Nicht verzagen, Nitro fragen

Nicht verzagen...

Nitro fragen!

Fragen und Antworten mit Nitro



Die Nitropfeife mit dem echten Hanfstengel


Ernte

Die folgenden Informationen stellen lediglich (ausserhalb des Geltungsbereichs des BtMG erworbene) Erfahrungen dar und sollen keinesfalls als Aufforderung zum unerlaubten Anbau von Betäubungsmitteln missverstanden werden! Diese Informationen sind zum Gebrauch in Ländern bestimmt in denen der Anbau und Besitz von Cannabis legal sind oder für Patienten im Geltungsbereich des BtMG mit einer ordnungsgemässen Cannabisgenehmigung von der Bundesopiumstelle.

Subject: Re: Stehen die Pflanzen dieses Wetter durch?

> Also ich weiss jetzt nicht so genau, was ich mit meinen Pflänzchen
> machen soll. Sie sind jetzt vier Monate alt und haben schon gut
> entwickelte Blüten. Aber die meisten brauchen wohl noch etwas, da die
> Blüten nicht besonders verharzt sind. 

Ich würde nie vor 8 Wochen nach Blütebeginn ernten, lieber später. Die Pflanzen sollten fast alle grossen Blätter abgeworfen haben und fast nur noch aus mit Blüten umwucherten Stengeln bestehen. Das Wachstum sollte fast zum Erliegen gekommen sein. Die Hälfte der Blütehärchen sollte braun sein.

Du solltest die Pflanzen aber im Auge behalten ob sich Schimmel bildet. Bei ernsthaftem Schimmelbefall ist es wohl besser zu ernten bevor alles verloren geht.

> BTW: Hat schon mal jemand versucht, die Blüten in der Microwelle(kein
> Witz!) zu trocknen? Scheint gut zu funzen, aber es geht wohl ziemlich
> viel Geschmack und vor allem Magie verloren... :-Q 

Warum etwas was monatelang gewachsen ist in einer Minute ruinieren? Je langsamer du trocknest umso besser: jede Hitze ist dabei zu vermeiden oder du verlierst Aroma und vor allem THC. Daher ist von jeder Art von Schnelltrocknung nur abzuraten.

Beim letzten Mal habe ich nach der Ernte Tabelle geführt wie die einzelnen Pflanzen bei der Trocknung an Gewicht verloren haben. über 10 Tage nahm das Gewicht auf ein Viertel ab. Bis dahin lasse ich die Pflanzen an einer Wäscheleine oder meist einfach in A4-Briefkuverts wie die Umschläge in denen ich jeden Monat meine 'Titanic' bekomme. Alle paar Tage leere ich jede Tüte auf eine Zeitung oder in den Korb der Waage, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Dann wieder zurück in die Papiertüte. Wenn dabei Samen rauskullern dann sammle ich die in Plastiktütchen. Das Papier der Umschläge bleibt immer ein wenig feucht und man hat einen "Dochteffekt" wo das Papier die Feuchtigkeit aus den Blüten heraussaugt. Plastiktüten sind im Zusammenhang mit Trocknen gefährlich, jedenfalls bei grösseren Mengen. Da kommt es schnell zu Schimmel. Alufolie ist besser, da nie komplett dicht (für die langfristige Lagerung von getrocknetem Gras ist dann Plastikfolie *und* Alu die beste Kombination, oder Teedosen, Kaffeedosen aus Metall).

Irgendwann wenn es trocken genug ist packe ich die Blüten um, von Papiertüten in Filmkanister für 35mm Film. Da kommen dann so 3-4g an Blüten rein, meist recht dicht gepackt wie damals beim Bambus aber allenfalls mässig fermentiert. Der Deckel ist mehr oder minder luftdicht und durch die dichte Packung ist wenig Sauerstoff mit drin und damit wird wenig THC nach CBN abgebaut. Gescheite Filmkanister (Kodak, nicht Fuji) sind natürlich auch lichtdicht, was ideal ist. Die Kanister bekommen saubere Etiketten, Sorte, Pflanzennummer, Abstammung, Erntedatum, usw. und werden ihrerseits in grösseren luft- und lichtdichten Behältern aufbewahrt.

So bekomme ich dann mit der Zeit eine Übersicht was wie wirkt. Sachgemäss gelagert hält sich das Zeug zwei bis drei Jahre lang, mehr hat es bei mir noch nie rumgelegen :-) Die beste Wirkung hat das Gras meiner Erfahrung nach übrigens erst ab etwa 6 Monate nach der Ernte.

MfG

Nitro


> Im übrigen fehlt mir genau dieser Teil zwischen Ernte und Rauchen
> auf Deinen ansonsten wunderbar ausführlichen, informativen und
> übersichtlichen Sites. Was zupf ich ab? Was werf ich weg?
Am besten sind die Blüten mit den bräunlichen Härchen und die kleinen einfingrigen Blätter rundherum. Je klebriger desto besser. Je kleiner und jünger die Blättchen desto besser. Die älteren, grösseren und mehrfingrigen Blätter enthalten weniger THC, die Zweige, Stengel und Wurzeln gar keins. Die Samen enthalten auch kein THC, sind aber von sehr THC-reichen Teilen umgeben.

Ich trockne erstmal jede Pflanze unzerlegt. Nur sehr grosse Exemplaren zerschneide ich direkt nach der Ernte in 2-3 Teile. Nach 4-6 Wochen Trocknung trenne ich dann alle Zweige mit einer scharfen Schere vom Stamm ab. Die Stengel der Blütenzweige stutze ich anschliessend auf ein Minimum und entferne aussen alle Blätter die länger als 5 cm sind (die kommen in den Tee). Diese manikürten trockenen Blütencolas kommen dann locker gepackt in eine Plastiktüte in einer Blech- oder Pappschachtel, oder in mit Alufolie umwickelte Tupperwaredosen. Ab und zu packe ich eine dieser Blütenzweige in ein Filmdöschen um, für den Gebrauch im Alltag, daheim und unterwegs. Die grosse Schachtel soll man möglichst nicht so oft öffnen und an einem kühlen und sicheren Ort aufbewahren.

Hanfbutter

> Kann man große "Abfallmengen" noch sinnvoll verwenden?
> (Oder hab ich was übersehen???)
Alles was man nicht als Milchtee trinkt kann man mahlen und zu Hanfbutter verarbeiten. Ich habe das bisher 3x gemacht, immer so 50-100 Gramm Blätter oder überschüssige Blüten (nicht meine Lieblingssorten).

Zum Mahlen habe ich eine elektrische Kaffeemühle verwendet. Dann das grüne Pulver in die 5-10 fache Menge geschmolzene Butter eingerührt und mindestens eine 1/4 Stunde lang bei niedriger Hitze vor sich hinköcheln lassen. Den grünen Brei habe ich dann mit einem Sieb und einem Kochlöffel in flüssige, grüne Butter und feste Krautrückstände getrennt. In der Butter setzen sich feine Krümel ab, darüber steht klare grüne Flüssigkeit. Die festen Rückstände eignen sich als Gemüse / Gewürz wie Spinat / Petersilie, z.B. auf die Pizza.

Je nach Hanf/Butter-Relation und Qualität des Ausgangsmaterials ist ein wirksames Stück Butter entweder so gross wie ein Schokoladenrippchen oder wie ein Eiswürfel. Ja, man kann die Butter in Eiswürfelbecher giessen und so einfrieren. Nachher habe ich sie teilweise einzelportionweise in Alufolie gewickelt und in einer Plastiktüte in der Gefriertruhe / im Eisfach aufbewahrt, da Butter sonst bald ranzig wird. Gut verpackt und gefroren hält sie sich mehrere Monate.

> Und... ein paar Stengel haben Blüten mit gelben Blättchen,
Gelbe Blättchen macht nichts. Das besagt nur dass der Stickstoff verbraucht wurde, was erstrebenswert ist weil Stickstoff (=Eiweiss) den Rauch kratzig macht.
> ein großer Zweig ist fast schwarz. Weg damit?
Schwarz? Wenn es irgendwie nach Schimmel aussieht (und was sollte es sonst sein?) dann weg damit. Schimmel ist echt ungesund, ob geraucht oder gegessen.
> Desweiteren hab ich mal gesehen, wie jemand das Gras durch
> ein Sieb streicht, wohl um die Samen zu entfernen und eine
> recht feine Konsistenz, ähnlich wie bei getrocknetem Oregano
> in den fertig gekauften Gewürzdosen zu erhalten. Ich vermute
> mal, daß dies wenn überhaupt nur bei der in nächster Zeit zum
> Verbrauch vorgesehenen Menge sinnvoll ist.
Das würde ich auch nur machen wenn ich es weiterverarbeiten wollte, z.B. zum Backen oder Hanfbutterherstellung.

Das THC ist in *unverletzten* Blüten am besten geschützt. Daher sollte man diese möglichst wenig berühren, pressen oder gar zerbröseln. Wenn man die Blüten früh zerlegt zerfällt das THC vorschnell zu CBN das kaum mehr psychoaktiv ist. Deshalb würde ich die Samen so *spät wie möglich* entfernen, am besten erst unmittelbar vor dem Rauchen, auch wenn es mehr Arbeit macht.

> Aber die Samen sind schon eine echte Plage, wo ich sie doch
> leider wegwerfen muß... :-(
Setze sie doch einzeln im Freien aus. Ich habe bei Wochenendausflügen oft ein Samendöschen dabei... Natürlich nicht in Deutschland wo das verboten wäre, weshalb ich es dort auch nicht empfehle ;-)


Cannabislegalisierung in Deutschland!
Cannabislegalisierung in Östereich!
Hosted by www.Geocities.ws

1