aktualisiert am 11. M�rz. 1997
E-Mail Post bitte an Sven Speier
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Als erstes muss hier der Frage nachgegangen werden, was mich dazu bewegt
haben k�nnte, Wirtschaft zu studieren!
In meiner fr�heren s�dhessischen Heimat, befand sich
schon in unmittelbarer Nachbarschft eine Wirtschaft, wodurch sich
schon im zarten Alter von 10 Jahren erste Verkn�pfungen zur
Materie Wirtschaft entwickelten.
In der Mittelstufe stellte sich mir die Frage, warum die Sch�ler
h�herer Jahrg�nge immer mehr Geld fl�ssig hatten als ich.
Ich musste feststellen, dass es einen Zusammenhang zwischen Alter,
Qualifikation und Barem gibt.
Also nahm ich mir vor, nicht auf dieser Entwicklungsstufe zu verharren...

Durch Zeitungaustragen halbwegs liquide geworden, musste ich entdecken,
dass es auch einen Zusammenhang zwischen Geld,

guten Klamotten etc. und Frauen gibt *grins*!! Motto: Ohne Moos nix los!!
Ab diesem Zeitpunkt geriet ich also auf die schiefe Bahn und entschloss
mich zweifelnd, in Kassel Wirtschaftswissenschaften zu studieren.
Nach ca. 2 Semestern hatte ich die Schnauze gestrichen voll und zwar
komplett. Die Horde ellenbogenschwingender Schn�sel-Dumpfbacken,
die sich chronisch wichtig machen wollten war mir ein ganzer Dornenbusch
im Auge. Ebenso konnte ich nie den Sinn der nervigen Einf�hrungsveranstaltungen
a la BWL I verstehen, wo das Inhaltsverzeichnis der WIWI-Bibeln rauf
und runter gebetet wurde.
Ich h�rte zu diesem Zeitpunkt lieber..

...um abzuschalten, aber das konnte ja nicht alles sein. Jetzt hiess es also: Arsch zusammenkneifen, Augen zu und durch, oder
etwas anderes machen, fragt sich nur was! Mit angespanntem Hintern
wagte ich mich nun in die Vorlesungen f�r Fortgeschrittene und
wurde positiv &uunlberrascht. Interesantere Themen, kleinere Vorlesungen
und ein besseres Klima waren pl�tzlich vorherrschend. Also noch schnell
das Praktikum in den M�ndener Gummiwerken gemacht und ratz-fatz
stand ich vor meinem Diplom I!!!
Das Thema "Umwelt- und Qualit�tsmanagement im Praxisvergleich"
bescherte mir dann die Aufgabe, zwei Unternehmen (M�ndener Gummiwerke
und Multicar Spezialfahrzeuge) zu vergleichen. Einige graue Haare,
Hektoliter von Kaffee/Bier
und schlaflose N�chte sp�ter war es dann
soweit und ich konnte die Arbeit abgeben. Als frischgebackener Dipl-oec FH
stellte sich nun die Frage: arbeiten gehen oder Diplom II machen.
Ich entschied mich f�r das Diplom II und ein Auslandssemester in Finnland
zur Erlangung neuer Perspektiven *�bertreib*!!!
Eine Beschreibung des Auslandssemesters findet Ihr hier: