Nicht verzagen...Nitro fragen!
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| Die folgenden Informationen stellen lediglich (ausserhalb des Geltungsbereichs des BtMG gewonnene) persönliche Erfahrungen dar und sollen keinesfalls als Empfehlung des unerlaubten nichtmedizinischen Gebrauchs von Cannabis missverstanden werden! Diese Informationen sind nur zur Reduzierung von Risiken beim Cannabiskonsum in Ländern bestimmt in denen der Cannabisbesitz und -Konsum legal sind oder für Patienten im Geltungsbereich des BtMG mit einer ordnungsgemässen Cannabisgenehmigung von der Bundesopiumstelle. |
Die US-Regierung hat THC in einer Studie mit Ratten und Mäusen auf krebsauslösende Wirkung untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Website des US-Bundesgesundheitsministeriums zu lesen:
http://ntp-server.niehs.nih.gov/htdocs/LT-studies/tr446.html
oder können unter der Bestellnummer NTIS# PB97-182208 bestellt werden
Bei Dosen knapp unter der tödlichen Dosis von THC die einer mehrhundertfachen Rauschdosis entsprechen nahm die Lebenserwartung der Versuchstiere ab:
http://ntp-db.niehs.nih.gov/NTP_Reports/NTP_Pathology_Tbls/05214_tables/0521402P40.GIF
Bei geringeren THC-Dosen die immer noch einem -zigfachen der Rauschdosis entsprechen lebten dagegen die Versuchstiere mit THC länger als die THC-freien Vergleichstiere:
http://ntp-db.niehs.nih.gov/NTP_Reports/NTP_Pathology_Tbls/05214_tables/0521401P40.GIF
Eine vor kurzem veröffentlichte spanische Studie fand dass THC zum Schrumpfen von Gehirntumoren in Versuchstieren führte und die Überlebensrate vergrösserte.
Siehe auch: http://www.acmed.org/english/1998/bulletin131298.html
Allerdings ist die Gesamtmenge der inhalierten Stoffe bei Cannabis trotzdem wesentlich geringer als bei Tabak. Bei Marihuana von guter Qualität entsprechen bereits weniger als 0,1 Gramm einer wirksamen Dosis während eine Tabakszigarette 1 Gramm Tabak enthält. Die meisten Cannabiskonsumenten rauchen weniger als einmal pro Tag während etwa die Hälfte der Tabakkonsumenten 20 Zigaretten und mehr pro Tag rauchen, was daran liegt dass Nikotin zu den Drogen mit dem höchsten Suchtpotenzial gehört während Cannabis eines der niedrigsten Suchtpotenziale alle verbreiteten Drogen hat.
Daher ist es nicht verwunderlich dass bisher trotz ausgiebiger Studien im Vergleich zu Nichtrauchern kein erhöhtes Krebsrisiko bei Cannabiskonsumenten festgestellt werden konnte. Dies gilt allerdings nur für Cannabiskonsumenten die keinen Tabak rauchen. Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse ob Konsumenten beider Drogen ein höheres oder ein niedrigeres Krebsrisiko haben als reine Tabakskonsumenten.
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