Nicht verzagen...Nitro fragen!
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| Die folgenden Informationen stellen lediglich (ausserhalb des Geltungsbereichs des BtMG erworbene) Erfahrungen dar und sollen keinesfalls als Aufforderung zum unerlaubten Anbau von Betäubungsmitteln missverstanden werden! Diese Informationen sind zum Gebrauch in Ländern bestimmt in denen der Anbau und Besitz von Cannabis legal sind oder für Patienten im Geltungsbereich des BtMG mit einer ordnungsgemässen Cannabisgenehmigung von der Bundesopiumstelle. |
Subject: Re: Fermentieren > > Ist es vernuenftig zu fermentieren? > > Ja. Chlorophyll kratzt. Wenn es in Zucker umgewandelt wird, verbessert > sich der Geschmack Deines guten Krautes.
Aber nur wenn man's richtig macht. Wenn man's falsch macht faengt das Gras zu schimmeln an und man kann's wegwerfen. Ich denkle, eine schoen langsame Trocknung bei maessigen Temperaturen die ein blassgruenes oder gruenbraunes Material hinterlaesst ist fast genausogut wie eine richtige Fermentierung die zu den braunen "Gold" Sorten wie Acapulco / Colombian / Malawi Gold fuehrt. Ja, ich habe schon fermentiertes Gras geraucht: sowohl Colombian Gold als auch Malawi Gold, vor vielen, vielen Jahren.
Langsame Trocknung ist das was ich mache. Ich lasse mindestens zwei Wochen in Papiertueten trocknen (das Gewicht faellt dabei auf etwa ein Viertel), dann packe ich es in luft- und lichtdichte Plastikboxen, Filmkanister usw. und rauche es erst ein paar Monate spaeter. Es gibt kein schlimmeres Rauchmaterial als ein paar frische Blaetter, in der Backroehre des Herds blitzgetrocknet...
Bei falsch gemachter Fermentierung kann die Feuchtigkeit zu lange nicht entweichen und es bildet sich Schimmel. Man sollte mindestens taeglich kontrollieren und den Behaelter oeffnen um feuchte Luft entweichen zu lassen. Je niedriger die Temperatur desto langsamer wird die Feuchtigkeit abgegeben. Nur mit Feuchtigkeit arbeiten die Bakterien die das Chlorophyll und die Staerke abbauen. Wenn das ganze Gruen weg ist dann kann man relativ schnell fertigtrocknen lassen.
MfG
Nitrophoska
Subject: Fermentieren (war: Wirkung von Gras kompensieren) > Wahrscheinlich meint er die Fermentation. Ein zersetzungsprozess des gruenen > Blattfarbstoffes(Chlorophil) der durch Mikroorganismen in Gang gebracht > wird. Es gibt noch andere Methoden die frueher hoch gepriessen wurden, heute > aber keiner mehr macht. gutes Grass einer solchen Prozedur zu unterziehen > schadet mehr als das es nutzt. Weil Geschmack meist gaenzlich verlorengeht. > > Eine langsame Trocknung bei etwa 18 Grad Celsius liefert bestimmt das beste > Ergebniss. > > XxxxXxxxx, > der noch kein gutes fermentiertes Grass gesehen und geraucht hat.
Das beste fermentierte Gras das ich geraucht habe war Malawi Gold. Es rauchte sich extrem mild, verraeterisch mild, sollte ich vielleicht sagen weil man kaum Hustenreiz hat und dann merkt man auf einmal wie sehr man drauf ist.
Wir hatten zuerst nur das einheimische Gras geraucht (irgendwo im suedlichen Afrika...), ein oder zwei Gramm fuer umgerechnet 70 Pfennig, aber ich wollte mir einen kleinen Vorrat kaufen und so wurde ein 2-Stunden Ausflug in die Townships daraus. Der FeF den wir zuerst besuchten wusste wer was hatte und wollte uns hinlotsen, aber als wir dahin kamen hatte der auch nichts, aber er wusste... So kamen wir schliesslich mit 5 Leuten im Auto an einen Speditionshof wo die Fernlast-LKWs be- und entladen werden. Die Lastwagenfahrer haben einen Ruf als nebenberufliche Schmuggler auf den Routen zwischen dem Kongo und Suedafrika. Sehr bald kam der FeFeF zurueck und nannte einen Preis. Ich zahlte so DM 3 fuer 10g, glaube ich (ist schon lange her...). Das Gras war in ein Maisblatt eingewickelt und dann mit einem Bastfaden (wahrscheinlich sogar Hanffasern) verschnuert. Diese "cobs" waren etwa zigarrengross. Wir bauten einen Spliff (war uebrigens kein Sensimilia) und liesen ihn kreisen. Ich wollte durchs Beifahrerfenster hinaus die Asche ins Freie abklopfen aber holte mir eine Brandblase am Mittelfinger weil das Fenster noch oben war ("Harry & Sally" lassen gruessen!).
Malawi Gold ist braeunlich-gelblich und zerbroeselt leicht. Es wird angeblich in der Erde vergraben fermentiert. Die Legende (urban legend kann man nicht sagen, vielleicht rural legend?) besagt dass am Lagerfeuer im Dorf geschieht und dass die noetige Feuchtigkeit fuer die Fermentation aus dem Urin der sich dort gern aufhaltenden Ziegen kommt... Ich glaub' es nicht. Das Maisblatt haelt wahrscheinlich die Feuchtigkeit lange genug zurueck dass das Gras langsam fermentiert und das THC konzentriert wird.
Waehrend Fermentieren in Literatur aus den 70ern und fruehen 80ern noch allgemein beschrieben wurde weil es in den Herkunftslaendern Kolumbien (Columbian Gold) und Mexico (Acapulco Gold) ueblich war, ist man vom Fermentieren fast voellig abgekommen seit die USA ihren Nachschub vorwiegend aus dem Inland decken. Die Kaeufer testen heutzutage den Geruch und wenn der nicht fruchtig-frisch ist dann zahlen sie nicht viel. Moeglicherweise denken die Leute, Gras das nicht frisch ist muesse seine Potenz verloren haben. Ich persoenlich verstehe das nicht. Mir ist gut fermentiertes Gras lieber weil es, Geschmack hin oder her, meine Lungen besser schont. Allerdings waren meine eigenen Versuche mit Fermentieren bisher recht durchwachsen, teilweise sehr erfolgreich, teilweise ziemliche Reinfaelle.
Wer selber ans Fermentieren denkt, sicherer ist es bestimmt, beim langsamen Trocknen zu bleiben wie von dir vorgeschlagen. Ich rauche z.Zt. Gras das 6 bis 12 Monate alt ist und es ist wesentlich potenter als 2-4 Wochen nach der Ernte. Falsch gemachtes Fermentieren fuehrt leicht zu Schimmelbildung und dann ist es schade um das Gras das reif fuer die Muelltonne ist (Schimmel ist ziemlich riskant, wegen Sporen und Toxinen die besser nicht inhaliert werden sollen).
MfG
Nitrophoska
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