Hotel Pálma
Wiener Walzer, Slow-fox, Tango waren zu der Zeit in Mode, als der Besitzer
des Geländes entschied, das ehemalige Palmenhaus in einen KIOSK zu
verwandeln und zu verpachten. Es war gut kalkuliert, den die nahe Hauptstrecke
der Eisenbahn machte es möglich, daß die Hauptstätter am
Wochenende auf eine Stippvisite in den berühmten Tataer Park kamen,
im kühlen Wasser des Kristály oder Fényes Bades badeten,
einen romantischen Spazietgang in der Umgebung der Burg unternahmen und
auf ein gut gezapftes Bier in ein Gartenrestaurant einkehrten. Niemand
rechnete damit, daß die glücklichen Friedenszeiten so schnell
zu Ende gehen würden, daß die zwei Weltkriege des Jahrhunderts
die Menschheit überziehen würde, daß ein Paar hundert Meter
weiter deutsche Grabsteine eine bedeutenden Teil des Parkes einnehmen würden.
Der Ball war im besten Gange. In unseren Tagen erquicken sich Holländer,
Deutsche, Franzosen auf der Gartenterasse- und genießen den Frieden.



