3.Nachweis von Sulfat.
Meinen Sodaauszug säuerte ich mit verd. HCl an und vertrieb das noch gelöste Kohlenstoffdioxid durch Erwärmen. Hierzu gab ich dann etwas Bariumchloridlösung. Der weiße Niederschlag zeigt eindeutig Sulfationen an.
Wichtig: Hier hätte auch Wolframat ausfallen können. Doch Wolfram konnte ich schon durch die Beobachtungen ausschließen.
Nachweis von Cobalt:
Durch die Blaufärbung der Boraxperle und durch den Aluminium Nachweis als Th�nards-Blau konnte ich Cobalt nachweisen.
Bei dem Nachweis für Aluminium viel mir auf, daß der Nachweis als Th�nards-Blau auch ohne die Zugabe von Cobalt positiv ausfiel. Durch Vergleichsproben mit einem Aluminiumsalz ohne Cobalt deutete dies deutlich darauf hin, daß meine Substanz Cobalt enthielt.
Nachweis für Aluminium:
Aluminium konnte ich durch den Nachweis als Th�nards-Blau nachweisen und durch fluoreszierende Morin-Komplexverbindungen.
Th�nards-Blau:
Hierzu gab ich zu meiner Substanz Cobaltnitrat und erhitzte dieses Gemisch in der Magnesiarinne. Die Schmelze war tiefblau bis schwarz gefärbt. Ich wiederholte den Versuch mit weniger Cobaltnitrat, um eigentlich eine deutlichere Blaufärbung zu erhalten, bis ich bemerkte, daß die Reaktion auch ohne Zugabe von dem Cobaltsalz positiv verlief. siehe Co-Nachweis.
Fluoreszierende Morin-Komplexverbindungen:
Hierzu gab ich zu meiner essigsauren Substanz 1% Morinlösung und betrachtete die Fluoreszens unter UV-Licht. Das Alkalischmachen und Wiederansäuern konnte ich durch Vergleichsproben als unnötig nachweisen.
Nachweis von Chrom:
Chrom konnte ich durch die Oxidationsschmelze mit Natriumcarbonat und Natriumnitrat zu gelbem Chromat nachweisen.
Hierzu gab ich auf die Magnesiarinne ein Gemisch aus meiner Substanz und der dreifachen Menge eines 1:1 Gemisches von Natriumcarbonat und Natriumnitrat. Dieses Gemisch erhitzte ich über der Bunsenbrennerflamme bis zur Schmelze und weiter bis die Gasentwicklung von Kohlenstoffdioxid zum Erliegen kam. Die Gelbfärbung zeigte Chromat bzw. Chrom an.
Außerdem wies die Boraxperle mit ihrer Grünfärbung auf Chrom hin.
Nachweis von Titan:
Titan wies ich als Peroxotitan und auch durch die Rotfärbung mit der Hydrochinonschmelze nach.
Peroxotitan: Hierzu löste ich meine Substanz in Wasserstoffperoxid.
Es stellte sich eine gelbe Farbe ein, die durch die Zugabe von Natriumfluorid verschwand. Dadurch war sichergestellt, daß es sich um Peroxotitan handelte, daß mit dem Fluorid komplexiert wurde.
Die Gelbfärbung durch Chromat wurde damit ausgeschlossen. Ein Gelbfärbung durch Eisen (III) konnte ich durch die Beobachtungen ausschließen.
Hydrochinonschmelze:
Hierzu gab ich zu meiner Substanz die vierfache Menge an Kaliumhydrogensulfat ( saurer Aufschluß). Dieses Gemisch erhitzte ich auf der Magnesiarinne bis zur Schmelze. Durch einige Tropfen Schwefelsäure wurde diese dann teilweise gelöst. Hierzu gab ich dann einige Kristalle Hydrochinon. Da Vanadium ausgeschlossen werden konnte ( mit Wasserstoffperoxid gab es kein Rotfärbung) konnte ich an der Rotfärbung hier Titan erkennen.