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Die Nitropfeife mit dem echten Hanfstengel


Rauchen

Die folgenden Informationen stellen lediglich (ausserhalb des Geltungsbereichs des BtMG gewonnene) persönliche Erfahrungen dar und sollen keinesfalls als Empfehlung des unerlaubten nichtmedizinischen Gebrauchs von Cannabis missverstanden werden! Diese Informationen sind nur zur Reduzierung von Risiken beim Cannabiskonsum in Ländern bestimmt in denen der Cannabisbesitz und -Konsum legal sind oder für Patienten im Geltungsbereich des BtMG mit einer ordnungsgemässen Cannabisgenehmigung von der Bundesopiumstelle.

Subject: Richtiges Rauchen

> 1. vorher durchatmen
> 2. die halbe lunge voll Rauch inhalieren
> 3. den rest der Lunge mit klarer Luft füllen
> 4. die Luft so lange wie möglich anhalten
> 5. ausatmen und wiederholen
Dem kann ich mich nur anschliessen. Bei 2) möglichst mit minimaler Glut arbeiten um thermische Zesetzung von THC zu vermeiden

MfG

Nitro


Subject: Bong oder Purpfeife?

> Einem fef und dem f des fef schmerzen die lungen nach dem genuss mit
> einem bong. Dabei werden doch grosse teile der schädlichen substanzen
> herausgefiltert. Warum hat man also bei gefiltertem rauch schmerzen
> und bei ungefiltertem nicht??
Eine Studio von California NORML und MAPS die mehrere Bongs, Vaporisierer und Pur-Joints verglich ergab dass in den getesteten Bongs im Vergleich zu Joints mehr THC als Teer kondensierte, das heisst, um die selbe Menge THC zu inhalieren muss man bei einem Bong mehr Teer in Kauf nehmen als beim Joint.

Siehe http://www.maps.org/news-letters/v06n3/06359mj1.html.

Das Thema wurde hier in d.s.d. in der Vergangenheit fast so ausführlich diskutiert wie die Frage ob es der, die oder das Bong heisst (nein, ich will diese Debatte nicht schon wieder anfangen ;-) ).

Es gibt Bong-Liebhaber die darauf schwören und überzeugt davon sind dass Bongs gesünder sind als Pur-Joints oder Purpfeifen (Tabak ist ohnehin unnötig und schädlich), aber meine persönliche Erfahrung ist dass ich mit einem Bong wesentlich *mehr* huste und eher Probleme mit der Lunge habe als mit einer Purpfeife, meiner persönlichen Vorliebe [siehe oben]. Von daher kann ich die Ergebnisse der Studie nur bestätigen.

MfG

Nitro


Subject: Purpfeifen - wer kennt sich aus?
>
>- was ist das beste Material für den Kopf - Speckstein, Metall, Holz?
>Mir kommt es natürlich auf schön gleichmäßiges Brennen an...

Ich habe mit Holz, Speckstein und Metall Erfahrung, am meisten jedoch mit Metall das auch mein persönlicher Favorit ist. Kann sein dass ich nur noch nicht die richtigen Pfeifen mit Holz oder Steinkopf probiert habe, aber: Ich denke dass Metall am langlebigsten und bei der Reinigung unproblematisch ist. Holz und Steinpfeifen sind oft bzw. immer sind aus einem Stück geschnitzt und deshalb recht klein. Nachdem ich zum Vaporisieren des Grasses viel das Feuerzeug einsetze möchte ich mir nach Möglichkeit dabei nicht die Haare versengen. Daher bevorzuge ich einen längeren Stiel, so 20 cm, der ausserdem den Rauch etwas kühlt, was mir sehr recht ist. In meinen Pfeifen rauche ich ohne Sieb, aber für Dope wird man vielleicht eher eins brauchen. Ich stecke einfach ein Eckchen Blüten in den Kopf und los gehts.

>- gibt es da eine bestimmte Pfeifenmarke/Sorte, die besonders gut
ist?
Eine meiner Purpfeifen ist selbstgebaut, aus einem Hanfstengel und einem Koax-T-Stück für eine Netzwerkkarte. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein andere ist eine asiatische Bambuspfeife mit Metallmundstück und -kopf (hat einen Freund von mir dort etwa DM 9 gekostet).

Die Nitropfeife mit dem echten Hanfstengel

Die Hanfstengelpfeife habe ich neulich bei einem Besuch von Freunden rausgeholt und sie war der absolute Hit. Jeder wollte sie nochmals probieren, obwohl auch eine Bambuspfeife und ein Chillum da war. Sie meinten, sie sah absolout nicht selbstgebaut aus. Vielleicht sollte ich einen Pfeifenladen im Internet aufmachen? ;-)

>- was sollte man für so ein Teil ausgeben?

Bambuspfeife mit Metallkopf 
und -mundstück.

Wiegesagt, meine Bambuspfeife kostete DM 9 und die andere habe ich mit etwas Arbeit zum Nulltarif aus "Abfall" gemacht. Vom Preis kann man keine Rückschlüsse auf die Verwendbarkeit machen. Der Preis hängt stark vom Herkunftsland und den Stückzahlen ab. Ich würde was nehmen was nicht zu verspielt ist und vernünftig zu reinigen wenn Teer und anderer Dreck sich absetzten und sie mal nicht mehr so gut zieht.

Ob man eine kleine oder eine grosse Pfeife nimmt ist eine Frage des Geschmacks und der Konsumgewohnheiten. Ich mag meine Purpfeifen und Bongs (die ich wegen der Teerminimierung nur ohne Wasser rauche) am liebsten mittelgross: Der Rauch ist ausreichend kühl, sie sind noch handlich und reinigbar und ein langer Zug reicht für ein paar Stunden. Zu gross und sie werden schwer zu reinigen und unwirtschaftlich. Zu klein und der Rauch ist heiss und man versengt sich die Haare oder Gesicht beim Anzünden.

>- kann man mit den Teilen nur Weed pur rauchen, oder auch Piece? Wenn
>ja, wie - soll man einfach ein kleines Piece am Stück reintun, oder
>vorher zerbröseln? Fallen dann die Brösel nicht in die Löcher im
>Kopf?
Man kann Haschisch reintun, wozu man eventuell ein Metallsieb braucht dass es auch in Tabakläden zu kaufen gibt. Es ist besser das Haschisch anzuwärmen und es zu zerbröseln um es besser verdampfen zu lassen. Das Sieb hält das Hasch ganz gut bevor es verdampft.
> - Muß man bei jedem Zug das Feuerzeug dranhalten, oder kann man das
> Pfeifchen in Ruhe und ohne "Nachfeuern" rauchen, wenn es einmal
> angezündet ist?

Dass Tabak ohne nachfeuern oder Luftzug weiterbrennt liegt an Chemie: Zigarettentabak wird Salpeter (Kaliumnitrat) zugesetzt, der Hauptbestandteil von Schiesspulver. Genauso wie eine in Salpeterlösung getränkte Zellulosefaser (z.B. Streifen Papiertaschentuch) getrocknet zur Zündschnur wird, so glimmen Zigaretten wie eine Zündschnur vor sich hin. Natürlicher Tabak brennt anders, und Hanf genauso.

Es gibt zwei Gründe dafür. Die Tabakmenge einer Zigaretten wiegt ein mehrfaches der aktiven Dosis Marihuana. Daher ist die insgesamt nötige Brenndauer länger, man will aber deswegen nicht gleich schachtelweise Streichhölzer verbrauchen. Zweitens kann man so natürlich mehr Tabak absetzen. Bei Hanf ist selbsttätiges Weiterbrennen unnötig und unwirtschaftlich.

Auch bei Gras ist es am effektivsten wenn es nie aus eigener Flamme brennt, denn dazu bedarf es einer bestimmten Temperatur und Luftzuges, wobei weniger mehr wäre. Je mehr das Gras aufglüht und brennt desto weniger THC bekommt man ab. Man ist es vielleicht vom Tabakrauchen her so gewohnt, die "Mischung" anzuzünden und dann soviel zu ziehen dass die Tabaksglut nicht ausgeht, aber das ist für Hanfblüten nicht ideal.

THC verdampft bei etwa 300C, etwas überhalb des Flammpunkts von Zellulose (233C). Bei Rotglut (> 400C) zersetzt sich THC sehr schnell. Daher sollte die Temperatur nicht höher als unbedingt nötig liegen.

Um THC aus Blüten freizusetzen muss nicht unbedingt der Siedepunkt erreicht werden. Dazu reicht auch dass andere, niedriger siedende Pflanzenbestandteil verdampft werden die dann das flüssige THC in Form feiner Tröpfchen mitreissen. Am besten also mit der Hitze der Gasflamme bei geringem Luftzug vaporisieren (um die Temperatur kontrollierbar zu halten) und das getrocknete Material erst anbrennen lassen wenn es schon längere Zeit so heiss war dass Teile aufglimmten, so dass das THC bereits verdampft ist.

Eine kleine Purpfeife ist mit maximal 2-3 Zügen leergezogen. Wenn ich mit mehr Leuten rauche macht jeder seine eigene Füllung da der Kopf sehr klein ist. Dauert aber nicht lange (bei Dope wahrscheinlich ein weniger länger als bei Gras).

Es wird übrigens von Medizinern empfohlen, Pfeifen nicht gemeinsam zu nutzen weil über Speichelreste Infektionskrankheiten übertragen werden können. Ich weiss, das ist so üblich und gilt als "gemütlich" und ich mache es auch, aber woher kommt eigentlich die Sitte? Wer gibt denn eine Tabakspfeife im Kreis herum? Und eine Pulle kreisen lassen gilt auch nicht gerade als Gipfel der Trinkkultur.

Es ist vielleicht sicherer, wenn jeder nicht ständig mit Pfeife in der Tasche rumläuft, falls er mal gefilzt wird, aber da sind wir auf der selben Ebene wie mit Spritzbesteck bei Junkies (nicht dass die Gesundheitsrisiken vergleichbar wären). Ich kann mir vorstellen dass, wenn Hanf wieder legal wird, wir wahrscheinlich seltener aus der selben Pfeife rauchen werden als heute.

MfG

Nitro


Nach einem aktuellen Artikel im MAPS Forum ist der Siedepunkt von THC nicht 157C, das sei "bullshit" von Vaporiererherstellern der sich als Urban Legend verselbständigt hätte. Der Siedepunkt im Vakuum beträgt um 180C und bei Luftdruck erst um 300C.

Das läge über dem Flammpunkt von Zellulose um die 230-250C (was sind die Fahrenheit 451 von Ray Bradbury jetzt wieder in Celsius?). Danach wäre es besser, das THC erst komplett von der Cellulose zu trennen, z.B. durch Lösungsmittel, bevor man es vaporisiert. Dieser Engländer, Dr Guy, der da dieses Gewächshaus hat der entwickelt sowas, einen Inhalierer für Cannabis-Harzöle.

Bis dahin bleibe ich bei meiner Purpfeife und dem Feuerzeug.

MfG

Nitro


Von: Bob Greer >[email protected]>
An: Alex Schuster 
Datum: Mittwoch, 3. November 1999 03:56
Betreff: Re: MAPS: waterpipe/vaporizers online 4

-----Original Message-----
From: Alex Schuster >[email protected]>
To: [email protected] >[email protected]>
Date: Sunday, October 31, 1999 7:25 AM
Subject: Re: MAPS: waterpipe/vaporizers online
>Bob Greer (greers_maps@the_grid.net) wrote:
>
>> "Theoretically, an ideal vaporizer could minimize production of tars
>> by holding the temperature just above 155 C, the point at which THC
>> vaporizes,..."
>>
>> Will MAPS please provide a reference or footnote to the scientific
>> study that provides this temperature?
>>
>> The boiling temperature of THC (at standard air pressure) is much
>> higher than this, according to my reading. THC is in the
>> high-boiling fraction and I thing it boils at about 300 C (at
>> standard air pressure).
>
>Um, maybe you are confusing degrees Fahrenheit with degrees
>centigrade? My figures (sorry, no reference to a scientific study at
>hand) say the temperature is 157 C, which would be 315 F.
>

Well, no, I'm not confusing them at all.

The 157 figure is an urban myth that "vaporizer" companies and afficionados are broadcasting.

The actual boiling point of THC, when vacuum distilled at a pressure of 1/14000 atmospheres, will be about 180 C. The room pressure boiling point will, I believe, be about 300 C. (It's important to read the fine print when you check a scientific manual for boiling temperatures; a pressure is often included beside that value.)

For example, the author of the MAPS article did not check a scientific reference for the value he provided, and it is way too low. The source for the value he gave (about the same as yours) is, well, unnamed and unpublished, that is to say, word-of-mouth I suppose. He's a nice guy but, apparently, is just "going with the flow" on this one, presently.

The simple fact is that THC is in the high-boiling fraction of cannabis resin, and it's just starting to warm up at 157 C. Distilling this fraction at room air pressure, using a heat bath, would require a special high-temp heat bath material (such as Wood's Metal).

Dr. Wood invented this metal for this purpose; he might be the first person to distill the high boiling fraction at room air pressure too. :)

This really can't be emphasized enough: the low temp values for boiling THC are just advertising BS that is published by companies that are selling phoney vaporizers. I honestly doubt that it is *possible* to effectively distill THC at 157 C with *any* vacuum distillation outfit on earth. Almost 180 C is needed at 1/14000 of an atmosphere, after all. (That figure is for cannabinol and it will be almost identical to the value for THC since the difference between the two is just a small degree of saturation.)

>Another question: After reading the article, I was quite surprised
>that even vaporizers produce tar. Does anyone have an explanation for
>this? To my understanding, tar is produced in the combustion of
>organic material, which begins at a quite higher temperature of
>somewhere around 230 C. Or is a temperature of, let's say, 170 C
>already enough for some smouldering to occur?
>

It's simple Alex: the standard vaporizers (made from soldering guns tips, etc.) blacken and char the pot as the (suposedly) vaporize it. These devices are really "flameless smoking devices" and they are not "vaporizers" at all when they are used to heat pot. (They *are* vaporizers when used to heat oils, though.)

I'm told that some "heat guns" used by the construction trades create a cool enough, and slow enough passage of hot air that combustion doesn't occur very much. I haven't seen one used and can't speak respecting their overall efficiency (which I predict will be very low as most of the THC is bound chemically and physically in the plant material). But hey - this is science, right? This deserves a quantitative test by a lab, I think!

And, in the meantime, you're absolutely right. The presence of those black tars is incompatible with a genuine vaporizer process (if the temperature is well controlled).

- Bob


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