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Die Nitropfeife mit dem echten Hanfstengel


Anbau draussen

Die folgenden Informationen stellen lediglich (ausserhalb des Geltungsbereichs des BtMG erworbene) Erfahrungen dar und sollen keinesfalls als Aufforderung zum unerlaubten Anbau von Betäubungsmitteln missverstanden werden! Diese Informationen sind zum Gebrauch in Ländern bestimmt in denen der Anbau und Besitz von Cannabis legal sind oder für Patienten im Geltungsbereich des BtMG mit einer ordnungsgemässen Cannabisgenehmigung von der Bundesopiumstelle.

Subject: 	Wirkungsgrad d. versch. Lampentypen

> Wir sollten mal fuer's naechste Jahr eine konspirative FAQ zu 
> dem Thema schreiben. (Jaja, ich weiss, meine Idee, mein Projekt... 
> Aber vielleicht gibt es ja ein paar Outdoorjuenger, die mehr 
> Erfahrung damit haben als ich.)
Vielleicht muss ich heuer doch noch ein wenig Grundlagenforschung treiben ;-)
> Also, wer hat schon mal erfolgreich eine Hanfwiese ausgesaet,
> und kann Tips geben?
Ich habe schon etliche Hundert Samen keimen lassen, aber eben nie direkt in ein Feld. Der ganze Aufwand den Leute im Innenanbau oft treiben, mit nassen Papiertaschentuechern usw. ist voellig unnoetig, zumindest fuer Anbau in Erde. Man steckt die Samen einen halben bis einen Zentimeter tief in die Erde, Ausrichtung egal, deckt ihn mit Erde ab und traeufelt eine Woche lang jeden Tag etwas Wasser drauf. Ich habe das mal mit einer runden Plastikwanne mit 60 Litern Erde gemacht: Die Keimlinge kamen ueberall rausgeschossen und wuchsen astrein. Ich habe sie dann mit einem Loeffel in Toepfe verpflanzt.

Der Unterschied zwischen dieser Plastikwanne und dem Freiland ist vor allem in zwei Bedingungen:

  1. ) Feuchtigkeit
    Der Boden in dem der Same steckt muss ein paar Tage lang feucht bleiben damit der Same keimen kann. Wenn man nur die Samen auf die Erde fallen laesst ist werden sie selten feucht genug bleiben, ausser sie werden von fallendem Laub o.ae. zugedeckt. Die Samen sollten 0,5-1 cm im Boden stecken und mit lockerer Erde, Rasenverschnitt, u.ae. zugedeckt sein. Am besten ist eine Woche mit Regenwetter, aber auf jeden Fall ohne Frost. April ist eigentlich zu frueh obwohl es da oft feucht ist. Auch im August ist's nicht endgueltig zu spaet. Man kann schon mal Erfahrungen sammeln. Als Werkzeug braucht man mindestens eine kleine Handschaufel und/oder einen Rechen. Zum Saehen ist ein Bleistift gut.
  2. ) lockerer Boden
    Das duerfte eines der Hauptprobleme sein. Gartenerde ist locker, wasser- und luftdurchlaessig. Cannabiswurzeln sind relativ duenn. Felsiger Boden oder schwerer Lehm ist ungeeignet. In Gegenden wo es Aecker gibt ist die Erde oft besser und auch mehr Wasser. Idealerweise wuerde der Ansaehort gut umgegraben und alle grossen Klumpen zerkleinert. Kompostanteil von Mist, Laub, Gartenabfaellen ist auch gut. Je tiefer die Erde bestellt wird desto weiter koennen die jungen Wurzeln in kurzer Zeit vordringen, was fuer ihr Ueberleben bei Duerre wichtig ist. Wenn's also nicht ein guter Loessboden oder ein Garten ist oder ein Flusstal dann sollte man vielleicht einen Spaten mitnehmen und ein Probeloch ausheben. Man kann ruhig erst die Loecher umgraben und dann an einem anderen Tag saehen, wenn das Wetter passt (=Regen).

Licht brauchen die Pflanzen selbstverstaendlich auch, mehrere Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag. Ob man sie sieht oder nicht ist, wenn man genuegend Pflanzen hat, vielleicht nicht mal so wichtig. Niemand mag Brennesseln und trotzdem sterben sie nie aus. Warum also der Hanf?

Wenn diese Dinge bedacht werden, und wenn man natuerlich eine Genehmigung von Bundesgesundheitsamt hat oder aber das in einem Land macht, wo's nicht verboten ist, dann kann man bald ueberall schoenen wilden Hanf wachsen sehen. Und wenn der geerntet wird dann sind normalerweise auch Samen dabei, wenn mindestens eine Handvoll Pflanzen an einer Stelle wachsen ist eigentlich immer ein Maennchen dabei so dass die Weibchen Samen liefern fuer's Folgejahr. Das sind dann beachtliche Mengen. Bei industriellem Oelhanf erntet man 200g (=10000 Stueck) Samen pro Quadratmeter Feld.

Waere mal interessant wenn jemand eine gaengige Drogenhanf-Outdoorsorte wie z.B. Durban oder Holland's Hope (entsprechende Saatgutmenge vorausgesetzt) hektarweise in Oestereich ansaehen wuerde wo der Anbau zur Samenproduktion auch jenseits von 0.3% THC legal ist. Eventuell auch in Rumaenien oder China, je nachdem wie die rechtliche Lage ist. Den Samenhanf koennte man dann genauso billig produzieren wie den gaengigen Ungarnhanf fuer's Muesli oder die Voegel. Man koennte ihn an die Reformkostlaeden fuer ein paar Mark fuer's Kilo oder meinetwegen auch nur fuer 100g (=5000 Samen) verkaufen ohne dass man gegen das revidierte BtMG verstossen wuerde, solange man nicht mit dem THC-Gehalt wirbt... Anbauen duerfte man diesen Spezialhanf in D nur mit Genehmigung, aber als Lebensmittel wuerde er sicher reissenden Absatz finden :-)

MfG

Nitrophoska


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