.
Diese kann jetzt schon mit dem GND-Anschluss auf dem Output-Board
verbunden werden.
Netzschalter anschließen
- Zwei Leitungen (1 mm²) an das Netzfilter anlöten,
vorher so weit abisolieren, dass die durch das kleine Loch und um
180° zurückgebogen werden können
- Die Lötanschlüsse mit Schrumpfschlauch (9,6mm) isolieren (s. Bild unten)
- Diese Leitungen am Seitenteil entlang führen und an Pin (1) und (3) am Schalter anlöten
- Primärwicklung des Trafos (schwarze Leitungen) an Pin (2) und (4) des Schalters anlöten
Hauptplatine einsetzen und anschließen

Rückseite
- MIDI-Leitungen an die Diodenbuchsen anschließen. Die genaue
Belegung ist im Schaltplan auf Seite 3 zu sehen. Die Masse kommt an den
Mittelpin der THROUGH-Buchse (Bild)
- "SWITCH_AND_OUT" verbinden
- BYP_OPT-Anschluss verbinden
- EXT_Mute-Anschluss verbinden
Frontplatte
- Von "unten nach oben" verdrahten (zuerst die Klangregelungen, dann die LEDs usw)
- SHAPE-Schalter zunächst unbelegt lassen
Inbetriebnahme
- Hochspannungsanschluss NICHT aufstecken!
- Hochspannungssicherung NICHT einsetzen!
- Hauptsicherung (außen am Netzfilter) einsetzen
- Sicherung des Hilfsstromkreises (3,15A) einsetzen
- Netzleitung NICHT in die Steckdose stecken, Kaltgerätestecker einstecken
- Schutzleiterverbindungen messen (R < 0,3 Ohm)
- Zunächst den Hilfsstromkreis (13V-Wicklung) anschließen und die Schaltfunktionen prüfen
- Umschalten mittels CHANNEL_SELECT-Taster prüfen (muss bei Einstecken eines ext. Fußschalters deaktiviert werden)
- Umschalten via Fußschalter prüfen
- Umschalten via MIDI prüfen
- Mit Instrument o.ä. den Bypassbetrieb prüfen
- Amp ausschalten, Röhren einsetzen und wieder einschalten (ohne Hochspannung!)
- Kontrolle der Heizungen
- Wenn dies alles funktioniert Amp ausschalten, Hochspannung aufklemmen und Amp einschalten -> sollte funktionieren!