19. Deutsche Meisterschaft in Würzburg 23.-25.07.1999


Ja, wir waren auf der Deutschen Meisterschaft! Eigentlich war das nur aus Verlegenheit, weil wir nicht auf die Deutsche Hochschulmeisterschaft im hintersten Eck Deutschlands fahren wollten: Rostock. Doch ein großes Turnier sollte schon sein. Dann haben wir eben versucht, im nahen Würzburg noch einen Platz zu bekommen.

Ziemlich kurzfristig kam dann noch eine Qualifikation in Sauerlach zustande (vielen Dank!), so dass wir uns regelgerecht qualifizieren konnten. Innerhalb einer Woche konnten wir noch eine fast vollständige Mannschaft zusammenkratzen. In Sauerlach haben wir dann leider alle beiden Spiele 14:12 verloren geben müssen. Doch sonst hätten wir ja gleich wieder auf die Relegation am darauffolgenden Wochende nach Stuttgart müssen. Und dafür häten wir garantiert niemanden mehr zusammen bekommen. Ich danke allen, die sich so schnell noch zusammengerissen haben und die Teilnahme erst möglich gemacht haben!

Gut, dann durften wir also zur DM nach Würzburg fahren. Das war ein ziemlich großes Turnier, super von Thom und Natalie organisiert. Wir durften als Neueinsteiger nur in der Vierten Liga teilnehmen. Da dachten wir, dass wir schon die Hosen voll bekämen. Doch nein, Raz Faz war Berlin bezwungen. Jedoch war es noch schöner, den Prantl Michael wiederzusehen. Gegen Aachen II konnten wir ebenso wie gegen die Kids aus Rappenau mehr Punkte als der Gegner machen. Erst Braunschweig konnte unseren Höhenflug stoppen und das aprupt . Das war dann schon bitter, lag aber bestimmt am Feld, an der Sonne und am Wind. (Vielleicht auch an den Braunschweigern?) Doch da war da auch schon klar, dass wir ins Finale kommen würden. Gegen die Braunschweiger. Nochmal verlieren? Nö, jetzt spielten wir ja auf einem besseren Feld, mit besserem Wind. Jubel! Das war das erste Finale an das ich mich erinnern kann, das wir gewinnen konnten. Verdient gab es dann diese Plakette für den Ersten Platz in der Vierten Liga und noch eine aufblasbare Liege dazu. Die werden wir in Zukunft auf die Sommerturniere mitnehmen. Mit dabei waren: Thommy, Claudi, Joe, Flo, Matze, Viktor, Rosso, Yoggi, Elmar. Yoggi

Endlich die Tabelle und fast alle Spielergebnisse 4. Liga (Quelle: Volker Schlechter)

Freitag:                
10:00 Sauerlach - Hallunken 4 : 12 Rotatoes Potatoes - Bad Raps 13 : 7
11:30 Fumbling Frizzlies - Pempelfort 13 : 11 Lechtal Sepptett - Raz Faz 13 : 8
13:00 Woodpeckers 2 - Bad Raps 8 : 13 Rotatoes - Hallunken 8 : 13
15:30 Fumbling Frizzlies - Raz Faz 13 : 7 Lechtal Sepptett - Pempelfort 13 : 8
17:00 Hallunken - Bad Raps 10 : 13 Rotatoes - Woodpeckers 2 13 : 2
18:30 Fumbling Frizzlies - Lechtal Sepptett 8 : 13 Pempelfort - Raz Faz 13 : 6
Samstag:                
9:00 Potatoes - Frizzlies 14 : 12 Pempelfort - Bad Raps 7 : 13
10:30 Woodpeckers - Lechtal 7 : 13 Hallunken - Raz Faz 13 : 7
13:30 Potatoes - Pempelfort 13 : 11 Frizzlies - Bad Raps 13 : 3
15:00 Woodpeckers 2 - Raz Faz 11 : 13 Lechtal - Hallunken 15 : 14
18:30 Woodpeckers - Pempelfort 8 : 13 Frizzlies - Hallunken 11 : 13
Sonntag:                
09:00 Potatoes - Raz Faz 13 : 10 Lechtal - Bad Raps 13 : 12
10:30 Woodpeckers 2 - Frizzlies 13 : 11 Hallunken - Pempelfort 13 : 11
12:00 Potatoes - Lechtal 13 : 10 Raz Faz - Bad Raps 13 : 9
15:00 Lechtal Sepptett - Rotatoes Potatoes   :   Finale
4. Liga
1. Lechtal Septett (Augsburg)
2. Rotatoes Potatoes (Braunschweig)
3. Hallunken (Halle)
4. Bad Raps (Bad Rappenau)
5. Frizzly Bears Too (Aachen)
6. Frisbee Family Pempelfort (Duesseldorf)
7. RazFaz (Berlin)
8. Searching Woodpeckers II (Sauerlach)

Ultimate Augsburg erfolgreich

Bereits vom 23. bis 25. Juli fanden in Würzburg die 19. Deutschen Meisterschaften im Ultimate Frisbee statt. Dabei gelang es dem Augsburger Team Lechtal Sepptett, das bei den Wettkämpfen erstmalig startete, sich an Platz eins in der vierten Liga zu setzen. Die Mannschaft rund um die Trainer Viktor Hochstein und Jochen Gebhardt hat damit eine hervorragende Ausgangsposition für die Relegation zur dritten Liga kommendes Jahr inne.

In der ersten Division wurden zum wiederholten mal die Feldrenner aus Mainz Deutscher Meister. In der Damenklasse gelang es den Ratschkateln aus München in der Gruppe als Erste abzuschliesen. Das in Deutschland noch weitgehend unbekannte Ultimate Frisbee, zeichnet sich neben spektakulären Wurf- und Fangszenen durch die ausgesprochene Fairness unter den Spielern aus. Dies ist auch der Grund, warum grundsätzlich ohne Schiedsrichter gespielt wird und jeder Körperkontakt, ähnlich wie beim Basketball, als Foul gilt. Wer sich ein Bild dieser Sportart machen möchte, kann dies zu den Trainingszeiten, Dienstag und Donnerstag, 18.00 Uhr im Wittelsbacher Park, gerne tun. Elmars Zeitungsmeldung

Oktober 1999 update März 2000

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