Sonne in Waage
23.Sebtember - 22.Oktober


Kardinal, Seele - denken, Luft
Herrscher Venus (im Rad Neptun)
Thema Anziehung, Harmonie, Austausch (Ergänzung durch den anderen)
Ziel Weltoffenheit, Kultur

Symptome Nieren- und Blasenstörungen, Drüsengewebe
Ritual Vernissagen, Partys und andere Formen des gemeinsamen Kommunizierens
Archetyp Ahasver, der ewig Ruhelose
Analogie der fliegende Holländer (Erlösung durch Liebe)
Kraftort in der Luft (Flugzeug); auf steilen Felsklippen im brausenden Wind
Kultstätte der Tempel der Athene (Parthenon)
Kraftfarbe Rauchgrau oder das durchsichtige Blau des Äthers
Kraftstein Rauchquarz, blauer Saphir
Duftessenz Lavendel - Patschuli - Mischung

Wenn du die Sonne im Zeichen der Waage hast, verkörperst du eine durch ihre objektiven Ansprüche bisweilen etwas kühle gestalt, die versucht, ihrer gefühlsmäßigen Ausrichtung und der seelischen Verbundenheit kraft klarer Erkenntnis Herr zu werden und damit Annäherungen an den ungreifbaren Gefühlsbereich zu finden, wo sich Denken und fühlen nicht mehr gegenseitig behindern oder ausschließen. Freiheitsdrang, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit sind deine Stärken, und mit wachen Augen nimmst du alles um dich herum wahr, reagierst klug und geschickt und in Gesprächen verhältst du dich freimütig, klar und wendig doch deine Selbstverhinderungsmechanismen sind ebenso unergründlich, denn hinter deinen objektiven Ansprüchen verrät sich ein verhindertes Seelenleben, das sich durch seine klare Betrachtungsweise und seinen scharfen verstand von den eigenen Gefühlen abgrenzt und sich auch den inneren Bezirken anderer verschließt, ohne sich das aber innezuwerden. Dein Ziel ist die kreative Kraft des fragenden Geistes, der alle Grenzen aufbricht und eine Brücke zwischen den Welten baut, damit alle Gegensätze verschwinden und blitzhaft alle getrennten Formen als teile eines übergeordneten ganzen erahnt werden können. Deshalb lösen sich alle Gegensätze auch dort auf, wo sie notwendig entstehen müssen: im Pol
aritätsprinzip des menschlichen Denkens. Der Preis dafür ist ein Perfektionsideal, durch das gefühlsmäßige Belange in Gefahr geraten, zu kurz zu kommen, und das führt bisweilen in die Kälte erloschener Gefühle, zu herzlosen, kopflastigen Schachzügen und anderen üblen Auswirkungen des tyrannischen Verstandes
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