Wie ein
Stein gefallen, vom Sturm verweht,
zum
Himmel geflogen, mit Sternen übersät,
will
mehr, noch mehr.
Mit
heißen Schauern in die Kälte geschickt,
wieder
aufgeheizt, der nächste Trip,
will
mehr, noch mehr.
Von
der Nacht geblendet, in Licht getaucht,
Donnerrollen
unter Decken, berauscht,
komm
her, will mehr.
Zwischen
Kissen geschlachtet, feinster Lustmord,
wiedergeboren,
Liebesakkord,
will
mehr, viel mehr.
Auf
die Spitze getrieben, Puls hochgejagt,
benebelt,
bewölkt wieder aufgeklart,
will
mehr, noch mehr.
Völlige
Stille in Deiner Hand,
Feuer
gelöscht, gleich wieder entflammt,
komm
her, will mehr, wirf mich aus der Bahn.
Zeig
mir den Weg, geh zu weit,
schick
mich über den Zenit.
Will
Wunder sehen und abdrehen,
will
alles, erspar mir nichts.
Noch
lange nicht kuriert,
ich
brauch viel mehr, viel mehr als genug
Ozean
geöffnet, Mond knallrot,
von
Wellen zerrissen, übertobt,
will
mehr, noch mehr.
Die
Augen geschlossen, Kreisel rotiert,
sphärische
Farben überdimensioniert.
Von
Blitzen getroffen, fast verreckt,
von
Deinen Lippen zugedeckt,
komm
her, will mehr, quer durch's Paradies.
Zeig
mir den Weg, geh zu weit,
schick
mich über den Zenit.
Will
Wunder sehen und abdrehen,
will
alles, erspar mir nichts.
Noch
lange nicht kuriert,
ich
brauch viel mehr, viel mehr als genug
Bleib
hier, geh nicht weg,
Bedarf
noch ungedeckt.
Pfleg
mich gesund, pfleg mich krank,
tu was
für meinen Untergang.
Liebe
frontal, laß mir keine Wahl,
bis
es nicht mehr weiter geht,
Erlös
mich von diesen Qualen,
Sehnsucht
riesig noch zuviel Gefühl
Zeig
mir den Weg, geh zu weit,
schick
mich über den Zenit.
Will
Wunder sehen und abdrehen,
will
alles, erspar mir nichts.
Noch
lange nicht kuriert,
ich
brauch viel mehr, viel mehr als genug.
(Text:
Herbert Grönemeyer)