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Die Nitropfeife mit dem echten Hanfstengel


Essen

Die folgenden Informationen stellen lediglich (ausserhalb des Geltungsbereichs des BtMG gewonnene) persönliche Erfahrungen dar und sollen keinesfalls als Empfehlung des unerlaubten nichtmedizinischen Gebrauchs von Cannabis missverstanden werden! Diese Informationen sind nur zur Reduzierung von Risiken beim Cannabiskonsum in Ländern bestimmt in denen der Cannabisbesitz und -Konsum legal sind oder für Patienten im Geltungsbereich des BtMG mit einer ordnungsgemässen Cannabisgenehmigung von der Bundesopiumstelle.

Kochen mit Hanf:

http://www.saar.de/~bong/archiv/faq/mj-essen/Index.html


> Nach ewigem Fussel und Zupfen sind ca. 80 g Blüten incl.
> Samen übrig und zwei gute Hände "Rest", also Blätter und
> feine Stengelchen. Es tut mir in der Seele weh, dies einfach
> wegzuwerfen.
Eine sehr einfache Methode ist, die Blaetter mit Tee gemischt zu verwenden um Milchtee zu kochen. Es ist zwar nicht unbedingt sparsam im Verbrauch aber besser als wegwerfen ist's auf jeden Fall. Vielleicht mit gleichen Mengen Tee und Hanf beginnen und letzteren bei Bedarf steigern.
> Kann ich dieses Blattwerk nicht als Tee zubereiten, in Butter
> aufkochen oder fein gemahlen über eine TK-Pizza streuen?
> Ich kann nicht glauben, daß es wirkungslos sein soll.
Kann man alles und ich finde, es schmeckt interessant und wirkt bei den richtigen Dosierungen auch ganz gut.

Wichtig sind dabei immer zwei Dinge: Bei der Zubereitung muss das Gras heiss werden damit das THCA zu THC dekarboxyliert -- sonst gibt's kaum Wirkung; und Hanf muss mit Fett zubereitet werden damit THC vom Duenndarm gut absorbiert wird. Es eignet sich ziemlich jede Kombination von Milch, Kaese, Butter, Oel und Kochen, Backen, Mikrowelle.

> Im übrigen fehlt mir genau dieser Teil zwischen Ernte und Rauchen
> auf Deinen ansonsten wunderbar ausführlichen, informativen und
> übersichtlichen Sites. Was zupf ich ab? Was werf ich weg?
Am besten sind die Blueten mit den braeunlichen Haerchen und die kleinen einfingrigen Blaetter rundherum. Je klebriger desto besser. Je kleiner und juenger die Blaettchen desto besser. Die aelteren, groesseren und mehrfingrigen Blaetter enthalten weniger THC, die Zweige, Stengel und Wurzeln gar keins. Die Samen enthalten auch kein THC, sind aber von sehr THC-reichen Teilen umgeben.

Ich trockne erstmal jede Pflanze unzerlegt. Nur sehr grosse Exemplaren zerschneide ich direkt nach der Ernte in 2-3 Teile. Nach 4-6 Wochen Trocknung trenne ich dann alle Zweige mit einer scharfen Schere vom Stamm ab. Die Stengel der Bluetenzweige stutze ich anschliessend auf ein Minimum und entferne aussen alle Blaetter die laenger als 5 cm sind (die kommen in den Tee). Diese manikuerten trockenen Bluetencolas kommen dann locker gepackt in eine Plastiktuete in einer Blech- oder Pappschachtel, oder in mit Alufolie umwickelte Tupperwaredosen. Ab und zu packe ich eine dieser Bluetenzweige in ein Filmdoeschen um, fuer den Gebrauch im Alltag, daheim und unterwegs. Die grosse Schachtel soll man moeglichst nicht so oft oeffnen und an einem kuehlen und sicheren Ort aufbewahren.

> Kann man große "Abfallmengen" noch sinnvoll verwenden?
> (Oder hab ich was übersehen???)
Alles was man nicht als Milchtee trinkt kann man mahlen und zu Hanfbutter verarbeiten. Ich habe das bisher 3x gemacht, immer so 50-100 Gramm Blaetter oder ueberschuessige Blueten (nicht meine Lieblingssorten).

Zum Mahlen habe ich eine elektrische Kaffeemuehle verwendet. Dann das gruene Pulver in geschmolzene Butter eingeruehrt und 1/4 Stunde lang bei niedriger Hitze vor sich hinkoecheln lassen. Den gruenen Brei habe ich dann mit einem Sieb und einem Kochloeffel in fluessige, gruene Butter und feste Krautrueckstaende getrennt. Die Rueckstaende eignen sich als Gemuese / Gewuerz wie Spinat / Petersilie, z.B. auf die Pizza. Je nach Hanf/Butter-Relation ist ein wirksames Stueck Butter entweder so gross wie ein Schokoladenrippchen oder wie ein Eiswuerfel. Ja, man kann die Butter in Eiswuerfelbecher giessen und einfrieren. Nachher habe ich sie teilweise einzelportionweise in Alufolie gewickelt und in einer Plastiktuete in der Gefriertruhe / im Eisfach aufbewahrt.

> Und... ein paar Stengel haben Blüten mit gelben Blättchen,
Gelbe Blaettchen macht nichts. Das besagt nur dass der Stickstoff verbraucht wurde, was erstrebenswert ist weil Stickstoff (=Eiweiss) den Rauch kratzig macht.
> ein großer Zweig ist fast schwarz. Weg damit?
Schwarz? Wenn es irgendwie nach Schimmel aussieht (und was sollte es sonst sein?) dann weg damit. Schimmel ist echt ungesund, ob geraucht oder gegessen.
> Desweiteren hab ich mal gesehen, wie jemand das Gras durch
> ein Sieb streicht, wohl um die Samen zu entfernen und eine
> recht feine Konsistenz, ähnlich wie bei getrocknetem Oregano
> in den fertig gekauften Gewürzdosen zu erhalten. Ich vermute
> mal, daß dies wenn überhaupt nur bei der in nächster Zeit zum
> Verbrauch vorgesehenen Menge sinnvoll ist.
Das wuerde ich auch nur machen wenn ich es weiterverarbeiten wollte, z.B. zum Backen oder Hanfbutterherstellung. Das THC ist in *unverletzten* Blueten am besten geschuetzt. Daher sollte man diese moeglichst wenig beruehren, pressen oder gar zerbroeseln. Wenn man die Blueten frueh zerlegt zerfaellt das THC vorschnell zu CBN das kaum mehr psychoaktiv ist. Deshalb wuerde ich die Samen so *spaet wie moeglich* entfernen, am besten erst unmittelbar vor dem Rauchen, auch wenn es mehr Arbeit macht.
> Aber die Samen sind schon eine echte Plage, wo ich sie doch
> leider wegwerfen muß... :-(
Setze sie doch einzeln im Freien aus. Natuerlich nicht in Deutschland wo das verboten waere ;-) Ich habe bei Wochenendausfluegen oft ein Samendoeschen dabei...
> Ach, noch ein Blitzrezept für Deine Site.... Von Sanella gibt
> es eine Fertigteigmischung, in jedem Supermarkt im Kühlfach,
> für American Cookies mit Schokostückchen... Einfach das Gras
> untermischen (wir haben eine gute Handvoll fein zerkleinert) und
> nach Packungsanweisung 8 - 10 Min backen. Ergibt ca. 30
> (Soft-) Cakes, die sehr gut schmecken...
Danke fuer den Tip der notiert ist!


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